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1

Montag, 25. Januar 2016, 16:24

Spitfire Mk. II a 1:32 die Zweite

So, voll Ungeduld warte ich auf die für Morgen angekündigte Lieferung des Bausatzes.
Damit mir nicht gar zu langweilig wird habe ich mir schon ein paar Gedanken und Bilderchen gemacht.
Irgendwann werden unsere drei Spuckfeuerchen ja mal so in etwa dastehen :D :

Zunächst: ich habe wieder vor ein Modell eines virtuelle Fliegers unseres Geschwaders zu bauen, also keine historisch mal existente Mühle. Dazu muss ich dann zwar die Markierungen selber machen, aber ich habe den entscheidenden Vorteil, Bilder von dem Zustand den ich erreichen will in Hülle und Fülle anfertigen zu können.
Und damit habe ich dann auch gleich begonnen.
Hier einmal das Panel im Detail:

wenn ich das mit dem Eduard Panel
http://www.model-making.eu/zdjecia/4/9/5…-auto_downl.jpg
vergleiche, dann fallen mir gleich eine Menge Unterschiede auf. Da wird dann wieder scratchen angesagt sein. Wo kämen wir denn hin, wenn der Kraftstoffhahn fehlt, da startet die Mühle ja nie! Auch der Stick muss wohl wieder selbst angefertigt werden. Bei meiner 1:48 Spit war ich mit dem Pit ja recht zufrieden (im Gegensatz zum Äußeren), da sollte in 1:32 ja noch ein Stückchen mehr drin sein.
Hier dann der Blick nach unten auf das Rudergestänge und den Vorderteil des schönen Mahagonisitzes:

Nach links zum ominösen Kuhfuß, der bei mir eben rot werden wird. Bisher gab es dazu noch keine neuen Erkenntnisse:

Und nach links, mit Sauerstoffschlauch und anderem Kram:

Es gibt viel zu tun! Wann kann ich es endlich anpacken?

Viele Grüße,

Uwe

PS: Die Screenshots sind natürlich hier für das Forum komprimiert. Auf den Originalen sieht man deutlich mehr. Wenn ihr was braucht kann ich die euch per E-Mail schicken, wenn ihr mir ne Adresse (über PN hier) gebt.

2

Montag, 25. Januar 2016, 19:14

Ein "Wettbauen". Ich bin gespannt und werde die BBS verfolgen.

Viel Spaß...
---

Grüße

Simon

3

Montag, 25. Januar 2016, 19:28

Nein,
als Wettbewerb sehe ich das ganz entschieden nicht.
Eher als Teamprojekt, bei dem sich alle so weit wie möglich unterstützen und dabei so viel Spaß wie möglich haben.


Wettbewerb machen wir höchstens gegen die 109er Gelbnasen! :!!

4

Montag, 25. Januar 2016, 20:07

Nein,
als Wettbewerb sehe ich das ganz entschieden nicht.
Eher als Teamprojekt, bei dem sich alle so weit wie möglich unterstützen und dabei so viel Spaß wie möglich haben.


Wettbewerb machen wir höchstens gegen die 109er Gelbnasen! :!!


Deshalb stand mein "Wettbauen" in Füßchen.

Ich hab noch ne nicht-gebaute ME109 8o
---

Grüße

Simon

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5

Montag, 25. Januar 2016, 20:15

Eher als Teamprojekt, bei dem sich alle so weit wie möglich unterstützen und dabei so viel Spaß wie möglich haben


Genau so sehe ich das auch und nehme gespannt in der ersten Reihe platz :five:
„als wenn ein Engel schiebt“ (A. Galland über den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt)

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6

Dienstag, 26. Januar 2016, 10:30

Na, toll, jetzt fängst Du auch schon an und ich bin mal wieder der letzte. Danke übrigens für die Brechstangenrecherche, das war sehr aufschlußreich. Ich warte hier noch auf eine Zubehörlieferung, die allerdings schon auf dem Postweg ist und demnächst hier eintreffen wird.
Bis dahin wollte ich Euch einen Link nicht vorenthalten, wie ihr das Sitzpolster für den Spitfirestuhl scratchen könnt, etwa bis zur Mitte runterscrollen:
http://www.modellboard.net/index.php?topic=31002.15

Bis dahin frohes Basteln wünscht
Jürgen :wink:
Dies ist ein garantiert deppenapostrophenfreier Text.

