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31

Freitag, 25. November 2016, 11:21

Schöne Geschütze, das wird sicher ein feiner Pott. :thumbsup:

Und wie verwendest Du die leere Bierflasche.....oder zwei oder drei?

Als Druckkörper für die U-Boot-Flotte natürlich ;)
Gruß, Olaf

Im Bau Zerstörer Mölders 1:100 scratch
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32

Freitag, 25. November 2016, 17:01

Moin moin beisammen

Also um mal eure Fragen zu beantworten..

Diese Stützen unter dem Ring habe ich am Braunschweiger Modell der Lützow gesehen ..aber ich weis nicht ob das Schiff dort noch steht.
Bei diesem Modell sind sie zwar deutlich dünner als bei mir aber ich wollte das nicht so filigran haben was sich auch als recht positiv erwiesen hat weil ich mittlerweile die Kasematte wenigstens 15 mal
raus genommen habe.

Den Link mit den Dampf abgebenden Rohren find ich gut.
Aber einbauen erde ich das bei mir wohl nicht . Vielleicht beim nächsten Dickschiff.. :D

Und Ray.. was ich mit Leeren Bierflaschen im Modellbau so anfange zeig ich dir im nächsten Beitrag.. 8)

So nun kurz zu meiner Arbeit Heute..
Die Kasematte war zu hoch berechnet..also wurde sie über dem Deckring um 8mm runter gesetzt..
Der Turm bekam seine Drehbodenplatte und am Heck des Turms eine Unterzug Platte..und die Rohre wurden eingeklebt.(leicht erhöht in Feuerposition).

Und aussehen tut das nun so.



So bis zum nächsten Fenster..(Beitragsteil)
Marinehamster

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33

Samstag, 26. November 2016, 02:17

Zitat
So was nun ansteht ist der Bau der Kasematte mit dem Hebe Mechanismus für die Rohre..

Dann also doch nicht?
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

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34

Samstag, 26. November 2016, 14:58

Hi Sweaty

Schön das du rein schaust.

Und weil du es hier angesprochen hast..
Richtig die Rohre sollten beweglich sein zum heben und senken bei Drehung.
Ging aber hier nicht.

Der Grund ist das ich hier etwas zu sehr nach Kartonvorlage gebaut habe denn um die Rohre
beweglich zu bekommen müßte eine andere Lagerung rein als im Kartonmodell gegeben.
Eben das hatte ich beim Bau nicht beachtet.

Ein Beweglich machen der Rohre würde bedeuten.. Die Rohrlager müßten waagerecht in die Schottwand des Turms eingebaut werden
und zwar so das man sie von oben dann mit einem Kopfstück schließen kann.
Der Grund dafür ist das in dem Fall die Rohre und die Achse stumpf miteinander verlötet sein müßten ( so wie bei Plastikmodellen zu finden) und diese gelötete Einheit dann in die Achslager rein käme.
Oder aber mit einem U Förmigen Lager an der Schottwand verschraubt werden müßten da nur so im vorderen Teil des Turms genug Platz wäre für die Hebeschiene im Boden.

Also ..für dich Sweaty und alle die vielleicht jetzt etwas endtäuscht waren das sich die Rohre nicht bewegen..
Es wird für Ersatz gesorgt ..

Marinehamster

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35

Samstag, 26. November 2016, 22:35

Moin beisammen ..

Also nachdem ich Heute Früh diese kleine Erklärung hier gepostet hatte bez der Beweglichkeit der 30,5er bin ich in den Baumarkt und hab eine Lösung gesucht..
Erster Punkt.. es gab zwar Messing Rohre aber die hatten eine 0,5er Wandung wodurch man sie nicht ineinander stecken konnte ..
was also tun Herr Admiral..

Lösung.. Wir bauen es anders .. Anstelle der 4 mm Aluminium Seele in den Rohren habe ich ein 4 mm Messing Rohr gekauft das dazu auch noch 3mm Innendurchmesser aufweist.. und 3mm x 100 ergibt ja 300mm also Maststabs genau 30 cm Kaliber.. :D

Dazu kam eine 8mm Messing Rohr Achse..
nun wurde die 4 mm Seele um 8mm verlängert Sodas trotz der Alu Segmente die Seele in die Achse gelötet werden konnte.

