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31

Dienstag, 10. März 2015, 22:24

Deine Geduld wird durch ein außergewöhnliches Modell belohnt. :thumbsup:

Ich habe meine Fly über ein Jahr nicht angesehen, als ich herausfinden musste, dass der Spantpaln nach dem ich angefangen hatte, vielleicht für das Schwesterschiff, aber nicht für mein gewähltes Vorbld passt. Deine Probleme und Dein Neubeginn waren letztendlich für mich die Motiavtaion auch einen neuen Anlauf bei meinem Projekt zu nehmen. Danke dafür
Gruß Christian

in der Werft: HM Sloop Fly, 1776 - Maßstab 1/32, HM Cutter Cheerful, 1806 - Maßstab 1/48
auf dem Zeichenbrett: HM Cutter Alert, 1777 - Maßstab 1/32


"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

32

Dienstag, 10. März 2015, 23:19

Hi Christian,

nun, es ist schon ein Unterschied, ob mann relativ früh neu beginnt, oder nachdem man fast das halbe Schiff ( wie Du) gebaut hat. Bei mir war das noch akzeptabel.
Anders geht`s mir bei meiner Victory, da weis ich garnicht sorecht, was ich machen soll.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



Im Bau: Zeesboot 1:20 um 1920 und HMS VICTORY 1:78
Fertig: Galeone SAN FRANCISCO 16. Jh. 1:90

33

Mittwoch, 11. März 2015, 10:16

Absolut faszinierend!
Ich staune und schau weiter gebannt zu.

Gruß
Reinhard

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34

Mittwoch, 11. März 2015, 10:43

Mit Deiner Victory kannst Du doch bei Deinem Können vieles selbst verbessern. Dein Schot spricht doch dafür.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

35

Mittwoch, 11. März 2015, 16:40

Mit Deiner Victory kannst Du doch bei Deinem Können vieles selbst verbessern. Dein Schot spricht doch dafür.

Hi Michael,

mein Problem ist, dass ich mich nicht entscheiden kann, wie weit ich die Vic wieder abwracke. Im Grunde müsste man sie konsequent ganz neu bauen. Da ist mir jedoch die schon Investierte Zeit zu schade.
Momentan würde ich die Stückpforten samt Deckel, das Heck incl. Seitentaschen, die Deck`s und die Schanz neu machen.

Mal sehen.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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36

Mittwoch, 11. März 2015, 18:00

Ich denke das ist auch völlig ausreichend. Auf Deinen Bildern kann man jetzt nicht alles so richtig sehen, aber der Rumpf scheint mir doch in Ordnung. Ich habe die von Caldercraft, kannst Du auch hier im Forum finden, wahrscheinlich schon recht weit hinten. Eigentlich bin ich mit Qualität sehr zufrieden, aber auch da kann man einiges noch besser machen. Deswegen jetzt mal die Sovy dazwischen geschoben, mich an den Roland drangehängt um noch einiges dazu zu lernen. Dann wird die auch irgendwann richtig gut.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

37

Mittwoch, 11. März 2015, 18:01

Hallo Matthias,

zur Vic einen Rat zu geben ist eigentlich nicht möglich. Wenn ich mir Dein neu gebautes Schott ansehe, dann passt es einfach nicht zum Rest des Modells. Die Bauqualität ist einfach zu unterschiedlich.
Wenn Du Dein "kleines Projekt" in der Qualität weiter baust, bezweifel ich ein wenig, dass Du an einem Weiterbau auch bei einem Teilabbrcuh Spaß haben wirst.

Ich würde erst einmal das Modell fertig bauen und dann weiter sehen.
Gruß Christian

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38

Mittwoch, 11. März 2015, 18:11

Hallo Matthias,
ich kann mich nur Christians Ausführungen anschließen. Wenn Du das Zeesboot fertig hast, wirst Du mit Baukästen nicht mehr glücklich werden.
Viele Grüße,
Matthias

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39

Mittwoch, 11. März 2015, 19:35

Hallo Matthias,

einerseits muss ich sagen, genauso geht es mir, nachdem ich meine Soleil komplett selbst baue. Auf der anderen Seite denke ich, man kann auch aus Bausätzen viel herausholen und Spaß dabei haben :D.

