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61

Dienstag, 24. Januar 2017, 07:44

Thomas,

da haste ja seinen sehr auführlichen Bericht erstellt! Vorab darüber erst mal ein fettes Lob, sehr gut dokumentiert. Zusätzlich ist deine bisherige Leistungen sehr gelungen! ;) :ok:

Da :ahoi: wir mal weiter...
LittleSmiet :party: jo-ho!
Im Bau: Die Black Pearl Im Bau: Sinagot Im Bau: Flower Class Corvette

62

Dienstag, 24. Januar 2017, 12:00

Guten Tag René,

vielen Dank für die freundliche Kritik. Bei den POM-POM-Geschützen habe ich vorerst auf eine genaue Dokumentation verzichtet; glaube kaum, dass es Jemand nachbauen wird... ;-)

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

... Prinz Eugen -Rümpfe /hachette,Paris (RC-Variante) grundieren in der "Gartenwerkstatt" ...

63

Sonntag, 12. Februar 2017, 01:42

(Lieferung 16 wird nachgeholt); Lieferung 17, die Bug-Form-Bauteile - Ausgaben 65-68

:) Geduldig habe ich auf diese Lieferung gewartet, war es doch mit ein Grund, warum in diesem Forum eine Anmeldung statt fand.

Moin- geehrte Leserschaft,

so bitte ich im Vorwege um Verzeihung, dass ich die Lieferung 16 ( weitere Geschütze) zunächst etwas nach Hinten verschiebe. Ungeduld lässt Grüßen ...

Natürlich war ich auch sehr gespannt, wie denn nun die gelieferten beiden Bugformbauteile zum beplankten Rumpf tatsächlich passen würden.


An dem vorstehenden Mittelspant-Zapfen sollen auf jeder Seite je ein Formbauteil angesetzt werden. hier habe ich dann zusätzlich ein paar Leisten an dem Führungszapfen angebracht, um die beiden Bugbauteile entsprechend auch klemmen zu können ( verschrauben wäre bei meiner Vorgehensweise nur mit einem Bauteil möglich gewesen!


So schaut es dann aus, wenn ein Bugformbauteil mit Hilfe der zusätzlich angebrachten Leisten in Position gehalten werden kann, ohne nach Vorne die Führung zu verlieren.


Die Ansicht von der beplankten Rumpfseite; Das Bauteil kann dank der Leisten auch noch etwas ausgerichtet werden.


Auch Bauteile 126 + 128 konnten jetzt prov. zu den Bugformbauteilen ausgerichtet, angesetzt und mit Stecknadeln gesichert werden.

...und nun????

Geduld!!!! ... und abermals Geduld....

... geklebt wird erst, wenn entsprechend die Decks-Beläge die Essecke erreichen... :)

So können dann gaaaanz eeentspaaannt die übersprungenen Bauausgaben erledigt werden- Jawoll-ja ...

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

64

Montag, 13. Februar 2017, 21:13

Lieferung 16; Die ersten Deck Beläge "A + B" einpassen... (Teil 1)

Guten Abend- Freunde des gepflegten Modellzusammen setzen,

so war ich doch noch am Grübeln-gestern, Deck-Beläge .... HM, da war doch was :whistling:

Ja-KLAR doch! Mit, in der o.g. Überschrift, erhielt ich doch schon solche bedruckten/gelaserten Furniere.


Die ein-/angepassten Deck Beläge "A & B" in der Übersicht.

Passt Alles! ... wie es von der Draufsicht den Anschein macht, aber der Teufel steckt im Detail.

In den vorangegangenen Bauberichten machte ich darauf aufmerksam, dass alle gelieferten Bauteile ( Messingverkleidungen, wie entsprechende Sperrholzstützen lediglich prov. am Deck angebracht sind! Daran hat sich seit dieser Zeit nichts geändert!

So zückte ich meine kleine ausschiebbare Cutter Klinge, schärte die Schnittkante und trennte die Vordrucke vorsichtig vom überschüssigen Material. Als Erstes durfte der gewaltsame Eingriff an die Zellstruktur von Bauteil "A" verübt werden.


Ich kann nur jedem Hood-Modell-Verarbeiter raten, besonders vorsichtig mit den spitz zulaufenden Furnierkanten zu sein, wenn der Deck Belag eingepasst wird.

Die Deck Beläge sind ebenso GENAU gefertigt/ hergestellt, wie die Messing-Bauteile!!!! Daher lieber mal etwas an der Stützkonstruktion für die MS-Verkleidungen nacharbeiten und dann zueinander die Bauteile entsprechend ausrichten. Mann / Frau schaue sich das gezeigte Bild GENAU an, dann sollte erkennbar sein, worauf es ankommt....


... noch schnell eine weitere Draufsicht zur Ansicht;


... wie auch noch diese Variante der Betrachtungsmöglichkeiten.

Als heute Nachmittag mit diesen Montagen begonnen wurde, war es noch hell, als dann Deck Belag "A" in Position gebracht war, bereits stockdunkel!

