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Beiträge: 1 722

Realname: Hans Juergen

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31

Montag, 13. April 2015, 21:32

Hallo ,

da Rot ist mir etwas zu grell aber sonst - saubere Sache - :ok:

ich habe meine JU mit den Decals versehen . Wenn die Oberfläche einigermaßen glatt ist und Du ausreichend Softener verwendest geht es sehr gut, zur Sicherheit kannst Du ja auch alles abschneiden an Rändern was möglich ist ( auch im Inneren der Buchstaben); Lackieren würd ich erst dann wenn die Decals total schief gehen, man kann sie ja rückstandfrei wieder ablösen solange noch kein Lack drüber ist ;)


32

Freitag, 17. April 2015, 02:01

Die Lackierung ist Dir doch recht gut gelungen, Torsten. Bei den Decals kommt es darauf an, wie dick der Trägerfilm ist und womit gedruckt wurde. Wie Hans Jürgen schon schrieb, ordentlich Decal Softer drauf und gut einwirken lassen, dann mit einem Q-Tip mittig anfangen und mit rollender Bewegung das Decal in die Struktur "hineinarbeiten" und niemals!!! reiben. Laß Dir Zeit dazu!
Da diese sicher selbst, oder im Auftrag gedruckt werden, solltest Du unbedingt vorher testen und ggf. die Decals versiegeln um bösen Überraschungen aus dem Weg zu gehen. Meistens wird bei bestellten Bögen ja mehr als benötigt gedruckt (nach meinen Erfahrungen).

anbei möchte ich dir bei meiner D-ABIK mal zeigen wie es aussieht, wenn man nicht lang genug wartet, oder zu wenig Softener verwendet, da ärgere ich mich nach 6 Jahren heute noch darüber.




und hier drei milit. Transporter, wo es halbwegs akzeptabel ist bzw. das Ergebnis von mal zu mal besser wurde.








die Kunst bei dem Wellblech ist es, die Decals soweit in die Vertiefungen zu bekommen ohne das der Trägerfilm oder noch schlimmer das gedruckte auf dem "Bergkamm" einreißt.

Good Luck!

beste Grüße
Christian

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33

Freitag, 17. April 2015, 07:49

Hallo

es wäre einfach gewesen die Probleme zu vermeiden durch Entfernen der Trägerfolie zwischen dem Druck (vor dem Wässern solange das Decal nochauf dem Papier ist) , mit etwas Geduld und einem scharfen Skalpell ist das kein Problem, ggfls mit Lupe arbeiten , da funktioniert v.a. bei den großen Hoheitsabzeichen exzellent.

LG :D

  • »luft-hansa« ist der Autor dieses Themas

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34

Sonntag, 19. April 2015, 22:29

Vielen Dank für Eure zahlreichen Tipps. Hans-Jürgen, Deine JU sieht ja wirklich bildschön aus.

So nun habe ich mich entschieden. Die Kennung auf den Flügeln wird gespritzt! Für den Rest werde ich selber Decals herstellen.


Die zeitaufwendigste Arbeit war erst einmal die richtigen Schrifttypen und Größen für die Masken zu finden. Auf den Flügeln scheint eine andere Schriftart verwendet worden zu sein, wie an den Seiten. Nach endlosen Ausprobieren von Schriftarten habe ich mich am Ende für die Schrift „News Cycle“ für die Flügel entschieden.


Die Buchstabenkombination habe ich auf weiße Klebefolie gedruckt und dann vorsichtig mit dem Skalpell ausgeschnitten. Die Maske liegt nicht wirklich gut auf der Wellblechstruktur auf. Aus diesem Grund muss man senkrecht zu Fläche und sehr vorsichtig spritzen (Insbesondere mit der Dose). Den ersten Versuch habe ich auf der Unterseite gemacht. Das Ergebnis finde ich gar nicht so schlecht. Die unscharfen Ränder kann man manuell nachbehandeln.


Dann gleich die Oberseite. Ich finde hier sind die Konturen noch besser geworden.


Danach habe ich dann mit dem Pinsel nach gearbeitet, und das Ergebnis sieht so aus.








Im Vergleich mit den Originalfotos hätte man die Schriftgröße fast noch ein paar Stufen größer machen können. Aber es ist nun wie es ist.