Viele Grüße,

der dritte Matthias
Einfach mal machen! Könnte ja gut werden.


Fertig:
H.M.S. Prince 1670 , Millenium Falcon von mpc

Im Bau:
Soleil Royal Holzmodell 1:140

40

Mittwoch, 11. März 2015, 21:54

Hallo Leute,

ja, mit der Victory muss ich mal sehen. Danke für Eure Tipps und Aufmunterungen.

Damit aber der Faden nicht reißt – ein weiterer Baubschnitt vom Zeesboot

Das Verkleben des ersten Plankenpaares (den Sandplanken) war nach der erneuten Herstellung der Kiel-Steven-Konstruktion nun die nächste Aufgabe. Die ersten Planken waren der Kontur der Bodenplanke und dem Vor- und Achtersteven anzupassen, was nach etlichen kleinen Schleifkorrekturen einigermaßen passabel gelang. Bei der Klinkerbauweise liegt die nachfolgende Planke auf einer angearbeiteten Phase der bereits verbauten Planke auf (hier auch Landung genannt und mit einer kleinen Schmiege aufgezeichnet).



Diese Phase verläuft zu den Steven in die eingearbeiteten Landungen. So ergibt sich hier ein bündiger Abschluss.



Die zweiten Planken erhielten jeweils zwei Laschungen (Plankenverbindungen), wodurch also drei Teilplankenstücke je Plankengang entstanden sind. Auch hier wieder das Verbolzen miteinander wie schon
beschrieben.



Die Plankenmontage am Rumpf erfolgt kopfüber auf der Konstruktion mit Hilfsspanten, den „Mallen“. Dadurch ist das Verkleben etwas Spannendes, da man die innenliegende Seite erst nach dem Durchhärten des Epoxidharzklebers (etwa nach 24 Stunden) sehen kann. Spannend deshalb, da der Kleber seine Aufgabe sehr ernst nimmt und eine zerstörungsfreie Korrektur kaum möglich ist. Aus diesen Gründen ist es ein Muss, dass die Planke den Mallen ohne Zwang folgt. Das genaue Einpassen erfordert, zumindest bei mir, sehr viel Zeit. Die Planke überziehe ich vor dem Einkleben mit Ballenmattierung (die Klebefläche ausgenommen) und poliere sie mit feinster Stahlwolle Gr.0000 über.

Der Einbau des dritten Plankenganges ging dann schon geübter vonstatten, da sich die Arbeitstechniken verbessern. Am vierten Paar ist die Verjüngung der Plankenenden an den Steven deutlich stärker (s. Bilder unten). In der Rumpfmitte dagegen werden die Planken natürlich breiter. Das Verbinden der Planken an der Kiel/Bodenplanke und den Steven erfolgt am realen Boot mit Nägeln. Bei den Planke-Planke-Verbindungen kommen Nieten und Scheiben, den sogenannten Klinkscheiben oder "Gatchen" zum Einsatz. Dabei werden Löcher durch beide aufeinander liegende Planken gebohrt, durch die dann Kupfernieten/Nägel gesteckt werden. Auf der Innenseite wird die Klinkscheibe aufgesteckt und dann mit dem Splinttreiber vernietet, während von außen ein Gegenhalter das Zurückschlagen der Kupferniete
verhindert.



Diese Vernietungen stelle ich am Modell auf folgende Weise dar. Innen benutze ich gewöhnliche Stecknadeln ohne Glaskopf. Diese werden mit Brüniermittel für tahl und Nickeloberflächen geschwärzt bzw. fast schwarz gebläut. Die Nieten sitzen am Original in einem Abstand von 16,0 cm. Das sind dann am Modell ca 8,0 mm. Mit einer kleinen dafür hergestellten Bohrlehre wird der gleiche Abstand erreicht.



