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31

Mittwoch, 7. September 2016, 10:02

Moin Dany! :wink:
Im Mondfeld findest Du ja den Plan einer kleinen Galeone mit Takelplan. Auch wenn diese 100 Jahre jünger datiert ist und englisch getakelt ist- im Grunde macht das nicht so den Unterschied, als grobe Orientierung, wo was belegt wurde (dafür gab es damals mitnichten feste Regfeln, funktionieren musste es), reicht der Plan, sag ich mal. Natürlich verändern unterschiedliche Proportionen an Schiffen die Geometrie, sprich: wie die einzelnen Leinen zueinander stehen, aber im groben ist es doch sehr ähnlich, so meine Erfahrung.
An Belegstellen hast Du an den Schanzkleidinnenseiten ja diese länglichen Gebilde, diese sind keine Klampen sondern liegen ja nur vorne und hinten an der Bordwand an, so dass sie wie Handläufe oder kleine Geländer aussehen, an diesen wurden die Leinen mit Webleinensteks belegt, da ist auch zienmlich viel Platz. Ob die Belegnagelmethode sich bereits zu dieser Zeit durchgesetzt hatte, stelle ich etwas in Frage, ich denke, das kam später, wobei ich es nicht ausschließen möchte. Aber ich denke, Belegbetinge, Relingbalken und Klampen waren eher zum Belegen vorhanden. Ich versuche natürlich gern, Dir zu helfen, aber ich fahr jetzt erstmal für drei Wochen in den Urlaub, ich hab es ziemlich nötig :cu: . Aber Du kannst ja erstmal Deine "Bestandsaufnahme" Deiner Takelage machen, dann sollte sich vieles klären lassen. Auch das Foto des Lissaboner Modells u. ä. könnte aufschlussreich sein. :ok:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



32

Mittwoch, 7. September 2016, 22:39

Hi Chris,

Danke für die Infos und Hinweise. Ich werd mich dann nach Abschluss der Lackierung damit beschäftigen. Das Ergebnis werde ich dann frühzeitig hier vorstellen.

Ich kann sehr gut verstehen, dass du nach den vielen von mir gestellten und beantworteten Fragen Urlaub brauchst. :abhau: hab einen schönen Urlaub und bis in 3 Wochen!

Schönen Abend,

Dany

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33

Montag, 12. September 2016, 12:06

Hi Dany..... :ok:

Oups.... stelle fest, das ich mich hier noch gar nicht zu Wort gemeldet habe.

Auf jeden Fall ein sehr Interessantes Projekt, bei dem ich dir gerne Zuschaue. Bin schon gespannt auf deine Fortschritte und wie du dieses Modell umsetzt. Wünsche dir auf jeden Fall gutes gelingen. :thumbsup:

Gruß, Dirk. :ok:

34

Montag, 12. September 2016, 12:21

Hallo zusammen,

was lange währt, wird endlich gut. ;(

Dachte ich zumindest, aber fangen wir erstmal von vorne an.

Nach meiner ganzen Fragerei, musste ich ja auch irgendwann mal mit der Lackierung der Rumpfhälften anfangen. Gesagt, getan. Für die oberen Bereich der Kastelle bis einschließlich der Fenster habe ich mich an ein grün gesetzt. Wie von Chris vorgeschlagen, habe ich aus flaschengrün und schwarz einen sehr dunklen Grünton gemischt. Die Barkhölzer und Fender sowie die Stückpforten und Fensterrahmen bekamen ein dunkles braun, die Planken dazwischen ein etwas helleres Braun. Das Unterwasserschiff bekam einen Anstrich aus Matt Schwarz. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen.





Soweit so gut. Ich hatte nun also beide Rumpfhälften lackiert. Nun wollte ich diese noch Altern. Sieht ja bei euren Schiffen auch immer so schön aus. Entschieden hatte ich mich für das Draken mittels Plaka-Farbe. Also schwarze Plaka Farbe gekauft, einen weichen, breiten Borstenpinsel nach Hause und.... davor gedrückt. Irgendwie hatte ich doch sehr viel Respekt vor dem Altern. Mir gefiel meine Lackierung eigentlich richtig gut, war es die bisher sauberste Lackierung, die ich hinbekommen hatte. Aber es half nichts, ich wollte ja unbedingt draken. :roll: Also habe ich meinen Werft-Küchen-Tisch komplett mit Zeitungspapier ausgelegt - ich wollte ja heute Nacht und die folgenden Nächte im Bett schlafen :!! - Einweghandschuhe, Q-Tips, Küchenrolle, Rumpf, Plaka-Farbe und Pinsel bereit gelegt. Nun nochmal einen Kaffe trinken und ein letztes Mal die Anleitung durchlesen :kaffee: . Rumpf komplett eingepinselt mit der Farbe und dann angefangen abzuschrubben.

