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61

Dienstag, 22. August 2017, 20:57

Hallo Matze,
den ersten Versuch mit Nähgarn habe ich schon gemacht.
Das franzt beim Lackieren völlig aus.
Also Fehlanzeige!

0,2er Litze sind mir allerdings etwas zu dünn. Die sieht man ja kaum.
Ich probiere es aber gerade an einem Probestück mit 0,4er Silberdraht und Sekundenkleber.
Wir werden sehen. ^^
Viele Grüße
Willie

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62

Dienstag, 22. August 2017, 22:20

Oha,

0,4 mm entsprechen im Original 10 mm. Wäre ein echt fetter Keder, m. E. viel zu dick. Aber mach mal, bin gespannt.

Matze

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63

Dienstag, 22. August 2017, 22:49

Hallo Matze,
hier mal das Bild vom ersten Versuch mit dem Nähgarn.
Geht ja gar nicht!



Die Stärke von 0,4 finde ich nach Augenmaß, obne genaue Umrechnung, gar nicht so weit weg von der Originalgröße.
Hier mal das Bild vom unlackierten Probestück (bin gerade erst mit dem Kleben fertig) und der Sitzbank.



Bevor ich anfange an der Bank zu kleben, werde ich aber sicherheitshalber den 0,2er Draht auch noch einmal am Probestück testen.

Versuch macht klug! :D
Viele Grüße
Willie

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64

Mittwoch, 23. August 2017, 00:19

Hallo Matze,
vielen Dank für den Hinweis mit der Materialstärke.
Ich habe den 0,2er jetzt auch am Probestück verklebt.
Es sieht deutlich besser aus, als ich zunächst vermutet hatte.

Hier die Bilder davon.





Die letzte Gewißheit wird Probelackierung zeigen.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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65

Mittwoch, 23. August 2017, 10:23

Hallo Willie,

die Bank ist Dir von der Form her schonmal gut gelungen.
Für den Keder wäre dünne Angelschnur noch eine Option.

66

Donnerstag, 24. August 2017, 07:54

Moin Willi,

Gezogener Gussast, wäre da auch noch eine Möglichkeit gewesen, um die Keder darzustellen, lässt sich auch leichter kleben und das um die Ecken biegen ist auch kein Problem.
Denke aber das ich zu spät bin und du schon fertig bist... :) ;)


LG Bernd
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67

Donnerstag, 24. August 2017, 21:00

Hallo Modellbaufreunde,
die Probelackierung hatte die Verwendung des 0,2er Drahtes bestätigt.
Danke nochmal an Matze für den Größenhinweis.

@Thomas
Danke für den Hinweis, aber Kunststofffaden hatte ich auch schon probiert.
Der war leider etwas zu störrisch.

@Bernd
Auch dir vielen Dank.
Ich habe vor der Fragestellung bereits ziemlich erfolglos versucht, 1mm Rundmaterial auszuziehen.
Bis 2cm bin ich gekommen, dann hat sich alles in Rauch aufgelöst.
Da muss ich unbedingt noch dran üben.

Letztendlich habe ich, in der Annahme, dass Lack auf Lack besser hält als auf Metall, einfach den 0,2er Kupferlackdraht aus der Elektronikkiste für den Keder benutzt.
Mit Maskingtape fixiert ließ er sich für die Verklebung mit Sekundenkleber prima an die Kontur anpassen.
Hier mal das Ergebnis vor der Lackierung.



Nach der anstehenden Lackdusche geht’s hier weiter.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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68

Donnerstag, 24. August 2017, 22:52

Mensch Willie,

gern geschehen. Sehen super aus Deine Keder. Bin auf die Lackbilder gespannt.

So long

Matze

69

Freitag, 25. August 2017, 10:14

Sehen super aus Deine Keder.
Da stimme ich voll zu. War bestimmt immer noch eine ganz schöne Fummelei, die so zu platzieren bzw. fixieren. :wacko:

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70

Freitag, 25. August 2017, 17:45

Hallo Thomas,
das ist gar nicht so eine übermäßige Fummelei.
Wichtiger dabei ist Geduld, dem Kleber Zeit zum Aushärten zu geben.
Zu Beginn ein gerades Stück Draht mit 2 Fixierbändern an die gerade Vorderkante kleben und dann Stück für Stück zu den Außenseiten vorarbeiten.

Hallo Modellbaufreunde,
da einige Leser die Fotos der lackierten Sitze schon gespannt erwarten, hier mal das erste Lackfoto.
Aber natürlich ist das nur ein Zwischenstand.
Sie sind noch nicht fertig.
Durch die Wartezeiten fürs Durchtrocknen kann ich die fertigen Sitze erst morgen abend zeigen.



