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Montag, 4. April 2016, 22:24

Hallo Gustav,
Na klar ist man erstmal beleidigt, wenn die Mitleser nicht die eigene Genialität erkennen :D . Nee Spaß beiseite, ich bin diesem Forum aus exakt diesem Grund beigetreten, Kritik und konkrete Hilfestellungen und natürlich jede Menge Anregungen bei den Werten Kollegen/Innen. Wenn ich selber etwas mit Versuch und Irrtum beisteuern kann, freut es mich um so mehr. Schön das es Euch meine Bemühungen gefallen. Gruß Ulf

92

Sonntag, 24. April 2016, 18:26

Beiboote - ein kleiner CAD-Exkurs

Vorweg habe ich mir geschworen das mein nächstes Modell ein Schüttelbausatz aus der Tüte wird. Nichts mit Scratchbau und irgendwie verbessern und neu bauen.

Die eifrigen Mitleser erinnern sich, dass mir die Boote des FS ziemlich im Magen liegen. Ich fand und finde keine anständigen Unterlagen, die wenigen Fotos geben nur her, dass die Boote relativ bauchig sind, einen Motorkasten ziemlich mittschiffs haben - und auch ja sie sind orange... Das Steuerbordboot ist für mich kaum zu identifizieren, annähernd gleichgroß, der Rest ist frei interpretierbar. Ich habe im Zubehörmarkt nichts annähernd vergleichbares gefunden, weder in der Größe noch in der Form, im Maßstab schon dreimal nicht. Die vorhandenen 1:150 Bausätze aus der Hellerschen Produktion von stählernen Segelschiffen konnten auch nicht als Spender herhalten. Also wurde wochenlang das Internet bemüht in der Hoffnung halbwegs brauchbare Unterlagen zu finden (viel Knickspant, kaum Rundspant). Fündig geworden bin ich dann letztendlich bei der Bildersuche mit einem Riss des Motorrettungsbootes des FS Amrum. Epoche passt, Maße auch so halbwegs also ran ans Werk.


Die Risse wurden in "SketchUp" importiert, auf ca. 6,15m LüA skaliert und dienten als Grundlage zur Konstruktion des Seitenrisses und der Spanten.


Nach erfolgreichem (und mühseligem) freizeichnen der einzelnen Bauteile wurde daraus ein 3D Modell konstruiert, eigentlich noch mit dem Gedanken die Datei als Grundlage zum 3D-Druck zu verwenden.

...hier seht Ihr noch ein Halbmodell des Bootes.

Dieses wurde gespiegelt und verdoppelt


und ein virtueller Innenausbau begonnen und die Rumpfhaut konstruiert. Dies dient dazu eventuelle Beulen etc. in der Rumpfkontur zu erkennen und einzelne Spanten noch einmal anzupassen.


Nachdem alle Fehler beseitigt wurden, die Kontur noch einmal mit Fotos verglichen wurde, stellte sich nun die Frage - und wie kommt das virtuelle Modell nun auf den Basteltisch?


Ich habe horizontale Schnitte im 15cm Abstand (1mm im M. 1:150) gezeichnet, als Bild gespeichert und in einer Datei abgelegt. Guckst Du!


Diese Datei wurde in der Druckausgabe auf die Modellgröße skaliert (ca. 40mm) und auf selbstklebender Folie gedruckt. Ausgeschnitten und auf eine 1mm dicke Polystyrolplatte geklebt.


Danach gab´s auf die Finger, die Konturen mussten ausgeschnitten werden, echt mühselig, und dann im richtigen Maß aufeinander verklebt werden.


Danach wurde es grob, mit entsprechenden Feilen wurden die Korrekturen in etwa zurecht geschliffen. Zweifel sind durchaus angebracht in diesem Stadium!



Aber - es wird...


Unter entsprechendem Einsatz von Spachtelmasse (Humbrol und Vallejo) wird so langsam ein bootsähnlicher Rumpf daraus.




Die Proportionen zu den Davids passen auch. Natürlich fehlen noch der Kiel, Vorder- und Achtersteven, Scheuerleisten, Grätings, Poller, alle Ausrüstungsgegenstände usw.


Das zweite Boot ist bereits in Arbeit, hier werde ich auf den mittleren Motorblock verzichten, bzw. diesen ein wenig kleiner und als Solitär darstellen.


Da meine Arbeitstage übervoll sind, demnächst Urlaub ansteht wird nun eine längere Pause folgen, bevor es mit den Booten weitergeht. Bleibt gespannt und hoffentlich interessiert....?!?

