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Dienstag, 23. August 2016, 16:01

2010 Chevrolet Camaro

Hallo und herzlich willkommen in meinem Baubericht des 2010er Chevrolet Camaro.
Dieser Bericht wird sich wohl etwas von den meisten hier in diesem Forum abheben, deswegen ein paar Infos vorweg:
Ich bin noch relativ unerfahren im Bereich Modellbau und zugegebenermaßen nicht so talentiert wie die meisten von euch. Die Qualität meines Modells wird also weit unter der liegen die ein solches Modell eigentlich haben sollte. Ich bin zudem Student, der nebenbei noch arbeitet was dazu führen wird, dass ich mal mehr und mal eben weniger an dem Projekt arbeiten werde und es wird wohl manchmal dazu kommen, dass es kleiner 'Pausen' gibt.
Nichtsdestotrotz habe ich mich dazu entschieden diesen Baubericht zu machen, da ich einerseits einfach selber Spaß daran habe, das zu dokumentieren, was ich mache und andererseits auf Tips und Verbesserungsvorschläge eurerseits hoffe. Meine Idee war es zudem diesen Bericht so zu gestalten, dass ich immer in den aktuellen Post meinen nächsten Bauschritt schreibe und so mit Fragen meinerseits und (hoffentlich) einigen Tips von euch Fehler vermeide, bevor sie überhaupt auftreten. Genau aus diesem Grund gibt es in diesem Post auch noch nichts Großartiges zu sehen sondern mehr zu lesen.

Hier erst mal das Modell, um das es sich hier handelt:


Da ich mir bisher noch kein Airbrush Equipment zugelegt habe, den Lack aber dennoch nicht Pinseln möchte habe ich die hier im Forum oft genannte Anfänger-Variante mit der Spraydose aus dem Baumarkt gewählt. Da ich noch eine matt-schwarze Spraydosee hier habe, werde ich alle matt-schwarzen und gelben Teile sprayen und den Rest dann mit dem Pinsel anmalen (Für das Sprayen nutze ich natürlich auch eine Grundierung). Für diesen Zweck habe ich schon mal alle Teile zum Sprayen herausgesucht und von Graten entfernt. Danach habe ich an die Karosserie die Seitenspiegel, Türgriffe (wenn ich einen Tag nach dem ankleben so drüber nachdenke, war es warscheinlich nicht die klügste Idee), Heckspoiler und Frontsplitter angeklebt damit auf den Klebestellen später kein Lack ist und es ja im Grunde irrelevant ist, wann man die Teile anbringt.

Beim Ausschneiden des Heckspoliers ist mir direkt der erste (ziemlich dämliche) Fehler unterlaufen: Ich habe ihn Vorne leicht beschädigt. Ich habe bisher noch nie mit Spachtelmasse gearbeitet, dachte mir aber, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt wäre um mich mal daran zu probieren. Ich würde mir dafür gleich noch die Revellspachtelmasse kaufen und heute Abend dann mal versuchen die Beschädigung zu beseitigen. Gibt es irgendwelche besonderen Sachen auf die ich achten sollte?

An dieser Stelle direkt mal eine Frage: Es ist ja leider nur möglich Bilder mit einer maximalen Größe von 75kb anzuhängen. Wie schaffe ich es da euch Bilder von kleinen Details zu zeigen? ?(

So das war es fürs Erste von mir, Ich melde mich dann vermutlich morgen wieder wenn ich die Spachtelmasse ausprobiert habe.


ps. Abgesehen von Tips rund um den Modellbau freue ich mich natürlich auch über Verbesserungsvorschläge bezogen auf den Bericht selber - es ist nunmal mein erster dieser Art ;).

edit: Bildgröße wurde angepasst :)
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Wettringer

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Dienstag, 23. August 2016, 16:38

Hallo Marco,

die maximal erlaubte Bildergröße hier im Forum ist 800 x 800. Bitte entsprechend korrigieren.

Gruß Stefan

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Dienstag, 23. August 2016, 16:55

Oh das wusste ich nicht. Tut mir Leid. Ich werde es sobald ich in ca 2 Stunden Zuhause bin korrigieren.
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4

Dienstag, 23. August 2016, 17:25

Mahlzeit!

Gute Sache ,dein BB ,wirst du auf jeden Fall von profitieren.

Du findest hier in der Hilfe nicht nur eine anleitung zum Einstellen der Bilder ,sondern auch einen Jpg-Kompressor zum runterladen ,der (jedenfalls bei mir) tadellos funktioniert ,allerdings muss man ihn nicht auf die erlaubten 75 kB
einstellen ,sondern etwas weniger ,70 oder 72 kB ,ausprobieren ,was geht ,Computer sind doof. Wenn du deine Bilder vor dem Konvertieren mit irgendeiner Software zuschneidest auf das ,was du tatsächlich zeigen willst ,kannst du mit winzigen Details den ganzen Bildschirm füllen.
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Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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Dienstag, 23. August 2016, 19:52

Gibt es irgendwelche besonderen Sachen auf die ich achten sollte?

also cih würde Dir als erstes empfehlen, versuche den Spoiler nochmal vorsichtig von der Karo zu lösen und dann mit der Spachtelmasse zu arbeiten...diese nur ganz dünn auftragen und lieber mehrmals spachteln, schleifen, spachteln, schleifen....

leider kann ich nicht ganz so gut erkennen, wie groß der Schaden ist, vielleicht reicht auch nur leicht drüberschleifen und zu glätten ?(

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Dienstag, 23. August 2016, 22:02

Hallo Marco,

viel Spaß beim Basteln und beim Berichten!