Ansonsten war heute mal wieder Versuchstag.

Erstes Objekt der Tests war die Scheibe für die Schiebetür, die bei meinem Bus einteilig war.
Im Bausatz ist die Scheibe als Schiebeversion beigelegt.



Der Trennsteg ist dafür als Nut ausgeführt, die ich kaum unsichtbar beseitigen könnte.
Deshalb war ein Eigenbau angesagt.

Wenn man ein Stück Blister nur innen anklebt, ist die Scheibe unnatürlich tief im Rahmen.
Deshalb kam ich auf den Gedanken, einfach 2 Blister übereinander zu kleben.

Der erste Versuch mit Contacta Clear sah ziemlich ernüchternd aus.



Der 2. Versuch war deutlich besser.



Also jetzt an das richtige Einbaumaß.
Dazu habe ich die erste Scheibe auf das genaue Fenstermaß geschnitten.
Eine 2. Scheibe wurde deutlich größer zugeschnitten.
Dann die größere Scheibe satt mit Ethylacetat einpinseln und die Passgenaue Scheibe mittig darauf platzieren.

Nach einer Wartezeit von etwa 15 Minuten wird der Rand der größeren Scheibe abgeschnitten, so daß man wie beim Originalfenster einen Kleberand erhält.



Und hier das Ergebnis im eingeklemmten, aber noch nicht verklebten Zustand.



Das zweite Versuchsobjekt waren die selbstgedruckten Decals.
Dazu benutze ich einen Drucker HP Officejet Pro 8100 und Expert-Choice Decal Film Klar von Aircolor.
Den ersten Ausdruck habe ich gemäß der Arbeitsanleitung auf der Packung mit den Druckereinstellungen " Papier 'normal' oder 'Econofast' und Tintenmenge 'Wenig' " angefertigt.
Das Ergebnis waren nicht völlig lichtdichte Farbflächen.
Für einen Test waren diese Decals aber ausreichend.

Die entgültigen Decals habe ich dann mit der Druckereinstellung " 'sonstige Fotopapiere' und 'beste Druckqualität' angefertigt.
Das Druckbild war hervorragend und nach dem Versiegeln mit Klarlack von professionell hergestellten Decals kaum zu unterscheiden.

Als Testobjekt für Lackierungen aller Art habe ich mir mal vom Flohmarkt ein altes RC-Modell mitgebracht.
Dieser Test läuft allerdings auf Grund der Lackierungen auch schon ein paar Tage.

An meinem Realbus habe ich die Landschaftskonturen seinerzeit mit der Sprühdose lackiert und die Grafiken dann als Klebefolien nachgeklebt.

Diese Arbeitsweise wollte ich am Testobjekt ausprobieren, da das Schwarz vom Drucker nicht unbedingt das Schwarz des Lacks ist.

Zuerst wurde also eine Seite mit "Vallejo Model Air 71.001 white" lackiert.

Anschließend die Landschaftskontur abgeklebt und nach Augenmaß abgeschnitten.



Die untere Hälfte der Karosse wurde mit "Vallejo Model Air 71.057 black" lackiert.

Hier die Ansicht nach dem Freilegen.



Nun kamen die Decals des ersten Drucks noch zu einer sinnvollen Verwendung.
Die Platzierung ist nicht wie später am Bus, denn es sollten ja auch nur die Farbübergänge einer Beurteilung unterzogen werden.

Auch ohne die finale Klarlackversiegelung war ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Aber urteilt selbst.



Während sich die Sitze nach der weiteren Verarbeitung noch in der Trockenphase befinden, werde ich mich den Innenwänden des T3 zuwenden.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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71

Freitag, 25. August 2017, 17:58

Respekt Willie,die Decals sehen echt klasse aus :ok:

Auch die Sitzbank hast Du prima hinbekommen. Was ich allerdings von den Kopfstützen wenn ich ehrlich bin nicht sagen kann. Die solltest Du noch ein wenig bearbeiten, damit sie gleichmäßiger aussehen.

Gut, das ist Detailgemecker, ansonsten gefällt mir Deine Arbeit ausgesprochen gut :ok:
Ob groß, ob klein, ob arm, ob reich. Vor einem Lauf sind alle gleich :pinch:

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72

Samstag, 26. August 2017, 13:21

Hallo Marc,
deine Kritik kam leider etwas zu spät.
Trotzdem vielen Dank dafür.
Man soll auch ruhig schreiben, wen einem mal etwas nicht gefällt. :)

Hallo Modellbaufreunde,
da ich heute abend wieder auf einer Veranstaltung bin, gibt es das Abendupdate heute schon zur Mittagszeit.

