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31

Donnerstag, 30. Juli 2015, 18:48

Hallo Jürgen,

pass bloss auf bei der Erstbeplankung das Dir die Spanten nicht brechen, dort haben die Planken schon eine ordentliche Spannung, ich würde die Planken so vorbiegen das sie spannungsfrei auf den Spanten zu liegen kommen.

LG
Oliver

32

Donnerstag, 30. Juli 2015, 19:35

Hallo Oliver,
Ja ich biege ausreichend vor, auch wenn das eben länger dauert. Der freie Blick durchs Fenster ist mir enorm wichtig, denn sonst lohnt die Inneneinrichtung nicht. Ich hab die beiden letzten Spannten auch noch so angeschliffen, dass man sogar auch schräg durch die Fenster blicken kann und somit die gesamte Einrichtung des hintersten Raumes einssehen kann.

LG
Jürgen

33

Freitag, 31. Juli 2015, 18:21

Ich beginne jetzt mit der Beplankung des Hauptdecks. Dazu habe ich die beiden ausgeschnittenen Platten des Hauptdecks aus der Sperrholzplatte
getrennt und zunächst erst einmal den Teil durch eine Planke markiert, der den Bereich der Hütte abteilt.
Sodann habe ich die Platten in 20 mm breite Streifen mit Bleistift eingeteilt und dort wo sie zusammenstoßen jeweils eine halbe Breite einer Planke
der Länge nach eingezeichnet.



Für die Beplankung habe ich mir folgendes Muster vorgenommen.
Nach meinen Recherchen kommt dieses wohl dem Maßstab nach der historischen Wirklichkeit relativ nahe




Die auf 80 mm zugeschnittenen Planken habe am Rand mit Graphit aus einem Bleistift mit Härte HB eingestrichen



Jetzt ist alles nur noch eine Fleißarbeit, bei der ich darauf achtet, dass
- möglichst nicht so viel Leim verwendet wird,
- die Finger sauber bleiben
- die Planken gleichmäßig eng aneinander stoßen
und ich nicht von dem mir vorgegebenen Plankenschema abweiche



Ich werde die Planken nicht durch die Darstellung von Dübeln versehen und mir die hier von vielen Forenmitgliedern geübte
Seeigelmethode oder andere Brennverfahren ersparen. Auf den einschlägigen Internetseiten der H.M.S Victory aus dieser Zeit (z.B. Quarterdeck auf hms-victory.com)
sind auch keine Dübel zu sehen. Zwar sieht dort das Deck restauriert aus, aber ich denke dass diese dem historischen Vorbild fachgerecht durchgeführt wurde.
Offenbar haben dort die Dübel die gleiche Farbe wie die Planken.

Sobald ich fertig bin gehts hier weiter

Jürgen

34

Samstag, 1. August 2015, 14:26

Das Hauptdeck ist wurde beplankt. Nach Abschluss der Klebearbeiten wurden die Planken glatt geschliffen







Wie schon erwähnt werden keine Dübel dargestellt. Als nächstes werden die Teile aufs Schiff montiert und die Zwischenplanke montiert.

Jürgen

35

Samstag, 1. August 2015, 22:25

Hi Jürgen,

na da war ja einer fleißig. Schaut gut aus Dein Deck.

(nur für`s Notizbuch nebenbei; Bei den kurzen Stellen zwischen den Luken - rot eingekreist - musst Du das Muster micht beibehalten. Diese Strecken wurden durchgehend beplankt. Es ging ja nicht um Ästhetik sondern um den Zweck und die Kosten.)

trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



Im Bau: Zeesboot 1:20 um 1920 und HMS VICTORY 1:78
Fertig: Galeone SAN FRANCISCO 16. Jh. 1:90

36

Sonntag, 2. August 2015, 00:30

Hallo Matthias,
besten Dank für den Hinweis. Ich werde beim nächsten Deck berücksichtigen.

Jürgen

37

Sonntag, 2. August 2015, 11:25

Vor der Montage der beiden Deckteile färbte ich schon mal jene Stellen, die in unmittelbarer Berührung mit dem Deck kommen können
und vermied somit spätere Klecksereien auf den frischen Planken. Die Innenwände der sog. Hütte sollen später weiß werden und die der
Witterung ausgesetzten Innenflächen rot.



