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121

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 15:00

Zitat

hab mir allerdings ne ordentliche Erkältung aus Mallorca mitgebracht. :motz:

ja ja, das kommt davon.

Bleib zu Hause und betätige Dich modellbaumäßig redlich... :)
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

122

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 15:09

Geht klar Chef :D

123

Dienstag, 31. Oktober 2017, 18:06

Hallo ihr alle da draußen :wink:
Nach einer etwas kleineren Pause geht es nun mal wieder ein wenig weiter.
Zuerst ein kleiner Nachtrag - ich bin euch noch das Ergebnis des Laminierens schuldig.
Nachdem ich die Glasfaserform habe einige Tage aushärten lassen, ging es auch schon bei der nächsten Gelegenheit, also zwei Sonnentagen am Stück ans Laminieren mit Kohlefaser.
Dafür habe ich zuerst die From mit Trennmittel eingesifft und danach mit einem Pinsel das Harz dünn aufgestrichen. Dann die Kohlefaser drauf und anschließen noch die Faser von innen soweit mit Harz bstrichen bis die ganze Kohlefaser durchtränkt war.
Hier jetzt die Kohlefaser in der Form:

Und die Form mit der Kohlefaser von außen:

Zur Sicherheit vor eventuellem Auslaufen und zur besseren Stabilität habe ich die Form noch ein wenig mit Klebeband verstärkt bzw. fixiert.
Und hier das Ergebnis, so wie es aus der Form kam:

Das Heck mit den Ausbeulungen für die Antriebswellen:

Die linke Seite vom Heck aus betrachtet mit dem Fokus auf den Luftauslass:

Und die selbe Stelle auf der rechten Seite:

Und nochmal auf der rechten Seite, die Vertiefung für den Haifischkeimen- Luftauslass:

Und die selbe Stelle auf der linken Seite:

Hier jetzt noch eine Detailaufnahme:

Man sieht ganz gut, dass das tränken mit Harz nicht überall gleich gut funktioniert hat - das wäre mit Glasfaser sicherlich besser gelungen, ich bin allerdings mit dem Ergebnis weitgehend zufrieden, zumal die Ausformung insgesammt ganz gut geklappt hat. Solche Stellen wie die gezeigte lassen sich eigentlich ganz gut spachteln, wodurch dann auch die Oberflächengüte passen sollte.
Zeitgleich habe ich auch an der Bremsanlage weiter gearbeitet...
Zuerst habe ich mal ganz provisorisch analog zu den Blenden des Bremssattels auf der Radseite (1mm Dicke) auch die Blenden für die Fahrzeugseite ausgeschnitten (4mm Dicke):

Danach wurden die Bremsscheiben auf die Achsen gezogen, um die Abstände zu ermitteln.
Also die Abstände zwischen Bremsbacken und Bremsscheibe, bei geöffneter Bremse um in Folge dessen die Breite des Bremssattels zu ermitteln.
Dafür habe ich die Bremsscheiben aufgezogen und danach die Bremsbacken eingebaut.
Hier jetzt die Bremsscheiben mit den Fahrzeugseitig montierten Bremsbacken:

Die Markierungen auf den Bremsscheiben dienen dazu die Lage der Belüftugnskanäle anzuzeigen.
Befestigt werden die Bremsscheiben an der Achse mittels eines Sicherungsbolzens - ich habe mal versucht das über eine Grafik darzustellen:

Ich habe auch versucht das irgendwie zu fotografieren, aber mit meiner Kamera wird das nix.
Jedenfalls sind die Bohrlöcher für die Befestigungsbolzen bereits komplett gebohrt und getestet wurde das auch schon - funktioniert tadellos ohne, dass die Gefahr besteht, dass der Bolzen rausfliegt.
Der Bolzen geht wohlgemerkt durch die Bremsscheibe und die Achse.
Hier jetzt mal die Rückseite eines Radträgers:

Und der andere Radträger:

Hier ist auch ganz gut zu erkennen, dass die Beiden Schrauben, die den Bremsbelag in dem Bremsbacken halten durch das Befestigungsblech des Radträgers durchgehen - dort sollen später noch Federn aufgezogen werden, die die Bremse zusätzlich aufhalten.
Dann habe ich mal provisorisch die Bremssättel aufgestzt und abgelängt:

Die Breite der Bremssättel beträgt 12mm - dies ergibt sich aus der Dicke der Bremsbacken (2x4mm) plus Überstand der Bremsbeläge minus Versenkung der Bremsbeläge (+2x 0.5mm - 2x2mm) und der Dicke der Bremsscheibe (4mm)
Das ergibt insgesammt ein Wirkungsweg von knapp 1,5mm je Seite. Oder vereinfacht ausgedrückt, wenn die Bremse offen ist, dann ist der Abstand zwischen Bremsbacken und Bremsscheibe 1,5 mm je Seite.
Da die Bremsbacken jeweils 2mm von ihrer Maximalen Offenposition nach innen fahren können, sollte das also locker reichen, um die Bremse zu schließen.
Hier jetzt das Ganze mal von den Radachsen aus betrachtet:

Und hier mit montierten Bremsbacken:

Anschließend habe ich damit begonnen, die Löcher für die Befestigungen der Blenden an den Bremssätteln zu Bohren und mit Gewinden auszustatten:

Und ebenso die Blenden auf der Radseite:

Hier nochmal ein Bild der abgelängten Bremssättel von oben:

Jetzt müssen die Blenden auf der Fahrzeugseite noch mit Bohrlöchern für die Befestigungen versehen werden, ebenso die Haltebleche an den Radträgern. Anschließend werden dann die Blenden dann noch in Form gebracht und angepasst.
So viel bis hierhin - ich hoffe es hat euch gefallen.
Wie immer bin ich um Kommentare, Tipps, Bemerkungen, Kritik dankbar.
Wünsche euch noch ein paar schöne Feiertage und einen schönen Abend.
LG Martin :wink:

124

Dienstag, 31. Oktober 2017, 18:48

Hallo Martin,

auf mich macht das immer einen sehr unfertigen oder besser gesagt, sehr groben Eindruck.
Aber ich kenne mich mit diesen Materialien absolut nicht aus.
Vielleicht geht es ja nicht anders, oder muss auch gar nicht anders.
Ist halt von der Optik gewöhnungsbedürftig. Aber Hauptsache es funktioniert. :ok:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

125

Mittwoch, 1. November 2017, 01:24

Hallo Ray, :wink:
unfertig ist genau das richtige Stichwort - sieht nicht nur so aus - isses auch. Ich nähere mich immer zuerst der Funktion an bevor die Form kommt. Am Beispiel der Blenden der Bremssättel lässt sich das ganz gut verdeutlichen:
Zuerst schaue ich, dass die Bremssättel passen und dass die Funktion gewährleistet ist. Sobald das alles zuverlässig funktioniert und auch getestet ist, mache ich mich daran die Form dementsprechend zu gestalten. Du hast also schon richtig beobachtet. :ok:
Da ich die ganzen mechanischen Funktionsteile erst einmal selbst entwickele und ich von daher nicht immer ganz sicher gehen kann, ob eine von mir entwickelte Lösung das gewünschte Ergebnis bringt, warte ich zuerst die Funktionstest ab. Das war z.B. bei der Lenkmechanik der Fall - letzten Endes hat sich erst der dritte Versuch als wirklich zufrieden stellend erwiesen. Deshalb ist mir in der augenblicklichen Bauphase der Bremsen auch die Außenform der Bremssättel noch relativ egal - funktioniern muss es. Sobald die ganzen Testläufe der Bremsen durch sind, nehme ich natürlich auch die Formgebung in Angriff - soll ja auch nach was aussehen. ;)
Zumindest scheint im Moment die Stabilität ausreichend zu sein - mehr werde ich hoffentlich bald wissen - habe auch schon eine Idee für die Befestigung der Bremszüge.
Ich nehme Deinen Post jetzt einfach mal als Ansporn dann, wenn es soweit ist um so mehr an der Form zu arbeiten.
LG Martin
P.S. Freut mich natürlich sehr, dass Du interessiert am Ball bleibst. :) :D

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126

Mittwoch, 1. November 2017, 12:31

Teile herzustellen, die real funktionieren und auch belastbar sind ist was ganz anderes wie ein statisches Modell aufzubauen. Deine Vorgehensweise ist dabei meiner Ansicht nach durchaus in Ordnung. Du baust nicht nach Plan oder CAD- Konstruktion sondern " intuitiv" . Das ist auch meine Vorgehensweise. Alle meine selbst konstruierten Flugmodelle sind so entstanden. Die Idee entsteht im Kopf und wird direkt in "3D" verwandelt. Was Dir meiner Ansicht nach fehlt , sind geignete Mini-Maschinen wie eine Oberfräse , eine Drehbank und ein Bandschleifer sowie ein Maschinenschraubstock. Hättest Du die so wären viele deiner Teile sehr viel " exakter" machbar. So sieht man halt daß alles etwas improvisiert "aus der Hand heraus" gefertigt ist. Außerdem hast Du dich sehr auf den Werstoff CFK fixiert . Dabei läßt sich manches , z.B Achsen etc mit anderen Matrialien wie Stahl und Blech viel einfacher aufbauen. Dazu müßtest Du dich nur mit der Technik des Hartlötens vertraut machen. Nun ja, Modellbau hat unendlich viele Facetten. Im Laufe der Zeit werden auch Deine Ergebnisse dank Erfahrung mit neuen Materialien und geeigneten Maschinen sicher immer besser. ;)

127

Samstag, 18. November 2017, 01:30

@ Hans Jürgen - Du sprichst mir aus der Seele - mit einem geeigneten Maschinenpark wäre allerdings einiges sehr viel einfacher, schneller und sauberer machbar - wenn ich alleine schon an die Anpassungsarbeiten bei den Bremsbacken denke...
Vllt gibt´s ja an Weihnachten eine ordentlcihe Modellbaufräse :rolleyes: - mal schauen, was der Weihnachtsmann so bringt... sind ja nur noch ein paar Wochen. b
Mal schauen, was die Regierung organisiert bekommt.

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128

Samstag, 18. November 2017, 07:42

meine Erfahrung ist , das mußt Du im Wesentlichen selbst "organisieren"; z.B. empfehle ich ebay dafür.

