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Beiträge: 2 494

Realname: Johannes

Wohnort: Gastarbeiter im Bajuwarischen Königsreich

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151

Donnerstag, 4. August 2011, 22:10

Hallo nochmals, Andreas,

prima - jetzt sind wir doch schon ein Stückchen weiter.

Also: Mit dem gesamten System läuft der Kompressor unentwegt weiter => daraus folgt, das System hat ein Leck. Normalerweise stellt der Kompressor ab, sobald der Zieldruck erreicht ist. Auch Du hast ein Druckspeichervolumen. Zwar keinen großvolumigen Drucktank, wohl aber nen Haufen Verbindungen und Kleinbehälter. Luft ist komprimierbar - wo immer sich ein Volumen befindet, wird dieses als Druckspeicher genutzt.
Randnotiz: Aus genau diesem Grund nimmt man für Rennfahrzeuge Bremsleitungen mit kleinstmöglichem Querschnitt, damit der Fahrer kein "weiches Bremspedal" hat.

Erkenntnis 2: Wenn Du mit der "Daumen-drauf-Probe" den Kompressor zum Aufbau von 2 Bar bewegen kannst, dann klingt das schon mal sehr danach, dass Kompressor, Druckminderer, Wasserabscheider und all der kram am himmelblauen Tönnchhen ok sind.

Nun zur Gun. "Nicht korrekt funktionieren" muss nicht automatisch heißen "defekt".
Prinzip der Gun: Im Zentrum sitzt eine Stahlnadel in Form eines Stahl-Rundstabes, der an seiner einen Spitze extrem fein angeschliffen ist (musst Du Dir vorstellen wie ein Speer). Diese Spitze taucht in eine genau geschliffene Bohrung der Düse. Sitzt die Spitze sauber drin, dann ist der Kram dicht.
Betätigst Du nun den Hebel, indem Du ihn nach unten drückst, so gibst Du den Luftkanal frei. Es gelangt die Druckluft vom Schlauchanschluss unten an der Gun zur Düse. Die Luft umströmt die Düsennadel und zieht per Unterdruck die Farbe mit - so Du die Düsennadel nun nach hinten ziehst und damit den Farbkanal öffnest.
Damit auch die Antwort auf Deine andere Frage: Ja - man kann Luft aus einem offenen Behälter, der unter der Gun hängt, heraussaugen. Probiers mal: Steck ein Trinkhalm in ein Glas mit Wasser. Halte ihn senkrecht und puste nun feste genau oben an der Kante quer drüber. Dahinter hältst Du ein Stück Papier. Du wirst sehen - bald schon kommen die ersten Tröpfchen.

Wie gehts nun weiter?
Als erstes musst Du Deine Gun dicht bekommen.
Dazu unbedingt sicherstellen, dass unten der Schlauchanschluss sauber drauf sitzt, das Gewinde nicht verhunzt ist und dort keine Luft austritt.
Als zweites schauen, dass keine Luft oben rum entweicht. Sprich im Bereich der Düsennadel.
Hinten an der Düse gibt es zwei Riffelungen: Die eine sitzt direkt angrenzend an das Gehäuse der Gun und ist Teil vom gesamten Pistolen-Innenkörper. Diesen Körper muss man komplett reinschrauben, da darf kein Spiel sein.
Im Zentrum sitzt, ähnlich einer Überwurfmutter, eine Rändelmutter, die die Düsennadel über eine Messing-Spannzange festklemmt. Diese Mutter lediglich vorsichtig mit zwei Fingern festziehen.
Die Düsennadel muss, wenn sich der Betätigungshebel ganz in vorderer Stellung befindet, vollständig eingeschioen sein.

Und nun bist Du wieder dran...
Good luck,
Johannes

Kammerfeger

unregistriert

152

Donnerstag, 4. August 2011, 23:32

HI, ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Beschreibung nach meinem Link jenes Set ist, dass auch du zu Hause hast?

Dabei handelt es sich um eine Double-Action. also getrennte Luft- / Farb-Zufuhr.

Hebel ( 1) der Gun drücken -> Freigabe der Luftzufuhr.
Hebel ( 1 ) zurückziehen ( passenderweise erst nach dem Drücken ) ist Farbzugabe.
Das Rädchen ( 2 ) ist ein interessanter "Feststeller" für die Farbzufuhr. ( würde ich gänzlich herausschrauben, sodass der Hebel (1) die Nadel bis zum Anschlag nach vorne zieht.