Nun ging es darum die beiden Teilstücke auf die Spannten zu montieren - und zwar so, dass
genau eine Planke noch zwischen ihnen passt.





Zum Glück brauchte ich die noch einzusetzende Planke kaum seitlich anschleifen.
Sie passte wunderbar dazwischen. Man sieht kaum die Nacharbeit.







mein nächstes Vorhaben ist dann die Beplankung des Rumpfes. Davor habe ich ein wenig Schiss

Jürgen


38

Sonntag, 2. August 2015, 11:52

Moin Jürgen :wink:

Denk daran, bevor Du mit der Plankerei beginnst, vorher die Schanzkleider montieren. ;)

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

39

Sonntag, 2. August 2015, 12:59

Hallo Sergio,
klar - mach ich.

Vielleicht kann ich dich mit meinem Bau dazu animieren, dass du deine Pegasus weiterbaust ?

LG
Jürgen

40

Sonntag, 2. August 2015, 13:06

Hallo Jürgen :wink:

Mein Schiffskoller ist noch zu Gross. :cracy: Von daher.....wirds wohl kaum klappen. :D

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

41

Montag, 3. August 2015, 11:26

Die vordere Schanzbekleidung wurde vorgebogen.
Damit beim Bauen das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt und dabei auch noch
etwas Werkzeug zum Biegen dabei übrig bleibt, habe ich mich über diese Dose hergemacht:




etwa eine Stunde wurde das erste Schanzkleid in heißem Wasser gelegt:




dann wurde das relativ aufgeweichte Schanzkleid um die oben erwähnte Dose gelegt und festgeklammert:




Jetzt muss alles erstmal an der trocknen.

Jürgen

42

Montag, 3. August 2015, 15:08

Hier das gebogene und getrocknete Schanzkleid




und die Montage der beiden Schanzkleider:




Jetzt lass ich es mal ne Weile trocknen.

Jürgen

43

Montag, 3. August 2015, 19:42

Jetzt baue ich erst seit einer Woche. Wenn's so weiter geht, bin ich noch vor Weihnachten fertig :|

Jürgen

Beiträge: 2 349

Realname: Johann

Wohnort: nähe Ingolstadt

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44

Montag, 3. August 2015, 20:51

Sieht vielversprechend aus!
Viele Grüße
Johann

Im Bau: Video - La Créole - Französische Korvette 1827

ZUM BAUBERICHT


45

Montag, 3. August 2015, 21:10

Hallo Johann,
danke für deinen mutmachenden Kommentar!
Ich muss es von nun an langsamer angehen, denn sonst fang ich vor lauter Begeisterung am Bau an zu schludern :(

Jürgen

46

Dienstag, 4. August 2015, 13:57

Bevor die hinteren Schanzkleider angebracht wurden und damit den freien Zugang zu den Arbeiten
an der Kabine des Kaptain etwas behindern, sollte der Fußboden dieser Kabine erstellt werden.

Ich war mir nicht ganz sicher, ob der karierte Fußbodenbelag, den man in der HMS Victory besichtigen kann,
auch auf so kleinen Kriegsschiffen wie der Swan Class eingebaut hat. Denn in der Regel besaßen ja die
Kommandanten dieser Sloops oftmals noch nicht einmal einen vollwertigen Kapitänsrang. Wie auch immer,
ich spendierte dem Schiff jetzt den Luxus eines solch schicken Fußboden.

Dazu habe ich mit einem Graphikprogramm ein schachbrettartiges Muster erstellt,
dessen kleine Quadrate eine Seitenlänge von 4 mm haben.
Für die dunklen Karos habe ich in ein sehr dunkles Schwarzbraun gewählt, was man
wahrscheinlich auf dem Bildschirm kaum erkennt.



Zugeschnitten sieht das dann so aus - wobei ich die hellen Stellen noch ganz leicht mit
gelbbraunen Buntstift koloriert habe. Auch das kann man wohl kaum am PC-Bildschirm erkennen.



bevor das Teil eingesetzt wurde, habe ich den betreffenden Bereich am Schiff planiert.




Den eingesetzten Fußboden habe ich vorerst etwas über den Rand des Decks hinausragen lassen.





