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  • »Albrecht« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 49

Realname: Albrecht Baier

Wohnort: Darmstadt

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1

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 13:21

Amerikanisches Schlachtschiff BB-63 USS Missouri Teil 3 - Die Modellwerkstatt im Modell

Da es bei mir meistens um Schiffe geht, habe ich das Diorama beim Schiffsmodellbau mit eingestellt.

Die Modellbau Werkstatt .

Auf einer Börse fand ich vor vielen Jahren die beiden Revell Mini Modelle der Missouri und die Idee ein Modell zu bauen,
das uns beim Bau unserer beiden RC Missouris in 1/96 zeigt war geboren. Der Gedanke nur den Bau der beiden großen Missouris zu zeigen fiel später weg,
dafür sollte das Diorama eher die Gesamtstimmung eines Bastelraums zeigen mit möglichst vielen Facetten meines Modellbauerlebens.
Im Baumarkt lies ich mir den Boden und die drei Wände aus Holz zuschneiden.
Maße sind ca.: 15cm H, 27cm L, 42cm B.

Den Rauputz der Innenwände wurde mit 80er Schleifpapier dargestellt. Die Schleifpapierbogen wurden mit Leim auf das Holz aufgeklebt und mit Airbrush weiß lackiert.
Der Fliesenboden wurde Corel Draw am PC erzeugt und auf einen großen Aufkleber ausgedruckt. Dieser auf dünnen Karton aufgeklebt und im Diorama verlegt.

Wenn man links vorne im Diroma mal beginnt ist dort eine Tür, aus Evergreen Plastiksheet.
Das kleine Regal ist aus der Restekiste, das Interieur von Fujimis Garage Tools. Ebenso fast das ganze Werkzeug (Hammer, Schlüssel, Schraubendreher etc.)
Kaum zu glauben was man alles Brauchbares zu Tage fördert wenn man seine diversen Schubladen auf so was untersucht.
Der Kompressor und die Schweißausrüstung sind aus dem Diecast Autozubehörbereich.
Die angrenzende Werkbank wurde scratch aus Holz gebaut, gebeizt und mit ein paar „Ölflecken“ verziert.
Hier ist der Bereich der ferngesteuerten Flugzeuge. Dargestellt durch Fertigmodelle von
F-Toys, die ich mir ursprünglich mal für meine Spur N Eisenbahn gekauft hatte. Hier passen sie besser. Eine ME-109, eine Zero und an der Decke hängt noch eine F4U Corsair.
Der Fernsteuerungssender vor der 109 ist aus einem Stück Balsa, seitlich schwarz gemacht, Ein Katalogbild eines RC Senders im PC bearbeitet ausgedruckt und das Balsa umklebt.
Zwei kurze Messingdrähte als Bedienungshebel und ein etwas längerer als Antenne, fertig ist die Fernsteuerung.
Ach ja, auf der Werkbank liegt wohl die kleinste Ausgabe des Motorbuch Verlags „Holt Hartman vom Himmel. Gerade mal 1,8x1cm groß. Was man mit Grafikprogrammen alles machen kann.
Um die Ecke an der langen Rückwand, eine kleine Werkbank mit Ministandbohrmaschine von Verlinden. Auch aus diesem Set; die große Standbohrmaschine weiter rechts.
Rechts anschließend ein großes scratch gebautes Regal in dem ein paar meiner Modellbauvorräte an Plastikmodellen liegen.
Die Verpackungen wurden aus Katalogbildern auch am PC zu „Miniverpackungen“ verarbeitet und auf 120gr. Papier ausgedruckt und zusammengeklebt.
Rechts neben dem Regal hängt etwas zur Zerstreuung an der Wand. Man kann ja nicht nur an Modelle denken, oder doch?? Dabei ist dass Playmate ja auch ein Model.
Darunter die große Werkbank die um die Ecke geht, sie ist auch scratch aus Messing gebaut und lackiert. Die Panzer darauf auch ehemals für die Modellbahn gedacht,
finden hier als ferngesteuerte Kettenfahrzeuge bessere Verwendung.
Da ich jede Menge Öldosen in der Grabbelkiste hatte, habe ich kurzerhand einige zu Coladosen umgewandelt. Vorm Leo2 steht ein vierer Pack. (Aufkleber ebenfalls über Corel Draw gemacht)
Dass Laptop auf der Werkbank wurde mit Windows 7 Bildschirm versehen.
Die Spiegelreflex und das Telefon rechts davon sind auch aus Fujimis Garage Tools.
Über der Werkbank steht ein VII-C U-Boot. Eine meiner ersten RC Versuche noch bevor 1980 der Film „Das Boot“ in die Kinos kam.
Übrigens mein Boot ist auch abgesoffen und wurde 14 Tage später vom DLRG aus 8 Meter Tiefe gerettet.
Später habe ich selbst meine Prüfung zum Taucher gemacht um meine Modelle auch gleich selbst bergen zu können 
Die Ausgaben der Zeitschrift AERO und der Band Schlachtschiffe des zweiten Weltkriegs habe ich mir auch am PC gebastelt.
Die Drehbank rechts davon ist auch noch aus dem Verlinden Kit mit Standbohrmaschine etc.

