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Sonntag, 5. Januar 2014, 13:16

Chinese FC-1 "Fierce Dragon" - JF-17 Thunder - 1:48 Trumpeter

Hallo liebe Freunde!

Wie angekündigt möchte ich hier nun den Bau und vor allem die Lackierung meines neuen Modells vorstellen. Es handelt sich dabei um die "Chinesische F-5"; die FC-1 Fierce Dragon bzw. JF-17 Thunder. Das Ding kommt aus China und wird nur von Pakistan geflogen. Die FC-1 besticht durch Ähnlichkeit mit der F-5.

Der Bausatz ist von Trumpeter. Dieser ist wundervoll und schon für 15€ zu haben.

Ich mache diesen Baubericht in einem etwas anderen Stil als die davor, das hier wird (augrund gehäufter Anfragen, auch per PN) eher ein Tutorial als ein bloßer Bericht über Baufortschritte.


Werfen wir also einen Blick auf die Schachtel! Das ist eine der Bemalungsvarianten, ich nehm aber eine andere, da ich nicht so auf Kirmesflieger stehe.



Ein Blick auf die Rumpfhälfte verspricht Detaillierungen vom feinsten.










Die beigelegten Fotoätzteile.



Farbige Bemalungsblätter mitsamt Decals.



Und diese Version nehme ich, die normale Pakistanische.



Also ran ans Werk! Der Sitz wollte unbedingt gebaut werden. Mit Grau grundieren.



Mit der Airbrush lackieren. Alle Teile, die größer als 1cm sind und hinterher einsehbar sind, sollten mit der Airbrush gelackt werden. Die Farbe war Revells Aqua Schwarz Matt. Für den räumlichen Effekt ein Trockenmalen durchführen. Hierzu einen Pinsel in helle Farbe tunken und solange abrubbeln, bis nur noch wenig Farbe dran ist. Anschließend über den Sitz pinseln, die Farbe sammelt sich auf den Kanten und Erhebungen. Den Effekt bei Sitzen und im Cockpit ruhig etwas stärker ausführen, da die Stellen hinterher im dunkeln liegen. Detailbemalungen mit dem Pinsel und Enamelfarbe machen. Für das Kissen wurde Revells "Dunkelgrün RAF" verwendet. Kleine Ungenauigkeiten, wie der grüne Fleck vorne rechts, mit der schwarzen Grundfarbe per Pinsel korrigieren.



Fotoätzteile vor dem Einbau zurechtbiegen und lackieren. Ätzteile werden mit Sekundenkleber angeklebt. Die Schnallen sind nachträglich mit Aluminium bemalt worden. Superfeinen Pinsel benutzen. Hier folgen noch Nacharbeiten. Wie wärs mal mit Blau? ;)


Das wars erstmal, weitere Fortschritte dann morgen!

MfG, Robin
:doof:

2

Sonntag, 5. Januar 2014, 19:24

da bin ich wieder :wink:
ahhh die Fierce Dragon ^^
wenn der 48er BS so gut ist wie der 72 ist er ziemlich gut :)
Der Sitz schaut schon sehr gut aus
lg Lukas
Liebe Grüße, Lukas

nur 1/72:

im Bau:

Buccaneer S Mk.2B


3

Sonntag, 5. Januar 2014, 20:27

Gefällt mir super dein Bericht. Auch wenn mich das Modell selbst erstmal nicht interessiert, bleibe ich dran.
Alleine deine Beschreibung zum trocken Malen für den Sitz ist für mich schon lehrreich! Das kann ich bestimmt bald gebrauchen.

MfG
Martin

4

Montag, 6. Januar 2014, 10:26

Lukas!!! Da bist du ja wieder!! :party: :hand: Irgendwie hast du gefehlt, in der Bande.

@Martin: Das freut mich sehr! Das soll ja auch das Ziel des BBs sein; anstatt nur über Baufortschritte zu berichten mache ich wegen vielen Nachfragen eine Art Tutorial über meine Methoden.