Das brachte mir das folgende Ergebnis (zum direkten Vergleich ein Vorher-Nachher-Foto)





Das ist irgendwie nicht ganz das Ergebnis, dass ich mir erhofft hatte. :bang: Ne ich meine nicht die "verbrannten" Stellen.

Auf dem Bild vielleicht nicht ganz zu erkennen, aber hier sieht man es vielleicht deutlicher, was ich meine



Die Farbe auf den Barkhölzern weg, Farbe in dem Grün stellenweise weg, das Schwarz im Unterwasserschiff stellenweise fleckig, so dass man das Bausatz braun erkennt und die Farbe auf den Stückpforten sowie Fensterrahmen weg. :motz: :will:

Jetzt dachte ich bevor ich die zweite Rumpfhälfte auch noch versaue, frage ich erstmal nach, was ich falsch gemacht haben könnte, weil so gefällt mir das absolut nicht und ich bin mehr gefrustet als auch nur ansatzweise zufrieden mit dem Ergebnis.
Um eventuelle Rückfragen schon zu beantworten: Ich nutze Revell Enamel Farben, habe die Lackierung 4 Tage trocknen lassen vor der Plakabehandlung. Die genutzte Plaka Farbe war "Hobbyline Plakat Farbe" und ich habe - wie oben beschrieben - Zewa und Q-Tips zum Wischen genutzt.
Kann mir da bitte jemand helfen? :schrei:

Das war eigentlich nicht das vorgesehene, erste Update, was ich gerne präsentieren wollte. Mit Sicherheit auch etwas naiv beim ersten Versuch ein besseres Ergebnis zu wollen? :du: :heul:

Schöne Grüße

Dany

35

Montag, 12. September 2016, 15:07

Also wenn Du das nicht als Fehler sondern als einen Versuch einem Originalgemälde zu entsprechen verkaufst ....
also dann hast Du es in fast schon maximaler Perfektion auf den Punkt getroffen !

Lag es am zu stark rubbeln ? Bei Plakafarbe drängt sich mir manchmal der Eindruck eines sehr feinen Schleifmittels auf ...
andererseits kann man sie doch einfach wieder abwaschen

Probier es doch auch mal mit Ölfarbe ... Vandyck-Braun ... schleift weniger und geht deutlich mehr ins Braun
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

Youth, talent, hard work, and enthusiasm are no match for old age and treachery !
( In memoriam Prof. John A. Tilley, † 20.07.2017 )

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36

Montag, 12. September 2016, 15:30

Hi Dany..... :wink:

Obwohl ich ja mittlerweile mehr mit Ölfarbe arbeite, habe ich auch mehrere versuche in Plaka draken gemacht. Was hast du falsch gemacht? gute Frage???? Eigentlich kann man so viel nicht verkehrt machen, weil Plaka Wasserlöslich ist und die darunterliegende Farbe nicht angreifen sollte. hast du eventuell zu stark..... Gerubbelt und dazu noch trocken...?

Wenn ich Plaka verwende, brauche ich zum Abnehmen der Plakafarbe nichts weiter als ein weiches fusselfreies Tuch, das ich erst nass mache und dann auswringe bis es Nebelfeucht ist. Dann drüber wischen (vorsichtig) und fertig. Je nach dem wie oft man drüber geht, bleibt Plakafarbe in den kleinsten Lücken und ritzen hängen und eine hauchdünne Schicht auf der Grundfarbe haften...... was die Grundfarbe etwas dunkler macht.

Vielleicht solltest du beim nächsten versuch erst an den Rumpfinnenseiten (an Stellen die nachher nicht mehr sieht) ein paar Übungschwünge machen. Die Plaka sollte nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht sein.... wie gesagt, bisschen Üben würde ich schon.