Den Schriftzug der Kennung für die Seiten habe ich auch schon für den Decal Druck vorbereitet. Dabei habe ich die Schriftart händisch überarbeitet.

Der Decal Druck (es muss dann noch der Schriftzug SELANDIA und das Airline Wappen erstellt werden) kommt dann nächstes Wochenende.
Aktueller Baubericht He-70 Blitz Rollout: Flugfeld und JU-52/3m SELANDIA

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35

Montag, 20. April 2015, 21:12

Hallo,

da hast Du Dir ja viel Mühe gemacht, meine Methode hätt wahrscheinlich doch Zeit gespart , aber so isses auch gut :ok: . Das Decal an der Rumpfseite wird dir hoffentlich kein Kopfzerbrechen bereiten :S. Ich hatte arge Probleme, das ordentlich in die dort sehr feine Wellblechstruktur einzuarbeiten; auf den Flächen ging das deutlich leichter. Noch ein Tip: Folie für Laserdrucker verwenden und mit einem sochen drucken (lassen), das Ergebnis ist besser als mit einem Tintenstrahldrucker und wasserfest.

  • »luft-hansa« ist der Autor dieses Themas

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36

Sonntag, 26. April 2015, 18:20

Endspurt

Langsam aber sicher geht es in den Endspurt. Juhu :tanz: - Den nächsten Flieger baue ich OOB (kleiner Scherz).


Die Beschriftung auf den Tragflächen hatte ja ziemlich gut funktioniert. Einige Stellen habe ich dann mit schwarzer, bzw. Eisenfarbe mit dem Pinsel noch nachbearbeitet.

Leider habe ich beim Abdecken die Masken zu fest angebracht und mir alle Steuerflügel mitsamt den Steuerstangen (außer dem Seitenruder) abgerissen :wacko:. Mit Draht, Sekundenkleber und viel Geduld hieß es für Ersatz zu sorgen.

Nächster Schritt war das Fahrwerk. Leider hatte ich vergessen, die entsprechenden Löcher in die Tragflächenunterseite vor dem Zusammenkleben zu bohren :thumbdown: . Die Bauzeichnung gibt die Position auch nur ungefähr an. Anhand von Originalfotos habe ich versucht die richtige Position zu finden. Sieht jetzt aus meiner Sicht ganz gut aus.

Danach habe ich mich um die Kleinteile rund um die Motoren gekümmert: Neu erstellte Auspuffrohre, Ansaugstutzen und die Kühlerelemente (dreifach unter den Flügelmotoren, anstatt zweifach wie im Bausatz). Zusätzlich der Antennenmast auf dem Dach und die Schleppantenne unter dem Rumpf. Ich hatte ganz übersehen, dass es da ja ein eigenes Teil im Bausatz gibt.







Die Kleinteile wurden dann entsprechend mit dem Pinsel gestrichen. Der Farbauftrag ist noch nicht an allen Stellen perfekt und wird noch verbessert.




Als nächstes wird nun der ganze Flieger mit Glanzlack lackiert, um die Decals anzubringen.

Für die Decals habe ich im Internet das DDL Wappen und das Junkers Wappen (für die Luftschrauben) gefunden. Es war nicht so einfach eine Schriftart zu finden, welche so ein eckiges „D“, wie auf den Fotos von der OY-DAL hatte. Am Ende habe ich es selber gezeichnet. Das ganze wurde mit dem Tintenstrahler (leider habe ich keinen Laserstrahler greifbar) auf klares DECAL Papier von Mr. Decal Paper gedruckt. Der Druck sieht gut aus. Ich bin gespannt, ob das mit meinen ersten selbst gemachten Wasserbildchen klappt. Vor dem Aufbringen werde ich das Papier dreimal mit Glanzlack übersprühen.

