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1

Mittwoch, 30. März 2016, 01:19

Fokker D VII (erster Versuch)

Hallo zusammen,

ich bin hier quasi fast neu, denn eigentlich baue ich mehr Trucks/Trailer/Autos und natürlich vor Allem im Funktionsmodellbau unterwegs.

Jedenfalls hatte ich mit meinem Sohn (nahezu 7 Jahre alt -> Nick "Baukind") mal eine Ju 88 in, sagen wir vorsichtig "außergewöhnlicher Lackierung" gebaut (Ju88), aktuell sind wir in den letzten Zügen seines Fokker DR I, auch nicht ganz Original (DR I), aber er hat keinen allzu großen Spaß an den "kleinen Flugzeugen" :)

Also habe ich mich nun selbst an die D VII gemacht, die eigentlich für IHN vorgesehen war, und komme damit in zweifacher Hinsicht wieder zurück in die Vergangenheit ...

Denn einerseits habe ich als Jugendlicher mehr Flugzeuge gebaut und anderseits ist es ja nun ein Modell eines Vorbilds aus der Vergangenheit, und ich möchte nun mich mal an den "richtigen" Bau eines solchen Modells "wagen", denn meine bisherigen "alten" Flugzeuge fanden alle den "Tod" durch suizide Selbstauflösung (Was natürlich NICHTS mit meinen modellbauerischen Fähigkeiten zu tun hat :lol: :lol: :lol: :lol:

Aber ok, hier mal die ersten Bilder vom Bausatz:



Das mal für den Anfang, bin schon gespannt, was mich so alles mit dem "bisschen Plastik" (so drückt es die Werte Gattin gern aus) erwartet ;)

Gruß Dennis
Man kann alt werden, wie ne Kuh, man lernt immer noch dazu :thumbsup:

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2

Mittwoch, 30. März 2016, 11:02

Und schon beginnt der Ärger ...

Hallo!

Tja, nun habe ich mit dem Bau angefangen und wollte eigentlich "nur schnell" die Decals für Tarn-Lackierung auf den Unterseiten der Flächen und Leitwerke anbringen.

Also diese zunächst mittels Cutter und Nagelschere zurecht geschnitten:



Dann eine kurze "Anprobe:



Danach habe ich dann die Tragflächen/Leitwerke bearbeitet und festgestellt, dass diese doch einige Nacharbeit, bedingt durch unschöne Vertiefungen und Überstände, erfordern. Will sagen, dass ich qualitativ mit dem Bausatz etwas unzufrieden bin, zumal ich das von Revell so eigentlich nicht kenne, vielleicht hatte die Form schon Standzeitende erreicht, was auch immer, aber diese tiefen Eindrücke und die Gratbildung ist m.E. zu viel.



Also doch erst mal Spachtel und schleifen ... :cursing: :cursing: :cursing:

Und dann eine weitere (negative) Überraschung:

Die Decals sind deutlich zu groß



DAS GEHT MAL GARNICHT REVELL!!!

Wir reden hier teilweise von mehreren Millimetern, gerade im Bereich der Rundungen an den Flügel- bzw. Querruderenden!!

Aber auch das wird sich dann mittels Nacharbeit ausgleichen lassen :) :) :) :)

Ich werde berichten ;)

Gruß Dennis
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3

Mittwoch, 30. März 2016, 11:08

Das ist halt immer das Problem mit den alten Revellbausätzen. Dieses spezielle Modell wird seit 1964 unverändert auf den Markt geworfen alle paar Jahre in einer neuen Verpackung.

Ich persönlich bin dazu übergegangen überhaupt nix mehr von Revell zu kaufen ohne vorher die Historie des Bausatzes auf Scalemates zu checken.
Im Bau:

HMS Victory 1:84 (DeAgo) 15,8% | HMS Victory Querschnitt 1:72 (DeAgo) 63% | Schlachtschiff Bismarck 1:200 (Hachette) 15% | Soleil Royal 1:70 (DeAgo) 16,4%
Citroen 2CV 1:8 (DeAgo) 56% | Lamborghini Countach 1:8 (DeAgo) 45%
Panzerkampfwagen VI Tiger 1:16 (Hachette) 8,5% | Grumman F14-D Super Tomcat 1:32 (Hachette) 27,5%
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4

Mittwoch, 30. März 2016, 11:40

Hallo Dennis,

ja, da kann ich mich nur anschließen.
Diese teils uralten Bausätze sind damals eher als Spielzeug angesehen worden.
Vielleicht auch deshalb der niedrige Preis von dem Modell.. :S
Ich hatte dasselbe Problem auch bei meiner Fokker. Siehe Baubericht

Ich geselle mich jetzt mit zum Baubericht und bin gespannt was du aus dem Vogel zauberst! :ok:
"Soll das Werk den Meister Loben" (Friedrich Schiller)

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5

Mittwoch, 30. März 2016, 12:20

Billig-Bausatz

Hallo zusammen

freut mich, dass ihr zu meinem BB "gefunden" habt!

