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  • »Duke« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Frank

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31

Mittwoch, 2. September 2015, 22:11

Hallo, liest nach der langen Pause noch jemand mit ????? :wink: ........ ich würde mich freuen!


Update 8:

Die lange Pause war hauptsächlich berufsbedingt. Allerdings hatte / habe ich auch mit erheblichen Problemen bei der Fertigung der Teile zu kämpfen. Die
geplante Anfertigung der Hinterachsschwinge habe ich vorerst verschoben, ich muss mir erst noch die Arbeitsschritte überlegen.

Zur "Entspannung" :D habe ich mit dem Bau der Antriebsrollenkette begonnen. Ich habe das Gefühl, dieser Bauschritt könnte
über den Weiterbau entscheiden. Ich habe mich entschieden die Kette wie im Original zu bauen, das bedeutet, dass ein Kettenglied aus je 2 Flanken, 2
Verbindungsbuchsen, 2 Rollenelementen und 2 Verbindungsnieten besteht.


Viel Zeit habe ich darauf verwendet mir zu überlegen, wie ich die Kettenflanken herstellen kann. Dabei habe ich zahlreiche Möglichkeiten gefunden
wie es nicht geht. ;( Die beiden Hauptprobleme sind die Symmetrie der Kettenflanken und die Dimensionen (ca. 4,4 mm x2 mm mit jeweils zwei
1 mm Löchern für die Verbindungsbuchsen). Das Kettenglied hat im montierten Zustand eine innere Breite vom 1,5 mm.


Die Kettenflanken werden gefräst. Schwierig dabei ist das Aufspannen. Das Maximum was ich bisher geschafft habe waren 4 Kettenflanken
gleichzeitig zu fräsen. Bereits beim Fräsen von 6 Flanken gleichzeitig sind mir die Teile "um die Ohren geflogen". :bang:
Für die gesamte Antriebskette benötige ich ca. 180 Kettenglieder. Ihr seht also, das dauert. Die Möglichkeit die Kettenflanken über Ätztechnik herzustellen
war für mich keine Option, da ich nach Möglichkeit das Modell mit rein mechanischen Methoden herstellen will.

Nun ein paar Anmerkungen zu den Bildern:

Ausgangsbasis für die Kettenflanken war / ist eine Messinplatte mit 0,3 mm.




Die nächsten beiden Bilder zeigen das Bohren der Löcher für die Verbindungsbuchsen.






Zum Spannen der Rohlinge für das Fräsen habe ich die Bohrungen genutzt.




Im nächsten Bild sind einige fertige Kettenflanken, eine Verbindungsbuchse, eine Rolle sowie ein
halbes, provisorisch zusammengestecktes Kettenglied zu sehen.





So, das war's für heute :wink:

Bis dann
Frank
Grundlegende Konstruktionslehre gemäß Murphy / Bloch:
Mach es zu groß und hau solange drauf bis es passt!

32

Mittwoch, 2. September 2015, 22:52

Für mich war es glücklicherweise keine lange Pause, denn ich habs grade erst entdeckt :)

Als ehemailger Werkzeugmacher bin ich da auf jeden Fall dabei und finde es äußerst respektabel was du da an Fräsarbeiten freihand ablieferst.
Mein Vorschlag für die Kettenflanken, falls du über geeignetes Werkzeug verfügst:
Mache einen Block von 40-50mm Höhe (je nachdem was du für Fräser hast) mit einem soliden Fuß zum Spannen unten dran.
Dann fräst du ein 40-50mm "dickes" Kettenblatt, bohrst und sägst dann Scheiben ab. Das dürfte schneller gehen und ist symmetrisch.
ODER du stanzt die Teile aus, dass sollte auch gut möglich sein.
So oder so hoffe ich auf einen tollen Baubericht weiterhin mit solch tollen feinmechanischen Einblicken!

Gruß
Andreas

  • »Duke« ist der Autor dieses Themas

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33

Donnerstag, 3. September 2015, 00:05

Hi Andreas,

danke für den Tipp. Es wird allerdings daran scheitern, dass ich dann von Hand sägen muss und auf diese Weise nie gleichmäßig dicke Scheiben erreiche. Wenn ich die gesägten Scheiben dann auf Maß fräsen muss habe ich wieder das Aufspannproblem.

