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  • »Willie« ist der Autor dieses Themas

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31

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 00:27

Hallo liebe Leser,
heute war Filmtag.

Wer schon BB von mir gelesen hat, weiß, das ich meine Bilder mit einem Samsung Galaxy S5 Neo aufnehme.
Das Filmset war schon aufgebaut, da wurde mir ein eklatantes Problem bewusst.
Wer hat sich nicht schon über total wackelige Filmaufnahmen geärgert.
Der Inhalt wird dann manchmal zur Nebensache.
Und mit einer Hand das Handy halten und mit der anderen Hand die Tasten bedienen, kann nur schiefgehen.

Beim Einkaufen habe ich dann mal nach einer Halterung dafür Ausschau gehalten.
Für einen Selfiestick sollte ich doch glatt 20 Euronen berappen. :(

Also nee, dann lieber doch noch einmal den Restefundus im Keller durchforsten, was man so verwenden könnte.
In die Finger gefallen ist mir dann eine alte Scheibenhalterung für ein Falk-Navi.
Da mein Smartphone unter der Gehäuseschale eine dünne Metallplatte hat, um am Armaturenbrett an einer Magnethalterung Platz zu nehnem, kam dieser Halter grad passend.
Wurde doch das Navi auch durch einen Magneten am Platz gehalten.

Nun noch einen alten Mikroständer aus der Ecke gekramt, vom Halter den Saugfuß demontiert und den Halter auf den Galgen geschraubt.
Funktioniert prima und hat NÜSCHT gekostet.

Hier mal Bilder davon.







Schon gibt es wackelfreie Bilder und Filmaufnahmen. :D



Und nach einiger Zeit Filmen und Schneiden am PC ist nun auch der versprochene Film fertig.

Und HIER ist er zu sehen.

Viel Spass beim Ansehen und bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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32

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 07:13

Das sieht cool aus, aber... wie genau misst du mit den zwei, drei Kabeln zu den Schaltern, welchen genau du gedrückt hast?
Ich merke, bei Elektronik hab ich noch viel zu lernen :D
EDIT:
Ich hab grad deinen anderen Thread im Elektronikbereich gefunden und da stellt sich mir doch die Frage, ob du dann auch mehr als zwei Taster erkennen kannst?
Z.B. Licht, Fernlicht und Blinker oder sowas?
Volker

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33

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 09:37

Hallo Volker,
ich habe den Umgang mit einem Mikroprozessor auch erst im Mikroprozessortread gelernt. ;)

Hier ist mal die Schaltung der Taster mit den Widerständen (hier allerdings nur 9 Taster).



Die Kaskade ist zwischen VCC(+) und GND(-) geschaltet.
Am Abgriff ADC1, ergibt sich auf Grund der Widerstandswerte, je nach gedrücktem Taster, eine unterschiedliche Spannung, die der Mikroprozessor auswerten kann.

Die verschiedenen Funktionen können nur NACHEINANDER eingeschaltet werden und dann erst gleichzeitig die entsprechenden LEDs leuchten.
Nacheinander deshalb, weil die Kaskade immer nur einen Wert liefern kann.
Es sind bei einem gedrücktem Taster ALLE anderen Taster rechts davon kurzgeschlossen und können nicht ausgewertet werden, ob nun offen oder geschlossen.

Welche LEDs dann gleichzeitig leuchten können, hängt allerdings auch von der im Mikroprozessor programmierten Abhängigkeitslogic ab.

z.B.
Fernlicht und Nebellicht können NIEMALS gleichzeitig leuchten.
Blinker links und Blinker rechts können NIEMALS gleichzeitig leuchten.
Der Warnblinker ist eine separate Funktion.

Näheres dazu ist im Mikroprozessortread von M&M zu finden.
Hier der Link dahin.
Viele Grüße
Willie

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34

Montag, 7. August 2017, 23:35

Hallo Modellbaufreunde,

29.11.2015
Solange ist es schon her, dass ich diesen Baubericht gestartet habe.

Die Baupause sollte eigentlich nur so lange dauern, bis die Anlage für die Beladung fertig gestellt worden ist.
Zwischenzeitig sind aber immer wieder Nebenschauplätze aufgetaucht und abgearbeitet worden.
- Euro- und USA-Paletten.
- Gloster Gladiator MK.I
- Fotoecke
- der Ballon als Nachtlicht
- der Tisch für meine Airbrushkabine
- diverse Mikrokontrollerprojekte
Am längsten jedoch hat die Autoshowbühne mit der Traversenkonstruktion und dem Lichteinbau gedauert.

