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1

Donnerstag, 6. März 2014, 09:27

Segelfregatte H.M.S. Intervention M1:66

Guten Morgen erstmal :)

Hab mich zwar schon vorgestellt, aber ich sags nochmal :)
Ich heiße Thomas, bin 19 Jahre alt und möchte hier mein erstes Modell aus Holz bauen.

Werden soll es eine Segelfregatte im Maßstab 1:66 (ich weiß, das ist ein recht unüblicher Maßstab :P ).

Da
ich im Thema Segelschiffe ein totaler Frischling bin, und bisher nur
wenige seemännische Begriffe verstehe, würde ich mich freuen, wenn mir
der ein oder andere hier ein Paar Ratschläge geben könnte. :)
Ich
habe schon des Öfteren gelesen, dass man sich so gewisse Bücher aneignen
soll. Werde dies im Laufe der Zeit evtl. auch noch machen. :)

Nun zu meinem Schiff..

Ihr Name soll H.M.S. Intervention lauten und soll eine Segelfregatte mit 30 Kanonen werden.

Ich bin schon froh, dass ich mireinen Spantenriss, sowie eine Vorlage meines zukünftigen Rumpfes aneignen konnte.
Und
durch meinen Job (Technischer Zeichner) ist es mir möglich, schöne,
genaue und detailierte Vorlagen für meine Bauteile selbst zu entwerfen
:)

Die ersten Bilder folgen zugleich :)

2

Donnerstag, 6. März 2014, 09:33

hi thomas, schön, dass du zu uns gefunden hast und dann auch noch gleich so ein tolles und vor allem neues projekt vorstellst!
bin schon sehr gespannt, denn ich muss gestehen, dass mir die HMS intervention bislang komplett unbekannt war!
LG und stets gutes gelingen
der roland

3

Donnerstag, 6. März 2014, 10:10

Nunja, ich selbst bezweifle auch, dass es die H.M.S. Intervention jemals gegeben hat.^^

Sie soll eher eine Eigenkreation sein..

Hier seht ihr mal die ersten Bilder meiner Planungsphase:

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Dies ist die Vorlage, nach der mein Rumpf gebaut werden soll.

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Die einzelnen Spanten habe ich mit dem CAD-Programm dann übernommen und auf die richtige Größe (1:1) des Modells angepasst.

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Dies sind dann die ersten Bauteile für mein Schiff.

Die Teile sind genau so angeordnet, dass sie auf mein Brett (840x620x10mm) geradeso draufpassen :)
Da macht das Ausschneiden gleich noch viel mehr Spaß :P

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Und zu guter Letzt noch die Vorlage für mein Unterdeck (Kanonendeck) sowie für das Hauptdeck. Bitte berichtigt mich, wenn ich Fachbegriffe falsch anwende^^



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Könnt ihr mir Tipps geben, worauf ich beim Planen noch achten sollte?

Auf den Decks habe ich schon mal Löcher für die Masten sowie etwaige Bauteile vorgesehen.
(Steuerrad, Treppenläufe, Treppenaufgang vom Kanonendeck, Ladeluken...)

4

Donnerstag, 6. März 2014, 10:56

Zitat

Könnt ihr mir Tipps geben, worauf ich beim Planen noch achten sollte?

plane auch zu improvisieren bzw es im notfall zu können.
;)

5

Donnerstag, 6. März 2014, 11:09

Meine Planungen haben sich bisher nur auf den Rumpf begrenzt.

Da ich überhaupt nicht einschätzen kann/konnte, wie weit mein Projekt von Erfolg gekrönt sein wird, bin ich hier eher der Schritt für Schritt - Denker.

Wenn erstmal die Spanten stehen und meine Decks reinpassen, dann denk und plane ich wieder weiter ;)

Weiß noch nicht, wie ich das Heck mit der Galerie dann bauen soll.. Hab mir aber auch noch keine richtigen Gedanken gemacht.

Wie würdet ihr die Beplankung machen?

