Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

391

Montag, 18. September 2017, 10:26

Hallo,

vielen Dank für eure Zusprüche. Auch mir gefällt das Schiff immer besser.
Jetzt habe ich aber eine oder besser gesagt zwei Fragen an euch.
Wenn ich mit den Wanten des Fockmastes fertig bin, folgen als nächster Schritt, laut Bauanleitung, die Stagen und Pardunen.
Dann kommt schon das Anbringen der Rahen an die Masten dran.
Und hier klemmt es bei mir gedanklich zur Zeit.
1. Gedanklich würde ich die Segel vor dem anbringen der Rahen an diese anschlagen. Da ich denke, dass das später sonst eine riesige Fummelei wird.
Bin ich da gedanklich richtig oder werden die Segel doch erst später angeschlagen?
2. Wo wir beim Segel anschlagen sind. Wie werden die Segel an eine Rahe angeschlagen. Für das Lateinsegel habe ich es schon Mal gemacht, nur steht in der Literatur für Rahesegel eine andere Methode.



Bin ich mit der Methode richtig?

Viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

Beiträge: 2 091

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

392

Montag, 18. September 2017, 11:44

Hallo Heiko,

Die Segel würde ich in jedem Fall vorher an die Rahen
anbringen.
Ich habe die Segel so angeschlagen:

Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




393

Dienstag, 26. September 2017, 17:18

Hallo,

Der letzte Mast, der Fockmast, hat jetzt auch seine Wanten und Webleinen erhalten.
Somit sieht das Modell jetzt einem Segelschiff schon ziemlich ähnlich. :thumbsup:
Hier ein paar Ansichten vom aktuellen Stand:





Als nächstes kommen, wie angekündigt die Stagen und Pardunen, gefolgt von den Rahenmit den Segeln.

So langsam sollte ich mir einen endgültigen Plan für die farbliche Gestaltung der Segel machen.
Die Wappen und Symbole habe ich ja schon zusammen. Jetzt muss ich mich noch endgültig entscheiden, wo welches Wappen bzw. Symbol hinkommt.
Um die Wappen dann auf die Segel zu bekommen habe ich mir folgendes überlegt.
Zuerst werde ich es doch mit "Handarbeit" versuchen. Ich werde also die Umrisse der Wappen mit Hilfe von Kohlepapier auf die Segel übertragen und dann mit Textilmalfarbe farblich gestalten.
Wenn das nichts wird, dann habe ich noch 2 weitere Möglichkeiten.
Ich kann die Wappen auf Transferfolie zum aufbügeln ausdrucken und dann auf die Segel aufbügeln oder eben alles in den CopyShop schaffen und von denen aufdrucken lassen :D

Ich werde euch auf dem Laufenden halten

viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

394

Dienstag, 26. September 2017, 17:31

Klasse, Heiko!
Planst Du eigentlich noch Püttingwanten an den Marsen anzubringen? Sonst kommen die Amigos ja nicht rauf... ;)

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



Beiträge: 2 091

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

395

Dienstag, 26. September 2017, 17:37

Hallo Heiko,

sieht wirklich spitzenmäßig aus, kann mir ja (zum Glück)
so einiges bei Dir abschauen...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




396

Mittwoch, 27. September 2017, 14:28

Hallo Chris,

Ich werde auf die Püttingwanten an den Marsen bei diesem Modell wohl verzichten.
In den Plänen des Hestellers waren diese nicht vorgesehen und auch in den Abbildungen in meiner Literatur "Spanish Galleon 1530-1690" sind in den Abbildungen keine für micht erkennbar, sowohl in den zeitgenössischen als auch in den erklärenden Abbildungen.
Das ließ mich vermuten, dass damals die Püttings an den Marsen irgenwie anders angebracht wurden und die damit mehr oder weniger "unsichtbar" waren.
Meine Vermutung war, dass diese ganz eng unter dem, ich nenne es Mal der Einfachheit halber, Mastkorb entlang zum Mast gingen.
Wenn ich da falsch liege bitte ich mich da zu korrigieren. Dann kann ich es bei meiner nächten Galeone berücksichtigen.

Viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

397

Mittwoch, 27. September 2017, 15:06

Hallo Heiko! :wink:
ist akzeptiert natürlich.
Allerdings denke ich, dass es historisch korrekter wäre (da Du ja danach fragtest, falls ich anderes wüsste). Die Püttings können natürlich direkt am umlaufenden Holzring der Marsen über eiserne Beschläge befestigt worden sein (waren sie ja auch häufig), Die Püttingwanten, wenn sie nicht direkt von den verlängrten Unterseiten dieser Beschläge ausgingen, waren aber zumindest einfache "Strickleitern", die zu beiden Seiten zwischen Unterwanten und Marsrand befestigt waren. Ansonsten wäre man nicht in die Mars gelangt, da man dort schlicht nicht den Überhang überwinden konnte. Öffnungen im Boden (später als Soldatengatt bezeichnet) gab es zwar, um die Unterwanten an den Masttopp zu bringen, waren aber zu klein, um dort hindurchzugelangen.
Also dies nur zu Erklärung. Wenn Du sie weglässt, ist das natürlich auch völlig in Ordnung! :thumbsup:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:

p.s.: Warum sie auf den Illustrationen fehlen? Keine Ahnung. Ich nehme an, sie sind übersehen worden, ist mir auch schon oft aufgefallen... :idee:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



398

Mittwoch, 27. September 2017, 15:15

Hallo Heiko,

soweit man in zeitgenössischen Abbildungen sucht (hier z.B an einer Karacke sehr deutlich sichtbar, oder hier ), kann man auf vielen Bildern von spanischen Galeonen Püttingwanten erahnen, bei machen sogar erkennen.
Die San Martin, die als Flaggschiff die Spanische Armada gegen England führte, wird da als eines der mächtigsten Schiffe keine Ausnahme gebildet haben.

Wäre also zu überlegen, eventuell die paar Strippen noch zu ziehen :pfeif: .
Schönen Gruß, Steffen

Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
Fertig: HMS Beagle 1:96, Gorch Fock 1:253, HMS Victory 1:225, Cutty Sark 1:350
Nach dem Modell ist vor dem Modell: USS Constitution 1:96 von Revell, in Warteposition.


399

Freitag, 29. September 2017, 09:00

Hallo Chris, Hallo Steffen,

Jetzt bin ich hin- und hergerissen. Hätte ich die Püttingwanten an den Marsen nur früher erkannt. Wie ja in den Abbildungen zu sehen, sind die teilweise wirklich nur zue rahnen. Deshalb habe ich die glatt übersehen und dachte, die wären damals alle durch das Sodatengatt geklettert. ?(
Hmm,... um es jetzt historisch einigermaßen hinzubekommen, müsste ich eigentlich die Püttingwanten an den Marsen noch anbringen. Dazu fällt mir aber nur eine Möglichkeit ein. Ich müsste dazu die kompletten Wanten an den Marsen wieder abreißen. Was nur ich eigentlich nicht will, da ich dabei eine Menge zerstören muss und ich auch nur schlecht rankomme, da inzwischen schon teilweise die Perdunen und Stegen angebracht sind. :bang:
Ich bin jetzt echt in einem inneren Zwiespalt. :nixweis:
Aber ich tendiere doch mehr in die Richtung, auf die Püttingwanten der Masen bei diesem Modell erst einmal zu verzichten, da diese eh kaum zu sehen sind.
Und vielleicht habe ich später noch eine Idee, wie ich das hinbekomme, ohne die Wanten und die Marse zu zerstören. :idee:

Viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

400

Freitag, 29. September 2017, 10:07

Hallo Heiko,

nichts kaputt machen :du: . Als Vorschlag: leg doch eine Schlinge um die Wandtaue der Marsen und ziehe sie nach unten an die oberste Webleine.
Ich würde es so versuchen, aber wenn Du es so belassen willst, auch ok. Den meisten Betrachtern wird es nicht auffallen und seine Fertigkeiten kann man ja bei einem nächsten Modell vervollkommnen :thumbsup: .


Schönen Gruß, Steffen

Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
Fertig: HMS Beagle 1:96, Gorch Fock 1:253, HMS Victory 1:225, Cutty Sark 1:350
Nach dem Modell ist vor dem Modell: USS Constitution 1:96 von Revell, in Warteposition.


401

Freitag, 29. September 2017, 10:50

Hallo Heiko,

könntest du nicht von unten kleine Löcher in die Marsen bohren und dort Haken oder Augbolzen einsetzen, an die du deine Püttingswanten knüpfst? :idee:
Das müsste doch eigentlich hinhauen? Nur mal so als Idee. Auf einem normalen Betrachterabstand sollte das doch nicht auffallen, ob die Ringe jetzt tatsächlich vom der Marsjungfer ausgehen oder einfach unten angesetzt sind.

