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Sonntag, 4. Januar 2015, 23:20

H.M.S.Triton (1773) 1:48 Plank on Frame Cross Section

Hallo zusammen. :wink:

Wie bereits an anderer Stelle angekündigt, möchte ich hier nun den Bau des Querschnittmodells der H.M.S. Triton von 1773 starten.
Gleich vorweg, dieser Baubericht könnte u.U. sehr schnell wieder beeendet werden, sollte sich heraus stellen, dass meine Fähigkeiten oder mein Werkzeug zu schlecht für einen solchen Bau sind.

Was mich hierzu bewogen hat ist leicht erklärt und viele Gründe sprechen dafür.
Zum einen ist es eine sehr willkommene Abwechslung mal einfach nur nach Plänen zu bauen und nicht, wie bei meiner "Pearl" erst jedes Teil selbst zeichnen zu müssen.
Ausserdem möchte ich in Erfahrung bringen, wie oben erwähnt, ob meine Fähigkeiten und mein Werkzeug auch soetwas Anspruchsvollem gerecht wird.
Ein weiterer Grund ist, dass ich nun auch gerne mal plastisch verstehen möchte, wie so ein Rumpf in seiner Anatomie aufgebaut ist. Dies würde auch der "Pearl" wieder zugute kommen.
Bilder sind immer schön und gut. Kopfkino tut sein Übriges. Aber soetwas einmal selbst gebaut zu haben, ist schon etwas Anderes. Zumal man somit auch gleich viel besser die dahinter liegende Statik verstehen kann.
Einer der Hauptgründe und auch mit der Wichtigste hierfür ist mein grenzenloser Größenwahn... :whistling: :abhau:

Nun, eine Menge Kleinholz habe ich bereits zugeschnitten und erste Testbauten habe ich auch bereits gemacht.
Testbauten deshalb, weil ich erst noch herausfinden muss, wie ich am besten an die Sache heran gehe. Das ging gleich beim Kiel los - denn eine Sponung habe ich noch nie gemacht... :pinch:

Zu den Plänen sei noch gesagt, Diese stammen von der Nautical Research Guild auf Model Ship World.
Entstanden sind Sie bei einem Community Projekt. Als Resultat daraus, der Anspruch war, Pläne eines Echtspantmodells für Einsteiger zu entwickeln, wurden einige Bereiche leicht vereinfacht dargestellt.
So fehlen z.B. die Kalben und Laschungen an den Spanten völlig. Auch wurde die für britische Schiffe typische Spantenanordnung verworfen. Britische Schiffe hatten m.W.n. eine Anordnung von einem Doppelspant, gefolgt von zwei Einzelspanten.
Hier bei dem Modell der "Triton" wurden der Einfachheit halber ausschliesslich Doppelspanten verwendet.

Ob ich mich nun so genau an die Pläne halte oder es doch wieder wie Sinatra halte (I did it my way), kann ich zu diesem zeitpunkt noch nicht sagen.
Das werden die kommenden Tests zeigen.

Ich hoffe auf reges Interesse und auch auf Eure Mithilfe!
Denn sicher wird es auch hier wieder Hürden zu meistern geben. :roll:

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

2

Sonntag, 4. Januar 2015, 23:46

...ja was isn hier los?? unser power mickey kündigt son mega klopps an und keiner schreibt was, von wegen in der ersten reihe sitzen
und so......tststststst...da muss ich mich mit meiner meeeeega-erkältung vom sofa schälen und applaus spenden???? na wie auch immer.
ich sitze ganz vorne und die anderen....sitzen halt in der zweiten reihe........sehr geil mickey, sehr geil....hust, röchel.....muss jetzt wieder
inhalieren.....hust...nochmal hust....bin ja so krank.....

3

Montag, 5. Januar 2015, 00:32

1/48 ? .... Das wird tatsächlich riesig ! Mit Mast ?
Noch ist in der ersten Reihe Platz ... abonniert !

Wenn Du Lust hast schau mal hier rein wo es möglicherweise Fallstricke geben könnte ...
http://www.modellmarine.de/index.php?opt…y=183&Itemid=59
hilft vielleicht den eigenen Weg leichter zu finden ...
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus



"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

4

Montag, 5. Januar 2015, 00:48

Hallo ihr Beiden.

