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Beiträge: 8

Realname: Martin

Wohnort: Elmshorn

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421

Dienstag, 10. September 2013, 13:44

neue gun

moin,
ich benutze nun seit einem Jahr die Herpa Airbrush und bin sehr unzufrieden mit der. von daher will ich mir jetzt die Infinity cr plus 126544 zulegen. Die Frage ist, ob ich mir dazu auch nen neuen Kompressor zulegen sollte? Ich habe den werther kompressor der von Herpa angeboten wird.

mfg martin

422

Montag, 14. Oktober 2013, 01:58

Kaufberatung Airbrush Pistole

Hallo,

ich habe nun mit Airbrush begonnen und nutze derzeit ein Komplettset von Güde. Besonders die Airbrush-Pistole ist großer Mist - das ganze ist ein Saugsystem wo der Farbbecher unter der Pistole sitzt, noch dazu hat der farbbecher keinen Deckel. Wenn man die Gun also schief hält, dann läuft die ganze Soße aus...
Für die ersten Gehversuche und um Airbrush einfach mal auszuprobieren, war das Ganze nicht schlecht, doch nun denke ich das ich das System gegen was höherwertigeres ersetzen sollte und beginne mit der Pistole. Und hier ist die Auswahl ja einfach riesig, zu riesig...
Gesucht wird nun eine Gun in der 100€ Klasse, eingesetzt werden soll sie ausschließlich für Modellbau, ich habe da also keine künsterlischen Ambitionen und will damit keine Mona Lisa auf ne Briefmarke sprayen...


Nach langer Recherche bin ich nun bei der Iwata HP-CR (Revolution-Serie) gelandet...
Was haltet Ihr von dieser Pistole und/oder gibt es in der Preisliga Modelle die besser geeignet wären?
Die Iwata gibt es mit einer 0,3 oder mit einer 0,5mm Düse. Welche Düse wäre da für meinen Einsatzzweck am geeignetesten?


Vielen Dank und allen einen guten Start in die neue Woche,
Micha
Ich wurde nicht geboren, um so zu sein, wie andere mich gern hätten...



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Beiträge: 2 832

Realname: Clemens

Wohnort: Thüringen

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423

Montag, 14. Oktober 2013, 07:26

Moin,

Die Iwata schaut auf den ersten Blick gar nicht schlecht aus. Bei der Düse würde ich Richtung 0,3 tendieren, da man mit der sowohl etwas größere Flächen sowie auch Details sprühen kann.

Ich habe die Neo for Iwata, etwas günstigere Preisklasse (ca. 70€), mit der bin ich auch sehr zufrieden.
The "Earth" without "Art" is just "Eh".

Beiträge: 21

Realname: Klaus

Wohnort: Bergisches Land

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424

Montag, 14. Oktober 2013, 09:06

Moin Moin,


Gute Wahl... die Iwata Revolution ist robust, lässt sich super einfach reinigen und hat zudem ein tolles Spritzbild. Da machst du nichts verkehrt. Zur Düsengrösse hat ja Clemi schon was gepostet, dem stimme ich auch zu.

Gruß Klaus

Beiträge: 3 473

Realname: Heiko

Wohnort: Stuhr bei Bremen

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425

Montag, 14. Oktober 2013, 09:46

Ich habe wie Clemens die Neo for Iwata mit 0,3er Düse und bin hochzufrieden. Ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis.

Gruß, Heiko.

426

Montag, 14. Oktober 2013, 12:55

Erstmal grundsätzlich - wenn du die Pistole schief kippst und etwas raus läuft, dann ist das allein deine Dusseligkeit. Oder gibst du auch dem Kellner die Schuld wenn du mit deinem Kaffee kleckerst? Alle offenen Gefäße kleckern wenn man sie schief hält. :lol:


Ich hatte mir damals auch das blaue Güde geholt - und habe es immer noch in Betrieb. Lediglich die Pistole (war damals eine 0,2er - später wohl größer) habe ich gegen eine EVO ausgewechselt, nicht weil die besser lackiert, sondern weil sie bequemer zu reinigen ist und ich da faul bin.
Seit der Anschaffung vor einigen Jahren habe ich immer mal wieder andere Pistolen und andere Kompressoren ausprobiert ..... und bisher keinen Grund gefunden zu wechseln. Teurere Kompressoren brachten keine Vorteile, bei den Pistolen kommt man imho nicht ums ausprobieren herum. Auch höherwertige Pistolen einer Preis- und Qualitätsklasse würde ich nicht blind bestellen nur weil die anderen zusagen, manche liegen dem einen gut in der Hand, andere Leute verkrampfen mit den Pistolen und bevorzugen ganz andere. Ganz extrem war es bei mir zwischen Triplex und EVO, obwohl beides an sich gute Pistolen sind verkrampfte ich nach wenigen Minuten mit der Triplex, während sich die EVO wie speziell für meine Hand angefertigt halten lies. Aber andere kommen mit der Triplex bestens zurecht - deshalb: selber ausprobieren.

Düsengröße für Modellbau - kommt auch darauf an was du baust. Einen 32er Flieger oder ein 1/200 Schlachtschiff, oder die Grundierung eines 1/35er Panzers würde ich auch mit 0,3 oder 0,35er Düse machen, jedoch bei 1/72er Fliegern oder Panzern lieber auf eine 0,2er zurückgreifen.

Der Rest ist Übung, sie macht eh das meiste aus. Manchen kannst du das teuerste und beste Werkzeug in die Hand drücken, es wird nie besonders. Andere nehmen irgendwas und zaubern damit Meisterwerke das man nur staunen kann - die meisten liegen irgendwo dazwischen. Und wenn der Bauer nicht schwimmen kann, dann liegt das seltenst an der Badehose. :)
Habt einen schönen Tag.

Gruß,
Michael

427

Dienstag, 15. Oktober 2013, 01:45

Vielen Dank für die schnellen und kompetenten Antworten :ok:

Da liege ich ja mit der Iwata nicht so verkehrt - und meine LG sucht ohnehin nach einem Burzeltaggeschenk für mich, da werde ich wohl mal mit dem ganzen Zaun winken und mir eine Revoltion schenken lassen :tanz:
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428

Dienstag, 29. Oktober 2013, 22:03

Welche Airbrush-Pistole ?

Hallo :hand:

Wir wollen uns eine neue Airbrush-Pistole zulegen, wissen aber nicht welche ?!

Hatten bisher eine ''Revell Vario'' der ''Master Class'' Serie, waren mit der aber nicht wirklich zufrieden, da sich bei dieser Pistole keine feinheiten lackieren ließen und sie im Einstellen und der Reinigung sehr aufwändig ist !

Welche Modelle von welcher Marke sind empfehlenswert und warum ?

Danke im vorraus !

429

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 12:12

Hallo!

Bei einer Airbrush ist es wahrscheinlich schwer, die Meinungen von anderen auf sich selber zu beziehen, da es neben der objektiven Qualität m.E. genauso um das subjektive Gefühl "in der Hand" geht.

Ich habe mir vor zwei Jahren (als erste Airbrush) eine neo for Iwata zugelegt. Die hat ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und überwiegend gute Kritiken von Nutzern bekommen. Ich verarbeite bisher ausschließlich Wasser basierte Farben (Vallejo Model Air).
Leider ist die Airbrush insbesondere bei Metallicfarben bei mir immer wieder verstopft, selbst wenn ich die Farben stärker verdünnt habe. Das hat mich genervt und ich habe mir vor kurzem eine Evolution 2in1 von Harder & Steenbeck gekauft, da die sehr weit verbreitet ist und auch die Ersatzteilversorgung gesichert scheint (Made in Germany).

Das Handling der Evolution liegt mir persönlich mehr und durch die beiden enthaltenen Düsen/Nadeln (0,2mm und 0,4mm) ist die Bandbreite der zu verarbeitenden Farben recht groß.
Zwar ist sie ähnlich aufgebaut wie die neo, aber aus irgendeinem Grund empfinde ich das Zerlegen und Reinigen der Evolution angenehmer als bei der neo.