Luftundichtheiten durch die Nadel können in dem Fall eigentlich keine entstehen, da ja ne Double-Action. ;)

Würde daher Johannes beipflichten und sämtliche "Schraubverbindungen" auf festen Sitz zu prüfen. Notfalls auch kleine O-Ringe (Gummidichtungen) verwenden. Jedoch diese nicht "gewaltsam" sonden mit Gefühl anziehen.
Zu prüfen wäre auch ob der Hebel (1) in der Gun "richtig" sitzt. Dieser Hebel (1) besitzt ein Nadelöhr, durch dass die Nadel eingefädelt wird. Es könnte sein, dass hier etwas falsch zusammengebaut wurde. Der Hebel (1) muss nach dem Drücken selbsttätig nach oben zurückfedern. Tut er das nicht, ist das im Schaft (6) befindliche Ventil stets offen.

Da es sich anscheinend um einen Kompresoor "ohne" Lufttank handelt, produziert der natürlich ständig Druckluft bis zum Maximal-Druck, aber nur dann, wenn der Druckminderer ( in deinem Fall mit dem Wasserabscheider ) vollkommen zugedreht ist. ( habe selbiges bei meinem Revell ) sobald der Druckminderer geöffnet ist, strömt die nicht benötigte Luft über den Wasserabscheider (oder eigenes Ventil) ab. Dadurch schaltet sich der Kompressor auch nicht aus, da er nie den Maximal-Druck erreichen kann. ;)

153

Freitag, 5. August 2011, 18:36

Nach ersten Testläufen und vielem Studium diverser Threads bin ich nun echt geschafft! :kaffee:
Ich habe die Gun gestern mal komplett zerlegt und wieder nach neuestem Erkenntnisstand zusammengebastelt -> Farbe kam tatsächlich raus und meine ersten Gehversuche auf Karton kamen zustande. Muss erst noch Gefühl für die Gun bekommen, aber immerhin hat sie funktioniert wie sie soll. Die Nadel war anfangs nicht komplett vorgeschoben!
Heute nochmal weitergeübt.
Ich konnte schon bessere Linien und Muster "malen" das Zusammenspiel zwischen Luftdruck und Farbe gelang mir besser. Ich stellte dann fest, dass aus der Gun ein permanenter Luftstrom kommt, selbst wenn ich den Knopf in geschlossener Stellung hatte, ein paar Minuten später kam dann sogar noch Farbe mit raus -> ich konnte die Gun sozusagen nicht "aus" schalten. Hab dann ein bisschen weitergemalt und dann gings wieder so wie es sein sollte. Danach hat sie wieder angefangen die ganze Zeit zu pusten und so ging es dann schön abwechselnd. Plötzlich fing die Gun nach ca. 5 Minuten an zu spucken. Und das Ende der Geschichte, der Kompressor hat scheinbar schlapp gemacht. Hat überhaupt keine Luft mehr gepumpt, ich gehe davon aus dass er defekt ist. Der Kompressor war danach auch nicht wirklich heiß.

Was mir noch aufgefallen ist:
Der Kompressor hat unentwegt gearbeitet auf einen Druck von ca. 2 bar. Sobald ich die Gun benutzt hab, fällt laut Manometer der Druck gen Null ab. Ich merke zwar dass der Luftstrom aus der Gun etwas schwächer wird, aber es war nohc gut zu brushen. Laut Manometer kennt der Kompressor nur zwei Zustände: 2 bar und 0 bar. Hin und wieder hat er auch noch so was um 1 bar angezeigt. Ein präzises einstellen der Druckes ist also wohl kaum möglich. Selbst verschiedene Einstellungen am Druckminderer haben immer das gleiche Ergebnis gezeigt.

Ich denke ich geh heute wohl noch :prost: .

Ich warte jetzt auf das Umtauschgerät und hab mir heute mittag noch ne weiter Double-Action Gun in ebay für 17 Euro geholt. Leider kann ich übers Wochenende jetzt aufgrund mangelnder Luft nicht mehr Airbrush üben :heul: .

154

Freitag, 5. August 2011, 18:45

Ich denke ich geh heute wohl noch :prost: .

. . . . Leider kann ich übers Wochenende jetzt aufgrund mangelnder Luft nicht mehr Airbrush üben :heul: .


