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  • »guzzifuzzi« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Burkhard Peters

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1

Sonntag, 24. Januar 2016, 00:29

Moto Guzzi V7 700 -Gespann mit Steib S 500

:wink: Moin !

Nachdem meine Vitrinen wieder so sind wie ich mir das vorstelle kann es jetzt mit einem Baubericht weitergehen.Es wird mal wieder eine Guzzi von Protar ,und zwar möchte ich aus dem Kit (angefangenes Teil aus der Bucht ,35 Euronen :tanz: ) das bauen ,was dieser Bausatz eigentlich ist: eine V7 700 ,Vorbildbaujahr `67 -`69 .
Der Kit wurde ja als V7 Special ,`69-`71 ,verkauft .Um diese korrekt zu bauen sind jedoch diverse Änderungen nötig , siehe auch meineMoto Guzzi V7 Special mit Steib S 200 Basis Protar/Schuco

Ich habe mich bewußt für die V 7 700 entschieden um auch zu zeigen was sich aus der Wiederauflage von Italeri ohne großen Aufwand machen läßt. Auslöser war u.A. auch daß mir in der Bucht ein BMW-Gespann von Tootsie-Toys für schlanke 45,- über den Weg lief.( Das gleiche Teil wurde meines Wissens nach auch von Schuco vertrieben).
Die Zugmaschine ist grottig ,aber der S 500 ist schön getroffen,der hat Potential .
Heute gibt`s erstmal nur die Bilder vom Kit ,den Rädern (bin aber noch nicht ganz sicher ob ich diese verbauen werde) und dem Seitenwagen.

Nu geit dat los :


Tank gespachtelt ,Decals tot,einige Teile gelöst ,Felgen grottig verklebt ,der Rest o.K. und komplett .Herz ,was willst du mehr ?


Ob ich diesen Radsatz (meine Akkupunktursitzung der letzten Woche ) verwende ,weiß ich noch nicht. Alternativ habe ich noch eine guten Original-Protar-Satz welcher besser zum Seitenwagenrad passen würde ,denn das ist leider so gebaut daß ich es nicht neu speichen kann. Außerdem soll das Gespann später neben dem V7-Special-Gespann stehen um die beiden Steibs nebeneinander zu haben.Mal schau´n .. :idee:





Stellprobe mit meiner Uralt-Universal-Test-V7. Im Hintergrund das "Amputat" ,mit Holsteiner Spezial-Werkzeug entfernt. :grins:

Weiteres in Kürze ,Gruß,Burkhard

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Realname: Peter Justus

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2

Sonntag, 24. Januar 2016, 07:38

Tach auch, da will ich mal bequem in die erste Reihe hocken, wird bestimmt spannend mit der ganzen Amputation etc pp...

Könntest du statt der Speichenräder nicht schöne Scheibenräder drehen?
Soweit ich mich erinnere fuhr bei uns mal so´n Teil rum, der hatte zumindest hinten ´ne Scheibe, meinte das wäre wohl besser wegen Kraftübertragung und so.
Aber ich weiß das nicht mehr so genau, sind halt auch ein paar Jährchen zwischen...

Peter

muellerk

unregistriert

3

Sonntag, 24. Januar 2016, 11:09

Klasse Burkhard :thumbsup:
Dein BB werde ich auf jeden Fall wieder verfolgen wird bestimmt wieder ein Mordspaß, die Axt liegt ja schon bereit .

Zitat

Ich habe mich bewußt für die V 7 700 entschieden um auch zu zeigen was sich aus der Wiederauflage von Italeri ohne großen Aufwand machen läßt

Ich denke mit der V7 meinst du die Carabinieri ,die du mal vorgestellt hast ?


