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1

Freitag, 8. Januar 2016, 19:37

Le Glorieux 1:150 von Heller

Hallo liebe Modell(bau)gemeinde,

als sehr interessierter Leser des Forums möchte ich Euch meinen Baubericht nicht vorenthalten. Ich habe, mit teils sehr langer Unterbrechung, immer mal wieder kleine Segler zusammengebaut und mich nun an einen, für mich neuen Maßstab herangewagt. Ich möchte ein recht detailliertes Schiffchen zusammenbauen, nehme mir daher auch viel Zeit dabei. Da ich mir viel Wissen "angelesen" habe, werde ich einige Techniken, wie z.B. gravieren, altern, gießen und vielleicht auch noch das Herstellen eines Decals übernehmen und zeigen. Über Kritik und Ratschläge würde ich mich freuen.
Zum Start des Berichtes erst einmal ein paar Bilder.


Start mit dem Ständer :abhau:



Die ersten Schritte, Auslassmarken wegdremeln.


Bordwand wird hier aufgedoppelt.


Leider sind einige Geschützpforten zu tief ausgeschnitten, daher wird die fehlende Leiste ausgebessert und die Öffnung später nach oben erweitert.










Es kommt noch einiges an Arbeit auf mich zu, da die Spritzlinge nicht sehr genau sind, aber das wusste ich vorher.
Bis demnächst
Steffen
Schönen Gruß, Steffen

Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
Fertig: HMS Beagle 1:96, Gorch Fock 1:253, HMS Victory 1:225, Cutty Sark 1:350
Nach dem Modell ist vor dem Modell: USS Constitution 1:96 von Revell, in Warteposition.


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Realname: Peter

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2

Freitag, 8. Januar 2016, 19:58

Ahoi Steffen,

Da hast du mal einen eifrigen Mitleser bekommen. Wenn du all die Dinge durchführst, dann bin ich sehr gespannt. Eine kleine Bitte noch. Wenn es keine Umstände macht, könntest du die Maße und Hersteller/Farbnummern usw. mit angeben? Wie ich finde macht das aus einem gutem Baubericht einen Super Baubericht.

Wie deine Bilder zeigen hast du Evrgreen Plastikleisten verbaut. Welche stärke haben diese?

Ich schaue dir auf die Finger. :kaffee:
LG,
Peter


Baustelle: USS Arizona BB-39 1/200

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Realname: Dirk Wörner

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3

Freitag, 8. Januar 2016, 20:05

Hi Steffen..... :wink:

Zuerst einmal.... Herzlich Willkommen hier. Du hast dir ja einiges vorgenommen mit deiner Le Glorieux. Dabei wünsche ich dir viel Erfolg... und noch mehr Spaß beim Bau... :thumbsup:

Melde mich mal als Zuschauer an.

Gruß, Dirk. :ok:

4

Freitag, 8. Januar 2016, 20:30

very interesting to get the construction of this model I will be happy to follow the process... :ahoi: :ok:

5

Freitag, 8. Januar 2016, 20:34

Hallo Peter, Ahoi Dirk,

der Tipp ist natürlich richtig. Ich habe bei den Evergreenleisten 3 verschiedene Stärken verbaut, 1,5 x 2mm als obere Leiste, 2 x 4 mm als untere Leiste und die Abschnitte rechts und links der Pforten. Als Verstärkung der Deckauflage des zweiten Zwischendecks habe ich dann noch 1,5 x 2mm Leisten aufgedoppelt. Zur Stabilisierung und als Auflage für das unterste Deck habe ich noch 2fach eine 2 x 4mm Leiste aufgeklebt.

Die erste Leiste unter der braunen siehe Pfeil, die zweite dann drüber. (ein Bild davon habe ich vergessen :bang: )



Diese Verstärkungen sind unbedingt erforderlich, sonst bekommt man die Decks nicht heil an Ort und Stelle, da ja beim Einbau des zweiten Decks dann bereits die Lafetten und Kanonen montiert sind.

Bei den Farben habe ich sowohl Humbrol als auch Revellfarben verwendet. Das Rot hier ist Revell matt 36.
Die Decks werde ich mit Revell matt 88 streichen und dunkles Holz mit Humbrol matt 98.