93

Sonntag, 24. April 2016, 19:36

Einen habe ich noch

Damit nicht in Vergessenheit gerät, was hier eigentlich gebaut wird, anbei noch einige Impressionen von den Arbeiten am Unterwasserschiff. Die Tiefgangsmarken wurden "improvisiert" der Rumpf anschließend mit mattem Klarlack geschützt.



Danach ging es in luftige Höhen, die Takelage wurde begonnen. Zuerst mussten die Blöcke gefertigt werden. Aus einer 0,5mm Poly-Platte wurden mittels Lochzange 1,5mm dicke Scheiben gestanzt und mit einer Bohrung versehen.


Die Verspannung des Leuchtfeuers besteht aus einer für mich nicht ganz nachvollziehbaren Konstruktion von Blöcken und (nicht dargestellten) Spannschlössern, die aber hinter der noch zu bauenden Schanz des Brückendecks verschwinden werden.




Die entsprechen Stropps hätte ich gerne gekleidet, siehe die Kollegen beim historischen Schiffsmodellbau, das war mir letztendlich dann doch zu fummelig - mit anderen Worten - ich kann es nicht!

Hier noch rasch zwei Bilder des aktuellen Bauzustandes, der Leuchtfeuerturm steht und ist verspannt, der Antennenmast weicht um ca. 1° nach achtern aus :bang: :bang: :bang: und wird nur schwer zu korrigieren zu sein, ohne daraus eine Bogensehne zu machen. Der Fockmast ist ganz anständig geworden, die "Losen" müssen natürlich noch entsprechend gekürzt werden. Getakelt wird übrigens mit dem Takelagen des ursprünglichen Bausatzes der AvH und Angelschnur, hier Unithread W6 in schwarz, Hersteller Caenis oder so ähnlich?!?




So - verehrtes Publikum, mehr habe ich gerade nicht - hoffe es gefällt. Anregungen und Kritik wie immer herzlich willkommen :!!

LG Ulf :wink:

94

Sonntag, 24. April 2016, 20:10

:thumbsup: Und ob das Update gefällt :thumbsup:
Gruß Christian

in der Werft: im Moment nichts


"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

95

Sonntag, 24. April 2016, 23:18

Einfach klasse- der Bewuchs ist der Hammer!

96

Sonntag, 24. April 2016, 23:35

Vielen Dank, freue mich wenn es gefällt! Ulf

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97

Montag, 25. April 2016, 12:10

Ulf, Ulf, Ulf....

Da bist Du ja jetzt genau nach meinem Geschmack unterwegs..... Klein, kleiner, am Kleinsten......die selbstgebauten Details... :ok: :ok: die gesratchten Boote.... :respekt:
Die "Aquakultur" am Rumpf gefällt mir auch sehr gut! :respekt: Am Propeller - weniger, da keine Haftmöglichkeit...außer die Schraube dreht sich jahrelang nicht. :S

Weiterhin gutes Gelingen,

Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


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98

Montag, 25. April 2016, 18:37

Hallo Ulf,

die Abbildung in der Totalen sieht sehr gut aus. Das Modell wird mit den ganzen Antennen und Abspannungen schön frimielig aussehen - gefällt mir. Vielleicht sind die Lüfter zu grell gelb - man könnte sie mit etwas weißem Washing abtönen.
Durch dein kleines Skechtup-Tutorial macht du richtig Appetit, das Programm mal auszuprobieren. Sehr interessant!

Beste Grüße
Harald

99

Montag, 25. April 2016, 21:28

Hallo Gustav, fein das der Mohnkuchen Gefallen findet. :smilie: Bei Deinem Einwand zum Propeller muss ich aber wiedersprechen, erstens der Fotobeweis - bitte einfach mal googlen, ich möchte hier nix einstellen wo ich nicht sicher bin ob das Foto verwendet werden darf. Zweitens das Schiff lag wochenlang auf Position, mit wenn überhaupt dann langsam drehender Schraube, drittens die Muscheln sind nur in Nabennähe (Fliehkräfte) und nicht auf den Propellerblättern. Viertens - Du hast recht, bei schnell drehenden Schrauben hätte auch die mieseste Miesmuschel keine Chance zum anhaften. Fünftens, die Muscheln sind noch immer zu groß.... Macht 3:2 :baeh: aber trotzdem Danke für die konstruktive Kritik :lieb:

und Harald, Du hast vermutlich ebenfalls recht, so ganz zufrieden bin ich mit dem Lufthansagelb auch nicht. Auf meinen Fotoreferenzen kann ich gelb, orange aber auch beige interpretieren. Der Leuchtturm scheint auch mal in Tagesleuchtfarbe lackiert gewesen zu sein. Der Tip mit dem abblenden ist aber gut, mal schauen wie ich das noch hinbekomme. Hast Du einen Tip?