Gruß Karlheinz

4

Sonntag, 24. Januar 2016, 11:52

Hallo Burkhard,
na da bin ich aber dabei.Wollte schon immer mal die Guzzi mit dem Esci Wehrmachtsbeiboot versehen,evt. kann ich mir da ja was bei dir abgucken.Wobei dein Steibboot allerdings auch ne tolle Idee ist.
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

Ich bin der,der nicht bei Facebook ist!!!! :abhau: :baeh:

5

Sonntag, 24. Januar 2016, 12:16

Ah, wieder Alteisen vom Feinsten von dir. Bin nur eben Chips holen............ :ok:

h@mmerhand

unregistriert

6

Sonntag, 24. Januar 2016, 13:19

Sieht interessant und verstörend zu gleich aus :cracy: .... Liebling, hältst Du mal die Axt..... :abhau:

Schön, wiedereinmal ein Sidecar Baubericht. ... und , es sieht nach Englands Straßen aus, wenn das Boot links steht :grins:


Grüße


HH

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Realname: Burkhard Peters

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7

Sonntag, 24. Januar 2016, 20:15

:wink: Moin !

Hej ,hier sind ja schon jede Menge Mopedbauer versammelt ,ist fast wie auf`m Treffen... :prost: Klasse ,da freue ich mich und Danke :hand: schon mal im Vorwege.

@ Peter (mumm): Scheibenräder sind nicht wirklich meins ;es gibt nur ganz wenige Mopeds (V-Max hinten z.B.) wo mir diese Dinger gefallen. :(
Liegt vielleicht auch in meiner Holsteiner Natur: Bei Windstärke 10 mit Scheibenrädern über die Fehmarnsundbrücke fahren--- Brrrrrrr.... ANGST!!!!!

@ Karlheinz : Tja ,irgendwie mußte ich das bayrische Übel ja zumindestens symbolisch entfernen . :grins: :grins:
Mit der Wiederauflage meine ich die V7- Carabinieri von Italeri ,habe vergessen daß richtig zu erwähnen ,sorry. :S

@ Rudi : Das Esci-Boot habe ich auch noch zu liegen. Soll mal zum Nachbau meines Gespanns verwendet werden . Irgendwie drücke ich mich noch vor diesem Projekt.
Und dem Steib S500 jage ich schon sehr lange hinterher (diese Gespanne von Tootsie-Toys / Schuco haben immer ganz schön heftige Preise.)

@ Thomas : Laß`es Dir schmecken. ;)

@ Heiko: wie gesagt ,Holsteiner Spezialwerkzeug ! Eigentlich plane ich ,das Boot auf Rechts umzubauen .Muß mal schauen wie sich das lösen läßt ; wenn der Seitenwagen richtig zerlegt ist weiß ich mehr .Bis jetzt gehe ich von einem Neubau des Steib-Rahmens aus .

Grüße ,Burkhard

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8

Sonntag, 24. Januar 2016, 21:52

:wink: Moin !

Das Beste kommt nicht zum Schluß ,sondern ....

Hier die ersten Schritte der Antriebseinheit :


Motorblock und Getriebe sind noch getrennt. Soweit alles ooB ,jedoch sind alle Paßstifte entfernt. In dieser Bauphase ist die Glasplatte mein ständiger Begleiter.Alle Paßflächen werden plangeschliffen ,geklebt mit Revell-Contacta . Das verschafft mir Zeit für Korrekturen.




Zylinder und Köpfe sind einbaufertig.Die beiden Platten zwischen Kopf und Zylinder lasse ich weg ,denn sie verschlimmbessern nur die Ausrichtung.Die Zylinder sind Rechts und Links baugleich ; man kann sie also so hindrehen,daß die schlechtern Kühlrippen hinten unter den Vergasern liegen.
Mit den am Bildrand zu sehenden Werkzeugen bearbeite ich die Kühlrippen,bis diese manierlich aussehen.Sämtliche Auswerfermarken sind zum Glück aber so platziert ,daß sie am fertigen Modell kaum einzusehen sind.
Das Aufsetzen der Zylinder erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt ;vorher sind noch Ansaugstutzen und Vergaser zu montieren.

So long ,Burkhard

9

Sonntag, 24. Januar 2016, 22:05

Hallo Burkhard,
verstehe ich das richtig das du die Passstifte entfernst weil sonst nix so richtig passt ? Ist ja schliesslich ein alter Protarkit da ist man Kummer gewohnt.
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

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Realname: Tom

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10

Montag, 25. Januar 2016, 07:26

na da bin ich doch auch dabei, coole Sache bisher :wink: :ok:
Alles was es über mich, meine Vorstellungen, aktuellen Projekte und beendeten Modelle zu wissen gibt!

:sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

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Realname: Burkhard Peters

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11

Montag, 25. Januar 2016, 21:29

:wink: Moin !

@ Rudi : Richtig ,die Paßstifte sind teilweise so unförmig ,daß sie die Passungen nur erschweren .Also : Weg damit und selber ausrichten.

@ Tom : Hej ,Tom ,schnapp`Dir ein Pils und setz`Dich dazu ! :prost:

Kurzes update :


Hier mal ein Blick auf die "Paßstifte" ;Bild ist mies aber ich denke man kann die Dinger erkennen.



Die Vergaser . Die Zapfen für Chokezüge und Benzinleitungen sind gegen Drahtstifte in korrekter Position getauscht .Schraubenkopf für den Benzinanschluß.Leerlaufeinstellschrauben sind geschlitzt ,in der Bohrung befinden sich nachher die Gemischeinstellschrauben.Der Zapfen oben an den Vergasern bleibt stehen ,da ich die originalen Protar-Gaszüge verwenden werde. Deren aufgedicktes Ende sieht nämlich sehr schön nach Gummiabdeckkappe aus.

Grüße ,Burkhard

muellerk

unregistriert

12

Montag, 25. Januar 2016, 21:59

Burkhard du gibst ja schon wieder ganz schön Gummi !

Die Detailverbesserungen find ich sehr gut :thumbsup:
Paßstifte säbel ich auch mal öfters ab, damit ich es mehr nach " Wunsch "! ausrichten kann.

Hast du dir ein Punch/Die Set gegönnt oder ist dieser Winzminisechskant von Hand geschnitzt ?
Gruß Karlheinz

13

Dienstag, 26. Januar 2016, 22:35

Hallo Burkhard,

was für ein schönes Projekt - und so gut passend zur V7. In den 70ern gab es neben der Moto Guzzi kaum noch Serienmotorräder,
an die man ohne Umbau einen Beiwagen schrauben konnte.

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Beste Grüße - Peter
Beste Grüße vom Plastinator

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Realname: Burkhard Peters

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14

Mittwoch, 27. Januar 2016, 21:57

:wink: Moin !

Die Detailverbesserungen find ich sehr gut
@ Karlheinz : Danke ,aber warte erstmal ab ,bis ich den ganzen Kram verklebt und ausgerichtet habe ,das gibt immer `ne kleine Schweinerei ab... :S
und nein ,kein Punch&Die ,es handelt sich um 6-Kant Plastikstäbe ,gibt`s bei z.B. RaiRo in diversen Durchmessern.

@ Peter : Also außer der V7 würden mir eigentlich auch nur noch die MZ-Modelle einfallen ,mal abgesehen von damaligen Exoten wie Jawa ,Dnepr/Ural .Bei den E-Glides von
Harley wüßte ich jetzt nicht ,ob das ohne Umbauten abging .Die Werks-Gespanne von Harley hatten doch Gußräder,und die kamen erst 79/80.Weißt du da mehr ?


So , und hier das update:


Die Flansche der Ansugstutzen (schwarz) sind bei Protar quadratisch ;das ist falsch .An der Innenseite muß eine Ecke abgerundet werden.
An den Vergaserschellen (weiß) sind kleine " Knebel" zu sehen ,sind eigentlich falsch und sollten durch eine 6-Kant-Schraube ersetzt werden .Ich finde die Teile aber so Protar-sympatisch ,daß sie meistens dranbleiben dürfen. :smilie:


Die chromigen Hülsen sollen die Zylinder ausrichten . Weglassen!! Auch die Zapfen unten an den Zylindern ,welche in Aussparungen am Motorblock eingreifen ,entferne ich immer.


Und so sieht der Kram nach dem Verkleben aus. Insgesamt sind hier 10 Teile zueinander auszurichten.Auch hier findet Revell-Contacta Anwendung . Bei diesem Motor hat`s etwa 20 Minuten gedauert ,Alles in Allem hat`s recht gut geklappt . Sieht noch wüst aus mit den fehlenden Feinarbeiten ,auch Klebespuren habe ich hinterlassen,aber die Feinarbeiten bewahre ich mir immer bis nach dieser Ausricht-Arie auf.