LG Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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6

Freitag, 8. Januar 2016, 20:44

Hallo Steffen, schönes Projekt, da schau ich gerne zu :-)

Die hintere Pforte gehört aber normalerweise so, sie schneidet die Berghölzer :-)

XXXDAn
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



Feinste Ätzteile für HMS Victory 1:100
http://www.dafinismus.de

7

Freitag, 8. Januar 2016, 20:55

Hallo Dafi,

verdammt, das ist ja jetzt echt doof, ich hab die Pforte fertig, lackiert und gedrakt. Da komme ich jetzt nicht ohne großen Schaden mehr ran, muss also so bleiben. Leider war die Pforte auf beiden Rumpfhälfen unterschiedlich gefertigt, ich habe mich also für die falsche Variante entschieden.
Schönen Gruß, Steffen

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Realname: Peter

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8

Freitag, 8. Januar 2016, 21:27

Ahoi Steffen,

So stelle ich mir einen Baubericht vor. Informativ für alle eine Anregung zum Nachbauen. Wenn du das so durchhälst, dann wird das eine super Sache. :ahoi:
LG,
Peter


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9

Freitag, 8. Januar 2016, 21:39

Details vom Bug, Bemalung der Decks

... ich habe für heute noch ein paar Bilder vorbereitet.

Zunächst hier meine Farbe für das "Altern", Ölfarbe gibt es preiswert bei Amazon: Pebeo - van Dyck braun (30).



Der Zugang zum Bugspriet. Die Struktur der Beplankung und die Türen habe ich mit einer Gravurnadel (Töpferwerkzeug) eingeritzt und etwas abgeschliffen. Farbgebung mit Revell matt 78, den Rost an den Scharnieren habe ich mit Revell matt 37 erzeugt. Geländer mit Humbrol 98. Dann alles schön mit van Dyck braun nachgealtert, wie ich das mache sehr Ihr bei den Decks weiter unten.







Hier nun die Decks (Farben Revell matt 88 und Humbrol 98 )


Vorgestrichen (Grundierung)


Ölfarbe aufgetragen




mit Küchenpapier und Wattestäbchen Ölfarbe wieder abgenommen.












So, nun aber Schluss für heute.
LG Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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Realname: Peter

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10

Freitag, 8. Januar 2016, 21:49

Ahoi Steffen,

Die Decks schauen schonmal Super aus. Obwohl man sich mit der Decksfarbe streiten kann. Ich Persönlich bevorzuge von Tamiya das Decktan XF-55. Mit der braunen Ölfarbe macht das dann richtig was her.
LG,
Peter


Baustelle: USS Arizona BB-39 1/200

11

Samstag, 9. Januar 2016, 00:22

Hallo Steffen

habe den Bausatz auch noch im Keller liegen - schaue also gern zu und lerne!

Toll, was man bisher so sieht.

Ich glaube mich zu erinnern, dass auch der Verlauf der Kupferung nicht der Wasserlinie folgt. Auch fehlt - wegen der Entformrichtung - an der Unterseite die Kupferung. Was wirst Du da machen?

Beiträge: 1 713

Realname: Matthias

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12

Samstag, 9. Januar 2016, 01:27

Hallo Steffen,

erst mal auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Eine Frage habe ich: Bei deinem ersten Beitrag beim 2., 7. und 8. Bild sieht man unten zum Kiel hin so komische geschwungene glatte Flächen, die die Kupferbeplankung unterbrechen. Lässt du das so. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei den Originalschiffen auch so ausgesehen hat. Ich persönlich würde das verschleifen und die Kupferbeplankung dann dort nachritzen.
Einfach mal machen! Könnte ja gut werden.