Wenn ich mich zwischen der neo und der Evolution entscheiden müsste, wäre die Evolution mein Favorit.

Gruß, Jan

430

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 13:04

die Evolution von Harder & Steenbeckhatte ich auch im Auge ,ich hatte auch den gleichen Gedanken Deutsche Firma und gut erhältliche Ersatzteile ,ich habe mich dann am Ende für das Topmodell die Infinity entschieden ,ich wollte sie nicht nur ausschließlich für den Modellbau benutzen deshalb sollte es schon was gutes sein , die Infinity gefiel mir auch optisch sehr gut ,ich habe sie jetzt seit einem Jahr und denke die ist schwer zu toppen ,einfach eine gute Airbrushpistole ,wenn du jetzt nur Modelle Lackieren willst und keinen Wert auf Optik legst wird man dir sicher auch was günstigeres vorstellen
http://www.harder-airbrush.de/infinity/index.php

Beiträge: 385

Realname: Patrick

Wohnort: Schwielowsee

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431

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 20:17

Hallo,

Ich hab ne triplex, ne Evolution 2in1, ne infinity und so ein no name teil. Hatte auch mal ne revell und ne aztek, aber ganz ehrlich, für mich ist die Evolution das Allroundtalent und die infinity eben für die feinen Sachen. Ich kann die beiden echt nur empfehlen und wenn es erstmal nur eine sein soll, das bist du mit der Evolution 2in1 für alles gewappnet.

Gruß Pat

432

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 21:03

Moin,

Also ich hab sehr gute Erfahrungen mit der Herpa Gun gemacht, die ist günstig in der Anschaffung, du kannst einen fixen Farbwechsel durchführen. Das schöne ist das dir die Acryfarben nicht fest trocknen. Dafür brauchste mit den Aquas von Revell nicht anfangen, ganz gut Vallejo Modell Air und Tamiya Farben. Farben auf Email Basis kannst du komplett knicken.

Also wie gesagt bei mir hat sich das dingen bezahlt gemacht wie ich finde, ich lackiere sehr gerne damit.

Grüße Marco

433

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 22:46

...mein Favorit ist diese hier:

Zwangssteuerung, seitlicher Becher in allen Lagen zu befestigen, einfach zu Zerlegen und Reinigen, sehr schönes Spritzbild, butterweicher Abzug, einfache Handhabung, viel Zubehör für Umbau und Erweiterung - mit der Pistole kann man einfach alles machen.

434

Mittwoch, 20. November 2013, 15:34

Kann ich denn die Nadel/Düse bei der Neo tauschen, also dass ich von 0,35 auf 0,2 z.B. komme?

/edit:
Okay, dieses Video beantwortet einige Fragen, bzw. zeigt dass man kleineres nicht unbedignt erst mal braucht :D
http://www.youtube.com/watch?feature=pla…e&v=pw5-i2dTO0I

435

Mittwoch, 20. November 2013, 20:43

Airbrushberatung

Hi Leute,

Ich weiss, ich weiss, es gibt einen eigenen Thread für Fragen rund um das Thema Airbrush, den habe ich mir auch durchgelesen, aber ich will meine Frage trotzdem hier stellen. Schließlich bin ich Flugzeugbauer, ein Tipp von einem 1:18 Autobauer nützt mir da nicht viel :)
Es geht mir um folgendes, ich habe bisher das Airbrush Basic Set von Revell für meine Modelle genutzt und bin damit auch ganz gut zurecht gekommen. Mit der Zeit wird mir die Brush aber immer lästiger, trotz ewigem putzen spuckt sie immer noch und eine Freihand-Lackierung kann man damit komplett vergessen. Aus diesem Grund möchte ich auf eine neue Brush umsteigen, die preislich etwa zwischen 100-150€ liegen sollte. Wichtig dabei ist mir vor allem, dass ich endlich Freihand-Lackierungen von 1:48 Modellen vornehmen kann und das putzen relativ schnell und unkompliziert von der Hand geht.
Desweiteren wollte ich fragen, ob ich dabei einfach beim Revell Kompressor aus dem Basic Set bleiben kann, oder ob ich mir zwangsweise einen neuen zulegen müsste. Im Endeffekt muss doch eigentlich nur der Schlauch auf die neue Brush passen, oder?

