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Beiträge: 343

Realname: Thomas

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91

Mittwoch, 10. Juni 2015, 08:21

Wow, wow, wow !!!

Moin Willie,

vielen Dank für Deine Auseinandersetzung mit dem Problem(chen) der Polklemmen. Ich wusste doch schon immer, dass Modellbauer kleine Erfinder sind.

Deine Lösung ist selbst für mich Grobmotoriker nachvollziehbar UND nachbaubar. Bei meiner nächsten Fahrt nach Hause, werde ich mir das notwendige Werkzeug einpacken und mit in meine Dienstwohnung nehmen. Und dann geht's "à la Willie" los mit der Herstellung.

Anmerkung zu Deiner Batterie: phänomenal ! :respekt:

Viele Grüsse und einen schönen Tag wünscht Thomas.

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92

Donnerstag, 11. Juni 2015, 22:05

Hallo Thomas,
es freut mich, das dir die Batterie gefällt und das du mit der Lösung was anfangen kannst. :five:
Zeig mal dein Ergebnis, wenn du fertig bist.

Nun zu meinen Fortschritten:

Hallo Leute,
auf Grund meiner musikalischen Tätigkeiten habe ich diese Woche nicht wirklich viel geschafft.
Der Bürokram fordert halt auch seine Zeit. Und morgen geht es schon wieder auf Tour. Es ist halt Saison. :nixweis:

Ein wenig ist aber doch fertiggestellt. :)

Die Mittelachse hat ihren Kabelanschluss erhalten.
Aus Stabilitätsgründen und um Kurzschlüsse im Vorfeld schon zu unterbinden, ist dann ein Stück Schrumpfschlauch darübergezogen worden.





Danach ist sie in den Verteilerdeckel verschraubt worden.
Um unliebsame Überraschungen nach dem Zusammenbau der Leitungen zu vermeiden, habe ich mir in Ermangelung eines Steckbretts eine einfache Testschaltung gebaut.
Damit konnte ich schon mal testen, ob der Verteiler seine Funktion ordentlich erfüllt.
8 LEDs wurden mit dem Masseanschluss an eine 1,5mm Kupferader gelötet.



Eine Schlaufe am Ende verhindert, dass dich die Testkonstruktion ständig um die eigene Achse dreht und gerade auf dem Tisch liegen bleibt.
Sie wurde mit dem Minuspol der Batterie verbunden, die damit ihren ersten Einsatz hatte. :ok:
Am Pluspol wurde über den Vorwiderstand die Leitung zur Mittelachse angeschlossen.
Die Leitung war allerdings noch nicht auf die benötigte Länge gekürzt.



Ein Stück Pappe kam zwischen die LED-Anschlussbeinchen und dann mit Prüfleitungen jeweils eine Verbindung zu einem Verteilerkontakt.
Die Zündreihenfolge spielte bei diesem Kontakttest noch keine Rolle.



Das dieser Test notwendig war, hat sich dann dahingehend bestätigt, dass eine LED einfach nicht leuchten wollte. X(
Die Ursache dafür war die Vernietung der Lötfahne im Verbindungsstecker (siehe Pfeil im Bild).



Mit etwas Lötzinn konnte dieser Fehler dann leicht behoben werden.
Nach dem Anschliessen der Zündkabel und dem Anbringen des Schrumpfschlauches wäre es erheblich aufwendiger gewesen.

Das war es für heute. Am Sonntag geht es dann wahrscheinlich weiter.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

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93

Sonntag, 14. Juni 2015, 22:37

Hallo Modellbaugemeinde,
heute gab es wieder ein paar kleine Fortschritte.
Am Verteiler wurde die Masse verlötet und der Tarnüberzug angebracht.





Nun waren die Zündkabel an der Reihe.
Zunächst das Kabel in den Kerzenstecker einfädeln.



Nach dem Aufspleissen ca 75% der Abschirmung abschneiden und den Rest verdrillen.
Die verbliebenen Adern der Abschirmung reichen aus und dadurch wird die Lötstelle nicht so dick.
Es muss ja alles in den Kerzenstecker passen.



Nach dem Löten wurde mit einem Stück Schrumpfschlauch die Plusleitung isoliert.
Natürlich den Schlauch vor dem Löten über die Ader ziehen. ;)



Zum Schluss den Kerzenstecker noch über das Ende schieben und fertig ist die Zündkerze mit 3mm LED.



Nachdem diese Prozedur noch 7x wiederholt wurde, sah das Ganze dann so aus.





Das Anschliessen der Zündkabel an den Verteilerdeckel war heute nicht mehr möglich, weil ich beim letzten Einkauf nicht richtig nachgedacht habe.
Ich habe zum Tarnen der Zündkabel zwar den richtigen Durchmesser als Schrumpfschlauch vorrätig, natürlich nur nicht in Schwarz (war ja klar). :bang:
Rot, Gelb oder Blau würde ja auch zu blöd aussehen. :(

Also geht es morgen zum Einkaufen, damit es weitergehen kann.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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94

Dienstag, 16. Juni 2015, 23:02

Hallo Modellbaugemeinde,
ich weiss nicht, was mich geritten hat, anzunehmen, dass es zum Ende hin endlich mal glatt läuft.
Von wegen – 3 Schritte vorwärts und wieder 2 zurück. :motz:

Zunächst der Rückschlag beim Einkauf.
Schwarzen Schrumpfschlauch gibt es als 3mm, der zu eng ist und dann als 6mm, der natürlich zu weit ist. X(
Da der Kunststoff auch erheblich auf Wärme reagiert, darf der Schlauch nicht zu weit sein.
Ehe er sich auf das gewünschte Mass zusammengezogen hat, ist der Kunststoff auch schon in Mitleidenschaft gezogen.

Also wird es wohl doch farbiger Schrumpfschlauch für die Zündkabelanschlüsse geben, den ich in der passenden Abmessung vorrätig habe.
Na gut, dann halt in Knallgelb wie die Lüfterflügel. :nixweis:

Da die Zündkabel, wie auf dem letzten Gesamtfoto zu sehen, einen ziemlichen Bogen machen, habe ich mich entschlossen, erst einmal für etwas Ordnung in der Kabelage zu sorgen, bevor ich die Kabel an den Verteilerkopf löte.
Dazu gibt es beim richtigen Motor Verbindungsclips für die Zündkabel.
Die Herstellung für das Modell ist eigentlich ziemlich simpel.

Erst Löcher nebeneinander in 2mm Sheet bohren.



