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61

Montag, 10. Oktober 2016, 10:19

Moin Dany! :wink:
Ich hab nochmal über Deinen Alterungsunfall und Deine dazugehgörigen Bilder nachsiniert: Ich könnte mir vorstellen, dass die Farbe eventuell zu schnell angezogen hat. Wichtig beim Plakadraken ist, dass die Farbe unbedingt noch im komplett nassen Zustand abgewischt wird. Sobald sie teilweise beginnt, einen leichten matten Schimmer zu bekommen, fängt sie schon an, anzuziehen, dann kann man sie nur noch fleckig abwischen. Daher nehme ich einen wirklich nassen Pinsel, jauche alles ganz schnell deckend ein und hol es mit dem Lappen ganz schnell wieder runter. Die angezogene Farbe wird auch stumpf, d.h. Du fängst dann an, die Farbe eher "runterzurubbeln", und da sie sich mit dem Lack leicht verbunden hat, reißt Du gleich den Lack darunter partiell wieder mit ab. Das ist nun aber nur meine Ferndiagnose, könnte aber stimmen. Also: So nass wie möglich arbeiten aber mit unverdünnter Farbe. Bin gespannt auf Deine nächsten ergtebnisse! Viel Erfol! :five:

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



62

Montag, 10. Oktober 2016, 10:45

Hi Gustav,

Danke dafür! Schön zu wissen, dass ihr wartet!

Hi Chris,

macht z.B. eine partielle Bearbeitung Sinn? Also immer nur abschnittsweise mit Plaka einjauchen und dann wegwischen? Mein Problem bei der ganzensache ist, dass ich mir bei der Lackierung so viel Mühe wie noch nie gegeben habe und die Arbeit jetzt einfach dahin ist. War die sauberste Lackierung, die ich bisher hinbekommen habe. Jetzt habe ich natürlich richtig Respekt vor meinem nächsten Versuch. :S

Auf der Arbeit ist gerade sehr viel zu tun. Die Woche über haben wir unseren Kunden zu "Besuch" und werden dadurch wohl längere Tage arbeiten müssen. :verrückt:
Unnötigerweise habe ich nächste Woche noch ein Überwachungsaudit für unser Qualtitäsmanagementsystem, wofür ich als "Freiwilliger" Qualitätsmanagementbeauftragter am Anfang des Jahres den Hut aufbekommen habe. Natürlich muss das neben der Arbeit und am besten ohne einen Stundenaufwand erledigt werden. :bang: 8| Wie Chefs halt so sind.

Ich werde trotzdem versuchen an irgendeinem Abend diese Woche zu entlacken. Bevor ich den neuen Alterungsversuch starte, lass ich es euch wissen. Versprochen :)

Danke nochmal für die aufmunternden Worte! :five:

Dany

63

Montag, 10. Oktober 2016, 14:36

Zitat

macht z.B. eine partielle Bearbeitung Sinn? Also immer nur abschnittsweise mit Plaka einjauchen und dann wegwischen?
Ich denke leider nein :( . Die Übergänge bekommst Du wohl nur schwer hin, wenn Du partiell arbeitest. Du beanspruchst dabei immer wieder auch bereits bearbeitete Stellen, ich denke, damit wirst Du vermutlich kein für Dich zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Wenn Du es in einem Arbeitsgang machst ist es besser und schnell gemacht, gerade, weil Du ja auch sowieso schnell (im Wettlauf gegen die anziehende Farbe) arbeiten musst.

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

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64

Mittwoch, 12. Juli 2017, 21:38

Hallo zusammen,

lange ist's her und eigentlich wollte ich noch ein bisschen inkognito bleiben, bis ich was richtiges zu zeigen habe. Aber ich bin so erfreut über den kleinen Schritt, dass ich euch das nicht länger vorenthalten kann.

Ich habe endlich wieder den Weg zum Modellbau gefunden. Nach dem missglückten Plaka(t)drake-Versuch habe ich mich dazu durchgerungen es dieses Mal mit Öldraken zu probieren. Zwar noch nicht am Rumpf, der ist noch nicht wieder ganz fertig lackiert, aber auf einem guten Weg dahin. Kommt dann hoffentlich bald. Sondern ich habe die Decks mit Ölfarbe behandelt. Gestern beim örtlichen Künstlerbedarf Vandyckbraun besorgt - dieses Mal genau das empfohlene, keine Kapriolen.

Ich finde es ist ganz gut geworden, was meint ihr?











Ist für die meisten hier sicher nichts tolles, für mich aber ein wichtiger Erfolg.