Bohrvorrichtung gemacht.. Achse gesägt die Seele in die Bohrungen der Achse rein angelötet und fertig..Achse mit seele ein Stück..
Dann die Alu Segmente drauf und fertig waren die Zwillings Rohre..
Einen neuen Turm gebaut das vordere Schott verdoppelt und zwei neue Halterungen erstellt ..paßt !!
Und es läßt sich bewegen.. ich muß nun nur noch die Lager etwas vergrößern da sie minimal zu stramm sitzen..
Die Rohre senken sich nicht von selbst im Moment.. 8)
Dann Deckel drauf schleifen und Lackieren und in der Kasematte die Hebeschiene einfügen..

Und nun die Bilder davon.

Hier der neue Turm mit dem stärkeren Schott..


Das sind die neuen Lager und darunter der Erste Versuch des Lötens..da waren die Rohre 3mm zu weit auseinander ..das wurde dann mit neuer Achse geändert.




Und hier der Turm mit den Rohren in drei Höheneinstellungen damit man auch erkennt das es sich bewegen läßt..
Ist ja im Bild nie so ganz leicht zu zeigen.






So ..an dieser Stelle noch mal für dich Sweaty vielen Dank das du mir da etwas antrieb gegeben hast..

Bis zum nächsten Teil..
Marinehamster.

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36

Sonntag, 27. November 2016, 09:58

Na also, es geht doch ;)
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

37

Sonntag, 27. November 2016, 11:03

Hallo Werner,

wird die Höhenverstellung auch mal elektrisch erfolgen, oder wird sich der Turm nur drehen?
Denke dafür ist zu wenig Platz, oder?
Im hinteren Gehäuseteil wäre ja noch genug Luft für solche Spielereien.

Aber topp gelöst, alle Achtung!
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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38

Sonntag, 27. November 2016, 11:12

Hallo Werner ,

Interessant daß Du oben anfängst und ich dann nach unten arbeitest (zum Rumpf meine ich ) Bzgl der Geschütze: das Heben und Senken läßt sich gut mit einem Servo realisieren, allerdings nur wenn der Hebelarm dies zuläßt und er Platz zum einbau des Servos da ist. Hast Du dafür im Turm genug Platz? Wenn nicht , dann schlag ich Dir vor, nochmal über die Konstruktion nachzudenken. Wenn Du z.B. den Boden des Geschützes öffnest und einen zweiten Drehkranz einbaust der durch den äußeren fetstehenden Kranz verdeckt wird hast Du den Platz den Du brauchst, dann kanst Du den Hebel einfach nach unten gehen lassen. Da Du das Geschütz wohl auch drehen willst, mußt Du Dir dann noch ein paar Gedanken machen wie das realisiert werden soll. Ich habe Dir noch schnelle eine Skizze gemacht die zeigen soll wie es gemeint ist.


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39

Sonntag, 27. November 2016, 16:17

Moin beisammen

Sooo..

Erst mal danke an dich Hans Juergen für die kleine Zeichnung.. wird ich so aber nicht ganz umsetzen ..
Ich habe es so gemacht das ich die Kasematten Decke auf 190° aufgeschnitten habe (vordere Hälfte)
denn eigentlich drehen sich ja die Türme meist nur auf 90 ° in Breitseiten Ausrichtung.

In die Rohrachse kam eine Öse rein darunter in den Boden des Turms eine 4mm Bohrung in die wiederum ein 4mm Rohr eingeklebt wurde
und durch dieses läuft der Hebearm der die Öse und somit die Rohre heben soll.

Praktisch also Funktionsfähig.
Technisch muß ich mir nun aber die Servos besorgen und eine Steuerung da ich beides nicht mehr zur Verfügung habe..

Ach ja und der Grund warum ich das baue noch bevor das Deck oder der Rumpf fertig ist .. solange noch alles offen ist und ohne Planken kann ich recht leicht wenn nötig auch nach unten gehen in Richtung Kiel..oder ggf auch innen was raus schneiden.

Bleibt die Frage ob ich zum Heben einen Motor sprich Servo nutze oder ob ich das heben Mechanisch umsetze zb über eine flache Rampe unter dem hebe Arm der dann schlicht in der Drehbewegung die Rampe hoch gerollt wird.. Rohr mit Federgelagerter Kugel innen ..

Aber gut erst mal die neuesten Bilder.







Und das gibt's drauf weil Heite 1 Advent..

Auf dem Plastik ist mir Beize ausgelaufen..aber nach Schleifen und Lackieren sieht man das eh nicht mehr.
In dem Sinn Schönen Sonntag
Marinehamster

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40

Sonntag, 27. November 2016, 18:26

Ja, so geht es auch . Und die Idee mit dem "automatischen" Heben gefällt mir, das spart Servos und Kanalbelegungen :ok:

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41

Montag, 28. November 2016, 20:35

Moin moin

Jo Hans Juergen ..Ich muß aber erst mal schauen wie das mit mechanisch geht..