Stimmt, bei 3,99 € darf die Erwartungshaltung vielleicht auch nicht zu hoch sein, aber ein bisschen mehr Mühe kann man schon erwarten, dann lieber zwei, drei Euro mehr und Qualität.

Man kann auch alte Formen überarbeiten, Revell!!

Aber so ist es dann auch ne Herausforderung, ich will eh nicht, dass das Modell bis ins letzte Detail "original" ist, soll halt zusammen mit dem Fokker DR I des Sohnemanns in einem kleinen Diorama "hübsch" ausschauen, auch wenn der Kenner dann sagt, hier und da ist das Vorbild aber anders :)

Aber gerade diese Bausätze sind, denke ich, gerade für den Einsteiger (da erschwinglich) ganz gut, das kann man auch mit Taschengeld noch finanzieren ;) Aber wenn dann diese Qualität zu einem "schlechten" Ergebnis führt, ist der Frust da und ein potentieller Modellbauer vielleicht schon zum Teufel ...

Wenn ich zu Ausstellungen gehe, dann merke ich, dass ich unter den Ausstellern schon (oder besser noch) zu den "Jungen" zähle und das mit 40 Lenzen, will sagen, wir bekommen gerade im Standmodellbau eh kaum Nachwuchs und da ist dann so was sicher nicht förderlich, auch nicht für zukünftige Absatzzahlen!!

Wobei sich das Produktportfolio ja (leider) schon anpasst, einfacher Aufbau, fertig und ferngesteuert, alles schnell, einfach und dann das nächste ...

Oft will mir keiner (meiner Bekannten/Freunde) glauben, dass man schon einige Stunden aufbringen muss, um am Ende ein so kleines Fliegerchen dastehen zu haben ... Gefolgt von dem Satz: Da hätte ich keinen Bock und keine Geduld für ..."

Wir sind offensichtlich Dinos der Modellbaugeschichte ... ;) ;) ;)

@Daniel:
Den Fokker DR I in 1/28 habe ich auch schon vor langer Zeit (1996) mal gebaut:



(Weitere "Altlasten" findet ihr unter: Link)

Gruß Dennis
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6

Mittwoch, 30. März 2016, 14:03

Ich sehe das ähnlich. Da kommt ein Neueinsteiger, denkt sich, "ach, ich probiers halt mal, 4 Euro sind ja nicht die Welt" und dann kriegt er nen Haufen nicht zusammenpassenden Plastikmüll (muß man schon fast sagen), den er in nem Wutanfall gegen die Wand wirft und das wars dann. Der kommt nicht mehr zurück. Danke Revell, wieder jemanden vertrieben. Das kann man heutzutage einfach nicht mehr bringen mit der miserablen Qualität. Die Leute haben wie du sagst, eh schon ein Aufmerksamkeitsproblem (bzw. "Ich hätte da keine Geduld für"), die bekommt man mit nem out of box essentiell unbaubaren Bausatz nicht gefesselt.
Im Bau:

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7

Mittwoch, 30. März 2016, 14:58

Sehe ich ähnlich, wie ihr. Hatte mal für meinen Sohnemann eine 1:144 P 51 geholt. Die habe ich dann auch ziemlich schnell verschwinden lassen da man den Flieger nur mit ziemlichen Aufwand ordentlich zusammen gebaut bekommen hätte.

Wobei ich es vor Revell ja auch durchaus gute Bausätze für relativ kleines Geld gibt und sie halt gut verfügbar sind. Da kann man wenigsten den Kind noch in den Spielzeugladen gehen und sagen: "Welcher Flieger gefällt dir am besten, den nehmen wir dann mit."

Prinzipiell habe ich da die kleinen 1. WK Flieger nicht mal in schlechtester Erinnerung (ist aber schon 20 Jahre her), zumindest der Zusammenbau ging eigentlich ganz gut von der Hand, und in der Regel war eine leichte Bemalungsvariante dabei.