129

Sonntag, 19. November 2017, 13:40

@ Hans Jürgen - da hast wohl recht - aber zumindest kann ich den Wunsch weiter geben - schauen muss ich natürlich selbst.
@ All
Hallo Zusammen :wink:
Es geht mal wieder weiter - in kleinen Schritten zwar, aber immerhin bin ich der Fertigstellung der Bremsen mal wieder ein kleines Stückchen näher gekommen.
Aber seht selbst.
Zuerst habe ich mich den Endplatten der Bremssättel gewidmet. Diese wurden den Umrissen der Bremssättel angepasst, mit Bohrungen versehen und in diese dann Gewinde geschnitten, damit sie an den Bremssätteln , bzw. an den Blechen auf der Oberseite der Bremssättel angeschraubt werden können. Das sah dann so aus:

Danach wurden die Endplatten , die auf der Seite des Rades liegen angeschraubt:
Einmal:

Und zum zweiten - hier sieht man bei genauem hinsehen bereits die Aussparung am Bremsbacken für die Achse:

Die Außenkanten werden später noch versäubert und in Form geschliffen -immerhin muss die ganze Konstruktion in die Räder passen - es muss also noch einiges an Material an den Seiten weg - dann wird auch die Form der beiden Bremssättel ziemlich identisch sein.
Dann habe ich die Oberseiten der Bremssättel ein wenig versäubert - genauer gesagt habe ich die Einfräsungen in die das Befestigungsblech der Radträger hineinkommt versäubert:

Im nächsten Schritt habe ich die inneren - also die Radträger an der Fahrzeugseite in der mitte mit einer Aussparung versehen, damit die Bremssättel näher an die Achse rücken:
Einmal mit Blick auf die Führungsschrauben - unten kann man die Aussparung für das Kugellager erkennen:

Und einmal mit Blick auf den Bremsbelag:

Anschließend wurden die Endplatten, welche auf der Fahrzeugseite liegen in Form gebracht und die Bohrlöcher für die Befestigungsschrauben übertragen:

Die Obenliegenden Bohrungen nehmen die Schrauben auf, mit denen die Endplatten am Bremssattel angeschraubt werden - also einfach die Endplatte auf den Bremssattel legen- kurz mit Sekundenkleber fixieren- löcher durchbohen, Gewinde in die Bohrungen reinschneiden und fertig:

Die unteren Löcher sind für die Bremszüge gedacht - also mussten diese an den Bremsbacken ausgerichtet werden:
Dazu habe ich dann in das oben liegende Führungsblech des Bremssattels einen Bremsbacken eingelegt:

Danach habe ich die Bohrungen für die Bremszüge übertragen - zur Illustration habe ich einmal eine Schraube in die betreffende Bohrung gelegt -ist rechts zu sehen neben dem Bremsbelag:

Danach habe ich die Postion der Bohrlöcher zur Befestigung der Bremssättel am Radträger übertragen. Dazu habe ich zuerst den Bremssattel soweit es ging zusammen gebaut - also Bremsbacken eingelegt und das Ganze dann am Radträger ausgerichtet:

Und dann die Bohrungen der längeren Schrauben übertragen, welche die Endplatten der Radträger miteinander verbinden. Danach Gewinde rein und verschraubt das Ganze:

Anschließend habe ich den Umriss des Befestigungsbleches des Radträgers auf die Endplatte des Bremssattels übertragen:

Und anschließend ausgefräst:

Danach wurden zwei Bohrungen durch die Endplatte des Bremssattels und das Verbindungsblech des Radträgers:

Anschließend wurde wieder ein Gewinde geschnitten und verschraubt:

Im nächsten Schritt habe ich dann ein Stück Radiergummi zurecht geschnitten auf die Bremsbacken geklebt, als zusätzliche Sicherung, damit die Bremse auch in jedem Fall offen gehalten wird, es sei denn sie wird betätig und bei der Gelegenheit habe ich die Bremse soweit zusammen gebaut:

Die Lösung mit dem Radiergummi hat sich allerdings als nicht allzu tauglich erwiesen - die Gummis reiben ziemlich in den Führungen der Bremsbacken (gut das ließe sich noch richten) und sie lösen sich bei Belastung sofort auf- hier brauche ich in jedem Fall was besseres - ist aber auch schon vorbereitet- ich habe mir ein paar ausgediente Fahrrad Bremsbeläge besorgt. :D Die werden auch als Bremsbeläge für die eigentlichen Bremsen noch getestet werden.
Schließlich habe ich die Bremsen soweit zusammengebaut - das Ergebnis nun hier:
Mit Blick auf die Blende in Radrichtung:

Und von Unten mit Blick in die Bremse und auf die Bremsscheibe:

Und als kleines Schmankerl sozusagen mal vormontiert am Auto:

Als nächstes müssen jetzt noch die Bremszüge eingebaut werden und die Feinjustierung /Einpassung muss vorgenommen werden sowei der endgültige Zusammenbau, die Außenform wird noch angepasst werden und an einigen Stellen ist auch noch einiges an überschüssigem Material vorhanden, welches weg muss. Aber ich denke man sieht so langsam wohin die Reise geht.
Ich hoffe es hat euch ein wenig gefallen und oder war von Interesse.
Wie immer: Für Tipps, Kritik, Anmerkungen und Feedback bin ich wie immer dankbar.
An der Stelle auch meinen Dank an alle stillen Mitleser ;)
Einen schönen Sonntag euch allen. :wink:
LG
Martin