VG
Frank
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34

Donnerstag, 3. September 2015, 12:10

Hi Frank,

und schon den Abo Knopf gedrückt :D , hau rein, laß jucken :ok: , einer mehr in der Runde :kaffee: , der Dir gespannt zuschaut :sabber: :cracy: :thumbsup: .

keramh

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35

Donnerstag, 3. September 2015, 12:52

moin,

oh man da hast du dir aber eine Aufgabe gestellt. Das sind aber auch Maße :(
wäre es nicht Vorteilhafter etwas außer Maß zu gehen und fertige Rollketten zu verwenden?
Ich meine es gibt sie ab 5 x 2,5 was ja nicht sooo weit weg von Deinem 4,4 x 2 Maß ist.
z.B. kaufe ich sehr gerne bei GHW ein.

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36

Donnerstag, 3. September 2015, 13:46

Hi Marek,

klasse danke für den Tipp :ok:. Im Moment nehme ich es noch "sportlich" und versuche es selbst.
Bevor ich allerdings meine Fräsmaschine abfackle und das Projekt ganz einstampfe nehme ich diesen Ausweg.


VG
Frank
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37

Freitag, 12. Februar 2016, 20:53

Ja, ich weiß, das zieht sich........... ;)

Aber mal davon abgesehen, dass ich leider nicht permanent bauen kann, bedeutet die Fertigung jedes Teils im Prinzip folgende Schritte:

- ausmessen des Originals
- Zeichnung im Maßstab 1/8 erstellen
- Überlegen wie ich es herstellen kann (Verzweiflung 1. Grad) ;(
- Herstellung des Teiles (Verzweiflung 2. Grad) :cursing:
- Entscheidung ob es gut genug ist und ggf. Neufertigung (Verzweiflung 3. Grad) :bang:
- Wenn ich zufrieden bin dann :prost:

Update 9:

Ich habe festgestellt, dass ich vor der Antriebskette noch die Hinterradaufhängung und die Kettenräder machen muss. Also habe ich die Herstellung
der Kette verschoben - das ist soooo schade :rolleyes: - und mache mit den anderen Teilen weiter.

Zunächst habe ich die Hinteradschwinge gemacht. Bis auf die Bohrung des Ankerpunktes der Hinterradbremse sind die beiden Teile spiegelsymmetrisch.
Auch hier habe ich einige Zeit in die Überlegung wie ich das Teil fertige investiert. Möglich wäre gewesen die Schwinge aus verschiedenen Teilen zusammenzulöten.
Der Vorteil wäre gewesen, dass die Herstellung der Einzelteile einfach gewesen wäre, aber ich hatte die Befürchtung, dass es nicht planparallel und ggf.
verzogen geworden wäre. Da die Schwinge unterschiedliche Dicken hat (3 mm am Getriebe und 1,3 mm am Hinterrad) schied biegen auch aus. Das wäre allerdings
auch wegen der Profilierung des Schwingenarms nicht möglich gewesen.
Ich habe mich letztendlich für das Fräsen aus dem Vollen entschieden. :cracy:

Ausgangsmaterial war ein Vierkant-Messingprofil. Das Hauptprobleme beim Fräsen war das Aufspannen des Materials. Zu Beginn war es
noch unproblematisch, da ich noch ebene Flächen und rechte Winkel hatte. Doch je weiter die Form der Schwinge fortgeschritten ist, desto größer wurden die
Probleme (keine ebenen Flächen mehr, Materialdicke stellenweise lediglich nur noch 1,3 mm, ineinander übergehende Winkelflächen usw.). Aber es hat doch noch
geklappt. Ich musste lediglich eine Schwinge doppelt machen, da ich beim Fräsen einen Fehler gemacht habe und der Fräser bei dem dünnen Material sich verhakt
hatte und das Teil durch die Werkstatt geflogen ist.

