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121

Donnerstag, 28. Juli 2011, 17:26

Hallo Andreas,
ich bin selbst Einsteiger und hab noch so meine Vergleichsgedanken im Kopf.

Grundsätzlich ist das als Einstieg nicht schlecht und die Leistungsdaten mit 1,7 bar und 23 l reichen aus, die 50 dB(A) sind echt nicht zu laut für den Zimmergebrauch. Auch mit der Double-Aktion bis du vom System gut bedient. Der Preis erscheint mir im Vergleich zu anderen Angeboten sehr günstig.

Ob die Pistole für all die vielen kleinen Flächen in deinem Lieblingsmaßstab allerdings günstig ist, wies ich nicht. Ich selbst habe ein anders System, das einen kleinen Trichter oben drauf hat, aus dem die Farbe in die Pistolenspitze fließt. Bei dem gezeigten System ist ein relativ großer Farbbehälter vorhanden, aus dem die Farbe abgesaugt wird. Da muss man abwägen, vor allem, wenn man viel mischen will. Für größere Flächen und gut vorzumischende Farben erscheint es mir aber besser.

Lieber Gruß
Dieter
PS: um den Adapter-Schlauch für Autoventile würd ich dich beneiden ;)
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122

Donnerstag, 28. Juli 2011, 17:47

Hi Graubaer,
danke für deine objektive Darstellung. Wusste ich gar nicht dass die Farbe aus dem Behälter abgesaugt wird.
Was ist der Unterschied zwischen Single- und Double-Action?
Momentan bin ich gut drauf :D , ich denke ich werde nach kurzer Bedenkzeit das gezeigte Modell holen, Wechseldüsen mit kleinerem Durchlaß sollten erhältlich sein.
Es sei denn, jemand schlägt noch ein noch bessere System vor 8) .

123

Donnerstag, 28. Juli 2011, 17:56

Hi Andreas,
bevor ich viel erzähle, hier mal ein LINK
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124

Donnerstag, 28. Juli 2011, 18:04

Danke, jetzt weiß ich zumindest mal das Nötigste darüber. Das o. g. System überzeugt mich immer mehr und mehr.
Muss ich halt noch n bissle üben bevor ich richtig an Modelle rangehe und sie ruiniere :D .

125

Freitag, 29. Juli 2011, 08:49

Habe mich heute noch ein bisschen im www schlau gemacht. Da hiess es, dass man für das Airbrushen einen Arbeitsdruck von ca. 2 bar braucht. Das von mir ins Auge gefasste System erzeugt aber einen Arbeitsdruck von nur 1,7 bar. Somit kann die erforderliche Leistung nicht erbracht werden!?
Diese ganze Airbrush-Sache wird nach und nach komplexer :( .

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126

Freitag, 29. Juli 2011, 09:08

Hallo Andreas,

ich selber nutze den Bruder des von Dir gezeigten Güde-Kompressors inkl. der Güde Pistole und bin damit masslos glücklich.
Das komplette Set hatte ich einmal im Baumarkt für 100 Euro erstanden. Meine Vermutung ist die, dass in Deinem Beispiel der vermutlich gleiche Kompressor lediglich ohne die äußere Stahlblechgehäuseschale angeboten wird.

Hinsichtlich Düse würde ich mir für das erste Jahr keinerlei Gedanken machen. Mit 0,2 oder 0,3 mm kannst Du wunderbar alle Arbeiten abdecken, sei es sehr feine Strukturen oder auch großflächige Rumpfschalen.
Auch beim Arbeitsdruck sind keinerlei Sorgen angesagt. Der Druck dieser Kompressoren ist ideal um gute Ergebnisse zu erzielen.
Vor zwanzig Jahren nutzte ich einen professionellen Kompressor meiner Prtnerin (Grafikerin), der bei 1.000 DM lag - dazu eine Pistole für 250 DM. Einfache Lektion: Die Schwachstelle in der langen Kette bis zum guten Lackierergebnis war einzig mein Können, nie das Equipment.