:schrei: Röler! www.ab-ins-bett.de !!! :schrei:
Dennoch danke für's teasern. :D

Markus, auch dir danke.
Den Baubericht von unserem Christian kenne ich natürlich. Danke für's raussuchen.
Christian hat da ja damals schon wunderbar Pionierarbeit geleistet.
Ein Mast ist in den Plänen nicht vorgesehen. Wie gesagt, die Pläne sollten Einsteigerfreundlich für Interessierte in Echtspantbauweise sein.

Eine Überlegung wäre das aber sicher wert. Der Querschnitt liegt ja nur 3 Spanten vom Großmast entfernt. Man müsse das Ganze also "nur" um 3 Spanten erweitern.
Ich gebe aber zu bedenken, dass so ein Querschnitt mit Mast dann auch einen weit größeren Platzbedarf hat. Ohne Mast liesse sich die Schnitte (juhuu, dann habe ich auch endlich eine Schnitte!!! :tanz: ) viel bequemer in der Wohnung unterbringen.

Wunderschöne Überleitung zu der Vermutung, dass das Teil riesig wird. Weit gefehlt meine Lieben!
Der Maßstab 1:48 ist zwar in der Tat riesig und auch entspannend - diese "Triton" von 1773 war aber nur eine 28er Fregatte.
Mein Probespant vermittelt, dass die Schnitte auch nicht mehr Platz weg nimmt, als z.B. eine Vase. "Schaaaaatz, muss die Vase da auf dem Beistelltisch stehen?!?" :abhau:

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

5

Montag, 5. Januar 2015, 00:51

Wenn es an etwas hapern sollte, dann möglicherweise am Werkzeug - nicht aber an Deinem Können.

Da sitz ich doch in der ersten Reihe mit an, auch wenn ich mich um den Platz prügeln muß.

:wink:


Günther
You never know where the edge is............`til you step over

6

Montag, 5. Januar 2015, 01:53

Reihesitzenauchoderso?
Gespannt: Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

Beiträge: 2 302

Realname: Johann

Wohnort: nähe Ingolstadt

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7

Montag, 5. Januar 2015, 04:53

Hallo Mickey,

ein echt interessantes Modellbauprojekt.
An was für ein Holz hast Du da gedacht?
Viele Grüße
Johann

Im Bau: Video - La Créole - Französische Korvette 1827

ZUM BAUBERICHT


8

Montag, 5. Januar 2015, 11:18

Hey cool. da setz ich mich dazu und gugge Dir alles ab :D
Das kann für mein Schiffi nur hilfreich sein.
lg Nadja
PS yay, Sponung muss ich mir auch noch Gedanken machen. Hab schon überlegt mir sone Proxxon Tischfräse zu holen aber teuer teuer :(
oder mit Dremel und Schablone oder oder ?(

9

Montag, 5. Januar 2015, 12:07

Hallo zusammen.

Günther, Schmidt, Johann und Nadja, auch Euch möchte ich hier begrüßen!

Johann, zu deiner Frage bzgl. dem verwendeten Holz. Wie bereits oben erwähnt, gehe ich noch davon aus, dass das ganze Projekt auch schnell wieder beendet werden könnte.
Die Schnitte bleibt also erstmal, nach wie vor, ein Test. Aus diesem Grund viel meine Wahl des Holzes auf ein eher Unkonventionelles.
Ich habe im Baumarkt mal ordentlich in den Stapel mit Buchen-Leimholz Regalbrettern gegriffen.



Solches Leimholz setzt sich aus lauter kleinen Reststücken zusammen. Daher ein äusserst günstiger Preis. Wir reden also von rund 3 € pro Regalbrett!
Günstigerweise sind die "Einzelteile" für uns Modellbauer mehr als ausreichen groß und bei einer Materialstärke von 180mm kommt meine kleine "Proxxon KS 230" Kreissäge auch mit 2 Schnitten durch.
Mit Buche vereinen sich also viele brauchbare Faktoren. Sehr günstig zu bekommen, Hartholz und gut zu bearbeiten.
Und, jetzt wo ich mir das eine Weile angeschaut habe, muss ich sagen, hässlich ist das auch nicht wirklich. Einzig die Maserung könnte man stellenweise bemängeln.
Das nehme ich aber gerne für diesen Test in Kauf.