---will damit zum Ausdruck bringen, dass dieses Bauergebnis nicht mal eben zwischen Tür und Angel zu erzielen ist.---

Mit freundlichen Grüßen aus der "Essecke" - Thomas B

65

Donnerstag, 16. Februar 2017, 20:52

Lieferung 16; Die ersten Deck Beläge "A + B + C + D" einpassen... (Teil 2)

Guten Abend,

noch immer bin ich dabei, die Deck Beläge zu den Aufbauten- oder besser ausgedrückt- umgekehrt; die Aufbauten zusammen mit den D.-Belägen anzupassen.

So manche Messing-Verkleidung- Stützkonstruktion ( Sperrholzgerüst) durfte wieder in den geklebten Fügebereichen wieder vorsichtig getrennt werden!

wie schrieb ich noch im ersten Teil: " Passt Alles! ... wie es von der Draufsicht den Anschein macht, aber der Teufel steckt im Detail."


Mit diesem Bild zeige ich eine solche Bausituation, wo eine Sperrholz-Stützkonstruktion wieder zerlegt wurde, um die Stützwände genau mit dem Deckfurnier bündig an der Stirnkante abschließen zu lassen.

Mal war der Deck-Belag an einigen Stellen noch nicht akkurat beigeschliffen, oder die Stützkonstruktion hatte dann zu wenig Spiel/ Toleranz, um jede Baugruppe zueinander genauestens ausrichten zu können. So helfe ich mir auch, indem die Steckzapfen der Stützkonstruktionen etwas mit einer Cutter-Klinge gehobelt ( schmaler/ dünner) werden.


Deck-Furnier "D" (der schmale Durchgang zwischen den Aufbauten); Man beachte bitte das Plankenbild- schnell kann dieser Deck Belag auch mal verkehrt herum angesetzt werden.

Fortsetzung erfolgt mit "Teil 3"

Mit freundlichen Grüßen an alle Leser/-innen dieses Bauberichtes

Thomas B

66

Freitag, 3. März 2017, 23:26

Lieferung 16; Up- Raketenwerfer ( Ausgabe 64)

Guten Abend,

mittlerweile stapeln sich einige Bauausgaben, aber das ist auch gut so! So komme ich nicht in Versuchung an anderer Stelle zu hetzen.

Heute waren dann die UP-Werfer auf dem Esseckentisch.


- die "Werfer-Kästen" in der Vorbereitung. Ich nahm mir die Zeit und richtete ein paar Holzleistenreste zurecht (unterer,rechter Bildausschnitt), die mir beim ausrichten der "Kästen" halfen. Krepp-Klebeband hält hier die beiden Bauteilhälften für den Raketenwerfer-Kasten zusammen, damit dann wieder "verdeckt" von der Innenseite mit Sekundenkleber agiert werden kann. So werden die feinen Konturen, die der Hersteller -AMATI bereit gestellt hat, nicht verunstaltet!

Die SfFB sieht vor, die UP-Werfer NICHT beweglich zu gestalten; die "Essecke" spielt aber gerne und hat genau das Gegenteil im Sinn ;-)

Daher wurden entsprechende Bohrungen gesetzt und der UP-Kasten auf die bewegliche Welle geklebt...


... herausgekommen ist dann dieses Ergebnis -im Standbildmodus ;-)

Sollten Fragen bezüglich der Vorgehensweise aufkommen, bin ich gerne bereit weitere Ausführungen zu tätigen.

Mit freundlichen grüßen Thomas B

67

Sonntag, 5. März 2017, 23:51

Lieferung 16; Die ersten Deck Beläge "A + B + C + D" einpassen...und die Aufbauten danach ausrichten (Teil 3)

... nachdem die Deck-Furniere ausgerichtet sind, oder waren, wurden die einzelnen Aufbauten-Baugruppen mit den Messing-Ätz-Verkleidungen etwas nachgearbeitet!

Ich hatte an den abgerundeten Außenkonturen einen etwas zu keinen Radius gewählt. Hier wäre es schön gewesen, der Hersteller hätte in Bezug auf die Deck Beläge die zu verwendenden Radien in der Bauanleitung angegeben.

Einige Hinter-/Unterkonstruktionen durfte ich wieder trennen, da die Außenmaße der Baugruppen nicht immer zu den ausgeschnittenen D.-Belägen passte/n.

Die bedruckten, oder auch gelaserten Deckfurniere sind nun mit Stecknadel an Stellen gesichert, welche mit späteren Bauteilen verdeckt, oder auch noch ausgeschnitten werden.

Ebenso die vorbereiteten Aufbauten ( Ätzbauteile sind aufgeklebt), werden noch nicht fest mit der Deckunterkonstruktion verbunden, sondern lediglich in den Durchdringungen gesteckt!

Mit Lieferung 17/ Ausgabe 66 soll dann auch Bauteil 360 verarbeitet werden; hierfür ist es wichtig, dass diese Arbeiten an den Deck Belägen, wie auch den Aufbauten sehr akkurat ausgeführt werden. Alle Bauteile sollen zu- und mit- einander zusammenpassen....

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

68

Montag, 6. März 2017, 12:02

Lieferung 17, Bauteile 360 zu 184 zu 190 löten

Guten Tag,

alle Bauteile passen jetzt mit dem vorangegangenen Beitrag sehr gut!