Bei der Spachtelmasse von Revell musst du sehr aufpassen, da sie gerne unerwartet schwindet (Entstehung von Sinkstellen)! Besonders wichtig ist hier die ausreichende Trocknungszeit!

Ich hatte schon mal den Fall, dass die Teile, die ich damit bearbeitet habe, später nach dem Schleifen, Sinkstellen aufwiesen. Was habe ich falsch gemacht? Ich habe sehr viel Spachtelmasse aufgetragen. Die Oberfläche ist ordentlich durchgetrocknet und die Schichten darunter nicht. Die unteren Schichten sind später ausgetrocknet (besser Durchgetrocknet) und dadurch geschwindet.

Du solltest also darauf achten, entweder sehr dünne Schichten aufzutragen oder mehrere Schleifvorgänge durchführen ohne dabei alles gleich schön glatt zu schleifen. Also zwischen den Schleifvorgängen die Spachtelmasse auch mal trocknen lassen. Meistens sind so oder so mehrere Schleifvorgänge von Nöten!

MfG Paul

PS: Lass dich nicht von den Modellen der Anderen entmutigen! Die sehen meistens auch nur so gut aus, weil sie bessere Technik oder jahrelange Modellbauerfahrung oder beides haben! Deine Modelle werden mit der Zeit auch immer besser und schöner! Versprochen!
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Dienstag, 23. August 2016, 22:23

Vielen Dank schon mal für die Tipps. Da die Stelle am Spoiler zum Glück eh relativ klein ist musste ich bisher nur eine kleine Menge Spachtelmasse auftragen. Ich werde diese jetzt erst mal bis morgen trocknen lassen mich dann mal ans schleifen machen.
Demontieren des Spoliers habe ich nicht versucht, da ich ihn ganzflächig angeklebt hatte statt nur an den zwei Noppen die in der Karosserie stecken. Da Ganze wäre somit zu schwer gewprden denke ich.
Mal sehen wie ich jetzt morgen in diese Ecke rein schleifen kann aber irgendwie werde ich es schon hinbekommen :)
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8

Freitag, 26. August 2016, 17:19

Hey

Ich bin gerade munter am lackieren der Teile und habe diesbezüglich ein paar Fragen:

1. Ich bringe die Decals an, bevor ich den Klarlack auf das Modell sprühe, richtig?
2. Sollte Ich die beiden Nummernschilder auch unter dem Klarlack anbringen, oder kommen diese darüber? In der Anleitung steht ja, dass man sie nicht in Wasser lösen sollte sondern einfach ausschneiden und dann anbringen sollte. Ist das korrekt oder bringt man die Nummernschilder genau wie jedes andere Decal an? Da ich bisher noch keinen Straßenwagen gebaut habe, habe ich hier absolut keien Erfahrung.
3. Gibt es irgendwas, was ich beim Kauf von Klarlack beachten sollte? Oder kann ich einfach "irgendeinen" glänzenden Klarlack kaufen?
4. Hätte ich vor dem Lackieren fragen sollen, aber dennoch: Ich habe das Problem, dass wenn ich die Teile besprühe sie an den Kanten durch den Lack der "daneben" geht festgeklebt werden. Beim ersten Mal Lackeiren ist das noch kein Problem, aber spätestens, wenn ich die Teile dan von der anderen Seite besprühe werden sie so "festgeklebt", dass sie beim hochnehmen vom Boden beschädigt werden. (Ich lasse die Teile immer mind. 24h trocknen bevor ich sie berühre, das ist also nicht das Problem) Ich habe es jetzt dieses Mal so gelöst, dass ich die Teile erst von "der Rückseite" bzw. der Seite besprüht habe, die man später gar nicht oder weniger sieht, sodass die "Vorderseite" dann nicht beschädigt wird. Logischerweise ist das aber natürlich keine Dauerlösung.
5. Weniger aufs Lackeiren bezogen: Der Camaro hat einzelne Stellen die ich noch mit dem Pinsel an der Karosserie bemalen werden muss. Dazu gehört ein Schwarzer Streifen an der Front sowie 3 kleine und dünne Streifen an den Seiten. Hier mal ein Foto von der Seite:

Habt ihr irgendwelche Tricks außer einen dünnen Pinsel und Fingerspitzengefühl um die sauber zu malen? Das Modell hat an der Stelle zwar ganz kleine Vertiefungen, aber es dürfte dennoch schwer werden. Ich hatte an abkleben gedacht, habe aber etwas Angst, dass A etwas Farbe unter das Band läuft und B ich beim beschneiden des Bandes auf dem Lack den Lack mit dem Skalpell beschädige.

Liebe Grüße,
Marco

edit. Den schwarzen Streifen sieht man auch sehr gut auf dem zweiten Bild meines ersten Posts.
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Freitag, 26. August 2016, 22:04

Hallo Marco,

Zu Punkt 1:
Grundsätzlich ja! Das macht man um die Decals zu versiegeln. Du solltest darauf achten, dass du die Decals immer nur auf glatte Oberflächen aufbringst. Ansonsten kann es sein, dass die Decals anfangen zu Silvern (d.h. man sieht den Trägerfilm). Glatte Oberflächen sind durchgängig glänzende Oberflächen. Danach kann die finale Schicht folgen. Je nachdem welches Finish (Matt oder Glänzend) gewünscht ist, kannst du glänzenden oder matten Klarlack auftragen.
Bei Karossen würde ich die Decals auf jeden Fall versiegeln, bei Beschriftungen z.b. im Motorraum ist das dann meiner Meinung nach Geschmackssache ob man die Decals versiegelt.