Nachdem auch noch einige Arbeitsaufträge meiner Frau erledigt sind, kann es jetzt endlich angehen.

Zur Erinnerung:
Es wird der Postbus zu meinem ganz persönlichen T3 umgebaut, der mich und meine Anlage 1 ½ Jahre zu meinen Veranstaltungen gebracht hat.

Dafür sind jedoch einige Umbauarbeiten erforderlich:
- eine Doppelsitzbank als Beifahrersitz
- eine Trennwand zwischen Fahrerkabine und Laderaum mit integriertem Fenster
- ein Glashubdach über der Fahrerkabine
- meinen damals umgestalteten Laderaum
- eine Zweifarblackierung (innen rot, außen weiß), da er damals vom Vorbesitzer neu lackiert wurde.
- diverse individuelle Decals
- Beleuchtung des Modells

Dazu ist es unumgänglich, nicht gleich draufloszukleben, sondern mir erst mal Gedanken um den Ablauf zu machen, da die Umbauten im Originalbauplan nicht vorgesehen sind.

Werner hat mir ja freundlicherweise ein Schrottmodell eines T3 überlassen, an dem ich schon mal Überlegungen anstellen konnte, wie der Einbau der Beleuchtung vonstatten gehen muss.
Darüber hinaus hat es mir die Möglichkeit eröffnet, meine Grafiken des Original-T3 jetzt schon an die Modellgröße anzupassen.

Und damit geht es nun ans Eingemachte.

Als erstes habe ich die Einzelteile, in die sich das Schrottmodell zerlegt hatte, mal wieder in den richtigen Positionen zusammengesetzt.
Da es mal ein Krankenwagen war, wurde er standesgemäß notdürftig verpflastert. :abhau:

Der arme Kerl sieht zwar immer noch recht übel aus, aber für meine Zwecke mehr als ausreichend. :)





Da ich noch alle alten Grafiken auf dem PC gespeichert hatte, konnte ich sie, nachdem ich die Abmessungen des T3 in Corel übertragen hatte, für die Verwendung als Decals anpassen.

Dann wurden sie in Realgröße auf normalem Papier gedruckt und am Testbus zur Größenüberprüfung angebracht.

Auf den Bildern kann man jetzt auch schon erkennen, wohin die Reise geht.









An den Seiten werden die einzelnen Komponenten natürlich als Einzeldecals hergestellt, da mir ein Decal über das ganze Fahrzeug dann doch zu heikel war.
Die Landschaftskontur wird, wie beim Original lackiert und dann erst die Einzeldecals platziert. Im Entwurf ist sie deshalb auch nur grob gezeichnet.

Hier nun als Abschluss für heute der fertige Decalbogen.



Jetzt wird ein Reststück hergenommen und die Lackierung mit ein paar Probedecals getestet, ehe sie später ans Modell kommen und es funktioniert nicht.
Das wird auf Grund der Trockenzeiten wieder ein paar Tage dauern, bis die Ergebnisse vorliegen.

Eine Frage stellt sich mir nur noch:

Natürlich sind seinerzeit meine Rufnummern auf dem Bus angebracht gewesen.
Werbung muss ein!
Nur hat sich zwischenzeitig meine Handynummer geändert.
Was kommt jetzt auf das Modell?
Aus Authentizitätsgründen die alte Rufnummer oder aus Aktualitätsgründen die neue Rufnummer?

Wie sieht Eure Meinung dazu aus?