Mit Ausgabe 66 der 17ten-Lieferung soll gemäß der SfSB das Bauteil 360 angebracht werden; dem komme ich gerne nach.


Bauteil 360 ist prov. an der Stirnkante der Aufbauten mit Krepp-Klebeband fixiert; ein schmaler weißer Streifen zur Hinter Konstruktion ist noch erkennbar!

Als nächster Schritt gilt es die seitlichen Ätzverkleidungs-Bauteile -alle, die bis Dato geliefert wurden, zu einander an den jeweiligen Stoßkanten auf Passgenauigkeit zu überprüfen!

Damit die Bleche nicht verrutschen können, verwende ich in solchen Fällen ganz gerne Filament-Klebeband.


- eine seitliche Teilansicht-ohne die Bordwände( nur ein sehr, sehr schmaler Abschnitt ist im linken Bildausschnitt noch erkennbar) , welche für die Passgenauigkeits-Prüfung ebenfalls am Aufbaudeck prov. angebracht wurden!


- die gefaste, Stirnplatte der Hinter Konstruktion durfte ich nach der Kontrolle aller Bauteile / Übergänge doch noch ein klein wenig anpassen( hobeln), bis das Bt. 360 fast nahtlos zu den beiden seitlichen Verkleidungen 184 und 190 passte! -bereit für das Löten-


-das Lötergebnis...


- fertig geputzt

Sollten weitergehende Fragen bezüglich dieses Bauabschnittes aufkommen, will ich gerne versuchen, Diese zu beantworten.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

69

Samstag, 11. März 2017, 22:44

Ausgabe 17; Ausrüstungs-Bauteile ( Ausg.66- 68)

Guten Abend,

soweit es die Bauteile zulassen, setze ich die Ausrüstungs-Bauteile an die Deckaufbauten direkt an!


- hier ein kleiner Ausschnitt; "Zamak" -Bauteile sind nachgearbeitet/ entgratet und an die Messing- Verkleidungsbleche gemäß der SfSB ( 66- 68 ) angebracht.

Wer diesen BB verfolgt, dürfte bemerken, dass die beiden Stoßkanten der zusammentreffenden Messing-Verkleidungen hier bereits mittels Löttechnik verbunden und nachbearbeitet sind.

Wer hier mit z.B. Sekundenkleber arbeitet dürfte bei sorgsamer Vorgehensweise zu einem fast identischen Ergebnis kommen.

Als nächste Zusammenbauaufgabe steht das Befestigen der Deckfurniere mit anschließendem Klarlacken auf dem "to-do " -Zettel.

Allen Lesern/-innen- ein schönes Wochenende- geht mal raus und genießt die Frühlingssonne... :wink:

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

70

Sonntag, 12. März 2017, 20:25

Update zu Beitrag 69

Guten Abend,

heute wurden die Deck Furniere ( siehe Bildanhang Beitr. 69) aufgeklebt; hierfür wurden sämtliche noch mobilen Deckaufbauten bzw. Verkleidungs- Bleche von den entsprechenden Hinter-Konstruktionen abgenommen/ entfernt. Nach dem Klebevorgang -Trocknen erhielt das Furnier eine erste Schicht Seiden-Matt-Klarlack- etwas verdünnt.

Des weiteren wurden die abgenommenen Baugruppen mit einer Grundierung vorbehandelt; Bilder von diesen Arbeiten stehen nicht zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

71

Sonntag, 26. März 2017, 13:27

(Lieferung 18-April,17) Bordwände beplanken... (Teil 1)

Guten Tag,

heute greife ich mal etwas vor, da die Bauanleitung 18 bereits online gestellt wurde; so beschäftige ich mich zunächst noch mit ein paar "groben" Arbeiten- dem weiteren Beplanken der Bordwände.

Beginnen möchte ich mit der Bug-Sektion.


Das Kunststoff-Bugensemble wird an die vorhandene Holzkonstruktion angesetzt und mit Hilfe von Holzleisten, welche in den tiefer liegenden Absatz angelegt werden, ausgerichtet.

Anschließend erfolgt die Feinausrichtung des gelaserten Bauteiles. Dann wurde, die mit 1 mm dicken Holzleisten, zweite Beplankung in Richtung Mittelschiff fortgesetzt.

Wie in anderen Bauberichten teilweise angemerkt, wurden die Deck Beläge NICHT schmaler geformt, sondern darauf geachtet, dass der bogenförmige Verlauf erhalten bleibt ( ich berichtete bereits)!


Bauteil 126 ist in Position geleimt; im rechten Bildausschnitt ist ein kleiner Absatz erkennbar; das abnehmbare Deck ist herausgehoben. Direkt zur Hinterkante von Bauteil 126 ist noch die Erstbeplankung erkennbar. Das fest verankerte Deck-Bug - ist bereits beigeschliffen.

Das abnehmbare Deck wird dann aufgelegt und die seitlichen Stirnkanten zur Erstbeplankung angepasst. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Deck in seinen Maßen für den späteren Deck-Furnier-Belag NICHT verändert wird! So arbeite ich mich Stück für Stück, Leiste um Leiste, dem Heck entgegen.