Es ging ein wenig weiter mit dem Bau des Cockpits.


Die Cockpitwanne in Grau lackieren. Die Farbe erstmal eine halbe Stunde trocknen lassen, danach werden die Instrumentenpaneele, die hinterher schwarz sein sollen, abgeklebt und schwarz gelackt.



Das sieht wesentlich besser aus als das Decal



Anschließend werden andere Kleinigkeiten mit dem Pinsel bemalt. Hierfür bestenfalls dickflüssigere Acrylfarbe nehmen, da man es so besser kontrollieren kann.



Die eigentlichen Decals als Vorlage für die Knopfbemalung nehmen.



Ich benutzte eine Zirkelspitze zum Lackieren der Knöpfe. Auch hier möglichst dickflüssige Farbe verwenden.



Anschließend braucht das Cockpit noch etwas Plastizität. Hierbei wende ich die "Washing"-Technik an. Man nehme stinknormale Ölfarben, diese hier sind von ALDI.



Diese verdünnt man dann mit Feuerzeugbenzin oder Terpentinersatz. TerpErs kriegt man im Baumarkt, etwa 5€ kostet der Kanister. Die Verdünnung ist abhängig vom Zweck und auch vom Flieger und dessen Verdreckung. Man muss einfach ein Gefühl dafür bekommen.



Dann führe ich ein "Pinwash" durch; man nehme einen feinen Pinsel und trage die Ölbrühe nur an den Stellen auf, wo sie auch hingehört. AUF KEINEN FALL bei einer ungeklarlackten Oberfläche alles einpinseln.



Eine kleine Probe mit dem Sitz...



Die vordere Anzeigentafel schwarz lackieren, und die Knöpfe an den Bildschirmen wieder mit der Zirkelspitze bemalen. Die Decals für die Bildschirme auftragen. Für den Glaseffekt dick Klarlack draufpappen.



Das hat Trumpeter sehr gut gemacht: Sonnenblenden und HUD-Halterungen aus fotogeätzten Teilen.



Das Cockpit dann einkleben. Die Rumpfhälften passen wie geschmiert. Keine Spalte sind zu erkennen.



So, das wars erstmal wieder von mir. Demnächst geht's weiter!
MfG, Robin
:doof:

5

Montag, 6. Januar 2014, 17:27

Demnächst ist jetzt!

Die Rumpfteile haben mittlerweile geheiratet. Zum Zusammendrücken am besten mit Wäscheklammern o.Ä. fixieren.



Die Fahrwerksschächte wurden in Grau gelackt und auch schon gewasht.



Sieht auch gut aus, dennoch gibt's ein paar Stellen wos hapert.







Diesen Grat AUF KEINEN FALL ENTFERNEN! Dieser ist kein produktionsbedingter Fehler, sondern eine Sprengnaht in der Kanzelhaube.



Dann gings an die Soundmachine. Es ist immer schwer die Farbe der Düse zu treffen. Hier mal ein Bild vom Original.



Ich habs versucht, das ist dabei rausgekommen. Leider konnte ich es nur unter dem Dämmerlicht draußen fotografieren, da Lampen den Effekt verfälschen. Ich reiche noch bessere Bilder vom Nozzle nach. Benutzt wurden diverse Alcladfarben.



Das Spielkind in mir hat gerade Paint neu für sich entdeckt... :roll: :D



Bis zum nächsten Update,
MfG, Robin
:doof:

Beiträge: 3 360

Realname: Daniel

Wohnort: Traun, Österreich

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6

Montag, 6. Januar 2014, 18:04

Hi Robin.

Gefällt mir gut bisher, das Cockpit ist dir gut gelungen. Am Sitz sind zwar ein paar kleine Farbpatzer, aber was solls :whistling:


Diesen Grat AUF KEINEN FALL ENTFERNEN! Dieser ist kein produktionsbedingter Fehler, sondern eine Sprengnaht in der Kanzelhaube.