7

Dienstag, 26. Januar 2016, 11:39

Die Post war da! :tanz:


Heut nachmittag geh ich ans Vorbereiten, die Ätzis kommen aber erst in ein paar Tagen.
Vielen Dank Jürgen für den Link. Da sieht man schön, was man in 1:32 alles rausholen kann. Der Vogel ist ja wirklich gewaltig im Vergleich zu meiner 1:48er.
Das mit dem Sitz hatte ich ganz ähnlich vor. Die Methode ist bei den Schiffsbauern zur Holzdarstellung gang und gäbe. Ich hatte bei der 1:48 das Leder des Kopfpolsters auch ähnlich gemacht. Ich werde mit ein paar verschiedenen Farben experimentieren und euch die Ergebnisse natürlich brandheiß berichten.

8

Dienstag, 26. Januar 2016, 15:54

Und nun zum ersten Eindruck:

Groß! :D
Das Plastik kommt mir dünner, weicher und labbriger vor als bei Tamiya. Die Oberflächenstruktur ist sehr hübsch, fast ein wenig überdeutlich. Mal sehen was bei den unvermeidlichen Spachtel- und Schleiforgien da über bleiben wird.
Was mich ziemlich stört sind die sehr massiven befestigungen der Teile am Gussast. Da kann es beim Abtrennen leicht zu Murks kommen. Sonstist der Guss recht sauber, ganz wenig Fischhaut an der einen Rumpfhälfte, aber immerhin sind die Formen ja auch nagelneu.
Ich weiß nicht ob genug Materialdicke da ist, um den deHavilland Spinner zu einem Rotol umzuschleifen. Ich werde jedenfalls vorsorglich Spachtelmasse einbringen, sonst muss das Teil ganz geskrädscht werden.
Das Cockpitpanel von Revell ist wirklich ein No Go. Da fehlt einiges oder ist falsch. Schade bei einem so neuen Modell. Mal auf Eduards Ätzteilchen gespannt.
Den Stick muss man auch dringend überarbeiten, da fehlt zwischen dem Ring und dem Unterteil ein zylindrisches Stück. Zum Glück gibts ja frische Gussäste zum Ziehen.

In der Mittagspause konnt ich alles mal im Spüliwasser entfetten. Bei Sonnenschein und Windstille auf dem Balkon war früher Feierabend angesagt und ich habe auch schon eine Grundierung, wieder mit Schmincke Silbermetallic, auf die meisten Teile, aufgebracht.
Damit war ich bei meiner "Kleinen" eigentlich sehr zufrieden. Lackabplatzer kommen da dann recht gut. Natürlich muss da dann wieder einiges nachgearbeitet werden, nach kleben und schleifen, aber es ist ja wie gesagt nur Grundierung. Außerdem musste ich feststellen, dass meine Brushfähigkeiten ganz, ganz dringend verbessert werden müssen. Wie sagte ich gerade? Zum Glück ist es ja nur ne Grundierung ...

So, das wars erstmal,

danke für euer Interesse und viele Grüße,

Uwe

9

Mittwoch, 27. Januar 2016, 15:44

Nun beginnt sich auch schon wieder die lästige Frage der Farbwahl zu stellen.
Für innen nehme ich diesmal über dem Metall ein mittleres Grau (Matt von oben gesprüht, Matt 66 von unten) und dann wieder Revell SM 360. Das kommt sowohl dem Interior Green, wie auch der Farbe in den Simcockpits eigentlich besser hin, als der Zusammenpanschvorschlag in der Bauanleitung. Und selbstgemischte farben gehen erfahrungsgemäß immer dann aus, wenn noch ein wirklich wichtiges Teil zu lackieren wäre. Durch die beiden Graus müsste sich das Preshading schon von alleine ergeben und per Abkratzen sollte sich der gleiche Effekt einstellen, wie auf den Screenshots. Oder hat jemand eine bessere Idee?