Nachdem der Holzleim ca. 24 Stunden für die Trockenzeit erhalten hatte, wurde die Zweitbeplankung mit lockeren, diagonal geführten Kreisbewegungen gegen die überstehenden Stoßkanten der Holzleisen, geglättet.


Das vorläufige Ergebnis; wer sich Zeit nimmt und in Geduld übt - beim Schleifen, braucht später nicht die Spachtelmasse in "Tonnen" zu verarbeiten...

Mit Teil 2 dieses Bauberichtes zeige ich den Mittelschiffbereich mit dem abnehmbaren Deck.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

Beiträge: 1 520

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Österreich

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73

Sonntag, 26. März 2017, 14:24

Servus
Die Hood gedeiht....Besonderes Lob für das Löten und Säubern der Lötkante :ok:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

74

Sonntag, 26. März 2017, 14:59

(Lieferung 18-April,17) Bordwände beplanken... (Teil 2)

Guten Tag,

da ich die RC-variante in Auge gefasst habe, möchte ich gerne das abnehmbare Deck derart gestalten, dass später so wenig wie möglich Nahtbereiche erkennbar sind.

So weiche ich von der Bauanleitung etwas ab! Zunächst, für ein besseres Verständnis- ein Bild.


[ Mir liegt eine schriftliche Genehmigung Seiten des verantwortlichen Verlages vor, Bilder aus der Schritt-für Schritt- Bauanleitung (SfSB) in meinem Baubericht für erklärungsbedürftige Bauabschnitte zu verwenden!] Auf diesem Bild der SfSB -Lieferung 18 verlegt der Hersteller (AMATI,Turin) eine 1 mm dicke Holzleiste der Zweitbeplankung direkt am abnehmbaren Deck Belag des Mittelschiff-Bereiches (RC-Version- Online PDF-Datei).

Diese Variante der Verarbeitung zielt darauf ab, die beiden seitlichen Messing-Bordwände, welche mit einer der vorangegangenen Lieferungen hergestellt wurden, stabil an den Deck Belag zu verankern! Diese beiden Messing-Bordwände sind ca. 08mm dick (gedoppelte Messingstreifen) und passen bei genauer Verarbeitung der Deckfurniere gerade noch auf den schmalen Streifen Überstand des abnehmbaren Decks.


Hier sollte die Bausituation bei genauem Hinschauen erkennbar sein; Deck-Furnier mit einem sehr schmalen hellen Streifen der Deckplatten-Unterkonstruktion und ganz am äußeren Rand die obere Stirnkante der Holzleiste mit der Zweitbeplankung.

Bei meiner Bauvariante wird also die Zweitbeplankung nicht an der abnehmbaren Deckkonstruktion fest geklebt, sondern wird weiterhin mit der Erstbeplankung verleimt! Die beiden Messing-Bordwände im Mittelschiff -Bereich werden bei mir auf die Deck-Unterkonstruktion fixiert.

Warum-fragt sich jetzt so mancher Modellbauer?

Nun, die Erklärung ist relativ einfach; auch Holz arbeitet und dehnt, zieht sich bei Temperaturschwankungen entsprechend aus, zusammen. Die Folge wäre ein sichtbare Naht unterhalb der im Bildanhang 1 gezeigten Holzleiste- am Deck befestigt. Legt man aber diese Leiste an die Erstbeplankung und verklebt diese Leiste an Ort und stelle, kann sich der versenkte Deck Belag in alle Richtungen bewegen, ohne lästige, sichtbare Fügenähte!

Auf dem ersten Bildanhang ist weiter zu erkennen, dass die dort angebrachte Holzleiste nicht bis zur diagonal abgewinkelten Aufbaukante durchgezogen wurde! Entzieht sich meiner Kenntnis, warum !


... ich "zog also voll durch" und das Ergebnis schaut dann mit einer Ätzverkleidung so aus, wie hier auf dem nebenstehenden Bild erkennbar.



Das obere Aufbaudeck abgenommen, mit Sicht auf die Zweitbeplankung- innenseitig.

"AhA- dann müsste da ja ein weiterer kleiner Absatz entstehen, wenn ich jetzt alles richtig verstanden habe..." - mag sich mancher Modellbauer sagen.

Schau hier!

...

...

... richtig! Die beiden letzten Bildanhänge stammen von einem HOOD - Modell, welches leider einen Unfall hatte und es zur Reparatur in das "Essecken-Dock" schaffte....

... aber der schmale durchlaufende Absatz dürfte hier sehr gut zu erkennen sein.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

75

Sonntag, 26. März 2017, 15:35

zu Beitrag 72; 73

Vielen Dank...

MfG Thomas B

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Realname: Peter

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76

Sonntag, 26. März 2017, 17:52

Hallo Thomas,

das, was du baust, sieht genial aus. Und deine Baubeschreibung ist extrem gut.