Ich habe mal ein paar davon eingeklebt um einen Eindruck zu vermitteln.



Außen sieht man die Holznägel (Pfropfen), mit denen die Bohrlöcher der Niet- bzw. Nagelköpfe verschlossen werden. Ich nehme für die größeren Bolzenlöcher keine Zahnstocher sondern Rundstäbe aus Birne, welche ich im Bohrschleifer anspitze. Beiden Nieten sind es aufgrund der Masse Zahnstocherspitzen.



Das sind dann ca. 50-70 Dübel und Nieten je Planke – macht bei 18 Planken ääähmm - eine Menge Arbeit. Oh je, vielleicht fällt mir noch was ein um das abzukürzen.

Nach dem Einbau des vierten Plankenpaares widme ich mich nun kurz den Bodenwrangen und den echten Spanten. Dies, da jetzt noch ausreichend Arbeitsraum zur Verfügung steht und ich zur Abwechslung mal was anderes als Planken herstellen will.

An dieser Stelle ein kurzes Resümee: Ich muss mal sagen, dass dieses kleine Boot und seine Klinkerbeplankung schon etwas knifflig ist und ich mir da ganz schön was aufgeladen habe.
Aber - es macht viel Spaß sie entstehen zu sehen.


Mit diesem Teil ist der aktuelle Stand des Zeesbootmodell`s erreicht, so dass es jetzt etwas langsamer weitergeht.


Zum Abschluss noch ein paar Impressionen.







trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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41

Mittwoch, 11. März 2015, 22:02

gigantisch tolles update, man wünscht sich fast GRÖSSERE bilder ;)

42

Mittwoch, 11. März 2015, 23:32

:love: :love: :love: ...sowas werd ich wohl nie hin bekommen ... ganz tolle Arbeit :ok: :ok: :ok: :ok: :ok:

LG
Oliver

Beiträge: 2 565

Realname: Michael

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43

Donnerstag, 12. März 2015, 07:28

Guten Morgen
Vielleicht ist meine Frage etwas dumm oder ich habe was überlesen. In diesem Fall möchte ich mich jetzt schon entschuldigen. Aber hatte da Schiff oder Boot keine Spanten innen?
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

BP_Dirk

unregistriert

44

Donnerstag, 12. März 2015, 08:31

Hallo Matthias,

eine wundervolle, und schön anzusehende Arbeit die Du da zeigst! :ok: :ok:

Auch das Modell an sich (das Zeesboot), welches Du gewählt hast, finde ich sehr interessant. :thumbsup:

Besonders beachtlich ist aber auch Dein hervorragender Bericht dazu. Die bildliche Dokumentation ist kaum zu übertreffen! :respekt:

Grüße Dirk

45

Donnerstag, 12. März 2015, 09:23

Hallo Matthias,

eine Möglichkeit die innen liegenden Nietenköpfe schneller zu erarbeiten, ist diese aus Fimo herzustellen. Aaaaaber: das ist fake, nichts echtes! Kommt für dein Modell wahrscheinlich nicht in Frage, in wenigen Bildern möchte ich dir trotzdem zeigen, wie das aussieht.

Fimo ( gibt es in vielen Farben, alle untereinander mischbar) weich kneten. Eine dünne Schnur ausrollen, das geht am einfachsten auf einer Glasplatte und eine kleine Glasplatte zum rollen, man kann aber auch alles andere glatte nehmen, Kacheln z.B. .


Gleichmäßig lange Stück abtrennen, zwischen den Fingern zu einer Kugel drehen und auf einer Glasplatte ablegen, mit einem Finger etwas platt drücken, das ergibt die richtige Form des Nietkopfes.


Wenn Du genügend viele davon hergestellt hast, alles für 10 Minuten bei 110 Grad in den Ofen.