Wieder nichts zum Üben :D


Gruß
Daniel
ALFA ROMEO - Geschmack macht einsam!


de hampi

unregistriert

7

Montag, 6. Januar 2014, 18:12

Da setzt sich der Hampi mal dabei...
Mich Interessiert Deine Bauweise auch...

Gruß Sven

8

Montag, 6. Januar 2014, 20:21

Hey, ich bin auch dabei! Ich habe die Kiste hier auch noch unter ´nem Stapel anderer ungebauter Modelle.
Sieht bisher sehr gut aus. Ich bin mal gespannt wie Du mit den Decals klarkommst. In der ModellFan sind die nicht gut weggekommen...

LG René
"Optimismus ist nur ein Mangel an Information" Heiner Müller

9

Montag, 6. Januar 2014, 20:34

Hallo ihr drei!

@Daniel: Schaaaaaade! Ich darf nicht schleifen...wo es mir doch so viel Spaß macht... :will: :lol:

@René: Die Decals sind absoluter Mist. Schon die Decals von den Cockpitbildschirmen sind zerbröselt, das sieht man auch auf den Bildern. Trumpters Decals sind einfach oft nicht gut. Das, aber eigentlich auch nur das, kann Revell besser. :)

MfG, Robin
:doof:

10

Dienstag, 7. Januar 2014, 12:05

Guten Morgen! :kaffee:

So, dann will ich euch mal weiter zumüllen, mit meinen Baufortschritten.


Passungenauigkeiten werden verschliffen. Hierbei fange ich bei Körnung 240 an und arbeite mich bis 800 runter. Das Schleifpapier ist aus dem Baumarkt. Verlorene Gravuren können mit einer Zirkelspitze nachgraviert werden.



An Stellen, wo es nicht nur Passungenauigkeiten, sondern auch Spalte gibt, wird Spachtemassel aufgetragen. Ich benutze Mr. White Putty. Normalerweise klebt man die Stellen ab, wo Spachtelmasse hinsoll, da hier aber die Linie in Schlangenlinien daherspaltete sparte ich mir das, und pappte einfach die ganze Stelle mit Putty zu.



Ich entschied mich dafür, die Klappen abgesenkt darzustellen, wie es bei stehenden Maschinen ohne Hydraulikdruck der Fall ist. Die Flaps (Landeklappen) kommen noch.



Man nehme ein Stückchen Schleifpapier...



... und schleife damit schön die Spachtelmasse ab, sodass diese nur noch in den Spalten hängen bleibt. Diesen Vorgang mit immer feiner werdendem Papier wiederholen.



Das Leitwerk springt förmlich darein! Keinerlei Passungenauigkeit.



Hier nochmal mein Versuch, die Düse fotografisch einzufangen.



Die Fenster wurden auch schon abgeklebt. Hierfür klebt man Kreppband (ich nehme "Tesa Precision Indoor") und klebt die ganze Kanzel zu. Anschließend schneidet man mit einem Skalpell vorsichtig an den Kanzelrändern entlang, und zieht überschüssige Klebestreifen einfach ab.



Hier mal ein Größenvergleich mit zwei alten Bekannten. Alles 1/48.





Dann fiel mir auf, dass ich euch garnicht die rechte (Ober)Seite der Thunderbolt gezeigt habe. Hiermit nachgeholt!



Und wen's interessiert: Das ist mein (unaufgeräumter) Arbeitsplatz.


MfG, Robin
:doof:

11

Dienstag, 7. Januar 2014, 15:53

Mir gefällt deine Nozzle! Die ist die gut gelungen!
Spiele mit dem Gedanken, mir die JF-17 nochmal zu holen. :)

Aber was ist in Bild 9 die Viper und was die Fierce Dragon? :baeh:
Die sehen sich so ähnlich, aber mein geschultes Auge vermag die feinen Unterschiede zu erkennen :lol:
Liebe Grüße, Lukas

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Buccaneer S Mk.2B


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Dienstag, 7. Januar 2014, 17:23

Hi Lukas!