Dann die obere Kante bis zu den Löchern abschleifen und fertig ist der Halter.
Für die Seiten habe ich jeweils einen 4er und einen 2er-Halter gefertigt.



Nun mit einem Kabelrest Funktion geprüft - Passt. :smilie:



Für den Bereich neben dem Verteiler gab es die 4er-Bündelausführung.



Nach dem Anbau musste ich dann jedoch feststellen, das die Kabel immer noch ziemlich schlapp in der Gegend herumhängen. ;(
Also wieder ab damit und Halter Version 2 bauen.

Zunächst habe ich zum Anzeichnen ein Stück Krepp auf die Platte geklebt, da die Halter in Naturweiss belassen werden.
Bleistiftspuren muss ich dann hinterher nicht beseitigen.



Dann wieder Bohren, aussägen, Krepp runter und sauber schleifen. Unten noch einmal der Halter Version1.



Mit den Kragen sollten die Halter an die Befestigungsösen der Bausatzleitungen geklebt werden.
Auch das war natürlich nichts.
Trotz Trocknung der Verklebung über mehrere Stunden haben sich die Halter schon nach einmal scharf ansehen wieder gelöst. :motz:
Nun also Bohrungen in die Kragen und an den Befestigungsösen angeschraubt.
Danach die Kabel eingefädelt und das Ergebnis für annehmbar befunden.









Jetzt kam der nächste Rückschritt.

Als ob ich nicht schon genug Zeit und Arbeit fürs Kabelordnen aufgebracht habe, haben sich bei der ganzen Kabelzieherei die oberen Verklebungen der Zylinderköpfe gelöst. :bang: :bang: :bang: :bang:
Nur die bisher investierte Zeit hat mich davon abgehalten, zu einem 500gr Meinungsverstärker zu greifen. :!!
Den hätte ich aber auch erst aus dem Keller holen müssen.

Soll der Motor doch jetzt mal vor sich hinschmollen.
Ich muss mir derweil mal in Ruhe überlegen, wie ich hier Stabilität hineinbringe, ohne den halben Motor wieder zu zerlegen. ?(
Vielleicht hilft es auch , mich zunächst am PC mit der Planung der Grundplatte zu beschäftigen. :pc:

So nah können Erfolg und Frust zusammenliegen.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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95

Mittwoch, 17. Juni 2015, 06:40

Oh Willie, ich leide mit Dir !

Viele Grüsse. Thomas.

96

Mittwoch, 17. Juni 2015, 07:44

Hallo Willie,

das ist natürlich sehr ärgerlich! Lehn Dich zurück, gönn Dir eine Pause und dann findest Du bestimmt eine Lösung! Ich drück Dir die Daumen!

Schöne Grüße
Henning
Kritik ist Lob an jemandem, dem man mehr zutraut

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97

Mittwoch, 17. Juni 2015, 23:50

Hallo Modellbaugemeinde,
heute war wieder ein erfolgreicher Tag.

Zunächst erst einmal vielen Dank an Thomas und Hennig für die mitfühlenden Worte. :hand:

Ich habe mich heute, wie angedroht, mit der Grundplatte beschäftigt.
Da ich die originale Batterie mit den eingebauten Schaltern ersetzt habe, musste ich ein neue Startmöglichkeit bauen.
Der Motor bekommt einen richtig schönen roten Startknopf. :)



Dadurch ergibt sich für die Grundplatte schon einmal die Grundform.
Es muss ein Hohlraum vorhanden sein, da der der Startknopf eine Einbautiefe von 1,5 cm hat.
Mit ein wenig Luft habe ich eine Höhe der Grundplatte von 2cm vorgesehen.
Ein Leistenrahmen und zwei Platten oben und unten bilden eine Grundplatte mit Platz für die nicht sichtbaren Kabelverbindungen.

Die +/- Kabel für Batterie, Anlasser und Zündspule sollen „Auf Putz“ verlegt werden.
Die Zusammenschaltung mit dem Startknopf und einem Anschluss für ein Netzgerät erfolgt dann in dem Hohlraum.
Um mit den Kabeln optisch ansehnlich in den Untergrund zu kommen, habe ich eine Schalterplatte gefertigt.



Das Loch ist für den Startknopf vorgesehen.



Die Schlitze an den Seiten sind für die +/- Kabel.
Die Bohrungen, um in den Untergrund zu kommen, werden später von der Schalterplatte verborgen.
Um die Schlitze zu verdecken, habe ich oben mit etwas gewalttätiger Unterstützung eine 2mm Platte aufgeklebt.



Die aufgeklebte Platte wird dann nur an der Aussenkante bündig geschliffen, erhält das Loch für den Startknopf und wird dann auf die Grundplatte geklebt.
So ist der Plan.

Bei der Beschäftigung mit einem anderen Teil meiner Baustelle ist mit dann auch die Lösung für mein gestriges Problem eingefallen. :idee:
Es hat bestimmt jeder schon einmal den folgenden Handwerkerspruch gehört:

Passt nicht - egal – kommt Draht drum! :abhau:

Kaputte Knochen werden auch mit Draht fixiert und stabilisiert.
Warum also nicht auch ein verspannter Motor?

An den Aussenkanten der Zylinderköpfe flugs ein paar Löcher gebohrt und 0,3mm Basteldraht durchgezogen und verdrillt.
Es mussten dazu auch nur die Deckelplatte, der Verteiler und die Wasserpumpe abgeschraubt werden.
Mit 5 Schrauben ein geringer Aufwand.

Hier mal die Fotos davon.
Erst die Gesamtsicht und dann die Detailfotos der beiden Zylinderbänke.
Wer es nicht weiss, wird die Stabilisierungshilfen gar nicht bemerken. :pfeif:
Und da kein Öl hineinkommt, kann auch nichts durch die Löcher auslaufen. :lol:

Links







Rechts







Damit ist für mich die Modellbauwelt vorerst wieder i.O.. :rolleyes:

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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98

Donnerstag, 18. Juni 2015, 06:20

Moin Willie,

nimmst Du schon Antidepressiva ? :trost: Der Verzicht auf den Meinungsverstärker aus dem Keller sowie engagiertes Weiterbauen deuten darauf hin.

Das mit den Drähtchen wird keinen Schönheitspreis bringen, jedoch erfüllt es seinen Zweck. Mein Vorschlag zum Pimpen der Drähtchen: etwas längeren Draht verwenden und einen Service-Anhänger dran. À la: "nächster Ölwechsel bei x Kilometer" und/oder " Ölstand regelmäßig prüfen". Damit hätten die Drähtchen eine "offizielle" Daseinsberechtigung.