Bin dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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dagmar bumper

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35

Montag, 7. August 2017, 23:49

Howdy Willie :wink:,

ich würde einfach die aktuelle Nummer nehmen, für den Fall, dass doch jemand neugierig anruft ;)

So long

Matze

36

Dienstag, 8. August 2017, 07:32

Moin Willi,

Nun, da werde ich absofort auch mal Platz nehmen und dir zu schauen, wie du deinen alten Tourbus baust, deine Musikanlage, war ja schon der Knaller! :)
Zur Rufnummer, Authentizität hin oder her, hier würde ich aus Gründen der Eigenwerbung, die aktuelle Rufnummer nehmen.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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37

Dienstag, 8. August 2017, 17:50

Hallo Modellbaufreunde,
vielen Dank für Eure Rückmeldungen.
Favorit ist insgesamt die alte Rufnummer.

Ich hätte aber auch selbst drauf kommen können.
Manchmal stellt man sich bei seinen Überlegungen zum Bau einfach nicht die richtigen Fragen. ;(

Der für mich wichtigste Anstoss war die erste Antwort von Imre aus dem Kölner Forum.
Sie implementierte nämlich die richtige Frage.
Was war eigentlich seinerzeit meine Intension, dieses Modell bauen zu wollen?
Einen zusätzlichen neuen Werbeträger?
Davon habe ich genug, also ganz bestimmt nicht. :(
Es sollte mein Tourbus sein, so wie ich ihn damals gefahren habe.
Also bleibt die alte Nummer drauf.

Danke Imre!
Viele Grüße
Willie

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38

Mittwoch, 9. August 2017, 11:16

Hallo Modellbaufreunde,
gestern war als abendfüllendes Programm der Entwurf der Trennwand auf der ToDo-Liste.
Hier mal zunächst ein Vorbildfoto.



Einfach nur eine Sheetplatte einkleben reicht nicht.
Die Trennwand ist im unteren Bereich abgewinkelt und hat Vertiefungen zur Versteifung des Blechs.
Darüber hinaus ist der obere Teil mit dem Fenster leicht nach vorn geneigt.
Bei geöffneter Schiebetür hat man später eine sehr genaue Sicht darauf.

Für eine genaue Anpassung habe ich mir die Karosse und die Innenraumschale provisorisch mit Maskiertape zusammengefügt.

Dabei ist mir aufgefallen, was ich beim ersten Sortieren der Teile noch gar nicht wahrgenommen hatte.
Alle Aussenteile (Karosse, Schiebetür, Heckklappe und Dach) sind schon am Giessast vorlackiert worden.
Ob von Revell oder vom Vorbesitzer (war ein Kauf von Privat) kann ich nicht sagen.
Jedenfalls ist jeder Mist vorhanden, den man in der Lackierung auf keinen Fall haben möchte. :motz:

Haareinschluss im Dach



Läufer Karosse rechts und Lackabplatzer am Radlauf



Materialeinschluss Karosse links



Dass Konturen ziemlich zugekleistert und diverse Pickel vorhanden sind, macht den Kohl auch nicht mehr fett.
Also alle Teile fälllig fürs Dowanolbad vor der weiteren Verarbeitung.

Für den Entwurf der Trennwand reicht es aber vorerst. :nixweis:

Zuerst wurden die Maße grob abgenommen und ein erster Entwurf in Corel Draw gezeichnet und auf 160gr. Papier gedruckt.



Dann ausgeschnitten und eingepasst.
Bis ich die entgültige Form hatte, habe ich wohl ca. 20x die Maße der Zeichnung korrigiert, erneut gedruckt, wieder ausgeschnitten und eingepasst. :cracy:



Für die spätere Verklebung mit der Innenraumschale sind allerdings prima Ansatzpunkte vorhanden.
Unten wird die Trennwand flächig hinter die Sitzkonsolen geklebt.
Für den geraden Sitz sind die Verbindungsausschnitte von Innenraumschale und Karosse geeignet.





So soll die Trennwand später im Modell aussehen.



Hier nun die fertigen Schablonenzeichnungen.
Die Wand besteht dann aus 3 Teilen.
Links die Grundwand.
Darauf wird die mittlere Platte mit den Ausschnitten geklebt.
Die Schrägung im unteren Teil wird mit GAP aufgefüllt.
Rechts das oberere Schrägteil mit dem Fenster.



