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  • »Hafenbahner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 25

Realname: Daniel

Wohnort: Hinter Freiberg links rum

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1

Dienstag, 12. Mai 2015, 03:52

mein FAIRschnitt eines Hafenschleppers in 1:144

Guten Morgen allerseits :wink:

der Sommer rückt immer näher, was braucht also das große Kind? Richtig, was zum draußen Spielen und nachdem ich mir hier viel Mut angelesen habe, leg ich auch los.

Ideen, Pläne, Vorgeplänkel, ein Prolog:

Nah dran an meinem Lieblingsmaßstab 1:120 hat Revell diesen Bausatz des Fairplay-Schleppers in 1:144 im Programm. Neugierig unter den Rumpf gelunzt, erkennt man die Notwendigkeit eines 2Schraubenantriebes. Dafür steht im gleichen Regal dieses Spielmodell aus der RevellControl-Reihe. Das wird geschlachtet und spendet die Motoren samt Getriebe, die Schrauben und die komplette Fernsteuertechnik.

sonstige Zukaufteile:

*1mm Stahldraht für die Wellen
*Kunststoff- und Messingrohr für die Stevenrohre
*1 Batteriehalter für 4x Micro AAA (ersetzt den Li-Ion-Akku des Spielmodells)
*ein halbes Dutzend LEDs für Backbord, Steuerbord, Arbeitsscheinwerfer vorn, Immenbeleuchtung und Schlepplicht
*ein Microschiebeschalter, um das Licht auch mal auszuschalten
*Farben nach Wunsch natürlich noch

Die erfahrenen RC-Bastler hier pendeln jetzt sicher zwischen :D und :pinch: oder ?(
Drum eine kleine Erklärung. Die Nachteile des Antriebes sind mir soweit bekannt, viel mehr als 10m sind bei der Spielzeugfernsteuerung nach binärem Prinzip (an oder aus) nicht drin und um die Kurve gehts auch nur vorwärts. Irgendwo auf der Platine scheint eine Schutzschaltung zu stecken, bei schwachem Akku bekommt der Motor noch schubweise Strom, so kommt man doch irgendwie ans Ufer. Im Springbrunnen sowieso ^^
Neben dem eigentlichen Spaß am bauen möchte ich auch anderen Anfängern Mut machen. Man hört da ja öfter so Sachen....

"Ich würde ja gerne, aber ich hab kein Geld"

Der ganze Spaß kommt mit knapp 50,- aus, das ist eine Summe die sich durchaus zusammensparen lässt ;)

"Ich find das ja schön, aber ich hab doch keinen Platz"
Das Modell passt in einen kleinen Karton und lässt sich so auch bequem im Rucksack mit den Öffentlichen zum nächsten Gewässer transportieren. Kistenbau kommt am Ende des Berichtes ;)

"Hier gibts keine Modellbauläden und im Internet will ich nicht bestellen. Tausende Händler, ich kenn mich doch nicht aus!"
Bausatz und Spielmodell für den Antrieb bekommt man in der Spielwarenabteilung der größeren Kaufhäuser, das andere Gedöns kann man sich bequem bei Unrat ähm Conrad zusammenstellen. Licht kann man alternativ auch weglassen, spart die eine oder andere Eurone und auch Lötstelle. Ich selbst habe mir diverse LEDs aus defekten Elektrogeräten ausgelötet und werde die mit verwerten. Klingt doch alles gar nicht so kompliziert, oder? ;)

Das Ganze dient mir auch selbst zum Lernen und wenn ihr mögt, gesellt euch dazu. Alle Fehler werden hier quasi live gemacht und berichtet. Die Sachen sind eigentlich alle da und es kann losgehen.

Doch erstmal gute Nacht :schlaf:

Daniel, der Hafenbahner
Aus dem Wasser kommt das Leben, zum Wasser zieht es wieder hin..
Sammle sporadisch Erfahrungen im RC-Schiffbau. Lernobjekt: Schlepper Fairplay (1:144) (im Winter geht es hoffentlich weiter)


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Realname: Ronald

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2

Dienstag, 12. Mai 2015, 11:36

Hallo Hafenbahner,

schön, dass sich wieder einer an den Fairplay heranmacht. Mir scheint, die große Euphorie, als das Modell neu auf den Markt kann, ist irgendwie abgeflacht.

Für den Anfang mit RC ist das Modell ja wirklich gut geeignet. Hat viel Tragkraft, eine gute Lagestabilität und man kommt gut an die Innereien heran, wenn man die obere Hälfte, also Deck und Aufbauten nur auf den Rumpf aufrastet. Besondere Abdichtungsmaßnahmen sind hier nicht erforderlich, schon deshalb, weil alles vom Bausatz her gut passt und auch, weil an diese Stelle nie wirklich Wasser herankommt.

Was die Technik des Spielzeugbootes betrifft: ich nehme an, man steuert es, indem man zwei Motore unterschiedlich ansteuert. Also kein Servo für ein Ruder. Auch das funktioniert beim Fairplay hervorragend. Bei der Fernsteuerung musst Du allerdings bedenken, dass sie sicher recht empfindlich gegen Störeinflüsse ist und es Probleme beim gleichzeitigen Fahren mit anderen Modellen geben kann (nicht muss). Aber warum willst Du den Li-Ion Akku ersetzen? Der ist doch sicher gut und leistungsfähig genug.

Und noch einen Hinweis: Wenn Du schon Akkus verwenden willst, dann solltest Du sie nicht in eine Halterung einsetzen, sondern besser direkt zusammenlöten. Bei einer Halterung gibt es bei 4 Akkus zusammen 8 Kontaktstellen, also 8 unnötige Störungsquellen, die gerade bei Schiffsmodellen, wo vielleicht doch mal ein Tropfen Wasser einkommt, leicht korrodieren und vergammeln.