Airbrush ist wirklich nicht schwierig. Man muss sich einfach mal dran wagen. Massiv einfacher wird es, wenn Du zumindest zu Beginn mit wasserlöslichen Farben arbeitest. Beispiel: Revell Aqua. Dann stinkt es nicht und Du kannst alle Reinigungsarbeiten unter fleißendem warmem Wasser durchführen.

Ansonsten gilt: viel lesen / recherchieren ist prima, ersetzt aber nicht das eigene Üben.
Deswegen mein Vorschlag: Kauf Dir das Teil - Du wirst in jedem Fall glücklich. Und dann nimm Dir einen Abend Zeit und tüftel einfach. Am besten zu Beginn mit einem DIN A2 Block.
Nun alle Parameter stückweise verändern: Farbverdünnung, Spritzabstand, Druck, Menge des Farbauftrags etc.
Wenn Du ganz bewusst mal in die Extreme gehst, dann entwickelst Du sehr schnell ein eigenes gutes Gefühl. Das brennt sich in Deinen Kopf - und ist viel besser als immer nur theoretisch Tipps zu lesen.
In Schritt 2 kannst Du Dir x-beliebige Teile schnappen - ich hab damals zum Spaß verknautschte Matchbox-Autos der Kids volllackiert.

Also - keinerlei Grund zur Sorge, weder hinsichtlich Deiner Produktwahl, noch betreffend der Technik. Einfach einen Pflock reinhauen und mal loslegen. Getreu dem Motto: "Übung macht den Meister".
Wenn dann einzelne Probleme kommen (Düse verstopft, Farbauftrag zu dünn, Schlieren, Nasen etc.), dann kann man das im einzelnen besprechen.

Gruß,
Johannes

Nachtrag:
Das Güde-Set ist insofern toll, als dass Du sowohl große Farbgläser, als auch einen kleinen sehr handlichen Becher hast. Ich benutze fast nur den Becher, selbst für Rümpfe bis 30 cm.
Die 0,3er Düse erschlägt alles - von diffusen Linien mit 3 bis 5 mm Breite bis hin zu größten Flächen.
Und der Kompressor ist so leise und kultiviert, dass ich nachts um 3 in der Küche lackiere, während der Rest der Familie sanft in den Federn träumt.

127

Freitag, 29. Juli 2011, 09:16

Moin Andeas,
jede Frage wirft zwei neue auf . . . :lol:

. . . thats life :bang:


Zu deinem neunen Wissensstand sei gesagt, das da noch ein Nachsatz fehlt. Der Kompresor sollte mindestens einen Druck von 2 Bar haben - deiner hat 4 Bar. Damit hast du die Gewähr, das du an der Pistole einen ausrechenden Druck hast. Der Sprühdruck selbst liegt irgendwo zwischen 0,8 und 1,5 Bar, je nach Farbkonsistenz und Düsenart. Ab hier wirst du dann vieles ausprobieren müssen, um dein Handwerk zu beherrschen, da heist es dann üben - üben - üben . . . :cracy:

Gruß
Dieter
PS: da war der Profi wieder schneller und ausführlicher - und Recht hat er auch noch :ok:
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128

Freitag, 29. Juli 2011, 09:26

Tja - so ist das hier im Forum:
Gemäß Gorbi: "wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" (was er übrigens so nie gesagt hat) wird jede sich bietende Chance den Dieter zu ärgern mit Begeisterung wahrgenommen... :lieb:

129

Freitag, 29. Juli 2011, 09:34

:nixweis: ~~~~ :heul:
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130

Freitag, 29. Juli 2011, 09:51

Moin Moin.

Dann möchte ich meinen Senf auch mal dazugeben :P Ich habe auch mit solchen Sets angefangen und schnell wieder aufgegeben, da sie meinen Ansprüchen nicht genügten. Zu der Gun kann ich nichts sagen, da ich mit so einer noch nicht gearbeitet habe. Bisher hab ich eine Revell Singelaction, eine Badger 150 und die Aztek470 besessen und wieder verkauft, da ich mit ihnen nicht wirklich zufrieden war. Vorallem mit der Aztek hatte ich so meine Differenzen. Vielleicht solltest du einfach mal in einen Laden gehen und ein paar in die Hand nehmen und mal ausprobieren, du wirst sehen, dass es da Unterschiede gibt.
Für mich hat sich die Evolution 2in1 als super Allrounder herausgestellt und damit kann man perfekt arbeiten und sie läßst sich super reinigen.