130

Montag, 11. Dezember 2017, 00:51

Hallo Zusammen :wink:
ganz kurz möchte ich euch an dieser Stelle ein kleines Update präsentieren - nach etwas längerer Zeit...
Zuerst einmal anschließend an den letzten Beitrag - nun noch ein kleines Bild meines Bremszuges - ein Bowdenzug, bzw. ein Litze mit 0,8mm Durchmesser - hier mal zur Probe kurz angeschraubt an den Mitnehmer, der später die Bremsbacken betätigen soll:

Dieser Mitnehmer soll dann vom Bremszug an den Bremsbacken auf der Fahrzeug inneren Seite gezogen werden - der Bremszug läuft durch den geschlitzten Teil des Bremsbackens auf der Radseite udn so werden dei Bremsbacken schließlich zusammen gedrückt. So zumindest in der Theorie... mal schauen ob´s letztendlich so klappt, wie ich mir das vorstelle... :S
Der nächste Schritt war also die Endplatten der Bremssättel so zu bearbeiten, dass dieser Mitnehmer auf den Bremsbacken wirken kann. Dafür habe ich dann an genau der Stelle, an der die Bohrungen für die Bremsleitung in Bremsbacken und Bremssattelendplatte gebohrt wurde so aufgeweitet, dass der Mitnehmer in der Endplatte reibungsfrei gleiten kann. Dafür habe ich die Endplatten der Bremssättel endsprechend ausgefräst, was dann so aussah:

Und hier noch einmal in Nahaufnahme:

Und noch einmal von der Seite mit eingelegtem Mitnehmer:

Soweit jetzt ersteinmal zum Fortschritt an den Bremsen.
Da mir die im Moment ein kleines bisschen auf den Geist gehen :motz: und ich deshalb ein wenig Abwechslung gebraucht habe, habe ich mir anderes Thema vorgeknöpft, das mir schon etwas länger im Kopf rumgespukt hat...
Eigentlich hatte ich für mich bereits seit einiger Zeit dafür entschieden, dem Ferrari neue obere Querlenker an der Vorderachse zu spendieren - bisher hatten allerdings die Bremsen Priorität.
Ich habe mich zu dem Schritt entschieden die Querlenker neu zu fertigen, weil mir erstens die Optik der alten nicht ganz so gut gefallen hat und ich zweitens mögliche Probleme bei der Stabilität befürchtet habe: Die Kugelköpfe, welche die Verbindung zum Chassis herstellen sind bei Belastung anfällig gewesen herauszubrechen (die Verklebung am Gewinde hat sich öfter gelöst) und mir war die Gefahr einfach zu groß, dass die Schlingen, welche in die Kugelköpfe der Radträger greifen einfach abbrechen, weil sie im Endeffekt nur an einem 1x1mm Stück CFK Stück hängen. Da beide Verbindungen hochbelastete Baugruppen sind, die zudem andauernd dynamisch belastet werden, war mir das Risiko eventueller Schäden einfach zu groß.

Als erstes habe ich die Umrisse der Querlenker auf ein 4mm starkes CFK Blech übertragen:

Anschließend wurde entlang der Umrisse großzügig ausgeschnitten:

Die Position der Bohrlöcher für die Kugelköpfe bestimmt und angekörnt:

Gebohrt und mit Gewinde versehen:

Und anschließend wurden die Kugelköpfe eingeschraubt und die Position der Schlingen für die Aufnahme der Kugelköpfe der Radträger markiert:

Und hier nochmal komplett mit allen aufgeschraubten Kugelköpfen zur Befestigung am Chassis:

Zunächst habe ich kurz einmal ausgetestet, ob es auch machbar ist, die Aufnahme für die Kugelköpfe aus dem Blech auszufräsen, allerdings war das Ergebnis nicht absolut überzeugend. Deshalb habe ich die Schlingen zur Aufnahme der Kugelköpfe aus den alten Querlenkern herausopperiert:

Und die Querlenker entlang des Mittelpunktes der Schlingen - also durch den Mittelpunkt der Drehachse der Kugelköpfe an den Radträgern - gekürzt:

Anschließend habe ich die Querlenker an der Stelle so weit aufgebohrt, dass die Hälse der Schlingen in die Querlenker hinein passen:

Die Bohrungen wurden danach so aufgeweitet, dass auch die Schlingen an sich so weit im Querlenker verschwinden können, dass die Drehachse der Schlingen mit den Drehachsen, die an den Querlenkern markiert wurden übereinstimmen:

Danach wurden die Schlingen eingepasst und von der innenseite des Scheitelpunktes der Querlenker eine Bohrung inklusive Gewinde eingebracht:

Danach wurden die Schraubenköpfe soweit abgeschliffen, dass die Schrauben komplett im Querlenker verschwinden und die Schlingen fixieren können.
Zuerst von Innen:

Und dann in der Draufsicht:

Danach ging es den Spurstangen an den Kragen - auch hier gab es neue Teile- diesmal aus Stahl.
Hier war nicht die Frage der Stabilität entscheidend, sodern die Frage der Montage- und Wartungsfreundlichkeit. Da Kohlefaser nunmal aus Fasern besteht, besteht immer die Gefahr, dass das Material ausfranst. Bei Innengewinden, die sorgfältig gebohrt werden ein zu vernachlässigendes Problem - allerdings hat sich der CFK Rundstab, der für die Spurstangen vorgesehen war in dem Punkt als ziemlich zickig rausgestellt. :cursing:
Es geht zwar durchaus ein Außengewinde in einen solchen Stab zu schneiden, allerdings bricht dieses Außengewinde mit der Zeit soweit auf, dass es kaum möglich ist die Spurstangen ohne weitere Nacharbeit beliebig oft ab und an zu montieren.
Also habe ich zwei Stahlstäbe entsprechend der Länge der CFK Spurstangen abgelängt und mit einem Außengewinde an jedem Ende versehen:

Hier nochmal im Detail die Außengewinde:

Leider sind diese Bilder ein wenig unscharf geraten - ich hoffe man kann trotzdem was erkennen. :huh:
Und danach habe ich die Spurstangen auf den Lenkschlitten geschraubt:

Soweit von mir für heute - ich hoffe es hat euch gefallen/euch unterhalten/konnte euer Interesse wecken.
P.S.: @Hans Jürgen - wie Du siehst habe ich mir Deine Appelle hinsichtlich der Materialauswahl durchaus zu herzen genommen. ;)

Für Kommentare, Tipps, Anmerkungen, Kritik usw. bin ich jederzeit sehr dankbar.
Wünsche euch eine gute Nacht - schlaft gut :schlaf:
LG Martin :wink:

132

Montag, 11. Dezember 2017, 13:01

Dank Dir Hans Jürgen :D

Beiträge: 1 222

Realname: Martin

Wohnort: 76751 Jockgrim

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133

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 11:00

Alter Martin,

Du bist echt absolut verhaltensgestört! :baeh: :P

ABARTIG; was Du hier hinlegst! :respekt: :respekt: :respekt: :respekt: :respekt: :respekt:

134

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 21:38

Vielen lieben Dank Martin :D

135

Dienstag, 26. Dezember 2017, 12:31

Hallo Zusammen-
ich wünsche euch allen, die hier ab und an mal reinschauen noch fröhliche und besinnliche Feiertage und natürlich auch einen guten Rutsch ins neue Jahr. :wink:

Beiträge: 1 872

Realname: Hans Juergen

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136

Dienstag, 26. Dezember 2017, 22:07

Das wünsche ich Dir auch

137

Montag, 29. Januar 2018, 11:56

Hallo alle Zusammen :wink:
Nach etwas längerer Pause geht´s hier mal wieder weiter.
Nachdem der Weihnachtsmann wunschgemäß recht spendabel war gibt es jetzt eine kleine Erweiterung in meinem "Maschinenpark" - zum oft benutzten Dremel kam jetzt eine ordentliche Oberfräse mit Koordinatentisch und dazu passendem Maschinenschraubstock dazu - :tanz:
Logischerweise wollte ich das neue Equipment natürlich gleich ausprobieren und habe mir einen 35mm Alurundstab und ein 30 x 3 mm Aluvierkant besorgt.
Dazu ist dann auch ein Entschluss in mir gereift, der nach mehrmaligem Abgleichen mit Originalbildern und den letzten Kommentaren insbesondere von Ray und Hans Jürgen in mir gereift ist.
Ich habe mich dazu entschieden die Bremsen - also Radträger, Bressättel usw. neu und diesmal aus Aluminium bzw. Stahl neu aufzubauen.
Das bedeutet allerdings keineswegs, dass die Kohlefaserbremsanlage im Müll landet - sie wird lediglich für den Moment ins Lager gepackt und natürlich dennoch fertig gebaut werden. Welches System später Verwendung findet wird dann nach Optik/Funktionalität und vor allem Zuverlässigkeit entschieden.
Soweit jetzt zum langweiligen Vorgelaber - jetzt aber geht´s los. ;)
Zuerst nochmal der wichtigste Faktor - die Fräse:

Geiles Teil - erlaubt es mir doch bisher noch nicht mögliche Präzision.
Dann noch das angesprochene Rohmaterial:

Zuerst habe ich mir eine ca. 15mm breite Scheibe des Alurundstabes abgesägt - hier der verbliebene Rest des Rundstabes:
Ich kann wirklich nicht sägen - man beachte die Schnittkante - ich hatte die Wahl - entweder gerader Schnitt mit der Laubsäge - oder ein schiefer Schnitt, davür in überschaubarer Zeit damit:

In diesem Fall hat die Ungeduld gesiegt, zumal ich mit der Fräse die Aluscheibe ohnehin noch genau auf Maß bringen wollte - was dann auch der nächste Arbeitsschritt war.
Diese Aluscheibe habe ich dann mittels Fräse halbiert, sodaß ich zwei Kreisausschnitte mit 13,5mm Hähe erhalten habe:

Auf diese Kreisausschnitte mit dem Durchmesser 35mm (dem Durchmesser des Rundstabes) wurde dann mit dem Zirkel ein zentrisch positionierter Kreis mit Durchmesser 30mm Eingezeichnet:

Anschließend wurden Markierungen für die Mittellinie entsprechend dem Durchmesser angebracht und davon ausgehend Markierungen im Abstand 15, 30 und 35° angebracht. Diese Winkel beziehen sich allerdings auf den Mittelpunkt des vollständigen Rundstabes - war etwas tricky das einzuzeichnen - mit Hilfe einer Schablone, einem Winkelmesser und einem Hilfsmittelpunkt am jeweils anderen Kreisteilstück alles kein Problem:

Anschließend wurde der 30mm Innendurchmesser bis auf eine Tiefe von 13,5mm ausgefräst, sodass noch 1,5 mm Material stehen geblieben sind und ich einen Kreisförmigen Bogen mit 2,5mm Stärke erhalten habe:

Danach wurde die Innenfläche nochmals abgeschliffen, damit das ganze auch halbwegs schön aussieht und die ersten Winkel abgefräst:

Hier das Bauteil mit Blick auf die Rundung:

Und mit Bick auf die verbliebene gerade Seitenwand:

Und hier einmal beide Kreisausschnitte zusammen - einmal bereits gefräst -das andere mal noch vor dem Fräsen:

Und wie man sehen kann - wo gehobelt wird fallen Späne - und wo gefräst wird gibt´s davon auch jede Menge:

Die beiden Kreisausschnitte werden die neuen Bremssättel - natürlcih steht ncoh einiges an Bearbeitung an- Laufschienen für die Bremsbacken, Befestigungen usw. Mit den Radträgern werde cih mich zu einem späteren Zeitpunkt beschäftigen, wenn die Drehmaschine am Start ist, was in etwa in vier Wochen der Fall sein sollte.
Wie immer bin ich für Fragen, Anregungen, Kritik und Tipps jederzeit dankbar.
Hoffe ich konnte euch ein wenig unterhalten und es hat euch gefallen bis hierher.
Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche
LG Martin :wink:

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138

Montag, 29. Januar 2018, 12:30

Hohohoooo

JETZT legst du aber vor, Drehmaschine, Oberfräse, .... aber wirst sehen, es lohnt sich . Für die bremsscheibe empfehle ich unterlegscheiben aus nichtrostendem Stahl

139

Mittwoch, 31. Januar 2018, 12:31

Die Formel 1 - Waffenschmiede!

Jetzt geht`s auf in die erste Startreihe :ok:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

140

Mittwoch, 31. Januar 2018, 13:13

Hallo und Danke euch beiden - ab in die erste Startreihe - das ist in der Tat das Ziel ;)
Mit der Fräse kann ich einfach meine selbst kosntruierten Teile schneller und wesentlich päziser anfertigen - das sollte sich dann hoffentlich auch in der Funktionalität und Zuverlässigkeit der einzelnen Komponenten bemerkbar machen.
Im Moment wird der zweite Bremssattel analog zum ersten gefräst. :D

141

Donnerstag, 1. Februar 2018, 14:11

Moin,

schöne Fräse :ok:
Was sich mir nicht ganz erschließt, wenn Du auch eine

Zitat

Drehmaschine
hast, warum dann nicht vorm Zerteilen erst hohl drehen? :nixweis:

142

Donnerstag, 1. Februar 2018, 15:48

wenn die Drehmaschine am Start ist, was in etwa in vier Wochen der Fall sein sollte.

Deshalb - sonst hätte ich das natürlich so gemacht. ;)
Soll heißen - die Drehmaschine kommt erst in etwa vier Wochen - freut mcih natürlich, dass Du in meinen Baubericht geschaut hast Andreas.
LG Martin :wink:

143

Sonntag, 4. Februar 2018, 13:05

Hallo Zusammen :wink:
Erstmal natürlich ist ein herzliches Dankeschön für euer Interesse fällig- sit schön zu wissen, dass es immer jemanden gibt der mir ein wenig auf die Pfoten schaut. :) ;)
Nun kurz zum heutigen Update - wird kurz und schmerzlos und wenn, dann zwickt es nur ein kleines bisschen. :baeh:
Analog zum ersten wurde auch der zweite Bremssattel gefräst - also erstmal ausrichten, anzeichnen und dann schließlich einen halbkreis mit Durchmesser 30 mm ausfräsen.
Hier das Ergebnis -daneben der erste Bremssattel:

Und mal mit einer 2 Centmünze zum Größenvergleich daneben:

Danach würde auch der zweite Bremssattel auf Maß gefräst - also insgesammt auf einen Winkel von 120° Gesammtspannweite gebracht:

Und jetzt wurde es ein wenig kniffliger - cih habe die Laufschienen für die Bremsbacken ausgefräst.
Dafür wurden die Laufschienen in einem Winkel von 5° versetzt zur Aussenkante eingefräst - die Laufschienen haben eine Breite von 2mm bei einer Tiefe von 1,5mm und sind genau zum Zentrum der ( noch gedachten )Achse - bzw. des Mittelpunktes hin ausgerichtet:

auf dem Bild sieht man auch deutlich den Winkel des Fräsers - ich habe die Tiefe der Nut bewusst so gewählt, dass sie noch ein wenig in die Stirnfläche hineinragt - wichtig dabei ist, dass die Bremsbacken bis zum Anschlag auffahren können - die Stirnseite dient dabei als dieser Anschlag. Eine kleine Unebenheit in der Stirnfläche ändert an der Funktionalität nichts - zudem wird die Stirnseite später noch weiter bearbeitet.
Hier nun beide fertig gefrästen Bremssättel:

Deutlich ist zu sehen, dass nur jeweils eine Nut bis in die Stirnseite geht- das hatte schlicht praktische Gründe - ich habe mir bei einer unbedachten Aktion den 2mm Fräser abgerissen :bang: und deswegen das zweite Paar Laufschinen mit dem 1mm Fräser gefertigt, der allerdings einen kürzeren Schaft hat als der 2mm Fräser - ich kann also nicht so in die Stirnseite einfräsen... :motz:
Hier nochmal die Bremssättel im Vergleich mit der 1 Centmünze:

Und hier nochmal mit aufgestellter Münze, um die Ausmaße der Laufschienen zu verdeutlichen:

Nächster Punkt auf der Fertigungsliste war die Fertigung der Bremsbacken.
Dazu habe ich auf einem 3mm x30mm Aluvierkannt die Diversen Radien und Winkel angerissen, was dann so aussah:

Der äuerste Radius entspricht dem Aussendurchmesser der Bremssättel, der nächste dem Innendurchmesser der Bremssättel. Danach kommt dann der Radius der Bremsbeläge - auch wieder Innen und Außen - und schließlich der Innendurchmesser der Bremsbacken selbst. - Was das alles soll, wird im Verlauf der Endfertigung der Bremsbacken deutlich - wird aber wohl erst nächste Woche passieren.
Anyway- hier der erste Bremsbacken mit ausgefräster Außenaknte- also der Kante, die den Abschluss bildet- sozusagen gegenüber des Bremssattels:
Mitten in der Fertigung - die LAufzapfen sind aber bereits aufgefräst:

Und hier im fertig gefrästen Zustand - wobei fertig gefräst hier nur die Außenkanten meint:

Und dann habe ich mal den Bremsbacken und den Bremsbelag nebeneinander gelegt:

Und dann natürlich auch mal getestet, wie es denn funktioniert- das Ergebnis seht ihr hier - der Bremsbacken liegt passgenau im Bremssattel - ist fixiert, fällt also nicht heraus und kann wundervoll leichtgängig im Bremssattel in den Laufschienen laufen:

So viel zum kleinen Update für heute - nächste Woche geht´s dann mit dem zweiten Bremsbacken und der Befestigugn der Beläge usw. weiter.
Hoffe ich konnte euch ein klein wenig Unterhalten/Interessieren und es hat euch gefallen.
Wei immer bin ich um Tipps, Anmerkungen, Kritik und Kommentare dankbar.
Schönes Wochenende noch
LG Martin :wink:

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144

Sonntag, 4. Februar 2018, 16:50

ich bin sicher daß das Material etwas mehr aushält als deine CFK Konstruktion.

Bin mal auf die Tests gespannt

145

Sonntag, 4. Februar 2018, 17:03

Hallo Hans Jürgen :wink:
- ja das denke ich auch - alleine schon deshalb, weil es eben aus einem Guß sit sozusagen - Verschraubungen und Klebestellen können unter Belastung eben doch immer nachgeben... :S
Zudem sieht´s auch einfach besser aus wie ich finde. :D

146

Dienstag, 6. Februar 2018, 12:12

Hallo Martin,

habe mir deine Baustelle hier mal angesehen.
Ein sehr interessantes und anspruchsvolles Thema, das sich
von dem was ich bastle kaum mehr unterscheiden könnte.
In Material, Anwendung, funktionalität, fernsteuebar...

Grüße, Marcus

147

Dienstag, 6. Februar 2018, 21:14

Hallo Marcus, :wink:
dank Dir fürs Vorbeischauen - ist wirklich eine komplett andere Richtung als Dein Plasteschiffchen ;) Hoffe es hat Dir trotzdem gefallen.
LG Martin

148

Donnerstag, 8. Februar 2018, 23:47

Hallo und einen schönen Abend zusammen :wink:
heute möchte ich euch mit einem kleinen Update die Fortschritte an der Bremsanlage zeigen.
Los ging es mit der Fertigung des zweiten Bremsbackens.
Dazu wurde erst einmal alles nötige angerissen (also sämmtliche Radien, die Markierungen für die Laufzapfen usw.) und dann in den Schraubstock gespannt:

Und es konnte mit dem Fräsen losgehen:
Zuerst wurde auf Länge abgefräst:

Danach waren dann die angeschrägten Außenkanten und die Radien, sowie die Laufzapfen dran.
Weitere Details dazu erspare ich euch - die Fertigung habt ihr ja bereits am ersten Bremsbacken gesehen. ;)
Als nächstes wurde die Vertiefung für die Bremsbeläge eingefräst - dazu wurde eine Kreisbogen von 100° mit einem Außendurchmesser von 25mm und einem Innendurchmesser von 20mm ausgefräst:

Das Ganze natürlich zweimal - sind ja auch zwei Bremsbacken (bisher) - hier das Ergebnis:

Danach habe ich an den Bremssätteln noch die Führungsschienen mit dem 2mm Fräser vertieft, sodaß die Bremsbacken jetzt bis zum Anschlag in den Bremssätteln hin und her fahren können:

Man sieht an den Stirnseiten der Bremsbacken, dass ich ungefähr 0,5 mm in das Material hinein gefräst habe, um sicher zu stellen, dass der Anschlag von den Bremsbacken auch erreicht werden kann.