Zu Punkt 2:
Ich denke, dass das bei den Nummernschildern so gedacht ist: Beitrag 9, 3. Bild
So wird die Nummernschildhalterung imitiert.

Zu Punkt 3:
Der Klarlack sollte sich unbedingt mit dem Basislack vertragen und die Decals nicht zerfressen. Wenn du den Klarlack aus der Spraydose von Revell wählst, solltest du zumindest mit den Decals keine Probleme haben. Ob sich Basislack und Klarlack vertragen, solltest du an einem Probestück testen.

Zu Punkt 4:
Du legst die Teile auf den Tisch (oder was auch immer) und lackierst dann drauf los? Habe ich das richtig verstanden?
Wenn ja, dann habe ich folgende Tipps:
Für Karossen gibt es diese Lackiervorrichtung: *Klick*
Und für diverse Kleinteile gibt es diese Möglichkeit: Beitrag 9, letztes Bild
Ein Zahnstocher durch irgendwelche Löcher gesteckt, die später nicht mehr zu sehen sind.
Oder: Teile die mit Patafix an Gussasreste oder Zahnstocher etc. geklebt werden. (Das Patafix befindet sich dann an Stellen, die später nicht mehr zu sehen sind oder später noch lackiert werden.)
Die Gussastreste, Zahnstocher, etc. kann man dann z.B. in Styroporblöcke stecken
Oder: Teile an Zapfen mit Klammern festhalten.
Es gibt so viele Möglichkeiten! Einfach ausprobieren und experimentieren!

Zu Punkt 5:
Entweder wie du beschrieben hast mit der klassischen Methode mit Pinsel und zitternder Hand.
Oder eben durch abkleben. Hier dann aber mit Airbrush oder Spraydose herumzuhantieren finde ich uneffektiv. Zumal du wahrscheinlich mehr kaputt machst als das der ganze Aufwand Wert ist.
Also, abkleben: Am besten mit dem Abklebeband von Tamiya oder mit Tesa Precision (soll wohl identisch zum Tamiya Produkt sein, aber billiger). Das Band auf eine glatte, saubere, schneidfeste Unterlage kleben und grob zurecht schneiden (dünne Streifen sollten hier reichen). Erst dann aufs Modell! Der Grund: Die Gefahr den Basislack wieder mit ab zuziehen ist dann wesentlich geringer. Das Klebeband darfst du ruhig mit einem Zahnstocher oder Wattestäbchen vorsichtig (!) andrücken.
Bitte merken: Das Abklebeband möglichst nie auf dem Modell zuschneiden!
Wenn die Stelle abgeklebt ist kannst du mit dem Pinseln beginnen. Wenn du fertig gepinselt hast, die Farbe antrocknen lassen und das Klebeband wieder vorsichtig abziehen.
Eine andere Möglichkeit: Die Farbe etwas verdünnen und in die Vertiefung laufen lassen. Sollte was daneben gegangen sein, solltest du die Farbe auch wieder wegwischen können, solange sie noch ausreichend feucht ist. Referenz: Bernd hat mir eine Frage gestellt, ich habe geantwortet.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen und habe nicht allzu großen Mist geschrieben :D :ok: !

MfG Paul

PS: Keine Sorge, das Meiste lernst du wenn du hier im Forum ein paar Beiträge durchstöberst!

Edit: Sorry für den Roman :baeh:
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Samstag, 27. August 2016, 00:17

Hi Paul

Über so Romane freut man sich doch! Wenn sich jemand die Zeit macht mir so ausführlich zu helfen und sich dabei wirklich Mühe gibt.

Vielen Dank für die Hilfe ich werde morgen mal wegen den Schwarzen Streifen gucken und sehen welchen Klarlack ich dann kaufe. Ich denke ich werde einfach mal den Klarlack (wie dus chon vorgeschlagen hast) in Kombination mit einem Decal an einem Testteil ausprobieren udn sehen wie das Ganze dann aussieht.

MFG Marco
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11

Samstag, 27. August 2016, 23:27

Hi Marco.

Bitte bitte!

Einen Tipp habe ich noch: Vor allem als Anfänger bzw. wenn etwas für einen neu ist, lohnt es sich richtig vorher zu üben und zu experimentieren! Diese Erfahrung durfte ich auch schon des Öfteren machen!

MfG Paul
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Samstag, 27. August 2016, 23:41

Hallo an alle, die noch mitlesen :)

Endlich bin ich mit dem Lackieren fertig. Genauer gesagt fehlt nich der Klarlack aber ich denke ich poste dennoch mal ´den aktuellen Stand der Dinge.