Bin auf die Grundplatte sehr gespannt.

Viele Grüsse. Thomas :ok:

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99

Donnerstag, 18. Juni 2015, 06:50

Moin Thomas,
ne, keine Pillen. Ich bin nur ein Stück weit sturer als dieser Bausatz! :!!

Deinen Anhänger sollst du kriegen, aber nicht an jeder Ecke EInen.
Das ist doch keine Litfasssäule. :abhau: :abhau: :abhau:
Viele Grüße
Willie

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100

Donnerstag, 18. Juni 2015, 23:09

Hallo Leute,
Heute wurden die ersten Seitenleisten der Grundplatte auf Länge geschnitten und verklebt.
Fotos gibt es allerdings erst später davon, wenn man besser sehen kann, wie es aussehen soll.
Wie man Holzleisten mit Leim klebt, brauche ich nicht ausführlich bebildern. Das sollte jeder Bastler schon einmal gemacht haben.

Für Alle, die meine Beschreibung zur Schalterplatte vielleicht nicht ganz nachvollziehen konnten, hier mal ein Foto nach dem Verschleifen und Probebestücken.
Die Schalterplatte liegt später plan auf der Grundplatte auf.
Farbe gibt es auch erst zusammen mit der Grundplatte.

Von oben der Schalter und die +/- Kabel.



Und so sieht es im Verborgenen aus.



Und nun noch ein kleines Gimmick auf Wunsch eines einzelnen Herrn.
Gell Thomas. :baeh:

Der Ölwechselanhänger. :abhau: :abhau: :abhau:

Hier die Vorderseite.



Da jedes Ding 2 Seiten hat, so auch der Anhänger. Hier also die Rückseite.



Die Daten werden selbstverständlich erst nach Fertigstellung des Motors eingetragen. :lol:

Noch kurz ein paar Worte zur Auswahl der Firmen.
Eine Zündspule geht selten kaputt, deshalb der amerikanische Hersteller.
Für die Verbrauchsmaterialien wie Batterie und Öl sei ein wenig Lokalpatriotismus erlaubt. :D
Also Artikel aus deutscher Produktion.

Das war es dann für heute. Ich hoffe, Thomas ist zufriedengestellt.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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101

Sonntag, 21. Juni 2015, 22:15

Hallo Leute,
Freitag und Samstag konnten wieder mal nur einige kurze Arbeiten zwischendurch erledigt werden.

Die Grundplatte hat Kontur angenommen.
Als Deckplatte wurde 4mm Sperrholz verwendet. Die Seitenleisten sind 10x20mm.
Damit hat die Grundplatte die nötige Stabilität.

Als Bodenplatte kam 3mm Sheet zum Einsatz.
Da der Boden zur Verkabelung und ggf. für später abnehmbar sein sollte, wurde zunächst die Innenabdeckung zugeschnitten und mit Pinwandnägeln an der Holzkonstruktion befestigt.
Die abgeschnittenen Ecken wurden dann mit einem Spalt zur Innenabdeckung mit 2K-Kleber verklebt.
Danach wurden Längsstreifen ebenfalls mit einem kleinen Spalt verklebt und werden später an den Kanten verschliffen.
Der Grund dafür ist die Sichtbarkeit der Seitenkanten.
Sie sehen nach dem Lackieren wie aus einem Stück aus. Die herausnehmbare Bodenplatte ist dann nicht mehr sichtbar.

Hier noch fixierte Längsstreifen nach dem Verkleben.



Eine Ecke im Detail.



Die Ansicht ohne Schutzfolie.



Und die Ansicht mit herausgenommener Innenabdeckung.



Nun habe ich eine Aufstellung gemacht, was noch alles zur Fertigstellung zu erledigen ist.
Die richtige Reihenfolge erspart unnötige Wartezeiten.

- Zündkabel anlöten
- Lichtmaschine lackieren und zusammenbauen
- Anlasser lackieren und zusammenbauen
- einige kleine Anbauteile lackieren
- Bodenplatte schleifen und lackieren
- Anschlussleitungen verlegen.

Da die Anschlussleitungen ja sichtbar verlegt werden, ist die genaue Position der Anschlüsse notwendig, da ich entlang der Kabelführungen 1mm Löcher bohren muss, um die Schellen zu befestigen.
So sollen sie ausssehen. Ein 0,5er Draht um die Leitung und durch die Platte gesteckt.



Also muss zunächst der Anlasser fertig werden, damit ich an der Grundplatte weitermachen kann.
Nach dem Entgraten und probehalber Zusammenstecken ergab sich folgendes Bild der Anschlüsse.



Unter Berücksichtigung der bisherigen Gesamtansicht geht dieser Stromanschluss schon mal gar nicht.
Hier wird eine Gehäuseerweiterung gefertigt, in der die beiden Anschlusskabel verschwinden und die 2 vernünftige Schraubanschlüsse erhält (wie die Zündspule).

Dazu habe ich ein 2mm Sheet zurechtgeschnitten, worauf 6mm breite Streifen verklebt werden.



Die Seitenstreifen sind über einem Teelicht in Form gebracht worden und verklebt.



Da die Verklebung der Gehäuseerweiterung gut trocknen muss, geht es weiter, wenn dieser Teil fertig ist.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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102

Montag, 22. Juni 2015, 09:31

Dass deine Kabelklammernnicht halten wollten, war im Vorfeld klar. Du kannst keine unterschiedlichen Kunststoffe miteinander verkleben, sofern nur einer dieser auf den Klebstoff anspricht. Anschleifen, Mini-Bohrungen setzen und mit Epoxdharz verkleben ist da eine Lösung, oder gleichen Kunststoff und dazu passenden Kunststoffkleber verwenden.

Wirklich schade, dass deine Köpfe nicht gehalten haben. Nachkleben ging da nicht mehr? Wäre es vielleicht möglich, aufgerauhte Stahlstifte in den Kunststoff einzukleben? Hab das auch schon ein paar Male so gemacht und hält super. 1-1,5mm Bohrung setzen in beiden Kunststoffteilen, dann einen 1mm Nagel mit einer Feile oder Zange aufrauhen, anschließend einkleben, z.B. mit Epoxydharz oder Spezialkleber, der den Kunststoff nicht aufsprödet. Dann fügen - hält ewig und 3 Tage.


Eine Frage noch: Warum hast du denn rote Led verwendet? Sind Zündfunken nicht weiß? ;) nur interessenhalber...