Ich habe bisher nur ein 4mm starkes Sperrholzbrett zur Verfügung :P

Recht biegsam wird dies, glaube ich, nicht sein :idee:

6

Donnerstag, 6. März 2014, 11:24

ich habe die erstbeplankng mit kiefernleisten 5 x 1 x 100 mm gemacht
https://www.architekturbedarf.de/index.p…e_1_x_5_mm.html
und dann mit elsbeere furnier 0,6mm
http://www.vs-furniere.de/index.php?id=18
zweibeplankt! das ergebnis hast du in meinem BB evtl schon gesehen!
LG der roland

Beiträge: 1 713

Realname: Matthias

Wohnort: Schwetzingen, Baden-Württemberg

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7

Donnerstag, 6. März 2014, 12:42

Eine Frage zu Deinem Plan: Bist Du Dir sicher, dass Du solche Halbspanten herstellen möchtest. Ich glaube wenn Du sie aus einem Stück machen würdest, würdest Du es, sowohl was Stabilität betrifft, wie auch vom Ausrichten her, Dir wesentlich einfacher machen.
Einfach mal machen! Könnte ja gut werden.


Fertig:
H.M.S. Prince 1670 , Millenium Falcon von mpc

Im Bau:
Soleil Royal Holzmodell 1:140

8

Donnerstag, 6. März 2014, 12:50

Dem Beitrag meines Namensvetters (Leimprinz) kann ich nur beipflichten. Es ist absolut wichtig, daß beide Spantenhälften genau rechtwinklig zum Kiel stehen. Das ist mit einteiligen Spanten deutlich einfacher.
Viele Grüße,
Matthias

9

Donnerstag, 6. März 2014, 13:22

Hallo,

ja ich weiß. Es war auch ursprünglich geplant, alle Spanten einteilig zu machen..

Jedoch bräuchte ich dafür mindestens noch einmal so eine große Platte, die Spante selber wäre nicht gerade leichter auszusägen und es geht einfach viel Holz drauf.

Ich denke, dass man das Holzbrett nicht effektiver verwerten hätte können^^

Die Spanten werden dann nachher immer paarweise zusammengenagelt und bilden danach ein festes Bauteil.
4 Spanten stehen schon. Wichtig zu beachten ist, dass die Laschen sauber ausgesägt werden..

Ich stelle die nächsten Tage mal Bilder davon rein :ok:

10

Donnerstag, 6. März 2014, 13:45

Hier ein kleines Schema, wie ich die Spanten verbinde:


Die Laschen werden dann mit dem Tacker bzw. mit kleine Stifte verbunden.

Stelle davon auch mal echte Bilder rein ;)

11

Donnerstag, 6. März 2014, 13:56

Hallo,
über die Überblattung würde ich noch auf beide Seiten eine Leiste leimen. Das würde die Stabilität des Spants deutlich verbessern.
Viele Grüße,
Matthias

12

Donnerstag, 6. März 2014, 14:00

Musste ich bei der zweiten Spante schon machen, da ich die Laschen falsch geschnitten hatte :bang:

Erhöht die Stabilität um Längen, jedoch reicht es so im Normalfall auch :)

Ich schneide erstmal alle Spanten aus und nagel sie so zusammen. Danach kann ich immernoch entscheiden, ob ich Leisten dran mache oder nicht :)

13

Donnerstag, 6. März 2014, 14:31

Sieht spannend aus.
Aber hier handelt es sich nicht um ein englisches Kriegsschiff sondern um eine HANDELSfregatte aus der Architectura Navalis Mercatoria.
Wenn du eine englische Kriegsfregatte haben willst musst du im NMM gucken.
http://collections.rmg.co.uk/
Einfach in die Suchmaschine de den Namen einer X-beliebigen Fregatte gleicher Grösse mit Baujahr (OHNE dem HMS davor!!!) eingeben oder nur unter "Ship Plans" suchen.
Wenn du ein englisches Handelsschiff willst musst du aber länger suchen, da gibt es meines Wissens nach wenn dann nur ganz wenig.
Hier noch zu den Plänen im NMM:

http://collections.rmg.co.uk/collections…e=subject-90352

franz. Prise Magicienne (1781)
http://collections.rmg.co.uk/collections/objects/82924.html

Zwar eine 44Kanonenfregatte, aber trotzdem Dolphin (1781)
http://collections.rmg.co.uk/collections/objects/81997.html

Imperieuse (franz Prise) (1793)
http://collections.rmg.co.uk/collections/objects/81954.html

franz. (?) Fregatte (1804)
http://collections.rmg.co.uk/collections/objects/82385.html