Zum Kompressor muss ich sagen, dass ich nicht allzuviel davon halte. Der aus dem Link oben hat keinen Tank und pumpt daher ständig Luft und die Überflüssige läßt er über ein Ventil ab. Mich nervt sowas total und lenkt mich vom eigentlichen arbeiten ab. Ich habe auch einen ähnlichen Kompressor mit Tank, aber selbst dieser nervt mich, da er lange braucht um den Druck im Tank aufzubauen und oft wieder anspringen muss, damit dieser gefüllt wird. Daher benutze ich lieber meinen selbstgebauten Kompressor, der mach richtig Dampf und ist so leise wie ein Kühlschrank.
Ich will dich nicht verunsichern, aber das sind für mich Kriterien, die ich bei einem Kauf von einem Kompressor miteinbeziehen würde. Natürlich kommt es auch darauf an, wie hoch deine Ansprüche sind und wie ernst du dieses Thema nimmst, aber ich hab schon den ein oder anderen Euro verschenkt, weil ich ganz unten angefangen habe und schnell merkte, dass es nicht das war, was ich wollte.

Gruß
Gregor
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131

Freitag, 29. Juli 2011, 10:07

@ Gregor:
Als kleine Korrektur - verzeih bitte: mein Güde-Kompressor pumpt jeweils nur bis zum Erreichen des Zieldrucks, dann stellt er ab. Er läuft also keineswegs unentwegt. Solange man spritzt, wird fast durchweg gepumpt - das sind aber meist nur Intervalle von 20 Sekunden.
Auch ohne Druckbehälter bleibt bei mir der Arbeitsdruck wunderbar konstant. Der Volumenfluss, der durch die doch arg kleine Öffnung der 0,3er Düse entweicht, ist ja auch bei dem gegebenen Arbeitsdruck wirklich nicht gewaltig.

Die Gun liegt traumhaft in der Hand und hat ausreichend Masse. Ich persönlich - das ist aber Geschmacksache - hab es viel lieber mit einem sehr kleinen hängenden Töpfchen an der Gun zu arbeiten, als mit einem großen Glas oder einem oben stehenden Pöttchen.
Das Prinzip der Double Action Betätigung halte ich für deutlich vorteilhaft gegenüber Single Action Pistolen. Man kann wunderbar neben dem Werkstück "anblasen", so dass mögliche Resttröpfchen entweichen und zieht dann auf das zu lackierende Werkstück mit allmählicher Farbzugabe.

Und jetzt bitte nicht lachen: ich hab mir sogar mal für unter 5 Euro Airbrush-Guns aus Hongkong bestellt. Wollte einfach mal schauen, wie schlecht die sind. Und siehe da: selbst mit diesen bekommt man ordentliche Modelllackierungen hin.
Bei alledem darf man ja nie vergessen, dass die im Modellbau üblichen flächenartigen Lackierungen gerade mal ein Zehntel dessen abverlangen, wofür professionelles Airbrush-Equipment eigentlich gedacht ist. Im Bereich beispielsweise photorealistischer Illustrationen mögen ganz andere Qualitätsanforderungen gelten.

Gruß,
Johannes

132

Freitag, 29. Juli 2011, 10:25

@Johannes: Okay, natürlich pumpt der Kompressor solange bis er seinen Arbeitsdruck erreicht hat. Als Puffer dient ihm natürlich der Schlauch. Es kommt ja auch drauf an, was man lackieren möchte. Wenn ich Autos lackiere, dann brauch das schon ein wenig Zeit und Luft, d.h. dass in meinem Fall das Teil durchlaufen würde, da ich für solche Arbeiten auch eine große Düse verwende. Wenn man Flieger in einem größeren Maßstab bauen möchte, dann würde der auch immer durchlaufen.
Ich will euch da ja auch garnicht wiedersprechen, dass man mit dem Teil nicht arbeiten könnte, kann man. Geht auch bestimmt fast ( :D ) genauso schön wie einem "teueren" Kompressor, ich wollte aber auch die Nachteile solch eines Systems nennen, nicht dass er sich dann so ärgert wie ich, dass die Teile immer nur am laufen sind.