Nadja, für eine Sponung gibt es diverse Möglichkeiten, Diese auszuarbeiten. Eine Tischfräse ist da schon wirklich schweres Gerät, nicht gerade günstig wenn nicht bereits vorhanden und auch nicht leicht zu handhaben.
Entgegen meinem üblichen Gusto habe ich für die Sponung sogar völlig auf Powertools verzichtet. :rolleyes:
Nicht, dass ich das nicht auch ausprobiert hätte...Bohrständer, Koordinatentisch und ein Kegelfräser sollten doch eigentlich das gewünschte Ergebnis liefern können.
Nun, bei mir jedenfalls nicht! Ob es nun daran liegt, dass der Borhständer zu beweglich ist, oder der Fräser zu fragil - bei mir ist der Fräser mit der feinen Spitze des Kegels immer wieder verlaufen sodass kein vernünftiges Ergebniss zu erzielen war.
Also weg von den Maschinen und an einen kleinen Stechbeitel gedacht. Diese gibt es auch mit einer V-Form. Da bei meiner Schnitte aber nur ein kleiner Teil des Kiels vorhanden ist und ich mir für die kurze Strecke nicht gleich einen V-Förmigen Stechbeitel kaufen wollte, habe ich mir einen Schaber gebastelt. Also ein Stück Holz mit einer Laufschiene für den Kiel versehen, quer zum Kiel eine Klinge ins Holz getrieben und schon konnte ich die Sponung stück für Stück aus dem Kiel heraus schaben.
Zum besseren Verständniss kann ich nachher noch Bilder nachreichen.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

10

Montag, 5. Januar 2015, 14:21

Hab grad geguggt. Für die Micromot Tischfräse gibts eh keine so kleinen Fräser, so ist Deine Lösung durchaus logisch und einfach.
LG Nadja

11

Montag, 5. Januar 2015, 18:34

Der Baubericht ist abboniert. Ich habe den Querschnitt vor einer gefühlten Ewigkeit als erstes Holzmodell auch auf dem Basteltisch gehabt.
Gruß Christian

in der Werft: HM Sloop Fly, 1776 - Maßstab 1/32, HM Cutter Cheerful, 1806 - Maßstab 1/48
auf dem Zeichenbrett: HM Cutter Alert, 1777 - Maßstab 1/32


"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

12

Montag, 5. Januar 2015, 21:16

Guten Abend zusammen.

Christian, freue mich, dass du auch dabei bist. ^^
Wirst mir sicher bei so Manchem noch gute Ratschläge geben können. Okay, das liegt wirklich schon eine Weile zurück...Anfang 2007. :whistling:

Kommen wir aber zum eigentlichen Bau!

Kiel, falscher Kiel und das Kielschwein:

Begonnen wurde mit dem Fertigen der Kielteile.
Anfürsich noch eine leichte Übung. Man muss nur die Vierkanthölzer auf Maß schneiden.

Anschliessend geht es schon etwas fordernder weiter. Die Sponung muss in den Kiel eingearbeitet werden.
Diese dient dazu, die unterste Planke der Bordwand sauber aufzunehmen und den Rumpf am Kiel abzuschliessen.

Hierzu habe ich mir eine sehr simple Lehre gefertigt und mit einer Klinge versehen.





In den rechtwinkligen Ausschnitt kann man nun den Kiel einlegen.
Zurvor habe ich die Skizze aus dem Plan ausgeschnitten und auf die Stirnseite des Kiels geklebt.



Die Klinge wurde so ausgerichtet, dass sie genau in die Sponung passt.



Der Rest ist Fleißarbeit. Den Kiel zu Beginn vorsichtig immer wieder an der Klinge vorbei ziehen sodass eine kleine Kerbe ensteht.
Nach einigen Malen, hat man bereits eine Furche welche man immer weiter ausarbeitet.
Ich möchte sagen, das ist ziemlich idiotensicher! Also genau richtig für mich!

Und schliesslich nach einger Zeit, sieht das Ganze dann so aus:





Puuuuh! Hab ich ja schon richtig Viel geschafft! :rolleyes:
Alle drei Teile sind bislang noch auf Überlänge. Lieber etwas zuviel als zu wenig, nicht wahr? (Mist! Schon 5 mal abgeschnitten und immernoch zu kurz! :whistling: )





Dies war übrigens der dritte Kiel, den ich gefertigt habe.
Der Erste war vom Fräser verunstaltet und völlig unbrauchbar. Beim Zweiten hatte ich die Klinge etwas zu tief eingestellt, wodurch die Sponung bei weitem zu groß wurde.
Aber der dritte Kiel sieht bislang gut aus.