Ich werde dann jetzt immer wieder meine Fortschritte posten, kann aber nicht versprechen, dass das in regelmäßigen Abständen passiert. Aber es geht weiter, versprochen! Ich hoffe ich kann hier trotz der langen Pause weiterhin ein paar Besucher begrüßen.

Schönen Abend,

Dany

Beiträge: 934

Realname: Dirk Wörner

Wohnort: Harsewinkel

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65

Donnerstag, 13. Juli 2017, 10:19

Hi Dany...... :wink:

Das sieht doch schon ganz gut aus.

Ich hatte ja auch das gleiche Problem wie du...... meine Versuche mit Plaka sind eher kläglich gescheitert.......... aber mit Ölfarbe hatte ich fast sofort Erfolg. Das mag daran liegen, das Ölfarbe sich länger bearbeiten lässt, bevor sie zu trocken ist.

Allerdings..... so als Anmerkung....... denke ich, hast du an der ein- oder anderen Stelle etwas zu viel Ölfarbe stehen gelassen. Auf dem letzten Foto sieht das auf jeden Fall so aus. Da sind doch einige Ölfarbenreste in den Öffnungen, die ganz gut mit ´nem Q-Tipp weg bekommst. Außerdem sieht man ein paar..... Putzschlieren.....die ich an deiner Stelle noch etwas Nacharbeiten würde.

Ansonsten würde ich sagen, bist du auf einem guten Weg. :thumbsup:

Gruß, Dirk. :ok:

66

Donnerstag, 13. Juli 2017, 13:24

Ich darf vielleicht noch einmal daran erinnern, dass das Öldraken die besten Ergebnisse bringt, wenn die Oberfläche eine leichte Struktur aufweist. Bei einem ganz glatten Kunststoff würde ich eine "Maserung" einschleifen, dazu reicht 240er Schleifpapier, natürlich immer nur in Plankenrichtung bewegt. Anschließend bemalen und lange trocknen lassen. Die Ölfarbe haftet später auch in kleinsten Strukturen, und man muss nur alles wegwischen, was sich noch wegwischen lässt, um eine gleichmäßig farblich strukturierte Oberfläche zu bekommen. Ein Ölauftrag auf einer ganz glatten, bemalten Fläche wird die Strukturen der Pinselstriche zum Vorschein bringen.
Schmidt, der ansonsten auf seine Bauberichte verweist
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

67

Donnerstag, 13. Juli 2017, 13:48

Hi Dirk und Schmidt,

danke für die Rückmeldungen. Die Rückstände werde ich nochmal nacharbeiten, das Einschleifen von Maserung auf der Decksbeplankung werde ich bei diesem Modell vernachlässigen und bei folgenden Modellen berücksichtigen. Die Rumpfbeplankung hat bereits eine Maserung, wenn auch nicht eingeschliffen sondern "aufgetragen". Auch diese werde ich bei diesem Modell so belassen und bei folgenden dann "richtig stellen".

Zum Öldraken noch drei Fragen: Wie lange muss ich die Ölfarbe einwirken lassen, bevor ich sie wieder wegwische und wie lange braucht sie nachher zum Trockenen? Wie lange sollte ich vorher die Lackierung trocknen lassen, bevor ich sie mit Öl behandle?

Danke und Gruß,

Dany

68

Donnerstag, 13. Juli 2017, 14:56

Wie lange muss ich die Ölfarbe einwirken lassen, bevor ich sie wieder wegwische und wie lange braucht sie nachher zum Trockenen? Wie lange sollte ich vorher die Lackierung trocknen lassen, bevor ich sie mit Öl behandle?


Ich kann nur sagen, wie ich es mache:

Trocknen je nach Dicke des Farbauftrags, mindestens eine Woche. Und: je länger, desto besser. Man unterschätzt für gewöhnlich die Zeit, die eine Farbe zum Durchtrocknen braucht, weil sie an der Oberfläche schon ziemlich schnell grifffest ist.
Ich wische die Ölfarbe sofort wieder herunter.
Nach gründlichem Abwischen der Ölfarbe kann ich meine Modelle in der Regel sofort anfassen. Besser ist es natürlich, sie ein paar Tage trocknen zu lassen, bevor man weiter mit den Teilen arbeitet.

Schmidt

Und dann noch der Hinweis auf den von mir unten verlinkten Beitrag zum Umgang mit Ölfarben.
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

69

Sonntag, 16. Juli 2017, 15:09

Hallo zusammen,

@Schmidt: Danke für die Zusammenfassung zum Umgang mit der Farbe. Deinen Beitrag (Signatur) kannte ich schon, mir fehlten aber die Infos zu den Zeiten.