Wichtiger Tipp von mir.........niemals ohne Schutzbrille Fräsen!!! :schrei:



Die nächsten Bilder zeigen die verschiedenen Fertigungsstufen der Hinterradschwingen.



















Die Verbindung der beiden Schwingen am Getriebe erfolgt durch den "Tiebolt". Diesen habe ich mit einer Radiendrehvorrichtung
auf der Drehbank hergestellt und ein passendes Gewinde geschnitten.





Die neuen Einzelteile mit dem Getriebe.




Die Hinterradschwingen mit dem Getriebe zusammengefügt, allerdings noch nicht mit dem Tiebolt verschraubt.




Die bisherige Rahmenunterrohre mit der Getriebeeinheit und den Schwingen.




Weiter geht's dann mit der Antriebs- und Bremseneinheit.

So, das war's für heute. Schön, dass ihr die Geduld aufbringt weiter dabei zu sein.


Bis dann :wink:
Frank
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38

Freitag, 12. Februar 2016, 22:17

Moin Frank,

ich finde es immer wieder unglaublich, was man so hinbekommen kann, wenn man die nötigen Fertigkeiten hat :ok:

Tschüss
Christian

keramh

Moderator

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39

Samstag, 13. Februar 2016, 06:15

moin,

schön das es überhaupt weiter geht. Mein Projekt ruht jetzt seit fast 3 Jahren :heul:

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40

Samstag, 13. Februar 2016, 13:59

Hi Marek,

so richtig geruth hat es nie und wird es auch nicht, jedes mal wenn ich in die Werkstatt kam hat es mir zugewunken :wink:

Welches Projekt liegt bei Dir bereits seit 3 Jahren?

VG
Frank
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41

Samstag, 13. Februar 2016, 18:24

Eine sehr hochwertige Arbeit zeigst du hier. So etwas muss man erst mal können.

Die Überlegungen was man denn nun wie macht kenne ich auch beim Scratchbau, bzw. beim Aufbrezeln von alten AMT-Bausätzen. :verrückt:
Ich habe stets mehrere Modelle im Bau, oft gibt es längere Pausen. Aktuell im Bau, bzw. in den letzten Monaten immer mal etwas dran gemacht: mehrere Duesenberg, Mercedes 540K, Cadillac Eldorado Caddy Racer, Rolls Royce Phantom II 1:16, Bugatti Royale-Umbau, diverse 1:32-Modelle usw ........ :wink:

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42

Samstag, 13. Februar 2016, 19:13

ganz großes Kino, klasse :)
Alles was es über mich, meine Vorstellungen, aktuellen Projekte und beendeten Modelle zu wissen gibt!

:sleeping: In der Ruhe liegt die Kraft, also hab ich die meiste Kraft, wenn ich nichts damit anfangen kann.. im Schlaf :sleeping:

43

Sonntag, 14. Februar 2016, 10:23

PHANTASTISCH!!

Das Thema habe ich mir mal abonniert :wink:
Und du fräsen die ganzen Radien freihand? Hab mal eine Rundung auf meiner Drehbank versucht, rausgekommen ist irgend was anderes aber sicher keine Rundung :doof:

Freu mich auf die nächsten Updates
Ciao
Patrick
DUCATI FAHRER SIND HÖRBARER

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44

Sonntag, 14. Februar 2016, 12:15

@Patrick

Ja ich fräse alles freihand.
Allerdings habe ich zur Unterstützung eine Positionierungseinrichung. Zu Beginn habe ich es mit dem Nonius der Einstellräder versucht, damit bin ich allerdings gescheitert. Über die Positionierungseinrichtung (Glasmaßstäbe) kann ich an der Digitalanzeige die Position ablesen. Ich brauche also nur noch die Maße der zuvor erstellten Zeichnung in passende geometrische Formen (z.B. Kreise, Ellipsen, Geraden ggf. unter einem Winkel usw.) umrechnen und dann einfach die entsprechenden Schritte gleichzeitig in zwei Ebenen (für die dritte Raumrichtung bräuchte ich die berühmte 3. Hand :D ) von Hand am Koordinatentisch zustellen. Zum Glück klappt es noch mit der Feinmotorig. ;)

Also lass dich nicht frustrieren

VG Frank :D:ok:
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45

Samstag, 20. Februar 2016, 17:56

Ich hatte diese Woche etwas mehr Zeit und konnte
weiterbauen.....