Forte (1817)
http://collections.rmg.co.uk/collections/objects/82211.html

Triton (1796)
http://collections.rmg.co.uk/collections/objects/66550.html

Leider gab es wenig engische 32-, 36- oder 38Kanonenfregatten. 30 gab es garnicht, aber ich nehme an dass du ein Kriegsschiff suchst da Handelsschiffe nicht in Kanonen, sondern in Tonnen klazifiziert werden.
Hoffe dass ich dir eine Anregung geben konnte.
lg
hms

14

Donnerstag, 6. März 2014, 15:15

Uff, oha^^
Hast du dies nur am Aufbau des Rumpfes erkannt?
Oder kam dir einfach die Zeichnung bekannt vor :P

Jaa.. so schnell tritt man ins Fettnäpfchen :D

Aber mir geht es bei meinem ersten Modell eigentlich gar nicht darum, dass ich ein Schiff aus der Realität nachbaue. Dass wäre meiner Ansicht nach noch ne Latte zu hoch für mich.

Zudem bin ich froh, dass ich zumindest ne Fregatte von nem Linienschiff unterscheiden kann. (Glaub ich zumindest :P)

Ich möchte zu aller erst einfach mal ein Schiff bauen, bei dem ich meine Fähigkeiten testen kann und, sollte es klappen, mit dem ich meine eigenen Geschichten schreiben kann :)

Mir ist jetzt zumindest noch theoretisch egal, ob es den Rumpf einer Handelsfregatte und die Segel eines Linienschiffs hat.
Aber ich danke dir, dass du mich aufgeklärt hast :)

Hatten dann nur die englischen Kriegsschiffe ein HMS vorm Namen?

Wie wurden denn die Handelsschiffe bezeichnet?

Jetzt bau ich erstmal den Rumpf, vielleicht wirds ja noch ne Handelsfregatte :P

15

Donnerstag, 6. März 2014, 15:22

Hast du dies nur am Aufbau des Rumpfes erkannt?

Tja unser Milton hat nicht umsonst ein HMS im Namen ;)

Ich freu mich auch auf deinen BB und wünsche dir viel Erfolg bei deinem Erstlingswerk :ok:

LG :wink:
Marcel

16

Donnerstag, 6. März 2014, 15:34

Zitat

Tja unser Milton hat nicht umsonst ein HMS im Namen ;)
Stimmt, da hast du Recht ;)

Ich danke dir und versuch, nen guten Bericht zu liefern :)

17

Donnerstag, 6. März 2014, 15:50

Uff, oha^^
Hast du dies nur am Aufbau des Rumpfes erkannt?
Oder kam dir einfach die Zeichnung bekannt vor :P

Beides;-)
Ich habe das Buch wo die Zeichnung drinn ist. Ausserdem weiss ich dass die Kriegsmarinen normalerweise keine Schiffe mit einem einzigen Kanonendeck aber mit Balkon und 2 Fensterreihen im Heck bauten. Das war den Leuten zu "unproportional" im Gegensatz zur Grösse. Bei Handelsschiffen hat man das gemacht weil Handelsschiffe nicht so viele Kanonen hatten. Ausserdem wurden die Kanonen der Handelsschiffe oft so zugestellt dass die unbenutzbar waren. Das heisst dass die nur da waren um den Piraten Angst zu machen. Ausserdem reicht es ja gegen die allermeisten Piraten aus wenn man nur ein paar wenige Kanonen schiessbereit macht.
Jaa.. so schnell tritt man ins Fettnäpfchen :D
Nö;-) Erzähl einfach jedem dass dieses Schiff im Krieg einer kontinentalen Handelsflotte gestolen wurde (war ja so üblich) und nun englisch geworden ist.
Aber mir geht es bei meinem ersten Modell eigentlich gar nicht darum, dass ich ein Schiff aus der Realität nachbaue. Dass wäre meiner Ansicht nach noch ne Latte zu hoch für mich.
Musst du auch nicht;-) Aber das kannst du auch mit dem Plan machen. Ausserdem könntest du auch ein "wahrscheinliches" (ohne kontretem Vorbild aber trotzdem vorstellbar) Modell bauen.
Zudem bin ich froh, dass ich zumindest ne Fregatte von nem Linienschiff unterscheiden kann. (Glaub ich zumindest :P)
Unterschätz diese Fähigkeit nicht! Ich dachte auch erst dass es ganz einfach sei...bis ich bemerkte dass dieser Begriff im Laufe der Geschichte vollkommen unterschiedlich benutzt wurde.