Nun ein kleines Update oder eher Zwischenstandsbericht:

Ich habe nun die zweite Rumpfhälfte und den Heckspiegel zu Ende lackiert und lasse diese, wie von Schmidt empfohlen, mindestens 1 Woche lang trocken. Auch habe ich bereits alle Schotts und die Rüstbretter lackiert, die ebenfalls auf ihr Öldraking warten.

Bei diesem Bausatz möchte ich gerne dreieckige Jungfern und Rüstketten verbauen. Da ich diese Anbringen muss, bevor ich die Rumpfhälften zusammenbaue - das Großdeck wird beim Zusammenbau der Rumpfhälften mit eingesetzt - kann ich die Trockenzeit perfekt dafür nutzen und alle Teile herstellen.

Hier ein Mal alle Materialien, dich ich zur Herstellung nutze:



Es sind Dreieckstäbe in 3mm, 4mm und 7mm. 3mm für den Fockmast, 4mm für den Großmast und 7mm für die Stagjungfern. Weiter sieht man hier einen 0,5mm Messingdraht, eine Gliederkette, schon brünierte Nägel und Scharniere für Stückpfortendeckel.

Den Stab - ich habe erstmal mit dem 3mm Stab angefangen - habe ich in kleine Scheibchen geschnitten



Wie man hier unschwer erkennen kann, besitzt der Stab leider schon ein kleines Löchlein, weswegen die Position für ein Loch schon vorgegeben ist. Als nächstes habe ich dann den Rand mit einer Schlüsselpfeile eingekerbt. Das hat den Vorteil, dass man diese Mini-Jungfern beim darauffolgenden Bohren deutlich besser mit der Zange fixieren kann. Wie ich also schon schrieb, war der nächste Schritt die Löcher in die Jungfern zu bohren.



Um zu gucken, ob das alles aufgeht wie ich mir das vorstelle, habe ich erstmal ein Probestück hergestellt.
Ich wickelte den Draht um die Jungfer, 1-1,5 Mal verzwirbeln, das eine Ende kurz abknipsen und aus dem anderen einen Haken für die Kette biegen. (Das ist eine kurz Zusammenfassung von drake's Anleitung aus, ich glaube, dem BB seiner Madre oder war's die Mayflower? Ist ja auch egal, irgendwo daher).
Die Kette eingehängt und dann den Haken zugebogen. Für das untere Ende nutze ich die Schaniere der Stückpfortendeckel. Diese habe ich etwas gekürzt, zurecht gepfeilt und eine der Nieten mit einem Nagel geöffnet, den Nagel durch geschoben und die Kette durchgeschoben. (Auch das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern war ein Tipp von drake, danke dafür!)
Nun habe ich die Jungfer lackiert und lasse das gerade trocknen. Ich möchte das ganze Konstrukt in das Brünierungsbad legen und weiß nicht, ob der Lack das aushält oder nicht. Ich habe ja noch keine Erfahrung damit und will damit herausfinden, ob ich a) vorher lackiere oder b) nachher lackiere.

Das ganze Konstrukt sieht jetzt so aus:



Mir gefällt es bisher ganz gut. Die Kette wird noch abgelängt, habe sie erstmal etwas länger gemacht für das Probestück. Aber was wäre ein Update von mir ohne die obligatorische Fragerunde:

Ich bin mir nicht sicher, ob der genutzte Draht nicht zu dünn ist. Hier ein Bild davon:



Was meint ihr? Stärkeren Draht oder ist der in Ordnung? Die Kette wirkt mir im Verhältnis zur Jungfer auch etwas kräftig, wird durch das Brünieren hoffentlich - optisch - noch etwas schlanker, ansonsten hoffe ich darauf, dass es durch die optische Trennung durch das Rüstbrett nicht mehr so stark aussieht.

Soviel erstmal von mir, ich werde dann mal weiter einkerben und bohren und mich an die nächste Größe geben.

Grüße
Dany
Dany

70

Freitag, 21. Juli 2017, 11:46

Moin Werftgemeinde,

meine derzeitige Baustelle: Rüstbretter, Püttings und was so dazu gehört.