Kann man dann ganz normal mit Decal Weichmacher arbeiten? Ich habe den Weichmacher von Revell und Essigessenz zur Auswahl.
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  • »luft-hansa« ist der Autor dieses Themas

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37

Sonntag, 26. April 2015, 18:20

Und hier noch das Bild von den gedruckten Decals
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38

Sonntag, 26. April 2015, 20:44

probiers lieber vorher an einem Stück Sheet aus, ob sich die Decals nach dem Lackieren noch erweichen lassen, ich kann mir das nicht so richtig vorstellen da Lack das Eindringen von Wasser ja verhindern soll, ich würde zumindest nicht dreimal drüber gehen sondern lieber nur einmal , es kommt ja nur darauf an daß die Tinte sich nicht auflöst. Das Ergebnis mit dem Laserdrucker ist auf jeden Fall besser da vor dem Aufbringen nicht lackiert werden muß . Hast du keinen Copy Shop in der Nähe ? ?(

39

Montag, 27. April 2015, 20:04

Hm... also mit Tintendruckdecals stell ich mir das ebenfalls problematisch vor. Wenn diese mit herkömmlichen Lack versiegelt werden (und versiegeln ist hier zwingend erforderlich), mag das bei ebenen Flächen funktionieren aber ob der Lack dann die Wellblechstrucktur ohne zu reissen/blättern annimmt, möchte ich anzweifeln. Evtl. wäre das sogenannte Decalfix eine Option?
Mal noch eine Anmerkung zum Modell: sehe ich das richtig, das der Mittelmotor zwei Vorwärmer-Ansaugstutzen hat? Da gehört nur einer hin und auch nicht so weit hinten, sondern direkt an/unter der Haube wie auch bei den Seitenmotoren. ;)
Sonst ist es ein schönes Modell.

beste Grüße
Christian

  • »luft-hansa« ist der Autor dieses Themas

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40

Dienstag, 28. April 2015, 15:39

Hallo Christian,

ich habe versucht micht bei den Ansaugstuzen an den Originalfotos zu orientieren. Ich habe mal Ausschnitte davon gemacht und die Fotos mit einer Bildbearbeitung aufgehellt. Nach meiner Interpetation sehe ich zwei Stutzen rechts und links, oder sehe ich da was falsch ?(




Hinter dem Kühler scheinen auch noch irgendwelche Bleche zu sein, oder sind da bestimmte Klappen geöffnet?
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41

Dienstag, 28. April 2015, 19:28

Hallo Torsten,

mein lieber Schwan, da haben die aber ganz schön bei der alten Dame unterm Rock rumgewurschtelt. In der Tat sind dort noch zwei weitere, allerdings runde, Stutzen zu sehen, gut beobachtet. :ok: allerdings vermute ich, das diese eine andere Funktion haben.
Hinter den Ölkühlern kommen die Abgasrohre heraus, :huh: diese Konstruktionsweise habe ich so noch nicht gesehen, bzw. ist mir noch nicht aufgefallen. Die wurden, wie auf Deinen Bildern zu sehen ist, teilweise unter der Verkleidung verlegt. Meine Vermutung ist dahingehend, das unter der Verkleidung eine Art Wärmetauscher installiert sind, somit macht auch das "verschwinden" der Rohre Sinn. Und die beiden Stutzen dürften dann etwas mit der Warmluftheizung für die Zelle zu tun haben. Aber das ist nur eine leise Vermutung...
Bis spätestens zum Wochenende werden sich diese Fragen aber mit Sicherheit klären lassen. Wäre doch gelacht, wenn sich diese "Rätsel" nicht auch lösen ließen.

bis dahin,

beste Grüße
Christian

  • »luft-hansa« ist der Autor dieses Themas

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42

Mittwoch, 29. April 2015, 19:51

Hallo Christian,

ich bin die Literatur noch einmal durchgegangen auf der Suche nach ähnlichen Konstruktionen.

Im Band 168 Waffen-Arsenal finden sich auf Seite 11 (Werknummer 4029), Seite 14 (WerkNr 4046 Schweden), Seite 19 (ZS-KKY) und am besten auf Seite 16 (WerkNr 4017) ähliche Abbildungen.

Im Netz habe ich hier noch eine hübsche Schwedinen gefunden

Im Buch von Nowarra ist auf der Seite 61 ja ein Flugbild der SELANDIA von unten, bei dem man aber auch mehr erahnen, als wirklich sehen kann.

Ich bin sehr gespannt auf Deine Recherchen.

Beim Durchsehen der Bilder ist mir aufgefallen, dass die Schleppantenne keine Zusatzstrebe hat, so wie das Teil im Bausatz. Das sollte sich anpassen lassen.

