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1

Samstag, 25. Juli 2015, 17:12

H.M.S. Pegasus von Victory Models (Amati) 1:64

Liebe Modellbaugemeinde

Ich habe mich für die Pegasus in 1:64 entschieden, weil sie
so schön aussieht. Auch wenn diese Begründung ziemlich simpel und zugegebener
Maßen albern ist, so entscheidet man sich doch vor Allem nach dem ersten
äußeren Eindruck - oder ? Jedenfalls verkörpert für mich dieses Schiff, wie
z.B. auch die Victory, genau das, was ich mir unter der damaligen Seefahrt

vorzustellen vermag. Aber vielleicht habe ich auch einfach nur zu viele Romane
aus dieser Zeit gelesen. :)

Meine Erfahrungen im Holzmodellbau sind so gut wie nicht
vorhanden.
:( Trotzdem will ich es versuchen, denn schließlich habe ich durch
meine Basteleien an meiner Eisenbahnanlage in 1:220 gelernt, die dafür nötige
Geduld und Ausdauer zu entwickeln.


Mein Ziel ist es, meiner Phantasie beim Bauen freien Lauf zu
lassen damit ich dabei möglichst viel Freude entwickeln kann. Genau deshalb möchte ich
mich nicht haargenau an die im Bauplan vorgeschriebenen Ausführungen halten und
dort Verbesserungen oder Detaillierungen einfügen wo es mir möglich und
sinnvoll erscheint.




Zunächst habe ich nach dem
probeweisen Einsetzen der Spanten auf den falschen Kiel einen Eindruck über die
Rumpf bekommen. Dabei fiel mir auf, dass ja der letzte und vorletzte Spant keinen

Durchblick zu den achterlichen Fenstern zulässt. Ich möchte später
versuchen, die Kabine des Käptain, sowie dessen Nebenräume im inneren des
Schiffes nach zu bauen. Dafür soll ein Blick durch die Heckfenster ins Innere
möglich werden.








Wie
ich dann das Heck genau ausgestalte weis ich noch nicht genau. Zunächst müssen
aber die Spanten an den falschen Kiel angeschliffen und
mit ihm angeleimt werden,
damit es weiter gehen kann. Dazu war der Durchbruch wohl schon jetzt erforderlich.

Jürgen


2

Sonntag, 26. Juli 2015, 10:52

Hallo Jürgen,

Du baust mein Schwesterschiff :tanz: , da freu ich mich :ok: werde gespannt zusehen ;), mit dem Baukasten hast Du schon mal alles richtig gemacht (wenn er von der Qualität ist wie bei der Fly)

LG
Oliver

PS: ...Spur Z Kollege :hand: :D :ok:

3

Sonntag, 26. Juli 2015, 11:53

Hallo Oliver,
Ich habe schon so viel in deinem Baubericht der Fly herumgeblättert, dass ich fast behaupten kann, dass du ein gutes Vorbild für mich bist. Tolle Arbeit die du da leistest.
Hoffentlich schaffe ich es so weit wie du schon gekommen bist.
Jürgen

4

Sonntag, 26. Juli 2015, 11:55

Hallo Jürgen,

das machst Du mit links :ok: :ok: :ok: :ok:

LG
Oliver

PS: freut mich das Dir die Fly zusagt und Du in meinem BB geblättert hast

5

Sonntag, 26. Juli 2015, 16:21

Hallo Jürgen, da setze ich mich doch gerne mal dazu.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

6

Sonntag, 26. Juli 2015, 17:39

Hallo Mickey,
Gerne doch - je mehr hier zusehen, um so eher besteht für mich die Chance, dass man mich warnt falls ich mich beim Bauen verirre ohne dass ich es merke :smilie:
LG
Jürgen

7

Sonntag, 26. Juli 2015, 19:53

Es geht weiter

Heute habe ich den falschen Kiel am Heck so abgeschliffen,
dass dort der später mit den Planken belegte Bereich nicht dicker wird, als der
später dazukommende Achtersteven. Am Bug wurde der falsche Kiel mit einer Kerbe
für den Halt der ersten Beplankung versehen.