Grüße Ulf

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100

Dienstag, 26. April 2016, 19:40

Hallo Ulf,

Mein Tipp - die üblichen, dir sicher auch bekannten, Verfahren: Ein Washing mit Gemisch von Terpentin oder Terpentinersatz mit Künstlerölfarbe weiß oder Elfenbein, Mischung ca. 5:1 - 10:1. Oder die Künstlerölfarbe pur verwenden zum Drybrushen, d.h. alten Pinsel in Farben stupsen, sehr gründlich auf alten Lappen oder Pappe auswischen und dann das Modell bearbeiten.. Da ich mit Revell aqua-Colors lackiere, greift das Terpentin die Lackschichten nicht an und ich kann es notfalls wieder abwischen, also alles mal probieren. Beim Drybrushen ist die Tiefenwirkung in den Sicken besser, besonders bei einem Vor-Washing mit dunkler Brühe. Falls du andere Farben verwendest hast, bitte vorher testen, ob die alten Lackschichten angegriffen werden.

Mit bestem Gruß

Harald

101

Mittwoch, 27. April 2016, 21:35

Hallo Harald,
Vielen Dank, nein Deine Methode kannte ich noch nicht. Ob ich sie an der filigranen Masten noch umsetzen kann? Ich lasse von mir hören!
Ulf

102

Montag, 20. Februar 2017, 22:14

Entschuldigung - Ich muss hier mal *hust* den Staub wegpusten...

Gibt's schon was neues vom Feuerschiff? Isses schon fertig? :)

103

Mittwoch, 22. Februar 2017, 21:19

Hallo Alex, ja Danke für Staub wegpusten. Bin beruflich seit einiger Zeit so belegt, dass ich einfach nicht mehr zum bauen komme. Baufortschritt also wie im April 2016 - aber Danke der Nachfrage, ich gelobe Besserung...
Gruß Ulf

PS spannendes Projekt das Du selber gerade auflegst. :)

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104

Mittwoch, 22. Februar 2017, 23:33

Ulf...
Wir warten auf Weitere Updates....und wenn es eben dauert, solange es eben dauert. :schlaf:
Lei Lei ( österr. Narrengruss) :D
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105

Freitag, 24. Februar 2017, 08:28

Hallo Ulf!

Ich kenne das leider nur zu gut :pinch: Auf jeden Fall schön, dass du uns nicht verloren gegangen bist!

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du bald mal wieder zum Basteln kommst!

Beste Grüße,

Alex

106

Sonntag, 19. November 2017, 18:56

Er ist wieder da!

Moin - die kreative Pause hat diesmal etwas länger gedauert. Zwar habe ich noch passiv vieles mitgelesen aber selber schlichtweg keinen Bock mehr zum bauen gehabt. Nun - der Frühling 2017 ist gefühlt übergangslos in den Winter 2017 übergegangen, Zeit also mal die angefangenen Projekte wieder unter die Lupe zu nehmen. Dieses sogar bildlich, ich muss dringend meine Lese/Bastelbrille schärfen lassen.... 8)

Hängen geblieben bin ich an den Booten und Davids. meine Vorbildfotos sind derart mies das ich im sprichwörtlichen Dunkel tappe. Sicherlich auch ein Grund warum mir so gründlich der Spass vergangen war. Genug gejammert, ich habe ein bißchen weitergebaut, will im Laufe der Woche mal wieder etwas Farbe auftragen und dann schauen wir mal den Kahn endlich fertig zu bekommen. Eigentlich sind die größten Hürden ja schon genommen. In diesem Sinne - bis dann hoffentlich bald wieder etwas regelmäßiger.

Grüße Ulf







Ganz vergessen - was kann man sehen. Arbeitsboote Steuer- und Backbord, ergänzt um diverse Einbauten, Klappen/Türen/Luken, Ruder, Scheuerleisten, Kiel/Vorder- und Achtersteven. Es fehlen die Schrauben, Scheuerleiste in Dollbordhöhe, Klampen und Ösen zum aufheißen der Boote, "nen´büschen loses Mobiliar" etc. ....