Wie im letzten Post geschrieben, habe ich Jüngfern in 3mm und 4mm hergestellt. Währendessen erfuhr ich von den Shipyard Jungfern, die 100% genau sind 8| Da meine Jungfern natürlich jede ein Einzelstück sind und eine gewisse, nennen wir es mal "Variation" im Erscheinungsbild haben, konnte ich nicht anders als mir die Shipyard Jungfern zu bestellen. Hätte ich davon nicht erfahren, wäre ich sicherlich mit meinen selbstgefertigten Jungfern zufrieden gewesen, aber so konnte ich das nicht durchgehen lassen :du:
Ganz unnötig war meine vorherige Arbeit mit dem Prototyp nicht. Ich habe ja den Brünierungsversuch gemacht: Die Kette lässt sich nicht brünieren. Wiederspenstiges Ding :!!

Derzeit warte ich also auf das Eintreffen der Jungfern und habe dann die Schaniere vorbereitet. Auf Länge geschnitten und gebohrt. Ein ganz schöner Akt mit dem Handbohrer. Ungeduldig wie ich bin, habe ich tatsächlich meinen Akkuschrauber genommen und versucht diese mini kleinen Teile mit dem Akkuschrauber zu bohren. :verrückt: Ich hab ja leider noch keinen Dremel. Loch 1: Perfekt, das klappt ja deutlich besser und schneller. Zweites, drittes, vier.... Abgerutscht, Bohrer auf den Tisch gehauen, Tisch war härter. Klasse Dany! :bang:
Gestern bin ich nach Feierabend in den Modellbauladen gegangen und habe einen neuen Satz Bohrer gekauft und noch eine Kette von Artesania mit 0,5mm Materialstärke gefunden. Zufälligerweise führte mein Heimweg am Künstlerbedarf vorbei, wo ich dann auch noch 2 neue Drähte gekauft habe in 0,3 mm und 0,6 mm. Man kann ja nie genug Material und Auswahl haben :D
Abends habe ich dann die Scharniere weiter gebohrt, gefeilt und ins Brünierungsbad gegeben.
Als nächsten Schritt stehen jetzt die Rüstbretter an. Den Bausatz-Rüstbrettern vertraue ich irgendwie nicht sehen sie so aus:



Ich müsste die Löcher ja genau an der Fuge bohren und weiß nicht, ob mir die ganze Konstruktion dann irgendwann auseinander bricht. Also habe ich aus Poly neue geschnitten. Hier muss ich dann jetzt noch die Löcher bohren. Oder doch nicht?!
Ich habe gegooglet, weil ich nicht genau wusste, wie die ganze Konstruktion nachher aussehen muss. :pc: Da bin ich auf 2 Varianten gestoßen:
1. Die
2. Diese

Bisher kannte ich nur 1. Ist 2. falsch oder gibt es beide Möglichkeiten?! Oder ist es gar künstlerische Freiheit? :nixweis:

Vielleicht kann mir ja jemand helfen.

Grüße,

Dany

71

Freitag, 21. Juli 2017, 14:17

Ich würde es so machen (bzw. habe ich) : Rüstbretter aufteilen nach Anzahl der Jungfern und Markieren, wo diese später sitzen sollen. Dann mit einer Feile viereckige Einschnitte rechtwinklig an der vorderen Längskante in die Rüstbretter einarbeiten, auf gleiche Tiefe achten. Dann am Schiffsrumpf stabil anbringen und Jungfern mitsamt Rüsteisen und Pütting am Rumpf darunter befestigen. Abschließend eine Polyleiste in Stärke des Rüstbrettes frontal davor kleben. Dann sind die gesamten Jungfernkonstruktionen sicher in den Rüstbretter "eingebettet", liegen aber lose darin, so dass sie sich beim Wantensetzen später ausrichten können. Daher auch der Spruch: passt, wackelt und hat Luft... :ok: ;). Vorteil der gesamten Kontruktion (wie in Real auch) : Die sich addierenden Wantenzugkräfte werden nahezu vollständig an die darunterliegenden Aufnahmen in den Rumpf abgeleitet, die Rüstbretter haben eher aufnehmende und wantenspreizende Funktion.

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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72

Freitag, 21. Juli 2017, 15:04

Nachtrag, falls irreführend: Die Jungfern sollen natürlich dabei mit ihren Püttingeisen in den Einschnitten an den Rüstbrettern liegen... :grins:

Chris
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73

Freitag, 21. Juli 2017, 15:25

Hi Chris,

Hatte ich genau so verstanden. Hab es jetzt auch in anderen Bauberichten gesehen. Fragte mich immer nur, was ich dann mit der Fuge mache bzw. Wie ich die wegbekomme, aber scheinbar bleibt das einfach so unbearbeitet.

Werde die Rüstbretter dann heute Abend dahingehend vorbereiten.