Mmmh, schwer zu sagen! Vom Rumpf her ist die FC-1 ne Mirage, von den Flügeln eine F-5, und die Nase und der hintere Heckbereich haben irgendwie was von einer F-16. Das Leitwerk könnte von einer F-14 sein. Und der Bereich zwischen Radom und Lufteinlass erinnert ganz klar an eine F-15. Also alles in einem! Ich würd sagen, hier hat ein gewisser Mr. Chengdu ein wenig gespickt... :pfeif:



MfG, Robin
:doof:

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Dienstag, 7. Januar 2014, 18:00

Und jetzt basteln wir uns eine FC-1!!! Build a Fierce Dragon! Die Teile sind von F-15, F-14, F-5 und ner Mirage

Hat eine eindeutige Ähnlichkeit, oder?



Stimmt zwar perspektivisch nicht ganz überein, aber ich denke man erkennts. :D :D :D

MfG, Robin
:doof:

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Dienstag, 7. Januar 2014, 18:06

haha du Künstler :lol:
mein Beitrag:

bei Canopy und Lufteinlass gibts natürlich Unterschiede zur F-16, aber die `Vorbilder´ sind eh in deinem Mosaik :D
Liebe Grüße, Lukas

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Dienstag, 7. Januar 2014, 18:43

Man nennt mich auch ... Roblo Ficasso!!

Mit Paint zu malen ist aber auch nicht einfach!

Sagen wir so: Nasenspitze bis Lufteinlauf: F-15 . Rumpf mit Flügeln: F-5. Und ab den Flügelhinterkanten ne F-16. Und das Leitwerk ist ne Tomcat!

Deine FC-1 sieht übrigens klasse aus! Ich baue dieselbe Version.

Jippie, morgen ist wieder Schule! Ich freue mich so, endlich wieder richtig viel Freizeit!! :heul: :heul: (Man hört die Ironie plätschern...)

Deswegen könnte es jetzt ein wenig langsamer weitergehen. Aber auch nur etwas. Sobald ich aus der Schule komme fange ich wieder an (Hausaufgaben werden grundsätzlich nicht gemacht... :pfeif: ) . Bis denne!

MfG, Robin
:doof:

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Dienstag, 7. Januar 2014, 19:16

So weit ich weiß, stammt das Konzept aus Russland (MiG 33) also als einstrahlige MiG 29, wurde dort verworfen und nach China verkauft.
Aber man weiß ja nie, im "Copy and Paste" waren die Chinesen auch damals schon ganz gut...

Aber cooles Puzzle!

LG René
"Optimismus ist nur ein Mangel an Information" Heiner Müller

de hampi

unregistriert

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Dienstag, 7. Januar 2014, 19:17

Ah deshalb hast Du so ein Tempo drauf -Hausaufgaben werden eh nit gemacht- :grins:

Spaß bei Seite,,ich schau Dir weiter über die Schultern

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Dienstag, 7. Januar 2014, 19:33

@René: Soweit ich weiß, hat China die FC-1 aus dem Entwurf der Chengdu J-9 entwickelt. Da China und Indien die FC-1 aber nicht wollten, vertickt China die Flieger vollkommen überteuert an Pakistan (23 Mio. pro Stück, und das ohne Avionik.). Kann aber gut sein, dass der Entwurf aus Russland kommt. Hat die J-20 (bei der KEINERLEI Ähnlichkeit mit einer F-22 zu sehen ist!) eigentlich schon eigene Triebwerke, oder borgen sich die Chinesen immernoch russische Triebwerke?

Aber ein noch extremeres Plagiat ist dieJ-31 : bei welchem amerikanischem Überlegenheitsjäger könnten die sich da wohl bedient haben.... doch nicht bei einer F-22? Neeeeiin!

Aber das nur nebenbei.