Nun zu den Brembelägen: Ich habe mich mal im Netz schlau gemacht und bin dabei auf Meterware dieses Bremsmaterials gestoßen - ist wohl zur Herstellung von Bremsbelägen von Traktoren gedacht. :S ?(
So ganz klar ist mir auch nicht, wo dieses Material genau verbaut wird - ist auch schnurz - in jedem Fall habe ich geeignetes Material für meine Bremsbeläge gefunden - denn wenn es bei nem Traktor was auch immer abbremst, dann wird es ja wohl auch bei meinem Ferrari funktionieren. :baeh:
Jedenfalls hab ich mir mal ganz Mutig so einen knappen Meter von dem Zeug bestellt:

Und dazu natürlich passend den entsprechenden Spezialkleber:

War alles in allem gar nicht mal zu teuer - und bei der Menge, sollte ich genug Material haben, um nicht unbedingt sparsam mit den Bremsbelägen umgehen zu müssen :D
Danach habe ich mal ein Scheibchen von dem Material abgeschnitten, um daraus die ersten Beläge zu fertigen:

Wer genau hinsieht kann vielleicht auch bereits die Markierungen für die eigentlichen Beläge erkennen.
Anschließend habe ich die Beläge mit dem Cutter zurecht geschnitten:

Und dann mal zum Größenvergleich eine 1 Cent Münze dazu gelegt:

Die Bremsbeläge müssen dann noch genau mittels Fräse (geht ganz gut - hab´s schon ausprobiert) in Form gebracht und dann verklebt werden.
Dazu wird es allerdings noch einige Vorarbeiten an den Bremsbacken geben - aber mehr wird heute noch nicht verraten. ;)
Ich hoffe es hat euch gefallen und unterhalten bis hier hin -
wie immer:
Um Kommentare, Tipps, Anmerkung, Kritik oder einfach auch nur bloßes Interesse bin ich jederzeit dankbar.
In diesem Sinne:
Frohes Schaffen und eine Gute Nacht :schlaf:
LG Martin :wink:

149

Sonntag, 11. Februar 2018, 12:29

Einen schönen Sonntag euch allen :wink:
Heute gibt´s nur einen kleinen Nachtrag -
Punkt eins auf der Liste- die beiden noch fehlenden Bremsbacken wurden gefräst:

Und zur Probe mal in die Bremssättel eingehängt.
Hier von der Seite aus gesehen:

Und hier von Oben:

Dann habe ich die Bremsbeläge mal fertig gefräst und geschliffen:

Und mal provisorisch in die Bremsbacken eingepasst, bzw. eingeklemmt:

Hier mal aus einer anderen Perspektive:

Zwischen den beiden Bremsbacken wird später mal die Bremsscheibe laufen - ich denke man sieht wohin die Reise gehen soll...
Hier habe ich bereits das Stahlblech für die Verstärkungen der Bremsbacken vorbereitet:

Mit dem Einsetzen des Stahlbleches verfolge ich zweierlei Ziele:
Erstens werden die Bremsbacken noch so weit aufgefräst, dass die Aussparung für die Bremsbacken durchgängig sind - das erleaubt es mir die Bremsbeläge auf das Stahlblech aufzukleben - wenn nun das Stahlblech entfert wird, um die Bremsbeläge zu tauschen ergibt sich eine plane Oberfläche, die ich mit einer Klinge wieder komplett vom Kleber und den Rückständen der Beläge befreien kann. Ich denke, dass das besser funktionieren sollte, als umständlcih zu versuchen die Kleber - und Belagrückstende aus den Aulubremsbacken zu fummeln.
Zweitens habe ich mit dem Stahlblech eine festere Oberfläche, die die Kräfte der Bremszylinder besser aufnehmen und verkraften kann. Die Alternative wären Bremsbacken komplett aus Stahl gewesen, allerding möchte ich an dieser Stelle so viel Gewicht wie möglich einsparen - Stahl ist doch um einiges schwerer als Aluminium...
Soweit bis hierhin für heute - die nächsten Schritte werden sein:
- Ausschneiden der noch fehlenden Bremsbeläge.
- Ausfräsen der Aussparungen der Bremsbeläge an den beiden neu gefertigten Bremsbacken (müssen ja eben logischerweise insgesammt vier sein).
- Vorbereiten der Bremsbacken, damit die Stahlbleche eingesetzt und befestigt werden können.
- Fertigen der Stahlbleche.
Wie immer: Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung und
über Kommentare, Tipps, Kritik und Anmerkungen würde ich mich freuen.
Wünsche euch einen schönen Sonntag:
LG Euer Martin :wink:

150

Montag, 12. Februar 2018, 16:22

So ein Aufwand, um so ein kleines Auto zum Stehen zu bringen...

Aber im Gegensatz zu mir weißt Du ja sicherlich was Du da tust.

Mit Kritik möchte ich mich als Unwissender zurückhalten (mir erscheint das alles aber immer noch recht grob)

Hauptsache es möge am Ende alles so funktionieren wie Du Dir das vorstellst. :ok:

Ich schaue immer wieder gerne mal hier rein.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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