Die Sitze wurden mit Decals für das Stoffmuster versehen und nach Trocknung die Lehne und die Sitzflächen mit mattem Klarlack gepinselt.
Die Messingstangen der Kopfstützen wurden durch Federdraht ersetzt.
Das Ergebnis mag noch nicht 100% sein, aber für das erste Mal lasse ich es so.
Mein Bus war schließlich auch schon 12 Jahre alt und hatte dementsprechend seine Macken. :S



Hier der Blick durch die Front.



Ich hatte den Bus seinerzeit ohne irgendwelche Innenverkleidungen im Laderaum erworben.
Ausgekleidet habe ich ihn dann mit MDF-Platten in Holzoptik.

Zuerst kam wieder das Ausmessen, ausdrucken auf Papier, anpassen, Zeichnung korrigieren und von vorn.
Hier der fertige Entwurf in Corel Draw.



Die Holzmaserung war ein Kompromiss im Maßstab.
Einerseits sollte es so fein wie möglich, aber die Holzstruktur trotzdem erkennbar sein.

Den Ausdruck auf selbstklebendem Papier fand ich dann so i.O.



Die einzelnen Teile wurden auf eine 0,3mm Sheetplatte geklebt und anschließend ausgeschnitten.





Zum Abschluß für heute noch ein paar lose Ansichten.







Und damit für alle Leser ein schönes Wochenende.

Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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73

Montag, 28. August 2017, 01:23

Hallo Modellbaufreunde,
heute gab es die letzte Karosseriekorrektur.

Charakteristisch für einen T3 als geschlossenen Kasten ohne Mitteldurchgang vom Fahrerraum waren die Belüftungsöffnungen (Pfeil) für den Laderaum an den hinteren Seitenwänden.



Für die genaue Position musste noch einmal meine Maßzeichnung von den Decals herhalten.



Mit ein paar Rechtecken wurde die Position markiert und das so gewonnene Markierungsmuster ausgedruckt.
Für die linke Seite wurde das Muster einfach gespiegelt.



Da ich solch eine Änderung noch nicht gemacht hatte, habe ich es zuerst an einer 1,5mm Sheetplatte ausprobiert.
Ich will ja schließlich die Karosse nicht versauen.

Also einen Ausdruck aufgeklebt, die Ecken markiert und ausgeschnitten.
Das 1. Ergebnis hat mir überhaupt nicht gefallen.
Also für den 2. Versuch nur die Mitten der Endpunkte markiert und mit dem Line Engraver und einer Säge nur einen Schlitz gezogen.
Dieser wurde dann mit einem neuen Skalpell noch etwas nachbearbeitet.
Nun sah es deutlich besser aus.





Das 2. Probestück noch einmal an der Karosse überprüfen.



Passt so.
Jetzt ging es an die Karosse.

Für das Ausarbeiten war es sinnvoll, die Karosse noch auf dem Bodenteil zu belassen.
Das Handling ist dadurch deutlich besser.

Den Ausdruck fürs Anzeichnen passend aufkleben und die Endpunkte markieren.



Die rechte Seite wurde ebenso behandelt.
Hier nun das Ergebnis der ersten groben Ausarbeitung.





Das feine Nacharbeiten erfolgt erst nach dem Ablacken im Dowanoldampfbad.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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74

Montag, 28. August 2017, 08:04

Moin Willi,

Ein kleines, aber feines Detail, das durchaus wichtig ist, wie ich mir denke und wer sich mit den T3's auskennt würde das fehlen bestimmt bemerken.
Deine Ausarbeitung und die Umsetzung sind dir bis hier schon mal gut gelungen und mit etwas Feinarbeit, wie du schon angesprochen hast, wird es aussehen, als wenn die Belüftung schon immer da war. :ok:

LG Bernd
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75

Mittwoch, 30. August 2017, 12:30

Howdy Willie :wink: ,

Mensch, da guckt man mal ein paar Tage hier nicht rein . . .

Die Keder gefallen mir sehr gut, Du siehst, die Dimensionen sind stimmig. Was ich persönlich gar nicht so schön finde, sind die Farbpickel auf den Sitzen.