Die Platte des Unterdecks habe ich auf dem Bereich beplankt, der unter Umständen später durch die Decksluken sichtbar sein kann.





Also das Oberdeck muss besser werden. Ich muss unterschiedlich gewachsenes Holz der Planken vermeiden und meine, es wäre besser
in die Enden der Planken nicht zu stark einzustechen.
Zum Glück ist dies nur das Unterdeck und später kaum zu sehen.

Das wärs für Heute. Ich bin K.O.

Jürgen

8

Dienstag, 28. Juli 2015, 12:15

Hallo Jürgen,

schöne Fortschritte!
Aus welchem Grund müchtest du auf unterschiedlich gewachsenes Holz bei der Beplankung verzichten?
Kannst du das bitte näher erläutern?

Was die Dübelung der Planken betrifft, so hast du dich ja für die stilisierte Version entschieden.
Auf echten Decks sind diese Holzdübel (eigentlch nur Holzabdeckungen der darunter liegenden Bolzen) auch in 1:1 kaum wahrnehmbar. Im Modell also noch viel weniger zu sehen.
Im Modellbau hat es sich aber so etabliert, Diese darzustellen. Auch wenn man das in welchem Maßstab auch immer, eigentlich gar nicht sehen könnte.

Von daher musst du für dich eigentlich nur noch entscheiden, wie sehr sichtbar du die Dübelung / Nagelung sichtbar machen möchtest.
Ich vermute, du hast die Dübelung mit einer Kanüle eingestochen? Diese Methode ist wunderbar um sehr kleine Dübelungen darzustellen, ist aber schwer zu kontrollieren, da die winzigen verbliebenen Fasern, Welche ausgestanzt werden auch gerne abbrechen und in der Kanüle verbleiben.
So wird dann aus einer ganz dezenten Dübelunf eine eher Prominente durch die entandenen Löcher.

Ich weiß nun nicht, welche Methoden dir bekannt sind, aber du kannst auch mit einem Lötkolben und selbt gemachtem Aufsatz die Dübel vorsichtig einbrennen.
Anderer Ansatz könnte auch sein, entsprechend kleine Löcher zu bohren und diese wieder zu verfüllen. Je nach Größe sind Zahnstocher schon zu groß aber mancher Modellbauer verwendet auch Reparaturwachs in entsprechender Färbung.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

9

Dienstag, 28. Juli 2015, 12:42

Hallo Mickey,
Mit dem unterschiedlichen Holz meine ich die die mal heller oder dunkler erscheinenden einzelnen Planken. Die kommen wohl daher, dass das Holz wohl unterschiedlich gemasert sind oder aus unterschiedlichen Stämmen geschnitten und dann einfach beim Hersteller zusammengewürfelt worden ist. Ich bin mir da aber nicht ganz sicher.

Die kleinen Löcher habe ich mit einer etwas dickeren Nadel eingestochen. Deinen ganz unten aufgeführten Vorschlag finde ich gut. Also ganz kleine Löcher bohren oder pieken und diese dann mit gefärbten Wachs verfüllen. Ich glaube das mache ich. Vorher aber werde ich das testen und wenn es mir nicht gefällt, mache ich einfach garnichts.
Danke für deinen Ratschlag - der hilft mir wirklich weiter !

Jürgen

10

Dienstag, 28. Juli 2015, 13:05

Die unterschiedlichen Farben in den Hölzern sind ja ganz normal.
Da Holz nunmal ein Naturprodukt ist, hat man da wenig Einfluss drauf.

Dies ist aber ebenso normal bei Holzschiffen. Einige Modellbauer aus dem Plastikbereich bilden sogar eben diese unterschiedliche Färbung mühsam nach.

Grundsätzlich solltest du noch vor Baubeginn bereits ein festes Bild im Kopf haben, wo du mit diesem Modell hin möchtest und dann auch dabei bleiben!
Schmidt hat dazu mal einen wunderbaren Thread eröffnet, welcher viele Fragen dazu klärt.

Ich vermute aufgrund deiner Aussage, dass du ein homogenes Plankenbild verfolgst wo dann alle Planken die selbe Färbung haben.
Das geht dann in die Richtung stilisierter Darstellung.