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8

Mittwoch, 30. März 2016, 17:09

Hallo nochmal,

ich hatte mich bei meiner Fokker auch im ersten Augenblick etwas geärgert..

ABER man sollte bezüglich des Preises auch bedenken, dass diese Flieger, oder was auch immer, hauptsächlich auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche ausgerichtet sind.
Soll halt für den kleinen Geldbeutel sein..

Klar, man bezahlt Geld dafür und will dafür auch was haben - das ist ja nur logisch! :nixweis:
Bei meiner Fokker hatte ich mich auch mal gefragt, ob die sich nicht mal ein paar ordentliche Werkzeuge zum Stanzen holen wollen..
Man merkt aber oft nicht auf den ersten Blick was alles dahinter steckt.

Dann bin ich aber mal ins Grübeln gekommen:
So eine Fokker D VII kostet im Schnitt ca. 7,99€.
Davon gehen zunächst mal 19% MwSt. ab.
Wenn man dann noch etwa 30% abzieht, was der Händler sich fragt (der muss ja auch von etwas leben) sind wir bei schon fast 50% weniger.

Wären grob 4€ die an Firma Revell gehen. Halten wir das mal so fest.
So ein neues Werkzeug zum Stanzen kostet schnell mal 20.000€ aufwärts, das ist dann aber auch noch nicht montiert. (Hatte selber bei so einem Preis gestaunt!)

Wenn wir jetzt die 4€ nehmen, wovon noch Strom, Granulat, Löhne, Wartung, Verpackung, Service und ein kleiner Gewinn etc. bezahlt werden müssen, springt für die Firma fast nichts heraus.
So einfach ist das dann leider nicht.
Und ich kenne jetzt kein Flugzeug in der Preisklasse, das dann von anderen Herstellern wesentlich besser ist.

Ich denke diese Modelle sollen erst mal nur eine gewisse Zielgruppe anlocken und für unser Hobby begeistern ;)
Und wenn so ein Modell dann noch richtig gut wird, um so besser! ^^

So, jetzt bin ich aber genug vom Baubericht abgewichen!

@Dennis, sehen echt gut aus die Modelle die du verlinkt hast!! :hand:
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9

Mittwoch, 30. März 2016, 19:41

:whistling: Dass du da nen alten Matchbox-Bausatz erwischt hast is natürlich übel :pinch: :S ;( aber bei euren bisherigen Modell-Ergebnissen wirst auch das wieder meistern :thumbsup: :five: Und wegen der decals :pfeif: nachdem der Flügel ja nicht gerade ist wird sich das womöglich eh noch "auslegen" und somit "verkürzen" :nixweis:
Bin auf jeden Fall gespannt was du draus machen wirst :thumbup: :five: und wenn's dann am Schluß als Wrack am Dio enden wird :pinch: :pfeif: ;) :grins:
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Das Horn Helm Hammerhands soll erschallen in der Klamm, ein letztes Mal.
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10

Donnerstag, 31. März 2016, 11:17

noch ´ne schöne Fokker :respekt:
Gruß Norbert

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11

Samstag, 9. April 2016, 11:51

Ärger, nichts als Ärger ...

Hallo zusammen,

so, nun so schlimm ist es nun auch wieder nicht, aber diese Decals (oder meine Fähigkeiten) haben mich Nerrven gekostet!!

Aber der Reihe nach:

Ich hatte die Decals zunächst auf die Tragflächenunterseiten, bzw. Leitwerk aufgebracht.

An der Stelle mal ne Frage in die Runde:
Die Decals sind von mir so auf den (gereinigten) Kunststoff aufgebracht worden. Vom einem Vereinskollegen hatte ich den Tipp, lauwarmes Wasser mit etwas Essig zu verwenden, Essig macht die Decals etwas geschmeidiger, hat bisher auch gut funktioniert.
Aber am nächsten Morgen lagen die des Leitwerks zusammengerollt daneben, ein "Schock". -> Frage: Kann man Decals nicht direkt auf den Kunststoff aufbringen, hätte ich erst glänzend lackieren sollen?

Jedenfalls hab ich sie dann wieder angefeuchtet und aufgebracht, tags drauf machte das einen guten Eindruck ...

Als ich jedoch dann mit dem Klarlackieren (Matt) das Ganze versiegeln wollte, stellte ich mit Schrecken fest, dass alle Decals kaum hielten und von der Airbrush von den Oberflächen geblasen wurden.