Der Rumpf.... (das Braun) finde ich ein wenig zu düster geraten... Zu Anfang lieber etwas zu viel Plaka wegnehmen als zu viel drauf lassen. Etwas nachschmieren ist einfacher als alles wieder runter nehmen zu müssen.

das zu meinen Erfahrungen mit Plaka. allerdings wäre Chris (Drake) da der bessere Ansprechpartner.... Gott of Plaka :D .... Aber vielleicht hilft dir das doch ein wenig weiter.

Gruß, Dirk. :ok:

37

Montag, 12. September 2016, 15:45

Hi Dany,

es könnte aber auch an einer zu geringen Haftung der Revell-Farben liegen.

Hast Du die Plastik-Bauteile vor dem Lackieren entfettet (z.Bsp. mit Fitwasser abwaschen)?

Eine Grundierung mit Haftgrund kann da aber auch Abhilfe schaffen.

Ansonsten die Tipps der Modellbaukollegen berücksichtigen, dann sollte das klappen.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

38

Montag, 12. September 2016, 15:46

Hi Markus, Hi Dirk,

Danke euch für die schnellen Antworten. Hat mir denke ich geholfen. Der Teufel steckt eben im Detail: Tuch nicht nass und dadurch zu feste Rubbeln müssen. So kriegt man eben stellenweise den darunterlegenden Lack runter.

Das Braun zu dunkel? Ja ist es, mir auch. Ist durch zu viel Plaka eben zu dunkel geblieben, werd ich dann im nächsten Anlauf hoffentlich wieder heller bekommen.

Gruß

Dany

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39

Montag, 12. September 2016, 15:46

Zitat

Probier es doch auch mal mit Ölfarbe ... Vandyck-Braun ... schleift weniger und geht deutlich mehr ins Braun
Apropo Ölfarbe.....: Auch die greift eventuell die darunter liegende Farbe an. Die Grundfarbe sollten trocken genug sein und dick genug. Auch hier würde ich ein paar Übungsschwünge empfehlen. Zu arbeiten mit Ölfarbe .... schau nach bei Schmidt.... :D

40

Montag, 12. September 2016, 16:30

Kurzer Test mit nasserem Zellstoff hat ergeben: Farbe geht weiter ab. Bleibt wohl nichts über als alles entlacken und Neustart :motz:

Womit am besten, damit auch die Plakafarbe angeht? Nächster Test evtl mit Ölfarbe oder nochmal mit Plaka. Mal sehen. :nixweis:

Gruß

Dany

41

Montag, 12. September 2016, 17:11

Plaka weg ? ... ab in die Badewanne !

Farbe weg ? Eins der besten Mittel die ich kenne ist Dowanol
Entlacken: Farbentferner Dowanol PM

Damit geht fast alles ab ... ich selber habe nur gute Erfahrungen ... gibt nur wenige Farben die dem widerstehen
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

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42

Montag, 12. September 2016, 18:50

Ok. Dann probiere ich erstmal das Entfernen der Plaka und sehe dann, wie beschädigt die Lackierung darunter ist.

Eine Grundierung fehlt leider auch, da ich bisher ohne noch keine Probleme hatte, vielleicht ist das zusätzlich erschwerend?

Gruß

Dany

43

Montag, 12. September 2016, 21:11

Kurzer Zwischenstand: nach über einer Stunde Wasserbad löst sich das Plaka selbstständig gar nicht. Auch ein Abreiben mit Zewa bringt absolut nichts. Naja mal abwarten, ob sich noch was tut. Notfalls muss es ein paar Tage drin bleiben.

Schönen Abend

Dany

44

Montag, 12. September 2016, 21:45

Zuerst tunkst du den ollen Portugiesen bis ihm endlich die Haut abfällt und dann verpaßt du ihm ne Abreibung ...
und wehrt sich immer noch ?
Sicher, daß du nicht weltraumfeste Kryptonit-Plaka erwischt hast ?

Ich kann dir nur nochmals Dowanol empfehlen ... seit drei Stunden habe ich einen großen alten ITC Yacht-Rumpf drin.
Weil der so groß ist habe ich einen Bratschlauch mit einem guten Schluck davon gefüllt , den Rumpf rein und zugemacht.
Den Rest erledigen die Dämpfe ... erste Farbteile kommen schon in großen Fladen runter ... ganz streßfrei.
Ich will den so sauber haben wie er Mitte der 60 er mal war ... wird schon !
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

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45

Dienstag, 13. September 2016, 10:09

Hey Dany.... :wink:

...Ich muss dir gestehen, das ich echt nicht weiß, was da schief gelaufen ist. Wie gesagt, ich habe auch schon mit Plaka gearbeitet und hatte keinerlei Probleme. Auch ich hatte Revell Farben... mit dem Unterschied, das ich Plaka war von "Pelikan" benutzt hatte(hatte mich da strikt an die Anleitung von Chris gehalten). Liegt es doch an der von dir benutzten ""Hobbyline Plakat Farbe"? Übrigens hatte ich die Teile weder gewaschen noch Grundiert.