Real hatten die Planken immer leichte Unterschiede, was aber kaum mehr erkennbar war, da die Planken nach kurzer Zeit von Seewasser und Sonne gebleicht und durch ständiges Schrubben einen grauen Ton angenommen hatten.

Schau mal >HIER < rein! Das ist besagter Thread von Schmidt. Hier kannst du dich womöglich gut orientieren. ^^

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

11

Dienstag, 28. Juli 2015, 13:17

Hallo Jürgen,

was die Decksplankendübelung angeht, mag ich die Version mit den gebohrten Löchern, in die geölte Zahnstocher geleimt und dann verschliffen werden sehr. Beizeiten kann ich Dir mal Fotos von meiner Neptune zeigen - da ist die Beplankung gerade in der Mache, die Dübelung fehlt aber noch. Da sieht man dann halt einen echten Holzdübel in den Planken. Allerdings ist das auch ziemlich aufwändig.

LG

Björn
"Die Peitsche macht einen schlechten Mann noch schlechter, Mr. Gerard. Und einen guten Mann macht sie zu einem schlechten" - Admiral Hornblower

In Bau: H.M.S. Neptune

Fertig: Gebäude und Gelände für 6mm-Tabletops

12

Dienstag, 28. Juli 2015, 13:22

Aber dafür bekommt der Begriff "Seeigel" eine völlig neue Bedeutung! :lol:
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

13

Dienstag, 28. Juli 2015, 13:43

Hallo Björn,
danke für deine Erfahrungen. Die Methode mit den Zahnstochern habe ich hier im Forum schon bei einigen Modellbauern gesehen. Ich werde auch diese ausprobieren.
Also die Sache mit den Planken scheint ja wohl eine diffiziele Angelegenheit mit vielen untrschiedlichen Meinungen zu sein. Sozusageneine Wissenschaft für sich.
P.S. Dass du ein Hornblowerfan bist finde ich prima.

Hallo Mickey,
also ein ganz und gar homogenes Abbild wird mir wohl kaum gelingen und ist auch von mir nicht beabsichtigt. Ich möchte nur zu starke Abweichungungen zwischen den Planken vermeiden und ganz leichte Unterschiede gerne akzeptieren. Was mir vorschwebt, ist ein möglichst abbildungsgerechtes Schiff im Zustand von wenigen Wochen nach der Abnahme hinzubekommen. In etwa so, wie man es aus 200 Meter Entfernung sehen würde und noch ohne grobe Abnutzungsspuren, denn die machen das Modell noch schwieriger zu bauen.

LG
Jürgen

14

Dienstag, 28. Juli 2015, 15:21

Ahoi Jürgen :wink:

Ganz herzlichen Glückwunsch zu Kauf der Pegasus, sie ist echt wunderschön, aber arbeitsintensiv, vorallem wenn man anfängt zu ändern und zu scratchen. Mir ist die Lust an meiner jedenfalls vergangen, ich hoffe Du baust den Pott zu Ende, da wird sich Olli mächtig freuen, dann ist er mit seiner Fly nicht mehr so alleine. :baeh: :D

@Olli
Nicht böse sein, ok. :D

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

15

Dienstag, 28. Juli 2015, 15:43

@Sergio, Du hast mich ja höchstgradig hängen gelassen :D ;) :wink:

LG
Oliver

16

Dienstag, 28. Juli 2015, 16:14

Hallo Sergio,
Ich werd das Schiff zu ende Bauen, alleine schon, damit der Oliver nicht so alleine ist :wink:

LG
Jürgen

18

Dienstag, 28. Juli 2015, 16:40

Wenige Wochen mach der Abnahme bedeutet aber auch zum Teil mehrere Jahre unter freiem Himmel auf der Helling. :baeh:
Und dazu noch Monate im Aurüstungsdock...unter freiem Himmel.

Aber ich verstehe schon, was du meinst.

Frisch gebaut und sauber aber nicht auf Hochglanz! Korrekt?