Bei den Guns geb ich dir recht, da kann auch eine günstige gute Dienste verrichten. Ich bin mit der Aztek und den Becherchen an der der Seite nicht klargekommen und bevorzuge die Fließbecher-Variante und die Singelaction hat mir ganz schnell nicht gereicht und wurde meinen Ansprüchen nicht gerecht. Daraufhin hab ich einen sehr guten Modellbauer (auch hier im Forum vertreten) gefragt, was er denn benutze und er hat mir die Evo empfohlen. Also ab in einen Airbrushladen und ausprobiert. Und ich war sofort begeistert. Ich hab auch schon auf unserem ST eine andere mal in der Hand gehabt und die war auch nicht schlecht. Hatte aber auch ihre Tücken mit dem Becher an der Seite.

Natürlich kann man auch mit günstigem Equipment tolle Ergebnise erzielen, keine Frage. Es hängt viel vom eingen Können ab, aber wenn man einmal den Dreh raushat und dann auch noch das richtige Werkzeug in der Hand hat, dann macht das brushen richtig Spass.

Gruß
Gregor
Nukular, das Wort heißt Nukular.

133

Freitag, 29. Juli 2011, 17:57

Ich danke euch wirklich für eure ehrlichen Antworten. Das hilft mir bei meiner Entscheidung. In den letzen zwei Tagen war mein Wissenszuwachs in Sachen Airbrush doch recht groß :D .
Ich denke als Anfänger werde ich bei dem o. g. Modell bleiben. Scheint mir eine gute Lösung für meine jetztige Situation zu sein. Solche Kompressoren kann man ja auch noch mehr oder weniger universell einsetzen.
Richtig professionell will ich auch nicht werden, dafür fehlt mir die Zeit. Aber die Bausätze welche ich habe und welche hoffentlich noch kommen werden, möchte ich mit Airbrush doch in einen ganz akzeptablen Zustand bringen :D .
Wegen der Gun, solange sie einen gleichmäßigen Luft- und Farbfluss gewährleistet bin ich zufrieden, der Rest hängt von meinem Händchen ab. Hauptsache die Farbe ist schön glatt auf dem Plastik und hat keine unansehnlichen Pinselstriemen. Lautstärke und Druckaufbauintervalle sind zweitrangig. Da ich beim basteln sowieso immer recht laut Musik höre.
Nebenher hab ich noch eine neues Arbeitsfeld für das System gefunden -> Wohnungsverschönerung! 8)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende euch allen!
Andi

134

Sonntag, 31. Juli 2011, 20:35

Hi,

Iich habe genau die gleichen Bedürfnisse wie du. Ich habe mir eine Nail-Brush Gun mit ner 0,2mm Düse bestellt,für 20€. Davor hatte ich eine mit ner 0,3mm Düse,auch gut. Kann man Prima Schiffe brushen und ist ideal für tarnschemen
Pass bitte auf das du den Nippel nich zu fest drückst,meiner ist erst verbogen dannn zerbröselt
Gruß Sven :wink:

Im Bau: USS Ticonderoga CV-14 1:350

135

Sonntag, 31. Juli 2011, 20:57

Was für ein Nippel? :)

136

Sonntag, 31. Juli 2011, 23:02

der Farb- und Luftzufuhr Regler,sorry :pfeif:
Gruß Sven :wink:

Im Bau: USS Ticonderoga CV-14 1:350

137

Mittwoch, 3. August 2011, 20:03

Hi liebe User,
heute wollte ich endlich mal meinen neuen Kompressor anwerfen und mit dem üben anfangen.
Farbe angemischt, sehr stark verdünnt (um mein genaues Verhältnis herauszufinden) in das Farbglas der Gun gepackt.
Kompressor angeworfen, und siehe da, er packt keinen höheren Druck als 0,4 bar. Damit konnte ich gerademal Plastikkrümel von meinem Tisch pusten.
Mach ich irgendwas falsch? Ich hab natürlich den Druckminderer so hoch gedreht, dass er blockierte, aber es half nichts. Die Farbe kam natürlich auch nicht raus. :bang:

Zuerst fiel auch ein Standbeinchen des Kompressors ab, gut das ist nicht schlimm, aber irgendwie hatte ich das Gefühl dass das Gerät (zumindest die Gun) schon mal in Benutzung war, was sich in Farbablagerungen an einem von mir nicht weiter definierbaren Zusatzteil der Gun abzeichnete.

Jetzt bin ich natürlich sauer. Eine gescheite Bedienungsanleitung für den Kompressor ist natürlich nicht dabei, geschweige eine für die Gun. Gibts für diesen Kompressor vielleicht einen kleinen Kniff, den man machen kann?

Verzweifelte Grüße

Andreas

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138

Mittwoch, 3. August 2011, 20:27

Hallo Andreas,
zu erst einmal, wenn Lackspuren in einem nagelneuem Set hast, gleich reklamieren !!! :schrei:
Da würde ich einen Tausch gegen neu oder Geld zurück verlangen :!!
Zu deinem niedrigen Druck :
So wie der Kompressor aussieht, mußt du den Einstellknopf zum Druck ändern hochziehen, oder runterdrücken :)

Und wenn du mit der Gun dein Modell vom Tisch pustest, ist der Druck zu hoch :abhau: :abhau:
0,9 - 1,2 Bar reichen eigentlich aus :D

Gruß,

Emanuel

139

Mittwoch, 3. August 2011, 20:31

Die Gun an sich sieht ja schon sauber aus. Bloß eben diese komische Zusatzdingens.
Den Druckschalter hab ich schon hochgezogen, danach konnte ich ja erst den Druck durch Drehen "erhöhen".
Das Problem bei der Sache ist, dass der Kompressor aus dem Internet ist. Von ner Homepage eines Baumarktes. Da muss ich morgen mal Bescheid sagen.
Ich könnte k***en! :D

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140

Mittwoch, 3. August 2011, 23:32

Hast auch mal versucht, in andere Richtung zu drehen ?? Sorry für dei blöde Frage, aber kann sein, daß du drehst als wenn du Wasserhahn aufdrehst :)
Möglich wäre nämlich, das du genau anders rum drehen mußt, um den Druck zu erhöhen :pfeif:
Dein komisches Zusatzdingens solltest mal genauer beschreiben, weiß nicht, was du damit meinst :nixweis: :nixweis:

Kammerfeger

unregistriert

141

Donnerstag, 4. August 2011, 00:22

HI,

versuchs mal mit der Betriebsanleitung.

http://www.guede.ws/cgi-bin/twinklecom.c…E&artref=50068&

linker Randbereich als PDF.

sollte soweit alles klar sein beim Betrieb; ansonsten kann es sich nur um nen Defekt handeln.

142

Donnerstag, 4. August 2011, 07:41

@Eumel
Ich könnte es ja mal aus Verlegenheit probieren in die andere Richtung zu drehen. Wird aber wohl nichts ändern, da ja beim drehen der Druck weder gestiegen noch gesunken ist, also überhaupt keine auswirkungen gezeigt hat.
Das Zusatzding sieht aus wie ein kleiner Trichter, allerdings ohne die typische Öffnung unten und hat seitlich ein kleines Röhrchen nach schräg oben. Das Röhrchen passt an den Farbanschluss der Gun. Vielleicht ist es ein Abtropf-behältnis fürs reinigen der Gun?!