Update 10:

Auf dem Programm stand die Befestigungseinheit der Hinterachsschwinge mit dem Blattfederpaket. Ich habe euch wieder einige Fotos von
der Herstellung der Teile bis zu dem fertigen Teil im montierten Zustand gemacht.

Die Herstellung der Schwingenbefestigung war durch die vielen Radien sehr aufwändig. Verwendet habe ich dafür überwiegend einen 1 mm Zylinderfräser;
und natürlich eine Lupe . ;)

Auch das Herstellen der Muttern und Bolzen (M1) hat Zeit gekostet. Dabei habe ich meinen 1 mm Gewindeschneider abgerissen. Ich habe mir nun einen
3-er Satz (Vorschneider / Mittelschneider und Fertigschneider) angeschafft. Damit lässt sich wesentlich besser arbeiten als mit einem Einteiligen-Fertigschneider.



Das Ausgangsmaterial für die Blattfederbefestigung.




Während des Fräsens.




Die komplette Befestigungseinheit für beide Seiten, bestehend aus den Befestigungsblöcken, Bolzen für die Schwinge, Bolzen für die unteren
Gegenplatten, die Gegenplatten, Splinte sowie die Befestigungsmuttern für die Schwinge und die Einstellschrauben und Kontermuttern für die Kettenspanner.
Wie ihr auf den Bildern sicherlich erkennen könnt, sind die horizontalen Einstellschrauben für die Kettenspannung unterschiedlich. Ich habe
diese unterschiedlich ausgeführt, da bei dem Vorbild-Morgan auch unterschiedliche Schrauben verbaut sind. Ursprünglich waren beide Seiten
in der Ausführung mit dem langen Kopf, aber irgend jemand hat in den letzten 80 Jahren eine andere Schraube eingesetzt. ....... also muss ich es jetzt auch so machen. :rolleyes:




Die weiteren Bilder zeigen einige Detailaufnahmen.








Das letzte Bild ist die montierte Einheit.




So, das war's für heute. Schönes Wochenende.

Bis dann :wink:
Frank
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Realname: Ralf

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46

Donnerstag, 3. März 2016, 20:47

Hallo Frank,
das ist echt ganz großes Kino was Du da zeigst!! Aber da sieht man wieder... Zeit lassen und mit viel Geduld und Ausdauer kann man doch unglaubliche Dinge bewerkstelligen.
Was ist Dein Beruf? Uhrmachermeister?? Du legst da ja eine wirkliche Perfektion an den Tag Hut ab. :respekt: :respekt: :
Ich schaue Dir schon eine ganze Weile über die Schulter und bin immer wieder begeistert.... Eine echte Inspiration weiter so...
Viele Grüße



:ahoi: Wendelin

Im Bau:
Victory 1:84
Shelby GT 500 1:12

Fertig: Tamiya Toyota Hilux 1:10

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47

Freitag, 4. März 2016, 07:51

Hi Ralf,

danke, es freut mich dass es Dir gefällt.

Nein, Uhrmachermeister bin ich nicht.
Ich habe allerdings mal versucht eine Uhr zu reparieren, als ich fertig war hatte ich einige Zahnrädert übrig und gleichzeitig eine neue "Zeitrechnung" entdeckt. Eine Stunde mit dieser Uhr habe ich in ca. 5 Minuten herkömmlicher Zeit geschafft. :D
(Hinweis an alle Jüngeren: Ja, es gab eine Zeit da funktionierten die Uhren noch mechanisch ;) )

Wie ich bereits zu Beginn dieses BB geschrieben habe ist dies ein Langzeitprojekt.
Zeit, Geduld und Ausdauer sowie eine gewisse Frustresistenz sind dabei allerdigs schon hilfreich.
Es freut mich, dass ihr auch die Geduld aufbringt dabeizubleiben.