Hier erst mal ganz unspektakulär zwei Bilder von allen Lackierten Teilen, außer der Karosserie. Ich habe mich noch relativ spontan dazu entschieden die Felgen statt in Chrom in schwarz zu bemalen und die beiden Bodenteile nicht wie voresehen in grau sondern ebenfalls in schwarz zu besprühen. DIe Entscheidung fiel einerseits aufgrund des besseren Ergenisses des Sprühdosen Schwarz (Das ich wie schon erwähnt von einem meiner letzten modelle nich herumliegen hatte) gegenüber des gepinselten graus auf den großen ebenen Flächen udna ndererseits weil ich scwarz gegentlich auch ganz passend fand.
Bei den Felgen habe ich mich für die Standaet Felgen entschieden, wobei mir diese Entscheidung eh abgenomen wurde, da ich bei einer der Custom Felgen irgendwie ein Mal zu dick Farbe aufgesprüht hatte und ich aufgrund fehlender Chemikalien nicht die Möglichkeit habe die Farbe wieder zu entfernen. Macht aber zum Glück nichts, weil ich warscheinlich eh die Standart Felgen genommen hätte.
Ärgerlich bei den Reifen ist, dass sie nicht (Blick von oben auf die Lauffläche) symetrisch und nicht wie man dann eigentlich erwarten würde für die linke und rechte Seite jeweils gespiegelt sind.

Hier mal ein Foto von den beiden Hinterreifen nebeneinander gestellt, so wie hinterher am Auto angebracht werden würden. Durch die fehlende Spiegelung bei nicht vorhandener Symetrie führt das ganze dann zu oben zu erkennbaren Ergebniss :S Im Endeffekt wird so etwas warscheinlich im Gegensatz zu meinen weiteren Baufehlern zu einem geringen Problem werden, aber dennoch stört es mich ein wenig. Naja ich denke, an sowas lässt sich einfach nuchts ändern, richtig?

Weiter gehts zum nächsten Thema: Abkleben. Ein Teil des Bodens musste vorne teilweise in gelb und der rest in schwarz besprüht werden. Gibt es da eine feste Reihenfolge welche der beiden Farben man zuerst auftragen sollte? Ich habe einfach mal aus *Instinkt* mit der helleren Farbe angefangen, um später shwarze Stellen unter der gelben Farbe zu vermeiden.

Dennoch habe ich scheinbar das Abkleben nicht so 100%*ig hinbekommen (Merke jetzt leider erst, dass das Bild an der falschen Stelle scharf ist. gemeint ist neben der unsauberen Kante besonders die schwarze Stelle im Vordergrund), sodass ich jetzt kleine schwarze Stellen auf dem gelben Lack habe. Ich weiß momentan noch nicht so recht, was ich damit machen soll, da ich genau diesen Gelbton eben nur sprühen kann und eben nicht kleine Stellen mit dem Pinsel verbessern kann. Was meint ihr? Das ganze Teil noch mal abkleben und dann noch mal mit Gelb überlackieren?

Dann komme ich mal zur Karosserie:



Kurz vorweg: Die Nummernschilder fehlen noch, weil ich momentan noch etwas am überlegen wie und ob ich sie anbringe. Hinten wird das kein Problem aber vorne sieht würde es egal wie einfach grauenhaft aussehen. Der Camaro hat vorne schlicht keine Nummernschildhalterung oder wenigstens eine Stelle die dafür vorgsehen wäre. Das Nummernschild wird einfach vore mittig auf die hervorstehende Kante gesteckt. Sieht für mich einfach nur schräcklich aus!
Insgesamt bin ich mit der Karosserie aber bisher ganz zufrieden, wobei mir auch wieder kleine und unschöne Fehler unterlaufen sind. Erst mal danke an Paul für den Tipp, wie ich die Streifen an der Seite am besten abkleben kann ;)

Das Ganze hat auf der linken Seite absolut super funktioniert, leider rechts aber nur mäßig. unten ist mir wie man sieht irgendwie an zwei Stellen Farbe unter das Band gelaufen, obwohl ich es eigentlich zuvor relativ fest angedrückt hatte und oben fehlte etwas Farbe (natürlich ein extrem dämlicher Fehler), was ich erst nachdem ich das Band abgenommen hatte bemerkt hatte. Das Ergebniss des ausbessern mit Pinsel könnt ihr ja oben sehen.

Vorne war es etwas schwerer: an der oberen Seite des schwarzen Streifen war das Abkleben noch relativ einfach, unten habe ich es aber gar nicht erst versucht, da man ja bis zu der Kante malen musste und ganze mit Abklebeband wohl relativ schwer geworden wäre. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hätte ich es wohl doch wenigstens versuchen sollen :s

Ich habe gerade mal ein Testteil mit Decal mit meinem Klarlack besprüht um dann morgen mal zu sehen, ob sich das Ganze verträgt.

So, das war es erst mal wieder. Als nächstes werde ich warscheinlich abgesehen vom auftragen des Klarlacks auf die Karosserie mit dem Motor amfangen. In einigen Tagen folgt dann der nächste Bericht.
Ich bin mal auf eure Kritik und verbesserungsvorschläge gespannt. Mir ist klar das wohl mehr bemängelt als gelobt wird, aber deswegen mache ich ja schließlich diesen Bericht, um zu sehen was (und vor alem wie) ich alles besser machen kann.

Liebe Grüße,
Marco

(Ps. Schon mal Entschuldigung im Vorraus für mögliche Rechtschreibfehler etc. Ich bin die letzten Tage druchgängig Müde und könnte teilweile einfach direkt einschlafen, dennoch hoffe ich mal, dass das Ganze einigermaßen lesbar ist :D )

edit: Nach wenigen Stunden ist der Klarlack des Testteiles schon einigeramßen getrocknet und bisher sieht man nicht, dass der Lack oder das Decal in irgendeiner Form beschädigt sind. Es sieht also gut aus und so kann ich dann in ein paar Tagen die Karosserie auch besprühen :thumbsup: Bin ja echt mal auf den Effekt gespannt, da ich bisher noch nie auf die simple Idee gekommen bin meine Modelle mit Klarlack zu besprühen :huh:
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13

Sonntag, 28. August 2016, 01:23

Hallo Marco,

die lackierten Teile sehen ja im Großen und Ganzen echt Spitze aus!