Nadja, vom Prinzip her müsste das auch für dich brauchbar sein. Ich würde dir jedenfalls raten, es auf einen Versuch an einem Probestück ankommen zu lassen!
Es ist nicht wirklich viel Arbeit und auch die Kosten sind sehr überschaubar. Günstiger geht es wohl kaum. :huh:
Und somit lacht sicher auch wieder des Rölers Herz...der olle Schwabe! :lol:

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

Beiträge: 2 302

Realname: Johann

Wohnort: nähe Ingolstadt

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13

Montag, 5. Januar 2015, 21:53

Der Kiell sieht ja schon richtig profimäßig aus.
Wenn das so weiter geht, bekommen wir noch sehr schöne Details zu sehen.
Viele Grüße
Johann

Im Bau: Video - La Créole - Französische Korvette 1827

ZUM BAUBERICHT


14

Montag, 5. Januar 2015, 22:34

Der Kiel sieht gut aus.

Ich würde Dir allerdings empfehlen, Deine Holzwahl zu überdenken. Buche ist zwar ein schönes hartes Holz, sieht aber am Modell nicht wirklich prickeld aus. Birne oder ein anderes Obstbaumholz wirken deutlich besser.
Du steckst selbst in den kleinen Querschnitt einige Wochen und Monate an Arbeit rein. Da solltest Du am holz nicht sparen.
Gruß Christian

in der Werft: HM Sloop Fly, 1776 - Maßstab 1/32, HM Cutter Cheerful, 1806 - Maßstab 1/48
auf dem Zeichenbrett: HM Cutter Alert, 1777 - Maßstab 1/32


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15

Montag, 5. Januar 2015, 23:24

Johann, ich danke dir für das Lob!
Auch wenn das aktuell noch ne Menge Vorschusslorbeeren sind. ^^

Christian, auch dir danke ich!
Mit deinem Einwand zu meiner Wahl des Holzes hast du sicher Recht. Insbesondere im klassischen Schiffsmodellbau haben sich ja gewisse Hölzer mit gutem Grund etabliert.
Sei es aufgrund der Bearbeitbarkeit oder auch aufgrund der Optik. Mir ist bewusst, dass Buchsbaum, Birne und Nussbaum Idealhölzer sind. Auch Ahorn wird gern genommen. Und dann noch all die Exoten.

Worum es mir aber in aller erster Linie geht, ist die Konstruktion. Mein Ziel ist es, ein nach Möglichkeit genau gefertigtes Modell zu bauen.
Ich sehe das also mehr als technische Übung denn ein ästethisches Modell im eigentlichen Sinne.
Ich möchte versuchen, meine Werkzeuge auszureizen, meine Fähigkeiten zu fordern und auch nach Möglichkeit etwas über den Bau und die Anatomie von Schiffsrümpfen zu lernen.
Aus diesem Grund viel eben die Wahl auf Buche. Sie ist günstig, leicht zu bekommen, und hat für diesen Zweck hervorragende Eigenschaften.
Zugegeben, Buche sieht lang nicht so prickelnd aus wie Birne. Keine Frage! Ich kann aber gerne versuchen mit Beizen und Öl noch ein wenig Ästhetik heraus zu kitzeln. Okay? ^^
Na gut! Ich schau mal, dass ich hier und dort auch noch andere Hölzer unter mische.

An der Maserung kann ich natürlich nichts ändern aber das stört mich ehrlich gesagt nicht sonderlich. Auch wenn ich, wie du sagst, da mehrere Wochen oder gar Monate an Arbeit hinein stecke.
Wie immer vertrete ich hier das Motto: Der Weg ist das Ziel. Also eben die Arbeit an einem Modell. Das dann anschliessen ein Zierat oder gemeinhin ein Staubfänger hier herum steht, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

16

Montag, 5. Januar 2015, 23:44

Ach bevor ich's wieder vergesse...