Für die Kleinteile bin ich farblich sehr gut versorgt, aber die Außenlackierung wird dann wieder ein Problem. Eins ist sicher: Xtra Color nie wieder. Aber Email oder Wasserlösliche? Beides wohl gleich ungesund. Email hätte ich hätte ich zumindest Matt 82, was dem Braun der Tarnlackierung schön entspricht. Wie ist das mit Dunkelgrün Matt 68, müsst ich kaufen, passt das einigermaßen?
Sehr skeptisch bin ich bei Revells Vorschlag Himmelblau Matt 59 für die Unterseite zu verwenden. Der britische Farbton hat einen deutlichen Grünstich und in der Sim ist das fast weiß.

Tipps und Ratschläge sind höchst willkommen!

Und demnächst kommen auch Bilder, versprochen.

10

Mittwoch, 27. Januar 2016, 16:45

Hi DerDa,

Für die Unterseite könnteste du ja die Tarnung ,,Blach-White" nehmen.Also die ganze Unterseite weiß anmalen und einen Flügel schwarz.
Tut mir leid,dass ich keine Screenshots aus dem Spiel von dieser Tarnung zeigen kann,du solltest die aber auch selber finden können.

MfG
Maxim
Eins habe ich in Mathe gelernt,geht es zu leicht ist es falsch!

11

Donnerstag, 28. Januar 2016, 08:43

Hallo Maxim,

schön dass du auch mitschaust.
Die schwarz-weiße Unterseite ist wirklich was Nettes, aber die gab es, glaube ich zumindest, bei der Mk. II nicht mehr.
Und meine Spitty soll ja eine ganz bestimmte Maschine werde, wie du weißt. :D

Bist du am Sonntag morgen wieder dabei?

Viele Grüße,

Uwe

PS:
Und wer mal was richtig Tolles sehen will: die Kollegen vom JG 4 haben ein herrliches Video von ihrem Neujahrsflug gepostet.
https://www.youtube.com/watch?v=2ALPBjHZMKY
39 Gelbnasen in Formation! :ok: Was bin ich froh, dass ich an dem Tag nicht in meiner Spit saß. :D

12

Donnerstag, 28. Januar 2016, 13:41

Hi DerDa,

natürlich schau ich mit.Ist ja eine Spitfire.
Am Sonntag werd ich wahrscheinlich auch da sein.

MfG
Ceaser87
Eins habe ich in Mathe gelernt,geht es zu leicht ist es falsch!

13

Donnerstag, 28. Januar 2016, 16:05

Der Big Ed Ätzteilsatz kam heute auch, einige Tage früher, als angekündigt. Da schaut das Panel schon viel brauchbarer aus.

Um aber die Brechstangengeschichte mal, zumindest für mich, abzuschließen, folgendes Resumée:

Die Brechstange war bei MK. II sicher schon Standardausrüstung.
Zur Frage ihrer Farbe hat sich bisher noch niemand weiter gemeldet.
Die Information, sie sei nicht rot gewesen, läuft letzten Endes auf eine aus zweiter Hand überlieferte, unbestätigte Aussage eines namentlich unbekannten, vermutlichen Pilotenveteranen hinaus. Das kann man abkürzen mit: "Gerücht".
Dazu muss man ja bedenken, dass seit Ende des zweiten Weltkrieges sicher hunderte von Ex-Piloten, hunderte von Spitfire Modellen gesehen haben und es offensichtlich noch nie eine Beschwerde über die Farbe des Stemmeisens gegeben hat.
Fazit: auch wenn ich eine Spit bauen würde, die so tatsächlich mal geflogen ist, dat Dingens bliebe rot.

Keine Tipps zur sonstigen Farbwahl?

Viele Grüße,

Uwe

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14

Donnerstag, 28. Januar 2016, 19:29


Fazit: auch wenn ich eine Spit bauen würde, die so tatsächlich mal geflogen ist, dat Dingens bliebe rot.

Keine Tipps zur sonstigen Farbwahl?