Grüße mit leicht klebrigen Fingerspitzen ,Burkhard

Ach so ,hab` ich noch vergessen zu erwähnen : die Ansugstutzen haben unterschiedliche Längen ,nicht verwechseln !

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Realname: Tom

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15

Mittwoch, 27. Januar 2016, 22:10

saubere Arbeit, geht echt ordentlich voran :ok:
Alles was es über mich, meine Vorstellungen, aktuellen Projekte und beendeten Modelle zu wissen gibt!

:sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

muellerk

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16

Mittwoch, 27. Januar 2016, 23:01

Die Protarkits haben es ja in sich......

Auf jeden Fall Burkhard :thumbsup:
Der Motor sieht richtig gut aus, alles schön Plan, die Kühlrippen hast du ja schön versäubert, strahlst du die anschließend noch ein wenig ?

Wusste gar nicht dass es so "kleine" Sechskant als Profil gibt .
Gruß Karlheinz

  • »guzzifuzzi« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Burkhard Peters

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17

Samstag, 30. Januar 2016, 00:11

:wink: Moin !

Danke euch Beiden ! :hand:

Gestrahlt wird diesesmal nicht ,denn die Gußteile aus einer laufenden Serie sind nicht besonders rauh. Die Oberflächenstruktur stelle ich folgendermaßen dar :
Erstmal alles per Pinsel eisenfarben anpönen ,dann nach kurzer Trocknungszeit mit einem feinen,borstigen Pinsel und ein wenig Verdünnung "überstippeln" .
Der Zustand des Modells soll später etwa folgendermaßen sein:
Laufleistung ca. 80.000 km (also gerade eingefahren),Alter ca. 20 Jahre ,beherzt `rangenommen aber immer top gepflegt.Frei nach dem Motto:

Gespannfahren macht erst dann richtig Spaß wenn man auf ZWEI Rädern unterwegs ist ! :grins: :grins: :grins:

Am Antrieb wurde folgendes gemacht : Löcher und Klebeflächen angebracht für Ölleitungen,Öldruckschalter ,diverse Ablaß- und Einfüllschrauben.(Einzelheiten gibt`s später)

Nun die ersten Änderungen zum Anbau des Seitenwagens:
Durchbohren von Motor- und Getriebebefestigungspunkten mit 1,5mm (Steuergehäusedeckel vorn) und Getriebehalter mit 1mm .Die originalen Protar-Befestigungen sind absolut o.K. ,aber da der Seitenwagen recht schwer ist reicht mir das nicht.

So ,genug gelabert ,hier die Fotos :






Grüße ,Burkhard

18

Samstag, 30. Januar 2016, 09:20

Oh man Burkhard!

Da sieht man mal ein paar Tage hier nicht rein, und du legst vor, dass es nur so eine Freude ist :ok:
Also ich habe ja bis dato nur Tamiya Bausätze gebaut, und nun mal ein paar Arbeiten an einer MV von Italeri übernommen. Und die Qualität hat mir schon Angst gemacht. Wenn ich dann lese was du alles machen "musst", damit aus dem Protar Bausatz eines deiner wunderbaren Modelle wird - RESPEKT :thumbup:
Ich werde gespannt mitlesen, und vielleicht die ein oder andere "blöde" Frage stellen :rolleyes:

Ciao
Guzzi rules!
DUCATI FAHRER SIND HÖRBARER

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Realname: Tom

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19

Samstag, 30. Januar 2016, 18:43

echt super :ok:
Alles was es über mich, meine Vorstellungen, aktuellen Projekte und beendeten Modelle zu wissen gibt!

:sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

muellerk

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20

Sonntag, 31. Januar 2016, 19:01

Burkhard Schöner Wash am Motor :thumbsup: , sieht nach Wasserfarbe aus .
Der Dünne Draht macht ja schon leicht ne biege ( Bild 2 ) oder spielt das nachher keine Rolle mehr, wenn der Rahmen zusammen ist ?
Gruß Karlheinz

  • »guzzifuzzi« ist der Autor dieses Themas

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21

Sonntag, 31. Januar 2016, 21:29

:wink: Moin !