Ansonsten habe ich jetzt mal einen Test mit einem Decal Buchstaben gemacht. Das Ding hat sich gut an die Oberfläche angesaugt. Gerade müsste man sowas halt noch machen :roll:. War ja nur zum testen!


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43

Mittwoch, 29. April 2015, 20:59

daß sich das Decal so satt anlegt hätt ich nicht gedacht, man lernt nie aus :ok: wie oft hast du denn überlackiert ?

  • »luft-hansa« ist der Autor dieses Themas

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44

Freitag, 1. Mai 2015, 19:59

So die Decals sind nun drauf. Puh! Ein hartes Stück Arbeit.

Die Tatsache, dass die Decal-Folie ziemlich dünn ist und kaum aufträgt, war beim Aufbringen eher ein Fluch. Beim Anpassen an das Wellblech haben sich einzelne Decals immer wieder mehrfach aufgefaltet und waren dann meist nicht mehr auseinander zu bringen. Der Buchstabe D von der Kennung hat erst beim sechsten Versuch die richtige Position gefunden :motz: . Gut dass ich die Decals jeweils in mehrfacher Kopie gemacht hatte.

Eine Schwierigkeit beim Aufbringen war, dass ich zuerst die Buchstaben einzeln genau auf Kante ausgeschnitten hatte, damit gar keine Möglichkeit zum Silvern entsteht. Beim D und O habe ich sogar den inneren Bereich ausgeschnitten. Dadurch werden die verflixten Dinger aber extrem instabil. Nach viel vergeblichen Versuchen habe ich dann großzügiger ausgeschnitten und es hat besser geklappt. Wenn man die Buchstaben einzeln aufbringt muss man natürlich das ganze sehr gut ausrichten, was beim Wellblech echt eine Kunst ist. Zudem die Buchstaben sich mit dem Weichmacher natürlich noch verziehen. Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden, auch wenn es nicht perfekt ist. Die Decals sind auf den Fotos noch nicht überlackiert! Bei den ersten Fotos hat das Licht stark reflektiert, in Wirklichkeit sieht man kein silbern!








Als Weichmacher habe ich Essigessenz ausprobiert. Die Ergebnisse haben mir besser gefallen, als mit Decal Soft. Die Decals haben sich sehr gut angesogen. Angedrückt habe ich mit einen Borstenpinsel.





Dann habe ich mich dem Frontmotor und seinen diversen Ansaugstutzen und Abgasrohren gewidmet. Die alten Bauteile wurden erst mal entfernt. Die Rohre direkt am Motor (für was sie auch immer da sein sollten) wurden neu angesetzt. Die Auspuffrohre habe ich dann aus Papier, Taymya Band und kleine Plastikröhrchen neu gebaut und angebracht.










Wenn alles schön durchgetrocknet ist, kommt noch mal eine Schicht Glanzlack über den Flieger. Danach werde ich die Metallfarbenen Teile matt spritzen, die roten und schwarzen bleiben in Glanz. Und dann bin ich schon gespannt, wie sich die Abklebestreifen von den Fenstern lösen lassen.
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45

Samstag, 2. Mai 2015, 01:24

Hallo Torsten,

ist doch gut geworden und der Aufwand hat sich gelohnt. Das der Trägerfilm sooo dünn war, erwies sich sicher als Fluch und Segen zugleich. ;)

[...]lerne ich trotzdem stetig neues dazu [..]

Siehste, ist hiermit nun passiert. Es gab nicht nur bei den Seitenmotoren, sondern auch beim Mittelmotor verschiedene Ausführungen der Abgasanlagen.

Da ich diesbezüglich nie auf Unterschiede geachtet habe, war mir bis vor kurzem nur eine Ausführung bekannt wie z.B. bei der D-AQUI. Und so ist sie auch bei allen Bausätzen vorgesehen.




dann gab es aber auch noch jene wie bei der "Selandia" oder auch sehr gut bei der von Dir verlinkten Schwedin zu sehen. Ich hab gleich mal noch den mittigen Vorwärmer-Ansaugstutzen markiert :baeh: gut, ob der nun auch bei der OY-DAL dort wirklich saß, läßt sich auf den wenigen Bilden nicht wirklich feststellen. Aber da man eindeutig sehen kann, das die Seitenmotoren einen hatten, sollte auch unterm Mittelmotor einer sein.