Über Tipps eurerseits würde ich mich freuen. Ihr baut die gleichen Modelle wie ich, also könnt ihr mich auch am besten beraten ;)

VG Tom

Beiträge: 1 581

Realname: Mike

Wohnort: Zwischen WÜ und TBB

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436

Mittwoch, 20. November 2013, 21:41

Hi Tom!

Wieso steigst du nicht auf Pinsel um? :grins:
Nein, mal im ernst.
Also das Basic-Set macht erstmal ein guten Eindruck, aber der Kompressor... :roll:

Ich mache derzeit meine Versuche mit der Revell MasterClass (ist ne Vario)!
Das ganze allerdings mit einem "richtigen" Kompressor.
Damit komme ich soweit ganz gut klar.
Laut einer Suche im Netz soll die Vario nicht die beste sein, in punkto Robustheit und wegen der 0,5er Düse.
Darum weiß ich nicht ob ich das auch empfehlen kann.

Ich denke mit ner Gabbert machst du nix falsch, vielleicht auch Aztek, Wiltec und co.
Aber ein neuer Kompressor sollte dann auf jeden Fall her... ;)
Denn da hast du ein kleinen Tank und kannst auch den Druck einstellen.

Ansonsten verfolge ich diesen Thread weiterhin, da es mich als Brusheinsteiger auch interessiert....

Gruß Mike

Beiträge: 508

Realname: Peter

Wohnort: Ühlingen-Birkendorf

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437

Mittwoch, 20. November 2013, 22:39

hiho,
jaja das leidige thema....
in der preisklasse die üblichen verdächtigen, H&S, Iwata,....

ich persönlich benutze dreii ab´s.
zum einen eine IWATA ECLIPSE HP-CS mit 0,3mm und je eine Fengda BD-134 und BD-130 mit je 0,2 0,3 oder 0,5mm.

diese hängen per verteile alle an nem as-186 kompressor.

warum benutz der verrückte 3 ab´s.... ganz einfach, alle drei sind einfach zu reinigen. und wenn mann mehrere sachen gleichzeitig am lacken ist,
kann es nervig werden dazwischen reinigen zu müssen. ausserdem benutz ich vallejos die eh sagge schnell trocken werden.

ich für meinen teil werde an diese konstrukt auch in zukunft nix ändern.

in diesem sinne
Grüße aus dem Schwarzwald
Peter

--- the plane was designed around the GAU-8/A Avenger 30mm Gatling gun ---



438

Donnerstag, 21. November 2013, 15:55

Hey Tom!!

Ich hab auch das Basic Set gehabt, bin dann aber auch auf ne neue Gun umgestiegen.
Hab jetzt ne WilTec 180, ein gerät dass eher in meiner Preisklasse liegt... :pfeif: :D
Ist auch ne Dabbel-Äkschn.

Ein neuer Kompressor muss nicht zwangsläufig her! Ich benutze den alten Basic-Kompressor noch weiter.
Hier kannst du ja den Druck auch einstellen.
Allerdings musst du bei der Gun immer den Nöppel nach unten drücken, damit Luft aus der Gun strömt, weil dir sonst der Kompressor um die Ohren fliegt! Is ein wenig nervig, aber man gewöhnt sich dran! :)

LG, Robin
:doof:

439

Donnerstag, 21. November 2013, 18:48

Hi,

Danke euch für eure Antworten. Von der Revell Master Class habe ich nun desöfteren eher negatives gelesen, deswegen bleibe ich davon lieber weg :/ Die restlichen Modelle werde ich mir nochmal näher angucken, preislich sind die ja teilweise sehr attraktiv ;) Wie sieht es mit Freihandlackierungen aus bei diesen Modellen?
Ich selber habe mir bereits die Evolution Two in One von Harder & Steenbeck genauer angeguckt, kann mir jemand was dazu sagen? Ich habe nun schon öfters Gutes von der gelesen.
Was den Kompressor angeht möchte ich nur sehr ungerne umsteigen. Robin nutzt den Basic ja auch weiter, Druckverstellungen sind dort ja ebenso möglich..auf einen Tank möchte ich eher verzichten, genauso wie auf hohe Lautstärken. Ich muss in meinem Zimmer lackieren.