Danke und Gruß Peter

77

Dienstag, 28. März 2017, 17:09

Ergänzung zu Beitrag 74/ 76

Guten Tag,

zu Beitr. 76: DANKE für das sehr nette Feedback- Peter (asus 1402)

zu Beitrag 74: mit der nun veröffentlichten online Bauanleitung 19 für das HOOD-Modell sollte noch etwas besser verständlich werden, warum ich diesen Weg der Zweitbeplankung für die RC-Variante gewählt habe- schaue mal rein... :wink:

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

Beiträge: 217

Realname: Peter

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78

Dienstag, 28. März 2017, 18:51

Hallo Thomas,

der asus1402 heißt Peter.

Gruß Peter

79

Dienstag, 28. März 2017, 20:16

ENTSCHULDIGUNG- Peter :hand: , habe es korrigiert... :pc:

Grüße aus der "senilen Essecke" -Thomas

Beiträge: 217

Realname: Peter

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80

Dienstag, 28. März 2017, 21:38

ist schon ok

81

Sonntag, 2. April 2017, 21:29

Lieferung 18 ( April,17)

Guten Abend,

mit Beitrag 74 zeigte ich im ersten Bbildanhang eine Kopie der Bauanleitung- zu sehen, die Decksaufbauten, wie die runden Stützen.

Die Rundhölzer wurden grundiert und gespachtelt, dann mit drei Schichten "Mepa"-[50ml] Acryl-Lack (verdünnt 30%) mit einem Pinsel Oberflächen behandelt- mit jeweiligem Zwischenschliff (K 1000)nass.

Gleiches gilt für die entsprechenden Aufbauten; welche immer noch nicht mit dem Deck verleimt sind! Die Schlauchtrommeln warten noch auf die Bestückung...

Das Deck-Furnier wurde ebenfalls ein drittes Mal mit Klarlack -seidenmatt - behandelt.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

82

Dienstag, 18. April 2017, 22:12

Ausrüstungsgegenstände Lieferung 17/ 18 verbauen

Guten Abend,

die Osterfeiertage liegen hinter dem Modellbauer, das April-Wetter kommt Selbigen gerade recht ;-) ... wäre da nicht ...



... ich nenne es mal "SCHROTT" (mit Augenzwinkern)

Okey- ist nicht schön, soll aber vorkommen; der/die Mitarbeiter/-in der Herstellerfirma scheint genauso einen schlechten Tag gehabt zu haben, wie die QS (Ironie)!

Ich habe natürlich reklamiert. Das hat bisher immer bestens geklappt, wenn es auch eher selten der Fall ist, dass ich zu solchen mitteln greifen durfte- es arbeiten halt auch nur Menschen -im Hintergrund ;-)

Da sind ja auch noch die Schlauchtrommeln, welche an den Aufbauten montiert gehören- also frisch ans Werk.

Ich schlitzte ( mit einer Cutter-klinge) einen der vorgegebenen Rund-Holzstäbe einseitig, mittig an der einen äußeren Stirnfläche leicht ein und klemmte den ,in Wendeln zulegenden Faden, im Schlitz ein. Dann benetzte ich das Rundholz etwas mit Leim und legte den Faden, Lage um Lage, flächig um das Rund -gemäß SfSB.

Nachdem der Faden auf der angegebenen Länge verarbeitet war, benetzte ich meinen Zeigefinger und Daumen mit etwas Wasser, um den unter dem Wickelfaden befindlichen Leim, in der Fadenstruktur -mittels drehen- zu verteilen.

Nach dem Durch-Trocknen des Leimes benetzte ich die zukünftige Schlauchtrommel- Faden-Umwicklung bei ca. U/ min 1000 mit etwas Bienenwachs, mittels Maschineneinsatz (Bohrmaschine-klein). Der Vorteil dieser Behandlung ist darin zu finden, dass der zu längende "Schlauchtrommelfaden" später nicht das "Flusen" beginnt.

Gelängt wurden die Faden-Holz-Trommeln mittels Rollschnitt mit einem Cutter.


..hier eine etwas breitere Schlauchtrommel bereits am Halter der Aufbauten mit Sekundenkleber fixiert.


..eine Ansicht ohne die Ausrüstungsbauteile (Kisten etc. );

Sollten Fragen in der Ausführung meiner dargestellten/ beschriebenen Tätigkeiten anfallen, bin ich gerne bereit diese zu beantworten.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

83

Freitag, 21. April 2017, 08:46

Eine kleine Draufsicht

Guten Tag,

die meisten groben Arbeiten sind vorerst bis Bauausgabe 18 abgeschlossen.



Der "Schrott" wurde ersetzt; im oberen Bildrand ist noch die Unterholzkonstruktion für die Ätzbleche der Folgeausgaben mit ins Bild gehuscht.

Diese Decken-Platten sind grundiert und mit Malerfeinspachtel behandelt- somit noch in Vorbereitung.

Ein paar Arbeiten mit Bauausgabe 19 konnte ich Dank der schon früher eingestellten Montage-Vorschau auch schon vorbereiten- die seitlichen Bordwände zwischen den Aufbauten passen ausgezeichnet.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

84

Donnerstag, 11. Mai 2017, 18:40

Lieferung 19, 20 +21-Vorschau online ( Mai, Juni 2017)

Guten Tag geehrte Berichtverfolger,

gerade habe ich mal wieder auf der online-Seite zum Hood-Sammelprojekt nachgeschaut, wie der weitere Verlauf der Bauteileverarbeitung angedacht ist.