Also wenn jetzt Winter wäre und jetzt Schnee liegen würde und du genug :prost: hättest, hätte ich nen Vorschalg, wie du deine Handführung trainiren könntest ,
aber ist ja Sommer :nixweis:

Lieber Gruß
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

155

Freitag, 5. August 2011, 19:26


Also wenn jetzt Winter wäre und jetzt Schnee liegen würde und du genug :prost: hättest, hätte ich nen Vorschalg, wie du deine Handführung trainiren könntest ,
aber ist ja Sommer :nixweis:


und das wäre? Schnee schippen? :gegen:

Beiträge: 2 494

Realname: Johannes

Wohnort: Gastarbeiter im Bajuwarischen Königsreich

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156

Freitag, 5. August 2011, 19:57

Neeeee -

der Freundin nen großes Herz in den Schnee pieseln!

157

Freitag, 5. August 2011, 20:15

:lol:
zum Glück schneits bei uns im Süden nicht so arg!

Kammerfeger

unregistriert

158

Samstag, 6. August 2011, 00:00

im Sommer könntest ja statt dem Schnee auch Sand nehmen ..... :abhau: :abhau:

159

Samstag, 6. August 2011, 11:51

Moin,

wie du jetzt siehst gibt es kleine aber feine Qualitätsunterschiede. Mittlerweile ist mir mein Geld zu Schade und teuer verdient, als dass ich noch Lust auf solche Umtausch-Orgien und gefummel hätte. Daher gebe ich lieber einaml etwas mehr Geld aus und habe ein vernünftiges Qualitäts-Produkt das auf anhieb läuft.

Warum deine Gun nach dem zurückschieben und loslassen des Hebels immer noch Luft gibt, müsste eigentlich leicht festzustellen sein. Als erstes solltest du die Gun komplett nochmal zerlegen und reinigen. Meistens ist noch irgendwo in der Düse an Stellen, wo man schlecht reinschauen kann, noch Farbreste. Diese lassen sich sehr gut Dowanol oder dem Revell Aqua Clean (hellblaue Flasche - das gleiche Zeugs wie Dowanol) entfernen. Einfach für ein paar Minuten reinlegen und einwirken lassen. Die Nadel sollest du (falls vorhanden) mit 12000 Schleifleinen auf Hochglanz polieren, da bleibt dann kaum noch Farbe dran hängen. Dann Alles wieder zusammen setzen, dabei die Nadel soweit vorschieben bis sie vorne rauschaut und sich nicht weiter schieben läßt, dann mit der Fixiermutter hinten fest machen. Wenn du den Kompressor jetzt wieder anschließt sollte keine Lust rausströmen, solange du nicht den Hebel betätigst. Falls das der Fall sein sollte, dann fehlt vielleicht irgendwo eine Dichtung oder du musst noch mal alles nachziehen. Zieh den Hebel dann ein paar mal nach Hinten und schau mal, ob die gun dicht bleibt. Falls nicht, dann hakelt da irgendwo was. Möglicherweise am Hebelmechanismus. Musst du dir dann mal genauer anschauen.

Und zum spritzen/rotzen der gun kann ich nur sagen, dass du möglicherweise nicht zu erst den Farbfluß schließt und dann die Luft weg nimmst. Oder andersherum. Wenn du brusht, drückst du erst den Hebel runter für die Luft und für die Farbmenge ziehst du den Hebel ja nach hinten. Wenn du jetzt absetzt oder aufhören möchtest, musst du jetzt erst den Hebel wieder nach Vorne schieben und dann loslassen. Tust du das nicht, so ist der Farbkanal offen geblieben, vorne läuft noch etwas Farbe nach und sammelt sich an der Nadel oder Düsenspitze/Nadelkappe und beim nächsten mal, wenn du wieder Luft gibst, dann fliegt dir genau dieser kleine Farbrest auf das Modell. Ich hoffe, du konntest mir folgen.

Gruß
Gregor
Nukular, das Wort heißt Nukular.

Kammerfeger

unregistriert

160

Samstag, 6. August 2011, 12:06

noch ein kleiner Tipp am Rande:

es gibt im www bei fast jedem Gun-Hersteller eine Bedienungansleitung für Gun´s als pdf. Vom Prinzip her, funktionieren alle gleich. lediglich auf Single/Double-Funktion ist dabei zu achten.

Alle anderen angesprochenen "Probleme" wurden hier eh schon zig-mal gefragt und beantwortet. ;) -> Suchfunktion.

Beiträge: 630

Realname: Chris

Wohnort: Großraum Stuttgart

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161

Montag, 29. August 2011, 09:28

Ich möcht mal kurz noch ne Frage zum Airbrushen hier einbringen, wenn es gestattet ist..... :)

Was für Farben eignen sich denn am besten fürs Airbrushen?

