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61

Sonntag, 7. Februar 2016, 15:51

Hallo Ulf,

superschöne und filigrane Arbeit die Du hier zeigst! Die Grätings aus Geschenkband sind genial.
Der Antennenmast ist in der Tat eine sehr gewagte Konstruktion.
Habe bei meiner Korvette eine ähnliche Stenge oben auf dem Gittermast, die ich aus PS Rundstab mit Messingdraht-Tritten gefertigt habe.
Allerdings ist der Durchmesser maßstabbedingt größer als bei Dir und er ist unverstagt. Unter dem Zug der Antennen würde sich so ein dünner PS-Stengel verbiegen.
Ich denke ich würde ihn aus Holz machen. Vlt. einen Schaschlikspiess auf den richtigen Durchmesser herunterdrehen, dann kannst du's auch konisch machen.

Gruß
Stefan

Beiträge: 269

Realname: Harald

Wohnort: Herne (Wanne-Eickel)

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62

Sonntag, 7. Februar 2016, 18:22

Hallo Ulf,

klasse Arbeit und im besten Sinne sehr kreative Lösungen. Sieht alles von den Dimensionen her stimmig aus!

Ich würde probieren, den Antennenmast aus sprödem Gussast zu ziehen - Evergreens sind dafür wohl zu weich. Die Methode kennst du sicher: Gussast anzünden, auf Unterlage festdrücken und schnell auseinander ziehen - und natürlich dabei gut lüften (Brand- und Atemschutz). Bei ca. 10 cm Länge brauchst du so ca. 10 Versuche, dann ist er wohl gerade und oben schön dünn. Die Abspannungen sind ja nicht ganz oben - könnte also halten.

Besten Gruß

Harald

63

Sonntag, 7. Februar 2016, 18:28

Hallo Stefan,
Danke für den Tip, an Schaschlikspieße habe ich auch schon gedacht. Mittlerweile gibt es die ja auch aus Bambus, mal schauen ob ich die die auf 1.2mm (größter Durchmesser) runter drehen kann. Wenn nicht, werde ich noch ein bißchen an meinen Lötfähigkeiten arbeiten müssen. Deinen Baubericht bewundere ich schon lange als stiller Leser, von der Klasse bin ich weit entfernt, solange ich noch immer an rechtwinkligen Sägeschnitten verzweifele. Allerdings kann man im kleinen Maßstab eine Menge wegargumentieren - ging halt nicht, war zu klein...

Gruß Ulf

64

Sonntag, 7. Februar 2016, 18:35

Hallo Harald, ich habe noch diverse Reservemasten abgebrochener Projekte (im wahrsten Sinne des Wortes), die brechen leider schon beim energisch hingucken - dennoch Danke - auch und vor allem für´s Lob :rot: !
Ich mache mich die nächsten Tage mal ran, im Augenblick warte ich auf trocknenden Lack und dann soll die Haube übers Leuchtfeuer drüber. bBs demnächst - nun kommt erstmal wieder eine Arbeitswoche ;(

65

Mittwoch, 10. Februar 2016, 23:22

Moin Ulf

Tut mir Leid. Leider wurden von der Lampenhausrestauration keine
Fotos gemacht. Ich Weiß auch nicht ob das Lampenhaus noch beim WSA Bauhof
steht oder mittlerweile schon an den Museumsverein übergeben wurde.

Arbeite dort seit ca drei Wochen nicht mehr

Gruß Ihno

66

Sonntag, 14. Februar 2016, 18:35

Hallo Ihno, trotzdem Danke. Das Lampenhaus ist nun eh fast fertig, Bilder folgen demnächst. Gruß Ulf

67

Sonntag, 21. Februar 2016, 16:59

Ob es am Wetter liegt? Im Augenblick habe ich ein ziemliches Motivationsloch und komme nicht recht weiter. Ich habe mich am WE mal an den Antennenmast des Leuchtfeuerturms gemacht und Schaschlikspieße runter geschliffen, bis das Schleifpapier kokelte. Eigentlich müssten sie noch dünner geschliffen werden, allerdings passt dann keine Bohrung mehr rein - bzw. ich bin zu grobmotorisch. Hier mal ein Bild vom Originaldurchmesser und dem Schleifergebnis...