@Kammerfeger:
Das ist die mir doch etwas dürftig erscheinende Bedienungsanleitung, welche bei mir dabei war. Schätze es ist wohl wirklich ein Defekt. Setz mich heute noch mit dem Verkäufer in Verbindung, wenn er mir das Gerät ohne großes Gezeder umtauscht ist alles in bester Ordnung.
Ansonsten bleibt nur noch die Möglichkeit im Baumarkt ein Qualitätskompressor mit Gun zu kaufen. Das macht auch einen schnelleren Umtausch möglich. :!!

143

Donnerstag, 4. August 2011, 09:23

Hallo Andreas,
es gäbe noch eine Möglichkeit, eine der Verbindungen ist undicht. Kontrollier doch ab dem ersten Anschluss mal die Dichtigkeit. Falls du Raucher bist, kannst du mal Zigarettenqualm (nur aus dem Mund) gegen die Verbindungen zu hauchen – evtl. auch mal rund um den Kompressor. Wenn es sich verwirbelt, ist das Ding an der Stelle undicht. An den Verbindungen kannst du dir durch neue Dichtungen und/oder mit Dichtband (Teflonband aus der Installation) helfen.

Ansonsten schreib den Lieferanten an – so schlimm sind die Ebay-Verkäufer meist nicht. Mach es auf jeden Fall über die Ebay-Kontakt-Mail, dann kannst du die Reklamation dokumentieren und den Vorgang letztendlich auch an Ebay selbst melden und um Hilfe bitten. Aber bitte erst selbst versuchen und den Ball flach halten, sowas kann eben passieren.

Viel Glück
Dieter
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144

Donnerstag, 4. August 2011, 11:01

@Graubaer
Daran hab ich auch schon gedacht, hab nur momentan nicht die passenden Schraubenschlüssel hier. Werde das aber noch überprüfen. Schade dass ich nicht Raucher bin, jetzt muss ich eine meiner Zigarren für besondere Anlässe anwerfen! 8)
Hatte auch gestern schon den Eindruck dass es im Bereich um den Druckminderer recht windig zu geht.
Aber da ja auch Teile des Kompressors schon in der Verpackung rumlagen, dachte ich, ich mach gleich eine Reklamierung. Der Verkäufer hat mir auch gleich zwei Optionen angeboten: Umtausch oder Geld zurück.
Heute nach der Arbeit fahr ich mal im Baumarkt vorbei und schau mir die Angebote an, wenn ich dort was passendes finde, nehm ich natürlich das Geld.
Ansonsten bin ich ganz deiner Meinung, sowas kann eben immer mal passieren, vor allem beim Onlinekauf. Deswegen mach ich mir auch keinen Kopf.
Gruß
Andreas

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145

Donnerstag, 4. August 2011, 11:45

Hi Andreas,

tut mir ja wirklich leid, dass Du so einen Ärger hast.
Ich selber hab ja den "großen Bruder" von Deinem Gerät und bin von jeher absolut happy damit. Der einzige Unterschied zu Deinem ist das zusätzliche eckige Stahlblechgehäuse - der Rest scheint identisch zu sein.

Zur Druckverstellung muss ich bei mir die schwarze Kappe am Druckminderer (das Teil mit dem Glas unten dran) kräftig hochziehen, etwa 5 mm. Dann kann ich es drehen. Der neue Druck stellt sich erst ein, wenn man die Düse mal ausgeblasen hat (da die Luft ja irgendwie entweichen muss).

Das von Dir beschriebene Teil ist das Lacktöpfchen, welches man von unten an die Gun steckt. Das kleine Röhrchen passt vorne unten in die Bohrung der Gun. Ist weitaus praktischer als das klobige Lackglas.

Eine wahrscheinliche Möglichkeit für Druckverlust ist schlichtweg eine Leckage. Entweder bei einer der Schlauchverbindungen am Druckminderer oder an der Gun. Auch ist möglicherweise Deine Düsennadel in der Gun gar nicht geschlossen.
Für lezteres einfach hinten die Kappe an der Gun abschrauben, die kleine Messing-Rändelmutter leicht lösen und die Nadel mit VORSICHT bis zum Anschlag drücken.