Kann mir Jemand ein Zieheisen empfehlen?
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

17

Dienstag, 6. Januar 2015, 14:17

zieheisen fehlt mir auch. wenn Du nen Tip kriegst gib es mir bitte weiter Mickey. Mir ists wurscht was das kostet.
lg Nadja

18

Dienstag, 6. Januar 2015, 15:05

Mach ich. :ok:
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

19

Dienstag, 6. Januar 2015, 15:19

Mickey,

dann kannst Du Dich ja hier langsam warmlaufen. Ich rekonstruiere gerade den HM Cutter Alert, 1777, da ich im AotS Band einfach zu viele Ungereimtheiten gefunden habe, neu. Dann kannst Du die Übung an einem kompletten Schiff wiederholen :P
Gruß Christian

in der Werft: HM Sloop Fly, 1776 - Maßstab 1/32, HM Cutter Cheerful, 1806 - Maßstab 1/48
auf dem Zeichenbrett: HM Cutter Alert, 1777 - Maßstab 1/32


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20

Dienstag, 6. Januar 2015, 15:48

das mit der Lehre für die Sponung ist so simpel wie genial.
Im Übrigen fehlt der Hinweis für die Kinder: setzt euch ne Schutzbrille auf. Wer gleich auf einmal wegen Ungedult zu viel Sponung reissen will und die Klinge bricht ab, dann weint wieder jemand :(
Hinweis zwei: wer seine Currywurst mit zwei Bissen runter schafft, sollte hier auch vorsichtig sein: verschluckbare Kleinteile :D
lg Nadja

21

Dienstag, 6. Januar 2015, 15:58

Hallo ihr Beiden.

Nadja, also wenn du es schaffs eine solche Klinge beim Sponung kratzen zu zerbrechen, bin ich beeindruckt! 8|

Christian, klingt ja äusserst interessant!
Um ehrlich zu sein, schwingt der Gedanke, ein ganzes Schiff in Vollspant zu bauen bereits seit Ewigkeiten mit.
Allerdings habe ich ja auch noch die Baustelle bei der "Black Pearl" offen. Bevor ich mich also an ein solches Mammutprojekt heran wage, sollte und möchte ich zunächst die Werft komplett frei haben.

Nochmal an Alle: Hat denn Niemand eine Empfehlung für ein Zieheisen parat? ;(

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

22

Dienstag, 6. Januar 2015, 16:12

diese Trapezklingen können eigentlich nicht viel ab und Buche ist Hartholz.
Aber wenn schon Warnhinweise auf dem Ü-Ei stehen müssen, dann bitte ;)
War überdies auch mehr scherzhaft gemeint :)

PS ich müsste mich da erst anmelden um die preise zu sehen
http://www.dt-goldart.com/index.php?id=2…1e6056b7872cd8b

BP_Dirk

unregistriert

23

Dienstag, 6. Januar 2015, 17:20

Hey Mickey,

zunächst erst einmal wünsch ich Dir ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!


Mann, Du hast Dich ja schon so richtig auf "Holzscratch" eingeschossen.

Tolle Idee mit der Sponungsschablone! :respekt: Manchmal sind die Dinge doch so einfach, man muss nur drauf kommen. :ok:

Auch wenn ich mich vom Holzbau weitgehend verabschiedet habe, finde ich Dein Vorhaben recht interessant, und setze mich einfach mal dazu. Schon die Idee allein, mal eine Konstruktion in seinen Einzelteilen zu versuchen aufzubauen, und dabei gleichzeitig seine eigenen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Fertigkeiten auszutesten finde ich recht spannend.

Und wenn Du dann irgendwann das neu Gelernte an Deiner Pearl umsetzen kannst, war's diese Lehre auf jeden Fall wert.

Also weiter so, ich bleibe dran.

LG Dirk

24

Dienstag, 6. Januar 2015, 18:36

War überdies auch mehr scherzhaft gemeint :)

Weiß ich doch, Nadja! :)

Habe mir deinen Link bei dem Goldschmied angeschaut. Ist leider nur für Gewerbliche.

