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Beiträge: 691

Realname: Peter

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31

Montag, 11. Januar 2016, 21:11

Ahoi Steffen,

Sicherst du jetzt eigentlich die Alterung mit Klarlack oder so etwas? Was ist denn Öldraken???????
LG,
Peter


Baustelle: USS Arizona BB-39 1/200

32

Montag, 11. Januar 2016, 21:24

Öldraken

Hallo Peter,

Öldraken (künstlicher Alterungsprozess mittels Ölfarbe). Nach dem Auftragen der Ölfarbe wird die meiste Farbe wieder abgenommen, mit Küchentüchern, Wattestäbchen oder anderen Hilfsmitteln. Die Ölfarbe bleibt in Vertiefungen, Rillen und an Rändern erhalten, das sind die Bereiche, in denen im Original sich eben Schmutz und Dreck sammelt, und wo sich kaum ein Scheuerlappen hin verirrt. Man braucht schon etwas Geduld, weil die Ölfarbe sehr langsam trocknet (ich warte meist eine Woche), bevor man weiterarbeiten kann. Die Farbe trocknet dann seidenmatt auf und hinterlässt einen sehr schönen alten Teint. Eine weitere Behandlung mit Klarlack ist nicht erforderlich.
LG Steffen
Schönen Gruß, Steffen

Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
Fertig: HMS Beagle 1:96, Gorch Fock 1:253, HMS Victory 1:225, Cutty Sark 1:350
Nach dem Modell ist vor dem Modell: USS Constitution 1:96 von Revell, in Warteposition.


33

Montag, 11. Januar 2016, 21:24

Öldraken

... (hatte beim Absenden einen FATAL ERROR, Post war zweimal gelistet.) An die Administratoren, dieser Post (33) kann gelöscht werden. :wink:
Schönen Gruß, Steffen

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Beiträge: 691

Realname: Peter

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34

Montag, 11. Januar 2016, 21:53

Ahoi Steffen,

Das altern mit Ölfarbe ist mir wohl bekannt. Normalerweise mache ich Flugzeuge. Ich kann halt nur nix mit dem Wort "Öldraken" anfangen. :cracy:
LG,
Peter


Baustelle: USS Arizona BB-39 1/200

35

Montag, 11. Januar 2016, 22:27

... hab ich zum ersten Mal bei Dirks (Diwo58 ) Baubericht der Batavia im Revellforum aufgeschnappt und ist mir seit dem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. :ok:
Im Übrigen ein echt gelungenes Schiffchen. :respekt:
Schönen Gruß, Steffen

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36

Dienstag, 12. Januar 2016, 00:32

Nabend! :wink:
Zum Thema "Öldraken" lege ich Dir mal die interessante "Battle of Blackness" ans Herz, die Schmidt und ich als faire Kontrahenten seinerzeit ausgefochten hatten. Da ging es um Schmidts Öldraken und mein Plakadraken. Sehr interessant vielleicht, ziemlich kurzweilig und ich erinnere mich an den Riesenspaß, den das Ganze gemacht hatte! Hier ab Beitrag 22 , da beginnt die Kriegserklärung so ungefähr... ;)

Viel Spaß! :thumbsup:

und schöne Grüße

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

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37

Dienstag, 12. Januar 2016, 10:28

Hallihallohalöle.... :wink:

Den von Chris beschriebenen Beitrag kenne ich gut und kann ich auch nur Empfehlen... Ich habe mich an beiden Techniken versucht und bin letztlich beim Öldraken hängen geblieben. Zum Plakadraken bin ich wohl leider zu Doof... ich bekommen einfach keine Annehmbare Ergebnisse hin und bin von dem was der gute Chris da Zaubert...... soweit Entfernt wie die Erde vom nächsten Bewohnten Planeten..... :heul: Gottseidank komme ich mit dem Öldraken mittlerweile recht gut zurecht. Trotzdem... beide Techniken einfach mal ausprobieren.