Mir ist jetzt zumindest noch theoretisch egal, ob es den Rumpf einer Handelsfregatte und die Segel eines Linienschiffs hat.
Hä wieso? Eigentlich sind Fregatten und Linienschiffe gleich getakelt. Nur in manchen kleinen Details unterscheideten die Takelagen sich, und natürlich in den Proportionen.
Hatten dann nur die englischen Kriegsschiffe ein HMS vorm Namen?
Ja. Ich glaube das war dann fest mit im Namen drinn seit dem Ende des 17. Jahrhunderts (?) oder so. Auf dem Heck stand das nicht drauf, aber Schiffe des Königs wurden immer so genannt um von anderen Schiffen unterschieden werden zu können.

Wie wurden denn die Handelsschiffe bezeichnet?
Die gehörten meist ganz unterschiedlichen Leuten, oft Privatleuten oder grossen Firmen wie der englischen East India Trading Company. Die wurden natürlich nicht als königliche Schiffe bezeichnet.
Jetzt bau ich erstmal den Rumpf, vielleicht wirds ja noch ne Handelsfregatte :P
Aber Achtung! Selsbt auf einem Handelsschiff stand kein Fass rum! Die waren alle fest vertäut..überall...so dass man nirgenswo mehr hinkam...

Hoffe dass ich dir helfen konnte.
lg
hms

18

Donnerstag, 6. März 2014, 16:20

Okay..^^

Heißt also, wir bauen hier eine Handelsfregatte der East India Trading Company, welche von den Engländern gekapert wurde :)

Ooooder.... wir bauen eine vermeintliche Handelsfregatte der Briten, welche ausschließlich für militärische Zwecke genutzt wird. Sie rückt immer in einem Verband mit mehreren Kriegsfregatten und Linienschiffen aus, welche auf die Piratenjagd in der Karibik und in den heimischen Gewässer spezialisiert sind. Dabei fährt die Intervention immer mit reichlich Abstand vor dem Rest der Schiffe, um als Handelsfregatte getarnt, feindliche Schiffe anzulocken, ihnen die Chance zur Kapitulation zu geben oder später den großen Schiffen dem Fraß vorzuwerfen :P

Heißt es muss ein schnelles und wendiges Schiff sein :smilie:

Wär dies im Rahmen der Möglichkeit oder geht meine Fantasie bisschen mit mir durch? :P

Denn wenn das Schiff seine eigene Geschichte, seinen eigenen Hintergrund hat, macht es gleich vieeeel mehr Spaß, daran zu bauen. Damit bekommt das Schiff seine Persönlichkeit :)


Zudem nehme ich meine Behauptung zurück, den Unterschied zwischen Fregatten und Linienschiffen zu kennen und sehe, dass ich noch viel über die Takelage lernen muss :)


Aber das wird schon noch :) Bin da sehr optimistisch :P

19

Donnerstag, 6. März 2014, 18:15

Ich glaube dass ich mich unklar ausgedrückt habe. Die Engländer hatten auch Handelsschiffe, aber die gehörten eben nicht der Royal Navy. Aber die Royal Navy musste diese Handelsschiffe oft beschützen, obwohl die meistens Handelsgeselschaften gehörten die aber für die englische Wirtschaft ganz wichtig waren.
Und der Plan ist der einer schwedischen Fregatte.
Das könnte heissen dass die Engländer die schwedische Fregatte erobert haben und anschliessend zum Kriegsschiff umgebaut haben. Das kam tatsächlich vor! Da wurden teilweise ins untere Deck pforten reingebrochen damit das Schiff dann als 64-Kanonschiff benutzt werden konnte.
Oder die Royal Navy hat das Schiff dann der englischen East India Trading Compagnie übergeben.
Wär dies im Rahmen der Möglichkeit oder geht meine Fantasie bisschen mit mir durch? :P
Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass die englische Marine sowas nötig hatte. Aber theoretisch müsste sowas möglich sein. Es gab ja auch Piraten die Flaggen fälschten oder ihre Schiffe von beiden Seiten unterschiedlich zur Fälschung angestrichen haben.
Aber ob die Engländer sowas jemals gemacht hätten?
lg
hms