@Sven: :pfeif:

MfG, Robin
:doof:

19

Dienstag, 7. Januar 2014, 20:59

Sieht aber eher wie eine zweistrahlige F-35 aus. Und die J-9 ist wirklich ein eigenständiger Entwurf (gewesen).
Die Sache mit J-20-Triebwerken würde mich auch interessieren. Mich wunderts nur, dass Russen denen überhaupt was borgen.
Meist wird´s doch eine abgepauste "Dauerleihgabe" ohne Lizensgebühren! :abhau:

Besorgst Du Dir neue (andere) Decals? Ansonsten hab ich irgendwo ´nen Trick gelesen wie man der brüchigen Trumpeter-Decals Herr werden kann.
Ich werde da nochmal recherchieren...

LG René
"Optimismus ist nur ein Mangel an Information" Heiner Müller

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Mittwoch, 8. Januar 2014, 14:41

Joaah, ein Mix. Aber die vordere Sektion errinnert doch sehr an einen Raptor! Hast recht gehabt mit deiner MiG-33. :)
Nun, warum gibt Russland eigentlich potentiellen Feinden Kriegsmaterial? Ich denke mal, die Russen wissen dass China keine Gefahr ist, und sich das Geld dann irgendwann zurückholen. Die Fighter von denen sehen schick aus, sind vielleicht auch schön wendig, aber von der Avionik und der Bewaffnung her....nein. :( . Da hat China einfach noch nicht richtig viel Ahnung von. Das kommt halt davon wenn man in 5 Jahren drei Generationen baut.
Bis ein Land mal "5th Generation Fighter" baut, benötigt es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte Erfahrung und dutzende gebaute Flugzeugtypen. Man kann halt nicht wie China in einem Satz von der 3. zur 5.Generation springen. Geht einfach nicht. Deshalb sind Chinas Fighter unterlegen, was das Feuerleitradar, die Waffentechnik, Avionik etc. angeht. Zudem ist die F-22 noch wendiger als die J-20, schneller, passen mehr Waffen rein, und die Raptor ist halt einfach die gebündelte Erfahrung im amerikanischem Flugzeugbau (Was interessant sein könnte: F-22 vs. Su-35 vs. T-50!). Chinas Versuch mitzuziehen bleibt leider unerfüllt. Vorerst...

Das regt mich übrigens auch bei den Deutschen auf! Wieso, wieso haben wir die Transall gezimmert? Warum haben wir nicht einfach die C-130 genommen, da diese doch billiger, größer, schneller und effizienter ist? Warum bauen wir den Eurofighter? Wir sind gerade fertig ihn einzuführen, da hängt er schon 2 Generationen zurück. Warum machen wirs nicht wie Holland und kaufen die guten Sachen von den Amis? Ich würd sagen, das ist so ein kläglicher Versuch unabhängig zu werden, wobei doch Russland und Amerika die einzigen sind, bei denen die Flieger auch das machen was sie sollen.... Und bei den Amis ists ganz normal, wenn da mal ein Projekt scheitert, und Millionen umsonst ausgegeben wurden. Ist halt so.
Und hier in Deutschland (Stichwort: Eurohawk)? Skandal, Rücktrittsforderungen und Panik! Die Medien machen sich in die Hosen!

Aber das als kleines OT.

Du musst mir diesen Trick unbedingt verraten, wenn du ihn findest! Die Decals für die Fahrwerksschächte sind auch zerbröselt... ;( Andere Decals wirds nicht geben, ich muss mit denen wohl klar kommen.
:doof:

21

Mittwoch, 8. Januar 2014, 17:25

jaja, hab auch gerade von einem Black Hawk Fake aus Fernost gelesen...