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103

Montag, 22. Juni 2015, 18:03

Hallo Elektron,
danke für Deine Gedanken zu den kleinen Unzulänglichkeiten. :hand:

Die Halter für die Zündkabel waren mit 2K-Kleber befestigt.
Anscheinend war aber die Kontaktfläche fürs Verkleben nicht gross genug. :nixweis:
Seis drum, nun hält es.

EIgentlich sollten nach Bauplan diverse Teile überhaupt nicht verklebt werden, sondern nur durch die Verschraubung halten. Sollten, wollten aber nicht! :!!
Auf Grund dessen hatte ich die Köpfe schon verklebt. Nur hat es sich nach einigen Tagen wieder gelöst.
Bei den Köpfen sind die einzelnen Teile z.T. so verzogen, dass jetzt auch ein Nachkleben sicher nicht halten würde. Da ist einfach zuviel Spannung drauf.
Aber schon von einem halben Meter Entfernung spiegeln die Klarsichtteile dermassen, dass man die Drahtverbindungen kaum sieht, wenn man es nicht weiss.
Deshalb werde ich an der Stelle nichts mehr ändern. :(
Die Idee mit den Stiften werde ich jedoch im Kopf behalten. Danke dafür! :ok:
Beim nächsten Mal wird ein solch verzogener Bausatz gleich von Anfang an verstiftet. Man lernt ja dazu.

Die roten LEDs habe ich verwendet, weil im Original auch rote Glühbirchen vorgesehen waren.
Um die Farbe eines Zündfunkens habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. :pfeif:
Aber ich denke, da ausser den Klarsichtteilen farblich das Meiste in schwarz und silber gehalten ist, die Zündfunken in rot etwas besser herauskommen als in weiss.
Viele Grüße
Willie

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104

Montag, 22. Juni 2015, 22:10

Hallo Willie.

OHA - wenn die Köpfe mittlerweile so dermaßen verzogen sind... Wo ich mich hingegen frage: Warum? Kunststoff verzieht sich meines Erachtens nach nicht nach Belieben. Gut - der Bausatz ist recht alt, soweit ich gelesen habe. Wenn man da mit Klebstoff ran geht, kann es schon sein, dass sich die Weichmacher schneller verflüchtigen, als der Kleber trocknet ^^. Dass sich die Verklebungen wieder nach einiger Zeit gelöst haben, ist echt der Hammer. Wundert mich offen gestanden. Hast du mal geschaut (sofern es möglich ist), ob der Kleber mittig aufgerissen ist (dann hast du auf beiden Klebestellenseiten rauhe Oberflächen) oder ob er sich nur einseitig abgezogen hat... Wäre das der Fall, könnte eine unzureichende Oberflächen-Säuberung oder -Aufrauhung des Wurzels Übel gewesen sein. Kann - muss es aber nicht. Auch das Material selbst kann Schuld sein, wenn es durch den Kleber nicht angelöst wurde...


Zu den Leuchtdioden:
Das machen die Hersteller gerne mal - rot ist eine Signalfarbe und kostet zudem noch sehr wenig. Zu der Zeit, als der Bausatz raus kam, dürften handelsübliche Kleinstglühlämpchen "in" gewesen sein - und deren Licht gab es nur in gelblich (wie eine Glühlampe eben leuchtet ^^) und mit gefärbtem Glas - in dem Fall dann rot. Über Leuchtdioden wurde da sicher noch nicht so nachgedacht, da zu teuer. Dennoch wäre die Überlegung vielleicht was wert.

Ich würde vermuten, dass du günstige und sehr einfache Leuchtdioden mit eingefärbtem Kunststoffgehäuse verbaut hast. Die sollten in Leuchtstärken bis ca. 300mcd zu bekommen sein, und das ist fast gar nichts. Nachts sehr gut sichtbar - tagsüber hingegen kaum. Zudem haben diese Signal-LED den Nachteil, dass sie nur einen sehr kleinen Streuwinkel haben, von gerade einmal ca. 15°. Bedeutet, dass du das Licht zu den Seiten (und du schaust ja in der Regel von der Seite in den Motor) kaum sehen wirst.

Empfehlenswerter hingegen:

a) Wenn es rot sein soll, verwende ultrahelle rote 3mm Leuchtdioden mit klarem Kunststoff-Gehäuse. Hier der Link zu sehr guten: Klick
Diese haben 5000mcd und sollten auch bei Tag sehr gut sichtbar sein.

b) Sollte ich dich doch zu weißen LED umstimmen können - diese hier haben sogar 12.000mcd... Klick

Wichtig bei allen LED ist, dass du in der Zündspulen-Zuleitung einen Vorwiderstand entsprechend deiner Spannungsquelle und den Spezifikationen deiner LED einlötest.
Wenn du ganz pfiffig bist, lässt du dich auch auf einen Nacht-Modus ein. Dazu wird ein 2-Stufen-Kipp- oder Schiebeschalter an der Spannungsquelle installiert und an 2 Abgängen gleich die Vorwiderstände angelötet. An den Kontakt des Schalters für den Tag-Modus wird der errechnete ideale Widerstand gelötet. An den anderen Kontakt für den Nacht-Modus ein um 30-50% größerer Vorwiderstand. Beide Widerstände vereinen sich nach dem Schalter wieder auf das Zündspulenkabel. So kannst du ganz einfach per Schalter nachts dimmen ^^ (z.B. beim Fernsehen ;) ). Ist aber auch nur eine Idee ;).


Vielleicht konnte ich dir da ein wenig helfen, wenn nicht, ist es der Gedanke, der zählt ^^.


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105

Montag, 22. Juni 2015, 23:43

Hallo Elektro,
der Bausatz ist von 1977, also 38 Jahre alt.
Wer weiss schon, wie er gelagert wurde und welche Temperatursprünge der Kunststoff in der Zeit mitgemacht hat.
Es waren ja gut die Hälfte der Teile schon nicht mehr an den Spritzlingen und auch Einiges ziemlich krumm.
Da mach ich mir jetzt aber auch keine Gedanken mehr drum. :whistling:
Es sitzt zusammen und die Notverdrahtung stört mich auch nicht besonders.
Wie schon geschrieben, sieht man es nur, wenn man es weiss.
Und mit dem Gedanken, schon fast auf der Zielgeraden für die Ursachenermittlung noch einmal alles auseinanderzufriemeln, kann ich mich nur gar nicht anfreunden. :du:

Ich habe mir die beiden Vorschläge zu den LEDs mal angesehen.
Die beiden sind zwar lichtstark, haben ja aber auch nur gerade 20° Abstrahlwinkel.
Darüberhinaus benötigen die 5000er fast den doppelten Strom (35 statt 20 mA) und die 12000er mehr Spannung (3,5 - 4 V), als die Batterie liefert.
Demnach wären ohnehin beide ausgeschieden. :(
Die Stromversorgung ist auf Batteriebetrieb mit 3V Betriebsspannung ausgelegt und bei geringerem Verbrauch halten die Batterien länger.