und mal noch eine von der Seite (das Bild müsste auch im Waffen-Arsenal 168 zu sehen sein)




in "Junkers - Bildatlas aller Flugzeugtypen 1910 - 1945" von Schmitt/Hofmann/Mau fand ich ein Foto was eine solche Anlage ohne Verkleidung zeigt




Allerdings konnte ich die Funktion der beiden zusätzlichen runden Stutzten (die auf obigem Bild nicht da sind) immer noch nicht eindeutig in Erfahrung bringen. Aber wie ich schon leise vermutete, können sie eigentlich nur etwas mit der Kabinenheizung zu tun haben, entweder zur Regulierung der Heizung mittels Kaltluftzufuhr oder (eher unwahrscheinlicher) als Ausenanschluß zum beheizen der Kabine am Boden mit externen Geräten, damit die Fluggäste auch trotz stehender Motoren in einer mollig warme Kabine Platz nehmen. :nixweis: Ich bleib da aber dran.




Na, nun gehst Du ja mit der OY-DAL schon langsam auf die Zielgerade :thumbup:

beste Grüße
Christian

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46

Samstag, 2. Mai 2015, 07:34

Sehr Hübsch geworden die Dame :ok:

Grüsse aus der Schweiz

Horst

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Realname: Hans Juergen

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47

Sonntag, 3. Mai 2015, 10:39

auch von mir gibts Szenenapplaus :ok: ; ich drück Dir die Daumen bzgl der Fenster

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48

Sonntag, 3. Mai 2015, 23:09

Danke für Euer nettes Feedback.

Christian danke für die Zusatzinfos. Sehr spannend was da so bei den einzelnen Varianten ausprobiert wurde. Jetzt habe ich dank Deines Fotos "ohne Verkleidung" das technische Prinzip verstanden.

Das mit den Fenstern hat erstaunlich gut geklappt.

Die Woche bin ich beruflich viel unterwegs, aber für nächstes Wochenende ist das Finale fest eingeplant.
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49

Sonntag, 10. Mai 2015, 16:14

Projektabschluss

:tanz: Es ist geschafft. Nach zwei Monaten Bauzeit ist die SELANDIA fertig gestellt!


Die letzten Arbeiten gingen zum Glück ohne größere Problem. Die Abdeckungskleber ließen sich ohne große Probleme von den Scheiben lösen. Ich bin total begeistert. Man kann gut in das Cockpit hineinsehen und viele der Details sehen.


In meinen Jugendtagen war die saubere Bemalung der Scheiben immer mein kritischer Punkt. Oh man, wie viele Modelle habe ich mir damals durch ein leichtes Zittern mit dem Pinsel versaut.

Die Metallflächen habe ich dann mit Mattlack überzogen. Ich hatte keine Lust, alles wieder abzukleben (und dann wieder diverse Teile abzubrechen). Ich habe den Mattlack schön verdünnt und dann mit einem großen Pinsel aufgetragen. Hat gut hingehauen.

Dann mussten die üblichen Kleinigkeiten versorgt werden:
  • Stellen mit Lackfehlern ausbessern
  • Fingerabdrücke auf dem Glanzlack entfernen (Die rote Farbe ist auch nach mehreren Wochen der Trocknung immer noch sehr klebrig)
  • Das Gestänge auf der rechten Flügelseite (denke, dass ist der Fahrtenmesser) anbringen
  • Den Antennendraht spannen
  • Ausrichtung des Fahrwerks, damit der Flieger gerade steht.
  • Lackierung der geöffneten Tür, Einpassung einer scratch gebauten Scheibe
Nach Bauabschluss ist nun die Zeit für ein kleines Resumé:

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Vieles, was ich mir an Umbauten vorgenommen habe, hat gut geklappt. Dank der tatkräftigen Hilfe hier im Forum :hand: ließen sich die zahlreichen Herausforderungen im Bauverlauf
gut lösen. Interessant war für mich, was sich so alles an technischen Hintergründen ergeben hat (Christian vielen Dank für Deine wertvolle Recherchearbeiten). Erstaunlich ist, was man immer noch Neues entdeckt, wenn man die Originalfotos zum zwanzigsten Mal betrachtet.