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107

Sonntag, 19. November 2017, 19:31

Hallo Ulf,

schön, dass du back in town bist!!
Da auch ich meinen Schlepper genauso lange in der Werft unter der Persenning ruhen lasse, kann ich nichts sagen. Modellbau soll auch Spaß machen und kein Abarbeiten sein.

Die Beiboote sehen sehr überzeugend aus - klasse gemacht!

Gruß vom Harald

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108

Sonntag, 19. November 2017, 20:16

Servus
... ja da ist er ja wieder... :prost:
Schön das du dein Projekt weiterverfolgst... dann warte ich mal gespannt auf Deine nächsten Updates
Gruß Gustav
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109

Montag, 20. November 2017, 18:37

Schön das Ihr mein Projekt (und mich) :rot: nicht vergessen habt. Ich schaue dann mal was ich noch so von meinen Farben verwenden kann, welche Kleber eingetrocknet sind - alle... :( usw., vielleicht kennt Ihr das ja auch. Bis bald - Ulf

110

Mittwoch, 22. November 2017, 20:56

Ohooooo, der Ulf ist wieder da! :ok:

Schön, mal wieder was von dir und deinem Projekt zu lesen! Die Arbeitsboote gefallen mir sehr gut - Direkt interessehalber: Auf welcher Basis sind die entstanden? Oder hast du sie komplett gescratcht?

Beste Grüße,

Alex

111

Samstag, 25. November 2017, 09:45

Hallo Alex, ich werd ja ganz rot bei so viel Willkommen und merke gerade das sich meine Fertigstellungspläne schon wieder verzögern. Heute müssen endlich die Winterreifen auf´s Auto, am Abend kommen Gäste zum gemeinsamen Kochen usw., usw. - und dann mal schauen wie sich der Sonntag dann so anfühlen wird....

Aber das nur am Rande, die Vorlage der Boote sind Planauszüge aus dem DSM, die - da frei zugänglich - sehr verpixelt waren. Für die Hauptabmessungen und Konstruktion des Bootskörpers in SketchUp hat es gereicht, der Rest ist frei Schnauze bzw. nach den rudimentären Fotoquellen meiner Vorlagen gescratcht. Siehe auch weiter vorne im Baubericht. Als nächster Bauabschnitt sollen die Bootswiegen und Davids gebaut werden, damit dann endlich Farbe eingesetzt und alles auf dem Schiff montiert werden kann.

Grüße aus dem verregneten Norden
Ulf

112

Samstag, 25. November 2017, 16:07

Danke für die Info! Also die beiden sind dir echt gut gelungen! :)

113

Sonntag, 26. November 2017, 17:22

Liebe Freunde des Mikromodellbaus, heute habe ich mich an der Komplettierung der beiden Boote versucht.
Zwei 2.2mm große Propeller wurden aus Ätzteilresten geschnitzt, etwas anprofiliert und in Form gebogen. Versehen mit einer Antriebswelle sitzen sie nun an Ihrem Platz.
P-1070915.jpg


Die Boote wurde wie angekündigt vervollständigt, Heißösen, Scheuerleiste, Poller (eigentlich fehlen noch Lippklampen), Steuerrad, Rudergestänge, Auspuff wurden montiert.




Die nächsten Bilder gibts wenn der Lackierer durch ist - viel Spaß bis dahin und eine schöne Woche. Grüße Ulf

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114

Sonntag, 26. November 2017, 17:29

Mahlzeit!

Mikromodellbau, da fühl ich mich doch angesprochen..
Toll gemacht, die Boote, überhaupt das ganze Projekt gefällt mir gut, Vorbildwahl und Ausführung.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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115

Sonntag, 26. November 2017, 17:40

Mir tränen die Augen,
vor Anstrengung diese klitzekleinen Details zu
erkennen... Toll gemacht.
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





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116

Sonntag, 26. November 2017, 18:23

Hallo Ulf,

finde die Boote sehr, sehr schön! :sabber: Klasse Feinarbeit, hat sich gelohnt!

