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1

Montag, 21. März 2016, 11:32

Lackfehler schleifen

Hallo Modellbaufreunde,

derzeit arbeite ich an einem Plastikmodellbausatz von Tamiya. Nach der Lackierung der Karosserie musste ich sie erneut abkleben für das Lackieren der zweiten Farbe. Nachdem das Abklebeband entfernt wurde, musste ich leider feststellen das der Glanz der ersten Lackierung leicht entfernt wurde.Nun würde ich gern wissen wollen ob es möglich ist mit Micromesh die Lackierung wieder auf Glanz zu bringen ohne das ich alles versaue.



Gruß Andi

h@mmerhand

unregistriert

2

Montag, 21. März 2016, 12:13

Glänzender Klarlack wäre die bessere Methode, beim Schleifen besteht schnell die Gefahr durchzuschleifen und dann muss alles auf Anfang. Der Klarlack schafft wieder eine homogene Oberfläche.

Ursache war wohl eine zu kurze Wartezeit, war wohl Tamiya oder Gunze farbe, nehme ich an.

Grüße

HH

3

Montag, 21. März 2016, 16:18

Da hast du Recht. Ist ein Tamiyalack den ich mit der Gun aufgesprüht habe.

Gibt es denn Hersteller die besser und schneller Abtrocknen?

Welchen Klarlack kannst du mir empfehlen? Hab gelesen das der Alclad ziemlich gut sein soll (wird mit der Gun aufgebracht).

Weiß aber nicht ob der sich mit Tamiyafarbe verträgt und Decals kommen dann auch noch drauf und müssen versiegelt werden.

Gruß Andi

Beiträge: 2 431

Realname: Emanuel Berger

Wohnort: Eutin

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4

Montag, 21. März 2016, 16:38

Hab gelesen das der Alclad ziemlich gut sein soll

Das was du gelesen hast, kann ich bestätigen :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
Hab meistens mit REVELL Klarlack gearbeitet und hab mir bei einer Farbenbestellung ALCLAD mal Klarlack mitbestellt. Ist um Welten besser, nutz den nur noch :) :)

Deinen Lackfehler kriegst evtl. mit 12.000 Schleifleinen von Micromesh wieder behoben :ok:

US Truck-Gruß,

Emanuel

h@mmerhand

unregistriert

5

Montag, 21. März 2016, 16:58

Empfehlen kann ich nur Alclad Aquagloss (Acryllösung auf Wasserbasis), die anderen Klarlacke sind Laquers und vertragen sich nicht unbedingt mit jedem Untergrund. Außerdem klebt das Zeug nach Tagen noch, obwohl scheinbar ausgehärtet. Kann sein, das der geringste Handschweiß oder auch Hautfette die Farbe bei Berührung sofort anlösen und so ein klebriger Eindruck entsteht. Das Schleifleinen in 12000 könnte auch Abhilfe schaffen, der Abtrag geht hier gegen 0, aber es dauert auch ewig bis sich ein Erfolg einstellt. Mit 6000 würde ich eher starten, aber extrem vorsichtig. Lackieren ist aber einfacher, da man hier alles erwischt, vor allem auch Ecken und Winkel, in die man mit dem Schleifleinen schlecht hinkommt.

Laquers oder Enamels trocknen schneller, wenn es ganz schnell gehen soll und Atemschutz und Lüftung kein Problem sind, dann Zero Paints. Hier kann man nach kürzester Zeit abkleben und weitermachen. Aber immer nur sehr dünne Schichten sprühen, das Lösungsmittel muss schnellstmöglich verfliegen. Wenn die Schicht zu dick wird saugt sich das Lösungsmittel ins Polystyrol und es kann nachfolgend zu Verzug, Sinkstellen und Rissen in der Oberfläche kommen. Eine Grundierung als Schutzschicht ist hier Pflicht.


Grüße

HH

6

Mittwoch, 28. September 2016, 15:27

Hallo Modellbaufreunde,

derzeit arbeite ich an einem Plastikmodellbausatz von Tamiya. Nach der Lackierung der Karosserie musste ich sie erneut abkleben für das Lackieren der zweiten Farbe. Nachdem das Abklebeband entfernt wurde, musste ich leider feststellen das der Glanz der ersten Lackierung leicht entfernt wurde.Nun würde ich gern wissen wollen ob es möglich ist mit Micromesh die Lackierung wieder auf Glanz zu bringen ohne das ich alles versaue.
Ist schon ein paar Tage alt, das Thema. Aber es sollen hier ja Erfahrungen, Probleme und deren Lösungen gesammelt werden. Ich hatte vor einigen Tagen einen ähnlichen Fall. Auch da war Tamiya-Lack (Acryl-Klarlack glänzend) betroffen. Das Problem war nach etwas Arbeiten mit Micro Mesh gelöst.

Allerdings denke ich, dass nicht nur der betroffene Lack etwas damit zu tun hat, sondern auch das Klebeband. Vergessen wir nicht, dass sich in Klebeband allerhand Chemie auch außer dem Klebstoff befindet, z.B. Weichmacher. Dieser kann ebenfalls den Lack angreifen. Bei mir war ein Maler-Klebeband von Tesa (Precision Indoor) im Einsatz und ich denke, das war an diesem Malheur nicht ganz schuldlos. Die Verweildauer des Tapes am Modell ware auch nicht kurz (ca. 2 Wochen). Am lackierten Modell selbst arbeite ich seither erstmal nur noch mit Tamiya-Tape, wobei mir offen gestanden aber noch die Erfahrung fehlt, ob das Problem damit endgültig erledigt ist oder nicht.

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