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

19

Dienstag, 28. Juli 2015, 16:58

Genau Mickey.
Also kurz vor Auslaufen mit neuer Mannschaft zum ersten Drillen der Leute :)

Jürgen

20

Dienstag, 28. Juli 2015, 22:14

Hi Jürgen,

ist ja mal selten jemanden aus der eigenen Destination zu treffen.

Ich wünsche viel Spaß und Geduld beim Bau Deiner Pegasus. Der Anfang ist gemacht.
Die Darstellung der Dübelung ist sehr vielfältig. Wenn Du sie nur andeuten willst, geht auch eine entsprechende Kanüle am Lötkolben. Macht niedliche Ringe. Die Zahnstochervariante ist etwas aufwendig und bei Deinem Maßstab und ca. 3 m Abstand zum Modell kaum zu sehen.

Ich schau gern zu.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



Im Bau: Zeesboot 1:20 um 1920 und HMS VICTORY 1:78
Fertig: Galeone SAN FRANCISCO 16. Jh. 1:90

21

Dienstag, 28. Juli 2015, 23:53

Hallo Matthias,
danke für die lieben Wünsche. Zum Glück hab ich erstmal noch andere Sachen am Schiff zu erledigen, so dass ich über die Darstellung der Dübel noch nachdenken kann. Im Moment neige ich zu der Arbeit mit dem farbigen Holzwachs, denn die Seeigelmethode :D scheint doch sehr aufwendig und an die Sache mit dem Lötkolben traue ich mich kaum ran.

LG
Jürgen

22

Mittwoch, 29. Juli 2015, 00:07

Guten Abend Jürgen,

ich bin ja einer von den Modellbauern die die "alte" Variante bevorzugen, ich würde auf die Dübelung komplett verzichten, die Planken sind 3mm breit, da ist schon ein Loch mit ner Stecknadel viel zu gross. Dann kommen noch die Kanonen, die Takelager, Grätings etc., Das Deck wird so auch schon voll, glaub mir ;) .Schau lieber das Du eine schöne Kafaterung hin bekommst, das gibt 1000x mehr her.... aber meine Meinung und meinen Baustiel teilen ja manche hier nicht ... es ist Dein Modell und Dir muss es zum Schluss gefallen ;) :ok:

just my two cents
LG
Oliver

23

Mittwoch, 29. Juli 2015, 08:48

Guten Morgen Oliver,
Ich hab mal nachgerechnet. Bei vermuteten 3cm starken Holzdübeln wären diese in 1:64 unter 0,05mm breit. Dies wäre praktisch nicht mehr darstellbar. Und als ich deinen Baubericht der Fly gesehen habe, sind mir die dort nicht vorhandenen Dübel zunächst gar nicht aufgefallen. Erst jetzt wärend dieser Diskussion habe ich das bemerkt.
LG
Jürgen

24

Mittwoch, 29. Juli 2015, 09:59

Hallo Jürgen,

eben, bei 1:64 sind die quasi nicht wirklich darstellbar. Ich habe seinerzeit bei der Eagle versucht die Dübel durch Nadelstiche darzustellen (Planken waren glaube ich 5mm breit). Das Deck wurde dann geölt und man sah die Dübel recht schön weil das Öl in das Loch gezogen ist. Jetzt nach paar Jahren ist davon eigentlich nicht mehr viel zu sehen da das Öl soweit eingetrocknet ist und das Holz teilweise wieder in seine Ursprungslage zurück gegangen ist. Einzige für mich saubere Lösung wäre Bambusspliesse durch ein 0,2 mm Zieheisen zu ziehen, die Löcher in die Planken bohren und die Babusdübel einzuleimen. Ob Bambus auf 0,2 mm gezogen werden kann ohne zu reissen hab ich noch nie versucht. Aber wie Du ja auch schreibst sind die Dinger dann noch immer viiiiiieeeeel zu dick. Dann will ich gar nicht wissen wie viel 0,2-0,3mm Bohrer Du brauchen wirst :D weil da sicher einige beim Arbeiten abbrechen werden ;) . Auch frage ich mich ob man die Bambusdübel überhapt so kurz abscheniden kann damit man sie dann noch mit dem Deck planschleifen kann ohne das sie dabei abbrechen. Auch hab mich oenologe (Matthias) mal gefragt, als ich mein Deck der Prince geölt habe, ob das wieder etwas "ruhiger" wird (das Öl ist sehr in die Maserung eingedrungen und hat eine recht unruhige Farbgebung ergeben). Nach eingen Wochen war das Öl soweit trocken das das Deck wirklich gleichmässig war, dann kamen noch die Kanonen, Grätings etc. und dann viel es gar nicht mehr auf. Ich denke bei 3mm breiten Planken wäre eine Dübelung zu viel ;( . Ich würde mir die Arbeit wirklich sparen und versuchen die Pegasus anderweitig zu veredeln.
Ich denke da an:

-schöne Profilleisten bei den Schnitzereien oben am Schanzkleid (normale Vierkantleisten wie im Baukasten wären für mich ein nogo)
-schöne Profilleisten als Abschluss der Rüstbretter
-das Glas der Fenster des Heckspiegels und der Seitentaschen nach Bleiglas aussehen lassen
-die Scheuerdinger für die Anker am Bug machen
-einen Penterbalken darstellen (die Aufnahme ist nämlich bei der Fly sogar im Baukasten vorgesehen gewesen)
-einen Ofen darstellen
-die Takelage der Kanonen vollständig machen
-den Heckspiegel fluchtend zu den Seitentaschen (in der Linie) richtig machen (bei der Fly stimmt da der Baukasten nicht und ich hab das übersehen :bang: :bang: :bang: , mein Heckspiegel sitzt 1,5-2mm zu hoch :heul: )
-Speigatts darstellen
-Kanonenkugel darstellen
-.....ich könnte jetzt noch hundert Sachen aufzählen....

es gibt hunderte Sachen die viel mehr Wirkung hergeben als die Dübelung. Der Baukasten ist echt gut (ist ja quasi der gleiche wie bei der Fly) aber man kann ihn noch unheimlich veredeln. Schau mal im Netz da baut jemand in England ne Pegasus aber sowas von schön :ok:, da hab ich mir für die Fly viel abgeschaut ;) .

LG
Oliver

25

Mittwoch, 29. Juli 2015, 11:52

Hallo Oliver,
ja, die von Blue Ensign gebaute Pegasus habe ich schön länger im Blick. Und wenn ich an die von dir aufgeführten Verbesserungen denke, macht mir das Bauen noch mehr Freude.

LG
Jürgen

26

Mittwoch, 29. Juli 2015, 12:29

Die Spannten wurden abgeschliffen, damit die Erstbeplankung gut sitzt. Dazu habe ich meinen Dremel von Proxon verwendet. Damit ging die Arbeit gut von der Hand.





Jene Bereiche der Spannten, die eventuell durch die Luken des Kanonendecks sichtbar werden können, habe ich dunkel gebeizt.




Dann habe ich die Planken mit dem falschen Kiel verklebt und gleichzeitig das 5mm dicke Unterdeck eingesetzt.



Dabei bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen. Beim Einsetzen des unteren Decks,
das ja die Spanten zum falschen Kiel ausrichtet,
war ich nahe daran dieses Deck
zu zerbrechen.
Alles war sehr eng aufeinander abgestimmt, so dass es mir sehr schwer fiel, das untere Deck einzusetzen.

Hier kann man die Bruchstelle sehen:




Jürgen

27

Mittwoch, 29. Juli 2015, 13:37

Hallo Jürgen,

genau die Pegasus meine ;-)....du kannst ja mal bei Gelegenheit im Netz stöbern oder in Fachbüchern Bilder ansehen, da gibt es 100te Sachen/Details die man noch darstellen kann. Wie schon mal geschrieben: für mich machen die Profilleisten statt normale rechteckige Leisten am meisten her ;) . Dann noch paar Tipps die ich Dir wirklich ans Herzen lege:

1. Bei der Beplankung schau bitte das Du den wunderschönen Schwung des Schiffes mit nimmst, d.h. die Planken am Schanzkleid müssen mit der Oberkante der Spanten (mit der Oberkante der Sperrholzseitenwand) in einer Linie sein, sie dürfen dort am Heck und Bug nicht parallel zur Wasserlinie laufen.