Hallo Uwe :wink:

ich tendiere auch zu rot :rolleyes:

Bei allem anderen bin ich mir auch noch bisschen unsicher, sollte aber bald zu einem Ergebnis kommen - ich will spätestens Samstag die Gun zücken :D

Viele Grüße
Flo
„als wenn ein Engel schiebt“ (A. Galland über den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt)

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15

Sonntag, 31. Januar 2016, 14:20

Am Freitag ging es dann endlich, nach ein paar vorbereitenden Schritten, wie säubern und grundieren, los.

Zunächst habe ich mir mal Hilfe geholt, ich hoffe das geht in Ordnung.



Der doch recht extreme Größenunterschied zwischen den Sitzen von Revell und Eduard führte dann zu
einiger Nachdenklichkeit.



Mein 1:48 Spitfirepilot fand dann aber, dass der Revellsitz doch eher seinem kleinen Hintern angemessen wäre, als einem 1:32
Kollegen. Daher beschloss ich mich an Eduard zu halten. Na ja, zumindest in den Ausmaßen. Diese Ätzteilfalterei ist ja so en Geschäft für sich. Also Metaller werde ich sicher nimmer. Außerdem fehlte mir dann bei dem Blechteilchen einfach
das Volumen.

Ich habe ja auch lange überlegt, wie man denn Plastik wie Holz ausschauen lässt, oder wie man Metall
wie Holz ausschauen lässt, bis mir die Erleuchtung kam, dass es ja ein Material
gibt, das sowieso wie Holz ausschaut: nämlich Holz!

Mahagonyfurnier hatte ich nicht, da wäre die Maserung ohnehin zu grob, aber die bei Schiffsmodellbauern
zu recht so beliebte Elsbeere ist ja auch schon ein wenig rötlich (oberes Stück). Die Seitenteile nach dem Muster von Eduard ausgeschnitten, die
Sitzwanne so Pi mal Daumen, mit einfacher Wasserfarbe (gebrannte Siena) getönt und mit einem Borstenpinsel in Vandykebraun aus Ölfarbe ein wenig Maserung trockengebürstet. Antikwachs und Politur: passt.

Nächste Baustelle ist der Knüppel, der bei der Spit ja eher ein … na ja …ein … keine Ahnung wie man das
Ding nennen soll. Das Revellteil ist aber im Vergleich zu den Screenshots doch
ausgesprochen unterkomplex. Also wieder Holz raus.



Amputation und Verpflanzung von Teilen:



Das „Kästchen“ oben ist ebenfalls aus Furnier, das bei Revell fehlende konische Stück darüber, aus
einem gezogenen Gussast. Oben der Ring ist noch Original.

Dazu habe ich dann mit der Rückenlehne angefangen. Zunächst die Form aus Balsa ausgeschnitten, in diese
dann die Polsterform hineingeschliffen.



Und hier schon mit etwas Farbe. Das Polster habe ich mit Revell Matt 16 (son Brinselbraun) vorgestrichen
und dann mit dem Borstenpinsel wieder die gute Ölfarbe Vandykebraun nur mit den Spitzen draufgetupft, nicht gestrichen. Das gibt eigentlich eine nette Lederstruktur.



Alles zusammen gepappt, Nieten auf den Sitz mit Revell Alu 99, aufgetragen mit einem angespitzen
Zahnstocher. Beim Stick die Leitungen verlegt (Messingdraht, Bemalung Revell Matt 9),
Seitenteile und Klammer wieder aus Holz und oben die Detailbemalung.






Gar nicht so schlecht, wenn auch die gnadenlose Fotographie wieder Unsauberkeiten enthüllt, die ich
natürlich noch entfernen werde.


Und nun werde ich mal ans Panel gehen (händereib)



Viele Grüße,


Uwe

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16

Sonntag, 31. Januar 2016, 15:13

Hallo Uwe :wink:

ich bin beeindruckt :sabber:

Ich hoffe ich komme auch nur annähernd an Deine Spiti ran :pfeif:

Viele Grüße
Flo
„als wenn ein Engel schiebt“ (A. Galland über den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt)

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17

Sonntag, 31. Januar 2016, 16:20

Danke für die Blumen.
Cockpits kann ich einigermaßen, aber keine Sorge:
spätestens bei Lackieren oder den Klarsichtteilen versaubeutle ich dann wieder alles .... :bang:

18

Montag, 1. Februar 2016, 16:23

Schnupfen, Husten, Feinmotorik am A...
Und meine Frau hat auch noch die Kamera dabei.
Daher :schlaf:
Morgen gibts mehr.