@ Patrick : ...muß ja sehen ,daß ich irgendwie an deiner Panigale dranbleibe .. :grins: na ja ,und soooviel Angst braucht man vor den ollen Protars echt nicht zu haben,es dauert halt alles ein wenig länger.Die Tamiyas sind eben von (Modellbau-)Technikern und Kaufleuten konstruiert ,wogegen bei Protar eher echte Motorrad-Enthusiasten am Werk waren. Und blöde Fragen gibts nicht,nur blöde Antworten. :ok:

@Tom : Danke für die seelische Unterstützung. :hand:

@ Karlheinz : Nee,Karlheinz ,so schnell bin ich in meinem Alter nich` mehr .. :D . Ein Wash hat der Motor bis hierhin noch gar nicht gekriegt,kommt erst auf den jetzt folgenden Bildern.Das ist einfach nur Revell-Enamel Nr.91,eisenfarbig.Der dünnere Draht hinten ist einfach nur mal so durchgesteckt,zum Testen.Hat auch nicht viel zu halten.
Der vordere trägt nachher dagegen einen der Seitenwagenanschlüsse .Auf jeden Fall aber Danke ,daß Du mir´s gesagt hast !

So und weiter geht´s :

Hier nach dem Washing ,nach alter Väter Sitte mit stark verdünntem Schwarz ,Revell- Enamel.
Ergänzt wurden die Ölleitungen zu den Köpfen sowie ein Öldruckschalter.(Graues Kabel ,dank meines unterirdischen fotografischen :doof: Talentes kaum zu sehen..)


Öleinfüllschraube am Motor (Rundstab plus Sechskantstab) Die Größe paßt ,ist im Original Schlüsselweite 22mm. Der Starter ist auch dran.Hier ist zu beachten,daß am Motor vor dem Starter ein schmaler Streifen in Starterfarbe gemalt werden muß; dieser Streifen gehört zum Lagerschild des Starters. Das blaue Kabel oben am Getriebe kommt vom Leerlaufschalter.


Einfüll- und Kontrollschraube vom Getriebe.


Die Ölwanne und das Getriebe haben jetzt auch Ablaßschrauben.

Grüße ,Burkhard

muellerk

unregistriert

22

Sonntag, 31. Januar 2016, 22:46

Hi Burkhard..... schöne Details !
Ich sollte mir vielleicht mal wieder diese Revell Enamels anschauen, ich habe die Revells damals aller verflucht die wollten bei mir nie trocken !
Auf jeden Fall find ich die 20 Jahre und 80000 km Look von deinem Eisen (91) farblich großartig :thumbup: .

Gruß Karlheinz

Zitat

so schnell bin ich in meinem Alter nich` mehr .. :D

:heul:

23

Dienstag, 2. Februar 2016, 22:12

Servus Burkhard,

Jedesmal bin ich überrascht was du aus den grottenschlechten Bausatzmotoren rausholst.
Wie ich das erste Bild davon gesehn hab, bin ich gedanklich schon mit dem Fuß drauf gestanden. Die letzten Bilder mit etwas Farbe drauf haben mich wieder weitgehend besänftigt.

LG
Norbert

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24

Donnerstag, 4. Februar 2016, 18:29

:wink: Moin !

Karlheinz,Danke,ich geb´mir Mühe ! Die Metallicfarben trocknen recht zügig ,gleiches gilt für die Mattlacke.Revell hat vor so geschätzten 3-4 Jahren die Rezeptur wohl etwas verändert und seitdem geht`s wirklich schneller. Die Glanzlacke brauchen allerdings immer noch recht lange. An der Heizung oder in der Sonne lasse ich mindestens zwei Tage vergehen bevor die Teile kräftiger angefasst /poliert werden können. Der wichtigste Vorteil der Revell-Enamels ist meiner Meinung nach jedoch der sehr schöne und tiefe Glanz .

Norbert , wenn man bedenkt ,wie alt diese Kits sind geht das ganze schon in Ordnung. Von der Paßform waren die anderen Hersteller damals auch nicht besser und bei der Detailierung ist Protar ziemlich weit vorne.