Ich würde gerne etwas in Richtung Revell Aqua Color benutzen....
Pro: (wenn ich richtig nachgeforscht habe)
- einfach zu mischen
- kein/wenig Geruch
- leichte Reinigung der Gun

gut, schlecht??? was empfielt der Profi?
Im Bau:
Walter Rose in Aktion (hoffentlich :) )
Fast fertig:
Smit Frankrijk
Fertig:
Alexander von Humboldt
Kustwacht "Waker"
USS United States
Lebensaufgabe:
SRB Neuharlingersiel :)

162

Montag, 29. August 2011, 14:23

Hallo dr.dr.

im Prinzip taugt jede Modellbaufarbe, vorausgesetzt sie ist entsprechend verdünnt.
Hierzu gibt es aber kein Patentrezept, es kommt immer auch auf die Ausrüstung an..

Generell würde ich aber zu Acrylfarben raten, da hier die Airbrush einfacher zu reinigen ist und die Geruchsbelästigung deutlich geringer als bei Enamelfraben ausfällt.

Ich habe hier gute Erfahrungen mit Vallejo und Revel Aqua Color gemacht.

Allerdings ist beim Airbrushen eine Grundierung noch wichtiger als bei einer Pinsellackierung.

Das waren jetzt die Tipps von nem ambitionierten Anfänger,
mal schauen, was die Profis sagen..

Gruß
Markus
Im Bau:
REVELL 04851 -- Perry Rhodan Spaceship SOL
REVELL 04300 -- Focke-Wulf 'Flitzer', 1:72
LINDBERG - AMERICAN PRESIDENT LINER - RC Umbau

Next:
mal schauen

Lager:
viel zu viel (Stand 27.07.2011)

163

Montag, 29. August 2011, 21:43

Hallo Markus, hallo dr.dr.,

ließt euch doch mal hier durch, dann dürfte vieles beantwortet sein :wink:
Farbe
Verdünnen

mfg :wink:
Rainer
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein
:prost:
Fertig:
Porsche Boxter
Lancia Repsol

164

Dienstag, 30. August 2011, 14:20

Danke für die Links,
die kannte ich noch nicht!

Gruß
Markus
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165

Montag, 14. November 2011, 09:09

Kaufberatung Airbrush

Hallo,

bin neu im Forum und Anfänger im Plastikmodellbau. Hab ca. 50 Plastik-Modellbausätze (Militär Flugzeuge 1:32 bzw 1:24) auf dem Speicher, die ich nun bauen will. Bevor ich mir eine Airbrush Aurüstung zulege, wollt ich Euch mal fragen, ob die ausgewählten Komponenten für meine Zwecke O.K. sind und Ihr damit vielleicht schon Erfahrung gesammelt habt!

Kompressor: Effect-Color von Haider Nr.5727

Pistole: Iwata Micron CM-SB

Farben: Gunze Sangyo für Airbrush / Vallejo Model Color für Pinsel



Für Euere Tips im Voraus schon mal vielen Dank!



Gruß Wings

166

Montag, 14. November 2011, 14:52

Hallo Wings,

als erste Airbrushausstattung halte ich das alles für eine Spur zu hochwertig.
Ich bin jetzt nicht der Airbrushprofi.
Aber ich bin mit einer deulich günstigeren Ausstattung zufrieden.

Man liest auch immer wieder hier im Forum, dass 90% des Ergebnisses vom Können und der Erfahrung abhängen und nicht vom Material.

Als Anfänger würde ich mit was günstigerem anfangen.

Gruß
Markus
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Realname: Daniel

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167

Montag, 14. November 2011, 16:16

Hallo Peter.

Was deine ausgewählte Gun und den Kompressor betrifft, kann ich dir leider nichts konkretes dazu sagen, da ich beide nicht kenne. Markus hat zwar recht, für die ersten Versuche reicht bestimmt etwas billigeres(hab selbst mit einer €25,- Gun angefangen und hab jetzt eine um ca. €190,-, man merkt sehrwohl einen Unterschied ;) ), wenn du aber das Geld ausgeben möchtest, warum nicht, es hat bestimmt keinen Nachteil mit etwas hochwertigem zubeginnen.