Gruß, Dirk. :ok:

Beiträge: 691

Realname: Peter

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38

Dienstag, 12. Januar 2016, 10:47

Moin,

Sehr gut. Wieder was gelernt. Gealtert und verschmutzt wird bei mir nur noch mit "Flory Weathering Wash" Das ist auf Wasserbasis und unschlagbar. Beim Flugzeugbau zumindest..... :cracy: Aber hier ist ja alles anders. :nixweis:
LG,
Peter


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39

Mittwoch, 13. Januar 2016, 01:22

Öldraken

Hallo Dirk,
ich melde mich hier als absoluter Neuling auf diesem Gebiet und habe noch eine Frage zum Öldraken. Meine Frage klingt vielleicht doof und doch einfach, getreu dem Motto: Wer einmal frägt, bleibt einmal dumm, wer nie frägt, bleibt ewig dumm... So dies als Überwindung zur Formulierung meiner Fragen: Welche Ölfarbe benutzt du (Marke, Hersteller) ?
Welcher Farbton (Farbcode) ?
Wo kann man solche Ölfarben beziehen ?
Bisher habe ich mich nur als aufmerksamer Leser im Forum hervorgetan und bin überwältigt von der hier vermittelten Professionalität.
Irgendwann werde ich meine nun fix und fertig gewordene "Alexander von Humboldt" in die Galerie reinstellen. Zur Zeit arbeite ich an der Preussen von Heller 1:150, traue mich jedoch noch nicht, einige Bilder reinzustellen, arbeite aber daran...

Gruß an alle

Erwin

40

Mittwoch, 13. Januar 2016, 07:58

Wenn ich schon mal antworten darf:
Ölfarbe: Vandyckbraun. Zum Beispiel von der Firma Schmincke. In jedem Künstlerbedarfsladen und im, wie hieß das gleich, Internet.
Ziemlich genaue Beschreibungen zumindest meines Öldrakings gibt es in den Bauberichten "Prince (Airfix)" und "Statenjacht von Artitec".
Dort vielleicht mal reinsehen.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

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41

Mittwoch, 13. Januar 2016, 10:44

Zum Öldraken.....

Der gute Schmidt hat da ja schon geantwortet..... zu Recht..... denn alles was ich über Öldraken weiß, habe ich von Schmidt...(ist sowas wie mein "Jedi-Öldrake-Meister" :D ). Schmidts Beitrag "Statenjacht von Artitec"ist sehr zu empfehlen aber auch H.M.S. Prince.

Gruß, Dirk.

42

Mittwoch, 13. Januar 2016, 16:09

Hallo an alle, ich freue mich über die vielen Beträge zum Thema Alterung. Bei so vielen aktiven "DAKERN" wär´ ich für ´ne Party :saufen:
Das Plakadraken, für mich NEULAND, werde ich vielleicht mal bei meinen älteren Modellen versuchen, bei denen ich noch keine Alterung vorgenommen habe.
So ich noch etwas Zeit finde mache ich heute Abend noch ein Update zum eigentlichen Projekt.

@alexflo123: Falls Du noch Ölfarbe suchst, ich nutze diese hier .


Bis dahin Prost :prost:
Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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43

Mittwoch, 13. Januar 2016, 17:26

Wenn Du eventuell eine kleine Anleitung zum Plaka-Draken haben möchtest, schau malhier in Beitrag 46 . Übrigens hab nicht ich diese Methode nach mir benannt (ich weiß noch nichtmal, ob ich sie erfunden habe, sie fiel mir irgendwann als Idee ein, ich hab's einfach mal testweise ausprobiert und das Ergebnis erschien mir brauchbar), das waren andere Witzbolde hier. ;)

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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44

Mittwoch, 13. Januar 2016, 19:21

Hi Chris,

Bei der grauen Flotte oder im Flugzeugbau gibt es das schon Hundert Jahre. Naja, fasst. Dort nennt man es "Weathering". Entweder mit Ölfarben oder Haarspray, Pastellkreiden und Wasserfarben, Plakafarben, oder mit sonst irgend welchen Brühen. Zum Maskieren kann man sogar Nutella oder Senf benutzen. Es gibt also nichts was es nicht gibt. Warum dann das Rad neu erfinden?

Nichts für ungut. Ich gönne dir das ja. :lieb:

Kleiner Nachtrag. Das ist mit Pastellkreide gemacht.