Mit einer Stecknadel aufpieken und mittels Sekundenkleber auf der Planke fixieren.

In einem anderen Forum baut jemand das Modell eines Wikingerbootes in 1 : 20 , er hat nach meinem Tip das so angewendet.

Gruß
Reinhard

46

Donnerstag, 12. März 2015, 14:12

Hallo liebe Gemeinde,

schön, dass Euch das kleine Fischerboot auch gefällt.

@Rolland

Die Bilder sind fas alle ca. 1,8 MB groß. Ich muss sie nur leider auf unter 75Kb bringen und das kostet Detail`s.

@Oliver

...sowas werd ich wohl nie hin bekommen ... Na aber sicher wirst Du das.

@Michael

Der Aufbau des 1:1 Bootes erfolgt so: Es beginnt alles mit der Kiel - Steven - Konstruktion, welche dann in einem Gerüst aus Sent- und Schwertlatten gehalten wird. Die Sentlatten verlaufen quer von der Back- zu Steuerbordseite. Die Schwertlatten jeweils von der Bordkante schräg nach oben auf einen mittig installierten Balken. Dieses Gerüst, quasi die Malle, gibt dem Beplanken die notwendige Stabilität.



Hier eine Abbildung aus dem Buch: "Braune Segel im Wind - die letzten Zeesboote" von Tim Stütz, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin 1988 - Seite 98

Anschließend werden dann einige Bauspanten eingesetzt. Die sehen fast so aus wie die Spantscheiben in meiner Malle. Nach der fertigen Klinkerbeplankung werden diese Bauspanten entfernt und durch die innen ausgeklinkten „echten“ Spanten ersetzt mit denen dann die Beplankung ebenfalls verschraubt wird.



@Dirk

Deshalb nennt sich das ja auch Bericht. Also ich finde es immer interessant, die verschiedenen Methoden und Techniken zu sehen. Da fällt für jeden was ab.

@Mäneken

Also meine Version ist ja auch nur imitiert. Dein Vorschlag ist interessant und ich hab das mal gleich weitergesponnen.

Man könnte doch mit einem Kugelfräser (im Nietendurchmesser) eine Halbschale (Form) in Hartholz fräsen und diese dann mit einem kleinen Spatel mit Fimo ausfüllen und glatt ziehen. Mit einer Stecknadel holt man den so entstandenen Nietkopf aus der Form und lässt das Ganze trocknen.

Könnte funktionieren oder?
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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47

Donnerstag, 12. März 2015, 15:32

Hallo Matthias,

jein, weil weiches Fimo aus der Form entnehmen, das ist Friemelkram, dabei zerstörst Du mehr als dir lieb ist.

Du könntest zwar das Hartholz mit dem weichen Fimo in den Backofen stellen und die Nietköpfe nach dem Härten entnehmen, aber dann müsstest Du eine Form mit reichlich vielen Halbkugeln fräsen, sonst lohnt sich das ständige härten im Ofen nicht.
Es ist einfacher, so wie ich es oben beschrieben habe, Fimo in der Farbe deiner Wahl ( Menge ca. 1/2 Kaugummiball) weich kneten, zu einer Schnur rollen und mit dem Messer jeweils 1 oder 2 mm ( je nach gewünschter Größe des Nietes) abtrennen , zu einer Kugel drehen ( ist wie ein Popel :abhau: , nur kleiner ) , und auf einer Kachel ablegen. Nochmal mit dem Finger draufdrücken, fertig. Davon machst Du die erforderliche Anzahl.

Der Wikingerbootbauer hat das auch so gemacht und war sehr zufrieden, kein bemalen mehr nötig. Der Sekundenkleber hält das bombig! Einen Tropfen auf ein Stück Alu-Folie, den mit der Stecknadel aufgepiekten Niet eintunken und exakt platzieren.