Aber zu Eurofighter &Co:
1. kann ich keine Vergleiche anstellen, da ich kein Insider bin, aber ich denke der Eurofighter ist doch eher eines der besseren Kampfflugzeuge. Hab gelesen die von I,GB,NL uswusf bestellten JSF
kommen nicht an den EF ran (Bay: weniger Drag und Mögl. für Bomben im Überschallbereich - aber weniger Reichweite; schlechteres Thrust-Weight-Verhältnis blabla).
2. kann ich mich über eine größere `Artenvielfalt´ definitiv nicht beschweren. :D
3. denke ich dass Europa groß genug ist um eigene Flugzeugprojekte auf die Beine zu Stellen, auch wenn nicht alle am selben Strang ziehen und Dassault in Frankreich eine eigene Suppe kocht :lol:
Liebe Grüße, Lukas

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Mittwoch, 8. Januar 2014, 19:11

Guten Abend allerseits!

Kommen wir nun zum eigentlichen Teil des BBs hier, meiner Lackiermethode!

Die Lackierung - Teil 1

Zuerst wurden noch ein paar Teile angeklebt. Hier auf dem Bild waren einige Sachen ... umgeknickt...




Und ran an die Wurst! Den Flieger zuerst schwarz grundieren. Ich benutze Revell Aqua Color Matt-


Wenn diese Grundierung getrocknet ist, mit weißer/ hellgrauer Farbe mit der Airbrush anfangen kleinste Linien, Kreise, Buchstaben, Symbole etc. zu malen. Das ist der künstlerische Teil! Die Linien sind flächendeckend, und nicht nur in den Mitten der Paneele, und das ganze sollte hinterher....


...in etwa so aussehen!






Mfg, Robin
:doof:

23

Mittwoch, 8. Januar 2014, 19:33

Weiter gehts!

Wenn es dann an die Grundfarbe über das "Shading" geht: Leute, verdünnt die Farbe wirklich stark. Viele sprühen eine dicke Schicht und wundern sich, wenn ihr Effekt verschwunden ist. Mein Mischverhältnis war 2 Teile Farbe in 3-4 Teile Verdünner. Dann brauch man zwar schon mal 7 Durchgänge, aber dafür kann man den Effekt einfach viel besser kontrollieren.

Ich denke mal die Bilder sind recht selbsterklärend. Ich weiß, der "Mittelteil" auf der Oberseite, der etwas dunkler als der Rest ist, ist fast schon zu dunkel für eine JF-17 geworden. Aber ich finde so siehts besser und abwechslungsreicher aus.
Bei der Lackierung war ich mir etwas unsicher. Einerseits sind die JF-17 ziemlich sauber, und ihr meckert ja immer über meine Alterung, andererseits musste ich euch ja irgendwie den Effekt präsentieren. Deshalb habe ich so ein Mittelding gemacht. Obwohl die Karre schon lackiert ist, ist der Bau erst zu 23/40 abgeschlossen. Da kommt noch einiges in Sachen Alterung, Fahrwerk, Bewaffnung, Kabinendach...

Noch siehts recht lau und unlebendig aus, das ändert sich aber noch. :)

Der Effekt wird vom Kunstlicht doch sehr verschluckt, richtige Bilder kann man da nur bei Tageslicht schießen. Momentan ists aber schwer dieses aufzutreiben... :D
Die Farbe ist "frei Schnauze" gemischt, ich hielt mich aber an Bilder.

































MfG, Robin
:doof:

de hampi

unregistriert

24

Mittwoch, 8. Januar 2014, 19:44

Gar nit mal Schlecht die Idee

25

Mittwoch, 8. Januar 2014, 19:54

Hi Sven!

Fand ich auch!

Hier mal ein Blitz mit Bild ..ähh. Bild mit Blitz! Da sieht man den Effekt besser! Wie gesagt, habs wegen den Alterungsmuffeln ein bisschen moderat gehalten, sonst werd ich wieder kaputtgehauen. ;)


MfG, Robin
:doof:

26

Mittwoch, 8. Januar 2014, 20:14

Das schaut genial aus. :thumbsup:
Ich persönlich hätte den Effekt am Radom ein wenig geringer gehalten, das ist aber reine Geschmackssache
Auf alle Fälle top :ok:
Liebe Grüße, Lukas

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27

Mittwoch, 8. Januar 2014, 20:38

Hi Robin,
das sieht ja mal schick aus! Zumal der Effekt sich ja nach gusto einstellen lässt.
Beim Radom sehe ich das ähnlich wie Lukas... aber drüber gehen könnte man ja nochmal. Wenn man will.