19

Montag, 1. Februar 2016, 23:09

Ach, so ganz ohne basteln kann man ja nicht mal krank sein, und da die Kamera samt Ehegattin auch wieder
zuhause ist, noch ein paar Bilder von der fortschreitenden Arbeit gestern und heut.
Eigentlich habe ich an vier verschiedenen Modellen gearbeitet: einem Sitzmodell, einem Panelmodell,
einem Stickmodell und einem Pedalenmodell.

Das bringt wirklich was, wenn man die Sache so sieht. Wenn man das Cockpit nicht
als Ganzes betrachtet (oder gar die gesamte Maschine) dann verringert sich die
Ungeduld mit ihren oft katastrofinstren Folgen doch deutlich.
Und die verschiedenen Baugruppen können immer wieder durchtrocknen, wenn man sich den
anderen zuwendet.

Hier mal zwei davon:



Das war gestern Abend.
Schaut alles aus wie neu, nicht? Bleibt nicht so!

Beim Panel habe ich schonden einen oder anderen Farbklecks hinzugefügt, orange für Öl, rot für
Kraftstoff. Und auch die kleine rote Kraftstoffdruckwarnlampe unten rechts
glüht schon, wie sich das bei abgestelltem Motor gehört. Aber da muss noch einiges dazu.



Der Sitz nun auch zusammengefügt. Die Panzerplatte hinterm Kopf ist nicht die aus dem
Ätzteilsatz. Das Revellsche Plastikteil in seiner Massivität, wirkte deutlich
beruhigender und die Platte von Eduard wies keinerlei Strukturen auf, wie z. B.
die großen Nieten. Was ich mit den Teilen 66 und 68 anfangen sollte, hab ich eh
nicht kapiert. Vielleicht kann mich Flo erleuchten.



So, nun schon ein wenig angealtert.
Außerdem erkennt man rechts mittig schwach das grüne Leuchten der ‚DOWN‘
Anzeige für Fahrwerk, was am Boden ja doch einen gewissen Sinn macht.



Und noch abgeranzter
Dazugekommen sind inzwischen der Hebel für die Landeklappen links oben, zwei kleine Schalter
links unten für die Magnetzünder, der Eduardkompass und daneben ein
Eigenbauteil das den Kraftstoffhahn darstellt, ohne den ja dann doch wenig
ginge.
Was der messingfarbene Knopp daneben ist weiß ich nicht, hab ich von den
Screenshots. Auch wenn die Hebelchen in der Makroaufnahme etwas grob wirken,
finde ich, dass sie bei bloßem Auge durch die Dreidimensionalität den
realistischen Eindruck nicht wenig verstärken.



Dann noch die Bodenschale, hier gleich in einem dunkleren Grün und mit Ölfarbe eingesaut.
Schon Winston Churchill sprach ja von ‚blood, sweat and …‘ na ja, schweigen wir drüber, was da unten
alles rumgeschwappt sein kann.

Und von wegen keine Ungeduld

Natürlich musste gerade mal eine kleine Steckprobe sein. :D




Viele Grüße




Uwe

20

Dienstag, 2. Februar 2016, 08:53

Wow :thumbup:
---

Grüße

Simon

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21

Dienstag, 2. Februar 2016, 20:03

Hallo Uwe,

ich bin sprachlos was Du da zauberst :respekt: :ok: , da werde ich bei weitem nicht mithalten können :heul:
Bin technisch noch nicht soweit Teile selber zu scratchen, werde es aber versuchen :rolleyes:

Der Sitz nun auch zusammengefügt. Die Panzerplatte hinterm Kopf ist nicht die aus dem
Ätzteilsatz. Das Revellsche Plastikteil in seiner Massivität, wirkte deutlich
beruhigender und die Platte von Eduard wies keinerlei Strukturen auf, wie z. B.
die großen Nieten. Was ich mit den Teilen 66 und 68 anfangen sollte, hab ich eh
nicht kapiert. Vielleicht kann mich Flo erleuchten.


