Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Samstag, 21. Juni 2014, 11:15

Frage an Euch Panzerexperten: Position der MGs an TPz Fuchs

Hallo Zusammen!

In naher Zukunft möchte ich mich dem Militärmodellbau widmen, darunter gehört auch der TPz Fuchs. Momentan betreibe ich Recherchearbeit und habe bisher noch kein vernünftiges Bild vom (echten) Dach gefunden, nur Draufsichten von Modellen. Darauf ist häufig zu sehen, dass sich die beiden MGs in Längsrichtung fast auf der gleichen Linie befinden. Ist das wirklich so? Das macht in meinen Augen doch überhaupt keinen Sinn, wenn sich der vordere Schütze in der unmittelbaren Visierlinie des hinteren befindet?



Ich bitte um Aufklärung

Alex

2

Samstag, 21. Juni 2014, 17:34

Hat sich erledigt. Hab grad selbst herausgefunden, dass die MGs auf Ringlafetten montiert sind. :bang:

Beiträge: 171

Realname: Tino

Wohnort: bei Altenburg

  • Nachricht senden

3

Montag, 23. Juni 2014, 01:33

Mittlerweile ist es auch üblich, ein MG an der Heckluke zu haben.

BP_Dirk

unregistriert

4

Montag, 23. Juni 2014, 20:35

Hallo Alex,

ist zwar nicht meine Baustelle hier, aber diese Frage kann ich Dir (nach 3 1/2 jahren Afghanistaneinsatz) beantworten.

Ein MG vordere Luke, und ein MG hinterste Luke (von vorn gesehen die rechte). Vorderes MG diente rundum zur allgemeinen "vorderen" Absicherung (180°), und hinteres MG diente rundum zur allgemeinen "hinteren" Absicherung (ebenfalls 180°) bei Patrouillenfahrten und Einsätzen (QRF). Dieses Absicherungssystem wurde auch allgemein im Kosovo so gehandhanbt. Bei Konvoifahrten wurden diese Fahrzeuge sozusagen als Geleitschutz oder Begleitfahrzeuge eingesetzt, und bei diesen Fahrten wurden die MG's zur Absicherung nach vorn, rechts und links eingesetzt (d.h. so wie Du sie eingezeichnet hast). Also, je nachdem was Du darstellen möchtest kannst Du die MG's einsetzen.

MfG Dirk

5

Montag, 23. Juni 2014, 21:48

Hallo Dirk und danke für die umfassende Antwort! :thumbsup:
Ich habe gleich die nächste Frage: Manche Füchse (zumindest ist es mir bisher nur da aufgefallen) haben gelb angesprühte Radmuttern. Was hat es damit auf sich? (Sorry, falls die Frage doof klingt, aber ich bin ein absoluter Anfänger).



Gruß

Alex

Beiträge: 171

Realname: Tino

Wohnort: bei Altenburg

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 25. Juni 2014, 23:52

Da bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass wir als Fahrer nicht an gelbe Muttern ran durften. Sprich, denen darf nur die Inst rumschrauben. Aber wie gesagt, nagel mich da nicht fest! Der rote Punkt auf der Nabe ist übrigens um dort Öllecks besser sehen zu können.

Beiträge: 8 877

Realname: Dominik

Wohnort: um Aachen - Tor zur Eifel - NRW

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 26. Juni 2014, 09:10

Nicht ganz richtig Tino.

die roten Markierungen kennzeichnen allgemein Schmierstellen. Sie finden sich an Ölmeßstab, Schmiernippel(abdeckungen, rot), Ölkontrollschrauben getriebe/Differenzial etc. und die Ablaßschrauben und Einfüllöffnungen bzw. Deckel der Schmierstoffe. Öl, Bremsflüssigkeit, Hydrauliköle - alles was schmiert!
Spieziell bei diesen Radnabenbaureihen ist noch ein roter Strich drauf, wie die Nabe stehen muss, um den Ölstand ornungsgemäß zu betsimmen ;) . Dazu noch die Kontrollschraube und Ablaßschraube.

Die gelben Markierungen kennzeichnen allgemein Gesicherte Schraubverbindungen. An den Rädern sollte nur ein kleiner Strich sein. Wenn sich eine Radmutter löst, reist der Sicherungslack. So kann der Kraftfahrer "schnell" den Festsitz der Radschrauben sehen.
Die gelben Markierung findet man auch auf versplinteten Schrauben an Lenkungsübertragungsteilen, Verschraubung der Antriebswellen.
Normalerweise werden sie oder sollen sogar (!) nicht so heftig angesprüht sein. Das machen nur Näpfe... :roll: ...weil das angesprühe mit Spraydosen nichts bringt. Angespühter Lack reißt nunmal nicht und das erkennt man einfach nicht, so wie es mit dem Pinsellack vorgesehen ist...dafür gibts nunmal eine dickflüssigeren Farbe, die den Zweck erfüllen...
Man findet den Sicherungslack auf den Radschrauben aber nicht immer!

Nachtrag:
hier bei Wiki erkennt man das auf der größten Auflösung, dazu dem Link folgen und die maximale Auflösung 3744x2496 anklicken:
>>>TPZ Fuchs<<<

8

Donnerstag, 26. Juni 2014, 10:47

Erneut vielen Dank für die umfassende Erklärung! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Werbung