Die Jungfern sind immer noch nicht da :cursing:

Danke für die Erklärung

Dany

74

Freitag, 21. Juli 2017, 15:59

Ich schleife Abdecklatte und Rüstbrett vor dem Einbau mit einer Feile aufeinander zu, so dass sie die gleiche Stärke haben und Latte plan an dem Rüstbrett zu liegen kommt. Wenn eine minimale Fuge sichtbar zurückbleinben würde, ist das nicht so tragisch, im Original wurde das übrigens nicht anders gemacht. Frage ist, ob Du diese Latten zum Abdecken überhaupt aufbringen musst, ich meine mich zu erinnern, das die "freien" Püttings in deiner Epoche sogar möglicherweise regelhafter gewesen sein könnten. Such im Netz mal nach Referenzschiffen( Naos/ Karavellen/ Karacken), vielleicht lässt sich das klären? :idee:

Chris :ahoi:
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"Mayflower"

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75

Samstag, 22. Juli 2017, 15:08

Hallo zusammen,

@ Chris: Danke für deine Erklärung.

Heute gibt es mal ein richtiges Update. Die Rumpfhälften habe ich lackiert und geöldraket sowie die Aufnahmen für die Rüstbretter etwas verbreitert. Wir erinnern uns: Ich hatte die alten Rüstbretter ausgetauscht gegen selbst angefertigte. Dann habe ich auch schon mal die Löcher für die Nägel der Püttingeisen in den Rumpf gebohrt.
An eine Hälfte habe ich den Kiel und Steven angebracht. Das ganze in Bildern sieht jetzt so aus:




Dann habe ich Schotts sowie Heckspiegel lackiert und geöldraket.









Ich habe ein bisschen gegooglet, mir ein paar andere Modelle und Bilder von Naos/Karavellen/Karacken angesehen. Auf fast allen Zeichnungen habe ich gesehen, dass die Püttings frei, sprich das Rüstbrett ohne zusätzliche Zierleiste, dargestellt werden. Das werde ich dann auch so machen. Hier noch ein Foto von den von mir angefertigten Rüstbrettern. Auch schon lackiert und geöldraket.



Gestern Abend habe ich noch die Ketten in Stücke geschnitten. Eine Länge für die Fockwanten und eine Länge für die Großwanten. Beides wurde auch über Nacht brüniert.



Soweit erstmal zum Modell. Derzeit warte ich immer noch auf das Eintreffen der Jungfern (2-4 Werktage Lieferzeit, heute ist Tag 5...) :cursing:
Mir kam die Tage die Erinnerung, dass die Santa auf ihrem "Ständer" ziemlich wackelig stand und dieser desöfteren abgebrochen ist. Damit das diesmal nicht passiert, bin ich heute in den Baumarkt gefahren. Das ist dabei rausgekommen:



Ich denke das sieht ganz gut aus und wird mir hoffentlich den Bau der Nao und folgender Modelle erleichtern.

Über Anregungen, Kritik usw. freue ich ich.

Grüße,

Dany

76

Samstag, 22. Juli 2017, 15:43

Hallo Dany :wink:

Saubere Arbeit :ok: :ok: :ok: :respekt:

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

Beiträge: 2 461

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

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77

Samstag, 22. Juli 2017, 16:21

Das sieht doch gut aus :ok:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: Segelboot 1:35




78

Montag, 24. Juli 2017, 21:50

Guten Abend Werftarbeiter und -arbeiterinnen,

erstmal danke Sergio und Franz für euer Lob!

Da ich mich dazu entschlossen habe die Rüstbretter ohne Deckleiste darzustellen, habe ich meinen gesterigen Werftbesuch damit zugebracht und versucht einen Prototypen der Püttings herzustellen. Die gezwirbelte Methode mag zwar funktionieren, aber da man sie mit der Deckleiste nicht abdecken kann und sie auch nicht korrekt ist, habe ich versucht mit einem Lötkolben die Püttings herzustellen. Dazu habe ich die selbst hergestellten Polyjungfern genutzt. Ich bin der Lösung schon sehr nah gekommen, allerdings noch nicht zu 100% zufrieden damit. Ich werde weiter probieren und sobald ich was brauchbares habe, zeige ich es euch, ok? Aber so lange müsst ihr euch noch gedulden und ich tüftel weiter.