Bei den Farben hilft allerdings nur die eigene Erfahrung, dem einen liegen eher Acrylfarben, dem anderen Email. Mir persönlich liegen die Tamiya-Lacke am meißten, begonnen hab ich mit Revell-Enamel, was auch gut ging, mit den Vallejo-Lacken stehe ich komplett auf Kriegsfuß und bei ModelMaster komme ich auch mit den Enamels besser zurecht als mit den Acryl.
Das beste wird also sein, dich selbst etwas durchzutesten und natürlich auch die Verfügbarkeit der einzelnen Hersteller im Auge zu haben.

Schöne Grüße
Daniel
ALFA ROMEO - Geschmack macht einsam!


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Realname: Patrick

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168

Montag, 14. November 2011, 23:16

Hallo Peter,

auch ich kann dir Sagen, das eine teure Ausrüstung nicht gleich "Gut" ist da man damit auch umgehen muss. Und der eine oder andere schwört halt auf die Marke von Pistolen und auf die Marke von Farben.

Was ich dir empfehlen kann ist vielleicht einen Airbrushkurs zu besuchen oder in einen Airbrushbedarfsladen zu gehen. Die beraten dich dort gerne und geben dir Tips für die erste Ausrüstung. Habe gerade selbst den ersten Teil von einem Airbrushkurs hinter mir. Der zweite Teil folgt nächste Woche. Und ich wusste schon manche Dinge im Vorfeld aber ich habe denoch heute viel wieder dazugelernt.

Zur Wahl der Airbrushpistole kann ich dir die Firma Hader und Steenbeck mit direktem Link zum Modellbau Bereich bei denen.Klick hier... und ich habe heute selbst mit einer Airbrushpistole der Firma www.gabbert-airbrush.de beim Airbrushkurs gearbeitet und war mit dieser auch sehr zufrieden gewesen.

Bei Kompressoren schau doch einfach mal bei der Firma Wiltec nach die haben diesen Kompressor im Angebot. Meiner ist von der Bauart fast gleich, jedoch hatte ich meinen damals ohne Lufttank mir gekauft und meinen Lufttank erst vor einem halben Jahr nachträglich noch dazugekauft.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen. Falls du noch Fragen hast meld dich einfach hier oder per PN.

es grüßt Patrick
Aktuell im Bau: HLF 20/16 Beleuchtet u. Mercedes Benz
Auf der Warteliste: Simba 8x8, TLF 16/25

169

Dienstag, 15. November 2011, 23:04

Hallo Wings,

da hast du Dir eine sehr erlesene Auswahl zusammen gestellt. Ich fürchte nur das du mit der Iwata etwas über das Ziel hinausschießt. Die Iwata wurde als Alternative zur Paasche Turbo entwickelt und wird eigentlich im Künstlerbereich und zur Photoretusche eingesetzt ( zu bearbeitende Objektgröße <Briefmarke ). Ist auch fraglich ob je nach Bedüsung die Iwata mit den Acrylfarben zurecht kommt ( Pigmentgrösse ) da in ihr normalerweise Tusche und Lasuren verarbeitet werden. Ich hab mit ner Badger 150 angefangen, einer einfachen aber sehr robusten Doubelaction Pistole mit 0,3-0,4 mm Düse welche auch von Revell vertrieben wurde. Heute schwöre ich auf die Hader und Steenbeck Evolution mit 0,2 und 0,4 mm Düse ( die 0,4er Düse für Metallic Lacke ).Einen Schwachpunkt der Evolution ist die Dichtung der Nadelführung, welche etwas schneller verschleißt, aber ich kann damit leben. Mit einer Gabbert habe ich auch schon gearbeitet und war sehr angenehm überrascht vom dem sehr gleichmässigem Spritzbild. Ich denke für den Plastik Modellbau ist eine Airbrush der 100-150 Euro Kategorie mehr als ausreichend. Lacke sind Geschmackssache, der eine schwört auf Revell oder Humbrol, der andere auf Tamiya oder Gunze, wieder andere bevorzugen Schminke oder Valleyo. Da kann ich Dir nur raten, hol dir ein,zwei Spielzeug autos aus Plastik ( zB. ein Euro Laden ) und teste zwei, drei Hersteller. Der mit dessen Farben Du am besten zurecht kommst ,den nimmst du dann. Da ich meistens Tamiya Bausätze baue und ein fauler Sack bin ( wer sucht schon gerne Farbvergleichskarten ;) ) bin ich der Einfachheit halber bei Tamiya geblieben und komme mit denen auch bestens zurecht. Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen,bei deiner Entscheidung.