VG Tom

M.Schröder

unregistriert

440

Donnerstag, 21. November 2013, 19:58

Airbrush

Mit was für Farben möchtest du den Lackieren ??

Wassser Acryl oder Alk.Acryl(Gunze,Tamiya) ich kann dir auch noch die Neo for Iwatan empfehlen,ist günstig und gut so bleibt auch noch etwas Geld für ein Kompressor übrig

441

Donnerstag, 21. November 2013, 20:26

Hey Tom!

Kann jetzt nur von meiner WilTec erzählen.

Also die ist deshalb so billig, weil diese auf so einen Schnickschnack wie Verchromung, Gravur (die sind auf gebogenen Oberflächen echt schon mal teuer!) und so weiter verzichtet. Vom Flusssystem, der Qualität der Nadel etc. ist diese mehr oder weniger identisch mit den anderen Genannten. Probleme hatte ich nie damit!

Ich pers. lackiere mit den Aquas von Revell, meine Düse ist glaube ich eine 2.25er. Verstopfungen habe ich kaum, wenn doch ist diese Gun innerhalb von 15 Sekunden auseinander, der zu reinigende Teil umfasst übersichtliche 4 Teile.

Damit mach ich alles, sowohl Pre-shading als auch alle Lackierungen, Fraihand-Tarnschemata inklusive. Ist ganz praktisch dass du bei der Gun verstellen kannst wie viel Farbe und Luft rauskommen darf, und wie groß der Sprühwinkel ist. :)

Jaaa, deinen Kompressor kannst du weiterverwenden. Ich liebe diesen Basic-Set-Kompressor ja, weil er so klein, platzsparen (15x15cm ist nicht viel! ;) ) und trotzdem Leistungsstark ist. Wie gesagt, du musst nur immer dafür sorgen dass Luft aus der Gun strömen kann, wenn du blockierst gibt das Böses... Teurere Kompressoren haben zwar so komische Druckentlasser, bei denen kannst du auch loslassen, dann baut sich anders als beim Basic-Set-Kompressor kein Druck auf. :)

Ich hatte mal die "Ehre" meine Gun an einen guten Kompressor anzuschließen und Probezusprühen. Um ehrlich zu sein: Im Spritzbild hat sich nix getan, nur hatte ich hinterher ordentlich Ohrsummen. :bang:

Mit dem Schlauch brauchst du auch keine Sorgen zu haben, meistens (so wars bei meiner WT 180) wird ein Adapter für den Schlauch des Basic-Kompressors mitgeliefert! :)

MfG, Robin
:doof:

M.Schröder

unregistriert

442

Donnerstag, 21. November 2013, 21:09

Airbrush

Hi Robin was war das den für ein Kompressor ??

Also ein "Guter" kompressor fängt bei ca.250€ an der ist den aber sehr leise,habe den Air Boss von Faller und der ist nun nicht wirklich laut

443

Donnerstag, 21. November 2013, 21:42

Hi!

Du, das weiß ich nicht mehr... Ich weiß nur noch dass der Metall-Blau-Gelb war... :nixweis:

Dass teure Geräte sehr leise sind, das glaub ich dir. Aber mir gings eigentlich um das Spritzbild (Obwohl das ja eher die Gun schuld ist).