20

Freitag, 7. März 2014, 07:29

Gut :)

Dann haben wir hier eine kürzlich gekaperte schwedische Handelsfregatte, welche nun der britischen Krone unterstellt ist. :ok:

So, nun aber zum eigentlichen:

Der Kiel, sowie die ersten Spanten sind schon ausgesägt und provisorisch montiert.
Bilder kann ich frühestens morgen hochladen..

Für die Decks habe ich 4mm starke Sperrholzplatten vorgesehen. Mein bisheriger Plan wäre die einzelnen Planken dann dort einzuritzen und die Platte zum Schluss anzumalen. Obs funktioniert ist fraglich.
Wie baut ihr im Normalfall eure Decks?

21

Freitag, 7. März 2014, 12:57

Interessant :-)

Frage zur Technik: Warum machst du die Spanten nicht am Stück? Durch die Klebung in der Mitte bekommst du schnell eine Ungenauigkeit an den oberen Enden der Spanten rein, die sich bös rächen kann und mehr ärgert als der Materialverbrauch. Da musst du beim Leimen extrem aufpassen.

Gruß, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



Feinste Ätzteile für HMS Victory 1:100
http://www.dafinismus.de

22

Freitag, 7. März 2014, 13:05

Nunja, ich bin bisher sehr zufrieden mit meiner Variante...

Da es sowieso Ungenauigkeiten, auch beim Aussägen gibt, werde ich es einfach so weiterführen. Mal schauen obs funktioniert.

Zum Schluss, wenn alle Spanten stehen und etwas nicht passt, dann wirds einfach passend gemacht. So laut meiner Theorie xD

Hofftl komm ich heut noch zum Bauen, dann mach ich gleich Bilder davon. :)

23

Freitag, 7. März 2014, 16:46

Hi Thomas,
da Du offensichtlich mit dem Material sparsam umgehen möchtest ( oder mußt ? )
könntest Du ja aus den vorhandenen Holzresten ( oder Pappe ) exakte Abstandshalter für jeden Spant in Höhe der Decks schneiden.
Ist nur ein wenig mehr Arbeit.

Diese könntest Du dann während der Montage Deiner Spanten vorübergehend einsetzen und erst später, zB zur Decksmontage, wieder entfernen.
So könntest Du mit geringem Aufwand einigermaßen sicherstellen, daß die Spanten auch am oberen Ende die vorgesehene Form und Abstand beibehalten ...
denn wenn das in Höhe der Reeling mal durcheinandereiert bekommst Du es selten wieder gerade.

Bei manchen Spanten habe ich den Eindruck, daß sie sich dort befinden wo später Stückpforten vorgesehen sind ... ?
diese könntest Du ja noch nach Bedarf verschieben bzw neu planen ...
in vielen Kits sind aus diesem Grund die Spanten nicht im exakt gleichen Abstand sondern auf weitere Einbauten abgestimmt

Möchtest Du später Querbalken an vorhandenen Spanten montieren ?
Evtl. im Zusammenhang mit den Decksöffnungen an denen die Balken ja nicht nach Belieben zerschnitten werden können ...
auch dafür könntest Du jetzt schon Aufnahmen in den Spanten vorsehen ....
später kommst Du deutlich schlechter ran ..
schau mal in den Pearl Bauberichten wie dort die Spanten für sowas vorgerichtet sind.

Wenn möglich solltest Du jetzt schon die Spanten an den Stückpforten ausrichten ...
und die Querbalken und Decksöffnungen, sowie die Plankenanordnung gegenseitig aneinander ausrichten ...
Dein CAD ermöglicht es Dir ja alle diese Elemente, vielleicht nicht komplett , aber weitgehend aufeinander abzustimmen
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus



"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

24

Montag, 10. März 2014, 08:02

Guten Morgen allerseits :)

Hier seht ihr endlich meine ersten Bilder vom Schiff!