VG
Frank
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keramh

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48

Freitag, 4. März 2016, 08:49

... Welches Projekt liegt bei Dir bereits seit 3 Jahren?...


ich muss echt mal wieder was machen an meinem Le Zebre

49

Dienstag, 8. März 2016, 22:15

Ich habe allerdings mal versucht eine Uhr zu reparieren, als ich fertig war hatte ich einige Zahnrädert übrig und gleichzeitig eine neue "Zeitrechnung" entdeckt. Eine Stunde mit dieser Uhr habe ich in ca. 5 Minuten herkömmlicher Zeit geschafft. :D

die brauch ich für meine Arbeit :lol: :lol: :lol:

50

Mittwoch, 9. März 2016, 21:15

Boah, Frank :ok:

Da bin ich aber platt. Ist ja gigantisch, was Du so treibst :respekt: .

Wenn Dir die "Kettenplage" zu übel wird, könnte man über CNC-Fräsen nachdenken.
Näheres dann über PN. :hand: :prost:

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Hut ab,

Grüsse aus dem Süden

Martin
GegenGifthilftGegengift(BAD)

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Realname: Frank

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51

Donnerstag, 10. März 2016, 13:00

Hi Martin,

danke, freut mich, dass es Dir gefällt.

Sollte ich an der Kette verzweifeln, dann melde ich mich bei Dir, danke. :hand:

VG
Frank
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52

Donnerstag, 10. März 2016, 14:16

Hallo Frank,

also das ist schon Wahnsinn. Ich find's auch super toll wie genau Du alles dokumentierst. Macht richtig Spass Deinen BB mitzuverfolgen!! Und ein goldenes Haendchen mit dem Fraesen!
Wuensch Dir weiterhin viel Geduld und Spass bei der Sache !

Andreas
http://balsamanufaktur.blogspot.com - www.facebook.com/balsamanufaktur

Gerade im Bau:
BMW 503 von 1957 (fast fertig)
vielleicht eine BMW Isetta ....

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53

Donnerstag, 10. März 2016, 18:00

Hi Andreas,

vielen Dank, es freut mich, dass Du dabei bleibst.

Geduld habe ich, der Spaßfaktor ist jedoch manchmal situationsabhängig ;)

VG
Frank
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54

Samstag, 14. Mai 2016, 18:41

So, ich bin wieder dazugekommen einige Kleinigkeiten (im wahrsten Sinn des Wortes) fertig zu stellen:

Update 11:

Das Thema war diesmal die Hinterachseinheit.

Das Einfachste war dabei die Hinterachse selbst. Lediglich ein Drehteil mit Gewinden auf beiden Seiten. Auf der linken Seite dann noch die
Anschlagbuchse für die Hinterachs-Justierung und die Achsmutter.

Die rechte Seite war jedoch sehr aufwändig. Auch bei diesem Teil habe ich mich gegen Löten einzelner Teile entschieden und die Achsführung
in der Hinterradschwinge aus einem Teil gefräst. Ich musste allerdings 2 Mal Ausschuss ertragen und erst das dritte Teil war ok :bang: . Diffizil war dabei der
Befestigungsflansch für den Bowdenzug für die Hinterradbremse. Der Flansch hat ein 1 mm Gewinde, den ich dann noch zur Durchführung der Bowdenzugseele
schlitzen musste.

Im Moment benötige ich noch nicht den kompletten Bowdenzug. Ich habe mir lediglich ein Musterstück gemacht um die Funktionalität zu testen.
Die Bowdenzugseele habe ich aus 0,2 mm Draht geflochten. Die Bowdenzughülle habe ich ebenfalls aus 0,2 mm Draht als Spirale gewickelt. Die Hülle habe ich
dann mit schwarzem Fimo hauchdünn umwickelt. Das wird mit der Zeit lufttrocken, bleibt aber flexibel.



Etwas fummelig war dann die Einstellschraube und die Kontermutter für die Bowdenzugeinstellung. Das Teil hat ein 1 mm Außengewinde,
einen Sechskant an einem Ende und eine 0,5 mm Bohrung um die Bowdenzugseele durchzuführen.







So, das war's für heute.
Schönes Wochenende.