Der künftige Commander der Pegasus kann also mit seiner schicken Kabine gerne etwas angeben :smilie:


Jürgen

47

Mittwoch, 5. August 2015, 21:12

Nachdem der Luxusfußboden für die Kapitänskabine erstellt wurde konnten die restlichen
Schanzkleider montiert werden.

Dazu wurde zunächst die Öffnung für das hintere Fenster an jedem Schanzkleid zugesägt.




und dann waren da noch die seitlichen Stützen für die Schanzkleider anzubringen




bin ich froh, dass ich mir diese tollen Klammern zugelegt habe




jetzt nimmt das Schiff endlich Formen an






Dafür dass dies überhaupt mein erstes Modellschiff dieser Art ist, war eigentlich bis jetzt
alles ganz einfach. Mal sehen ob das so bleibt.

Jürgen

48

Freitag, 7. August 2015, 10:26

der untere Bereich der Schanzkleider hat sich von den Spanten gelöst weil ich vergaß,
diesen beim Kleben auf die Spanten zu pressen.

Dies muss nun mühsam korrigiert werden




Damit keine wellenförmigen Ausbuchtungen entstehen können habe ich mit Latten
beim Anpressen den Druck verteilt.




Das Ergebnis ist am hinteren Schanzkleid o.k.
Der vordere Bereich muss noch einmal nachgebessert werden.



Wenn´s jetzt nicht hält, dann lass ich es erstmal so und versuche dann beim Beplanken später nachzubessern.

Jürgen

49

Samstag, 8. August 2015, 10:02

bei der Erstbeplankung habe ich zunächst die im Bausatz beigelegten Nägel verwendet.
Hab aber schnell herausgefunden, dass es mit Pinnwandnadeln und Schießgummi
sehr viel einfacher geht.










Zunächst wurde ein Plankenpaar 10 Minuten gewässert
- mit der Büchse vorgebogen
- an der Büchse getrocknet
- eingeleimt
und an den Spannten befestigt.

Das war relativ zeitaufwendig. Aber ich glaube, wenn ich erstmal eingewöhnt bin,
geht das wie am Fließband.

Jürgen

50

Samstag, 8. August 2015, 11:00

Hallo Jürgen :wink:

Da hat jeder so seine eigene Methode beim Planken, ich hab den Plankenbieger verwendet.

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

51

Samstag, 8. August 2015, 11:34

Hallo Sergio,
das ist ja ein interessantes Werkzeug.
Damit lassen sich auch ganz eng gebogene Leisten erstellen und man spart auch Zeit.

Danke für den Tip.

Jürgen

52

Samstag, 8. August 2015, 11:55

Hallo Jürgen :wink:

Wässern muss man damit aber immer noch, ist fast wie echt Hitze und Wasser. :D

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

53

Samstag, 8. August 2015, 13:36

Ich habe den Plankenbieger von GK auch und kann den nur wärmstens (Vorsicht Wortwitz) empfehlen! :ok:

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

54

Samstag, 8. August 2015, 13:54

Hallo Mickey und Sergio,
ich habe den Leistenbieger von Mantua - benutze ihn aber kaum. Eigentlich reichte mir bisher die Dose.
Aber das kann sich im weiteren Verlauf vielleicht noch ändern. Das Biegen über die Dose ist vor allem
sehr schonend für die Planken.

LGl
Jürgen

55

Sonntag, 9. August 2015, 11:11



Das ist Sir Horatio Pimm, der Commissioner der Chatham Dockyards.

Als Mitglied des Navy Boards in London ist er im Rahmen des Betriebs der Flotte für die Dockyards von Chatham
und Sheerness verantwortlich. Sir Horatio Pimm wird sich hin und wieder hier mal blicken lassen, ob wohl er hier
mitten im Baubetrieb eigentlich gar nichts zu suchen hat - das meinen jedenfalls die hier tätigen Werftarbeiter,
die in ihn eher eine bemalte Zinnfigur von Amati in 1:64 wiedererkennen.