In der Mitte des Raums unsere beiden Missouris auf einem aus Messing scratch gebauten Tisch und entsprechend eingesauter Holzplatte aus Funier.
Die Türme am vorderen Modell sind noch nicht eingebaut da an der Elektronik noch gearbeitet wird.
Hier steht auch ein RC Sender, scratch gebaut.
Die drei Getränkekästen unter dem Tisch sind unbekannter Herkunft. Keine Ahnung mehr wo diese mal her waren. Passen aber gut.
Die Pläne der Missouri im Vordergrund sind auch am PC verkleinert und auf Papier ausgedruckt worden.
Die drei Figuren die das Diorama beleben sind Fujimi Mechaniker entsprechend umgebaut.
Um das ganze gegen Staub zu schützen habe ich vorn eine Plexiglasscheibe eingesetzt und von oben legt sich auch eine 4mm Plexiglasscheibe auf einen schmalen Holzrand (3mm vierkant)der rundherum eingezogen wurde.
Verklebt wurde fast alles, mit Silikon aus dem Sanitärbereich.
Leider fand ich keinen Platz mehr für all die vielen Flugzeug Plastikmodelle die ich schon gebaut hatte. Diese wollte ich ursprünglich aus 1:700 Modellen darstellen.
Auch die Sparte historische Holzsegelschiffe und meine Modellbahnanlage fanden keinen Platz mehr.
Evtl. gibt’s in ein paar Jahren noch einen zweiten Raum als Diorama wo diese Dinge all untergebracht sind.

Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass hier verschiedene Maßstäbe vermischt wurden.
Figuren 1:24, Missouri Modelle 1:1200, Verlinden Drehbank etc 1:35. Panzer Modelle 1:150
Wenn jetzt einer mit dem Taschenrechner hergeht und nachrechnet wird er feststellen dass von der Größe untereinander die Umsetzung nicht immer zu 100% getroffen wurde.
Die Missouris sind etwas zu groß, einige andere Teile zu klein.
Wichtig für mich ist der Gesamteindruck. Und bei all meinen Dioramen zuhause, ist die Modellwerkstatt für Betrachter immer eins der interessantesten.
PS: Sicher hätte man manches schöner machen können, aber ich kann nur das machen, was ich machen kann. Nächstes Mal wirds besser!!
Gruß Albrecht
Hier die Bilder














Beiträge: 194

Realname: Olaf

Wohnort: Bietigheim/Karlsruhe

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2

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 15:47

Also, ich finde die Idee total stark... :respekt:

Auch die Umsetzung ist gut gemacht.
Gut die Schutzbrille an der Bohrmaschine fehlt, wird aber sicher noch gemacht.... :wink:

Skorpi1211

3

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 08:51

Hallo Albrecht,

einfach nur WOW. Sowohl die kreative Idee als auch die unzähligen Details sind dir wirkliche gelungen. Ob hier und da etwas vom Maßstab nicht 100%tig realistisch ist fällt bei dem starken Gesamteindruck wirklich nur dir auf. :ok: Macht wirklich Spaß sich dir Bilder anzuschauen.
Grüße Stephan

Beiträge: 1 485

Realname: Hans Juergen

Wohnort: Bitburg

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4

Freitag, 28. Oktober 2016, 19:21

ich bin auch sehr begeistert , vor allem wie aufgeräumt es in Deiner Werkstatt zugeht :D :thumbsup:

Beiträge: 936

Realname: Dirk Wörner

Wohnort: Harsewinkel

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5

Samstag, 29. Oktober 2016, 09:59

Hi Albrecht.... :wink:

Da kann ich nur sagen: Sensationell! Ganz großes Kino :respekt: .... Schon allein die Idee :thumbsup: und dann noch die Umsetzung.... :sabber: :sabber: :sabber: :love: Großartig! Gefällt mir unwahrscheinlich gut.

Gruß, Dirk :ok:

  • »Albrecht« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 49

Realname: Albrecht Baier

Wohnort: Darmstadt

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6

Samstag, 29. Oktober 2016, 11:48

ich bin auch sehr begeistert , vor allem wie aufgeräumt es in Deiner Werkstatt zugeht :D :thumbsup:


Hallo Hans Jürgen, das aufgeräumte hat seinen guten Grund. "Früher" als wir noch jünger waren, war uns egal was alles rumgelegen hat, oder auf dem Boden verteilt war.
Im lauf der Zeit schlägt aber dieses Teppichbodenmonster regelmäßig zu und Dir springen Kleinteile von der Zange oder Pinzette und fallen zu Boden.
Jetzt denkt man, das man sich nur bückt und hebt es wieder auf. Falsch!
Die Teile sind wie von einer anderen Dimension verschluckt. Das ist nicht nur bei Teppichboden so, sondern auch bei Fliesen. Irgendwann Monate später tauchen sie wieder auf.
Aber dann hat man schon längst Ersatz angefertigt.
Oder ein Teil fällt runter und ist weg. Dafür findest du ein anderes was dir vor Ewigkeiten mal verloren gegangen ist.
So haben wir angefangen unsere Werkstatt peinlich sauber zu halten. Seitdem hat das Teppichbodenmonster hier keine Chance mehr.
Gruß Albrecht

Beiträge: 1 485

Realname: Hans Juergen

Wohnort: Bitburg

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7

Donnerstag, 3. November 2016, 21:35

Stimmt, daher kauf ich bei Kleinteilen immer eins auf Reserve, bei mir entwickelt sich nämlich leider doch immer mal wieder Chaos, wenn die Ideen mit der Realität kollidieren :D

Beiträge: 927

Realname: Wilfried Hoffmann

Wohnort: Braunschweig

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8

Donnerstag, 3. November 2016, 22:15

Hallo Albrecht,

Zitat

aber ich kann nur das machen, was ich machen kann
Dafür hast du aber ein beachtliches Ergebnis abgeliefert.
Super Idee und noch besser umgesetzt.
Einfach klasse. :respekt: :ok: :ok: :ok:
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

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