Bis dann :wink:
Frank
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55

Sonntag, 22. Mai 2016, 15:27

Der totale Hammer .
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Gerade im Bau:
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56

Montag, 23. Mai 2016, 18:54

Hi Andreas,

danke, freut mich dass es Dir gefällt.

VG
Frank
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57

Donnerstag, 26. Mai 2016, 00:38

Hallo Frank :wink:

Bin neu hier dazu gekommen und bin echt beeindruckt von dem Werk was du bis jetzt erschaffen hast :!:


Also für mich als Anfänger wäre das zu viel für mich, deswegen großen :respekt: von mir :hand:


Hast du auch so ein Foto Vergleich vom original Getriebe deinem gebauten :?:

Also ich werde mit meiner VIP Karte Für Anfänger werde ich mich vor allen anderen in die VIP reihe setzen :baeh: und dir gespannt zu schauen :ok:
"Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter"
In Arbeit: Dodge Ram VTS Pickup,Tamiya Rally Mechaniker Set, Ferrari SA Aberta

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58

Samstag, 4. Juni 2016, 11:20

Hallo Manuel,

es freut mich , dass Du mit dabei bist.

Da ich wieder unterwegs war komme ich erst jetzt dazu zu antworten.

Bilder vom Originalgetriebe sind natürlich schwierig da dieses eingebaut ist. Aber ich glaube die beiden Bilder zeigen einige Aspekte.

Das erste Bild zeigt die Befestigung der Hinterachsschgwinge am Getriebe.




Das zweite Bild zeigt das Getriebe von unten mit der Befestigung am Rahmen.




Beim Bau bin ich zur Zeit wieder am Überlegen wie ich die Teile realisiern kann. Ich hoffe ich kann bald weiterberichten.

VG
Frank
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59

Samstag, 7. Januar 2017, 19:37

Zunächst wünsche ich allen die noch die Ausdauer aufbringen mal wieder bei mir vorbei zu schauen ein gutes neues Jahr. Hoffentlich habt ihr
noch Interesse am Baufortschritt.

Seit meinem letzten Update bin ich im Prinzip nicht mehr dazugekommen weiterzubauen. Ich musste mich um andere Dinge mit höherer Priorität
kümmern. Ich versuche die nächste Zeit wieder weiter zu bauen.

Eigentlich wollte ich an der Antriebseinheit weitermachen, aber nachdem ich mir vorgestern 3 meiner 0,5 mm Fräser beim Bau des Kettenrads
abgerissen habe und nun keine mehr verfügbar habe, muss das Kettenrad eben warten. Ich hatte die günstige Gelegenheit den Tank zu vermessen und ziehe den
Bau des Tanks nun eben vor.


Update 12:

Den Tank fertige ich aus 0,1 mm Messingblech. Im Prinzip ist es ein einfaches Bauteil. Die Arbeitsschritte umfassen das Zuschneiden der
Blechteile, biegen, falzen und löten.




Der Tank hat an der Oberseite die Einfüllöffnungen für Benzin und Öl. An der Unterseite sind die Gewindebuchsen für die beiden
Benzinhähne. Für heute stelle ich nur die beiden Bilder ein. Ich hoffe ich kann demnächst weitere Details zeigen.






So, das war's für heute.
Bis dann
Schönes Wochenende.

Frank :wink:
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60

Sonntag, 8. Januar 2017, 18:54

Update 13:

Ich konnte heute doch noch in meine Werkstatt und den Tank, abgesehen von der Lackierung, fertigstellen.

Glücklicherweise war die Arbeit relativ unproblematisch. Lediglich das Einlöten der beiden Stirndeckel
war ein bisschen ein Geduldsspiel, da beide nicht im rechten Winkel zur Wandung, sondern unter einem
Winkel eingebaut werden müssen.








BB73



Die nächsten Schritte beim Tank sind die beiden Benzinhähne, die Benzinleitungen und die Lackierung.

Das hat aber noch Zeit. Ich hoffe, dass ich nächste Wochen einen neuen Satz Fräser bekomme um mit dem Kettenrad
weiterzumachen.


So, das war's für heute.


Bis dann :wink:
Frank
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