Schwarze Felgen sind eigentlich auch immer geil! Ich persönlich hätte die Felgen (sofern da Chrom drauf war) vorher entchromt. Bei Revellchrom sollte Backofenreiniger reichen. Ansonsten hätte ich es mit Dowanol und dann den Reiniger versucht.

Die Gummireifen: Die Reifen die du schon hast kannst du eher nicht ändern, aber du könntest dir bestimmt Neue kaufen. Aber ob sich das lohnt ist die andere Frage!

Eine Farbreihenfolge ist zwar nicht vorgeschrieben, aber es macht Sinn, mit der hellsten Farbe anzufangen. Also hier hast du alles richtig gemacht!

Wegen der schwarzen Farbe auf dem gelben Lack: Bevor du anfängst nochmals abzukleben, überprüfe bitte, wie viel man von dem Lackfehler später sieht! Entscheide dann, ob sich eine Ausbesserung lohnt. Um mit dem Pinsel ausbessern zu können, könntest du die Farbe aus der Spraydose dekantieren. Wie man das am Besten macht, kann ich dir leider nicht sagen, denn ich habe das auch noch nicht gemacht. Die dekantierte Farbe kannst du dann mit einem Zahnstocher oder mit einem Pinsel auftragen. Wenn es der Pinsel sein soll, stelle vorher sicher, dass du das richtige Lösungsmittel parat hast um den Pinsel auch wieder sauber zu machen.

Mein Vorschlag wegen dem Nummernschild: Lass es weg oder bringe es wiefolgt an:


Quelle: autobild.de

Ich würde es wahrscheinlich wie auf dem Bild gezeigt anbringen.

Akzente setzen ist Übungssache! Manchmal auch nur Glück/Zufall, kommt halt drauf an wie sehr die Hände zittern.


Ich finde die Karosse und alle anderen Teile sehr gelungen! Vor allem das Bild, wo man das Auto von hinten sieht hat es mir angetan! (Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass das Auto irgendwann mal auf schwarzen Felgen stehen wird: :sabber: )

MfG Paul
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14

Sonntag, 28. August 2016, 01:35

Hi Paul

Freut mich sehr, dass dir meine Karosserie bisher gefallen hat :)
Die Option die Teile mit Backofenreiniger zu enthromen werde ich mir defintiv für das nächste Mal merken! Ich werde wohl für dieses Mal auf die Grundierung über dem Chrom vertrauen müssen.
Wegen dem dekantieren der Farbe werde ich morgen auf jeden Fall mal googlen, da sollte sich ja was zu finden lassen. Ich hab momentan das Modell nicht in Greifweite, aber ich meine, dass die Stellen tatsächlich nicht offensichtilich zu sehen sind. Ein erneutes Lackieren wäre warscheinlich wirklich *unnötig*.

Wegen dem Nummenschild: Ja stimmt, diese Variante gab es ja auch noch es anzubingen :S Ich hadere echt noch mit der Option es vorne ganz wegzulassen, um eine (meiner Meinung nach zumindestens) bessere Optik zu erzielen vs de Option es eben entweder mittig oder so wie du es gezeigt hast anzubringen, weil ... naja ein Straßenwagen nunmal ein Nummernschild braucht. Etwas Zeit bliebt mir ja noch mich zu entscheiden.

Marco :)
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15

Sonntag, 28. August 2016, 02:36

Hallo Marco,

das sieht doch alles schon ganz gut aus.

Lass Dich von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen, Farbunterläufer sind wohl jedem schon passiert.

Für schwarze Akzente an der Karosserie gehe ich wie folgt vor: Nach dem Klarlackauftrag (TS-13) werden diese mit Revell Aqua Color R302 Schwarz seidenmatt, entweder mit der Airbrush oder dem Pinsel, lackiert. Die unterschiedlichen Farbsysteme haben den Vorteil, dass ich, sollte etwas schief laufen, das Schwarz mit Fensterreiniger oder Spiritus (vorsichtig) stellenweise mit Zahnstocher oder Wattestäbchen wieder entfernen kann, ohne dass der Klarlack leidet. Dafür sollte das Schwarz natürlich noch nicht ausgehärtet sein. Auftragen, kontrollieren, ausbessern. Funktioniert bei mir zumindest prima. Der Tipp kommt jetzt zwar zu spät, ist fürs nächste Mal aber vielleicht eine Überlegung wert. Einen Klarlack zu nehmen, der gegen das Lösungsmittel der Akzentfarbe "immun" ist.

Das Dekantieren der Karosserie-Farbe ist eine gute Idee. Hier gibt's die passende Schritt-für-Schritt Anleitung: TS-Farben dekantieren. Funktioniert mit jeder anderen Spraydose auch, ggf. geht auch ein Stück Strohhalm statt des Schlauchs.

Weiterhin gutes Gelingen :)

Viele Grüße,
Lupo

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16

Sonntag, 28. August 2016, 02:55

Mahlzeit!