So kann bereits jetzt die Bauanleitung 21 eingesehen werden.

Ich habe des weiteren die Bauteile der Lieferung 19 ( Deck-Ätz-Bleche) vorliegen, werde diese aber zu diesem Zeitpunkt- Monat Mai noch nicht verarbeiten! Erst, wenn alle Bauteile für die Deckstruktur bis Lieferung 21 vorliegen, werde ich mit dem Ausrichten der Deck Beläge, wie auch die seitlichen Bordwände/Reling etc. beginnen.

In der Bauanleitung sind mir ein paar Übergänge zu den jeweiligen Bauteilen aufgefallen, die sicherlich nur der Veranschaulichung geschuldet sind! Bisher passen die gelieferten Teile sehr, sehr genau und so möchte ich natürlich vermeiden, dass später ein "böses Erwachen" folgt, weil ich keine Geduld habe, oder hatte.

Derweil beschäftige ich mich mit den Schlauchtrommeln, den Munitionskisten und anderen Ausrüstungs-Bauteilen. Ergebnisse zeige ich natürlich zur gegebenen Zeit.

Ein weiterer Grund, warum es in der "Essecke" nicht ganz so zügig von statten geht, ist auch der Umstand, dass ich sehr gerne die Reling-Bauteile etc. , welche an die MS-Deck Beläge geklebt werden sollten, hier mittels Löten verarbeiten möchte.

Allen Modellbauern, die nicht so lange abwarten möchten und schon Ergebnisse an Ihrem Modell sehen möchten, wünsche ich viel Erfolg, Spaß mit diesem ausgezeichneten Sammel-Bausatz.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B


hier Zeige ich mal etwas von der aktuellen Sammelserie "Prinz Eugen"; die Geschützrohre wurden beweglich umgestaltet.

85

Sonntag, 14. Mai 2017, 22:06

Die Kunststoff- Bug- Bauteile

Guten Abend,

Muttertag! Vater hat mal frei!

So genoss ich den wirklich ersten schönen Frühlingstag mal im Freien und beschloss mich um die Bug-Bauteile zu kümmern. Bisher passte alles ausgezeichnet, also warum nicht auch diese Kunststoffteile!


... hier wurde eine Bauhälfte mit warmfesten Kontaktkleber ( - 20°C/ 0 130°C) am Holzrumpf angeklebt. Beide Werkstoffe wurden mit dem Klebstoff benetzt, dann ca. 10 Min bei 20 °C ablüften lassen- mit Pressdruck an einander ausgerichtet.


... die Ansicht von der Außenseite- ich habe vermittelt! Oberkannte Deckabschluss = Bündig, wie auch Unterkante zum Kiel und zur Mittellinie des Rumpfgebildes!

Zwei Schrauben halfen hier beim Anpressen der einen Bauteilhälfte! Nach ca. 3 Stunden Abbindezeit konnte das zweite Bauteil entsprechend angesetzt werden.


... die Zweite Bauteilhälfte - benetzt mir dem Kontaktkleber/// hier können natürlich keine Schrauben für den Anpressdruck in Verwendung gebracht werden!


...die bereits angebrachte Baugruppenhälfte ebenfalls mit Klebstoff benetzt- bereit zur Ablüftung.


... eine weitere Außenansicht- Bauteil II!

Filament-Klebeband sorgt für genügend Anpressdruck zur Pressverbindung beider Bauteile unter einander! Bleistiftmarkierungen zeigen auf, wo noch an den Kunststoffbauteilen etwas nachgearbeitet werden darf, denn ich habe mit Überständen gearbeitet, um die Seigerungen zu berücksichtigen!


Ätz-Blech- Deck Beläge NUR aufgelegt- Bis Ausgabe 20!

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

EDIT:

Geehrte Modellbaukollegen, welche ebenfalls dieses Modell zusammen setzen, lesen BITTE den Baubericht zur Lieferung 4, bevor mit dem Kleben der Bug- Kunststoff- Bauteile fortgefahren wird, wie in diesem Beitrag beschrieben! Bei MIR sind die Deck-Druck-Furnier- Beläge für den Bug etwas breiter, als die beiden gelieferten Kunststoff- Bug-Bauteile, welche in diesem Beitrag bereits geklebt werden. Weitere Informationen folgen mit Lieferung 4- Der Beitrag-Baubericht soll möglichst zügig entsprechend eingestellt werden!

An dieser Stelle- Herzlichen DANK :ok: an die Moderation dieses Forum, mir die Möglichkeit gegeben zu haben, diesen Bauberichts-Beitrag nachträglich bearbeiten zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

86

Montag, 15. Mai 2017, 11:58

Das Bug-Ensemble (Kunststoff-Bauteile geklebt) ;Teil 2

Guten Tag,

die mit dem gestrigen Baubericht gezeigten Bilder geben nicht zwangsläufig alle Details für das weitere Anpassen zum Holz-beplankten Rumpf wieder!