Gruß
Reinhard

Beiträge: 2 565

Realname: Michael

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48

Donnerstag, 12. März 2015, 20:03

Ich Danke Dir für die wirklich ausführliche Antwort.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

49

Sonntag, 22. März 2015, 18:48

Teil 4 (neu) Rumpfbeplankung in Klinkerbauweise

Hallo Modellbaufreunde,

es ist wieder einige Zeit vergangen aber nicht viel passiert.

Die Vorfreude auf Wrangen und Spanten war schnell vorbei, da dafür doch alle Planken dran sein müssen. Also ran und Nr. 5 ist fertig.



Von der Darstellung verbolzter Laschen bin ich nun mal auf die vernietete Version umgestiegen und des gefällt mir fast besser – zudem ist es der Realität auch näher.



Bild links: verbolzt – Bild rechts: Darstellung vernietet



und beides

Die Aufnahmen oben zeigen bereits ein paar 100 Löchlein für die Dübel. Ich mach die parallel, dann wird es nicht so ein großer Haufen denn der kann dann langweilig werden. Etwas Abwechslung bringt es auch mit sich.

Da das mit der Bohrhilfe nicht so richtig klappt (irgendwie krieg ich den richtigen Austrittspunkt der Bohrung nicht hin) bohre ich nicht ganz durch. Das bedeutet, dass ich den Zahnstocher vorher in Form bringen muss.

Zuerst kleine Spitze ab;



Dann in ein Löchlein gleichen Durchmessers wie am Rumpf gedrehdrückt



Das Ergebnis passt dann sehr gut in die Planke.





Nur so nebenbei, die kleine Zeesy ist jetzt knapp 1 Jahr alt und wiegt 113 Gramm.

So nun wieder ab in die Werft - düüüübeln.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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50

Sonntag, 22. März 2015, 18:55

Hallo Matthias,

Sehr schön saubere Arbeit. :respekt:
Und das mit dem Vernietet gefällt mir auch besser als das verbolzte.

M.f.G.
Jürgen
Im Bau:
Billing Boats Titanic 1:144
Abo Modellbahnanlage Spur N, 1:160 von DeAgostini
Fertig:
H0 Anlage, kleine Gebirgslandschaft

51

Sonntag, 22. März 2015, 19:10

Happy birthday. Wurden die Klinkerplanken nicht genietet? Einfach ein absolut fantastisches Modell
Gruß Christian

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52

Sonntag, 22. März 2015, 19:14

Hallo Matthias,
bist Du Dir sicher mit den Nieten? Für das Ausformen des Schließkopfes werden die doch glühend erhitzt, habe ich zumindest mal gelernt. Das dürfte bei Holz doch ziemliche Spuren hinterlassen. Wenn Du über Informationen verfügst, wie das in Realität gemacht wurde, wäre ich für Aufklärung äußert dankbar.
Ansonsten ist alles wie von Dir gewohnt vom Feinsten.
Viele Grüße,
Matthias

53

Sonntag, 22. März 2015, 20:05

Hallo Matthias :wink:

Sach man, für welches Museum arbeitest du da? Sowas von Akurat sieht man selten. Die Qualität der Holzteile ist schon ein Hammer. Dagegen sehen meine Holzarbeiten aus als wenn ich sie mit einer kanadischen Hochleistungskettensäge bearbeitet habe. Mann, Mann :ok: :ok: :ok: :ok:
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

54

Sonntag, 22. März 2015, 20:07

Hallo Matthias, bist Du Dir sicher mit den Nieten? Für das Ausformen des Schließkopfes werden die doch glühend erhitzt, habe ich zumindest mal gelernt. Das dürfte bei Holz doch ziemliche Spuren hinterlassen. Wenn Du über Informationen verfügst, wie das in Realität gemacht wurde, wäre ich für Aufklärung äußert dankbar.
Ansonsten ist alles wie von Dir gewohnt vom Feinsten.
Viele Grüße,
Matthias
Hi Namensvetter, Jürgen und @Anobium Punctatum,

das Vernieten erfolgte kalt mit Kupfernägeln/nieten. Ich hatte das in #40 schon mal beschrieben und füge es hier nochmal ein:

".......Das Verbinden der Planken an der Kiel/Bodenplanke und den Steven erfolgt am realen Boot mit Nägeln. Bei den Planke-Planke-Verbindungen kommen Nieten und Scheiben, den sogenannten Klinkscheiben oder "Gatchen" zum Einsatz. Dabei werden Löcher durch beide aufeinander liegende Planken gebohrt, durch die dann Kupfernieten/Nägel gesteckt werden. Auf der Innenseite wird die Klinkscheibe aufgesteckt und dann mit dem Splinttreiber vernietet, während von außen ein Gegenhalter das Zurückschlagen der Kupferniete verhindert. ..."

Schön das es gefällt und Danke für die frühen Geburtstagsgrüße.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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55

Sonntag, 22. März 2015, 21:08

Hallo Matthias,
entschuldige bitte, daß mir Deine Erklärung des Nietens nicht mehr gegenwärtig war. Natürlich hatte ich das gelesen. Außerdem wende ich ja das Verfahren teilweise selbst an. Wenn die Kupfernieten vorher ausgeglüht werden, lassen die sich gut verformen.
Viele Grüße vom so langsam dementen Matthias

56

Sonntag, 22. März 2015, 21:24

Ich bin grad total platt. Durch Zufall hab ich den Baubericht gesehen und sämtliche Beiträge verschlungen. Die Mischung aus BB und Hintergrundinformationen in Kombination mit den tollen Bildern lassen das hier wirklich zu einem Erlebnis werden. Da bleibe ich auf jeden Fall dabei. :thumbsup:
LG,
Angi


57

Sonntag, 22. März 2015, 21:39

Hi Angi,

ich freu mich, dass es Dir gefällt. Ich hoffe, dass es weiter interessant bleibt da ich nicht viel Zeit zum Bauen habe.

Über den Kontakt zu Mäneken habe ich auch mal in Deine/Eure Welt geschaut und muss sagen, was Ihr da entstehen lasst ist grandios.
Jeder ist eben seinem Dämon verfallen.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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Sonntag, 22. März 2015, 21:54

Hallo Matthias :wink:

Sach man, für welches Museum arbeitest du da? Sowas von Akurat sieht man selten. Die Qualität der Holzteile ist schon ein Hammer. Dagegen sehen meine Holzarbeiten aus als wenn ich sie mit einer kanadischen Hochleistungskettensäge bearbeitet habe. Mann, Mann :ok: :ok: :ok: :ok:
Hi Torsten,

danke für die netten Worte, aber für ein Museum arbeite ich nicht. Mal sehen, vielleicht biete ich es nach Fertigstellung mal an.

Du brauchst Dich mit Deinem Kutter aber nicht verstecken, sieht toll aus.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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Beiträge: 270

Realname: Detlef

Wohnort: Nähe Koblenz

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59

Sonntag, 22. März 2015, 22:14

Tolle Arbeit!
Gruß Detlef

60

Sonntag, 22. März 2015, 22:42

Danke, Matthias.

Seitdem ich in den Foren unterwegs bin, merke ich, dass ich gar nicht so komplett festgelegt bin. Dass das bei mir zu einem mehr oder weniger Scratchbau geworden ist, war zwar nicht beabsichtigt, aber auch nicht so überraschend. Schließlich habe ich im Vorfeld fast ausschließlich solche Sachen mit den Augen verschlungen. Das Dio kam dann mehr oder weniger als logische Konsequenz.

Aber für mein nächstes Projekt überlege ich ernsthaft, ein Holzschiff zu bauen. Erstmal nix großes oder zu schweres... Der Albatros Bausatz von Occre hat es mir da im Moment angetan. Bei dem Preis wäre es auch nicht soooo schlimm, wenn ich das in den Sand setze ;)
LG,
Angi


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