Grüße,

Dany

402

Freitag, 29. September 2017, 13:16

Moin Heiko! :wink:
Die einfachste und noch nichtmal so unrealistische Merthode wäre folgende: Du bindest die einzelnen Püttingwanten unterhalb der Marsjungfern an (Gordingstek/ Schlinge und vorsichtig zusammenziehen) und führst sie außerhalb des Marsringes seitlich nach unten an die Unterwanten in Höhe der Position der Rahen/ etwas darüber. Da ich es auf den Bildern nicht erkennen kann: Wie sind denn die Marsjungfern überhaupt befestigt am Marsrand? Ein Detailbild wäre klasse, dann denke ich nochmal über andere umsetzbare und nicht zerstörende Lösungen nach... :idee: :thumbup:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



403

Freitag, 29. September 2017, 17:06

Ja :thumbsup: genauso habe ich es gemeint.
Schönen Gruß, Steffen

Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
Fertig: HMS Beagle 1:96, Gorch Fock 1:253, HMS Victory 1:225, Cutty Sark 1:350
Nach dem Modell ist vor dem Modell: USS Constitution 1:96 von Revell, in Warteposition.


404

Samstag, 30. September 2017, 12:21

Hallo,

Nocheinmal kurz zu den Püttingwanten.
Chris, deine Idee ist garnicht mal so schlecht,



Wie auf dem Detailbild wäre unter Marsjungfern noch genügend Platz um dort die Püttingwante anzuknoten und dann nach unten zu den Mastwanten zu ziehen und dort intsprechend anzuknoten, wie folgendes Bild aus dem Buch von Herrn Peter Holz zeigt:



Es ist eine Überlegung wert. Da brauche ich nichts abzureißen und auch später kommt man dort noch ran, auch wenn die Rahen und das laufende Gut fertig angebracht ist.
Wenn ich am Ende noch Takelgarn übrig habe, werde ich das wohl so versuchen.

Da ich zur Zeit an dem restlichen stehenden Gut arbeite ist mir beim Vergleich des Vorstengestag des Bauplans mit der Literatur aufgefallen, dass dort der Hersteller wohl einen Fehler gemacht hat.
Vorstengestag aus dem Bauplan:



Vorstengestag laut Mondfeld:



Wie man sieht, stimmt zwar die zeitliche Epoche des Vorstengestags aus dem Bauplan, es ähnelt aber mehr der englischen Variante.
Der Vorstengestag auf spanischen Schiffen sah etwas anders aus.
Deshalb werde ich versuchen auch den spanischen Vorstengestag darzustellen.

Viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

Beiträge: 2 091

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

405

Samstag, 30. September 2017, 12:53

Mann, Mann, Mann, ich muss noch viel lernen...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




406

Samstag, 30. September 2017, 14:01

Occre hat auch ein paar englische Galeonen im Sortiment, daher gibts halt viel copy paste bei den Bauplänen. :pfeif: Aber dafür haben wir ja Bücher Mondfeld, Curti usw. :D

LG
Sergio
On hold: HMS Pegasus
Im Bau: AVALON
Fertig : Jolly Roger II

407

Samstag, 30. September 2017, 14:04

Mahlzeit zusammen,

Ganz vorsichtig mit der Quelle "Mondfeld"! Was dort drin steht ist zum Teil auch nicht richtig weshalb der Mondfeld nicht wirklich für historische Korrektheit herhalten kann, gerade bei Schiffen aus dem goldenen Zeitalter der Galeonen. Will man mit Quellen arbeiten dann möglichst aus dem Land aus dem auch das Modell ist, hier eben Quellen aus Spanien versuchen auszugraben. Auch bei histrorischen Darstellungen von Schiffen, Schlachten etc. sollte auch bedacht werden wann gemalt und welche Epoche dargestellt wird. Ein Maler der eine Seeschlacht von 1580 um ca. 1650 malt wird auf seinem Gemälde Schiffe von 1650 zeigen, das sollte man auch bedenken wenn man wirklich nach Quellen sucht.

Deswegen spare ich mir das immer und baue stumpf nach mir vorliegenden Plan.