Bei den LEDs habe ich schon auf die Werte und nicht auf den Preis geachtet. ;)
Vor Ort bei Conrad habe ich diese hier bekommen. Klick
Die haben zwar nur 1200 mcd, dafür einen Abstrahlwinkel von 60°.
Sie werden typ. mit 1,85 V / 20 mA betrieben.
Lt. Datenblatt können sie bis max. 2,5 V betrieben werden und sind dann noch deutlich heller.
Da die LEDs ja nicht im Dauerbetrieb leuchten, sondern immer nur kurz aufblitzen, werden sie bei mir mit 2,4 V / 20mA betrieben.
Zusätzlich sind die Kolben mit Silber und einer Schicht Klarlack lackiert, d.h. die reflektieren auch noch ganz ordentlich.
Dann ist die Leuchtkraft auch für den Tagbetrieb völlig ausreichend.
Es soll sich ja beim Vorführen niemand die Augen verblitzen. :abhau: :lol: :abhau:

Mit dem Tag/Nacht-Schalter werde ich mal testen. Den kann ich aber später noch nachbauen, da der gemeinsame Vorwiderstand für die LEDs in der Bodenplatte verbaut wird.
Dort befinden sich alle Kabelzusammenschaltungen.

Der Motor soll auch bei mir im Büro in die Vitrine. Der läuft bestimmt nicht beim Fernsehen. :D
Viele Grüße
Willie

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106

Dienstag, 23. Juni 2015, 00:34

Nicht beim Fernsehen? Warum net?^^

Spaß beiseite: OK - 60° ist eine Ansage. Schau dir trotzdem einmal an, ob sie auch von der Seite sichtbar sind...

Das mit den 35mA gegenüber 20mA darfst du aber getrost außer Acht lassen.
Angenommen, du hast zwei Ni/Mh-Akkus mit 2900mA/h, dann leuchtet die LED dauerhaft ca. 145h bei 20mA und noch stolze 86h bei 35mA - also nach knapp 3,5 Tagen ;).

O.o - du musst aufpassen. Zwar blitzen die LED immer nur kurz auf, jedoch überlastest du sie gerade mit frischen Akkus immens. Deine Rechnung geht hier leider nicht auf.
Der frische Ni/Mh-Akku hat nämlich keine 1,2V, sondern bis zu 1,45V. Bei 2 Akkus in Reihe ergeben sich so 2,9V. Gegenüber deinen 1,85V also 1,05V zu viel - und das ist schon beachtlich grenzwertig. Bei meinen Versuchen mit Leuchtdioden verschiedenster Bauarten ergab sich das Bild, dass sie zwar mit ein wenig Überspannung noch etwas heller leuchten, bei noch mehr Spannung dann aber anfangen, die Farbe zu ändern. Ist das der Fall, liegen die LED's dann quasi bereits im Sterben - und es wäre wirklich schade, wenn du bereits nach wenigen Betriebsstunden die LED's austauschen musst.

Ich empfehle dir daher einen 33 Ohm Vorwiderstand (0,25W Kohleschicht 5% Toleranz) einzusetzen. Das überlastet die LED nicht zu sehr, leert den Akku aber trotzdem sehr gut, ohne dass die LED zu schnell zu dunkel leuchtet ;).

Und weiter - mehr Bilda's!!! :prost:


LG - Elektro

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107

Donnerstag, 25. Juni 2015, 22:43

Hallo Modellbaugemeinde,
tja, was soll ich sagen? Die Draussenzeit und die Musiksaison ist in vollem Gange.
Deshalb gehen die Fortschritte jetzt etwas langsamer vonstatten. :nixweis:

Die Gehäuseerweiterung des Anlassers hat den Lückenschluss oben und unten, sowie 2 Vierkantprofile zur Stabilisierung der oberen Abrundung eingeklebt bekommen und ist verschliffen.
Das Anlassergehäuse hat 2 Sheetstreifen als Anschlag für die Erweiterung erhalten.



Dann wurden die restlichen Anbauteile lackiert.
- Öleinlassstutzen
- Thermostatgehäuse
- Ölfiltergehäuse
- Lichtmaschine
- Anlasser
- Gehäuseerweiterung

:!: Beim Lackieren darauf achten, dass die Öffnungen für die Zahnräder abdeckt sind und Lackfrei bleiben. Es soll ja Alles sauber drehen können. :!:

Nach Trocknung wurden die Einzelteile zusammengesetzt.
Hier habe ich mir die Fotos gespart. Da gab es nichts Besonderes zu zeigen. :(
Den Zusammenbau des Anlassers habe ich dafür umso genauer dokumentiert.

Zunächst wurden Antriebsmotor und Getriebe nach Bauplan im Gehäuse montiert und die Funktion geprüft.



Hier die Ansicht der Anschlussseite, wie sie im Bauplan vorgesehen ist.



Zunächst wurden die Anschlusskabel auf die Hälfte gekürzt und haben Anschlussplättchen mit 2mm-Bohrung als Abschluss erhalten.



Für die M2-Schrauben wurden in die Gehäuseerweiterung 2 Löcher 1,8 mm gebohrt.
Damit schneiden sich die Schrauben schon mal ein Gewinde in den Kunststoff, so dass die Verschraubung auch schon ohne äussere Kontermutter hält.



Danach wurden an der Aussenseite die Kontermuttern angeschraubt und der Pluspol hat eine rote Ringmarkierung erhalten.
Die Ringmarkierung ist wie bei der Zündspule ein ausgestanztes Stück eines roten Kunststofftrennblatts.
Danach wurde die Erweiterung mit dem Anlassergehäuse verklebt und hat hier noch ein Gummiband zur Fixierung während der Trocknung.



So sieht die Optik doch schon viel besser aus.
Die Stromversorgungskabel werden dann mit anständigen Kabelschuhen angeschraubt.

Der Anlasser kann jetzt trocknen und zusammen mit den übrigen Anbauteilen auf das Verbauen warten.



Ich hoffe, die letzten Anbauteile finden allgemeines Gefallen.