Das ist der Kiel (?) den ich als erstes Bauteil ausgesägt habe. Abmessungen: 720x165mm
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Hier die erste zweiteilige Spante vor dem Zusammenbau.
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Hier die Spante nachdem ich sie zusammengenagelt habe. mir 4 Stifte hält sie eigentlich sehr gut. Da ich die Laschen nicht ganz genau auf 5mm Stärke sägen konnte, ist das Bauteil nach dem Zusammenbau meist breiter als die erforderlichen 10mm. Abhilfe schaffe ich damit, indem ich sie im Schraubstock presse :)
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Hier Bilder der Stifte, die ich verwende. Ganz schön klein die Dinger^^
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Die ersten Spanten stehen schon! Hab sie aber nur mal aufgesteckt. Geleimt werden sie erst, wenn ich alle Spanten fertig habe, und die Decks auch richtig passen.
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Jaja, der erste Fehler.. Hatte bei dieser Spanten einmal die falsche Lasche abgeschnitten.. Das abgesägte Teil hab ich wieder angenagelt und Die Spante mit 2 länglichen Hölzchen verstärkt. Die Stabilität erhöht sich dadurch ungemein, wobei aber die herkömmliche Variante auch ausreichen sollte...
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Draufsicht der stärkeren und einer normalen Spante. Leider sind meine Bilder bisschen sehr hell geworden.. Warn auch schöne Tage draußen ^^
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Hat jemand noch irgendwelche Tipps oder etwas zu beanstanden? Bitte sagt mir eure Meinung :)

MfG Vasco Da Bama

25

Montag, 10. März 2014, 08:21

moin thomas,
ich hoffe, dass du die spanten wirklich bombenfest verkleben kannst! sobald es ans straken geht, entstehen relativ grosse kräfte!
wenn dann die spanten nachgeben bzw sich verbiegen, wird's haarig!
LG der roland

26

Montag, 10. März 2014, 08:37

Mein Plan ist, erst einmal alle Spanten auszuschneiden und zusammenzubauen.

Dann werde ich überprüfen, ob sie alle passen, und ob sie mit meinen Decks kompatibel sind.

Es werden bestimmt noch einige Änderungen ausstehen, da ich als Laie nicht alles berücksichtigen kann :P

Mögicherweise verstärke ich meine Spanten dann trotzdem noch mit kleinen Leisten und setze auch noch Distanzstücke zwischen meine Spanten.

Dann wird das hoffentlich schon klappen ;)

27

Montag, 10. März 2014, 09:05

hört sich gut an!!! ;)

Beiträge: 1 713

Realname: Matthias

Wohnort: Schwetzingen, Baden-Württemberg

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28

Montag, 10. März 2014, 18:14

Ich verstehe nur nicht, warum Du Dir den ganzen Ärger, die Mehrarbeit und eventuelle Stabilitätsprobleme mit den zweiteiligen Spanten antust, wenn es mit einteiligen so viel einfacher wäre :nixweis:
Einfach mal machen! Könnte ja gut werden.


Fertig:
H.M.S. Prince 1670 , Millenium Falcon von mpc

Im Bau:
Soleil Royal Holzmodell 1:140

29

Montag, 10. März 2014, 19:50

Hier die Spante nachdem ich sie zusammengenagelt habe. mir 4 Stifte hält sie eigentlich sehr gut.
Ich befürchte nur, eigentlich sehr gut ist immer noch nicht gut genug. 1mm-Nägelchen in Sperrholz....??????
Wenn ich mir Deine Überblattungen der Spanten so ansehe, kann ich Dir nur Rolands Methode ans Herz legen, nachzulesen in dessen auch sonst sehr empfehlenwerten Bauberichts der "Sovereign of the Seas". Denn wenn die Spanten nicht alle sauber im rechten Winkel zum Kiel stehen, wirst Du Dir beim Beplanken nicht nur einmal wünschen, nicht am Sperrholz gespart zu haben.
Viele Grüße,
Matthias

30

Montag, 10. März 2014, 23:42

Ich werd die Spanten nochmal mit Leisten verstärken und mehrere Distanzstücke zwischen den Spanten vorsehen.

Zudem werden die Spanten ja auch durch die Decks in Position gehalten.

Ich werds einfach mal so probieren und lass mich zum Schluß gern eines Besseren belehren ;)

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