Dirk!
Schön auch dich hier zu sehen. :) Dir auch noch ein frohes Neues!
Freue mich, bei dir das Interesse geweckt zu haben.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

25

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:25

nur gewerbliche? blöd. dann such ich mal weiter

http://www.e-dohrmann.de/werkzeuge/stauc…zieheisen/rund/

26

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:51

Hallo Mickey,

hier bin ich aber auch auf jeden Fall dabei und schaue dir uber die Schultern. Tolles Projekt,was du dir da vorgenommen hast. Solch Überlegungen sind auch in meinem Kopf, aber ich stelle das noch ein wenig bei mir hinten an und sammle noch ein paar Erfahrungen.
An Werkzeug sollte es bei dir nicht scheitern. Wenn ich überlege, was die Kollegen vor 200 Jahren zur Verfügung hatten...
Und an deinen Fähigkeiten zweifelt auch keiner!
Ich habe für meine Brigg Helena auch zu Buche gegriffen. Der Ansatz war ähnlich zu deinem, somal bei mir Farbe auch noch eine Rolle gespielt hat. Für die Sichtbeplankung würde ich aber auch zu anderen Holzarten raten.

Gruß Jan

27

Dienstag, 6. Januar 2015, 20:35

Nadja, es liegt ja weniger an dem Suchen. Das bekomme ich ja auch noch hin! :D
Ich hatte nur die Hoffnung, dass hier Jemand bereits gute Erfahrungen mit einem speziellen Zieheisen gemacht hat und Dieses somit auch empfehlen kann.
Es läuft aber wohl darauf hinaus, dass ich mir irgendwo Eines auf Verdacht kaufen und selber Erfahrungen damit machen muss.

Jan, freue mich, dass du auch hier bist um mir über die Schulter zu schauen. :)
Was die Buche betrifft, so bin ich recht zuversichtlich, dass die Schnitte kein totaler ästhetischer Reinfall wird.
Okay, zu Farbe, im Sinne von deckenden Lacken oder Ähnlichem, werde ich nicht greifen. Dann könnte ich wohl gleich in Poly oder Sperrholz bauen.
Sichtbeplankung? Da ich ein Echtspantmodell baue wird es keine Zweitbeplankung geben. Zumal das bei der Schnitte auf den Stirnseiten auch recht blöd mit zwei Beplankungen aussehen würde, oder?

Übrigens habe ich aufgrund von Christians Bedenken gleich ein paar Tests mit Beizen gemacht. Dazu aber nachher noch mehr. ^^

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

28

Dienstag, 6. Januar 2015, 22:03

Guten Abend ihr Lieben.

Wie angekündigt hier also nun meine Tests zum beizen der Buche.

Ich muss sagen, dass meine Zuversicht sogar noch gestiegen ist. Bin aber auch richtig gespannt auf eurer Urteil!
Hier also ein paar Beispiele von links nach rechts:

Buche natur, Eiche hell, Eiche mittel, Eiche dunkel, Moorbraun.



Das Holz ist nur grob angeschliffen. Es wurde noch nichts poliert, geölt oder sonstwie veredelt. Einfach nur Buche wie aus dem Brett geschnitten und gebeizt.
Meinungen?

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

29

Dienstag, 6. Januar 2015, 22:11

EIche hell ür die Beplankung, Eiche mittel für das Spantgerüst könnte ich mir gut vorstellen.
Wenn Du hast schau mal nach einem hellen Holzton für die Decks
Gruß Christian

in der Werft: HM Sloop Fly, 1776 - Maßstab 1/32, HM Cutter Cheerful, 1806 - Maßstab 1/48
auf dem Zeichenbrett: HM Cutter Alert, 1777 - Maßstab 1/32


"Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

30

Dienstag, 6. Januar 2015, 22:25

rüster fehlt. hat ne schöne feinadrige maserung und ne schönere farbe als eiche. (vor allem hat eiche gerbstoffe und kann mit leim oder farbstoffen gern mal oxidieren also hässlich anlaufen.... je nach säure bis hin zum lila)
/klugscheiss.exe
eiche und buche glaub ich eignen sich von haus aus nicht, weil sie bei feuchtigkeitsänderungen in einem raum die grössten bewegungen machen. in der längsfaser wenig , aber in den quer und längsachsen der fasern gehn die ab. nennt man verziehen.
dann lieber drei sorten vogeltrittholz laminieren und das ganze dann mit mehrschichtigem beizeaufbau beizen.
da reisst und bewegt sich nix
aus einer tischlerplatte geschnittene buchenholzstücke... da kannst du zuguggen wie sich das verzieht, erst recht dann wenn du feuchtigkeit wie beize hinzugibst.

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