Fertig:
H.M.S. Prince 1670 , Millenium Falcon von mpc

Im Bau:
Soleil Royal Holzmodell 1:140

Beiträge: 2 565

Realname: Michael

Wohnort: Rheinland-Pfalz

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13

Samstag, 9. Januar 2016, 04:47

Auch von mir ein herzliches Willkomme, selben Bausatz, nur unter anderem Namen hatte auch mal ich begonnen. Aber liegt nun schon seit geraumer Zeit auf Eis...
...Plastik: Le Superbe von Heller, Pause von der Victory

Um so mehr genehmige ich mir einen Platz in erster Reihe deinen Erfolgen beizuwohnen.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

14

Samstag, 9. Januar 2016, 15:52

Aha, ein weiterer praktizierender Öldraker! Herzlich Willkommen.
Die Decks sind sehr schön geworden. Sage ich ehrlich, obwohl ich persönlich graue Planken bevorzuge. Das Öldraken führt aber, richtig gemacht, immer zu ausdrucksstarken Ergebnissen.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

15

Samstag, 9. Januar 2016, 18:21

Hallo an alle,

erstmal ein herzliches Dankeschön für den freundlichen Empfang. Ich möchte Eure Fragen gern beantworten.
Ich habe mich ausführlich mit der Kupferbeplankung beschäftigt :kaffee: und habe dementsprechend die Cu-Beplankung bis zur KWL abgeschliffen.
Gleichzeitig habe ich Bohlen auf den kompletten Rumpf graviert, dazu als Hilfe Evergreenleisten mit Klebeband fixiert um eine gute Führung der Gravurnadel zu bekommen.


Zunächst erst mal anzeichnen mit einem Edding (Rumpf bereits oberhalb neu graviert):



Abschleifen








Planken graviert und den Rumpf grundiert mit Humbrol 98 (braun) und Revell 93 (Kupfer)


Um einen sauberen Abschluss zu bekommen habe ich aus einem Karton (350g/m²) 1,5mm breite Streifen geschnitten und als Leiste aufgeklebt.
Da ich in der komfortablen Situation bin beruflich mit Papier zu arbeiten, kann ich mir jede gewünschte Breite zuschneiden 8)









uns so sieht das dann aus, nach dem streichen.


Die Gravierung ist mir nicht optimal gelungen, auf dem runden Schiffskörper ist das echt schwer. Aber nach der weiteren Bemalung und dem Draken wird das kaum noch auffallen, zumal dort ja auch noch die Gallion verbaut wird.
Die Maskierbänder (Revell 6mm) habe ich hier schon aufgebracht, um die Bemalung weiterzumachen.

Soviel für heute.
LG Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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16

Samstag, 9. Januar 2016, 18:25

Sehe ich das richtig: Du hast den GESAMTEN Rumpf oberhalb der Kupferung abgeschliffen und graviert?
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

17

Samstag, 9. Januar 2016, 18:31

...@Leimprinz:

Ich habe mich entschieden es so zu lassen, da es sich um ein Standmodell handelt und nicht in die Hand genommen wird zum betrachten, wird man das nachher nicht mehr sehen. Ich hatte anfangs überlegt es zu ändern, es dann aber doch verworfen. Die Kupferbeplankung im nachhinein zu gravieren ist schon eine Herausforderung. Der habe ich mich nicht gestellt. :(
Schönen Gruß, Steffen

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18

Samstag, 9. Januar 2016, 18:35

@Schmidt:

nein nicht den gesamten Rumpf geschliffen, nur die Kupferplatten oberhalb der KWL. Aber graviert habe ich den kompletten Rumpf.
Schönen Gruß, Steffen

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19

Samstag, 9. Januar 2016, 19:48

Ich finde, es sieht super aus - man bedenke den Maßstab!! Die etwas ungleichmäßigen Linien werden sicher kaum ins Auge fallen - im Gegenteil: ich glaube, gerade das "unperfekte" macht es möglicherweise zu einem lebendig wirkenden Rumpf - nicht zu einem perfekten Kunststoff-Abbild. Selbst wenn ein reales Schiff möglicherweise aus entsprechender Entfernung "perfekt" erschienen wäre.
Du kannst ja auch die Fugen noch mit einem Washing auffüllen, so dass die Fugen nicht soo tief erscheinen.

Das mit der Kupferung und der Leiste ist super!
:respekt:

Beiträge: 691

Realname: Peter

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20

Samstag, 9. Januar 2016, 20:37

Ahoi Steffen,

Mit was hast du denn graviert?