Habe dann gedacht, wenn ich die Farbe drunter mache, dann Decal drüber und wieder Farbüberzug (ok, Farbe ist bei Klar Matt eher relativ :)) dass es hält, was soll ich sagen: falsch gedacht!

Jetzt habe ich die mit Uhu angeklebt (dünn auf den Teilen verrieben und vorsichtig die Decals drauf, dann (nach dem Trocknen!) mit Matt klar überzogen, jetzt schaut's besser aus.

Hier mal ein paar Eindrücke vom Erlebten und IST-Stand:



Jedenfalls "freue" ich mich schon auf das augenscheinlich "leichte" Ausfüllen der "paar" Felder :):):)

Gruß Dennis
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12

Samstag, 9. April 2016, 14:06

Es ist sinnvoll, grade bei großen Decals erstmal darunter Glanzlack aufzubringen, das vermindert auch die Gefahr, daß die Decals "silbern". Alternativ kann man Microset verwenden.
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13

Samstag, 9. April 2016, 21:01

Die ersten Felder ...

... sind ausgemalt!

Man denkt, eine Arbeit für einen der Vatter und Mutter erschl... hat ;) ;)

Aber es macht tatsächlich Spaß und geht leichter von der Hand, als ich gedacht hätte. Vielleicht ne Stunde oder so, aber es ist dann doch mit Zählen recht einfach, die richtigen Felder z ufinden.

Wobei sicher bei der ersten Farbe auch die Genauigkeit noch nicht sooooo gut sein muss :):):):):)

Aber sehr selbst:



Die Flachen sind (natürlich alle) mit Revell blau matt (Nr. 56), die Felder in Ocker (Nr. 88 ) gemäß Bauanleitung gemacht.

An einigen Stellen war es schwer, das Muster einzuhalten, da habe ich dann "improvisiert" ;) Auch da natürlich, wo das Decal abgegangen, oder noch immer nicht gehalten hat. Die Farbe eignet sich auch als Kleber ;););););););)

Gruß Dennis
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Sonntag, 10. April 2016, 19:52

Hallo Dennis,

mal eine ganz dumme Frage: Hast du Decal-Soft, oder ähnliches für die Decals verwendet?
Damit schmiegen sich Decals besser an die Oberfläche an.. Ersatzweise habe ich auch gute Erfahrungen mit Essig-Essenz gemacht.
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15

Montag, 11. April 2016, 20:22

Decals weich machen ...

Hallo Daniel,

ja, habe es mit Wasser und einem guten Schuss Essig-Essenz gemacht, bzw. Weinbrandessig, da Essenz von der Frau wieder mal gut versteckt - äh - -aufgeräumt ;);););)

Habe damit auch bisher gute Erfahrungen gemacht, außer dass man auf dunklen Flächen immer noch den das eigentliche "Bild" umgebenden Klarbereich der Folie (des Decals) erkennt! Selbst wenn ich die Modelle immer erst glänzend lackiere, z.B. die DRI meines Sohnes in Rot 31 von Revell ...?!?!?

Wie viel Essig-Essenz nehmt ihr so? Eher viel, eher wenig? Wassertemperatur? In diesem Fall hatte es Raumtemperatur.

Bin für Tipps dankbar, ärgere mich nämlich immer darüber.
Wobei jetzt bei der DVII haben sich die Decals, außer in der Flügel-Mitte, da hier eine deutliche Erhebung/Kante) sehr gut angelegt und auch die Rippenstruktur des Flügels gut wieder gegeben, selbst keim kleinen Flügelchen des Fahrwerks, zumindest für eine Nacht ;)

Gruß Dennis
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Dienstag, 12. April 2016, 14:18

Hallo Dennis,

also ich mache das immer in vier Schritten:

- Die betroffene Stelle mit Essig-Essenz, oder Decal-Soft einpinseln (mache ich immer pur)

- eingeweichtes Decal auflegen und in Position schieben

- Decal mit einem feuchten Wattestäbchen (Q-Tip) in einer rollenden Bewegung von innen nach außen abrollen und dabei andrücken

- überschüssige Flüssigkeit mit einem Papiertaschentuch aufsaugen

Das ist allerdings keine Patentlösung, das entwickelt hier jeder anders für sich :)
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17

Freitag, 15. April 2016, 11:51

Decals aufbringen

Hallo Daniel,

Ok, ich hab die Essig-Essenz immer mit in das Wasser getan, aber ich werde es mal so probieren ... Gibt dann bestimmt wieder "Ärger" mit meiner besseren Hälfte, wegen des Geruchs, aber da muss sie dann durch :):):)

Rest mache ich eigentlich genau so, mal sehen, ob das Andere dann der kleine, aber feine Unterschied ist?!