Zu den Decals: wenn Du mal nach "brüchige Decals" googlest, wirst Du einige Treffer haben bei denen beschrieben wird, wie man mit Hilfe von Microscale Liquid Decal Film die Decals vorher behandelt. Alternativ wird auch Mr.Metal Primer empfohlen. Auf jeden Fall solltest Du die Decals einscannen!
Ich werde mir das Zeug mal besorgen, denn ich habe so einiges von Trumpeter. :bang:

Wenn Du das testest, nimm doch die "Kirmesflieger-Decals". Das hast du große Flächen und kannst mit der Schichtdicke spielen... Mit der Airbrush kannst du ja umgehen, wie ich sehe :D .

LG und weiter so
René
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28

Donnerstag, 9. Januar 2014, 05:11

Hallo Robin,

na das sieht ja schon mal prima aus. :ok:
Auch finde ich gut das du dich dieses mal ein wenig mehr zurück halten willst mit den Alterungsmaßnahmen.
Vom Prinzip her mache ich die Lackierung auch so. Nur eben andersherum. ;)
Bin ja schon auf deine weiteren Schritte gespannt.
Also schön weitermachen.
MfG Chris

29

Montag, 13. Januar 2014, 11:53

Guten Morgen!

So, nach einer kurzen Pause geht's ein wenig weiter!

Mittlerweile ist der Flieger gewasht und teilweise mit Decals versehen.

Mein Washing: Ich Klarlacke meine Flieger seit neuestem nicht mehr. Nach dem die Lackierung getrocknet ist folgt ein Nassschliff mit 5000er Schleifpapier, das macht die Oberfläche spiegelglatt. Meine Materialien: Beliebige Ölfarben (meine sind von ALDI) und Terpentinersatz bzw. Testbenzin aus dem Baumarkt. Die mische ich und pappe das ganze dann auf den Flieger. Hierbei mache ich aber nur "Pinwashs", d.h. nur die Panellines bekommen auch Brühe ab. Auf keinen Fall den ganzen Flieger vollsauen, es sei denn man hat eine dicke hässliche Speckschicht Klarlack drunter. Ich trage also das Washing an die gewünschten Stellen auf, warte 20min und wische das ganze dann vorsichtig mit Wattestäbchen in Richtung des Luftstroms ab. Dabei entstehen von selbst kleine "Streaks", also Schlieren und Striche ausgelaufenen Öls oder Rost. Fertig! Hier auf den Bildern wurden Ölreste noch nicht vollständig entfernt, das kam nach den Fotos. Der Effekt der Lackierung kommt nicht mehr so stark hervor, aber ich wollte mich ja bändigen... :D




















Wenn man noch Extraschlieren haben will, setzt man einfach ein paar Punkte mir unverdünnter Ölfarbe....



Und zieht das ganze mit einem Wattestäbchen nach hinten.



Die Decals habe ich mit Klarlack übersprüht, weil das die Brüchigkeit bändigen soll. Hier wurde probeweise der unbenutzte Teil der Decals (Chinesischer Prototyp) übersprüht.



Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Zwar sind anfangs ein paar Kanten an den Rändern, aber wenigstens...



Zerbröselt es nicht mehr, was hier nicht der Fall ist. Dieses Decal hatte ich nicht angerührt! Anscheinend ist schon der Druck von Wasser zuviel für Trumpeterdecals...


Das Rollout folgt warscheinlich noch heute..

MfG, Robin :wink:

MfG, Robin
:doof:

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30

Montag, 13. Januar 2014, 13:05

Hey Robin

was soll man da noch sagen?? absolut klasse!!!!

LG Manuel

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