So Heute habe ich mal weniger gemacht.. Praktisch heist das ..den ersten Turm Lackiert (den mit dem festen Rohren/Muß man ja nicht verschrotten)
Und zwei Rettungsflöße gebaut..
Der Gedanke dazu kam mir bei der Betrachtung eines 30,5 er Turms der Hindenburg.

Also aus Kuststoff zwei Rahmen geschnitten und zurecht gestutzte Gräting Vierecke eingeklebt.
Da meine Bauplatten 3mm haben liegen die Gräting Teile bündig an und man muß nichts abschleifen.

Nach dem Lackieren kamen die Teile dann direkt an den Turm und abgesehen von weiteren ca 200 Planken Segmenten die auch aufs Deck kamen
sieht das nun so aus.

DIe Rettenungsflöße ..


Und der fertige Turm auf Kasematte beides Lackiert.


Und hier noch kurz eine Sicht auf das Deck um mal den Ring am Ketten Ablauf zu zeigen damit die Planken da nicht direkt an die Öffnungen laufen.


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42

Montag, 28. November 2016, 22:53

der Turm ist recht schön geworden, hast Du an die Kalfaterung der Decksplanken gedacht?, :pfeif:
So sieht es sehr homogen aus.

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43

Dienstag, 29. November 2016, 01:58

Wenn du das schöne bemalen der Seitenkannten meinst nee das hab ich mir geschenkt..
In der Größe wäre eine Kalfaterung aus meiner Sicht auch kaum zu sehen..

Ich hab es mal anders gemacht.. Verdünner mit Bleiminenstaub gemischt / nicht zu viel Staub/ das über das Holz
danach geschliffen und dann Pulverlösliche Beize also jene die man selbst anrühren muß in Teak Ton drauf..

Ich finde das sieht auch gut aus.
Und zum versiegeln dann wasserfester Yachtlack.


44

Dienstag, 29. November 2016, 08:09

Ist der Yachtlack nicht zu glänzend, oder gibt es den auch in matt?
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

45

Dienstag, 29. November 2016, 09:04

Das Deck sieht toll aus! Der Kalfaterungsefekt ist IMO genau richtig :-).

Aber wo wir gerade beim Deck sind, da hab ich noch 'ne Frage :). Bei den kleinen runden Kohleluken glaube ich nicht, aber bei allem anderen, also die ganzen Lüftungs-Kästchen, Niedergänge, Poller und sonstige Aufbauten, hatten die nicht alle eine Umrandung, so etwas wie ein 'Barkholz' (ich weiß den richtigen Terminus gerade nicht), etwas breiter als die normale Plankenstärke? Wenn ja, wäre es nicht viel einfacher diese vor dem Beplanken aufzubringen, und dann die Planken da auf Stoß anzulegen?

Insgesamt so oder so ein tolles Projekt, hier schaue ich auch immer gerne vorbei :-).

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46

Dienstag, 29. November 2016, 12:33

Moin moin

Also ..der Yachtlack wird verdünnt..der Effekt ist dabei das er besser ins Holz einzieht und nicht wie eine dicke Schicht drauf liegend wirkt. Sieht man bei meiner Couronne recht gut da ist der Lack auch ins Holz rein nach dem Anstrich.

Und was die Stoßkannten angeht an den Oberlichtern usw auf Deck ..solche Kannten sind im Karton Modell nicht eingezeichnet.
Es ist auch etwas leichter so rum aus meiner Sicht weil man die Planken leichter auf Maß schneiden kann denn hier können sie über die Fläche der Aufbauteile drüber gelegt werden zum ablängen.
Wenn fertig kommen passende 0,8 er Bodenplatten passend rein auf die dann die Teile wie Oberlichter Niedergänge usw drauf gesetzt werden.
Das sollte dann den Effekt ergeben das diese Elemente im Deck eingearbeitet sind und nicht nur drauf gepappt..

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47

Dienstag, 29. November 2016, 13:54

Tolle Geschütztürme :ok:
Mit Verlaub: Auf den Fotos kommt dein Holzdeck schon dunkel rüber ... wie Nasseffekt oder geölt......
.... da bin ich schon auf den Gesamteindruck gespannt.
Weiterhin gutes Gelingen
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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48

Dienstag, 29. November 2016, 16:01

Der geölte Eindruck täuscht nicht.. bei der Aufnahme waren die Planken noch feucht..

Ok Gestern hatte ich beschrieben warum ich erst die Planken lege wegen Oberlichtern usw..

Heute zeige ich mal die Praxis.