An Lob und Kritik ist schon alles gesagt (was soll man auch Dinge kritisieren, die dir selber schon aufgefallen sind),also nur weiter so!
Sprühlack dekantieren hört sich irre wissenschaftlich an, aber du brauchst ja nur ein wönzigös Schlöckchen, da reicht es, wenn du etwas in einen kleinen Deckel sprühst, vom Tetrapck z.B., für kleine Ausbesserungen reicht das.
Dosenlack ist meist lösemittelhaltig, Pinsel also mit Universalverdünner reinigen, Painta Clean oder sowas geht auch, hat nur den zehnfachen Literpreis.
Und die unters Klebeband gelaufene Farbe vorher abschaben oder leicht überschleifen ,ist dann wesenlich besser nachzupinseln als so eine rubbelige Oberfläche.

Weiterhin frohes schaffen !
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-Otto von Bismarck

17

Montag, 29. August 2016, 19:00

Hallo Marco,
Ansonsten hätte ich es mit Dowanol


Oder der Airbrushreiniger von Revell (ist im Prinzip das gleiche). Ist vielleicht besser verfügbar. :-)

Um das Unterlaufen von Farbe zu verhindern, kannst du nach dem Abkleben die Ränder mit Klarlack "versiegeln". Der läuft ggf. drunter und versperrt der späteren Farbe den Weg. *g*

Sonst sieht es bisher ziemlich gut aus.

Ach ja, bei der jpg-Kompression reicht 60-65%. Die Bilder sind dann immer schön klein, aber trotzdem noch scharf.

18

Dienstag, 30. August 2016, 09:46

Die Idee mt dem Klarlack zum Abkleben hört sich super an! Werde ich auf jeden Fall bei nächster Gelegenheit ausprobieren.
Auch noch mal vielen Dank für das Erklären des Dekantieren. Ich werde dazu noch was etwas ausfürlicheres in meinem nächsten Update nächste Tage schreiben.
Aktuell im Bau: BMW Z4 Gt3

19

Dienstag, 30. August 2016, 11:23

Moin

Kleine Zwischenfrage von mir: Ich bin gerade dabei die Karosserie fertigzustellen und bin jetzt bei den Frontscheinwerfern.

Gibt es hier eine Möglichkeit diese noch zu "verbessern" indem ich noch an kleinen Stellen zb. weiße/silberne Farbe auftrage?
Des weiteren möchte ich dieses Mal die Fensterscheiben gescheit einkleben. Bei den Scheinwerfern ist dies kein Problem, da die Klebestellen später im Modell verschwinden, aber bei den Seitenfenstern ist das ganze natürlich ein Problem, wenn ich dort den normalen Revell Kleber verwende. Ich habe gehört, dass man zum Einkleben einfach Klarlack verwenden kann, stimmt das? Diesen hätte ich schon hier und müsste nicht extra für zwei kleine Fenster einen neuen kaufen :)

Viele Grpüße,
Marco
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20

Dienstag, 30. August 2016, 12:07

Moin Marco....
Wie du schon sagst, Klarlack geht ... Holzleim auch der trocknet ja klar aus, und von Revell gibt es auch extra ein für Scheiben...
Schöne grüße Alex :wink:

21

Dienstag, 30. August 2016, 12:35

Hallo Marco
Für Scheiben verwende ich in der Regel auch Klarlack glänzend, ist halt eine Geduldsfrage bis dieser trocken ist.

Für mich persönlich die beste Lösung ist aber gewöhnlicher Holzleim, da dieser glasklar austrocknet und einfach schneller anzieht als Klarlack.

Weiter so, bis jetzt hast Du alles super gemacht :)

Gruss

Dani

22

Mittwoch, 31. August 2016, 09:36

Puh! Ich brauche dringend eure Hilfe!
Ich habe gestern die Ränder der Scheiben schwarz lackiert und dabei sind leider ein paar Sachen schief gelaufen. Mal abgesehen davon, dass ich die runden Kanten nicht operfekt gerade abgeklet habe sind durch das Tape leider auf de Heckscheibe Klebereste geblieben. 'Naja', dachte ich mir 'mit Glasreiniger sollte man das schon wieder sauber bekommen, richtig?'. Nein leider nicht! Auch nach mermaligem Reinigen der Scheibe sind die Klebereste noch in selber Intensität vorhanden. Gibt es da einen Trick um die Scheibe wieder sauber zu bekommen?
Das größere problem hab ich leider bei den Seitenfenstern (Zum Glück nur die kleinen Dreieckigen hinter den Seitenfenstern, aber dennoch schlimm genug). Da die Karosserie gestern noch vom Klarlack trocknen musste dachte ich mir sei es ja nicht so schwer ausfindig zu machen welche Seite der Scheibe innen und welche außen sei. Auf einer Seite war die Scheibe komplett Glatt und auf der anderen war ein kleine 'Rahmen' an der Scheibe, also dachte ich mir (ganz logisch), dass die Glatte Seite wohl die Außenseite seien müsse. Leider falsch gedacht und so habe ich jetzt zwei kleine Seitenscheiben, bei denen de Außenseite schwarz lackiert ist. ;( ;( . Ich denke mal, dass ich hier mit meinem dummen Fehler leben muss, oder gibt es eine Möglichkeit die Farbe (Baumarkt Sprühdose) wieder zu entfernen?

Moral des Tages: ich bin ein absoluter Vollidiot :bang:

Ich hoffe mal ihr könnt mir hier irgendwie helfen :S :|

Viele Grüße,
Marco
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23

Mittwoch, 31. August 2016, 10:00

Erstmal: aus Fehlern lernt man. Kopf hoch, Munter bleiben, alles wird gut! Bzgl. der Scheiben:

Habe es selber noch nie Probiert, aber ich meine, dass es eine Methode gibt, bei der man erst die Scheiben abschleift, so von allem befreit, was drauf ist. Hier kommt nun der Punkt, an dem ich mir nicht mehr sicher bin. Man kann dann jedenfalls die Scheiben per Tauchgang in ein bestimmtes Material tauchen, danach Polieren.