Harald

117

Samstag, 2. Dezember 2017, 23:15

Da kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen :ok:

118

Sonntag, 3. Dezember 2017, 18:12

Vielen Dank an Euch alle denen meine Bemühungen gefallen und die sich die Mühe machen auch noch ein paar Zeilen dazu zu schreiben (hier habe ich noch Defizite... :pfeif: )

Die Boote wurden nun erstmalig lackiert, mit dem Pinsel - das sollte man/ich nicht tun. Kann ich nämlich nicht, jedenfalls nicht mit Revell Aquarellfarben! Auf meinen Vorbildfotos sind die Boote weder Gelb wie die Davids, Lüfter etc. noch Rot wie Rumpf und Feuerturm. Sie tendieren zu einem verwaschenen Orange, noch keine Augenkrebs auslösende Tageslichtrotsignalfarbe aber halt auch nicht wie Revells Orange Nr. 30. Eher ein stumpfes gelborange, durch Seewasser und Sonnenlicht verblichen.


Der nächste Versuch nach mühseligem abschleifen war dann mit der Airbrush und einer Mischung aus Lufthansagelb, Orange, Mattweiß und Sand. Die Boote sind nun zweimal lackiert, natürlich tauchten noch Macken im Rumpf auf :bang: :bang: :bang: die nachträglich verspachtelt werden mussten, da die Lackierhilfen aber auch entfernt wurden und die Löcher verschlossen wurden ist es nicht ganz so dramatisch. Morgen kommt der Lacker halt nochmal.









Die ersten Kleinteile wurden bemalt, auch hier muss mit Orange nochmal ausgebessert werden, die Bürste zum pönen war dann wohl doch zu groß oder der Restalkoholspiegel der gestrigen Party noch nicht abgebaut. :D Anschließend muss noch gealtert werden - Tips werden gerne entgegen genommen. Vielleicht muss ich mal nen` Ausflug in den Militärfahrzeugbau machen - die Jungs können das in der Regel.

Mit Überlegungen zum Thema, wie kommen die Boote denn akkurat ins Wasser, habe ich mich auch noch - bisher erfolglos - beschäftigt. Der bewegliche Teil des Schwerkraftdavids läuft ja im Original in einer Art Schienenkonstruktion, die kinetische Energie resultiert aus der Masse der Boote und natürlich dem Ablaufwinkel der Davids (bei mir ca. 19°) Am Ende der Schiene kippt die Konstruktion quasi über die Bordwand und die Boote können berührungslos auf die Wasseroberfläche gesetzt werden. Mit berührungslos ist natürlich der Kontakt Bordwand-Bordwand zum aussetzenden Schiff gemeint. In meinem ersten Versuch unter Zuhilfenahme der Bausatzdavids und einem dazu konstruierten Schlittenteil sieht man wie es hakt. Die Boote kommen von der Davidkonstruktion nicht frei.





Die ideale Lösung, die man auf den Vorbildfotos auch erkennen kann ist ein 2/3 Kreisbogen mit einem geraden Kranausleger - und den kriege ich nicht ästhetisch konstruiert, geschweige denn viermal symmetrisch gebaut.

SO sollte er aber in etwa aussehen.


Stay tuned und noch einen schönen ersten Restadventsonntag - Ulf

Beiträge: 269

Realname: Harald

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119

Sonntag, 3. Dezember 2017, 19:44

Hallo Ulf,

was ich an diesem Forum besonders interessant finde, sind die ganzen Geheimnisse die hier gelüftet werden und die ich aus normaler Laien-Seefahrtsliteratur nur selten erfahre. Und dazu gehört auch die Funktionsweise der Davits. Besten Dank dafür Ulf! :wink:

Die Farbe der Boote finde ich aber ganz ok. Bisschen verdünnte Ölfabe für Dreck in den Fugen, bisschen Mattlack und gut is. Ich finde die gescratchten Boote wirklich klasse neben dem 1-Cent-Stück. Dafür Daumen hoch :ok:
Harald

120

Sonntag, 3. Dezember 2017, 20:22

Nabend Ulf!

Sehr schöne Fortschritte! Die Boote gefallen mir nach wie vor sehr gut :)

Zu den Davits: Eines meiner diversen Never-Ending-Nebenprojekte ist eine halb gesunkene, ziemlich abgewrackte Version der Fähre Queen of the Isles von Paper Shipwright. Das Vorbild hatte genau denselben Typ Davit, ergo auch der Modellbaubogen, den man sich kostenlos auf der Website des Herstellers runterladen kann. Vielleicht wäre es eine Idee, den Bogen runterzuladen und die Davitteile in entsprechender Größe auszudrucken. Dann könntest du sie als Schablone nutzen - mit Prittstift auf Sheet kleben und dann mit Skalpell und Feile in Form bringen. So wäre zumindest eine größere Wahrscheinlichkeit gegeben, vier annähernd gleiche Exemplare davon zu erhalten...

Beste Grüße,

Alex

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