Die Umsetzung der Verkleidung ist Dir wiederum supergut gelungen. Corel Draw ist schon ein tolles Programm. Leider hab ich das nicht mehr, schade. Die Lüftungsschlitze an den Seiten hätte ich keinerlei Bedeutung zugemessen, aber ich hab ja auch keine Ahnung von Bullis. Umso besser, das Du dieses Detail beachtet und umgesetzt hast.

So long

Matze

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76

Donnerstag, 31. August 2017, 23:27

Hallo Matze,
dass ich mit dem Ergebnis der Sitze auch nicht zu 100% zufrieden war, hatte ich schon erwähnt. :nixweis:

Hallo Modellbaufreunde,
es stand ja das Ablacken auf dem Programm.
Per PN kam die Frage, wie ich das Dowanoldampfbad mache.
Deshalb hier eine kleine Exkursion, wie ich Modelle entlacke.
Das mag für andere Kollegen nicht das Nonplusultra sein, aber ich komme bestens damit zurecht.

Zum Entlacken benutze ich Methoxypropanol PM (auch unter dem Namen Dowanol bekannt).
Auf Grund der Kürze des Namens wird allgemein meistens der Begriff Dowanol verwendet.
Die Bezugsadresse steht auf dem Beschriftungsschild der Dose.



Im 1-Euro-Markt habe ich eine relativ einfache Box gekauft und unten ein Stück gebogenen Karnickeldraht eingelegt.
Es reicht, wenn das Dowanol den Boden gut bedeckt.
Das Modell muss NICHT in der Flüssigkeit sein.
Die Dämpfe lösen die Farbe an.
Das Modell auf das Gitter, den Deckel drauf und abwarten. :kaffee:
Ohne Deckel würden sich die Dämpfe verflüchtigen und nicht die hohe Sättigungskonzentration aufbauen die zum Anlösen des Lackes notwendig ist.

Hier nach ca. 4 Std.





Die angelöste Farbe wird einfach mit einem Borstenpinsel heruntergeschoben.





Für noch verbleibende Farbreste kommt das Modell einfach noch einmal wieder in die Box.





Wenn nach dem 2. Aufenthalt in der Box immer noch Farbreste übrig sind, die sich nicht mit dem trockenen Pinsel herunterschieben lassen, wird der Pinsel mit der Spitze in die Flüssigkeit getaucht.
Damit lassen sich dann auch die letzten Reste der Farbe beseitigen.

Anschließend wird das entlackte Modell unter reichlich fließendem Wasser abgespült und zum Trocknen und Ausdünsten für 24 Std. auf ein trockenes Tuch gestellt.

:!: Wichtig bei der ganzen Aktion ist natürlich ein gut belüfteter Raum, Handschuhe und Augenschutz. :!:

Und hier das Ergebnis.





Während des Entlackens hatte ich mich dann schon einmal mit den SMD-LEDs beschäftigt, die im Modell verbaut werden sollen.
Geplant sind 18 Stk. der Bauart 0805 (2x1,25mm) und 2 Stk. 1206 (3,2x1,6mm).
Hier mal zur Erinnerung die Größe 0805 in den Vorder- und Rückansicht.



Alle LEDs mussten mit Anschlußdrähten ausgestattet werden.
Dazu habe ich meine Löthilfe, die ich zu Anfang vorgestellt hatte, noch einmal modifiziert.

Zum Einen wurde sie mit Tesakrepp auf meiner Lötkachel befestigt, damit sie mir beim Löten nicht auf dem Tisch herumrutscht.
Desweiteren hat sich nach mehrmaligem Gebrauch unter der Haltespitze eine kleine Kuhle gebildet, wodurch die LED nicht mehr plan auflag und immer wieder heraussprang.
Abhilfe hat eine alte Waschmarke gebracht, die unter die Haltespitze geklebt wurde.
Dadurch hatte die LED wieder eine plane Unterlage.
Eine entsprechend große Unterlegscheibe würde z.B. den gleichen Zweck erfüllen.



Das Verlöten der Anschlüsse ist dann reine Nervensache. :cracy:

Es wurde mit dem Lötkolben die Spitze des 0,2mm Kupferlackdrahtes entlackt und gleichzeitig verzinnt.
Dann den Anschluß der LED nachverzinnen.
Der Draht muss dann nur noch an die Kontaktstelle gehalten werden und wird mit dem Lötkolben ohne weitere Zufuhr von Lötzinn verlötet.
Dazu benutze ich einen 12V Feinlötkolben.



Nach dem Verlöten noch eine Funktionskontrolle, ehe die vorbereiteten LEDs in Tüten für die Zwischenlagerung verstaut wurden.





