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Dienstag, 11. August 2015, 07:10

Lotsenschoner von 1900 (G.K. Modellbau)

Hallo,

Da ich mich erst seit kurzer Zeit mit dem Holzschiffmodellbau beschäftige, habe ich mir ein kleines Modell ausgesucht, um mir einige grundlegenden Fähigkeiten anzueignen, bevor ich durch grundlegende Fehler vielleicht meine teuren Modelle, z.B. die Prinz Eugen oder gar die Victory unbrauchbar mache.
Weiterhin will ich einige Dinge an dem kleinen Modell ausprobieren, bevor ich diese an einem meiner anderen Projekte übernehme.
Meine Wahl für ein geeignetes Projekt, fiel auf das „Einsteigermodell 2“ der Firma G.K. Modellbau.



Mir erschien das Preis/Leistungsverhältnis recht anständig. Vor allem das mitgelieferte Werkzeug und andere Zugaben, brachte die Entscheidung. Mitgeliefert wurde ein elektrischer Lötkolben mit einer Form und Biegespitze um die Hölzer in Form zu bringen, ein Plankenschneider, entsprechender Klebstoff und ein Heft, in dem die Grundlagen über den Modellbau aus Holz erklärt werden sollen.

Als die Lieferung kam, machte alles einen recht hochwertigen und soliden Eindruck.



Die Besonderheit des Bausatzes ist, dass hier sie Spantenbauweise über eine Malle eingesetzt wird.

Die ersten Schritte mit dem Bau des Spantengerüstes gingen wirklich recht flott und Dank des mitgelieferten praktischen Biegegerätes recht einfach von der Hand. Einfach die Holzleisten für die Spanten ein paar Minuten ins kalte Wasser legen und dann noch etwas an der Luft zum „durchfeuchten“ liegen lassen. In der Zwischenzeit mit ein paar Pins das Heck und den vorgefertigten Kiel auf der Malle fixieren. Dann die Leisten für die Spanten in die entsprechenden Aussparrungen in der Grundplatte stecken und mittels dem mitgelieferten Kleber und dem Biegegerätes einfach „draufbügeln“.



Dann schnitt ich eine Spoorung für die Aufnahme der Planken in das Bugteil des Kiels, strakte die Spanten und das Heck.



Weiter ging es mit dem Beplanken. Die ersten 4 Plankengänge gingen dank der Form- und Biegespitze wieder recht einfach von der Hand. Wieder kurz einweichen und liegen lassen und dann mit dem Gerät und Kleiber wieder „draufbügeln“.




Auch mit den anderen Plankengänge ging es recht gut voran.
Für die erste zu verjüngende Planke, Planke 4, war in der Anleitung sogar angegeben, um wieviel diese verjüngt werden muss. Vorsicht war mit den
Nussholzfunier geboten, da dieses sehr leicht splittert.




Trotz alle Vorsicht, blieben ein paar Spalten übrig. Diese hoffe ich aber mit Spachteln und Schleifen schließen zu können.



Ein wenig unsicher wurde ich dann beim folgenden Bauschritt.
Laut Anleitung sollen jetzt der Kiel und das Heck beplankt werden. Aber wie? ?(
Darüber schweigt sich die Anleitung aus. Sollen die Planken am Heck horizontal oder im Winkel zueinander verlaufen, wie es im Mondfeld steht?

Ich habe mich dann für eine horizontale Beplankung entschieden.



Dann wurde das Schiff vorsichtig geschliffen und die Löcher mit der in der Anleitung beschriebenen „Leimmethode“ gespachtelt. Also Holzleim in die Ritzen gerieben, überflüssigen Holzleim mit einem feuchten Lappen weggewischt und dann mit groben Schleifpapier (80-er) solange geschliffen, bis
sich diese mit dem Holz-/Leimgemisch zugesetzt haben.
Dann habe ich die überstehenden Spanten bis zur Bordwand gekürzt wollte alles über Nacht trocknen gelassen.

In der Zwischenzeit habe ich noch einmal die Anleitung durchgeblättert und einen riesen Fehler entdeckt, den ich gemacht habe. Gegen Ende der Anleitung ist ein Bild, auf welchem zu sehen ist, dass bei dem Schiff am Bug noch eine Planke als Brüstung drauf kommt. Diese wird eigentlich an die
überstehenden Spanten angebracht. Diese hatte ich jetzt aber schon abgeschnitten. :bang:
Na gut, da habe ich aus Resten neue angeklebt und an diese dann auf alt bewährte Weise die fehlenden Planken angebracht.
Nirgendwo in der Anleitung steht beschrieben, dass auf die oberste Plankenreihe im Bugbereich noch eine Reihe als Brüstung draufkommt. Ich
hoffe, später sieht man nicht mehr allzu viel davon.