Als Gegenpart zu den Vertiefungen werden an der Vorderseite dünne Leisten aufgeklebt.
Nun kann es an die Sheetplatten gehen.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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39

Mittwoch, 9. August 2017, 19:25

Hallo Willie,

ich nehme dann auch Platz und werde Dir bei deinem Projekt zusehen.

Gruß :wink:
Eugen S.

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40

Donnerstag, 10. August 2017, 10:19

Guten Morgen Modellbaugemeinde,
schön, dass sich nach der Baupause schon wieder einige Interessenten dazugesellt haben.
Seid alle herzlich willkommen. :hand:

Gestern Abend hatte ich keine Lust mehr zum Schreiben, deshalb nun mein verspätetes Abendupdate.

Nachdem die Schablonen fertig sind, wurde allen lackierten Teilen, die nicht unmittelbar für den Bau der Trennwand benötigt wurden, ein Dowanoldampfbad verordnet.



Nach ca. 4 Stunden konnte die Farbe mit einem Pinsel einfach heruntergeschoben werden.



Das Ergebnis sind blitzblanke Teile.
Hier sieht man auch, dass noch Giessastansätze vorhanden sind und auch allgemein noch etwas versäubert werden muss.



Auch bei der Trennwand liegt schon ein erstes vorzeigbares Ergebnis vor.

Zunächst wurde die Schablone auf ein Stück 0,5mm Sheet geklebt.
Dann die Eckpunkte mit einer Stecknadel markiert.



Die so entstandenen Markierungen wurden mit einem Line Engraver verbunden und danach die Mittelstege herausgetrennt.
Das Material aussen herum stabilisiert die Platte noch für diese Arbeiten.



Erst wenn alle Mittelstege fertig bearbeitet sind, wird die Aussenkontur geschnitten.



Dann die erste Passprobe mit der dahinterliegenden Papierschablone.
Durch die kleinen Nasen an den Seiten hängt das Teil auf den Seiten der Unterschale.



Anschließend wurde das fertige Stück auf eine weitere 0,5er Platte aufgeklebt.
Dafür die neue Platte mit Ethylacetat einpinseln, die fertige Platte auflegen und gleichmäßig plan beschweren.
Nach gut 15 min. können die verklebten Teile weiterbearbeitet werden.



Mit einem frischen Skalpell wurden die überstehenden Kanten abgeschnitten und anschließend verschliffen.



Nun die gleiche Prozedur noch einmal mit 0,3er Sheet.



Hier musste beim Schneiden nur der untere Rand der Trennwand stehengelassen werden.



Und wieder Passprobe, nur diesmal ohne die Papierschablone.



Bis hierher bin ich mit dem Ergebnis schon sehr zufrieden.
Als Nächstes ist der Fenstereinsatz an der Reihe.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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41

Donnerstag, 10. August 2017, 22:07

Howdy Willie,

passt schon prima! :ok:
Und vielen Dank für die Dowanol-Dampfbadidee!

LG
Mathias

Zu Hülf' - meine Kugel ist umgefallen!

Heisenberg bei einer Radarkontrolle:
Polizist: "Wissen Sie, wie schnell Sie waren?"
Heisenberg: "Nein. Aber ich weiß genau, wo ich jetzt bin!"


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42

Donnerstag, 10. August 2017, 23:24

Hallo Mathias,
ich weiß nicht, von wie vielen Kollegen diese Vorgehensweise schon weitergereicht wurde.
Es ist keine neue Idee von mir. :(

Hallo Modellbaufreunde,
die Unterkante der Trennwand musste noch ihre Schräge bekommen.
Dies mit GAP anzuspachteln war mir dann doch zu schmierig.
Also habe ich einen 1mm Stab etwas abgeschliffen und in die Ecke geklebt.



Dann wurde ein Stück 0,1mm Sheet vorgebogen und darauf verklebt.



Das Ergebnis ist dann später zu sehen.

Nun zum Fenstereinsatz.

Wie werden meistens Fenster in Automodellen eingebaut?
Das Fenster wird von innen eingeklebt und das Dichtungsgummi sieht man nur von aussen.
Schwarze Farbe zum Einfärben des Gummis schafft ein optisch einwandfreies Ergebnis.