Also.. auf dem Vorschiff liegt nach Plan ein größeres Oberlicht.. dieses habe ich Heute mal gebaut.
Erst sollte es Holz sein aber das erwies sich sehr schnell als zu spröde..
Also habe ich eine Kunststoff Leiste genommen die im Baumarkt als Wandecken Schutz angeboten wird.
Schneidbar aber stabiler als Bastelplastik Platten in gleicher Dicke.

Die Teile einzeln ausgeschnitten und dann verklebt und zwar direkt auf eine dünne Holz Platte als Boden.
Dann kamen die Fensterrahmen drauf leicht angeschrägt nach oben und danach noch zwei Luken deren Stützen aus Belegnägelchen bestehen.

Nach dem es fertig war wurde das ganze dann ins Deck eingepaßt..ein wenig mußten die Planken noch nach gearbeitet werden..so im Rahmen 0,5 mm dann saß das kleine Häuschen exakt in den Planken.

Und auf den Bildern könnt ihr euch das ansehen. (Frisch Lackiert)

So das sind die Einzelteile mit den Papier Schablonen..


Hier das Häuschen gebaut und etwas gespachtelt..(normaler Revel Spachtel..was anderes bekomme ich hier nicht ..und er trocknet sehr schnell aus wenn man ihn dünn aufträgt..)



So sah es dann geschliffen aus mit den Luken Stützen..eingepaßt ins Deck..(noch nicht verklebt)


Und hier Lackiert.


Die Fenster Rahmen werden noch gering nach gearbeitet wenn ich neue Klingen habe und dann werde ich wohl dieses
Transparente Fenster Zeug kaufen und einfügen das mit hier schon empfohlen wurde oder ggf etwas vergleichbares..ggf.
Ob ich um das Häuschen noch einen kleinen Rahmen auf dem Deck auflege weis ich noch nicht ..
Wenn müßte der aber sehr dünn sein

49

Dienstag, 29. November 2016, 16:20

Den Boden vom "Häuschen" musste noch schwarz lackieren, wegen dem Tiefeneffekt.

Oder den Boden wieder raus und eine entsprechende Öffnung ins Deck gemacht.

Sonst würde das Oberlicht keinen Sinn machen. Oder kann man durch die Scheiben nicht durchschauen?
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50

Dienstag, 29. November 2016, 22:01

So hier noch mal das Häuschen aber nun innen Dunkel und mit Fensterglas drin..
Das Deck ist leider stärker getrocknet als erwartet also wird ich das naß ölen noch mal machen müssen ..




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51

Mittwoch, 30. November 2016, 07:19

Werner
Ich hatte schon einmal echte geölte Decksplanken abgeschliffen .... das Resultat war perfekt, in der Maserung und in den Stößen blieb es dünkler als auf den Flächen.
Wäre doch bei Dir einen Versuch wert? Und beim Holzaltern macht das der Tischler heutzutage auch so .... dunkel Streichen, dann Sandstrahlen oder Schleifen....
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52

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 11:17

So

Ich hab mal mit dem Thema Öl etwas gearbeitet und denke das Ergebnis sieht sehr schön aus..

Basis war eine alte Flasche Fernol Möbel Öl deren Inhalt dunkel dünn auf die Planken kam..
Ergab schöne Maserung und einen schicken Naßeffekt.. Gut war es ja eigentlich auch aber auch nach dem
trocken polieren blieb der Effekt ..
also habe ich das ganze dann mit einer dünnen Schicht Yacht Lack versiegelt und da dieser interessanter Weise
ins Holz einzog wirkt es jetzt nicht wie so eine dicke künstliche Schicht die nur drauf liegt..

Aber das könnt ihr euch ja hier selber ansehen..


Und weil das so schick ausschaut mach ich heute gleich mal den Rest des Decks zu..
Bilder folgen dann .

Bis denne

53

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19:40

Du hast Yachtlack nachträglich auf mit Möbelöl getränkten Planken aufgebracht?
Hat der überhaupt Haftung?
Ich finde, die Fugen kommen gut hervor, aber es glänzt viel zu doll.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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54

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 20:04

Werner
Ich möchte mich bezüglich "Glanzdeck" an Ray's Statement anschließen.
Ich finde auch die Farbe zu dunkel.
Auffällig ist auch, das du die Planken im wilden Verband und nicht im klassischen Modus ( exakt an Nebenplanke gemittelte Plankenstösse) gelegt hast.
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55

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 21:06

Naja also das mit dem Glanz kann ich so nicht stehen lassen immerhin war der Lack ja noch frisch bei der ersten Aufnahme..