Nachdem alles eine Nacht lang getrocknet ist habe ich wieder alles noch einmal mit 120er Schleifpapier geschliffen. Und jetzt sieht das Teil
so aus.




Soweit bin ich mit meinem Schiffchen bis jetzt gekommen. Der Rumpf ist gespachtelt und mehrfach geschliffen. Jetzt muss er noch von innen verputzt werden, also alle Kleberreste und sowas entfernt werden.
Eigentlich bin ich mit einem ersten Werk bisher ganz zufrieden. 8)

Gruß Heiko

Beiträge: 41

Realname: Winfried Melder-Wolff

Wohnort: Aachen

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2

Dienstag, 11. August 2015, 09:08

Klasse...gut gebaut der Neuling und...mmmh...schon richtig angefixt? :sabber:
Das muss sein !!
Ob das so ist, Du also den Holzschiffmodellbaufrickelundfluchvirus abbekommen hast, erkennst Du daran, dass Du in der jetzigen Bauphase schon an das Folgeprojekt denkst!!
Na und...was soll es denn sein?
Eine schnittige Fregatte, La Venus, L'Hermione, HMS Pagsus, HMS Fly?
Eine fette Victory, Le Soleil Royal, HMS Agamemnon?
Oder ein schneller Klipper P-Liner, Cutty Sark?
Oder eine königliche Jacht?
Oder was ganz anderes...Junke, Auslegerboot (Tahiti), Endevour oder Beagle oder Bounty ....?

Aber zurück zu deinem Bau. Mit gefällt besonders der Bug von deinem Boot. Und ich denke den Stern hast du ganz richtig so beplankt :) . Die Planken die mit einem Winkel aufgebracht werden sind normalerweise noch unterhalb des Stern zu finden.
Guckst Du z.B. Hier.

Gruß und HeyHo :prost:
Winfried
Drunken Sailor

Robert Surcouf.

Britischer Offizier: "Die Engländer kämpfen um die Ehre, die Franzosen nur um des Geldes Willen"
Robert Surcouf: "Ja, jeder kämpft um das was er nicht hat!"

3

Dienstag, 11. August 2015, 11:27

Hallo Winfried,

Vielen Dank für das Lob. :prost:
Ja, ich bin vom Virus angesteckt worden. :lol:
Die nächsten Projekte sind auch schon in Vorbereitung. Das nächste ist eine San Martin von Occre.
Mein großes Ziel ist aber der Bau einer HMS Victory. Dafür sammle ich zur Zeit die Ausgaben von DeAgostini.
Und "nebenbei" wird noch ein "modernes Schiff" die Prinz Eiugen gebaut. :D

Du siehst ich bin ein gaanz schwerer Fall. :abhau:

Mit dem Heck habe ich dann doch den richtigen Riecher gehabt. :ok:

Gruß Heiko

4

Dienstag, 11. August 2015, 18:45

Oh man hab ich ein Glück!

Das selbe Einsteigerset ist gerade per Post zu mir unterwegs, jetzt hab ich neben der Anleitung noch deine Erfahrung, auf die Ich zurückgreifen kann.
Das sieht ja wirklich Klasse aus bisher!
Werde deinen Baubericht auf jeden Fall abonieren und gegebenenfalls die eine oder andere Frage einstreuen. Wenn du gestattest :ok:

Gruß Konrad
Fertig:
USS Fort Worth LCS-3 1:350
Im Bau:
USS Jeremiah O'Brien 1:350
Z-25 (1944) 1:350
USS Lassen DDG-82 1:350
Folgt:
USS Indianapolis CA-35 1:350
USS Wasp LHD-1 1:350
USS Independence LCS-2 1:350
Pirate Ship (Revell) 1:72

5

Dienstag, 11. August 2015, 20:03

Hallo Konrad,

Vielen Dank, dass du meinem Baubericht folgen willst.
Und immer her mit den Fragen. :D

Gruß Heiko

6

Donnerstag, 13. August 2015, 09:58

Hallo Konrad,

Ist dein Einsteigerpaket inzwischen schon bei dir eingetroffen?