Wenn Tom also 250€ für einen Wassertank und ein Druckventil ausgeben möchte, dann darf er das natürlich tun. Doch ich bin seeehr zufrieden mit dem Kleinen, zumal dieser auch leise ist und nicht zwei Quadratmeter beansprucht und 2kg auf die Waage bringt, sondern nur 15x15x5cm groß ist und so viel wiegt wie eine Flasche Ketchup. Leistungstechnisch ist er auch vollkommen ausreichend, auch wenn er nicht 3bar schafft, wie diese ganzen Monsterteile, sondern nur max. 1,5bar. Aber um das auszugleichen hat man ja an den Guns (zumindest bei meiner) Einstellmöglichkeiten, sodass die Luft weniger Platz hat und schneller rauskommt, oder eben die Farbzufuhr einstellen kann. :)

Hoffe ich konnte helfen,

MfG, Robin :wink:
:doof:

444

Donnerstag, 21. November 2013, 22:19

Hi Robin,

Was du sagst hört sich sehr gut an. Vielleicht nehme ich sogar deine WilTec, bei dem Preis :D Wenn die so funktioniert wie du das beschreibst, dann scheint man damit ja keinen Fehler zu machen. Und auf eine Gravur kann ich gerade noch so verzichten ;) Ich bin auch sehr zufrieden mit dem Kompressor, war mir nur nicht sicher wegen der Kompatibilität.
Als Farben verwende ich ebenso wie Robin hauptsächlich Aqua Color von Revell, ich habe aber genauso Tamiya Acrylics, Lifecolor und Italeri im Programm (alles Akryl).

VG Tom

445

Freitag, 22. November 2013, 06:36

Morgen Tom!
Ja, du hast recht. Ich finde das Teil überraschend gut und vor allem robust! Andere schrieben immer man solle ja auf die Nadel achtet, diese ginge so leicht verbogen etc. Ich lackiere seit ich die Gun habe ohne Kappe vornedrauf (gibt es besseres Spritzbild). Seit dem ist mir das Ding auch mehrmals aus der Hand gerutscht und aus Arbeitshöhe auf den Tisch gekracht, teilweise auch auf die Nadel drauf! Ergebnis: Nichts, sieht immer noch aus wie vorher, spritzt wie vorher :) .
Da kannst du eig. nichts falsch machen, falls das Teil dir doch nicht zusagen sollte und du mit den Ergebnissen nicht zufrieden bist, hast du ja immer noch genug Kohle für eine Iwata oder sio.
Ich mag diesen Kompressor ja auch so gerne, einen neuen brauchte ich nicht. Wie gesagt, ganz wichtig: Auch direkt beim Austestèn den Nöppel reindrücken, sonst wars das mit dem kleinen :S.
Hattest du bei deiner Revellgun auch so Probleme die Kappen vorne auseinander zu kriegen? Bei uns ging das garnicht!
Lg, Robin :wink:
:doof:

Beiträge: 411

Realname: Matthias

Wohnort: irgendwo zwischen Heidelberg und Karlsruhe

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446

Freitag, 22. November 2013, 12:55

Hallo zusammen,

ich geb dann auch nochmal ein wenig Senf dazu... :)

es ist immer schwer jemandem zu der oder der AB zu raten (man sieht es auch an der Unmenge threads die sich mit diesem Thema beschäftigen), ich tue das hiermit auch nicht.
Ich persönlich verwende eine H&S evolution silverline 2in1 und komme damit gut klar. Ist Dir jetzt geholfen?
Es gibt mehrere Kategorien von Leuten. Die einen verwenden Billigairbrushs und kommen damit klar und sind zufrieden, andere verwenden mittelpreisige Qualitätsprodukte und kommen damit auch klar. Wieder andere sind mehr die Highender und auch die sind von ihrer Wahl überzeugt. Das ist immer eine Frage des eigenen Anspruchs und natürlich des Geldbeutels.