Bei dem Fenstereinsatz in der Trennwand kann man aber das Dichtungsgummi später von vorn UND von hinten sehen.
Da das Gummi etwas erhaben ist, wird es schon etwas problematischer, das Fenster korrekt zu bauen.
Hier nun mal mein Weg zum korrekten Fenstereinsatz.

Zuerst wieder das Markieren der Eckpunkte mit der Schablone auf 0,5er Sheet.



Dann wieder das Verbinden der Eckpunkte mit dem Line Engraver.
Zusätzlich wurde eine 2. Platte 0,5er auf etwa die gleiche Größe und 2 Fenster 0,3er mit den Fensteraussenmaßen vorbereitet.



Die beiden Fensterflächen wurden unten an die korrekte Stelle und oben so ungefähr passend aufgeklebt.



Dieses Vorgehen habe ich mal bei einem Kollegen gelesen, der Fenstergummis nachbauen musste.

Nun wurden mit Dremel und Skalpell die Fensterausschnitte hergestellt und bei der rechten Platte die Mittelstege herausgetrennt.
Eine Scheibe aus einem 0,3mm Blister wurde passend geschnitten.



Bei der linken Platte wurde auf der Innenseite etwas Material zum Versenken der Scheibe entfernt.



Eine erste Passprobe ergab, dass man die Innenseite der hinteren Dichtung durchs Fenster sehen konnte.



Also mussten die Innenseiten vor dem Verkleben schon geschwärzt werden.
Nach dem Verkleben kommt man dort nicht mehr heran.



Nach dem Trocknen der Farbe wurde die Scheibe mit Contacta Clear in die Vertiefung eingeklebt.



Nach dem Trocknen des Klebers konnten nun beide Fensterwandteile verklebt werden.



Anschließend wieder Kanten nachschneiden und verschleifen.



Und so soll es dann im Modell aussehen.



Der Fenstereinsatz muss jetzt noch verklebt und verspachtelt werden.

Doch davon mehr beim nächsten Mal.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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43

Freitag, 11. August 2017, 08:17

Moin Willi,

Nun ja, so weit so gut, die Zwischenwand mit den Sicken sieht schon recht gut aus. Ziemlich viel gefriemel und Arbeit für das kleine Fenster, aber sehr schön gelöst und eine andere Lösung wäre mir da spontan auch nicht eingefallen.
Viel Spaß noch beim weiteren spachteln und schleifen ;)

LG Bernd
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44

Freitag, 11. August 2017, 08:41

Hallo Willie,

sehr schöne Arbeit mit der Zwischenwand. :ok: Zum Glück war diese bei Luise nicht so aufwendig. :whistling:
Aber ist der Gummi für die Scheibe nicht etwas zu breit? :nixweis:
Gruß
Marcel

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45

Samstag, 12. August 2017, 13:18

Hallo Marcel,
du hast schon Recht mit dem Gummi.
Irgendwie habe ich mich wohl nicht richtig an die Kante getraut. :nixweis:
Da ich erst heute nachmittag zur Veranstaltung muss, habe ich heute morgen mal eben eine neue Scheibe gebaut.
Ich weiß ja jetzt, wie es geht und hatte sie noch nicht verspachtelt.
Ich hoffe, sie gefällt dir besser. ;)
Hier der Vergleich alt-neu.



Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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46

Samstag, 12. August 2017, 13:32

Ich hoffe, sie gefällt dir besser.

Hey Willie, es war nur eine Anmerkung. Es ist DEIN Modell und muss vorallem DIR gefallen.
Aber es ist schön zu sehen, das du dir nochmal die Arbeit gemacht hast. So sieht es stimmiger aus. :ok:
Gruß
Marcel

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47

Samstag, 12. August 2017, 19:31

Hallo Marcel,
mach dir keine Gedanken um die Anmerkung.
Es war doch berechtigte und konstruktive Kritik.
Und wenn noch nichts verklebt und noch was zu retten ist, wird es halt nachgearbeitet. :)
So soll es doch sein. :five:
Viele Grüße
Willie

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48

Montag, 14. August 2017, 22:35

Hallo Modellbaufreunde,
durch meine Veranstaltung am Wochenende und da ich diese Woche arbeitsmäßig ziemlich eingespannt bin, ging es nur langsam vorwärts.
Zunächst hatte ich die Trennwand mit ein wenig Pappe als Abstandhalter auf einem Holzstück fixiert, um für die Verklebung die entsprechende Schräge zu bekommen.