LG Patrick

408

Samstag, 30. September 2017, 14:50

Hallo Patrick

Das non plus ultra ist der Mondfeld nicht, da gebe ich Dir Recht, aber als Ergänzung zu den Bauplänen durchaus brauchbar.

LG
Sergio
On hold: HMS Pegasus
Im Bau: AVALON
Fertig : Jolly Roger II

409

Dienstag, 3. Oktober 2017, 14:56

Hallo zusammen, :wink:

Während ich noch auf meine Textilmalfarben warte, habe ich mir schon Mal Gedanken darüber gemacht, wie ich die verschiedenen Wappen und Symbole auf den Segeln verteilen werden.
Ich denke, ich werde versuchen, es folgendermaßen zu realisieren.
Fockmast:



Großmast:



Das Segel am Bugspriet, wie nennt man das eigentlich, und das Lateinsegel am Besanmast werden keine farbliche Gestaltung erhalten.
Jetzt werde ich mich mal auf die Suche nach dem Kopierpapier machen, irgendwo hatte doch einen ganzen Stapel davon. Nur habe ich Ihn vo 2 Umzügen das letzte Mal gesehen.......??!?! ?(

Viele Grüße
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

Beiträge: 2 091

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

410

Dienstag, 3. Oktober 2017, 15:10

Das sieht sehr gut aus, finde ich.
Eigentlich wollte ich bei meinen Segeln ebenfalls die Wappen aufbringen,
habe ich aber noch nicht endgültig entschieden.
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




411

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 15:31

Hallo,

Ich habe das verregnete Wocheende dazu genutzt, das stehende Gut zu vervollständigen.
Wie ihr sicherlich erkennen könnt, habe ich doch, entgegen meines vorletzten Postings, die englische Variante des Vorstengestagverwendet.
Eigentlich wollte ich ja die spanische Variante verwenden. Leider hatte ich aber übersehen, dass ich den Bugspriet schon für die englische vorbereitet hatte und die Blöcke schon entsprechend abombenfest ngebracht hatte. Beim Versuch diese zu entfernen knirschte es im Bugspriet bedenklich. So habe ich es sein gelassen. Ich kann damit Leben und es tut dem Gesamteidruck keinen Abbruch. :thumbsup:



Und endlich habe ich es auch geschafft die Hecklaterne fertigzustellen.



Und jetzt gehts mit den Segeln weiter.

Viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

Beiträge: 2 091

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

412

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 15:59

Klasse.
Mir ist aufgefallen, dass das Holz am Heckspiegel aussermittig
angebracht worden ist. Hat das einen bestimmten Grund?
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




413

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 16:41

Hallo Franz,

Du meinst bestimmt diesen Stab, der da horizontal aus dem Heck ragt. Meines Wissens nach, ist es richtig, dass dieser aussermittig sitzt. An diesem wird laufendes Gut zum bewegen des Segels am Besanmast befestigt. Jedenfalls ist dieser so in den Bauplänen eingezeichnet und auch die Bohrung war ein den Heckteilen schon so vorgegeben.
Ob es soetwas auch wirklich gab, dass sei dahingestellt. Aber wenn der mittig wäre, dann würden die Laterne, der Fahnenmast und die Rahe im Wege sein.

Viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

Beiträge: 2 091

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

414

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 20:30

Danke für die Aufklärung lieber Heiko...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




415

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 22:00

Hallo Heiko,

der Bau Deiner Galeone kommt ja gut voran - gefällt mir sehr gut.

Zu dem Stab;

Klugscheißmodus an :D

Der Stab der da im Spiegel steckt ist der "Papageienstock" (wohl weil er so gerade wie die Sitzstange eines Papageis angebracht ist).
Er dient zur Führung des achteren Schothorns des dreieckigen Segels am Bonaventuramast (also der vierte ganz hinten), welches über den Spiegel hinaus ging.
Dieser Bonaventuramast ist hier offensichtlich im Bausatz nicht vorgesehen. Kann natürlich auch sein, dass bei manchen Galeonen der Besanmast so weit hinten stand das dessen Segel dort geführt wurde.
Die aussermittige Montage kann wohl daran liegen, dass der Papageienstock an den senkrechten Randsomhölzern (Konstruktionshölzer welche mittig im Rumpf sitzen) vorbeigeführt werden musste.