Ist die Plaka erst mal trocken, bekommst du sie nicht einfach mit Wasser runter. Da hilft nur die Radikale Weise.... komplett entlacken und alles noch mal von vorn. Übrigens... nehme ich zum Entlacken bei Enamel Farben "Aqua Color Clean" von Revell und/oder Backofenspray bei Aqua-Farben.

Nichts desto trotz ist es mir ein Rätsel, warum sich bei dir die Farbe ablöst.... Bevor du die ganze Mission "Plaka Farbe " von neuem startest, solltest du klären, warum sich bei dir die Farbe abgelöst hat.... sonst du das gleiche Problem wieder.

Solltest du auf Ölfarbe umsteigen, auch hier Vorsicht.... die greift die Grundfarbe sogar noch mehr an, bzw. löst sie an. Gute Erfahrungen habe ich mit Farben von Humbrol gemacht.

Gruß, Dirk. :ok:

46

Dienstag, 13. September 2016, 10:40

Hi Markus, hi Dirk,

Auch de Nacht im Wasserbad brachte kein anderes Ergebnis. :(

Bleibt also nur ein Neustart für die Rumpfhälfte. Seh ich's einfach positiv: ich kann den Heckspiegel direkt mitlackieren mit der selben Farbmischung und ich bin zumindest um eine Erfahrung reicher, nämlich die, dass das gar nicht einfach ist. War ja auch vorher schon klar.

Mein Plan war auch die Pelikanfarbe zu kaufen, die hatten sie leider in dem Laden nicht mehr, weil die Nachfrage nach Plaka zu gering war. Sollte aber das gleiche sein, meinte der Verkäufer. Ist das so? Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt dort der Hund begraben?! :nixweis:

Ob ein nächster Versuch wieder mit Plaka oder mit Öl?! Ich weiß es nicht. Erstmal entlacken, vielleicht werde ich da meinen Frust erstmal los, der ist derzeit echt groß und reißt mir ein ziemliches Motivationsloch. :motz:

Gruß,

Dany

47

Dienstag, 13. September 2016, 12:39

Könnte es sein, dass die PlakaTfarbe nicht wie Plakafarbe wasserlöslich ist? Ich würde ein PlakaT jedenfalls nie und nimmer mit einer wasserlöslichen Farbe malen. Wir verwenden ja die Plakafarbe, WEIL sie sich prächtig lösen lässt. Solltest du eine Acrylfarbe erwischt haben, dann lässt die sich zwar mit Wasser VERDÜNNEN, aber schon nach kurzer Zeit nicht mehr anlösen.
Schmidt aus dem Urlaub
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

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48

Dienstag, 13. September 2016, 13:24

Yuuuuup.... da könnte Schmidt gewaltig recht haben. Die Plakatfarbe, die du benutzt hast ist wahrscheinlich eher eine Acrylfarbe (wie Aqua Color Farben). Wenn die trocken ist, ist die auch fest. Mein Tipp.... bestell dir imm WWW Pelikan Plaka Farbe und probiere es damit. Ich habe meine auch nirgends gefunden und musste die im Netz bestellen. Guck du z.B. hier...:Pelikan Plaka Farbe

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49

Dienstag, 13. September 2016, 13:25

Ich denke auch dass wie es Schmidt sagt hier der Hund begraben ist. Du hast statt Plakafarbe Plakatfarbe gekauft. Absolut Wasserfest. Bekommst Du so auch nicht mehr runter.
Mein Tipp, lackiere die andere Rumpfhälfte genau so, incl. dem Heck. Nimm diese Farbe für deinen weiteren Anstrich als Grundierung. Dann verwendesr Du Deine vorherigen Farben und gehst Schicht für Schicht darüber, langsam und nicht gleich deckend. Das tust Du solange bis Du den für dich stimmigen Farbton erreicht hast. So denke ich kannst Du auch eine sehr schöne Verwitterung erzeugen. Jeden Auftrag aber erst immer gut trocknen lassen.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