Jetzt ist ausgiebiges Schleifen und Lackieren der Grundplatte an der Reihe. :wacko:
Allerdings erst nach einer 3-tägigen Tourpause. :D

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

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108

Dienstag, 30. Juni 2015, 20:00

Hallo Modellbaugemeinde,
heute gibt es wieder mal ein Update.

Der Anlasser ist gut durchgetrocknet und bereits am Motor verbaut.
Wenn auch die Zündkabel noch immer daneben hängen, konnte ich mir natürlich einen Probelauf nicht verkneifen. :rolleyes:
Also Batterie daneben und zwei Prüfkabel angeklemmt.

Und was soll ich sagen – ER LÄUFT !!!!!!!!!!!!! 8o 8o 8o :tanz:

Damit ist die erste Feuertaufe bestanden!

Nun waren die Polklemmen an der Reihe.
6x für 2mm Schraube (Aggregate) und 2x für 3mm Schraube (Batterie).



Und hier mit angelöteten Leitungen.



Wer mitgezählt hat, stellt fest, dass es zwei zuviel sind.
Auch wenn der Generator keine elektrische Funktion am Modell hat, so hat er auf Grund der Optik auch einen Kabelanschluss erhalten.
So ganz ohne Kabel sähe er einfach nackt aus. ;)
Da die Anschlussleitungen zwischen Motoroberseite und Ansaugkrümmer hindurchgeführt werden, haben sie einen Schrumpfschlauchüberzug erhalten.



Nun gab es die erste Stellprobe auf der Grundplatte, um die Leitungsführung festzulegen.



Nach Entfernen der Aufbauteile und Festlegen der Kabelbefestigungspunkte sah die Grundplatte aus wie ein Netzplan der Modelleisenbahner, nur das die Eisenbahner runde Kurven bauen. :abhau:



An den Kabelbefestigungspunkten wurden 1mm-Bohrungen gesetzt und das Loch für den Starter gebohrt.



Bei dem super Wetter heute konnte ich die Schleiforgie an der Grundplatte in den Garten verlegen.
Das hat mir die Sauerei am Arbeitsplatz erspart.
Nach dem Schleifen und der ersten Grundierung mit Füller sah das Ergebnis schon gar nicht schlecht aus, obwohl mich etwas an der Optik gestört hat.



Jetzt beim Schreiben des Bauberichtes und dem Zuschneiden der Fotos habe ich gemerkt, was es war.
Ich Torfkopf habe die Durchführungsbohrungen unter der Schalterplatte für die Kabel vergessen. :bang: :bang: :bang: :bang:
Also wieder den Bohrer auspacken.

Das war es dann für heute.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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109

Mittwoch, 1. Juli 2015, 23:51

Hallo Modellbaugemeinde,
die Grundplatte hat heute die fehlenden Bohrungen, mit 100er Schleifpapier einen Zwischenschliff und eine weitere Schicht Füller erhalten.
Die Holzoberfläche braucht doch ein paar mehr Arbeitsgänge. :nixweis:
Aber es wird langsam glatt.



Am Abend ging es dann endlich an den Verteiler.
Die einzelnen Kabel an die Anschlüsse am Verteilerdeckel gelötet und jedesmal immer wieder gleich die Funktion überprüfen.
Dazu habe ich mit Prüfstrippen alles provisorisch verbunden.

Dabei war wieder Mal eine Modifikation notwendig.

Wenn man den Zündfunken während der Auslass- und Einlassphase haben möchte, schliesst man die Zündkabel nach Bauplan an
. :verrückt:



Das ist aber völliger Kappes! :!!

:!: Da der Zündfunke nach dem Verdichtungshub gebraucht wird, muss die Zündkabelbelegung um 180° gedreht werden.

:!: Desweiteren musste das Zahnrad für die Verteilersteuerung um 3 Zähne später verstellt werden, damit die Zündung kurz vor OT und nicht schon zu Anfang des Kolbenhubs erfolgt.



Wer das konstruiert hat, würde nie im Leben einen Motor zum Laufen bekommen. :(

Aber seis drum.
Hier die Bilder der Verkabelung.
Das Getriebe hat zum Schutz vor eventuellen Lötspritzern einen 3-blättrigen Überzug bekommen. :D



Im Detail der Verteiler roh, mit Überzug und nach etwas Wärmebehandlung.







Zum Schluss für heute noch einmal die Gesamtansicht.



Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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110

Montag, 6. Juli 2015, 22:40

Hallo Leute,
viel habe ich diese Woche nicht geschafft. Dafür war es einfach zu warm.

Der Generator, Öleinlassstutzen und Thermostatgehäuse haben Ihren Platz eingenommen.



Die Zündspule wurde angeschlossen und das Kabel gegen Herausrutschen mit einem Kabelbinder gesichert.
Innenansicht



Aussenansicht



Nun erfolgte eine letzte Passprobe, bevor es an die Lackierung geht.
Provisorische Kabelenden einfädeln ….



… und die Schalterplatte aufsetzen



Die Platte liegt plan auf und alle Kabel liegen sauber in den Aussparungen.
Wenn nicht wieder ein kleiner Wermutstropfen wär.
Der Taster ist nicht lang genug. Es ist kein Gewinde mehr zum Anschrauben übrig. X(
Planen ohne Messen – Toll !!! :bang: :bang:



Hier liess sich aber leicht Abhilfe schaffen.
Zusätzlich zu den Nuten für die Kabel wurde ein Aussparung für die Überwurfmutter des Tasters eingearbeitet.



Passt und liegt wieder plan auf.



Da die Befestigung der Schalterplatte an der Grundplatte eigentlich mit der Mutter erfolgen sollte, bekommt sie jetzt noch 2 Befestigungsschrauben spendiert.

Für die Rückseite der Grundplatte habe ich noch einen Anschluss für ein Netzgerät angefertigt.
Dabei habe ich auch die Idee von Elektron aufgegriffen und einen Schalter für den Tag-/Nacht- Modus für die Optik der Zündanlage dazugesetzt.

Ein Stück Aluplatte, 4 Bohrungen und ein paar selbstgedruckte Decals.



Da mir das Versiegeln mit Klarlack 2x die selbstgedruckten Decals zerrissen hat :motz: , habe ich den 3.Versuch mit Bodenglänzer versiegelt.
Leider liess sich das Silbern der Decals damit nicht ganz verhindern. Da die Platte hinten sitzt, habe ich es dann dabei belassen.

Weiter geht es die nächsten Tage mit der lackierten Grund- und Schalterplatte.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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111

Dienstag, 7. Juli 2015, 11:51

Moinsen Willie,

ich habe mich bald bepullert, als ich Deine Berichterstattung über den Schalter sah und laß. Aber sei getröstet, ich kenne solche Dinge zur Genüge.