Das Problem von Sir Horatio Pimm ist seine ständige Langeweile seit dem er nicht mehr der unumschränkte Herrscher
an Bord eines Schiffes seiner Majestät ist. Man hat ihn von dort, aus seiner Sicht unerhörter Weise und aus sehr
fadenscheinigen Gründen, einfach entfernt und an Land abgeschoben. Ganz entlassen konnte man ihn ja nicht,
weil er sich unbestritten um das Königreich wärend seiner fast 40 Jahre auf See verdient gemacht hat. Er hat es dort
vom Schiffsjungen sogar bis zum Admiral gebracht. Leider hat ihn aber diese lange und in weiten Teilen entbehrungsreiche
Zeit immer mehr verbittert und zu einem unangenehmen Tyrannen verwandelt. Die Admiralität sah in ihn Gefahr für
ihre Schiffe auf See in Verzug und sich gezwungen, ihn einer anderen Verwendung zuzuführen.

Nun hängt Sir Horation Pimm hier auf der Werft mehr oder weniger herum und sehnt sich zurück an Bord. In London bei
der Admiralität will man ihn eigentlich auch nicht sehen und vermeidet so weit es geht den Kontakt mit ihm. Und wenn er
wie jetzt mal wieder auf einem Schiff steht, träumt er von den alten Zeiten, als er die Leute noch so richtig schön die
Wanten hoch und runter scheuchen konnte. Wie befriedigend war es doch, als er die Seeleute nach Lust und Laune kielholen
konnte oder zur Abwechselung stundenlang als Frauen verkleidet Ringelreihe tanzen lies. Manchmal, wenn die Werft in der
Nacht verlassen ist, sieht man ihn dort auf irgend einen halbfertigen Bau wild gestikulierend mit den Armen rudern und
einer Geistermannschaft wirre Befehle zubrüllen.

Ich hoffe nur, dass er hier an meinem Modell nicht zu viel Unheil anrichtet wenn er von Zeit zu Zeit mal plötzlich auftaucht.

Jürgen

56

Sonntag, 9. August 2015, 20:49

ein kleines Update über die Fortschritte meiner ersten Erstbeplankung :)







Es geht langsam voran

Jürgen

Beiträge: 41

Realname: Winfried Melder-Wolff

Wohnort: Aachen

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57

Montag, 10. August 2015, 12:04

Das sieht Klasse aus. Bald wird es am Heck allerdings Zeit für die Butten-Übung, weil ansonsten sehr viel Spachtel- und Schleifarbeit entstehen wird:)
Butten sind neue, nicht von Bug bis Heck durchgehende Plankengänge, die dann eingefügt wurden, wenn der zu beplankende Spantumfang nicht mit der geplanten Anzahl Planken
lückenlos geschlossen werden konnte. Im Heckbereich wurden eher zusätzliche Planken eingefügt, wohingegen am Bug oft ein oder zwei Plankengänge vorzeitig beendet wurde.
Wie die Butten aussahen, hing vom Land und der Bauzeit ab. Da musst Du mal forschen.
Ach so...bei der Erstbeplankung ist es nicht wirklich notwendig, aber ich hab das damals dort schon mal geübt, damit ich ein Feeling für die Schau-Zweit-Beplankung gewinnen konnte.

Gruß aus dem Piratennest St. Malo

von Robert Surcouf
alias Winfried
Drunken Sailor

Robert Surcouf.

Britischer Offizier: "Die Engländer kämpfen um die Ehre, die Franzosen nur um des Geldes Willen"
Robert Surcouf: "Ja, jeder kämpft um das was er nicht hat!"

58

Montag, 10. August 2015, 12:20

butten sind ganz was feines, evtl erinnert ihr euch noch, wie fein das bei mir zum ziel geführt hat!
LG der roeler

59

Montag, 10. August 2015, 13:24

Hallo Winfried und Roland,
Ja, das mit den Butten ist ein guter Hinweis von euch und ein sehr wichtiges Detail, dass ein Modell sicher aufwertet.
Ich beabsichtige, diese aber erst bei der zweiten Beplankung einzusetzen.
Zum Üben werde ich ein extra stück Holz benutzen - also nicht am Schiff selbst. Genug Holz ist ja da.

LG
jürgen

60

Montag, 10. August 2015, 15:52

...auch das üben ist bei der erstbeplankung sinnvoll, weil man bei der zweitbeplankung einfach das prinzip kapiert hat!!!!

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Ulf

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