Sorry das ich deinen BB nutze.
LG,
Peter


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45

Mittwoch, 13. Januar 2016, 20:46

Hej Peter, :ok: tolles Bild. Ist bestimmt ein Schmuckstück geworden. Und danke an Chris für den Link, der ist sehr aufschlussreich.
Ich hatte ja ein neues Update versprochen, also hier ist es.

Eine kleine Einstimmung vorab (ein Weihnachtsgeschenk von Freunden) :party:


Ich habe hier angefangen die 36 Pfünder des ersten Batteriedecks zusammenzusetzen.
Der Urzustand:




versäubert und auf 1 mm aufgebohrt




probeweise mal zusammengesetzt


die Lafetten in unterschiedlichen Bearbeitungsstadien (gestrichen mit Revell matt 85 und matt 78 für die Achse, mit Ölfarbe eingepinselt, fertig "gedraked")


Kanonen sind mit Revell matt 78 gestrichen und ebenfalls gealtert. Hier bereits zusammengefügt die Lafette mit dem Geschütz.


Ich habe auch die perfekte Munition gefunden, Durchmesser 1 mm mit Humbrol matt 53 (eisen) bemalt.


Als nächstes folgt eine Stellprobe der Geschütze – morgen. :pfeif:
Bis dahin. Schönen Abend, Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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46

Mittwoch, 13. Januar 2016, 21:56

Moin Steffen,

Die Kanonen schauen sehr gut aus und denke daran, die Kugeln nicht verschlucken...... :cracy:
LG,
Peter


Baustelle: USS Arizona BB-39 1/200

47

Donnerstag, 14. Januar 2016, 09:11

Kleine Replik
Das weathering erfunden zu haben macht sich hier sicher niemand anheischig. Ich habe kürzlich eine kleine Broschüre der Firma Revell erstanden, um 1975 (!!) gedruckt, da werden bereits sehr detailliert Techniken zur Bemalung und Alterung von Segelschiffsmodellen mit Ölfarben beschrieben. Der Verfasser geht sogar darauf ein, dass man die Plastikfarbe bei der Wahl der späteren Farben berücksichtigen muss.
Allerdings sage ich aus meiner Erfahrung, dass die lange geübten Techniken besonders im Modellbausegment Militär es noch nicht auf breiter Linie in den Plastikschiffsmodellbau geschafft haben. Auch im Netz sieht man in immer noch sehr großer Zahl "clean" gebaute Modelle. Dazu haben mglw. auch die Abbildungen auf den Boxen der Hersteller beigetragen. Ich kenne nicht eine Abbildung, die ein realistisch bemaltes Modell zeigt. Wahrscheinlich wollte man den potentiellen Käufer nicht abschrecken, indem man eine solche Technik für verbindlich erklärte. Im Gegenteil, oft genug werben die Hersteller damit, man müsse gar nichts mehr oder nur sehr wenig bemalen. Die großen Fregatten und Clipper von Revell hatten lange einen werksseitig lackierten Unterwasserrumpf.
Es geht also sicher nicht um den Anspruch, das Rad neu erfunden zu haben, eher darum, bekannte Techniken zu popularisieren UND sie dem besonderen Objekt anzupassen. Da ist es dann gelegentlich nicht mit ein paar schnellen Worten getan. Als ich zum ersten Mal einen Schiffsrumpf nach der Humbrolbemalung mit Ölfarbe deckend überstrichen hatte, hätte ich ihn kurz darauf sicher weggeworfen, hätte ich nicht zuvor von meinen Lehrmeistern erfahren, wie und wie lange noch man die Farbe wieder herunterbringen kann. Solche tacid knowledges geben wir hier weiter, und wenn wir ihnen lustige Namen geben (z.B. Ölabdraken), dann nur um auf bereits Erklärtes zu rekurrieren. Foren haben m.E. vor allem den Sinn zu lehren - und in jeder ersten Schulklasse muss auch wieder die fundamentale Erkenntnis vermittelt werden, dass zwei plus zwei vier ergibt.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

48

Donnerstag, 14. Januar 2016, 10:17

Und 1975 steckte das Weathering auch im Militärmodellbau noch weitgehend in den Kinderschuhen ...
in den alten Modellbauzeitschriften war da vieles auch noch recht clean.