Gruß Michael
Rally is not a crime

im Bau
Tamiya Ford Escort Condroz 96
Isuzu Bellett 1600 GTR
Langzeitprojekte:
Eine japanische "Schönheit" 86
Revell Unimog Team Capito
mein Subaru in 1/24

Beiträge: 12

Realname: Daniel

Wohnort: Rüsselsheim

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170

Donnerstag, 17. November 2011, 05:59

Hallo Wings,

ich kann nur raten, kaufe dir von Anfang an "etwas Gescheites", das auch taugt. Nichts ist ärgerlicher, als immer wieder Sachen nachzukaufen. Da gibt man dann nämlich insgesamt mehr Geld aus, als wenn man gleich etwas Gutes gekauft hätte. Ich spraye hier mt einer recht betagten Hansa 101 und die geht immer noch super. Die, die du beschreibst, kenne ich aber leider nicht. Als Fasutregel würde ich mal sagen, für Pistole und Kompressor zusammen für 200,- bekommt man schon etwas sehr Nettes.

Zu den Farben: da nehme ich die Schmincke Farben. Die haben Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist, dass sie für den Modellbau eigentlich nicht so richtig geeignet sind, da die Haftungsfähigkeiten auf Kunststoff schon etwas eingeschränkt sind. Das kann man aber dadurch ausgleichen, dass man gut grundiert. Dann ist das kein Problem. Der Vorteil ist die Handhabung. Ich mag die Pipettenflaschen, mit denen sich gut dosieren läßt. Und außerdem gibt's von Schmincke eine Tabelle, mit der sich so gut wie alle RAL-Töne aus den einzelnen Farben mischen lassen. Das ist schon nicht schlecht. Richtig billig sind sie nicht, ich kaufe die Fläschchen bei einem Händler in Frankfurt für 5,90 das Stück. Aber ein paar Tage halten die schon. Außerdem: bei einem Hersteller wirst du vielleicht auch nicht bleiben. Ich habe hier Farben von ganz verschiedenen Herstellern stehen: Schmincke, Revell, Kreul, Vallejo... Jeder bringt da seine Vor- und Nachteile mit, die man für den ein oder anderen Fall nutzen kann. Also, ausprobieren ist angesagt.

Wenn möglich, mach mal einen Kurs, wenn es so etwas bei dir in der Nähe gibt. Da läßt sich häufig mal mit verschiedenen Geräten bzw. Farben ein wenig testen. Da findet man schnell seine "Lieblinge" heraus.

Grüße
Daniel

171

Freitag, 18. November 2011, 14:35

Ich gebe Salutaris vollkommen recht.
Kein billiges "Anfängerset" kaufen, denn....
1) ist die Qualtität der Produkte schon mit ausschlaggebend, da wir uns hier im Feinst-Bereich der Fertigung bewegen... Und eben die Qualitätskontrolle bei namhaften Herstellern deutlich höher ist und somit auch die Gewissheit immer dasselbe gleich gute Produkt zu kaufen. Bei Billigmarken benötigt es schon etwas Glück das alle hergestelten Pistolen gleiche Qualität haben und Du auch solch eine erwischst.
2) Ersatzteilbeschaffung (Düsen, Nadeln ggf. Dichtungen) ist bei namhaften Herstellern kein Problem und innerhalb weniger Tage abgewickelt.
3) Kostet eine Iwata die brauchbar ist nicht gerade die Welt...Habe selbst eine Revolution, die ich für ca. 120 Euro geordert habe.
4) Die namhaften Modelle kannst Du eigentlich immer für einen vernünftigen Gebrauchtpreis verkaufen, so dass man das Geld eben nicht komplett verliert...

Ich habe selbst noch eine kaum gebrauchte Evolution 2in1 die zum Verkauf steht (NP liegt bei etwa 165 Euro, die ich für 125 Euro verkaufe). Diese Brush hat 2 Düsen u. Nadeln, 1x 0,2er und 1x0,4er Düsen/Nadelset
Wie gesagt, so gut wie nicht gebraucht, da ich selbst noch eine Infinity 2in1 habe und mit der wesentlich besser zurechtkomme.
Pistole ist nicht gleich Pistole und man sollte, wenn an die Möglichkeit hat verschiedene Modelle austesten um "seine" zu finden.

Auch eine Empfehlung, die preislich so in die 100 Euro Region kommt ist eine Rich AB200 oder AB 300 (200 mit 0,2er Düse, 300 mit 0,3er Düse)

Die Pistolen von Harder&Steenbeck (Evolution, Infinity, zumindest die älteren Modelle) sind jedoch nicht geeignet für lösungsmittelhaltige Farben, da sie Dichtungen enthalten, die vom Lösungsmittel zerstört werden.
Die neuen Modelle haben Dichtungen aus Teflon und sollten halten. Meine Iwata z.b ist für Lösungmittelfarben geeignet...