Vielleicht kann einer der anderen Kollegen hier das nochmal richtig erklären. Meine aber, dass es dazu im Forum schon Berichte gibt. Probiere es mal über die Suche.

Ich persönlich stehe gerade auch vor einer Menge Probleme bei meiner Hellcat (komme aus dem Flugzeugmodellbau) und weiß noch nicht, wie ich sie lösen soll. Geduld ist angesagt!
Beste Grüße aus Varel!



"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert" - Albert Einstein
"Ich bin so klug... K - L - U - K" - Homer Simpson

24

Mittwoch, 31. August 2016, 10:23

Moral des Tages: ich bin ein absoluter Vollidiot :bang:
Quatsch. Das denkt man manchmal, wenn man mal Mist baut (im wahrsten Wortsinne). Das passiert uns allen mal, ärgerlich, aber zum Idioten wird man dadurch nicht. :five:

Der Fehler mit den Dreiecksfenstern, das dürfte fehlende Erfahrung sein. Die erhabene Seite kommt nach außen, da die Scheibe zu der Seite hin ja von innen in die Karosserie eingepaßt werden muss.

Was das Ablösen der Farbe von Klarsichtteilen angeht, das bin ich auch mal auf weitere Antworten gespannt. Evtl. mit Micro Mesh oder extra feinem SP abschleifen/ polieren? Dowanol sollte man jedenfalls nicht nehmen, da erblinden die Teile. Schlimmstenfalls - da es sich ja um Revell handelt - Abteilung X freundlich um Ersatz bitten.

25

Mittwoch, 31. August 2016, 12:08

Ich habe gerade auf einen Tipp von einer anderen Seite hin gehört, dass wohl Haarspray ziemlich gut funktioneiren soll. Ich würde sagen ca. 80% der Farbe konte ich entfernen, zufriedenstellend ist das Ergebniss jedoch nicht. Zusätzlich habe ich gerade mal ganz nett den Support angeschrieben und gefragt, ob man wohl Ersatz für das Teil bekommen könne. Mal sehen was da bei raus kommt.
Aktuell im Bau: BMW Z4 Gt3

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Realname: Marcel

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26

Mittwoch, 31. August 2016, 13:59

Hallo,

zu dem Thema mit dem schwarzen Rahmen um die Fenster kann ich sagen, das ich die immer mit einem breiten schwarzen Edding mache. Die Spitze schön auf die Kante und dann aufdrücken, bis seitlich die Stärke des Rahmens erreicht ist. Dann vorsichtig rund herum.
Mache ich bei den Karosserien auch so.
Gruß
Marcel

Ich kann nichts dafür, ich bin so!

27

Mittwoch, 31. August 2016, 16:07

Auf youtube gibts dazu tonnenweise Anleitungen.
Ansonsten, wie schon erwähnt, Edding ist am besten wenn man noch unerfahren ist.

Ich habe mal versucht eine Scheibe mit starken Kratzern zu schleifen.
Habe mit 600er Papier angefangen bis die Kratzer weg waren und bin dann immer feiner rein bis hoch auf 10'000er Papier. Danach noch polieren und wachsen.
Das Ergebnis nach mind. einer Std. Arbeit war OK, aber so richtig glasklar habe ich die Scheibe nicht mehr hingekriegt.
Die Kratzer waren allerdings weg und da die Scheibe nach dieser Behandlung eine einheitlich gleiche Oberfläche hatte, war es in eingebautem Zustand auch OK.

Zum Abkleben empfehel ich wirklich nur das Tamiya Band, notfalls noch Malerkrepp-Band. Die hinterlassen keine Klebereste.

Und wie Du ja selber schmerzlich gemerkt hast, Glasreiniger hat lösende Inhaltsstoffe und die vertragen sich definitiv nicht mit Kunststoff ;)

Gruss

Dani

PS: mache doch Fotos von solchen Beispielen, dann kann man es besser verstehen, was genau passiert ist.

28

Mittwoch, 31. August 2016, 17:02

Das Ergebnis nach mind. einer Std. Arbeit war OK, aber so richtig glasklar habe ich die Scheibe nicht mehr hingekriegt.
Vielleicht noch ein Bad in Alclad, um den Glanz wieder hinzubekommen?
Zum Abkleben empfehel ich wirklich nur das Tamiya Band, notfalls noch Malerkrepp-Band.
Absolut, bei Tamiya kann man nichts falsch machen. Alternativ (und deutlich günstiger) geht das (weitgehend) identische KIP 308 Tape (Ebay/ Amazon) oder das Tesa Precision Indoor Fine Line Masking Tape (Baumarkt).
Von Tamiya gibt es dann für runde Stellen auch noch das "Curved Masking Tape", das aus einem kunststoffähnlichen Material besteht. Das ist auch sehr zu empfehlen.

29

Mittwoch, 31. August 2016, 20:44

Hallo alle zusammen

Endlich wieder ein größeres Update! Kuz vorweg: Vier Bilder von Motor und Aufhängung sind leider etwas dunkel geworden. Leider hab ich das erst später am PC gesehn, als de Teile schon verbaut waren. Ich werde beim nächsten Mal mehr darauf achten, dass die Bilde hell genug sind!