Heute komme ich von der Arbeit nach Hause und die Post war leider immer noch nicht da. Ich muss also weiter auf die Lieferung der Jungfern warten. Ganz untätig war ich heute aber trotzdem nicht. Ich habe schon mal die Beschläge der Rüsteisen angeklebt. Die Nägel sind nur gesteckt, damit ich die Beschläge besser ausrichten kann. Kommen dann später wieder raus, wenn die Ketten drankommen und werden dann geklebt. Hier mal ein paar Bilder von meinem Ergebnis.
Die Backbord Seite

Die Fockrüste auf der Backbord Seite

Die Großrüste auf der Backbord Seite

Die Fockrüste auf der Steuerbord Seite (hier sieht man -leider- gut, wie sehr der Rumpf gelitten hat durch das Farbe entfernen der Plaka(t)farbe)

Und nochmal die Fockrüste auf der Steuerbord Seite

Und die Großrüste auf der Steuerbord Seite


Dann hoffe ich mal, dass die Jungfern morgen endlich ankommen und ich eine Lösung für die Püttingeisen finde. Falls jemand eine Idee hat, gerne her damit.

Gerne wieder Anregungen, Kritik, Verbesserungsvorschläge.

Schönen Abend,

Dany

79

Dienstag, 25. Juli 2017, 10:46

Moin zusammen,

nachdem ich auch ein Opfer der Umstrukturierung von Photobucket wurde :bang: , seltsamerweise waren nicht alle Bilder davon betroffen sondern nur ein paar ?( , aber eben auch genau die von gestern Abend, habe ich Stefan angeschrieben und darum gebeten mich für die Bearbeitung meiner alten Beiträge freizuschalten. War ja auch irgendwie ein bisschen naiv zu denken, dass es mich nicht erwischt und einfach munter weiter photobucket zu nutzen. :roll:

Ich habe dann jetzt alle Bilder neu eingepflegt, dieses Mal direkt über den Forumsserver. Ich hoffe das hält :)

Wer also die Möglichkeit sich die Bilder in der ersten Runde anzuschauen verpasst hat, der hat nun eine zweite Möglichkeit. :tanz:

Grüße,

Dany

80

Dienstag, 25. Juli 2017, 11:43

Moin!
Bedauerlich mit den Bildern, aber gut, dass Du sie nun "fest" einstellen konntest.

Zitat

Die Fockrüste auf der Steuerbord Seite (hier sieht man -leider- gut, wie
sehr der Rumpf gelitten hat durch das Farbe entfernen der
Plaka(t)farbe)
Das fällt nicht sonderlich auf. Es gibt ja genug Leute, die extra die oft sehr prominenten Strukturen runterholen. Realistischer ist das auf jeden Fall.
Deine Rüsten sehen gut aus, das müsste hinhauen :ok: . Allerdings stell ich mir das Löten sehr schwierig und friemelig vor. Ich hatte es auch mal probiert für meine Jungfern- und bin prompt gescheitert. Aber ich kann auch nicht löten und hatte es eigentlich auch noch nie so richtig gemacht, außer als Kind mal im Werkunterricht.
Sind die Rüstbretter breit genug, dass die Wanten später am Rumpfschanzkleid vorbei laufen können? Sie sehen auf den Bildern -eventuell!!- etwas schmal aus, aber das kann täuschen und Du wirst Dir dabei schon was gedacht haben :thumbsup: .

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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81

Dienstag, 25. Juli 2017, 13:17

Hi Chris :wink: ,

ich habe mich bei der Breite der Rüstbretter an den Bausatz-Rüstbrettern orientiert. Während meiner Recherche zu den Püttings hatte ich im Mondfeld zufällig auch nochmal gelesen, dass der dazu rät die Rüstbretter nochmal nachzumessen bzw auszuprobieren, ob das alles passt, damit die Wanten nicht an der Reling oder am Schanzkleid schleifen. Gelesen, getan, passt alles. Jetzt hast du mich aber so verrückt gemacht mit der Frage, dass ich das doch nochmal überprüfen musste. Großrüste: passt. Sehr gut sogar. Fockrüste: Passt nicht. :motz: Ich vermute, dass das daran liegt, dass der Großmast fest im Deck sitzt, der Fockmast allerdings ein bisschen - oder eher sehr viel Spiel - hat. :bang:
Wie dem auch sei, das muss neu. Jetzt geht das ja - so hoffe ich - noch ziemlich gut. Testen wir mal, wie gut ich die Rüstbretter an den Rumpf geklebt habe :D

Zu den Püttings bzw. dem Löten: Bei meinen Versuchen am Sonntag, hat das semi gut geklappt. Hat zwar gedauert, aber irgendwann hatte ich eine unauffällige Verbindung. Diese hielt sogar ziemlich gut bis zu einem gewissen Zug. Das wollte ich natürlich vorher testen, nicht dass mir später im eingebauten Zustand alles reißt und ich dann nah am geschlossenen Rumpf löten darf. Ich denke, dass das schon irgendwie hinhaut, aber mal abwarten. :)