50

Dienstag, 13. September 2016, 13:56

Hallo zusammen,

Also ich habe gerade nachgeschaut: :pc:

Plakafarbe ist ein Eigenname von Pelikan. Es bezeichnet eine Farbe auf Kasein-Wasser-Basis, die mit Wasser verdünnt werden kann und bis sie trocken ist wasserlöslich ist. Sobald diese getrocknet ist, ist sie wasser- und wetterfest.
Die von mir verwendete Plakatfarbe von Hobby Line ist das selbe in grün...ach ne schwarz ;) . Was ich mir vorstellen könnte: unterschiedliche Trockenzeiten, so dass meine schneller abbindet und dadurch mehr Druck beim Entfernen braucht und sich die Grundfarbe mitablöst.

Was heißt das jetzt? Ich werde die abgesoffene Rumpfhälfte (die liegt ja immer noch im Wasserbad) von ihrem Tauchgang erlösen und trocknen lassen. Dann werde ich bei Rumpfhälfte 2 in Etappen nur kleine Bereiche mit der Plakafarbe einschmieren und sofort wegwischen. Entweder das Ergebnis ist sofort besser oder aber ich bekomme das selbe Ergebnis und werde Michaels Idee nur auf der bereits verschmierten Hälfte oder eben auf beiden anwenden müssen. :idee:

Vielen Dank für eure angestrengten Köpfe! :hand:

Und Schmidt: schönen Urlaub hier ist es eh viel zu heiß!

Gruß

Dany

51

Dienstag, 13. September 2016, 14:30

Danke. Mein Vorschlag lautet abweichend: Dowanol. Verschiedene und ungleichmäßig abgetragene Farben übereinander tendiert auf Sauerei. Ich spreche aus ERFAHRUNG!
Schmidt
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Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

52

Dienstag, 13. September 2016, 23:41

Hallo zusammen,

Habt ihr noch eine Bezugsquelle für das Dowanol? Finde auf die schnelle keine.

Danke,

Dany

53

Mittwoch, 14. September 2016, 07:50

Moin Dany,

ist natürlich nicht schön, was ich da von deinen Plakadrakeerfahrungen gelesen habe. Was genau schief gegangen ist: ?( Ich bin da kein Experte, Sorry.
Bei meinem französischem Engländer bin ich zum Draken nur mit Plakawasser drüber, also sehr stark verdünnter Plakafarbe, so wie hier beschrieben. Die Ergebnisse kennst Du ja aus meinem BB.

Gruß Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


54

Mittwoch, 14. September 2016, 09:05

Moin Dany,

Dowanol ist der Produktname von Methoypropanol von DOW-Chemical ... ich glaube der wird von vielen verwendet weil er nicht so ein Zungenbrecher ist.

gibts natürlich auch unter anderen Namen ... und dies ist gleichzeitig auch eine zuverlässige Bezugsquelle
http://www.kremer-pigmente.com/de/loesem…l-pm-70920.html
Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt da einfach.

Bei Kremer gibts auch sonst noch eine große Menge sehr interessanter Produkte rund um die farbliche Gestaltung.


Den Hinweis und Link von Ingo fand ich sehr wichtig ...
das wäre dann wohl einer der größten Unterschiede zwischen Öl-und Plakadraking ...
Öl kommt pur aus der Tube drauf ... dagegen Plaka nur als wässrige Lösung.

Denn wenns tatsächlich nur um eine wässriger Plakalösung geht dann trocknet die natürlich nur hauchdünn auf ...
bildet somit keine wirklich undurchdringliche Schicht ... und läßt sich wie beschrieben mit einem nebelfeuchten Tuch nach Wunsch wieder abtragen. ...
zugegebenermaßen finde ich Drakes Anwendungsbeschreibung leider nicht wieder ... ist wohl in einem oder mehreren seiner Bauberichte mittendrin vergraben.

Plaka erinnert mich irgendwie an Scheuermilch, Viss oder so, wo feinste Festteilchen für Sauberkeit sorgen.
Oder auch so milchige Flüssigkeiten die zur Kunststoffpolitur verwendet werden.
Bei Plaka sinds halt Farbpigmente deren abrasiver Effekt ganz offensichtlich eine ganz offensichtlich vergleichbar farbabtragende Wirkung zeigt.