Nachdem dann die 30 Bohrungen für die Steigeisen rechts und links des Antennenträgers angebracht wurden, die Steigeisen eingeklebt und auf Länge gekürzt wurden, ging es in mehreren Fehlversuchen an die Antennen die an der Mastrückseite angebracht werden müssen. Ich habe versucht sie zu löten, das klappt so halbwegs - wir aber nicht wirklich symmetrisch. Da die Teile mit 2mm Abstand zueinander montiert werden ist jede Abweichung gravierend. Ich war mit dem Ergebnis nicht zufrieden und habe nun einen neuen Anlauf unternommen. Diesmal habe ich wieder Relingstücke verwendet, entsprechend zurecht geschnitten und einen 10mm langen 0,33mm Messingdraht angelötet. Das ging erstaunlich gut, das Ergebnis spricht für sich.


Nach erfolgter Montage wurde der Antennenträger grundiert. Wenn ich wieder genug Teile zusammen habe wird die Airbrush aktiviert und er bekommt die finale Farbgebung und wir auf die richtige Länge gekürzt, mit einem Zapfen versehen und am Leuchtfeuerturm angebaut.


Letzterem wurde nun die Verglasung samt Turmdach spendiert, die Leiter angebaut - ach ja und lackiert ist er bereits auch schon.


Ich hoffe, das mein Sekundenkleber nicht auf den letzten Meter doch noch ausgast und mir die Verglasung eintrübt. Schauen wir mal...


Grüße Ulf

Beiträge: 269

Realname: Harald

Wohnort: Herne (Wanne-Eickel)

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68

Sonntag, 21. Februar 2016, 17:38

Hallo Ulf,

Beharrlichkeit gewinnt - klasse geworden! :ok:

Eine Frage von einem Lötkolben-Hasser: Mit wie viel Watt lötest du die 0,33mm?

Beste Grüße

Harald

69

Sonntag, 21. Februar 2016, 19:28

Hallo Harald, der Lötkolben hat 30W, wichtig ist für eine gute Wärmeableitung zu sorgen. Z.B. Mit einer Klemmpinzette in der Nähe der Lötstelle dafür sorgen, dass die frisch angelöteten Teile nicht durch die Wärmeentwicklung der Nachbarlötstelle wieder abfallen.

Viel Erfolg - Gruß Ulf

PS. Wieso wird eigentlich Werbung in die Bauberichte eingestellt? Ich habe mit der werbenden Firma nix zu tun, weiß das jemand von Euch?

Beiträge: 39

Realname: Michael

Wohnort: zwischen Köln und Bonn

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70

Montag, 22. Februar 2016, 08:17

PS. Wieso wird eigentlich Werbung in die Bauberichte eingestellt? Ich habe mit der werbenden Firma nix zu tun, weiß das jemand von Euch?
Also ich sehe keine Werbung!
Viele Grüße, Michael :wink:

Im Bau: Zuiderzee Botter aus Holz

71

Dienstag, 23. Februar 2016, 00:09

So viel hatte ich noch nicht :tanz: intus, :party: ....
Scheint eine temporäre Geschichte gewesen zu sein, auch andere Bauberichte waren plötzlich mit massenhaft Werbung versehen. Irgendwo wird die Kohle zum Betrieb des Forums ja auch herkommen müssen - egal , nun ist sie wieder weg, habe mich halt nur gewundert :???

Beiträge: 1 682

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Groß Enzersdorf, Österreich

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72

Dienstag, 23. Februar 2016, 16:16

Hallo Ulf.
Klasse Baubericht.....tolle Recherche..... :respekt:
Gefällt was ich bisher gesehen habe......weiterhin gutes Gelingen!!

Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

73

Dienstag, 23. Februar 2016, 20:57

Freut mich - Danke!

74

Freitag, 11. März 2016, 19:28

Masten und Antennen

Bevor noch jemand auf die Idee kommt, die "Reserve" wäre vom Basteltisch gefallen - es geht, wenn auch langsam weiter. Ich habe mich die letzten Tage intensiv mit Schwerkraftdavids, Arbeit-, Rettung- und Beibooten beschäftigt. Weil diese Auseinandersetzung aber theoretischer Natur war, musste mal wieder etwas gebaut werden. Am Anfang stand eine Neuanschaffung, endlich mal ein scharfer Seitenschneider und ein neuer 15W Lötkolben. Warum seht Ihr gleich...
Begonnen habe ich mit den beiden Masten die das Feuerschiff ausser dem Leuchtfeuer noch trug. Ich habe die Masten aus dem Bausatz verwendet, zumindest teilweise.

Zuerst erfolgte die Stellprobe nach Plan, der Seitenriss ist in 1:100 und damit eigentlich genauso ungenau wie eine Baugenehmigungsplanung - nach der kann man auch nicht bauen, auch wenn es einige tun. Also mussten wieder die Fotos herhalten, um Details herauszuarbeiten.