Ich drück Dir die Daumen! Nicht verzweifeln, sondern cool analysieren und testen, dann kommst Du am schnellsten ins Ziel!

Gruß,
Johannes

Kammerfeger

unregistriert

146

Donnerstag, 4. August 2011, 13:33

Das ist die mir doch etwas dürftig erscheinende Bedienungsanleitung, welche bei mir dabei war.
hatte mir erst dieser Tage einen Kompi von "ERBA" gekauft ( für die Werkstatt); war das Ausstellungsstück OHNE Bedienunganleitung _> im www gesucht ; gefunden -> 7 Seiten ; ehrlich viel mehr steht bei mir auch nicht drauf. ist aber auch gar nicht nötig, da ziemlich "selbsterklärend". wichtig ist nur, falls 2 Druckluftanschlüsse vorhanden sind, dass der geregelte verwendet werden sollte für die Airbrush-Gun. der ungeregelte wird meist nur zum "ausblasen" genommen.

147

Donnerstag, 4. August 2011, 15:23

@Johannes
Also das Prinzip dieses Lacktöpfchens ist mir nicht ganz klar! :nixweis:
Wenn ich da Farbe reinfülle, wie kommt die dann hoch zur Gun? Entsteht da dann ein Sog, welcher die Farbe hochsaugt? Dabei kann doch dir Farbe je nach Umgebung verdrecken, da die Farbe nicht abgeschottet ist wie jetzt in nem Farbglas?

Also der Schlauch und sämtliche Anschlüsse vom Kompressor zur Gun sind dicht. Was ich noch checken muss sind die Anschlüsse vom Kompressor zum Druckminderer, da hab ich nämlich auch Luftzirkulation gespürt.
Der Druckschalter funktioniert bei mir genauso wie bei dir, sprich, die Funktion ist mir bekannt. :rolleyes: Dort habe ich ja die Zirkulation gespürt. Da versuch ich später noch mit den Schraubenschlüssel dicht ziehen, Sofern der Druckminderer komplett dicht ist.
Wenn ich das Ventil des Wasserabscheiders drücke, mindert sich der Druck, von daher gibts zwei Möglichkeiten: 1. Irgendwo hab ich ne undichte Stelle im System 2. Der Kompressor kann durch einen Defekt nicht den Druck aufbauen.

Das mit der Nadel kann ich ausprobieren, hab nämlich gemerkt dass der Druck sinkt wenn ich die Kappe abgeschraubt habe. Dort habe ich zwei Rändelmuttern. Eine große und eine kleine fast am Ende der Nadel. Welche meinst du jetzt?

@kammerfeger:
ich habe nur einen einzigen Anschluss

Ich bin echt dankbar für eure Hilfe!

Kammerfeger

unregistriert

148

Donnerstag, 4. August 2011, 20:56

@Andreas,

ich meine das jetzt nicht sarkastisch oder gar gemein:

Du solltest BEVOR du an dem Kompressor weiter hantierst, dich ein wenig schlauer machen, über Kompressoren im allgemeinen und die Funktion von Luftpinseln. Über die Saug- oder Fliessvarianten einer Brush.

Was macht der Kompressor, was macht der Druckminderer, Wasserabscheider, warum Wasserabscheider, Eigenschaften von zuviel/zuwenig Druck, was ist eine Single/ Double-Action Gun, etc.

Versteh mich bitte nicht falsch, aber es werden von dir Fragen aufgeworfen, die an einen ( und auch das soll jetzt nicht negativ verstanden werden, da wir alle mal begonnen haben ) blutigen Anfänger erinnern.

Würde daher zur Vorsicht raten, letztlich sprechen wir hier von nem Arbeitsdruck von 4-6 Bar. Da kann dir schon mal der Druckluftschlauch um die Ohren fliegen, wenn der falsch (unachtsam) vom Gerät genommen wird.