Ebenfalls wichtig, aber auch bei vernünftiger Qualität teuerer ist der Kompressor. Ein vernünftiger Kompressor ist nicht allzulaut, hat einen Vorratstank für Luft, bringt einen genügend großen Druck und Luftmenge an die Pistole.

Ich habe selbst noch einen kleinen Kompressor rumstehen, ohne Lufttank, der eigentlich als Ersatz dienen sollte.
Gebe den aber auch ab, weil ich mal langsam ausmisten will und alles was ich nicht brauche muss langsam weg...
Der Kompressor ist schon etwas älter (schätze mal so 2-3 Jahre) hatte ihn selbst mal gebraucht gekauft und geb ihn für 50 Euro ab.
Funktionieren tut er einwandfrei. Einzig am Wasserabscheider (Kunststoff) hatte er einen kleinen Riss der mit Kunststoffkleber innen verklebt wurde und der Kunststoff innen nun angelaufen ist.
Bei Interesse schick ne PN und ich schick Bilder...
Pistole und Kompressor geb ich zusammen für 170 Euro (zuzüglich Versand - Hermes oder DHL)

Aber Du solltest Dich im Vorfeld fragen, ob Du nur ab und an mal ein Modell bespritzen willst, oder ob Du Airbrush als neues Hobby erwählst.
Bei mir jedenfalls war es so und ich bin froh mich damals für eine vernünftige Ausrüstung entschieden zu haben... den mittlerweile brushe ich mehr als ich baue... :baeh:

Hast Du Interesse so komm zu uns ins Forum

www.airbrush-forum.net

nutze dort die Suchfunktion nach Anfängerkaufberatung....dort findest Du sehr viele Antworten...


und hier kannst Du Dich über PReise und Zubehör informieren.

www.airbrush4you.de


Auch kannst Du dem Inhaber des Shops Fragen stellen und erhälst eine sehr kompetente Auskunft, die nicht auf kurzfristige Gewinnmaximierung des Geschäftes abzielt, denn Frank (Inhaber des Shops) weiß...
nur zufriedene Kunden kaufen öfter ein...

Zu den Farben...
In unserem Forum schwören die alten Hasen geradezu auf die Farben von Craetix. Insbesondere die Wicked von Creatix. Habe mir ein Basisset geordert um zu testen.
Wenn Du herausgefunden hast wie Du die Wicked vernünftig mit dem Reducer verdünnst sollen sie traumhaft sein.
Du kannst auch nicht alle Farben (Hersteller) einfach mit Wasser verdünnen, obwohl sie auf Wasserbasis hergestellt sind, so wie eben die Wicked. Doch die Wicked kannst Du fast überall einsetzen....selbst auf T-shirt, ohne den Stoff vorzubehandeln...
Ich nutze derzeit auch die Farben von Schmincke, die mir jedoch für den Modellbau nicht so geeignet erscheinen.
Die Vallejo sollen im Modellbau auch recht gut funktionieren.
Aber wie Daniel es beschrieben hat. Jeder Hersteller hat Vor- und Nachteile...

Airbrushkurs ist prinzipiell nie falsch, aber auch da wirst Du sicherlich zu hören bekommen, dass man sich eine vernünftige (nicht überteuerte) Ausrüstung zulegen sollte und besser die Finger von "billig-China-Import" lässt...
Hier ist Geiz meist eben nicht geil...


so....

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen, ohne Dich zu sehr zu verwirren.... :idee:


LG

Günnie
In Planung: eventuell im Frühjahr: RC Feuerlöschboot Düsseldorf
Im Bau: Apostol San Felipe

172

Freitag, 18. November 2011, 14:44

@ gt-r Michel


Eine Iwata soll nur für Tusche eingesetzt werden???

Nuja. ich sprühe selbst mit Düsengröße 0,15 von ner Infinity meine Pigemntfarben... Allerdings siebe ich die ab und an auch mal durch, denn wenn die Farben zu lange stehen kann es schonmal vorkommen, das man die Pigmente nicht mehr alle aufschütteln kann und die Düse verstopft...
Auf den Schmincke Farben steht sogar die minimale Düsengröße drauf... >0,15
Also dürfte es bei der Iwata, die sicherlich mit einer 0,2er oder gar 0,3er Düse versehen ist, absolut keine Probleme geben.
Meine Iwata funktioniert auf alle Fälle sehr gut mit pigmentierter Farbe.
Außerdem kostet z.b. eine Iwata Revolution nicht gerade die Welt mit knapp 100 Euro.