Klugscheißmodus aus :D
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



Im Bau: Zeesboot 1:20 um 1920 und HMS VICTORY 1:78
Fertig: Galeone SAN FRANCISCO 16. Jh. 1:90

416

Sonntag, 8. Oktober 2017, 11:39

Hallo Matthias,

vielen Dank für die Erklärung.
Papageienstock, heißt diese Stange also. Laut Bauplan dient diese zum führen des Segels vom Besanmast.
Man sollte den Übersetzungen in den Bauanleitungen wohl nicht alles abnehmen, da ist diese Stange als Klüverbaum bezeichnet.
Das kann ja aber nicht stimmen, denn der sollte sich ja eigentlich am Bug befinden. ;)

Viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

417

Sonntag, 8. Oktober 2017, 12:05

Hallo,

Ich habe dieses Wochenende meinen ersten Versuch mit dem Übertragen der Muster (Wappen) auf die Segel durchgeführt.
Leider habe ich nur einen alten schwarz/weiß Laserdrucker zur Verfügung. Meinen farbigen Tintenstrahldrucker hatte ich das letzte Mal vor 4 Jahren genutzt. Leider war dessen Druckkopf inzwischen völlig eingetrocknet und ich konnte diesen trotz Reinigung nicht wieder aktivieren. (Der Druckkopf, ist fest eingebaut und kann nicht getauscht werden. :bang: )
Mit einem farbigen Tintenstrahldrucker wäre es viel leichter. Deshalb habe ich als erstes folgende Methode ausprobiert:
Ich habe das zu übertragende Muster zuerst am PC auf die richtige Größe skaliert und dann mit dem Laserdrucker ausgedruckt.
Dann habe ich mit Kohlepapier das Muster auf das Segel übertrage.
Das Muster habe ich dann auf dem Segel mit Textilmalfarbe farbig ausgemalt.
Dabei musste ich folgendes feststellen:
Für einfache Muster ist diese Methode ganz gut geeignet.
Hier das Beispiel für das Kreuz auf dem Marssegel des Gr0ßmastes:



Das sieht schon recht überzeugend aus.
Nur leider taugt diese Methode nur bei recht groben Mustern. Wird es feiner, wie z.B. beim Wappen auf dem Großsegel des Fockmastes, da kommen dann die Strukturen zu undeutlich beim Durchpausen rüber, um diese dann zum farbigen nachzeichnen deutlich genug erkennen zu können. Dabei hatte ich das Wappen schon auf die wichtigsten Komponenten vereinfacht.
Hier ein Bild des entsprechenden
Versuchs:



Jetzt werde ich mir doch einen neuen Tintenstrahldrucker besorgen und dann folgende 2 Methoden ausprobieren:

1. Ich werde die vorgefertigten Segel auf ein Blatt Papier fixieren, z.B. mit Klebeband und dann das Blatt inkl. Segel in den Drucker legen und direkt bedrucken.
2. Ich drucke die Wappen auf Transferfolie zum aufbügeln und bügle dann das Wappen auf die Segel.

und wenn alles nicht funktioniert, dann schaffe ich alles eben doch in den Copyshop. :D

Viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

Beiträge: 2 091

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

  • Nachricht senden

418

Sonntag, 8. Oktober 2017, 12:09

Da bin ich sehr gespannt, denn bei mir steht bezügl.
der Segel/Wappen noch die Entscheidung an.
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: San Francisco II 1:90




419

Samstag, 14. Oktober 2017, 23:06

Mensch Heiko, warum gehts Du mit den digitalen Vorlagen zu einem T-Shirt Bedruckter? Bei mir hat das beim ersten Anlauf richtig gut geklappt!

Gruesse

Martin

420

Gestern, 16:13

Hallo Martin,

Ja, warum gehe ich nicht einfach zum T-Shirt Bedrucker?
Na ja, ich knoble eben gerne an solchen Dingen herum, wie ich es selber machen könnte. Das ist der Spaß für mich am Modellbau. :will: ;)
Wenns nicht klappt, geht's ab zum T-Shirt Bedrucker. :D

Viele Grüße,
Heiko
In der Werft:
San Martin 1:90 - Occre
Zurückgestellt:
Prinz Eugen - Hachette
HMS Victory 1:84 - DeAgostini
Fertiggestellt:
Lotsenschoner - G.K.

Werbung