Gruß Heiko

Beiträge: 2 577

Realname: Rolf H.

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7

Donnerstag, 13. August 2015, 17:35

@Heiko

Nicht schlecht Dein Schiffchen. Ich habe nach jahrzehntelanger Abstinenz wieder angefangen ein Schiffsmodell zu bauen. Zu meiner Modellbauzeit - die 60er Jahre - gab es noch keine Lasergeschnittenen Bauteile. Alles war aus Styropor vorgeformt, so das eigentlich nur die Decksaufbauten mit der Laubsäge gebaut werden musste. Na ja, die Zeiten haben sich geändert. Ich werde mich aber bei Dir einloggen und Dir beim Bau zusehen. :ok:
Grüße aus Krefeld, Rolf :ok:


Im Bau/Baubericht: Hachette "HMS Hood"

Im Bau: Hachette "Prinz Eugen" 1:200


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Freitag, 14. August 2015, 09:09

@Rolf

Danke für das Lob. An dem Schiffchen will ich das allgemeine bearbeiten mit Holz und das Beplanken üben. Bevor ich mich damit an die Prinz Eugen wage. Ein paar Scachen habe ich schon rausgefunden, auf die ich besonders achten sollte.
Ja, die Zeiten haben sich sehr geändert. Wenn ich mich an meine erste Modellbauzeit mitte der 80er Jahre erinnere, da war auch noch nichts mit dem Laser vorgeschnitten. Alles war mit der Laubsäge auszusägen.
Da vereinfacht der Laserschnitt, die Arbeit doch sehr. :)

Gruß Heiko

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9

Freitag, 14. August 2015, 10:04

@Heiko

Ich hab mir auch schon überlegt, mir dieses Schiffchen zu kaufen. Der Preis ist akzeptabel und es würde mir die Langeweile zwischen den Heften der PE vertreiben. Der Schoner sieht echt Klasse aus und die Takelage ist recht einfach gehalten.
Grüße aus Krefeld, Rolf :ok:


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10

Freitag, 14. August 2015, 15:41

Hallo Heiko,

Das Paket ist inzwischen bei mir, aber da ich ab Sonntag erstmal 3 Wochen beruflich auf Nord- und Ostsee rumsegeln muss, wird der ersehnte Baubeginn wohl noch etwas Warten müssen.
Bin auf die Fortschritte gespannt, die du in der Zeit machst. :ok:
Gruß Konrad
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11

Montag, 17. August 2015, 06:53

@Rolf

Es ist ein schönes kleines Schiffchen. Die Materialien sind auf jedem Fall besser, als das was Hachette liefert. Wenn ich da nur an die Deckplanken der PE denke.... :(
Aussehen tut die Takelage ja wirklich recht einfach. Ich muss aber sehen, wie es dann wirklich wird. Denn ein riesieges Manko des Bausatzes für einen Einsteiger ist die Anlietung. Dieses erklärt bei weitem nicht alles und einiges ist und wirft bei einem Anfänger viele Fragen auf.
Trotsdem finde ich esals ein echt lohnendes Modell. :ok:

Gruß Heiko

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Realname: Michael

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12

Montag, 17. August 2015, 09:27

Hallo Seekadett
Drei Wochen auf der Ost- und Nordsee rumsegeln MÜSSEN. du armer Kerl, hast mein größtes Mitgefühl :trost: :motz:
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

13

Montag, 17. August 2015, 19:24

Drei Wochen auf der Ost- und Nordsee rumsegeln MÜSSEN. du armer Kerl, hast mein größtes Mitgefühl :trost: :motz:
:abhau: :abhau: :abhau:

Gaaaaanz genau, Micha!

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

14

Dienstag, 18. August 2015, 12:04

Hallo,

Bei den ganzen Unwettern der letzten Tage, habe ich mich lieber in meine Werkstatt verkrochen und an meinem Schiffchen weitergebaut.
Als erstes habe ich den Rumpf soweit fertig gemacht. Ich habe ihn erst einmal innen verputzt, also die Kleberreste und Gipsreste von entfernt. Dazu habe ich einen Dremel mit einem Drahtbürstenaufsatz benutzt. Es ging ganz gut, nur leider kam ich damit nicht in alle Ecken.
Dann habe ich den Heckspiegel von innen mit Beize "Nussbaum dunkel" gebeizt und dann außen alles mit Porenfüller gestrichen. Dann trocknen gelassen und mit ganz feinem Schleifpapier 600er nachgeschliffen. Zum finisch habe ich dann außen alles mit seidenmatten Klarlack gestrichen.
Das Ergebnis seht Ihr hier:



(Warum gibt's es eigentlich nur seidenmatten Klarlack aus der Dose und matten Klarlack zum Sprühen?) ?(
Jetzt sieht man erst richtig, dass der Rumpf nicht perfekt geworden ist. Dafür, dass es mein erster selbstgebauter und beplankter Rumpf ist bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis. Trotz der Dellen und Beulen gefällt er mir. :D

Nachdem alles getrocknet ist wurde das Schiffchen für die folgenden Arbeiten in die superduper Helling eingespannt :D



Als nächstes fogte der Einbau des Decks.
Als erstes wurde dazu innen je auf der steuerbord und backbord Seite eine Leiste als Auflage für die Deckträger aufgeleimt.



Dann folgten die Deckträger bei jedem Spant.



Als nächstes habe ich mir aus Pappe eine Schablone des Decks gefertigt und in eine passende Form zurechtgeschnitten und eingepasst.



Das mit dem Bausatz mitgelieferte vorgefertigte Deck habe ich dann auf der Unterseite mit Malerkrepp verstärkt.



Dann habe ich das Deck an Hand der Schablone passend zugeschnitten und eine Probeeinpssung gemacht. Dabei ist mir ein Problem aufgefallen.



Wie auf dem Bild zu sehen ist, liegt die Bohrung für den Mast direkt über einem Spant. :huh:
Als Lösung habe ich einfach den Spant durch das aufleimen eines Reststücks verstärkt. Leider hatte ich keinen passenden Deckträger mehr, sonst hätte ich einfach einen zusätzlichen Träger daneben angebracht.



Als nächstes folgte der Einbau des Decks. Alles war passen zugeschnitten und zur Probe eingesetzt worden. Also Die Deckträger mit Leim versehen und dann.... :wacko:
Jetzt zeigte sich wieder das Problem mit der Anleitung, dass diese in einigen Dingen, sagen wir mal, etwas suboptimal ist.
In dieser stand jetzt, dass das Deck angefeuchtet werden soll und dann mit der Form- und Biegespitze "aufgebügelt" werden soll. Böser Fehler :thumbdown:
Durch das Anfeuchten ist das Holz des Decks aufgequollen, so dass das Deck nicht mehr passte. es wurde zu groß. weiterhin verformten sich die Decksplanken. Diese schoben sich gegenseitig hoch. Es war grausig. Und dabei bin ich wirklich nur mit einem feuchten Finger drüber gegangen. :bang:
Also erst einmal alles wieder trocknen lassen und mit Druck die Decksplanken wieder in Form gebracht. Alles noch einmal mit Hilfe der Schablone angepasst und dieses mal alles trocken eigeklebt. Das hat wunderbar geklappt.
Trotzdem musste ich, durch das Verziehen der Decksplanken bedingt, einiges nachträglich ausbessern. Da sich die Decksplanken, nachdem diese wieder trocken geworden waren, sich zusammengezogen haben, dadurch sind die Spalten zwischen den Decksplanken teilweise recht groß geworden, so dass ich diese noch ausfüllen musste. Dann nochmal drüberschleifen und fertig.
Das Ergebnis seht ihr hier: :thumbup:



Gruß Heiko

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15

Dienstag, 18. August 2015, 20:32

@Heiko

Du gibst aber Gas. Besteht das Deck aus einzelnen Planken? Auf den Fotos des Bausatzinhaltes sie es eher so aus, als würde das Dack aus einem Stück bestehen. :ok:
Grüße aus Krefeld, Rolf :ok:


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Mittwoch, 19. August 2015, 07:02

@Rolf

Das Deck besteht aus einem Stück hauchdunnem Holz welches dann in einzelnen Planken geschnitten wurde. Der Schnitt ging aber nicht ganz durch, so dass die jetzt einzelnen Planken noch ein wenig aninander hafteten. Das ganze fiel aber sehr schnell auseinander. Deshalb habe ich es mit Malerkrepp auf der Unterseite zusammengehalten.

Zurzeit rätsle ich über die Mastaufnahme am Kiel. In der Anleitung oder den Plänen gibt es keinen Hinweis, wie das aussehen soll. Und jetzt, wo das Deck schon drauf ist, wird es immer komplizierter eine entsprechende Aufnahme am Kiel anzubringen. :idee:

Gruß Heiko

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17

Mittwoch, 19. August 2015, 08:37

Du ....