Und hier gibt es den aktuellen Zustand des Motors:


Das Zündgeschirr ist montiert. Habe mich mal für die ziemlich orangene Variante entschieden , Dunkelbraun oder Schwarz wären auch möglich ,je nach Hersteller.
Außerdem mußte das Geraffel nach 80.tkm endlich mal erneuert werden ,das darf man doch sehen oder ?
Gleiches gilt für die Benzinschläuche.
Unter der Verteilerkappe ist übrigens der von Protar unterschlagene Zündkondensator zu erkennen,am Ende des grünen Kabels.




Hier nochmal der Öldruckschalter ,ihr wißt ja.. der Fotoapperat und ich .... :roll:


Zum Vergleich der V7-Special-Motor .
Bei den Chromteilen bin ich noch unentschlossen ob diese so bleiben (habe nur mal eine dünne Schicht Seidenmatten Klarlack mit etwas Schwarz versetzt und `drübergehustet. )Eigentlich bin ich recht zufrieden,sieht aus wie poliert und zur Pflege dünn mit Sprühöl behandelt. Oder ob doch noch das Alclad zum Einsatz kommt? :nixweis: Was denkt ihr ?

Grüße ,Burkhard

h@mmerhand

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25

Donnerstag, 4. Februar 2016, 19:28

Schöne Arbeit am Motor :ok: Der Gut-Gebraucht-Look kommt auch rüber

Grüße

HH

26

Donnerstag, 4. Februar 2016, 20:11

Hallo Burkhard,
auf den Bildern wirkt der Chromeffekt auf jeden fall sehr realistisch gepflegt gealtert.Wie übrigens der ganze Motor sehr echt wirkt.
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

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muellerk

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27

Donnerstag, 4. Februar 2016, 20:35

Sauber Burkhard :thumbsup:
Dein Motor gefällt mir jedesmal besser, den Gebrauchszustand find ich absolut überzeugend !
Wenn du mit dem Chromglanz zufrieden bist, lass es !

Gruß Karlheinz

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28

Freitag, 5. Februar 2016, 19:02

:wink: Moin !

Danke Euch ,Jungs ! :hand: Das Herzstück ist quasi fertig ,fehlen nur noch einige Kleinigkeiten wie Schellen & Co.Die letzten Details kommen aber erst später ,denn den Motor darf ich für die ganze Anpasserei wohl noch ziemlich häufig anfassen.

Grüße, Burkhard

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29

Samstag, 6. Februar 2016, 00:36

:wink: Moin !

...und weiter geht es mit dem Rahmen:


Die Schweißnähte sind nicht von mir und auch Karlheinz hatte seine Finger nicht im Spiel. Original Protar ,wegen solcher Details liebe ich diese alten Kisten. :love:


...im krassen Gegensatz dazu die Gießqualität des Steuerkopfes . :heul:


Die originale Protar-Schwingenlagerung ist absolut o.K. (Schwinge `rinn, Schraube hinterher ,alles gut) ,für den Gespannumbau muß ich das jedoch abändern.




2,5 mm Messingrohr als Schwingenachse , darin 1 mm-Stab,an welchem später die Seitenwagenbefestigung angebracht wird.Die übrigen Rohre und Stäbe dienen zur Kontrolle ,ob alles gerade ist.






Hier möchte ich Euch noch eine Alternative zeigen : Der hintere Fußrastenbogen wird mittels einer Platte verschlossen.Auf diese Platte wird die Seitenwagenhalterung geschraubt.Wurde so von Guzzi bei den Werks-Gespannen gelöst . Auch bei meinem V7-Special-Gespann habe ich darauf zurückgegriffen.

Grüße ,Burkhard

muellerk

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30

Samstag, 6. Februar 2016, 07:31

Saubere Arbeit Burkhard :thumbsup:

Zitat

Auf diese Platte wird die Seitenwagenhalterung geschraubt.Wurde so von Guzzi bei den Werks-Gespannen gelöst


Aber sag mal Enzyklopädie des motorisierten Zweirads mit Benzin im Blut, woher weißt du das alles ?

Darf doch du sagen ?

Gruß Karlheinz

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