Danke auf jeden Fall für das Verrückt-machen wegen der Rüstbretter. Jetzt komme ich - wie gesagt - ja noch überall gut dran. :hand:

Grüße,

Dany

82

Dienstag, 25. Juli 2017, 16:36

Hallo zusammen,

heute als ich von der Arbeit gekommen bin, waren die Jungfern endlich in der Post. 8o
Ich habe dann mal einen Rutsch zusammen geklebt, den Draht um eine gelegt und wie schon geschrieben gelötet. Ja was soll ich sagen: Es hat funktioniert. :tanz:

Ich freu mir einen Ast. Das war jetzt nur mal eben auf die Schnelle und hat direkt geklappt. Aber macht euch selbst mal ein Bild:



Der Draht muss noch brüniert werden, die Jungfer braucht noch Farbe. Ist halt jetzt erstmal ein Prototyp gewesen, nur um zu sehen, ob das klappt, was ich vorhabe.
Ich habe den Prototypen jetzt mal im Brüniermittel versenkt, um zu gucken, ob die Pappe das aushält. Ich glaube es zwar nicht, aber Versuch macht klug. Und notfalls war es dann einer für's Team, ich brüniere die Drähte vorher und schminke dann nach.

Grüße vom total erfreuten,

Dany

83

Dienstag, 25. Juli 2017, 17:19

Glückwunsch und Freude zur erfolgreichen jungferlichen Geburt! 8o Allerdings denke ich, dass man brüniereten Draht nicht so ohne weiteres löten kann (und auch keinen Lötzinn brünieren :grins: ...). Da solltest Du Dir eine entsprechende Lackmischung zusammenjauchen, das sieht kaum unterschiedlich aus, wenn man den Ton trifft und die Farbe etwas verdünnter verwendet, damit sie keine Schlieren durch das Pinseln bildet.

Bleibe gespannt dran! :ok:
Chris :ahoi:
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84

Donnerstag, 27. Juli 2017, 17:18

Hallo zusammen,

wie im letzten Kurzbericht geschrieben, habe ich die Jungfern endlich erhalten. Zuerst habe ich sowohl die 4 mm für die Großwanten als auch die 3,5 mm für die Fockwanten zusammen gebaut/geklebt und dann lackiert. Dann habe ich alle in ihre Drahtgerüst gelegt und versucht die Enden miteinander zu verlöten. Versucht?! Ja, versucht. Wie Chris geschrieben hat, musste ich feststellen, dass das Lötzinn nicht an dem brünierten Draht hält. Also musste ich mir was anderes überlegen, wie ich die zwei Drahtenden miteinander fest verbinde ohne sie miteinander zu verdrillen. Ich hatte mir ja vorgenommen sie unbedingt "echter" bzw. korrekter darzustellen. :verrückt: Also habe ich Uhu Strong&Safe genutzt und die überlappenden Enden miteinander verklebt. Und was soll ich sagen? Es hält! :)

Nun hatte ich alle Jungfern für die Großwanten quasi fertig. Da ich aber alles nach Augenmaß geschnitten hatte, waren die Teile teils kürzer, teils länger. Jetzt hatte ich mir also extra die Lasercut Jungfern bestellt, statt meinen gescratschten, weil das einheitlicher aussieht und dann die Eisen unterschiedlich lang? Das konnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. :du:
Ich habe also überlegt und dann erinnerte ich mich daran, dass ich in irgendeinem Baubericht gesehen habe, wie jemand eine "Schablone" eben genau dafür gefertigt hat. Nur wo?! Nach langem Überlegen und ein bisschen Recherche habe ich den richtigen Baubericht gefunden. Und zwar war es der Baubericht von dafi's Victory. Dort nimmt er 3 Stahlstifte und hat so immer genau die gleiche Länge der Drähte. Bingo! 8o Zu sehen ist das hier im Beitrag 163.
Ich hab also alle Jungfern wieder aus ihrem Drahtgefängnis befreit und dank der Schablone ziemlich schnell und genau wieder eingesperrt :!!
Die Ketten eingehängt und die Enden verklebt.

Das ganze sah dann jetzt so aus:


Die Fockwanten Jungfern


Einmal von nah


Und das Gleiche für die Großwanten Jungfern




Nachdem ich alleso alle Jungfern mit ihren Ketten bestückt hatte, ging es an das Anbringen an den Rumpf. Die ersten 2 Jungfern hängen an ihrer Position. Sie sind jetzt nur auf die Rüste gelegt, da ich sie noch nicht ausrichten kann ohne Mast. Dafür werde ich sie dann später noch ankleben. Daher hängt die Kette noch ein wenig durch, ist nicht stramm und die Jungfern sind nicht gleich hoch.