Wenn Revell die Ölfarbentechnik in eine Broschüre schrieb spricht das dafür, daß es zuvor schon eine probate Standardtechnik war ...
ich vermute, daß so einiges von den Modellbahnern kam.

Die werkslackierten Schiffsrümpfe waren für viele Modellbauer geradezu genial ...
Dosen gabs nur wenige und oft mit für Kunststoff recht aggressiven Lösungsmitteln ...
also stand den meisten doch nur die Pinsellackierung zur Verfügung ...
und die sah auf den großen Flächen meistens ausgesprochen bescheiden aus.

Das mit der Schulklasse ist ein sehr gutes Beispiel.
So wie es jedes Jahr Schulanfänger gibt ... so gibt es ebenfalls ständig Modellbauanfänger.
Sogar langjährige Modellbauer lernen ständig Neues und "Neues Altes" dazu.

Ihnen allen ist gemeinsam, daß es einen ständigen Bedarf gibt selbst grundlegendste Modellbautechniken immer wieder von Grund auf wiederholt frisch zu vermitteln ... und das Jahr für Jahr.

Aber aus den Augen aus dem Sinn ... wenn dieses ständige Lehren nicht geschieht geraten sehr viele sinnvolle Techniken schnell in Vergessenheit ... und werden immer mal wieder neu erfunden.
Auch hier im Forum verschwinden nicht wenige geniale Tips mitten in einem Baubericht und man hat es sehr schwer sie wiederzufinden.

Wer sich durch diverse Bauanleitungen der 50er und 60er Jahre liest ist ganz erstaunt wieviele doch recht sinnvolle Tips bereits vor einem halben Jahrhundert schon gegeben wurden.
Die Tips standen mit auf den Bauanleitungen drauf ... wurden aber oft in den moderneren Wiederauflagen weggelassen ... meist um Papier zu sparen ... da wurde dann die gefaltete Din A3 Anleitung auf A4 verkleinert ... unter Weglassen von scheinbar unnötigen Zusatzinformationen ... damit überhaupt noch was erkennbar ist.
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus



"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

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49

Donnerstag, 14. Januar 2016, 14:20

Wer hat´s erfunden????????..... Die Schweizer?????? :D :lol: ........ neeeeeeeeeeeeeeeeeeee! :abhau:

Wie auch immer und wer da was zuerst erfunden hat..... ich bleibe bei draken, bzw. Öldraken... jeder weiß was gemeint ist oder?????? :thumbsup:

50

Donnerstag, 14. Januar 2016, 16:42

Geeenau ! geadelt durch Sir Francis ... eine wunderbare kurze Bezeichnung

Weathering klingt eher wie der metereolische Abschluß der Nachrichten ...
und trifft es imho ohnehin nicht wirklich
da baut sich bei mir eher ein Bild von Schlamm, Dreck, Öl-, Rost und Abgasspuren auf
zwar nicht ausschließlich .... aber eher im Sinne von Ablagerungen auf einer Oberfläche ...

Draken empfinde ich im Gegensatz dazu viel mehr als ergänzende Maltechnik
hauptsächlich zur besonders realistischen Darstellung von Holz in seinen fast schon unendlich vielen Farb- und Alterungszuständen ...
und zur Hervorhebung von Details wie zum Beispiel bei Schmidts Drachenschiff (Heller)

da sehe ich geringe, im wahrsten Sinne des Wortes, fließende Grenzen ... eine sehr kleine Schnittmenge zum Weathering
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus



"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

51

Donnerstag, 14. Januar 2016, 17:25

Hallo Steffen,

mir gefällt was du da machst. Ich bleibe dabei :)

Gruß

Stefan
Denn die Dinge,die wir erst lernen müssen,bevor wir sie tun,lernen wir beim Tun -Aristoteles

Fertiggestellt: Diorama Ford Mustang 1967
In der Werft: U.S.S. Constitution(1:96)

52

Freitag, 15. Januar 2016, 22:10

Hallo und Guten Abend,

ich habe es gestern nicht mehr geschafft neue Bilder fertigzustellen und den Baubericht weiterzuschreiben, aber jetzt.