2.Achte wirklich auf die Position (Höhe) des Heckspiegels das die Fenster des Heckspiegels mit den Fenstern der Seitentaschen in Decklinie verlaufen und das die Stückpforten auf richtiger Höhe sind (du also die Seitenwand aus Sperrholz sauber ausrichtest).

3. Die Zierleisten seitlich bei den Schnitzereien müssen dem Schwung der Beplankung folgen und richtig in die Seitentaschen einlaufen.

Wenn Du die Dinge penibel beauchtes ist der Rumpf schon mal top :ok: und alles Andere nur noch Kindergarten. Was mich wundert ist das Dein Deck so streng zu montieren war, das ging bei mir total einfach, ok ich hab schon etwas nachgefeilt, war aber nicht viel :nixweis:...so, ich denke ich hab schon genug Senf in Deinen BB geschrieben, sorry...

LG
Oliver

PS: das Wort "muss" in meinem Beitrag kann aber auch "sollte" heissen ;)
PPS: Für das Biegen der Leisten der Erstbeplankung empfehle ich Dir meine Klorohr-Methode, die Biegung am Bug entspricht fast exact dem Durchmesser eines Klorohres ;-)

28

Mittwoch, 29. Juli 2015, 14:07

Lieber Oliver,
vielen vielen Dank für die wertvollen Tipps. Ich werde versuchen, alle zu beherzigen. :ok:

LG
Jürgen

29

Donnerstag, 30. Juli 2015, 10:08

Es geht kleckerweise weiter

Die Füllstücke am Bug zwischen der Spannten wurden angeschliffen und eingesetzt.
Alles in der Hoffnung, dass dies bei der Erstbeplankung unterstützend wirkt.





Die entsprechenden Teile für das Heck bleiben erstmal unberücksichtigt.
Hier möchte ich erst klären, in wie weit sich die Gestaltung der Kabine des Kaptain
auf die unterstützenden Spannten des Hecks auswirken wird.

Jürgen

30

Donnerstag, 30. Juli 2015, 17:37

Es geht jetzt darum, alle Vorbereitungen für den Bau der Kajüten auf dem Hauptdeck (die Hütte) zu treffen und zwar so, dass später durch
die beiden hinteren seitlichen Fenster und die Heckfenster ein guter Blick auf die spätere Inneneinrichtung der Hütte geworfen werden kann.

Hier der auf dem Hauptdeck abgeteilte Bereich der Hütte




Zur Verdeutlichung des Vorhabens habe ich im nächsten Bild einmal ein Bogen Papier behelfsmäßig als Ersatz für den späteren Kajütenboden
durch den Spannten Nr. 12 gelegt. Dieser Spannt war ursprünglich ganz geschlossen. Der behelfsmäßige weiße Papierboden stößt an
Spannt 13, dessen Durchbruch den Blick auf das spätere Heckfenster freigibt. Dort wo der Spannt 13 beginnt entsteht eine Stufe,
die ich später zu einer Sitzgelegenheit vor dem Heckfenster ausbauen werde.




Das folgende schöne Seitenfenster soll im Heckbereich zwischen den Spannten Nr. 12 und 13 angebracht werden:




Allerdings stehen die Spannten 12 und 12 soweit aneinander, dass es kaum möglich ist, dazwischen noch ein Fenster einzusetzen, ohne dass der
Blick durchs Fenster mit Spannten verdeckt ist. Deshalb habe den Zwischenraum durch entsprechendes Abschleifen der Spannten erweitert:




Zur Veranschaulichung habe aus dem Bausatz die entsprechende Fläche des Fensterglases einmal zwischen den beiden Spannten gehalten.





Diese Arbeiten wollte ich schon jetzt erledigen, denn wenn erst einmal das beplankte Hauptdeck montiert ist,
sind Schleifarbeiten an den Spannten unbequem und die Planken könnten Schaden nehmen. Natürlich ist nun die
Erstbeplankung mit Vorsicht anzubringen damit die aufs äußerste verdünnten Spannten
12 und 13 nicht zerbrechen.

Jürgen

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