.... hast das Deck doch an die Querspanten geleimt? Dann bekommt das Deck doch seine Festigkeit durch die Querspanten. Was wäre, wenn Du Zwei oder Drei Querspanten in der großen Öffnung entfernen würdest. Dann kannst Du den Mast einkleben oder eine Halterung für den Mast einsetzen. Wenn Du wegen der Stabilität Angst hast, kannst Du die Querspanten wieder einsetzen wie bei der Spantenverdopplung an der Mastbohrung.
Grüße aus Krefeld, Rolf :ok:


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Mittwoch, 19. August 2015, 10:40

@Rolf

Das ist der Plan. Ich muss mir aber noch etwas als Mastaufnahme am Kiel überlegen. Das einfachste wäre einfach in den Mast eine Kerbe zu feilen, dass er dieser dann einfach auf das Kielholz gesteckt werden kann. Aber irgendwie will ich es mir da nicht so einfach machen. :D

Gruß Heiko

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19

Mittwoch, 19. August 2015, 11:14

Ich ...

... weiß jetzt nicht, wie dick der Mast ist. Was wäre, wenn Du in den Mast ein Loch bohrst und einen Nagel mit Stabilit oder einem anderen 2K Kleber auf den Kiel aufklebst. Dann kannst Du den Mast auf den Nagel stecken.
Grüße aus Krefeld, Rolf :ok:


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20

Mittwoch, 19. August 2015, 13:59

@Rolf

Das ist auch eine gute Idee. Jemand hat mir aber auch so etwas empfohlen Link. Das sieht natürlich sehr edel aus. Mal sehen, für welche methode ich mich entscheiden werden. ?(
Es bleibt spannend. :D

Gruß Heiko

21

Dienstag, 1. September 2015, 09:21

Hallo,

Leider ist es mit dem versprochenen Weiterbau letzte Woche doch nichts geworden. Das Wetter war heir einfach zu schön. :party:
Diese Woche werde ich aber bestimmt wieder die Zeit für mein Hobby finden.

Gruß Heiko

22

Mittwoch, 2. September 2015, 00:20

Passt schon.

Wir warten geduldig! :D

lg Mickey
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23

Donnerstag, 3. September 2015, 10:02

Hallo,

Hier ist sie nun, meine Masthalterung:
Ich habe mich da ein wenig von dem Beispiel von @victory78 inspirieren lassen.
Eigentlich ist es ein recht simples Ding.
Ich habe einfach ein passendes Reststück Holz auf der Unterseite mit einer Kerbe von 2,5mm versehen, die den Kiel aufnehmen soll.

In die Oberseite kam eine Bohrung von 3mm, die dem Mastdurchmesser entspricht.

Das Ganze mit Pinzette und eingestecktem Mast in Position gebracht und gut verleimt. Dann sieht das ganze so aus.

Und hier nochmal eine Komplettaufnahme des Schoners, Sorry... Kutters.

Der Mast ist nur eingesteckt und muss noch richtig justiert werden. Ich finde die Neigung nach achtern ist etwas zu stark geworden.
Die meiste Arbeit hat das verjüngen des Mastes von 3mm an der Basis auf 2mm an der Spitze gemacht.
Zuerst wollte ich die Methode mit dem Akkuschrauber oder ähnliches ausprobieren. Also Dremel festgemacht, Rundholz eingespannt und dann mit Schleifpapier versucht in Form zu bringen.
Klappte gar nicht. Durch die Fliehkräfte rotierte die Mastspitze extrem weit nach Außen, so dass der Mast gebrochen ist.
Also alles von Hand schleifen. Ging auch.

Da habe ich aber eine Frage an die Profis, die oben genannte Methode verwenden. Wie macht Ihr denn das, dass dieses bei euch nicht passiert?

Gruß Heiko

24

Donnerstag, 3. September 2015, 12:19

Drechselbank von Proxxon kaufen.
Bei meiner letzten Bohrmaschinenschleifaktion flog das abgebrochene Teil nur sehr knapp an meinem Kopf vorbei.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

25

Freitag, 4. September 2015, 08:38

@Schmidt - So eine Drechselbank wäre natürlich ein Traum. Nur leider ist so ein tolles Maschinchen leider (noch) nicht finanziell möglich.
Also bleibt mir doch die Handarbeit bei so dünnen Rundholz (3mm). Breiteres werde ich dann doch wieder mit der Akkuschrauber versuchen, aber dann mit Reitstock.

