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  • »Schalli« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 604

Realname: Sebastian Schallenberg

Wohnort: Lengerich

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1

Sonntag, 24. April 2016, 19:45

Kunststoff Karosserieteile kleben/spachteln 1/1

Hallo,
sind hier ein paar Lackierer oder gute Autobastler?

Und zwar möchte an ein paar unserer LKW mehrere kleine Ecken mit Spachtelmasse ausbessern. Das klaptt wohl bei kleineren Bereichen aber an manchen Stellen müsste auch mal was geklebt werden (Risse). Oder fehlenden Kunststoff mit hinterlegen, da die Löcher schonmal an die 10-15cm groß sind...

Wie macht man soetwas am besten... Spachteln kann ich wohl, aber vor so größeren Sachen habe ich Respekt und auch die Frage wie man Risse kitten kann, und dann am besten noch soetwas was wieder schleifbar ist...

Danke schonmal vorab...

Gruß,
Sebastian
:ahoi:

2

Montag, 25. April 2016, 23:43

Hallo Sebastian.

Größere Ausbrüche und Risse kann man von hinten mit Glasfasergewebe zulaminieren, für kleinere Sachen gibt es fertige Komplettsets (Harz mit Härter + Gewebe) im Handel, diese sollten ausreichend sein. Beim reparieren nicht einfach die Matten "reinklatschen" sondern den Untergrund vernünftig vorbereiten, also reinigen, entfetten und entsprechend aufrauhen, am besten ggf. vorhandenen Lack bis aufs Grundmaterial entfernen. Wenn das Bauteil ebenfalls aus GFK besteht, kannst du die Bruchränder ruhig so faserig/fransig lassen, eine bessere Verbindung gibt es nicht.
Die Matten deutlich größer als die Schadstelle zuschneiden und mit 2K Epoxydharz von hinten einkleben, zum Schluß noch an den Ecken kleine diagonale Streifen drüberlegen, somit ist das Loch erstmal verschlossen. Das läßt du erstmal durchhärten und dann kannst du von außen ggf. die erste Lage mit Glasfaserspachtel arbeiten, diese nach dem aushärten grob zurechtschleifen, danach mit Füll- und zuletzt mit Feinspachtel. Bei Rissen hat es sich bewährt diese vorher an den Enden aufzubohren damit diese nicht weiter reißen, auch eckige Ausbrüche neigen gerne in den Ecken zum weiterreißen, also dort auch vorsorglich aufbohren. Das wären meine Erkenntnisse und beziehen sich jetzt nur auf Kunststoffteile, bei Metall gehört ein neues Blech eingeschweißt und statt Spachtelmasse nehme ich hier Zinn und ein gewachstes Holzstück zum glätten. ;) Ich hoffe, ich konte dir etwas weiterhelfen.

beste Grüße
Christian

und verwende bitte Einweghandschuhe und die billigsten Pinsel vom Wühltisch - die bekommst du eh nicht wieder sauber, sind also als Verlustmaterial einzukalkulieren

  • »Schalli« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 604

Realname: Sebastian Schallenberg

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3

Samstag, 30. April 2016, 20:03

Hallo Christian,
vielen Dank. Das hilft schon mal. Werde dann nun mal sehen wo ich das Material am besten bekomme.

Suche dann auch noch einen guten Kleber zum Kleben großer Kunststoffteile...

Gruß,
Sebastian
:ahoi:

4

Freitag, 6. Mai 2016, 10:46

Nunja, es kommt halt darauf an aus welchem Material die Teile gefertigt sind und welchen Belastungen diese ausgesetzt sind (zB. Vibrationen). In jeder Hinsicht sollte beim ankleben von größeren Teilen ein hochwertiger Karosseriekleber die beste Wahl sein, dieser bleibt elastisch und ist auch lackierbar. Eine mechanische Verbindung mittels Schrauben oder Nieten könnte man auch in Betracht ziehen. Eigentlich führen viele Wege nach Rom, man muss halt nur abwägen ob es gut aussehen oder lange halten soll ;) .

beste Grüße
Christian

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