Danke und Gruß Dennis
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Freitag, 15. April 2016, 14:05

Hallo Dennis,

es gibt wohl ganz seltene Fälle, wo sich die Decals mit der Essenz, oder Decal-Soft beißen.. Das sollte ich dir nicht vorenthalten ;)
Bisher ist mir das aber noch nicht passiert!

Der Geruch ist natürlich ein Pluspunkt an das Decals-Soft, das riecht nicht ganz so penetrant..
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19

Mittwoch, 20. April 2016, 20:07

Es ging einiges weiter ...

Hallo zusammen,

so, nun habe ich einiges geschafft an der D VII :ok: :ok:

Eigentlich wollte ich sie bis heute fertigstellen, da morgen wieder Vereinstreffen, aber ich dachte mir, dass kann auch warten, lieber gescheit ;)

Was habe ich also bisher "geschafft?

Zuerst mal die Lackierung der Unterseiten der Tragflächen, des H-Leitwerks usw. fertig gestellt:



Hat wirklich richtig Spaß gemacht, auch wenn sich die Decals hier und da wieder abgelöst haben. Etwas Fummelei und "freies" Lackieren, dann geht's scho ;)
Jedenfalls ist das Muster auf den Decals so aufgedruckt, dass ich es nicht geschafft habe, durchgängig die "Musterung" einzuhalten. auch da hab ich an der ein oder anderen Stelle "getrickst"
Aber in Summe passt es halbwegs und der Effekt kommt rüber (find ich ;))

Dann habe ich mich dem Thema "Verspannung/Ruderansteuerung" gewidmet und festgestellt, dass der Bausatz das gar nicht vorsieht, wenn auch in der 3Seitenansicht angedeutet :(

Da ich das aber bei der DR I meines Kleinen so schön fand (Link BB), und es ein Modell der Größe m.E. deutlich "Wertiger" aussehen lässt, hab ich dann mal im Netz recherchiert und siehe da, zunächst mal festgestellt, dass die Farbangaben der "Musterung" mal komplett daneben liegen ... hätt ich das doch mal vorher gemacht :bang: :bang:

Aber egal, dann musste ich jetzt die Ruder mit "Ruderhörnern" versehen, also Restkiste nach passendem Material durchsucht und geschnitten/gefeilt und dann gebohrt, gerieben und verklebt:





Nun habe ich den Rumpf vorbereitet, Löcher gebohrt, die 6 Fäden an der Spitze mit Revellkleber "versteift" und alle zusammengebunden, dann durch die einzelnen Löcher geschoben und mit einem Knoten versehen, dass sie nicht zurückrutschen.
Ich habe sie auch extra so lang gelassen, um a) sie nach dem Lackieren nicht nochmal einfärben zu müssen, b) dass ich sie schön stramm ziehen kann beim verkleben und c), dass ich sie im Notfall aus dem Rumpf mit einer Pinzette greifen kann, wenn diese verklebt ist.





Dann habe ich noch einige Lackierungsarbeiten vorgenommen, auch hier dann mehr nach eigenem Geschmack:





Gruß Dennis
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Mittwoch, 20. April 2016, 21:05

Hallo Dennis,

das hast du echt gut gemacht! Weiter so :ok:
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21

Dienstag, 3. Mai 2016, 20:17

Decals und und andere Katastrophen ...

Ich kann gar nicht so viel Essen wie ich k... könnte

Die Decals haben natürlich gar nicht gehalten, trotz glänzender Lackierung, wohlmöglich vertragen die sich doch nicht mit Essig, jedenfalls beim Umsetzen des Modells habe ich dann die Staffelzeichen (?) am Rumpf danach an den Fingern gehabt und dann, sagen wir mal vorsichtig leicht wütend, dass Modell etwas (wieder vorsichtig gesagt) "unsanft" abgesetzt, was den ein oder anderen Schaden hervorgerufen hat.