Ich habe einen Tamiya gravierer und als Führung nutze ich das Dymoband. Dieses Dymoband wird aufgeklebt und an der Linie kann man Super gravieren. Nach zweimal aufkleben des Dymobandes ist der Spaß dann vorbei. Wenn das nicht vernünftig klebt dann gibt es nur Gravurfehler.
LG,
Peter


Baustelle: USS Arizona BB-39 1/200

21

Sonntag, 10. Januar 2016, 11:58

Hallo Ihr,

erst mal danke für das Lob und die Tipps. Die Idee mit dem Dymoband ist gut, das merke ich mir für den nächsten Rumpf :D.
Graviert habe ich hiermit:






Vorzeichnen mit der dünne Spitze, Nachziehen mit dem etwas dickeren Werkzeug, schleifen, dann mit dem 45°Messer die Kunststoffreste aus der entstandenen Rille ausschaben (mit dem Rücken der Klinge).

Ich hab da mal eine Frage. Ich nutze die Spachtelmasse von Humbrol



bin aber nicht so ganz happy damit, weil die sehr schnell eine dünne Haut bildet und man nicht wirklich sauber spachteln kann. Vor fast 40 Jahren habe ich mit dem Modellbau angefangen, da hatte ich DDR-Spachtelmasse für meine Holzmodelle. Die ist wirklich toll gewesen, da sie eine recht gute offene Zeit hatte und sich sehr schön verteilen ließ. Hat jemand vielleicht einen Tipp, oder eine gute Alternative zu Humbrol?

LG Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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Realname: Gustav Stefan

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22

Sonntag, 10. Januar 2016, 12:21

Hallo Steffen, :wink:

Ganz tolle Arbeit.....gefällt mir gut, was du uns zeigst. :ok:
Spachtelmassen kannst Du verdünnen um die Verarbeitungszeit zu verlängern.... Art der Verdünnung kommt auf die Basis der Masse an....Sollte auf der Verpackung angegeben sein.....

Weiterhin gutes Gelingen,

Gruß, Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

Beiträge: 691

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23

Sonntag, 10. Januar 2016, 12:43

Hi Steffen,

Die Spachtelmasse verdünnen mit Farbverdünner. Drei oder vier Tropfen reichen dort schon aus.

Ich nutze diese Spachtelmasse. Man kann sie sogar kurz nach dem Auftragen mit einem mit Farbverdünner(Mr. Hobby) und einem Wattestächen glatt abziehen. Ich habe schon viele Spachtelmassen probiert aber mit dieser bin ich echt zufrieden.
LG,
Peter


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24

Sonntag, 10. Januar 2016, 13:00

Es ist schon erstaunlich, was ihr aus den Plastikbausätzen alles rausholt!
Sehr schöne Arbeit!
Viele Grüße
Johann

Im Bau: Video - La Créole - Französische Korvette 1827

ZUM BAUBERICHT


25

Sonntag, 10. Januar 2016, 15:24

Hallo! :wink:
Allerdings habe ich zum Thema Spachtelmasse (Revell) die leidvolle Erfahrung gemacht, dass das Lösungsmittel (bei frischgeöffneten Tuben, wo dieses aufschwamm) den Kunststoff aufgelöst hatte. Daher rühre ich diese immer sehr gut durch. Wie das mit anderen Herstellern ist, weiß ich allerdings nicht. Ich rate zu Magic Sculp , bleibt lange offen und lässt sich ganz einfach mit einem feuchten Pinsel prima glätten. Man kann auch gut ungewollt zugesetzte Strukturen wieder freiwaschen. :ok: Nachteil: Gravieren ist anschließend möglicherweise sehr schwer, da das Zeug sehr hart wird.