Die Plankenstöße ..stimmt da gebe ich dir recht ...Um ehrlich zu sein da habe ich die Kopieforlage nicht berücksichtigt..
.....schätze damit muß ich jetzt wohl irgendwie leben..

Ich hab hier mal die ersten Aufnahmen vom Unterwasserschiff rechts angeheftet und noch ne Aufnahme von den Planken..jetzt trocken
Denke man erkennt das sie nun nicht mehr glänzen und auch etwas heller wirken als im Frisch lackierten Zustand.

Und ja wenn man das Öl trocken reibt hält der Yacht Lack.







Übrigens.. Die Planken am Modell der Lützow das in Braunschweig im Museum steht/stehen soll(Weis ich leider nicht exakt) ist auch nicht heller als meins.
Der Link heist Linienschiffe.de da ist links Seitig ganz unten ein Bildersatz der besagten Lützow in 1;100.

Hier noch ein Bild das wohl besser zeigt warum mir mein Farbton im Deck so gefällt ..
Ich habe versucht mich nach der Färbung im Karton Modell Deck zu orientieren und unter Betrachtung der Vorlage und meines Modellstücks
denke ich bin ich recht gut an der Vorlage dran..

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56

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 22:57

Also mein Tipp wäre, reiß die paar Planken wieder ab und verlege sie ordentlich. Du wirst den Kahn noch so toll weiter bauen können, das Deck versaut es wieder.
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57

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 23:10

Hm ja.. wäre eine Option Sweaty stimmt schon..

(Ich habe den Text hier geändert wenn jemand den vorherigen gelesen hat und sich wundert..)

Aber so einfach ist das hier nicht.

Zum einen sind die Planken mit Wasserfestem Leim verklebt da es ja ein Rc Modell werden soll .
(Im Fahrbetrieb kann immer mal Wasser auf Deck kommen)
Und zum anderen reden wir hier über 136 Planken..
Würde ich die runter reißen wäre das Deck so im Eimer das ich es gleich neu auflegen könnte..
Hier aber würde ich das Risiko eingehen durch die Verklebung bedingt die Bordwände zu beschädigen..
Also auch keine Option.

Die aus meiner Sicht beste Lösung ist es die kommenden Planken mit Hilfe von Hilfslinien auf dem Deck so zu verlegen wie sie liegen sollten und dann die falsch liegenden Stöße
mittels verdünntem Holzspachtel ( da gibt es einen besonderen der für diverse Holzarten ist und die Färbung des Holzes besitzt..) zu füllen und dann mit einem Skalpell die korrekten
Planken Stöße vorsichtig nach zu schneiden.
Und das sollte dann am Ende nicht auffallen Optisch und ein entsprechend sauberes gesamt Bild ergeben bez auf die Planken Verlegung.

Ich denke das ich das auch so machen werde da aus meiner Sicht diese Vorgehensweise die beste Lösung ist.

Dennoch möchte ich euch danke sagen da ich zugegeben hier nicht auf die Plankenstöße geachtet hatte und ohne euren Hinweis möglicher weise die Planken weiter
so schief verlegt hätte.

Marinehamster ^^

58

Freitag, 2. Dezember 2016, 07:38

Hallo Marinehamster (*like*) :),

wenn Du die Planken runterhaben möchtest, aber wegen der Klebung sie nicht runterreißen kannst, dann könntest Du sie vielleicht ganz einfach runterschleifen!? Wenn Du da einen elektrischen Helfer zur Hand nimmst, so 'n Dreiecks-Schwingschleifer, dann sollte das gehen, ohne das Du das Deck oder die Struktur beschädigst :). Habe aber da keine Erfahrung, wenn ich hier also Bullshit erzähle, dann bitte einfach ignorieren :).

59

Freitag, 2. Dezember 2016, 07:50

Moin Moin,

"Runterschleifen" war auch mein erster Gedanke. Sollte gehen, ohne das Deck zu zerstören. Und bei der Größe des Dampfers, was sind da schon 136 Leist(ch)en?

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


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60

Freitag, 2. Dezember 2016, 16:00

Wenn Du die anderen denn akurat legen solltest, dann fällt es meines erachtens erst recht auf. Mit so einem Kratzer für Kochfelder sollten die doch problemlos zu entfernen sein.
Und wenn ich schon dabei bin, mir persönlich hat die Farbe des Holzes in Natura besser gefallen. Auch wenn Du dich nach dem Druck gerichtet hast, so schaut der mir auch nicht schön aus.
Und jetzt bin ich wieder ruhig, genug Senf dazu gegeben. ;)
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