Ich habe also eine Stellprobe der Geschütze des ersten Batteriedecks gemacht, bevor ich die Kanonen verklebt habe.








Beim Einbau des zweiten Decks habe ich dann feststellen müssen, dass es absolut unmöglich ist, das Deck an Ort und Stelle zu bringen ohne eine ausreichende Auflage zu haben. Beim ersten Versuch hatte ich 5 Kanonen wieder in der Hand.
Also alle Decks wieder raus und Balken (Leisten) als Auflage geklebt.




Zweiter Versuch: Stelle fest, dass das erste Deck immer wieder herunter, also aus der Führung rutscht, sobald ich das zweite Decke verbaut habe. Alles irgendwie krumm und schief. Also, wieder alles raus, Rumpf noch einmal auseinander nehmen (war bereits verklebt) und nochmal zwei Leisten auf jede Rumpfhälfte geklebt (Bilder vergessen, siehe Pfeil).


Dritter Versuch, ERFOLG!!! Beide Decks an Ort und Stelle.



Am Übergang Bordwand zum Deck sind hier noch einige Schleifspuren zu sehen, weil ich den Klebstoff wieder entfernen musste. Die habe ich dann mit spitzen Tamiya-Wattestäben bis in die Fuge hinein nach-"gedraked"



Bei den Beibooten habe ich wieder Bretter eingraviert, wie eigentlich bei fast allen Holzteilen, und für den Fototermin mal eben schnell aufgelegt.

Ich hoffe es gefällt.
LG Steffen

P.S. Ich habe da noch ein Problem mit zwei Teilen, die an den Bugsprietwuhlingen verbaut werden sollen. Ich habe absolut keinen Plan, wo ich die anbringen soll. :motz:


125 und 126 sind als Einheit zu verkleben und an den Wuhlingen anzubringen, aber wo??
Bin dankbar für jeden Tipp. :D
Schönen Gruß, Steffen

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53

Freitag, 15. Januar 2016, 23:26

Durch diese Teile laufen die Taue vom Bugspriet zum Bugschott. Name hab ich nicht parat. Spinnkloben vielleicht, weiß nicht. Meines Wissens hängen die seitlich am Bugspriet. Aber da wird dir hier jemand im Forum sicher mit einem Bildverweis helfen können.
Was ich eigentlich sagen wollte: Du hast da die Erfahrung gemacht, wie blauäugig die Heller-Konstrukteure mit der Passform ihrer Bausätze umgegangen sind. Deshalb meine beständig wiederholten Stellproben bei der Phenix. Man muss die Teile mehrfach ein- und ausbauen, um zu wissen, wie es am Ende gehen soll.
Schade übrigens, dass du die Gelegenheit hast verstreichen lassen, die Geschützrohre etwas tiefer zu legen. Die guckten in der Regel knapp über den unteren Rand der Stückpforte.
Ansonsten sehr engagierte Arbeit. Weiter so!
Schmidr
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54

Samstag, 16. Januar 2016, 04:55

Kommt direkt auf die Zurring



XXXDAn
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



Feinste Ätzteile für HMS Victory 1:100
http://www.dafinismus.de

55

Sonntag, 17. Januar 2016, 21:46

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Hilfe. Ich hatte mir das schon gedacht, war aber absolut unsicher.
Die Sache mit den Kanonen, naja, ist wohl wahr, aber nun leider nicht mehr zu ändern. Ich hoffe, dass durch die Stückpforten der etwas zu hohe Einbau kaschiert wird. Ich hatte die Lafetten bereits ein bisschen "tiefer gelegt", wohl aber nicht genug. Das Deck wurde vor dem Einbau probehalber bestimmt 3-mal eingesetzt, aber da war der Rumpf halt noch nicht zusammengeklebt. Ich werde dann bei den 30-Pfündern der zweiten Batterie etwas genauer hinschauen müssen, zumal da keine Klappen verbaut werden.
Ein kleines Update:

Ich habe an der Gallion weitergemacht. Hier sind ein paar Kleinteile. Den "Lattenrost" habe ich etwas filigraner zurecht gefeilt.