Für extreme Fehlbauten halte ich immer Beisshölzer und Schreikissen bereit.

Mach weiter so ! Es macht Freude mitzulesen.

Viele Grüsse. Thomas.

p.s. die dreilagige Abdeckung kannst Du nun ja anderweitig verwenden :idee:

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112

Mittwoch, 8. Juli 2015, 22:49

Hallo Leute,
herzlich willkommen bei der Katastrophenbaustelle.
Dieser Bausatz lässt aber auch so gar nichts aus, die Geduld und Leidensfähigkeit auf die Probe zu stellen. :!!

Da Thomas so gespannt auf die Grundplatte ist, wollte ich diese noch soweit fertig machen, dass ich ein vorzeigbares Ergebnis präsentieren kann, bevor ich mich ins Wochenende verabschiede.
Im Ergebnis muss sich Thomas leider noch gedulden. :nixweis:

Was ist passiert?

Die Schalterplatte wurde verklebt, geschliffen, entfettet, grundiert, Farbe und Klarlack lackiert, poliert und gewachst.
Mehr Sorgfalt kann man kaum aufbringen. :nixweis:

Nun sollte sie noch eine angemessene Beschriftung erhalten.
Kein Decal, sondern eine richtige Folie, wie sie auch für die Fahrzeugbeschriftung verwendet wird.
Ganz zum Schluss, ohne noch einmal überlackieren zu müssen.
In der Werbeagentur, die für mich meine Werbeartikel herstellt, wurden die Folien heute noch extra dazwischengeschoben.
Die Buchstaben werden vom Grundträger unter Zuhilfenahme einer Transferfolie abgezogen und auf dem Lack angebracht.
Nachdem Alles in Position und festgerubbelt ist, wird die Transferfolie einfach wieder abgezogen.

Und was passiert? Trotz aller Sorgfalt und Vorsicht zieht diese Mistfolie den Lack ab! :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang:



Also ab damit ins Dowanolbad und das Ganze von vorn.

@Thomas
Auf dem Bild kannst du im Ansatz ahnen, wie die gesamte Grundplatte später aussieht.
p.s. die 3-lagige Abdeckung hat Verwendung beim Wachsen gefunden. :rolleyes:

Die Abdeckplatte von der Unterseite ist zumindest fertig.
Der Rand schwarz lackiert und für den sicheren Stand wurde ein Türkantenschoner für die Garagenwand verklebt.
Er ist aus Weichschaum, 3mm stark und selbstklebend.
Damit wird die Geräuschübertragung in der Vitrine verringert und gleichzeitig hat das Modell einen rutschfesten Stand.



Das war es für diese Woche. Das Bastelzimmer ist verrammelt. :motz:
Morgen früh geht es für 4 Tage zum Countryfest.
Relaxen, Grillen, Musik hören, mit Freunden quatschen und keinen einzigen Gedanken an den Motor verschwenden. :prost: :party:
Anfang der Woche geht dann die Selbstkasteiung weiter. :cracy: :verrückt:

Bis dahin ein schönes Wochenende. :wink:
Viele Grüße
Willie

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113

Dienstag, 14. Juli 2015, 23:01

Hallo Leute,
manchmal ist eine Auszeit gar nicht so schlecht.
Die Arbeit geht dann wieder viel leichter von der Hand. :)

Die Schalterplatte hatte ich vor der Auszeit entlackt und neu lackiert. Sie ist das Wochenende richtig durchgetrocknet.

Die erste Aktion am Montag war der Entwurf neuer Aufkleber für die Grundplatte und der Gang zum Werbestudio, um die neuen Aufkleber zu bestellen.
Diesmal jedoch keine Einzelbuchstaben mehr, sondern schwarze Schrift auf Chromfolie.
Dafür wird dann beim Aufbringen auch keine Transferfolie benötigt. ;)

Zuhause war dann erst einmal wieder Frickelarbeit auf dem Plan.
Herstellen von 65 Drahthaltern für die Verkabelung. :cracy:

Zuerst Drahtenden ablängen



In Form gebracht



Die fertigen Kabelschellen, allerdings einige zusätzlich, falls sich beim Anbringen etwas verbiegt.



Bevor es Bilder der Verkabelung und der Grundplatte zu sehen gibt, möchte ich noch einmal die Ansicht OOB in Erinnerung bringen, wie ich sie bei YouTube gefunden hatte.
Quelle:

Motor



Verteiler



Steuerung



Und so sieht es jetzt bei mir aus.
Die Beschriftungschilder sind noch die Musterausdrucke.
Die entgültigen Schilder werden erst am Mittwoch fertig.

Damit ist die Wartezeit für Thomas auch endlich vorbei. :lol:







Das war's für heute.
Jetzt fehlt noch die Anschlussplatte für das Netzgerät und die Innenverkabelung.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
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114

Freitag, 17. Juli 2015, 23:59

Hallo Modellbaugemeinde,
heute geht es in den Untergrund, d.h. an die Verkabelung.

Zunächst habe ich eine kleine Skizze bereitgelegt, wie die Verbindungen zusammengeschaltet werden sollen.



Da der Motor auf dem Träger festgeklebt wurde, ließ sich der gesamte Aufbau auf die Seite legen.
Dadurch wurde die Verkabelung deutlich vereinfacht.



Ein Blick in den Unterboden zeigt auch die Befestigung der Kabelschellen.
Mit der Zange etwas stramm ziehen und die Enden einfach umbiegen hat völlig ausgereicht.



Hier nun die Anschlussplatte für die Tag/Nacht-Umschaltung mit dem Anschluß für ein Netzgerät.



Die Anschlussplatte von Innen mit den beiden Vorwiderständen für die LEDs.
Nach Berechnung und Versuchszusammenbau sind 24Ohm für den Tagbetrieb und 56Ohm für den Nachtbetrieb verbaut worden.



Die Ansicht nach der Zusammenschaltung.



Zum Abschluss den Boden angeschraubt.



Die neuen Beschriftungsschilder wurden angebracht.



Hier noch eine ungewohnte Ansicht – die Rückseite.