Das hab ich mich auch gefragt. Es müsste sich bei dem Teil 68 von Eduard um dieses Verbindungsstück von Bauabschnitt 15 der Revell-Anleitung handeln. Die Teile 66 sind m. M. nach nur "schmückendes Beiwerk".
Wenn jemand andere Infos hat bitte mich korrigieren.

Viele Grüße
Flo

P.S.: Bei mir geht's heut Abend auch wieder ein bisschen weiter ;)
„als wenn ein Engel schiebt“ (A. Galland über den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt)

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22

Mittwoch, 3. Februar 2016, 08:40

Nur keine falsche Bescheidenhet. Ihr könnt alle viel besser brushen als ich, und das sieht man dann wirklich.

Zitat vom 1. 2.
" Auch wenn die Hebelchen in der Makroaufnahme etwas grob wirken,
finde ich, ..."

Hab ich da etwa versucht, mir etwas schönzureden, was mir nicht gefällt???
Schuldig!

Also heut nachmittag geh ich mal dran ein Modell eines Landeklappenhebels für mein Modell eines Instrumentenpanels für mein Modell eines ... etc. zu bauen.
Sonst werd ich mich da noch in 30 Jahren drüber ärgern, dass ich doch wieder geschlampt habe.

Flo: diese Ätzteile hab ich einfach ersatzlos gestrichen. ich sehe wirklich nicht, wo die etwas zur Optik sinnvoll beitragen könnten. Ich bin mit den Ätzis zu dieser 1:32 Spit auch nicht ganz so zufrieden, wie mit denen für die 1:48 von Tamiya. In dem Maßstab fällt es doch eher auf, dass das sehr dünnes Blech ist. Und manchmal frage ich mich auch, was denn genau besser sein soll. Über das Reflexvisier werde ich mir heute auch mal Gedanken machen. Das Panel ist aber absolut genial und schon dafür hat sich der Ätzteilsatz gelohnt.

Mit dem scratchen, probier das einfach mal. Es wird nicht das erste Teil gleich gut werden, vielleicht auch nicht das zweite. Aber wenn es mal passt, das ist ein richtig tolles Feeling. Man muss sich nur trauen. Und das Allerschönste ist, dass man jede noch so bekloppte Idee einfach testen kann, für so ein Spielkind wie mich paradiesisch. Technisch und handwerklich halt ich mich dagegen für eindeutig unterdurchschnittlich.

23

Mittwoch, 3. Februar 2016, 14:18

Sehr sehr geil!!!

:respekt:

Hatte eigentlich auch noch ´ne Spucki in 48 auf der Liste. Ich halte mich aber glaub ich damit erstmal dezent im Hintergrund.
Abonniert!!!

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24

Donnerstag, 4. Februar 2016, 12:11

Oje,

ich bin der vierte im Spitfire-Bunde und bin jetzt schon geplättet von dem was ich sehe 8| :respekt:
Werde auch bald loslegen!
"Soll das Werk den Meister Loben" (Friedrich Schiller)

25

Donnerstag, 4. Februar 2016, 13:22

Zur Mittagspause mal wieder ein paar Fotos zeigen, ich hab auch versucht die mal ein wenig schöner
zu machen:
Jetzt habe ich mich wirklich zur Geduld gezwungen und Schrittchen für Schrittchen getan und immer
schön die Trockenzeiten von Farbe und Kleber bedacht.

Schwer fällt das! Aber es lohnt sich.





Am Panel ist der Klappenhebel nun etwas schöner geworden

Unschön ist, dass durch den erheblich größeren Eduardsitz und die noch hinter den Sitz eingeschobene
Panzerplatte der Bewegungsspielraum für den Knüppel eigentlich viel zu klein ist. Aber das lässt sich leider nicht ändern.