Bei meinem Demomodell hatte ich das Problem, daß die roten Rücklichter immer noch weißes Licht durchließen.
Die extra bestellten roten SMD-LEDs waren aber leider nicht lichtstark genug.
Ich hatte beim Bestellen blöderweise nicht auf die Lichtleistung geachtet.

Deshalb habe ich wieder eine weiße LED benutzt und probehalber ein Ausschnittstück für ein Rücklicht gebaut.
Nach dem Einsetzen der LED wurde der entsprechende Ausschnitt mit Tamiya Clear Red ausgefüllt.



Jetzt kam schon kein weißes Licht mehr durch.
Wenn das lackierte Rücklichtglas später auch noch darüber sitzt, ist nur noch sattes rotes Licht sichtbar.

Das war es dann wieder für heute.
Als Nächstes müssen die Einbaupunkte für die LEDs vorbereitet werden.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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77

Freitag, 1. September 2017, 14:18

Dank Dir für die ausführliche Beschreibung mit dem Dowanol-Zeugs. Das werd ich mal im Hinterkopf behalten :ok:

Viel Erfolg weiterhin an Deinem Projekt...sieht gut aus bislang :ok:
Ob groß, ob klein, ob arm, ob reich. Vor einem Lauf sind alle gleich :pinch:

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78

Freitag, 1. September 2017, 14:30

Dowanol-Dampfbad... :cracy:
Willie, Du kommst auf Sachen. :ok: Unterm Strich überrascht mich es gar nicht mal, die Dämpfe sind ja schon heftig genug.
Aber kommen muss man doch trotzdem erstmal drauf. Sehr schön, das wird bei nächster Gelegenheit definitiv ausprobiert.
Die Vorteile liegen auf der Hand: 1. es dürfte für das Modell schonender sein als ein "Flüssigkontakt" und 2. man versaut sich das Chemiezeugs nicht so mit den Farbresten. :idee:
Eine Frage noch:
Du hast ja nun eine relativ große Kiste für ein 1:24-Modell verwendet. Ist das nach Deiner Erfahrung so erforderlich, damit die Dämpfe ausreichend zirkulieren können?
Ich verwende zum Entlacken normalerweise eine kleine 1:24 Vitrine (sowas hier: http://www.modellbauversand.com/Werkzeug…-24::20210.html), nur anders herum. Der Sockel fungiert also als Deckel. Meinst Du, in einem soviel kleineren Behältnis wird das auf "Dampf-Basis" auch funktionieren?

79

Freitag, 1. September 2017, 20:28

Hallo Willie,

ich bin hier schon eien ganze Weile stiller Mitleser und muß jetzt einfach mal meiner Begeisterung
freien Lauf lassen.
Dein Scratchbau ist der Hammer, dazu noch deine Elektronikbastelei. Ich kann nur staunen.
Hier kann man noch viel lernen.
Ich bleib auf jedenfall am Ball.

Gruß Boris :wink:

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80

Samstag, 2. September 2017, 00:37

Hallo ihr 3 Mitstreiter,
es freut mich, wenn es Euch gefällt.

Zunächst muss ich erst einmal eins klarstellen.
Die Arbeitsweise fürs Entlacken ist nicht auf meinem Mist gewachsen. :(
Ich weiß bloß nicht mehr, bei wem ich es gelesen habe.
Ich habe es nur mal vorgestellt, weil ich danach gefragt wurde, wie ich arbeite.

Dass es schonender als das Eintauchen ist, liegt eigentlich auf der Hand, da der Kunststoff nicht mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt und somit auch nur wenig von der Chemikalie aufnimmt.
Dementsprechend wird der Kunststoff auch nicht so schnell spröde und braucht auch nur kürzere Zeit zum Ausgasen der Chemiereste.

@ Thomas
Bei der Größe der Kiste habe ich eigentlich nur darauf geachtet, dass auch ein Truck dort hineinpasst.
Ich denke mal, es funktioniert auch mit einem kleineren Behältnis.
Dann wird die Sättigung mit den Dämpfen eben schneller erreicht.
Wichtig ist nur der Deckel darauf, damit sich die Dämpfe nicht verflüchtigen.

Ich habe heute z.B. in der Kiste, ohne Dowanol nachzufüllen, das Armaturenbrett und die Stossstange entlackt.
Durch die relativ geringe Menge an Farbe bei den beiden Teilen war auch nur ein Durchgang nötig.

Nun aber zum Update für heute.