Beiträge: 2 496

Realname: Johannes

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149

Donnerstag, 4. August 2011, 21:22

Hi Andreas,

dann versuchen wir mal weiter Dir ein wenig zu helfen.
Mittlerweile - das ist aber lediglich ein Gefühl bzw. eine Hoffnung - glaube ich mehr und mehr, dass das Equipment womöglich gar keinen Fehler hat.
Deswegen heißt es jetzt mit kühlem Kopf und Kleverness dem Problem auf die Spur zu kommen.

Test 1:
Der Kompressor muss nach Einschalten maximal 10 Sekunden laufen und dann von selbst abstellen. Läuft er weiter, so hast Du irgendwo eine nennenswerte Leckage. Also ganz klar einen Fehler im System.

Test 2:
Schaub den Spiralschlauch vom Anschluss am Kompressor ab und drücke feste Deinen Daumen drauf. Schau, ob Du damit das System dicht halten kannst. Wenn ja, sprich: wenn dann der Kompressor aufhört zu laufen und Du am Manometer einen Druck von z. B. 2 Bar siehst, dann ist klar, dass bis hierhin alles stimmt.

Mögliche Fehlerursachen für Leckagen:
  1. Der Anschluss vom Spiralschlauch mit Überwurfmutter am Gewindestopfen des Druckminderers
  2. Der Anschluss vom Spiralschlauch mit Überwurfmutter an der Gun
  3. Eine nicht korrekt installierte Düsennadel
  4. Eine völlig zerstörte Düsennadel (Spitze abgebrochen)
  5. Eine zerstörte Düse
  6. Eine nicht dicht eingeschraubte Düse


Wie Graubär (Dieter) schon sagte: Mit ganz einfachen Mittel kannst Du Leckagen finden. Auch als Nichtraucher. Nimm einfach eine Kerze und halte sie mit ruhiger Hand nahe verschiedensten dubiosen Stellen. Sehr schnell wirst Du das Leck zuordnen können. Und ab da dann weiter mit gesundem Menschenverstand. Möglicherweise fehlt irgendwo eine Dichtung? Meist sitzen kleine Dichtringe innen in den Überwurfmuttern. Gegebenenfallls mal genau die Explosionszeichnung der Güde-Doku anschauen.

Jetzt bist Du dran. Gib doch mal Feedback, was klappt und was nicht.

Gruß und viel Erfolg,
Johannes

150

Donnerstag, 4. August 2011, 21:50

Hi Johannes,
nach langem probieren bin ich jetzt etwas verwirrt. Zu deinen Tests:

1. Nach dem Anschalten läuft das Ding munter weiter, schaltet sich nicht aus, womöglich da ich keinen Druckbehälter habe und der Kompressor konstant arbeitet um den Druck zu erhalten?

2. Hab alles abgeschraubt und mit dem Daumen auf den "Luftauslass" gedrückt -> der Druck steigt -> durch schrauben am Druckminderer kann ich das mehr oder weniger genau einstellen.

Erklärung hierfür wäre eine defekte Gun, das würde meine Meinung, die Gun sei schon benutzt worden, bestätigen. Ich denke sie hat eine defekte oder falsch eingestellte Nadel, da ich ja Neuling bin, muss ich erst schauen wie ich diese Nadel richtig einstelle.

Ich hab sämtliche Anschlüsse richtig fest zugedreht und die Nadel der Gun reingeschoben. Jetzt steigt der Druck laut Manometer auf ca, 2 bar, wenn ich jetzt die Gun abziehe fällt der Druck erstmal auf dem Manometer stark ab, zuerst pustet die Gun recht stark und wird dann mimimal schwächer. Erklärung hierfür: möglicherweise einen defekten Manometer.

Ich probiere jetzt noch mal ein bisschen mit Farbe zu sprühen und schau mir an wie es funktioniert.

@Kammerfeger:
Ich bin ein blutiger Anfänger! :D
Ich halte es nach dem System "learning by doing!". Natürlich versuche ich auch im Inet zu recherchieren und verfolge auch andere Threads hier im Forum.
Keine Angst, ich habe schon Respekt von solchen Geräten. Das einzigste was ich halt noch nicht so recht verstehe ist die Funktionsweise der Gun, alles andere sollte für mich kein Problem sein.

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