Grundsätzlich:
- man sollte die gun ausprobieren oder zumindest mal in der Hand halten damit man sieht, ob man überhaupt damit gut klarkommt. Bedienung, Gewichtsverteilung etc.
- ich gehe davon aus, wenn wir hier von einer airbrush reden, handelt es sich in jedem Fall um eine double action
- man sollte sich im Klaren darüber sein, welche Farben man wirklich damit verarbeiten will. Etliche preiswerte Produkte sind nicht lösemittelfest! Ein absolutes Muss wenn man auch normale Autolacke, Alclad etc. verarbeiten will. Nicht zuletzt auch wegen des dann benötigten Reinigers.
- die gun sollte problemlos und schnell zu zerlegen sein
- idealerweise sind die Düsen/Nadeln gegen andere Grössen tauschbar um verschiedene Anwendungsbereiche abzudecken.
- dass man Dichtungen und Ersatzteile nachkaufen kann sollte eigentlich selbstverständlich sein, eine Kontrolle schadet aber net.
- ansonsten passen alle guns an alle Kompressoren, ist nur eine Frage der Schlauchkupplung... ;)

und, wie hat mal ein Repräsentant eines indischen Lieferanten zu mir gesagt?: "you always get what you pay for!" :baeh:

Schöne Grüsse,
Matthias

447

Freitag, 22. November 2013, 19:09

Hi,

@ Robin: Ich verstehe nicht ganz. Meinst du mit "Nöppel runterdrücken", dass ich die ganze Zeit non-stop Farbe brushen muss um die Luft durchströmen zu lassen? Oder geht das auch ohne Farbverlust?

@Matthias: Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Natürlich ist es am Ende immer Geschmackssache ob eine Gun gut oder schlecht ist, ich selber bin entgegen der weitläufigen Meinung, die Revell Basic wäre grottig auch gut mit ihr zurecht gekommen - nur leider gibt es in meinem Umkreis soweit ich weiss keinen Airbrush Fachhandel, und wenn dann schon gar keinen wo man etwas selber in die Hand nehmen kann. Somit bin ich auf anderer Leute Erfahrung angewiesen. Natürlich achte ich dabei ja aber auch darauf, ob es Ersatzteile etc. zu kaufen gibt :)

VG Tom

448

Samstag, 23. November 2013, 12:21

Morgen Tom!
Barracuda hat natürlich recht, du sollst selber entscheiden und vor allem auf die von ihm genannten Sachen aufpassen :) .
Nein, Farbe muss nicht laufen! Wenn du den Hebel (Nöppes) runterdrückst kommt nur Luft, erst wenn du den wie bei deiner Basicgun nach hinten ziehst kommt die Farbe! Hast also keinerlei Farbverlust. Auch eine praktische Sache auf die du achten kannst, ist ob der Farbbecher groß genug ist (der an der Basic war ja ein wenig klein... :) ), und ob dieser einen Deckel besitzt.

Ich freue mich schon auf deine neuen Modelle, dann mit bessere Airbrush als die Basic!

MfG, Robin
:doof:

449

Montag, 6. Januar 2014, 09:42

Suche geeignete Airbrush für große Flächen

Hallo,
nachdem ich mit meiner neuen Airgun Excalibur III nicht zurecht komme,suche ich etwas neues.

Mein Einsatzgebiet dafür wäre folgendes:

- Flächenlackierung von Automodellen in 1/12 oder größer
- Grundierung der gleichen Automodelle
- Lösungsmittel beständige Dichtungen
- zur Verwendung von Zero Paint,Alclad II und Tamiyafarben geeignet.
- wenn möglich mit meinem kleinen Revell Kompressor kompatibel

Als Preis dachte ich an bis zu 100€ dafür.

Da ich mittlerweile bei den ganzen Guns nicht mehr durchblicke welche für welches Einsatzgebiet geeignet ist,dachte ich frage ich mal hier direkt danach.

Wenn alle stricke reissen muss ich mir noch einen neuen Kompressor kaufen.


gruss
Christian


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Beiträge: 1 408

Realname: Patrick

Wohnort: Sandersdorf-Brehna

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450

Montag, 6. Januar 2014, 11:24

Hallo Christian,

Ich kann dir für dein Vorhaben die Evolution Silverline Two in One von H&S empfehlen.

http://www.harder-airbrush.de/modellbau/index.php


Ich habe sie selbst schon eine ganze weile im Gebrauch.

Vielleicht hilft es dir ja weiter.

Es grüßt Patrick :wink:
Aktuell im Bau: HLF 20/16 Beleuchtet u. Mercedes Benz
Auf der Warteliste: Simba 8x8, TLF 16/25

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