Wie schon erwähnt, habe ich heute wieder ein vorlackiertes, oder besser gesagt vollgekleistertes Teil aus der Kiste geholt.
Wenn da noch schwarze Farbe drauf soll, sieht man gar nichts mehr von den Konturen.
Welcher Schwachkopf denkt sich bloß so eine Vorlackierung aus? :motz: :verrückt:
Also entlacken und Anfang der nächsten Woche weiterverarbeiten.



Das Modell soll ja beleuchtet werden.
Da die Scheinwerferabdeckungen im Bausatz aber nur aufgeklebt werden, muss für die LEDs zunächst Platz geschaffen werden.

In der Front und im Heckteil wurden die Einbauplätze mit Bleistift nachgezogen, um später noch etwas Auflage für die Abdeckungen zu haben.



Zum groben Ausfräsen habe ich meine kleine Auswahl an altem Zahntechnikwerkzeug benutzt.



Die Feinarbeit wurde mit einem Skalpell durchgeführt.



Natürlich muss auch hinter den Teilen noch etwas Platz geschaffen werden.
Bei der Front ist das kein Problem, da unter dem Armaturenbrett genug Platz ist.
Die schaffierten Flächen müssen weg.



Beim Heckteil muss etwas von der Motorhalterung weg.
Da der Motor später wegen der Ladeszene ohnehin nicht zu sehen ist, kümmert mich das auch recht wenig.



Hinter die ausgefrästen Scheinwerferöffnungen wurde 1mm Sheet geklebt.
Während der Kleber trocknete, habe ich schon mal vorbereitend die Felgen aufgebohrt.



Hier nun Front- und Heckteil nach dem Zuschneiden der Sheetstücke.



Jetzt kam die nächste Verklebung mit 0,5mm Sheet.



Nach dem erneuten Versäubern der Kanten haben die Scheinwerfer mit 2,3mm nun ausreichend Tiefe, um die LEDs verbauen zu können.



Zum Abschluß für heute habe ich dann noch die Kammern aus 0,3er Sheet in die Heckleuchten geklebt.
Schließlich werden dort 5 LEDs je Heckleuchte verbaut.



Da es morgen wieder zu einer Veranstaltung geht, kommt das nächste Update Anfang der Woche.

Bis dann. :wink:
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Willie

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Samstag, 2. September 2017, 10:00

Moin Willi,

Schön das ich das, was du mir schon am Telefon erklärt hattest, zum Dowanoldampfbad, nun auch noch mit Bildern, hier von dir verdeutlicht bekomme, danke das du es so ausführlich vorgestellt hast.
Die Löcher in den Felgen sehen auch wieder nach viel fummel Kram aus, aber auch die Vorbereitungen für die Beleuchtung sehen vielversprechend aus, da bin ich schon sehr gespannt, wie es dann weiter geht.

LG Bernd
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82

Dienstag, 5. September 2017, 09:04

Howdy Willie,

da kann ich mich Bernd voll und ganz anschließen!

Ich hoffe, dass alle Cu-Lackdrähte halten... :motz:

LG
Mathias

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83

Dienstag, 5. September 2017, 20:08

@ Matthias
Keine Bange.
Die Lötungen halten! :D

Hallo Modellbaufreunde,
durch eine Auftragsarbeit, Recherche und Lötversuche ist nicht allzuviel passiert.

Doch der Reihe nach:

Auf Grund einer Nachfrage, ob die Ausschnitte in den Heckleuchten nicht zu ungleichmäßig sind, nochmal ein Foto mit den Abdeckungen.



Die Aussparungen der Innenwanne für die Frontscheinwerfer sind erledigt.



Jetzt sitzt auch die Front vernünftig.



Für 3 Einbauplätze erschienen mir die SMD LEDs 0805 doch etwas zu groß.
Da ich noch die Größe 0402 im Fundus hatte, habe ich versucht, dort die Anschlüsse anzulöten. :abhau:
Hier mal die Größenordnung.



Dafür hatte ich mir extra für den Löthalter eine neue Nadelspitze angefertigt.



Aber Pustekuchen!
Einen Anschluß habe ich angelötet bekommen.
Beim 2. Anschluß ist mir sofort, wenn ich auch nur mit dem Lötkolben in die Nähe kam, die LED quer über den Schreibtisch geflogen.
Nach dem gefühlten 12. Versuch habe ich dann entnervt aufgegeben. :motz:

Also bei ebay suchen und 0402 mit Anschlussdrähten gesucht und bestellt.
Sie waren auch nach 2 Tagen schon da.
Aber die LEDs, obwohl auch 0402, waren noch kleiner als meine schon vorhandenen 0402.