LG

Günnie
In Planung: eventuell im Frühjahr: RC Feuerlöschboot Düsseldorf
Im Bau: Apostol San Felipe

173

Dienstag, 22. November 2011, 15:08

Airbrush Pistole

Ich möchte mir eine besser Airbrushpistole double Action
besorgen! könnt ihr mir Tipps geben welche die am besten sind! hab oft Pistolen
gesehen wo Mann unten ein Glas hat glaub das die toll sich wenn Mann große
Flächen lackiert. wäre toll wenn ihr mir dabei helfen Könnt! Und schreibt dazu
wo ihr sie gekauft habt

174

Dienstag, 22. November 2011, 15:52

Das läßt sich so pauschal nicht sagen.
Hast Du bereits schon nen Kompressor?
Und was ist dein Budget?
Im Bau:
REVELL 04851 -- Perry Rhodan Spaceship SOL
REVELL 04300 -- Focke-Wulf 'Flitzer', 1:72
LINDBERG - AMERICAN PRESIDENT LINER - RC Umbau

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mal schauen

Lager:
viel zu viel (Stand 27.07.2011)

DominiksBruder

unregistriert

175

Dienstag, 22. November 2011, 18:17

Da gibt es noch viel mehr Fragen!
Hast Du Erfahrung und wieviel Erfahrung hast Du!
Was möchtest Du damit machen!

Welche am Besten sind, ist mehr als schwammig! Du wirst wohl tausende verschiedene Modelle empfohlen bekommen, weil ich glaube nicht, dass viele Leute oft die Pistole wechseln! Ich habe seit ich Airbrush mache meine Pistolen - seit 14 Jahren schon! Ich in mir auch sicher, dass wenn ich Dir die Badger Pro empfehle, Du sie locker schei$$e finden kannst, weil Du nicht damit arbeiten kannst! Erkennst Du die Problematik!


..und so nebenbei: ein Ausrufezeichen ersetzt keine Fragezeichen oder einen Punkt. Die Sätze von Dir sind keine Fragen sondern nur Aussagen. Eigentlich hast Du ja nur Aussagen getroffen... Das Lesen nervt sowas von. Trotzdem habe ich geantwortet. In Deinem Stil, damit Du es lesen kannst!? Und nun ersetzen wir die falschen Satzzeichen gegen die Richtigen:
. ? ? . . ! . ?

176

Dienstag, 22. November 2011, 19:10

ich hab den Kompressor und die pistole von Revell im sett gekauft! und werde das alles aufstocken! neuen Kompresor und Pistole. ich lackier seit 1Jahr vor allem Lkw . möchte eben vom airbrush single action auf airbrush double action umsteigen! glaube das ich dann die oberflächen noch schöner werden wenn ich die spritzte besser einstellen kann

Hubra

Moderator

Beiträge: 11 360

Realname: Michael

Wohnort: Niederdürenbach-Hain

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177

Dienstag, 22. November 2011, 19:41

Hallo Christian.

Ich habe mir vor kurzem eine solche Airbrush gekauft und bin damit vollkommen zufrieden.

Ich weiß das jetzt wieder einige sagen werden das die zu dem Preis nichts taugt.
Meine habe ich für 15,00€ mit Porto bekommen.
Vorher hatte ich eine mit seitlich angebrachtem Tank und die hatte oftmals Aussetzer.

Lach jetzt nicht. :pfeif:

Am Sonntag habe ich damit fast zwei Stunden an einem PKW in 1:1 Lackiert und das verlief ohne Probleme.
Die Farbe dafür rühre ich mir in einem separaten Glas an und fülle sie dann nach.

Gruß Micha.


Hier geht es zu den Videos von meinen Blaulichtern, aktuell auch zum Video der Drehleiter

178

Dienstag, 22. November 2011, 19:46

Am Sonntag habe ich damit fast zwei Stunden an einem PKW in 1:1 Lackiert und das verlief ohne Probleme


Ich will mir jetzt nicht vorstellen, das du dir deinen PKW neu in Feuerwehrrot gespritzt hast ..... :lol:
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

179

Dienstag, 22. November 2011, 19:49

Kaufberatung Airbrush (14. November 2011, 09:09)

ist bestimmt schon zu lange her.

gruß desmo

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