Und einmal leicht von der Seite



Also mir gefällt es ganz gut. Die verlorene Brünierung im Draht werde ich dann noch nachschminken, sobald die Jungfern an ihrer finalen Position sind.

Kritik, Anregung sind gerne willkommen.

Grüße,

Dany

Beiträge: 2 461

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

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85

Donnerstag, 27. Juli 2017, 18:13

Sauber gefertigt, wieder ein paar Tips erfahren,
was will man mehr...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: Segelboot 1:35




86

Donnerstag, 27. Juli 2017, 23:12

Nabend! :wink:
Noch ein Tipp: Ich würde die Rüsteisen um die Jungfern noch um einige wenige Grad "abknicken": Wenn später der Zug der Wanten die Jungfern leicht schräg ausrichtet, würden gemäß Hebelwirkung die unteren Kettenaufnahmen etwas unnatürlich zur Seite wegstehen. Ungefähr klar, was ich meine? Habe ich auch immer so gemacht, sieht irgendwie harmonischer aus, finde ich.

Ansonsten sieht es schon sehr gut aus! :ok:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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"La Santissima Madre"



87

Freitag, 28. Juli 2017, 09:06

Hi Franz,

danke für dein Kommentar! :five:

Hi Chris,

Auch dir danke! Zu deinem Tipp: Ich habe gestern die restlichen Jungfern für die Großwanten angebracht. Als auf der Backbord seite die erste Jungfer anbringen wollte, ist mir ein kleines Missgeschick passiert: ich habe mich beim Ablängen der Kette verzählt und 2 Glieder statt 1 abgeschnitten :bang: Das ist mir dann aufgefallen, als ich den Nagel samt Kette in die Bordwand schieben wollte und die Jungfer genau passend auf der Rüste saß. Heißt also Kette gespannt, Jungfer sitzt genau in Position UND das Rüsteisen ist um wenige Grad abgeknickt. Aus einem Missgeschick wurde - durch Glück - ein perfektes Ergebnis :tanz:
Ich hab dann erstmal diese Rumpfseite fertig gemacht und dann unter erheblichem Kraftaufwand die Nägel auf der anderen Rumpfseite rausgeprügelt. :!!
Hatte ein bisschen was von Zähne ziehen beim Zahnarzt: Bloß nichts drumherum kaputt machen, aber raus muss das Teil auf jeden Fall! Hab jetzt also alle Großwanten-Jungfern gesetzt. Naja nicht alle. Eine ist mir bei der Operation kaputt gegangen. :motz:
Diese Papierjungfern, die ja nur zusammengeklebt sind, bekommen durch den Draht genau an der Klebestelle Druck. Ich hoffe nur, dass die später dem Druck standhalten, der durch den Zug der Wanten darauf kommt. Wir werden sehen, aber eins kann ich jetzt schon sagen: Begeistert bin ich von den Dingern nicht.

Ich halte euch auf dem Laufenden. Sobald die Rüstbretter und Jungfern für den Fockmast dran sind, gibt es Fotos dazu.

Grüße,

Dany

88

Freitag, 28. Juli 2017, 09:22

Hast du die Jungfern nach dem Zusammenkleben mit einem (sehr) dünnflüssigen Sekundenkleber getränkt? Nach meiner Erfahrung sind sie danach mindestens so widerstandsfähig wie solche aus Holz.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

89

Freitag, 28. Juli 2017, 09:28

Hi Schmidt,

natürlich habe ich das nicht :roll: Ich habe sie mit Strong&Safe geklebt und dachte eigentlich - auch vom Klang her-, dass sie ziemlich hart sind. Ich habe auch so viel Kleber genutzt, dass ich die Löcher wieder aufbohren musste.

Vielleicht teste ich jetzt, bevor ich den Rumpf zusammengesetzt habe mal, ob die Jungfern dem Zug von Fäden standhalten. Wenn was kaputt geht, dann ist das ärgerlich für die Arbeit, die ich jetzt schon gemacht habe, aber wenn ich das erst herausfinde, wenn ich die Wanten setze, dann wird es richtig ärgerlich.

Danke für die Hinweis! :hand:

Dany

Beiträge: 2 461

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

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90

Freitag, 28. Juli 2017, 10:17

Bin gespannt auf Deine Erfahrungen, falls ich mal
solcher "Papier"-Jungfern brauche...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: Segelboot 1:35




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