Punkte, die sich bei einer Wiederholung besser machen ließen:

  • Mit den Seitenscheiben bin ich nicht zufrieden. Sie sind nicht wirklich klar und vom gestalteten Innenraum sieht man kaum etwas. Ich würde sie bei einer Wiederholung komplett ersetzen.
  • Der Schriftzug SELANDIA ist auf den Originalfotos eigentlich größer.
  • Der rote Glanzlack von Revell ist nicht der Hit. Er deckt schlecht, und klebt auch nach dem Austrocknen stark (das wird ein Spaß beim Abstauben) und ist vom Farbton nicht wirklich das, was ich wollte.
  • Die neu gebauten beiden Auspuffrohre unter dem Rumpf scheinen mir insgesamt zu lang zu sein und zu weit abzustehen. Nach dreimal Anpassen hatte ich aber keine Lust mehr, sie umzubauen. Sie stehen auch nicht ganz parallel.
  • Deutlich erkennt man die "ehemalige Frachttür" auf der linken Rumpfseite. Das liegt dran, dann hier das Wellblechmuster durch die Teile des Bausatzes stark unterbrochen werden. Ich dachte, daran lässt sich halt nicht wirklich was machen. Bei einem Baubericht aus Schweden habe ich aber eine, wenn auch sehr aufwendige Lösung gesehen. [url]http://www.arcair.com/Gal8/7501-76…acklund/05.shtm[/url]. Vielleicht probiere ich das bei der Seeversion der JU.
Einen Baubericht zu machen war eine sehr gute Erfahrung. Auch wenn mein Zeitbudget für Modellbau leider beschränkt ist, hat es sich doch gelohnt.

Das Basteln "unter Aufsicht" war eine gute Motivation, sich wirklich anzustrengen und sich nicht mit der zweitbesten Lösung zufrieden zu geben. Ohne Euer Feedback hätte ich sicher bei dem einen oder anderen Problem geschludert und wäre dann im Nachgang damit unzufrieden gewesen.

Was steht nun als nächstes an? Die SELANDIA benötigt noch dringend einen Heimatflughafen.
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50

Sonntag, 10. Mai 2015, 16:58

Link zum Rollout

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Realname: Rolf H.

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51

Donnerstag, 21. Mai 2015, 21:56

Die ...

... Lackierung Deiner Tante Ju ist einfach nur Klassse. Vor allen Dingen die 2 Farben Lackierung des Wellblechs. :ok:
Grüße aus Krefeld, Rolf :ok:


Im Bau/Baubericht: Hachette "HMS Hood"

Im Bau: Hachette "Prinz Eugen" 1:200


52

Samstag, 27. Februar 2016, 20:04

hello from los angeles, usa i apologize for writing in english. hope it not a problem on this forum. first i want to congratulate you on building a beautiful JU52. it's one of my favorite aircrafts and you really did it justice. i am now looking forward to your airport diorama! i am planing on building a civilian JU52 myself and currently collecting reference material. the danish airline colorscheme looks wonderful and would like to reproduce. if i may ask, how were you able to decide on the exact lay-out of the different colors? did you make your own drawing and masks before painting? so far i have found only one color side drawing from a russian website. i would love to have a top, bottom, and reverse side color drawing as well. i would appreciate any information you may have. Thank you amit (a380)

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53

Sonntag, 28. Februar 2016, 20:25

Hallo a380,
thank you very much for your feedback. You can find the links to the photo material I used in the first posting. I did not find good drawings of the colour scheme so I improvised. There are no colour photos and so I chose the colours, used for the FW-200 of DDL (Revell 1:72). The red colour maybe is to bright.
I made the decals on my own at the computer. The big signs were made with masks.

If you are interested, I can send you the file for the decals (Powerpoint!).

Unfortunately I did not have time to finish the airport scene. But your post maybe help, to go back to it.


Kind
regards to LA


Torsten
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54

Dienstag, 1. März 2016, 09:30

hello Torsten, thank you so much for your reply. i would love to have the decal files! my email is: alomaker@yahoo.com. i hope you will get back to the diorama. i am currently working on a model and diorama of the plane featured in the animated movie 'porco rosso' i have been working on it for over a year. i will post some pictures when i figure out how this forum works. best regards amit

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55

Montag, 7. März 2016, 23:17

It`s on its way :ok:
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