Ich fange einfach erst mal da an worüber ich in meinem letzten Post geschrieben habe: DIe Karosserie bzw die Scheiben dieser. Hier einfach mal ein kleines Update wie jene zurzeit aussieht:



Frontscheinwerfer, Difusor und Front/Heck-Scheibe sind erst mal nur testweise eingesetzt (Ich habe heute erst gemerkt, dass der Lack an den runden Frontscheinwerfern unten schwarz ist und musste dann gerade noch etwas per Pinsel korrigieren). Der Klarlack ist mittlerweile auch drauf und ich denke alles in allem sieht sie schon mal nicht schlecht aus. Die Entscheidung ob,wo und welches Nummernschild ich anbringe war gefühlt die schwerste meines Lebens :D . Nach Tagen der Übelegung hab ich mich dann für oben zu sehende Variante entschieden und bin (überraschenderweise) ganz zufrieden mit der Entscheidung. Den (krummen :pinch: ) Rand und die Rückseite des Frontnumernschilds habe ich mit Eddign bemalt Das Abkleben der Scheiben ist mir wie schon erwähnt nicht perfekt gelungen und so sind die Kanten nicht perfekt gerade. Am schlimmsten ist aber die Heckscheibe. Ich habe die Klebereste einfach ncht abbekommen. Gefühlt jede mir zur Verfügung stehende Chemikalie wurde auf die Scheibe aufgetragen mit absolut null Erfolg. Die Klebereste sind nach wie vor in voller Stärke auf der Scheibe. Hier seht ihr mal wie das ganze im richtigen Winkel aussieht.


Die nächste Stelle an der ich weitergearbeitet habe, war der Unterboden bzw. genauer gesagt der gelbe Lack an der Front.

Wie man erkennen kann ist die Qualität des Lacks leider extrem minderwertig. ich denke aber, dass diese Stelle diie beste für "minderwertigen Lack" ist, weil man es einfach als abgenutzten Motorraum abstempeln kann, oder? ;) Die Kanten an den Seiten zum Schwarz hin wirken erst mal grauenhaft, sind aber irrelevant, da sie später in einem Hohlraum unter der Karosserie verschwinden. In den nächsten tagen werde ich mich mal dran machen die Details ian diesem Teil zu bemalen.

So nun aber zum eigentlichen Hauptteil dieses Posts: Die Aufhängung und der Motor.




Wie schon gesagt, sind die Bilder leider etwas dunkel geworden. Ich bin noch am überlegen, ob ich die Abdeckung pber dem Motor später anklebe oder relatov lose auf den motor aufstecke. Wird warscheinloch am Ende eine relativ spontane Entscheidung, mal sehen. Wer genau hinsieht, kann sehen, dass die oberseite der Stoßdämpfer nicht bemalt ist. Liegt einfach daran, dass ich die beiden Teile noch in diesem Plastik Gussrahmen (wie nennt man das Ding eigentlich?) bemalt habe und sie an der Oberseite eingesteckt waren. Ist aber nict relevant, da sie an dieser Stelle ziemlich tief in die Unterseite des zweiten Unterboden eingesteckt werden und man so die freien Stellen nicht mehr sieht.

Ich sehe gerade mal wie drekig der Motor hier aussieht. In echt sieht er weitaus 'sauberer' aus, wobei mir der etwas dreckige Look hier auf den Bildern eigentlich sogar gefällt.


So sieht das Ganze dann eingebaut aus. Ich weiß gar nicht, was ich hierzu groß schreiben sollte :nixweis: Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen und fasse mich hier etwas kürzer.
Mir ist leider ein kleines Problem beim Einbau des Differentials aufgefallen. Die Achse, welche bei diesem Modell eine beide Felgen verbindene Metallstange ist, ist leider nicht 100%ig gerade. da sie in der Mitte durch das Differential geführt wird kann sie sich nur schwer bewegen und bewegt gkeichzeitig das Differential mit. Ich hoffe mal, dass ich die Achse irgendwie noch gerade biegen kann. Vielleicht versuche ich es mirgen mal sie etwas zu erhitzen und dann zu verbiegen. Hoffentlich verbiege ich sie dadurch nicht nur noch mehr, sondern bekomme sie gerade :D

Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten und kleineen Ausbesserungen steht dann als nächstes der Innenraum an. Puh das wird für mich ein Spaß die ganzen kleinen Details anzumalen :lol: :S :S

Dan mal wieder bis zum nächsten Mal oder besser gesagt bis ich vor dem nächsten Problem stehe ;)
Vielen Dank an dieser Stelle übrigens noch mal für die vielen und ausfürlichen Antworten auf meine bisherigen Fragen! :thumbsup:
Aktuell im Bau: BMW Z4 Gt3

30

Mittwoch, 31. August 2016, 21:14

Am schlimmsten ist aber die Heckscheibe. Ich habe die Klebereste einfach ncht abbekommen. Gefühlt jede mir zur Verfügung stehende Chemikalie wurde auf die Scheibe aufgetragen mit absolut null Erfolg. Die Klebereste sind nach wie vor in voller Stärke auf der Scheibe. Hier seht ihr mal wie das ganze im richtigen Winkel aussieht.

Ganz doofe Frage: ganz wenig richtig warmes (also kurz vor heiß) Wasser und reichlich Spüli direkt mit dem Finger auf die verklebten Stellen kreisförmig "einmassieren" - auch schon probiert?

Verwendete Tags

Camaro, Chevrolet

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