Der Zubehörmarkt gibt leider keine Leitern in 1:150 her, also musste mal wieder gescratcht werden. Relingteile geben die Grundstruktur her, Sprossen wurden aus Elektrodraht hergestellt und mit Sekundenkleber verklebt. Nach dem Lackieren sieht es hoffentlich besser aus.

Die Körbe um die Plattformen bestehen ebenfalls aus Relingteilen, die Plattformen aus Evergreen 0,5mm. Die Kästen auf den Mastköpfen sind aus mehreren Lagen Evergreen zusammengeklebt.

Am Fockmast gibt es eine Art Rah, eine kleine trapezförmigen Plattform, mit einer Absturzsicherung? - gebaut wiederum aus Relingteilen und hier kam auch das erste Mal der neue 15W Lötkolben zum Einsatz. Trotzdem ein Gefummel ohne Gleichen! Aber irgendwann packt einen der Ehrgeiz und man will sehen was geht, also mal fix zwei Antennenkörper für den Achtermast gelötet. Ich bin mir nicht wirklich sicher ob es die runden Abstandshalter um die Antenne so gab, die Fotos bieten viel Spielraum zur Interpretation.

Egal die Dinger sind halbwegs rund, und ich habe sie ohne Nervenkrebs halbwegs gerade verlötet bekommen. Vermutlich fallen sie beim Takeln wieder ab... :bang:
So, das ist nun das Werk von drei Wochen (ca. 15h) - ich habe leider zu wenig Zeit für´s Hobby.
Links der Fockmast, rechts der Achtermast, oder sagt man Besan, auch wenn keine Segel dran sind?






Sorry für die Fotoqualität, das geht besser - heute sollte es schnell gehen. Hoffe es gefällt, zu Booten und Davids demnächst mehr in diesem Baubericht.
Grüße Ulf :wink:

Beiträge: 269

Realname: Harald

Wohnort: Herne (Wanne-Eickel)

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75

Freitag, 11. März 2016, 21:36

Hallo Ulf,

schön fummelige Arbeit - das gefällt. Sauber ausgeführt! :respekt: :respekt:

Beste Grüße

Harald

76

Montag, 28. März 2016, 12:00

Fehler über Fehler, kleine Fortschritte und Makros sind doof...

Die Osterfeiertag waren nicht halbwegs so ergiebig wie ich es mir gewünscht hätte. In den letzten Tagen und Wochen ist daher nur Kleinkram gelungen. Die Masten wurden lackiert und endmontiert aber auf dem Modell nur lose aufgestellt, um die Proportionen zu testen.



Stattdessen wurden diverse Fehler die beim bisherigen Bau gemacht wurden, fluchend und zähneknirschend wieder korrigiert. Und es werden nicht die letzten gewesen sein... Beim gefühlten 50000 Studium der max. 5 aussagefähigen Fotos ist mir aufgefallen, dass das Maschinenoberlicht der AvH kürzer ist als das der "Weser Reserve". Also die Resinsäge ausgepackt, das falsch gescratchte Teil abgesägt und um einen Eigenbau verlängert. Das Makro offeriert die Pfuscherei, ich bekomme es in dem Maßstab nicht besser hin.



Bei der Gelegenheit wurde die Lage aller Lüfter erneut überprüft und tlw. korrigiert. Das tat schon etwas weh, zumal die vorher gut lackierten Decks nun ordentlich in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch der Fockmast musste um 1,5mm nach vorne versetzt werden um die Leiter anbringen zu können. Die Diskrepanzen zwischen den Plänen des DSM und den Fotos ist tlw. doch erheblich. So werde ich die Ablaufschienen der Schwerkraftdavids auf der Steuerbordseite auch noch einmal ändern müssen, die vorderen waren leider eindeutig gegeneinander versetzt.


Die Reling auf Poop und Back wurden gebogen, gelötet und verklebt, auf dem Brückendeck wurden der Magnetkompass, das Nebelhorn, ein Antennenrahmen aus Messingdraht und Geschenkband gebaut, aufgestellt sowie das auf einigen Fotos erkennbare Rettungsfloß. Das im Übrigen aus Polyrundstäben auf Gehrung geschnitten und dem bewährten Geschenkband gebaut wurden. Achtern wurden diverse Luken, Staukästen und Oberlichter gebaut Es fehlen noch einige Antennen, Lippklampen etc.