Nach dem Verspachteln und Schleifen war ich mit der Passprobe schon ganz zufrieden.



Damit die Fensterschräge auch richtig passt, musste aus der Dachumrandung etwas Material herausgetrennt werden.



Natürlich ist die Optik in der Fahrerkabine noch nicht das Gelbe vom Ei. :(



Die Vertiefungen in der Trennwand sind im Original hineingestanzt, um der Wand auch die nötige Stabilität zu verleihen.
Also gehören auf die Vorderseite die entsprechenden Auswölbungen.
Dazu habe ich mit dem Schlagmesser zunächst passende Streifen geschnitten.



Diese wurden auf der Vorderseite verklebt.



Jetzt passt auch die Optik in der Fahrerkabine.



Als nächstes wird das Glasdach für die Fahrerkabine gebaut.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Dienstag, 15. August 2017, 08:02

Moin Willi,

Die Dichtung, um das kleine Innenfenster, noch mal zu machen und dann etwas zierlicher, war eine gute Idee, auch die Schräge beim Einsetzen hast du topp gelöst. Die Optik dazu sieht sehr gut aus. :ok:
Aber die Kanten, der Sicken, auf der Vorderseite, würde ich noch brechen, etwas anschleifen würde bestimmt noch besser aussehen.


LG Bernd
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Dienstag, 15. August 2017, 08:58

Hallo Willie,

Das sieht schon sehr gut aus, aber ich schließe mich Bernd' s Meinung an, die Kanten etwas abzuschrägen.

Aber so wie ich dich kenne, hättest du das sowieso gemacht. ;) :ok:
Gruß
Marcel

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51

Dienstag, 15. August 2017, 22:23

Hallo ihr 2,
aber natürlich muss da noch etwas verschliffen werden.
Die Fotos sind ja kurz nach dem Verkleben entstanden.
Ein wenig Zeit zum Aushärten sollte man dem Material schon geben. :)

Nur komme ich diese Woche nicht so oft zum Bauen, wie ich gern wollen würde.
Wenn ich vom neuen Nebenjob nach Hause komme, bin ich ganz schön müde.
Und wer müde ist, macht Fehler beim Bauen.
Also lieber warten.
Wir sind ja nicht auf der Flucht. :abhau:
Viele Grüße
Willie

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Mittwoch, 16. August 2017, 22:20

Hallo Modellbaufreunde,
nachdem heute etwas eher Feierabend war und ich ein Stündchen Siesta eingelegt hatte, habe ich mal wieder ein wenig fertiggestellt bekommen.

Die verklebten Auswölbungen sind an den Kanten verschliffen worden.



Für das Glasdach muss ein Spender eines Schrottmodells der A-Team-Vans herhalten.
Das Glasdach mit einem Stück des Dachs wurde dort herausgetrennt.



Zuerst hatte ich überlegt, das ausgeschnittene Dachstück ins Dach des T3 einzufügen.
Da ich so etwas noch nicht gemacht hatte, habe ich das Dach des T3-Schrottmodells benutzt, um die Einbautechnik zu üben.
Da das genaue Einbaumaß des Glasdachs kleiner ist als der herausgetrennte Dachausschnitt, habe ich zuerst ausprobiert, den genauen Ausschnitt herzustellen.
Dazu habe ich das herausgetrennte Dachstück zum Anzeichnen benutzt.

Das Ergebnis ist besser geworden, als ich gedacht habe.
So habe ich mich entschlossen, das Dach des Schrottmodells für meinen T3 zu verwenden.
Das noch neue Dach des Postbusses lässt sich bestimmt mal anderweitig verwenden. ;)

Und hier der Ausschnitt im Dach.