Vor dem Schreiben des Bauberichtes habe ich im Büro noch den Ölwechselanhänger fertiggestellt.
Da ich bei meinem Van gerade erst den Service hatte, habe ich kurzerhand den originalen Anhänger eingescannt und verkleinert. :D



Jetzt muss ich noch den Lüfterflügel verkleben.
Da die Achse ziemlich filigran ist, habe ich das bis ganz zum Schluss zurückgestellt.
Meine neue Fotoecke muss auch noch fertiggestellt werden, um die Abschlussbilder ohne störenden Werkbankhintergrund zu erstellen.
Dann gibt es auch noch eine abschliessende Zusammenfassung des Bauberichtes. :pc:

Vielleicht hat noch jemand Tips für mich, auf was man achten muss, um ein Video vom Motor bei YouTube einzustellen.
Das ist für mich noch völliges Neuland. :idee: ?(

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Mittwoch, 22. Juli 2015, 16:17

Moinsen Willie,

ich war fast zwei Wochen nicht mehr hier bei Dir und finde es wirklich Klasse, was Du bislang so bewerkstelligt hast. Du bist mir sicher nicht böse, wenn ich beim Lesen Deines Berichts immer eine schmunzelentstellte Fratze aufhabe. :und:

Dass im übrigen nicht nur Du Probleme mit der Batterie (bei Dir Kurzschlussbatterie) hast, siehst Du hier: Mercedes-Benz 300 SL in 1:8 Beitrag 1396, fünftes Bild von oben. Da können wir 300-SL-Bauer auch nur noch :bang: :bang: :bang: :bang: :bang:

Viele Grüsse. Thomas.

p.s. dass in den Motor lediglich 5 Liter Motoröl reingehen sollen, glaube ich nicht. Wenn der Motor frisst, verklage doch einfach die Firma Henneck :D

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116

Mittwoch, 22. Juli 2015, 18:03

Hallo Thomas,
über was soll ich denn böse sein.
EIn wenig Spass im Leben gehört doch dazu!

Bei dem Preis, der für den 300SL nach Erhalt sämtlicher Bausatzteile aufgerufen wird, hätte ich so etwas auch nicht erwartet. :(
Zumindest hat die Batterie 6 Zellen, die Brücken sind i.O. und es fehlen nur die Anschlußkontakte der beiden äußeren Zellen.
Aber ihr sollt ja auch was bauen und nicht nur zusammenschrauben. :abhau: :abhau: :abhau:

Mit der Mengenangabe für den Ölwechsel bei meinem Van ist alles OK.
Die Motoren haben wirklich nicht viel Öl drin, aber dafür 16 Liter Kühlwasser. :lol:
Und was die Werkstatt angeht, die ist auch i.O.. Ich bin seit 7 Jahren regelmäßig dort zum Service.
Dort werden Amis aller Hersteller gewartet und repariert.
Die wissen, was sie tun. :ok:
Viele Grüße
Willie

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Donnerstag, 23. Juli 2015, 09:01

Hallo Leute,
heute gibt es kein Update zum Motor.
Der ist ja, bis auf die Fotos, so gut wie fertig.

Zur Zeit arbeite ich an meiner Fotoecke.
Um den Motorbaubericht nicht mit einem Nebenschauplatz zu überfrachten, habe ich dafür einen separaten Baubericht angelegt.
Interessierte Leser können ihn hier einsehen.

LINK: Selbstbau einer Fotoecke


Bis dann :wink:
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Sonntag, 26. Juli 2015, 14:56

Moin Willie,

so gut wie fertig ????? Da täuschst Du Dich aber. Es gibt noch einiges zu tun.

Ich weiss nicht, ob Du weisst, aber es gibt noch ein nettes, kleines Zubehör zu Deinem Motor.

Guck mal hier: http://www.drivehq.com/file/df.aspx/publ…sis-renwal.html

Okay, Deine Bodenplatte bliebe dann übrig, aber das Leben ist hart.

Als nächsten Baubericht bringst Du doch dann sicher den Wankelmotor von Renwal in 1:3 (in Worten: eins zu drei)

Ich lasse Dich für den Rest-Sonntag einfach mal grübelnd zurück.

Viele Grüsse. Thomas.

p.s. Wenn Du mir endlich Deine Whiskey-Sammlung geschickt hast und somit über recht viel Platz verfügst, empfehle ich folgenden Bausatz:




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Sonntag, 26. Juli 2015, 18:03

Hallo Thomas,
das es solch eine Erweiterung gibt, habe ich wirklich nicht gewusst.
Zugegeben, mit der Erweiterung kann man schon ein geniales Modell erstellen. 8o
Aber ne ne, mein Motor bleibt, wie er ist.
Wo sollte ich auch mit so einem Trumm hin.
So viel Platz hätte ich gar nicht dafür. :(

Außerdem müsste er noch lange warten.
Auf der Werkbank liegen 2 Scratchumbauten (T3 und Chevy-Van), die auf den Baubeginn warten.
Von Stefan habe ich den Zuschlag für ein Besprechungsmodell (2014er Ford Mustang GT) erhalten.
Und meine Frau hat mir noch einen 1:1 Bausatz verordnet. :D Ein Hochbeet für den Garten. :abhau: :abhau:

Du merkst, es bliebe gar keine Zeit für das Chassis.
Also keine Grübelei! :lol:
Viele Grüße
Willie

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Mittwoch, 5. August 2015, 23:38

Hallo Modellbaufreunde,
heute kommt das letzte Update zum Motor.

Die letzten Tage war ich mit dem Bau meiner Fotoecke beschäftigt.
Darüberhinaus habe ich mir Software besorgt, um einen Film für YouTube anzufertigen.

Doch was passiert?
Kurz vor dem Filmen funktionieren die Zündkerzen nicht mehr.

MOTORSCHADEN – Die Nockenwelle ist am Antriebsritzel für den Verteiler gebrochen.
:bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang:



Eine Reparatur ist leider nicht möglich. Dazu müsste ich das gesamte Modell wieder zerlegen. :cracy:
Den Neuaufbau stehe ich dann nervlich nicht mehr durch. :(

Deshalb bleibt mir nur die Befriedigung, dieses kirre Modell fertig bekommen zu haben und die Erinnerung, dass es auch vollständig funktioniert hat.
Zumindest die mechanischen Funktionen des Motors funktionieren noch.
Mehr ist nicht mehr drin. :nixweis:

Deshalb ist der Baubericht an dieser Stelle zu Ende.

Ich danke allen Kommentatoren für die Anregungen, Lob und Kritik.
Auch den stillen Mitlesern sei Dank gesagt für das Interesse.
Die Klickzahlen sind doch schon ganz beachtlich.
Ich hätte zu Anfang nicht gedacht, dass ein Motorbau so gefragt ist.

Hier nun noch der Link zur Galerie.

Vielleicht bis zum nächsten Baubericht.

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