Schöne Grüße und auch von mir erstmal ein herzliches Willkommen! :five:

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



26

Sonntag, 10. Januar 2016, 15:43

Stückpforten

Ahoi Leute,

auf der Suche nach Material zu meinem Projekt bin ich auf die unterschiedlichsten Ausführungen der Stückpforten gestoßen. Ich habe mich dazu entschlossen, Augbolzen aufzubringen und die geöffnete Klappe mit nur einem Seil offen zu halten. Inspiriert wurde ich dabei von diesem Video (auf Position 1:38"), auf dem die Seilführung sehr gut zu erkennen ist. Leider ist es die Versenkung des letzten 74er :heul:. Danke an dieser Stelle an Dafi für den Link aus seinem Thread .
http://hmsbd.free.fr/implacable/implacable.htm

Die Augbolzen habe ich aus einem vernickelten Kupferdraht (Seele aus einem 4-ädrigen Installationskabel für Telefon) gefertigt, indem ich den Draht um eine Nadel gelegt habe.
Bohrungen an der Klappe habe ich mit einem 0,5 mm Bohrer gemacht
Farbgebung: Die Pforte selbst mit Revell matt 88, Scharniere mit Revell matt 85, Augbolzen mit Revell matt 78.
Die Innenseite mit dem bekannten Revell-Rot matt 36.

vor der Ölfarbe


und danach



Seile anbringen





und so soll das am Ende dann mal aussehen. Das Bild greift etwas vor, da der Rumpf hier schon fertig gestrichen ist.



Da ich mit Sicherheit alle Stückpforten bei der weiteren Montage 5x abbreche, werde ich bis auf die EINE hier alle erst zum Schluss anbringen, nach dem Takeln.
Bin mit nicht sicher, ob ich die Augbolzen nicht noch um 90° drehen sollte, also quer stellen, was meint Ihr?

LG Steffen

@Chris: Ich habe Resin hier, bin aber noch nicht auf die Idee gekommen es als Spachtelmasse zu verwenden :verrückt:
Schönen Gruß, Steffen

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Sonntag, 10. Januar 2016, 15:54

Offen gesagt: Die finde ich zu groß. Im Original hat man bei geöffneten Stückpforten m.E. so gut wie gar nichts von den Scharnieren gesehen.
Schmidt
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Sonntag, 10. Januar 2016, 16:22

@Schmidt: Du hast Recht, sie sind etwas zu groß, aber kleiner kriege ich die einfach nicht hin. Schau mal bitte hier , anderes Schiff aber das Bild der Stückpforte ist genial.

LG Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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Sonntag, 10. Januar 2016, 16:49

Mein Tipp: Lass die Scharniere weg und öffne die Klappe ganz. Dann sieht man nichts davon. Ist auch realistischer, Klappen waren bei ausgefahrenen Geschützen ganz auf.
Schmidt
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Montag, 11. Januar 2016, 20:51

Hallo zusammen,

bevor ich ein neues Update starte, eine kurze Info zu den Stückpforten. Ich werde mir die Sache noch einmal genau überlegen, zumal die Einwände von Burkhard nicht von der Hand zu weisen sind.

Wichtig für eine saubere Bemalung ist ein genaues Abkleben (Maskieren). Ich benutze das Maskierband von Revell (6mm) und löse mit einem scharfen Messer (oder Skalpell) in den Fugen, so dicht es irgend geht, das Band heraus, bis alle Bereiche die gestrichen werden sollen wieder frei sind.


Das Ergebnis: Gestrichen mit Revell matt 88. Dann, nach einer mehrstündigen Fummelei, neu maskiert um die goldenen Leisten (Revell Gold 94) zu bemalen.
Die Farbe ist eigentlich viel zu "dick". Für sauberes Arbeiten nehme ich mit einem Zahnstocher eine kleine Menge heraus und verdünne sie mit ein paar Tropfen Farbverdünner.




Trotz Lupe nicht alles optimal erwischt, aber das wird noch.


nach dem Öldraken






von innen ebenso mit Ölfarbe "gealtert" und mal eben kurz mit Bürohelfern zusammengeklemmt.
An den Stückpforten des unteren Decks (?? erste Batterie??) habe ich eine Bohrung (0,5 mm) gemacht und das Pfortenreep (0,3 mm Faden von Shipyard, mit Kerzenwachs geglättet) befestigt (dreifach verknotet).



Ab jetzt wird fummelig :lol: .

LG Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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