Damit das Dach weiterhin plan aufliegt, musste aus der Karosse noch etwas von Dachrand herausgetrennt werden.





Jetzt passt das Dach mit dem Fenster.



Jetzt muss nur die Position der abgetrennten Lufthutze noch verschlossen und verschliffen werden.



Bis bald. :wink:
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Willie

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Mittwoch, 16. August 2017, 23:45

Hallo Willie,

super ist das Dachfenster geworden. :ok:

Nur eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen, nämlich das die Scheibe verkehrt herum ist. Sollten die 4 kleinen Erhebungen nicht vorn sein? ;)
Gruß
Marcel

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Donnerstag, 17. August 2017, 06:07

Moin Marcel,
das hast du schon richtig gesehen.
Ich habe es fürs Foto falsch eingesetzt. :verrückt:
Die 4 kleinen Erhebungen sind die Scharnierbefestigungen an der Vorderkante.
Dir beiden Erhebungen auf der anderen Seite sind vom Bedienhebel.

Es war aber nur lose eingesetzt.
Von daher kein Schaden. ;)

Nu aber los.
Mal sehen, was der Tag so bringt.
Viele Grüße
Willie

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55

Donnerstag, 17. August 2017, 08:18

Es war aber nur lose eingesetzt.
Von daher kein Schaden.

Na dann ist es ja nochmal gut gegangen. :ok:
Gruß
Marcel

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Sonntag, 20. August 2017, 22:48

Hallo Modellbaufreunde,
heute gibt es mal wieder ein Update.
Zur Zeit geht es nur nach dem Motto "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!"

Hier noch einmal die korrigierte Einbauposition des Glasdaches.



Die Trennwand und das verschliffene Dach wurden schon einmal einer Entfettungsprozedur mit Scheuermilch unterzogen.



Die Scheibe wurde nach dem Versäubern und dem Entfernen des Vanagon-Schriftzugs in die Heckklappe geklebt.
Besondere Vorsicht war dabei nicht notwendig, da sie später in Wagenfarbe lackiert wird.



Nun habe ich mich den Sitzen gewidmet.
So sahen meine Vordersitze aus.



Wenn man sich jetzt die Bausatzsitze ansieht, stellt man 2 gravierende Unterschiede fest.



Die Kopfstütze am Sitz passt nicht
Die Doppelsitzbank aus dem hinteren Teil des T3 ist als Doppelsitzbank vorn nicht brauchbar.
Zum Einen ist sie 1 cm zu breit und die Originalsitzbank ist einfach nur gerade ohne die Seitenwülste.
Also ist wieder Selbstbau angesagt.

Dazu habe ich 3mm Sheetstücke zusammengenötigt, um erst einmal auf die ungefähre Sitzstärke zu kommen.



Daraus ist die grobe Ausgangsform entstanden.



Da auch die Kopfstützen selbst gebaut wurden, hier mal der Werdegang.

Es wurden 4 Stück gebaut, obwohl nur 3 gebraucht werden.
Zunächst wurden auf einem Stück 3mm Sheet die Umrisse eingraviert.
Dann die Umrisse der Innenauschnitte nur ganz leicht angerissen.
Wenn man jetzt mit einem weichen Bleistift über die Ritzen geht und die Oberfläche anschließend abschleift, hat man deutlich sichtbare Linien, um die entgültige Form herauszuarbeiten.
Hierbei die Schnittbreite der Säge beim späteren Trennen nicht vergessen.



Für die Innenausschnitte wurde zuerst Bohrungen angebracht.
Es ist sinnvoll, zuerst die Innenausschnitte zu bearbeiten, da man das Material jetzt noch halbwegs anständig festhalten kann.
Für die Auschnitte habe ich einen Stielfeilkloben und Nadelfeilen benutzt.



An dieser Stelle noch ein Hinweis zum Stielfeilkloben.
Zum Festhalten für kleine Teile ist er einfach genial.
Vielleicht will sich jemand solch ein Werkzeug auch noch zulegen.
Dazu mein Tip:
Bestellt es Euch gleich in der Bucht.
Er kostet ca. 10 €.
Im Baumarkt zu fragen, ist vertane Zeit.
Die Fachkräfte in den Werkzeugabteilungen wissen nicht mal, was das für ein Werkzeug ist. ?(
Sie haben es noch nie gesehn.
Noch nicht mal in der groben Ausführung.