Das Gestänge und der Hebel für die Sitzhöhenverstellung kann man auch nicht mehr sinnvoll anbringen. Auf
der linken Seite habe ich das durch ein Drahtstück ersetzt.

Das Funkgerät von Revell wurde durch einen Eigenbau ersetzt,



der dem in der Sim dargestellten näherkommt.


Dadurch hat sich dann auch geklärt, dass die X-förmige Eduardstrebe nicht verbaut wird und was die kleinen
Teile 66 sollen. Leider waren da schon zwei so fest wie falsch eingeklebt. Man sollt halt schon hingucken, wenn man eigentlich alle Info hat.

Die Ölfarbe auf dem Sitz wird noch trocknen und an Glanz verlieren.







Viele Grüße








Uwe

26

Donnerstag, 4. Februar 2016, 13:25

Einfach super!

Mal ´ne Frage zu der Trocknungszeit von Ölfarben?
Wie lang muss man dabei so seine Geduld strapazieren? Kann das ein Mensch aushalten?

27

Donnerstag, 4. Februar 2016, 14:11

Meine Erfahrungswerte:
Das kommt ganz auf die Dicke der Farbschicht, die Saugfähigkeit des Untergrundes und die Raumtemperatur an.
Auch bei dünner Farbe auf saugfähigem Untergrund mindestens ein voller Tag bis zur Grifffestigkeit.
Nach drei Tagen in der Regel immer stabil und weiterverarbeitbar, komplettes Durchtrocknen bis zu einer Woche.

also: neee, das ist schon irgendwo unmenschlich!

Und wer ne Spit hat, soll sie auch mitbauen! Nix da mit Hintergrund! :D :D :D

ach ja, vielleicht entferne ich bei den nächsten Bilder sogar die Katzenhaare, weil ihr es seid ...

28

Freitag, 5. Februar 2016, 20:14

Gebastelt hab ich erstmal fast nix.
Aber das ist gut so, denn endlich habe ich mal den schönen Grundsatz: 'Erst denken, dann kleben!' beherzigt.

Hier mal ein Bild, von der linken Seitenwand des Pits mit Revell und den meisten Eduardteilen:

Und hier eins davon, wie das mal aussehen soll:

Ääääääääääääääääääähm ....
Ich glaube die Schlussfolgerung ist offensichtlich:
Ich werde das Wochenende damit zubringen, ganz viele Modelle kleiner Geräte für das Modell der linken Seitenwand, für das Modell des Cockpits für das Modell der Spitty zu bauen. :D :D :D

Wenn man genau hinguckt ist das gar nicht so schlimm: das meiste sind Kombinationen von zylindrischen oder quaderförmigen Dingern auf runden oder rechteckigen Platten. Der Rest ist Farbe und antäuschen.

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29

Freitag, 5. Februar 2016, 20:44

Hallo Uwe :wink:

gefällt mit gut Dein Cockpit, vorallem der Sitz :ok:
Ich glaub meiner wird nicht so dolle... :(

Der Rest ist Farbe und antäuschen.


Das kenn ich, aber meine Eigenbaukünste bewegen sich im Minus-Bereich... :abhau:

Bin gespannt wie es bei Dir weiter geht und bleibe logischerweise dran :five:

Viele Grüße und ein erfolgreiches Wochenende :hand:
Flo
„als wenn ein Engel schiebt“ (A. Galland über den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt)

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30

Samstag, 6. Februar 2016, 22:39

Ein nicht ganz ungewöhnlicher Dialog im Teamspeak des FG-28 Sonntagsmorgens über dem virtuellen Kanal:
"180 Grad Wende über links, Ausführung jetzt!"
...
"DerDa, wo bist du?"
"Achs so, das Links ..."

Was ich damit sagen will: ich hab inzwischen gemerkt, dass mein Screenshot die linke Cockpitwand zeigt, das Revellteil aber von rechts ist.
Keine Sorge, der Schubhebel wird schon an der richtigen Stelle landen, soweit ich weiß hatte die RAF keine besonderen Maschinen für Linkshänder vorgeshen ...

Morgen lass ich mich erstmal wieder abschießen, dann schaun wir mal wie weit ich noch mit dem Basteln komme.

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