Mittlerweile sind auch die bestellten Decals angekommen, Buchstaben in 2 und 5mm Größe. So wurde erst einmal der letzte Heimathafen (Wilhelmshaven) und der letzte offiziell geführte Schiffsname (Kiel) aufgebracht. Warum nenne ich sie Weser Reserve? Vielleicht weil ich mit Weserwasser getauft wurde und weil der Name der letzten Station später sehr prominent beiseite der Brücke platziert werden wird.


Um den Masten demnächst mal festen Halt geben zu können, musste nun an der Base weitergearbeitet werden. Mit den montierten Masten wird das Schiff sehr filigran und beschädigungsanfällig - also Grundplatte! Da ich ja ein Werftdiorama bauen will, musste die vorbereitete Grundplatte lackiert werden, das Unterwasserschiff in einen sogenannten "Usedlook" versetzt werden. Dies ist ersteinmal der rostige Grunanstrich, es fehlen die Seepocken, Muschelbesatz und Algen.



und meine Muschelexperimente gehen auch in die nächste Runde. Zur Zeit experimentiere ich mit Sesam Natur und schwarz, schwarzen Zwiebelsamen und Paniermehl - bleibt gespannt....



Der Test zeigt übrigen Sesam, lackiert mit Revell Aqua schwarz seidenmatt, etwas blau und grün und einigen silbernen Highlights - stay tuned...
Ulf

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Realname: Harald

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77

Montag, 28. März 2016, 20:13

Hallo Ulf,

na, das sieht doch klasse aus! Der Rumpf gefällt mir besonders gut! Auch wenn's mal kompliziert wird: immer schön Zähne zusammen beißen und weiter machen - hat sich bisher absolut gelohnt!! :respekt: :respekt: :respekt:

Beste Grüße

Harald

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78

Dienstag, 29. März 2016, 12:31

Hi Ulf....

Die Idee für die Muscheln......Genial! :ok:

Makroaufnahmen: .... Ja, leider bleibt hier dem Betrachter nichts verborgen....Wir wissen aber, das für das freie Auge so manches verborgen bleibt!!
Geht mir auch so, und nach dem Einstellen von Fotos in meinem Baubericht bin ich schon wieder am Überarbeiten.....

Wünsche weiterhin gutes Gelingen,

Gruß, Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

79

Dienstag, 29. März 2016, 19:56

Muscheln

Hallo Gustaf, hallo Harald,

da sind wir schon zu dritt im Baubericht, vielen Dank für Euer Interesse und die Durchhalteparolen :D
Ich hoffe Ihr mögt Muscheln? Ich liebe sie mit Fritten in einer Mehlschwitze am liebsten im alten Hafen von Marseille - nun das dauert noch... Anbei meine erste Interpretation eines bis zu 30cm dicken Muschelbewuchses unmittelbar nach dem eindocken. Gut - es sind eher Austern als Miesmuscheln. Ponal Holzleim, Zwiebelsamen, Senfkörner und Sesam sind die Zutaten. Viel Spaß beim nachkochen, die farbige Soße kommt nach aushärten des Klebers.






Viel Spaß und bis demnächst - Ulf :wink:

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80

Dienstag, 29. März 2016, 21:37

Hallo Ulf

Ich denke mal die Miesmuscheln erreichen am Modell fast Kürbisgröße....Vergleiche zu den Bullaugen.. :roll:

Gruß, Gustav
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81

Dienstag, 29. März 2016, 21:57

Kalte Nordsee, sehr nährstoffreich! :hunger: Mal schauen wie es nach dem lackieren aussieht (aber Kürbis ist schon ein bißchen übertrieben, oder?) Gruß Ulf

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82

Dienstag, 29. März 2016, 22:12

Hallo Ulf,

hmm, also deine Senfkorn-Panade macht mich schon etwas neugierig auf Original-Fotos. ?(

Mit bestem Gruß

Harald

83

Dienstag, 29. März 2016, 22:40

Hallo Harald, leider klappt es vom Tablet grad nicht mit dem einstellen von "Beweisfotos". Ich suche mal ein paar Referenzbilder raus und probiere mal meine Gewürzpanande weiter mit Farbe zu behandeln, wenn gar nicht klappt muss es halt wieder runter und neu lackiert werden....Aber noch bin ich optimistisch! Schönen Abend noch - Ulf

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84

Mittwoch, 30. März 2016, 08:20

Hallo Ulf

Nordsee nährstoffreich: Das war witzig von Dir :ok:
Die Form der Muscheln und die Art ( = Kunst) wie Du die "Kolonie" auf dem fein gerosteten Rumpf aufgebracht hast sind sehr ansprechend.
Nicht einfach, im Maßstab 150 das geeignete Material zu finden....wäre die MM doch max. 0,5 mm groß