Also wieder ins Netz, um die nächste Größe 0603 zu bestellen.

Derweil habe ich mich dann mal der Technik von Bernd (Truckoldi) bedient.
Haltegriffe für die Tür in Corel zeichnen, ausdrucken auf selbstklebendem Papier und dann auf 1mm Sheet kleben, um es zu bearbeiten.



Die Teile werden gleichmäßiger als Freihand.



Dann kam heute auch die Lieferung von Preiser für meine Jacke, die im Tourbus ihren Platz finden soll. :tanz:



HIER findet ihr die Bausatzvorstellung davon.
Das war es dann für heute.

Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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84

Mittwoch, 6. September 2017, 07:57

Moin Willi,

Schön zu sehen, wie es mit der Beleuchtung an deinem T3 voran geht, auch wenn die SMDs hier und da ein Eigenleben entwickeln. :D
Das Jacken und Kofferset, ist ja mal sehr interessant und durchaus eine Überlegung wert, ob man sich das auch mal anschafft.

Mal eine off topic Frage, hast du die „1“ von deinem Centstück, verchromt?


LG Bernd
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85

Mittwoch, 6. September 2017, 08:12

Guten Morgen Bernd,
an meinem Foto-Cent hatte ich den Chromstift ausprobiert. :D
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

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Scratchbau beleuchtete Bühne mit Euro-Truss Traversen in 1:25

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VW Bus T3 – Mein erster Tourbus

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86

Mittwoch, 6. September 2017, 08:33

Hatte ich mir gedacht, Willi, reizt aber zum nach machen... :grins:


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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87

Donnerstag, 7. September 2017, 20:11

Hallo Modellbaufreunde,
heute gibt es wieder einige Frickelteile für den Tourbus.

Begonnen habe ich mit einem 0,5mm Sheetrest.
Darauf wurden kleine 2mm 0,5er Scheiben und 1mm 1,0er Scheiben im passenden Abstand aufgeklebt.



Nach dem Durchtrocknen wurden sie grob im Form geschnitten.



Anschließend wurde die Kontur verschliffen.



Zum Abschluß wurde auf der Rückseite noch ein Rest 1mm Rundmaterial angeklebt.



Fensterkurbeln fertig zum Lackieren.
Später wird ein Loch in die Seitenwand gebohrt, die Kurbel durchgesteckt und mit etwas Abstand zur Wand von hinten verklebt.



Dann kamen die Lautsprecher für die Türen.
Dazu wurden 6mm Plättchen aus 1mm Sheet gestanzt.



Auch hier wieder 1mm Rundmaterial zum späteren Befestigen an der Tür.
Das erleichtert die Bemehlung der Lautsprecherfront.



Die Türöffner wurden aus 0,5er Sheet geschnitten.
Das Foto ist vor dem Versäubern gemacht.



Heute kam auch die Lieferung mit den neuen LEDs an.



Hier nun die Erklärung, für was ich sie verwendet habe.

Zunächst wurde ein Stück klarer Giessast mit der Feile in Etwa halbiert.
Anschließend mit einem winzigen Zahnarztfräser 4 kleine Schlitze hineingefräst.



Nach dem Zersägen wurde eine der neuen LEDs in der Aussparung plaziert und mit Contacta die Ausparung verfüllt.



Als Testobjekt musste das Stück Sheet von den Kederversuchen herhalten.
Dazu habe ich ein 1mm Loch gebohrt, Anschlußkabel durchgesteckt und die LED lose darauf plaziert.



Funktionstest zuerst mit Schreibtischbeleuchtung.



Und hier ohne Schreibtischbeleuchtung.



Dies ist die Innenbeleuchtung für den T3.
Davon gibt es später Eine über das Fahrertür, Eine in der Seite hinter der Trennwand im Ladebereich und Eine in hinteren Ladebereich über der Heckklappe.

Das war wieder viel Zeit für einige wenige, aber nicht unwichtige Teile.

Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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88

Freitag, 8. September 2017, 07:31

Moin Willi,

Schaut gut aus soweit und es sieht mal wieder nach einer Menge Frickelei aus, mit den SMD. Eine Anmerkung habe ich aber doch mal, ich finde deine purweissen SMD geben eher einen bläulichen, kaltweissen Farbton ab, sieht zumindest auf den Fotos so aus. Hier wären die „Sunnywhite“besser, da sie einer Birne viel näher kommen, wie ich noch aus meiner Modellbahnzeit weiß.