Also ab damit in die Tonne, Bier auf und Puls irgendwann wieder runter auf unter 200 ;););)

Dann wieder besonnen, Puls war mittlerweile auf "normal" und die traurigen Reste wieder aus dem Mülleimer gefischt und dann ...

... Repariert, gespachtelt, geklebt, lackiert, gespachtelt ..., tja Strafe muss sein und so habe ich jetzt erst einmal alles wieder soweit möglich hergerichtet.

Da ich dieses Modell dann wohl doch nochmal "richtig" bauen möchte, habe ich mich dazu entschlossen, dieses hier dann aufgrund der fehlenden Decals an den Rumpfseiten noch etwas anders zu lackieren, um zumindest dann einen Unterschied zum "original" zu haben.

Jedenfalls habe ich dann doch in den letzten Tagen viel geschafft und wollte euch über den aktuellen Stand informieren:



Muss jetzt den Kleinen zu Bett bringen, ein andern mal mehr ;)

Gruß Dennis
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Dienstag, 3. Mai 2016, 21:00

8o :sabber: :sabber: :thumbsup: :hand:
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23

Mittwoch, 4. Mai 2016, 17:34

Ohoh, ich weiß ich vermies dir jetzt auch noch den Rest an Lebensfreude der Dir geblieben ist. Aaaaber... die Lozenge Tarnung gehört auf die Oberseiten der Tragflächen. Zur Sicherheit hab ich aber mal schnell in der Bauanleitung nachgeschaut und jaa Revell gibt die für die Unterseiten an, dann stimmt aber keine einzige der vorgesehenen Farben. Autsch...

Duck und wech
Chris
Möge euer Kleber niemals eintrocknen und eure Farben stets frisch sein. Ich wünschte meine Farben würden so schnell trocknen wie der Nagellack meiner Freundin... und die beschwert sich schon weil es 5 Minuten dauert.

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24

Mittwoch, 4. Mai 2016, 19:27

Zur Sicherheit hab ich aber mal schnell in der Bauanleitung nachgeschaut und jaa Revell gibt die für die Unterseiten an, dann stimmt aber keine einzige der vorgesehenen Farben


Hallo Christoph.

Was meinst du damit genau? :nixweis:
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25

Donnerstag, 5. Mai 2016, 00:28

Ich hab hier mal den Link zu den Farben, ist das an was ich mich zur Zeit orientiere.
http://www.wwi-models.org/misc/Colors/German/loz2/
Möge euer Kleber niemals eintrocknen und eure Farben stets frisch sein. Ich wünschte meine Farben würden so schnell trocknen wie der Nagellack meiner Freundin... und die beschwert sich schon weil es 5 Minuten dauert.

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26

Donnerstag, 5. Mai 2016, 11:06

Ich habe auch noch mal etwas recherchiert, ich glaube mittlerweile auch dass die Lozenge (engl. "Pastille") üblicherweise auf der Oberseite war.

Hier noch ein Foto einer anderen Fokker D VII:

(Quelle: www.hsgalleries.com)

Ob das jetzt aber wirklich "falsch" ist, kann ich nicht mit Gewissheit sagen.
Finde es aber echt eine super Sache wie sattelfest Dennis an die Sache rangeht und dass du dich vorab da mal mit den Farben schlau gemacht hast (siehe dein Link) ! :ok:
Viele hätten das wohl einfach stur nach Anleitung gemacht..
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27

Samstag, 14. Mai 2016, 20:20

Camouflage

Hallo Daniel,

wow, erst mal Glückwunsch zu "deiner" D VII, sieht wirklich klasse aus!! Maßstab 1/28?

Also, ja, ich glaube auch, dass die Tarn-Camouflage-Lackierung eher auf die Oberseite gehört, bin zwar kein Experte, aber da macht sie einfach mehr Sinn, oder?
Beim Überfliegen fällt der Flieger dann weniger auf, wenn er am Boden steht, in der Luft von unten eher mehr, als ohne, oder in blau etc., weiß es aber auch nicht ... :nixweis: :nixweis:

Am Ende mir auch recht egal, da ich ja keinen Wert auf "Original-Treue" bei dem Modell lege, ich wollte den Look einfach mal testen und es gefällt mir ganz gut. Davon mache ich bestimmt mehr ;)

Jedenfalls habe ich beim meinem Modell Fortschritte gemacht, es ist nun fast fertig.

Das mit den Fäden von Innen ist halbwegs geglückt, nur einer hat sich gelöst, bzw. ist beim "Anziehen" gerissen ... Egal, hab's dann auch so hingebracht.