Gruß Heiko

26

Freitag, 4. September 2015, 08:50

Hallo Heiko,
als Reitstock tut es auch ein Stück Hartholz oder wenn vorhanden Messing mit einem passenden Loch drin. Die Luxusvariante wäre dann das Ganze mit einem Kugellager mit entsprechendem Adapter. Der Vorteil dieser Lösung ist vor allem bei kleinen Durchmessern der, daß man das Werkstück nicht "aufspiessen" muß, was erstens nicht so einfach ist, und zweitens die Gefahr besteht, das Teil zu spalten.
Schönen Gruß,
Matthias

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27

Freitag, 4. September 2015, 21:45

@Heiko

Du schreibst, dass Du den 3mm Stab in einen Dremel eingespannt hast. Du kannst doch bestimmt die Geschwindigkeit des Dremel regulieren. Ich habe das auch schon ein paar Mal gemacht, aber auf niedrigster Geschwindigkeit von etwa 300 U/min. da ging es einwandfrei. Aber Du hast Deinen Mast ja schon verjüngt.
Grüße aus Krefeld, Rolf :ok:


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Samstag, 12. September 2015, 13:02

Und es geht doch weiter. :)

Nachdem mir ein netter Modellbauer (Aron) mit ein paar Funierleisten ausgeholfen hat, konnte ich das Schankleid auch von innen beplanken,
um einen sauberen Übergang zwischen Deck und Schanzkleid hinzubekommen.
Hier seht ihr das Ergebnis:

Als nächstes musste der Handlauf/Reling auf dem Schanzkleid angebracht werden.
Das Biegen der Leisten um die breiteste Seite war gar nicht so einfach. Geholfen hat mir da folgender Trick:
Die angefeuchtete Leiste auf dem 1:1 Plan mit Pins fixieren und dann mit dem Lötkolben trockenbügeln, damit die Leiste die Form behält.

Nachdem auch der Wasserlauf angebracht ist, ist der Bauabschnitt soweit fertig. :ok:


Die nächsten Schritte werden dann das anbringen des Ruders, der Aufbauten und des Bugspriet sein.
Wie der Bugspriet angebracht werden kann und wie der überhaupt auszusehen hat, geht leider auch nicht aus der Anleitung oder dem
Plan hervor. Da muss ich mir erst wieder was einfallen lassen. ?(
Ein anderes Rätsel sieht man auch in dem Bild vom "Handlauf biegen".
Dort steht was von einem "vorderen Leuwagen" abr was ist das. In der Literatur habe ich gefunden, dass der Leuwagen eine Auflage für die Ruderpinne ist. Aber was soll die dann vorne am Bug, die müsste doch am Heck bei der Ruderpinne sein. :idee:
Wieder mal Rätsel über Rätsel diese Anleitung. :nixweis:

Gruß Heiko

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Realname: Rolf H.

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29

Samstag, 12. September 2015, 19:33

Hallo Heiko.

Wie man auf Deinem eingestellten Bauplan erkennen kann, ist in der Größe der Ausschnitte jeweils ein Wechsel eingefügt worden. Die müsstest Du aber auch noch nachträglich einfügen. Aber bis jetzt ist Dein Kahn 1A :ok: Gefällt mir sehr gut.
Grüße aus Krefeld, Rolf :ok:


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Donnerstag, 24. September 2015, 10:45

Hallo,

Hier ein kleines Update vom aktuellen Stand.



Wie zu erkennen ist habe ich den Deckaufbau mit dem Niedergang und den Oberlichter fertig gestellt und farblich etwas bearbeitet.
Auch der Mast hat seine Beize abbekommen.

Zurzeit knoble ich noch daran, wie ich eine annehmbare Halterung für den Bugspriet anfertige. :idee:
Dazu lasse ich mich von diesem Beispiel hier leiten:



Der Plan zum Bausatz hilft hier auch nicht weiter. Ich musste sogar mit erschrecken feststellen, dass der Plan zwar für den Lotsenkutter/-schoner zwar ist. G.K. den Bausatz aber so stark verändert haben, dass dieser mit dem Plan in weiten Teilen nicht mehr übereinstimmt. :thumbdown:

@Rolf - vielen Dank für die Info. Ich hoffe, ich habe jetzt alles richtig eingefügt.


Gruß Heiko

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