Bin schon gespannt wie es lackiert aussieht.....gutes Gelingen

Gruß Gustav
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85

Mittwoch, 30. März 2016, 19:51

Hallo Gustav, hallo Harald,

wie zugesagt hier zwei Fotos aus meiner "Bauanleitung", wie bereits beschrieben der Bewuchs des Unterwasserschiffs war beim eindocken bis zu 30cm stark. Es geht also weniger um die einzelne Muschel (Senfsamen/Zwiebelsamen) sondern eher um das Erscheinungsbild nach dem Lackieren. Es soll ja eine Oberflächenstruktur geschaffen werden, die der eines zugewachsenen Unterwasserschiffs halbwegs maßstäblich entspricht. Natürlich habe ich auch Miesmuscheln vermessen und habe 8cm Exemplare gefunden, also 0,5mm im M. 1:150. Vielleicht hätte ich mit Mohn experementieren sollen, das fällt mit aber gerade erst ein wo ich es schreibe... :bang: :bang: :bang:

Egal nun ist es so, wenn es nach dem Lackieren blöd aussieht muss ich am WE viele Mohnbrötchen kaufen und selbigen abkratzen und ankleben - oder so.
Hier die versprochenen Bilder der "Reserve" nach dem Eindocken.





:wink: Ulf

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86

Mittwoch, 30. März 2016, 20:12

Hallo Ulf, also bei den Bildern bekommt man wirklich Appetit auf Muscheln-Pommes! :ok:

Harald

87

Donnerstag, 31. März 2016, 08:20

Die Darstellung der Musscheln ist maßstäblich etwas groß aber ansonsten sehr gelungem :ok:
Gruß Christian

in der Werft: im Moment nichts


"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

88

Sonntag, 3. April 2016, 12:46

Muscheln die Dritte

Vermutlich gehts mir nicht alleine so, dass man sein Werk ein paar Tage aus allen Blickrichtungen betrachten muss, um zu einem Entschluss zu kommen. Gelungen oder nicht? Der Vergleich mit den Kürbissen hat mich ja schon etwas getroffen - es war aber gut und richtig und beim drüber nachdenken kam dann ja auch die Erleuchtung. :idee:
Blaumohnsamen ist tatsächlich etwa 0,5mm groß, hat aber nicht die richtige Form. Gefühlte 1.780.542 Mohnkörner in Form zu schleifen gibt meine perspektivische Restlebenszeit nicht mehr her. Also wurden die vorherige Gewürzmischung wieder runtergestemmt und durch unbearbeiteten Mohn ersetzt.
Farbllch unbehandelt sieht es dann so aus.


Also wurde nachgearbeitet, mit Revell Aqua Afrikabraun, Lederbraun, Dunkelgrün, Helloliv, Schwarz und zuletzt Dunkelblau. Es sind noch nicht alle Stellen perfekt, die Schraube wurde endlich montiert und rund um die Nabe mit etwas Muscheln garniert.



Der nächste Arbeitsschritt ist dann die Versiegelung mit diversen Klarlacken um die Illusion eines noch etwas feuchten Unterwasserschiffs zu erhalten und dann soll die Endmontage auf dem Grundbrett erfolgen um endlich am Überwasserschiff weiter machen zu können.



Hoffe es gefällt?!

Beiträge: 269

Realname: Harald

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89

Sonntag, 3. April 2016, 20:19

Hallo Ulf,

0,5 mm passt, die Farbgebung wirkt sehr authentisch. Ein sehr ungewöhnlich präsentiertes, aber absolut stimmiges und durch Fotos belegtes Unterwasserschiff. Gefällt mir! :ok: :ok: :ok:

Mit bestem Gruß
Harald

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90

Montag, 4. April 2016, 09:57

Hallo Ulf.... :hand:

Vermutlich gehts mir nicht alleine so, dass man sein Werk ein paar Tage aus allen Blickrichtungen betrachten muss, um zu einem Entschluss zu kommen. Gelungen oder nicht? Der Vergleich mit den Kürbissen hat mich ja schon etwas getroffen - es war aber gut und richtig und beim drüber nachdenken kam dann ja auch die Erleuchtung.


Ich kann mir vorstellen, das Dich meine positive Kritik etwas angegriffen hat..... und siehe.... es war zu Deinem Besten!!! .... Die Lösung mit dem Mohn ist jetzt wesentlich ansprechender und passt viel besser im Maßstab!! :ok:

Weiterhin gutes Gelingen,

Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
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Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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