Hier mal der "fast fertige" Stand:



An den Rädern muss ich noch etwas nacharbeiten und so im Nachgang wirkt das YinYang-Emblem nicht so wirklich gut. hatte es auf Papier ausgedruckt und aufgeklebt, dann mit Klarlack (SM) überzogen. aber im Gegensatz zur DRI meines Sohnes, ist hier noch baulich bedingt ein weißer Rand drumrum, das sieht m.E. nicht so prickelnd aus ...
Vielleicht passe ich es noch an ?!?!?!

Auch das Höhenleitwerk am Übergang zum Rumpf bedarf wohl noch etwas Spachtel ...

Gruß Dennis
Man kann alt werden, wie ne Kuh, man lernt immer noch dazu :thumbsup:

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28

Samstag, 14. Mai 2016, 21:51

Hallo Dennis,

also ich muss gestehen, dass das nicht mein Flieger ist, den hatte ich beim Recherchieren bezüglich der Tarnung im Internet entdeckt. :D
Der Maßstab ist aber !.28, da liegst du vollkommen richtig!

Also trotz dieses kleinen "Schönheitsfehlers", wenn man ihn überhaupt so nennen kann, ist die die Fokker richtig, richtig gut gelungen! :respekt: :dafür:
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29

Montag, 1. August 2016, 13:11

Neuer Versuch

So,

da bin ich mal wieder, hatte erst einige andere Projekte zu machen, jetzt geht's hier auch weiter.

Nun habe ich zum zweiten Mal den Bausatz erworben und möchte die getarnte Seite auf die Oberseiten machen. Nachdem die notwendigen Entgrat- und Spachtel-/Schleifarbeiten ausgeführt waren, habe ich die Tarn-Decals aufgebracht, diesmal allerdings die Flächen entsprechend vorab mit Klarlack "geglättet" ...

... kurz um, hat nichts geholfen. Diesmal haben sie sich zwar nicht von selbst wieder abgelöst, aber fest war irgendwie anders. Ich konnte sie ohne große Mühen dann wieder abziehen :( :( :(

Ich denke, da spart Revell wieder mal an der falschen Stelle, ... aber das nur am Rande!

Jedenfalls habe ich es jetzt mit Prit-Stift festgemacht, so konnte ich sie ausrichten und hatte einen nur dünnen Klebeauftrag, bin mal gespannt, wie's am Ende hält ...

@Daniel:
Was ich bisher im Netz so gefunden habe, scheint es mir doch eher so, dass die Camouflage-Lackierung doch auf der Unterseite war, aber egal, dann passt wenigstens einer der beiden ;)

Gruß Dennis
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30

Montag, 1. August 2016, 20:12

Mahlzeit!

Was ich bisher im Netz so gefunden habe, scheint es mir doch eher so, dass die Camouflage-Lackierung doch auf der Unterseite war, aber egal, dann passt wenigstens einer der beiden


Sowohl als auch,mit einem definitiven "Vieleicht".
Da gibt es kein generelles Schema,denn das Tarnmuster war nicht lackiert,sondern kam von der Rolle,der Bespannungsstoff war so bedruckt,und zwar in -zig Versionen,drei-,vier-oder fünffarbig,für Heeres- oder Marineflieger,in gleichmässigen Sechsecken oder wie hier eher ungleichmässig,Tag- und Nachttarn,deutsche und österreichische....,dazu auf den Oberseiten durch Sonneneinstrahlung verblasst(jedenfalls bei den wenigen Maschinen,die im Einsatz etwas älter wurden),und dann wurden die Maschinen noch in den Einsatzverbänden sehr unterschiedlich bemalt,staffelweise,einzeln oder gar nicht....

Wenn man Anspruch auf historische Genauigkeit erhebt,kann man nur eine konkrete,gut dokumentierte Kiste nachbauen,wobei dann auch je nach Hersteller sehr unterschiedliche Bauausführungen desselben Musters existierten und ausserdem die Farbinterpretation von oft qualitativ schlechten SW- Fotos von Negativen mit unbekannter Farbempfindlichkeit immer ein Ratespiel bleibt-kurzum,künstlerische Freiheit ist der Ausweg!

Also einfach machen,aus Freude am Tun!Der Gesamteindruck eines Modells ist mir jedenfalls wichtiger als exakte Farben,zumal es RAL-Normen damals noch gar nicht gab....
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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