Auf die Gefahr hin, dass sich Modellbauer nach den gezeigten Beispielen orientieren, möchte ich noch anmerken, dass mit den kommenden Arbeitsschritten das Bug-Ensemble nicht zwangsläufig übermäßig nachgearbeitet werden wird!

Vielmehr erfolgt in den weiteren Anpass-Arbeiten eine Auffütterung mit entsprechenden schmalen, wie auch dicken Holzleisten zu den z.Zt. noch teilweise überstehenden Stirnkanten des Kunststoff-Ensembles- Bug. Hierfür verwende ich dann Leisten von ca. 3 mm breite, 1 mm dicke, oder auch für die etwas abgesetzten, "tiefer" liegenden Rumpf Partien, Leisten von 6 mm breite und 0,6 mm dicke.

Also - wer es jetzt meinem Beispiel entsprechend nachbauen möchte, habe bitte noch etwas Geduld, denn ich zeige in den nächsten Tagen genau, wie ich hier vorgehen werde!

Mit Bildanhang 5 des vorangegangen Beitrages habe ich mit Bleistift schon mal Bereiche markiert, wo Überstände angepasst werden sollten. Also -nicht einfach "wild" drauf los schleifen, oder schaben, denn es kann je nachdem, wie der Modellbauer in Vorleistung gegangen ist, zu ein paar Herausforderungen kommen, die aber zu bewältigen sind. ;)

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

87

Samstag, 20. Mai 2017, 23:47

Das Bug-Ensemble; Teil 3

Guten Abend,

-- GEDULD!!!... ist eine TUGEND???!! ... das scheine ich nicht gewusst zu haben :!! ; obgleich ich es immer wieder schreibe! Scheint für "Esseckentyrannen" somit nicht zu gelten...

Ich durfte mehr Leistenenden zum Bug-Ensemble auffüttern, als mir eigentlich lieb war/ ist; aber hier ist definitiv nicht die Schuld beim Hersteller/Lieferanten zu suchen, sondern vielmehr in der Essecke auf besagtem Tisch!!! UNGEDULD ließ grüßen...

Nachdem die beiden Kunststoff-Bauteile des Bugs fest mit dem Holzrumpf eine Verbindung eingegangen war, begann ich mit dem Auffüttern der Bereiche, wo ich etwas mehr Holz abgetragen habe, als gedacht. diese Arbeit hätte ich mir definitiv ersparen können- wieder um eine Erfahrung reicher, obgleich ich es eigentlich bereits wusste! Könnt gegen die :bang: rennen, aber das ändert nichts an der Situation.


...ein paar Leistenenden unterschiedlicher dicke, angebracht, wo es für notwendig erachtet wurde, nachdem die Kunststoffbauteile vermittelt am Holzrumpf fixiert wurden.


... eine weitere Ansicht; wer die Kunststoff-Bug-Bauteile bereits verarbeitet hat, möge doch mal schauen/überprüfen, ob diese mit der Mittellinie harmonieren- nur mal so als Tipp angemerkt...


... hier wurden als Beispiel 0,6 mm dicke Leistenenden verarbeitet ....

... ich hol mal eben den Schleifer aus der Werkstatt!


... mit 8000 U/min geht es dem Überstand an den Kragen- mit K 120 ( ist eigentlich irrelevant, denn das Schleifkorn sagt nichts über das Schliffbild aus!!)


... na- geht doch! ..mit GEDULD und "Spucke"!

Als nächsten Bauschritt kümmere ich mich um die abgesetzten Bereiche- GEDULD ... ;)

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

88

Sonntag, 21. Mai 2017, 12:50

Das Bug-Ensemble; Teil 4

Guten Tag,

nachdem die Leisten entsprechend beigeschliffen werden konnten, möchte ich mich um die etwas tiefer liegenden Bereiche/ Absätze kümmern.


auf dieser Rumpfseite waren die Absätze nicht ganz so gravierend, aber auch hier durfte ich die gezeigten Auffütterungen entsprechend dem Plankenbild anpassen.

Anbei bemerkt: Der untere Rumpf-Bereich ist mit einer Bleistift-Linie gekennzeichnet; ein kleines aber schönes Detail, welches die Kunststoffbauteile wieder ins Gedächtnis des Modellbauers rufen.


auf dieser Modell-Seite durfte ich 0,6 mm dicke Leisten zum Ku.-Bug-Ensemble auffüttern.

Bug 28wmf.jpg
im Detail gezeigt.

Dann habe ich mir eine kleine Cutter- Abbrech-Klinge derart angeschliffen, dass damit die aufgefütterten Leisten geschabt werden konnten.


Die Schneide der Klinge wurde einfach mittels Schleifen entfernt- somit auch die Klinge der Breite der tiefer liegenden Bordwand angepasst!


Die Schab-Klinge im Detail- bei der Arbeit.

... und wieder war etwas Geduld mit im Spiel.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

89

Samstag, 10. Juni 2017, 22:38

Löschwassertrommeln erstellen (Teil 1)

Guten Abend,

heute möchte ich mich den Löschwassertrommeln widmen. Als Hilfswerkzeuge verwende ich eine kleine Klemmzange, oder auch Flachzange, einen Schraubendreher-flach, einen kleinen Hammer und mein Lieblingswerkzeug- das kleine Cutter-Messer.