Wenn Du bei Plaka bleiben willst dann probier's doch mal mit der beschriebenen Verdünnung ...
aber jetzt muß erst mal das ganze Zeug wieder runter
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

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55

Mittwoch, 14. September 2016, 09:32

Morgen Ingo,

Danke. Hatte ganz vergessen, dass du das mit Plakawasser gemacht hast. Vielleicht wird das mein nächster Versuch?

Morgen Markus,

Danke für die Klärung. Dann werd ich mir das mal zulegen!
So ganz unvorbereitet bin ich ja nicht in das Thema gegangen. Eine Erklärung von Chris zu seinem draken gibt es z.B. hier im Beitrag 46. Daher auch mein Versuch mit unverdünnter Farbe.

Gruß

Dany

56

Mittwoch, 14. September 2016, 10:55

Moin,
Vielleicht wird das mein nächster Versuch?
ich kann es nur empfehlen. Du kennst ja meine Versuchsorgien und damit habe ich wirklich die besten Ergebnisse erzielt. Ich habe mir jetzt aber auch noch dunkelbraune und weiße Plakafarbe zugelegt und will mit verschiedenen Brauntönen noch ein bischen spielen.

Ingo
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57

Mittwoch, 21. September 2016, 17:57

Hallo zusammen,

Die Arbeitswelt hat mich leider wieder. Sitze gerade im Zug nach Berlin zur Messe. Im Brüi wartet leider auch noch ein Haufen Arbeit für mich und ich weiß noch nicht, ob ich es in nächster Zeit schaffe, weiter zu bauen. Mal sehen. Wenn es was neues gibt, seid ihr die Ersten, die es erfahren! Versprochen! :)

Der Lieferant für das Entlackmittel pennt leider und so warte ich immer noch auf das Eintreffen. Ich konnte noch keine weiteren Alterungsversuche machen, da ich die andere Rumpfhälfte noch für den Farbabgleich brauche.
Allerdings habe ich mir die Zeit mit diversen Kleinigkeiten vertrieben, aber noch nichts abgeschlossen, so dass ihr euch dort auch noch ein wenig gedulden müsst. Ich hoffähige seht mir das nach, dass ich euch nicht halbfertige Dinge präsentieren möchte ;-)

Bis hoffentlich bald! :wink:

Dany

58

Freitag, 7. Oktober 2016, 10:15

Hi Dany! :wink:
Ich kann mir auch nicht so richtig erklären, was da passiert ist. Grundieren z.B. mache ich nie, da mein Lack eigentlich immer hält. Beim Draken schleift sich hier und dort an erhabenen Stellen der Lack durch die mechanische Einwirkung beim Wischen zwar auch immer etwas ab, aber das ist minimal und kann zur Not ausgebessert werden. Ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich an der Farbe, die Du zum Draken genommen hattest, gelegen haben könnte. Vielleicht entspricht diese eher "Plaka-Lack", ich hatte solchen nämlich auch mal fälschlicherweise gekauft und damit funtionierte es gar nicht, das Ergebnis sah Deinem recht ähnlich... :idee:
Aber wirf die Flinte nicht ins Korn und probier es nochmal, das wird schon noch klappen! :trost:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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59

Freitag, 7. Oktober 2016, 10:26

Hey Chris,

hoffe du hast dich gut erholt in deinem Urlaub.

Ja das hat mir schon sehr die Motivation geraubt. Auf der Arbeit ist es gerade auch sehr anstrengend, leider nicht nur vom Arbeitspensum, das verkrafte ich eigentlich immer ganz gut. Ich habe schon ein paar Mal überlegt weiter zu machen, aber irgendwie ist das gerade mehr Belastung als Erholung. ;(

Naja vielleicht backe ich jetzt erstmal kleine Brötchen. Ich kenne da einen gewissen Herrn Kolumbus, der noch auf seine Flaggen wartet. :!!

Es ist ja nicht so als würde es mich nicht in den Fingern jucken. Gerade, wenn ich hier durch die Berichte gehe. Man merkt, dass die Bastelzeit wieder angefangen hat :)

Also denn,

Dany

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Wohnort: Österreich

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60

Sonntag, 9. Oktober 2016, 22:14

Dany
Los....Motivationsschub. :schrei: ..hingesetzt und weitermachen.... :!!
Wir freuen uns auf deine Fortsetzung
Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


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