LG Bernd
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89

Freitag, 8. September 2017, 09:07

Moin Bernd,
das hatte ich vor dem Bestellen leider nicht bedacht. :nixweis:
Das hat mir Mathias gestern abend auch schon gesagt, als wir telefoniert haben.
Da es aber bis zum Zusammenbau noch etwas dauert, werde ich mir noch sunnywhite bestellen.
Giessast habe ich ja noch genug und die fertigen Lampen kann ich sicher auch irgendwann noch gebrauchen. ;)
Viele Grüße
Willie

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90

Samstag, 9. September 2017, 02:37

Hallo Modellbaufreunde,
da meine Frau und meine Tochter bis Sonntag in Berlin sind, habe ich heute "Sturmfreie Bude" gehabt und viiiiel Zeit zum Bauen. :D

Die neuen Innenleuchten sind angefertigt und die LEDs bestellt.

Nach dem heutigen Bericht werden vielleicht einige Kollegen denken: "Jetzt dreht er vollständig ab!" :verrückt:
Aber der Reiz beim Bauen ist doch der Versuch, bei jedem neuen Modell die Grenzen der Machbarkeit wieder etwas weiter herauszuschieben.

Eigentlich stand heute das Armaturenbrett auf dem Programm.
Es soll ebenfalls beleuchtet werden.
Da weder beim Postbus, noch beim Krankenwagen Decals für Tacho und Uhr beilagen, habe ich leider erfolglos versucht, mir selbst welche herzustellen.
Marcel hat aber durch seine Zusammenlegung mehrerer Bausätze für seine Luise und den Kurt Decals für mich übrig.
Bis sie eintreffen ist das Armaturenbrett zurückgestellt, bis ich die genauen Maße habe.

Was ich aber schon bauen konnte, ist der CD-Wechsler, der seinen Platz unter der Ablage auf der Beifahrerseite hatte.
Er bekommt eine Einschaltanzeige aus einem 0,3mm Lichtleiter.
Zuerst stand ein Versuch an, ob es überhaupt geht.
Und siehe da: Es geht!



Hier die Vorderfront mit der Bohrung für den Lichtleiter.



Und hier die Rückseite mit der Aussparung für die LED.



Nun habe ich mich weiter dem Innenraum gewidmet.
Hier mal ein Originalfoto.



Ich hatte ja den T3 mit nackten Innenraum gekauft.
Nach den Wandverkleidungen wurde eine Kiste eingebaut, um Kleinteile verstauen zu können.
An der linken Seitenwand war eine kleine Liege für die Wartezeiten verbaut.
Wenn man genau hinschaut, sieht man, daß die Liege auf der Kiste eine Auflage hat.
Beim Bau der Kiste nicht vergessen.
Alle Teile waren mit Teppichboden verkleidet.

Also denne.

Zuerst wurde der Kistenrahmen gebaut.
Für den Deckel habe ich ein Scharnier aus dem Flugzeugmodellbau benutzt.
Eine Kiste mit Deckel muss ja auch aufzumachen sein. :)



Auf dem nächsten Foto sieht man, daß der Drehpunkt des Scharniers genau mittig ist.



Dazu musste der Rahmen für den Einbau angepasst werden.
Das Scharnier wurde für die Verwendung geteilt.

Hier die Ansichten außen und innen.





Dann wurden zunächst die Scharniere verklebt.



Anschließend der Deckel mit Tape fixiert und ebenfalls verklebt.
Die beiden hochstehenden Tapes hielten die Scharniere während des Kleberauftrags.



Hier nun die fertige Kiste mit der Auflageaussparung für die Liege.





Hier mal zur Ansicht im Innenraum plaziert.
Die Liege sitzt später ertwas weiter hinten.
Es fehlt noch die vordere Auflage an der Trennwand.





Sieht doch schon recht passabel aus.

Zum Abschluß für heute habe ich noch die beiden Ausbuchtungen der hinteren Innenschale mit GAP ausgefüllt.
Sie sind am Modell ziemlich überflüssig und verhindern, dass die Abdeckung sauber anzulegen geht.
Leider habe ich kein Foto mehr von der offenen Heckklappe, um die Ansicht zu kontrollieren. :nixweis:





Nach dem Aushärten kann ich die Wölbungen an den Innenseiten planschleifen ohne Stabilität zu verlieren.





Zum Aushärten ist jetzt genug Zeit, da morgen, so das Wetter mitspielt, ein wenig Gartenarbeit anliegt.
Darüberhinaus sind noch Vorbereitungen für eine Veranstaltung am Sonntag notwendig.

Anfang der Woche geht es dann hier weiter.
Allen Lesern ein schönes Wochenende.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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