Hier nun die fertigen Innenausschnitte.



Auf der Proxxonkreissäge wurden die Abschnitte geteilt.



Die Außenkanten wurden nach den Gravuren auf Maß geschliffen.
Anschließend die Oberflächen verschliffen, um auch die feinen Markierungslinien zu entfernen.



Der Feinschliff mit den Rundungen wurde abschließend nach Gefühl und Augenmaß durchgeführt.

Hier die fertigen Kopfstützen im Vergleich zur Bausatzstütze.



Die Verbindung zum Sitz wird später mit Federstahlabschnitten hergestellt.

Das war es dann auch für heute.

Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

Fertig:

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In Bearbeitung:
VW Bus T3 – Mein erster Tourbus

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57

Montag, 21. August 2017, 13:32

Hallo Willie,

mal wieder sehr schöner Modell-Bau (der Bindestrich ist Absicht) vor Dir! :ok:

Und was das Werkzeug angeht:
An dieser Stelle noch ein Hinweis zum Stielfeilkloben.
Zum Festhalten für kleine Teile ist er einfach genial.
Vielleicht will sich jemand solch ein Werkzeug auch noch zulegen.
Gab es je ein Leben vor dem Stielfeilkloben? :abhau:
Ist bestellt... 8|

58

Dienstag, 22. August 2017, 08:25

Moin Willi,

Sind gut geworden, die neuen Kopfstützen und sehen einfach besser aus, als die vom Bausatz. Ich mache das auch so, bei solchen Kleinteilen, zunächst das Innere bearbeiten, bevor man es von außen in Form bringt, verhindert auch das was bricht, beim Bearbeiten.
Interessantes Werkzeug, kannte ich bis jetzt auch nicht, in der Größe, Danke für den Hinweis, werde ich mir dann auch besorgen. :five:

LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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59

Dienstag, 22. August 2017, 17:43

Hallo Thomas, hallo Bernd,
anscheinend ist es ganz gut, mal Werkzeug vorzustellen, dass man selbst schon eine Weile benutzt, aber Anderen offensichtlich noch völlig unbekannt ist. ;)

Hallo Modellbaufreunde,
heute widmen wir uns der Sitzbank.
Die Grundplatten dafür wurden mit einem Dremel zunächst grob in Form geschliffen.



Anschließend kam der Feinschiff von Hand.
Die Lehne wurde mit 2 Messingstiften mit der Sitzfläche verbunden, um die Optik der getrennten Sitzteile zu erhalten.



Hier das zusammengesetzte Ergebnis.





Für die Stangen der Kopfstützen habe ich mir aus einem Reststück eine kleine Lehre gefertigt, damit alle Bohrungen die gleichen Abstände haben.



Die erste Passprobe erfolgte mit kurzen Messingabschnitten.
Sie werden später durch Federdraht ersetzt, da er farblich besser passt.



Natürlich kam ich nicht umhin, mir mal alle bisherigen Teile in der lose zusammengesetzten Kompletttansicht anzusehen.
Hier der Blick durch die Windschutzscheibe.



Zur Zeit versuche ich gerade, vernünftige Keder an den Sitzen anzubringen.
Mal abwarten, ob es was wird. ?(
Sollte jemand einen Link haben, wo so etwas schon einmal gemacht wurde, dann bitte immer her damit.
Ich habe leider nichts gefunden. :nixweis:

Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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60

Dienstag, 22. August 2017, 20:04

Howdy Willie :wink:,

einen link hab ich zwar nicht, aber eine Idee bez. der Keder. Ich hab das schon mal mit einer Kupferlitze gemacht. Diese Litzen sind so um die 0,1 - 0,2 mm "dick". Mit winzigen Mengen Sekundenkleber lässt sie sich am Sitz fixieren. Wenn Du hinterher lackierst, fällt das überhaupt nicht auf. Versuch's mal und berichte ;).

So long

Matze

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