Nun ja, nicht zuviel, um Dich zu verunsichern. Nur Mut, ist doch alles ganz easy.

Ich bleib mal dran, mal sehen was aus Deinem Projekt wird.

Viel Spaß und Erfolg, :wink: , Ronald
Thema: Sonstige: Fahrgastschiffe auf Havel und Spree
Meine Flotte: RC: Bonsai Flotte (meist 1:200)
Baubericht :RC: Fischkutter

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Realname: Daniel

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3

Dienstag, 12. Mai 2015, 12:11

Hallo Ronald,

schön dass du vorbeischaust. Diverse Klicks in deinen Themen sind übrigens mir zuzuordnen, dankeschön fürs Abgucken lassen ;)

Das Lenkprinzip des Antriebsspenders ist folgendes:
Beim Drücken der Links-Taste bekommt der rechte Motor einen Stromstoß und andersrum. Idealer wäre natürlich, wenn es nach dem Prinzip der Kettenfahrzeuge funktionieren würde. Dann könnte ich auch auf der Stelle drehen. Ist aber trotzdem schön wendig, wie ich bei uns auf der Kiesgrube getestet habe. Unter der Fairplay werden die Schrauben dann wesentlich besser angeströmt, das macht mich zuversichtlich, das könnte klappen.

Der eingebaute Akku ist ein Schwachpunkt in meinen Augen, 2,4V und 80 mAh
Nach 7-10Minuten, je nach Vollgas ist der müde. Drum möchte ich den durch 4x 1,2V mit je 650 mAh ersetzen, jeweils 2 Zellen zusammengeklemmt. Bei aufkommenden Gewichtsproblemen (also beim Schiff) kann ich das auf 2x 1,2V reduzieren, das reicht grob überschlagen immernoch für 2h Spaß. Passende Akkus bekommt man an fast jeder Ecke und ein Ladegerät ist oft schon vorhanden, das war mein Gedanke dazu. Raus aus dem Halter und über Nacht laden, ohne teure Spezialtechnik. Wie oben schon geschrieben, total anfängertauglich. Unter den Akkukasten pack ich zur Sicherheit noch kleine Abstandshalter, falls doch mal was reintropft.

Soweit zur Theorie und Danke für die Tips

Daniel, der Hafenbahner
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4

Montag, 18. Mai 2015, 22:07

Weiter gehts nach dem alten Sprichwort: Sich regen und sägen!

Der Antriebsspender wird in die notwendigen Teile zerlegt. Vieles ist geschraubt, die Getriebekästen werden aus dem Rumpf gesägt. Dabei die Kabel beschriften bzw. Fotos machen.

-Sobald meine Kamera ( :schlaf: ) mit der PC-Krücke ( :!! ) wieder kommuniziert, stell ich die auch ein-


Nächste Punkte auf der Tagesordnung:


*Fairplay-Rumpf testweise zusammenkleben, um die Getriebekästen und den Akku zu positionieren
*Bau der Stevenrohre

Gibt es eigentlich eine "Normlänge" für die Empfängerantenne? Vielleicht lässt sich ja noch ein Meter mehr Reichweite rauskitzeln, wenn ich die aktuell 10cm verdoppel?

Daniel, der Hafenbahner :ahoi:
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5

Dienstag, 19. Mai 2015, 19:43

Hallo Daniel,
ich bin zwar nicht der RC-Spezialist, aber soweit ich weiß, ist die Länge der Antenne auf die Wellenlänge des Senders abgestimmt, und sollte nicht verändert werden. Die Reichweite hängt von der Leistung des Senders ab.
Daher dürfte Deine Idee nicht den gewünschten Erfolg haben.
Gruß,
Matthias

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6

Dienstag, 19. Mai 2015, 22:23

Mit der Antenne hat Matthias völlig recht. Wichtig ist vor allem der Sender.

Aber auch beim Empfänger sollte die Antenne möglichst gut abgestimmt sein. Die optimale Länge bei 27 MHz wären ja entsprechend der Wellenlänge 11 m. Ist natürlich zu groß für ein kleines Modell. Man kann auch die Wellenlänge durch jedes Vielfache von 2 Teilen. Die CB-Funker, die ja auf der gleichen Frequenz arbeiten benutzen z.B Antennen von 5,5m, 2,75 m oder 1,37m. Ist natürlich auch zu groß fürs Modell. Deshalb hat der Empfänger Anpass-Spulen, um die Antenne elektrisch zu verlängern. Soweit die Theorie.

Lass die Originalantenne am besten dran. Die ist garantiert vom Hersteller her optimal eingestellt. Und bei den kurzen Erntfernungen kommt es sowieso nicht drauf an.

:wink: , Ronald
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7

Mittwoch, 20. Mai 2015, 20:33

Hallo Daniel!

Das klingt nach einem interessanten Projekt, das du da anpackst - Da schaue ich gerne zu! :)

Bin schon gespannt auf Fotos!

Viele Grüße,

Alex

8

Montag, 1. Juni 2015, 21:37

Hallo Daniel :wink:

Fairplay.. ??? Feines Teil, feines Projekt. Auch ich bleibe drann.... hab schon eine Menge "Fairplayer" gesehen. Tolle Truppe, echt jetzt
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

9

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 23:24

Moin,
Was ist eigentlich aus deinem Fairplay-Projekt geworden? Fertig?
Bei der Bonsai-Regatta gibt es uebrigens eine eigne "Fairplay-Klasse"...

Gruesse aus EF
Jürgen

... Hab die Fairplay auch noch in der Schachtel liegen, aber die "Lucky XI" hab ich dafür schon seit paar Jahren im Einsatz...

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