Momentan bin ich bei der Farbgebung des Hecks. Ich denke morgen damit fertig zu sein, dann gibt es auch Bilder davon.
Verdammt, das Makro zeigt aber auch jeden kleinen Schnitzer ... :huh:

LG Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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56

Dienstag, 19. Januar 2016, 23:51

Hallo @all,

wie versprochen gibt es ein neues Update. Ich habe den Heckspiegel fertig bemalt und will Euch das Ergebnis nicht vorenthalten.

1. Grundierung mit Humbrol 88 und Revell matt 56 sowie Revell Sand (matt 88 ).


2. Verzierungen mit Gold (Revell 94)




3. Öldraken





4. Die Gallionsfigur, der LÖWE, ohne und mit Ölfarbe behandelt.




Die Stückpforten am Heckspiegel habe ich auch fertig und werde sie geschlossen anbringen mit Pfortenreep, Foto folgt morgen.

Ich bin gerade dabei den Abguss der Laterne (Heck) vorzubereiten, sowie alle Aufbauten auf den oberen Decks fertigzustellen. Ich habe beim "Schmidt" ein paar Ideen geklaut 8) und werde eine transparente Lampe gießen. Ich werde einen Epoxykleber mit 15 Minuten offener Zeit verwenden. Aber vorher muss ich erst noch die Form fertigen. Da leider die Bilder vom Beitrag nicht mehr verfügbar sind "FILE NOT FOUND" :error: wäre es schön, wenn mir da etwas Schützenhilfe geleistet werden könnte. Also LEGO gab ich einen ganzen Sack von meinen Kindern. Fehlt nur noch eine schöne Beschreibung, wie die Form am besten erstellt werden könnte. Ich habe dazu zwar schon gefühlte 150 Beiträge durchsucht, bin aber leider nicht richtig fündig geworden. Apropos Laterne: wie ist denn nun eigentlich das Endergebnis bei deiner Prince (@Schmidt)?


LG Steffen
Schönen Gruß, Steffen

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57

Mittwoch, 20. Januar 2016, 07:14

Also wenn man das so sieht...da fragt man sich echt warum man mit Holz baut :D

Wahnsinnig gute Arbeit. Sauber, gelungen und sehr detailiert!

58

Mittwoch, 20. Januar 2016, 09:40

Schöne Arbeit.
Es tur mir leid, dass viele meiner Fotos nicht mehr sichtbar sind. Das liegt am Photohoster, ich kann nichts dafür. Sollte ich einmal etwas mehr Zeit haben als im Moment, werde ich vielleicht den separaten Beitrag über das Gießen in Resin mit neuen Bildern versehen.
Ansonsten schon mal die zwei wichtigsten Informationen: Resin: Biresin G26, wird leider im Moment nur an gewerbliche Kunden verkauft. Wer (wie ich) eine Umsatzsteuernummer hat, kann es über Modulor beziehen. (googeln) Okay auch das Resin von Trollfactory (googeln)
Silikon: Pricosil, zu beziehen über die Firma Purux. (googeln)
Für meine Lampenabgüsse habe ich mir nach schlechten Erfahrungen mit einem 2 Komponenten Harz ein glasklares Material besorgt, mit dem ich aber beim Gießen der Rundkörper nicht gut zurecht gekommen bin. Immer wieder Blasenbildung. Ich habe die Versuchsreihe zunächst einmal frustriert abgebrochen und werde sie wiederaufnehmen, wenn die Prince demnächst wieder "drankommt".
Soviel fürs erste. Ich kann dir weiter raten, wenn's darauf ankommt.
Schmidt
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59

Mittwoch, 20. Januar 2016, 09:42

Hier noch Infos und Bilder: Formenbau & Abgüsse: Formenbau und Abgüsse
Schmidt
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60

Mittwoch, 20. Januar 2016, 13:55

Noch eine Kleinigkeit. Es böte sich an, bei den Fenstern Kristal Klear zu verwenden, eine Art flüssiges Glas. In meinem Baubericht der Phenix bei den Lampen beschrieben.
Schmidt
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