Zunächst trenne ich vorsichtig die Verbindungsstege an dem Trommel-Gestell zum Bauteilerahmen mit dem "Cutter" auf einer Bauteil-Seite und breche die restlichen Verbindungen durch mehrmaliges hin und her biegen, bis der gewünschte Verbindungssteg-Bruch erfolgt.

Die Biegenuten an der Unterseite des Trommelgestelles schabe ich ein wenig mit der kleinen Cutter-Klingen Oberkante ( weil winklig-scharfkantig) - also nicht mit der Messerschneide - aus.

Dadurch wird der Ätzradius der Biege Nut bis auf den Nutengrund eckig geformt und ich benötige für den Biegevorgang weniger Kraft.


Ein Trommelgestell bereits mit einer Kantung versehen; das Bauteil selbst ist noch nicht entgratet.

Wie bin ich vorgegangen?

1) Biege Nut wie bereits beschrieben, den Kanten-Radius ausgeschabt.

2) Die Flachzange zur Hand genommen und die abzuwinkelnde Gestell-Stirnseite auf der Nut-Kante bündig mit festem Griff in Flucht zur freiliegenden Nut geklemmt.

3) Den flachen Schraubendreher ( möglichst nicht breiter als die Biege Nut des Bauteiles) mit der vorderen abgeflachten Stirnkante flächig an die freiliegende Biege Nut angesetzt. Dabei ist es hilfreich, wenn der Schraubendreher soweit abgeflacht ist, dass dessen Schraubenkopfaufnahme in die Biege-Nut eingeführt werden kann, als wenn man eine Schlitzschraube eindrehen möchte.

4) Den Biegevorgang mittels "leichten" bis "mittleren" Druck gegen die abzuwinkelnde Gestell-Unterkonstruktion ausführen. Sind die Zangenflanken scharfkantig, so bildet sich ein wohlgeformter rechter Winkel. Evtl. muss aber manchmal auch etwas nachgedrückt werden, welches am Besten geht, wenn man immer von der Nut-Kante entsprechend flächig nacharbeitet.

5) Dann spanne ich das Trommelgestell um, indem ich jetzt das offene Rechteck (Gestell Boden) zwischen die Zangenbacken aufnehme und fest klemme (z.B. mittels Handdruck). Die seitlich abgewinkelte Gestell liegt nun auf einer der Zangenflanken. Durch den Biegevorgang zieht sich in aller Regel der schmale Steifen zur Biege Nut, welcher vorher mit der Zange gehalten wurde, etwas heraus und schaut den Modellbieger mit eine im Bogen verlaufenden Winkelkante an. Das ist okey!

5) Ich nehme meinen kleinen Hammer zur Hand und schlage flächig auf die im Bogen verlaufende Gestell Kante. In der Mathematik wäre es die Seite "C" des abgewinkelten Dreieckes, also die Grundlinie!


... hier das Ergebnis der unter Schritt 1 bis 5 beschriebenen Arbeitsschritte.

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

90

Samstag, 10. Juni 2017, 23:20

Löschwassertrommeln erstellen (Teil 2)

Teil 2;

... schon vor ein paar Tagen bereitete ich die D=3 mm Trommel her und umwickelte den Holzstab mit einem getränkten Leim-Faden.

Die Trommel-Seiten-Teile wurden mit einem D= 0.7 mm HSS -Bohrer zentrisch aufgebohrt. Eigentlich sollen diese Trommel-Wandungen am Schlauchtrommelgestell festgeklebt werden, aber ich "spiele" gerne. Für den Anfänger unter uns Modellbau-Zusammensetzern, dürfte selbst das Ausrichten der Trommel-Wände zu den Klebepunkten am abgewinkelten Gestell eine kleine Herausforderung darstellen, die aber mit etwas Geduld leichter zu meistern ist, als der nun hier beschriebene Modellbau-Weg.

Fast einfachste Variante:


... Mann/ Frau nehme einen Draht von D= 0.7 mm und lege Diesen einfach auf! Natürlich gehört hier noch die Schlauchtrommel selbst zwischen die Gestell-Ständerseiten. Also den 3 mm Trommel-Holzkern entsprechend aufgebohrt und schon wäre die Löschwassertrommel einsatzbereit...

Fortgeschrittene Variante:


... Mann / Frau nehme einen HSS-Bohrer von D= 0.5 mm und bohre jeweils ein Loch für die Trommel-Welle an entsprechender Wellenaufnahme ...

Da die Stirn-Seitenteile der Schlauchtrommel bereits mit D= 0. 7 mm gebohrt sind, habe ich sogar etwas Toleranz- Maß, denn ich habe bereits das "Senats-Zeitalter" leicht überschritten und fertige hier alles ohne maschinellem Einsatz, sondern manuell mit Handbohrer.


:rolleyes: HM - Mann könnte hier sogar noch den Arretier Stift setzten .... :wink:

Mit freundlichen Grüßen Thomas B

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