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1

Montag, 7. Oktober 2013, 22:33

Sportboot Classic von Aeronaut

Moin Männers :wink: ,

wer wollte nicht schon gern ein Motorboot aus Mahagonie bauen? Mir ging es genauso. Auf der leipziger Modell-Hobby-Spiel Messe konnte ich am Stand von Aeronaut nicht länger wiederstehen und habe mir die Classic gekauft. Die Teile sind per Laser zugeschnitten und machen bis jetzt einen sehr guten Eindruck. Das Boot ist für mich eine nette Abwechslung zu den beiden anderen Projekten, da der Bau durch die einfach zu verstehende Anleitung vorgegeben ist. Teile müssen vorerst auch nicht selber hergestellt werden.

Der Bau beginnt mit dem Herauslösen der Spanten aus dem Holz. Die Schnittkanten müssen alle mit Schleifpapier überarbeitet werden, damit der Kleber später besser hält. Als nächstes werden die Spanten alle auf eine Helling aus Depron gesteckt und so gut es geht ausgerichtet. Als nächstes wird der Kiel und die Verstrebungen im hinteren Bereich eingesteckt. Bis hierhin passte alles soweit sehr gut. Nach der Passprobe wurden die Teile miteinander verklebt.





Laut Anleitung sollten als nächstes die Seitenteile vorbereitet und verbaut werden. Da die Classic nicht mein erstes Holzschiff ist, wich ich hier schon ab: Straken war erstmal angesagt:



Zurück zu den Seitenteilen. Laut Anleitungen sollten sie am Bug im Winkel von 30° angeschliffen werden. Die Aufforderung klang logisch und wurde kurzerhand umgesetzt. Zum besseren Einpassen wurde empfohlen, die Stoßkanten mit Malerkreb miteinader zu fixieren. Nach einen weiteren Probeeinbau konnten die Seitenteile eingebaut werden.













Nach dem Durchtrocknen sah das Boot schon so aus. Die Mahagonie-Außenkanten von den Seitenteilen habe ich sicherheitshalber für die kommenden Bauschritte mit Malerkrepp gegen Kleberückstände abgeklebt.
Das Zwischenergebnis ist bis jetzt sehr vielversprechend und machen gleich Lust auf's Weiterbauen.





Nun fehlt noch der Rest vom Unterwasserschiff. Das besteht aus Birkensperrholz. Die Qualität ist echt super und kein Vergleich zu den Hölzern aus den Baumärkten. Die Bauanleitung sah vor, dass lediglich die Stoßkanten zwischen Seitenteilen und Unterwasserschiff mit Leim versehen werden. Kiel und die Spanten sollten im Nachgang von innen verklebt werden. Ich hielt mich mit ernsten Zweifeln daran. Leider sieht man das Ergebnis dann auch sehr gut im Innenraum des Bootes. Einziger Wehrmutstropfen, man sieht es später zum Glück nicht. Sicherheitshalber habe ich im Bugbereich die Platten mit Messingnägeln gesichert. Die Nagelköpfe werden später verschliffen.



Das ist nun der aktuelle Stand der Dinge. Wie auch bei den Pearl-Bauern geht es nun schon mit dem Bootsständer weiter. Dazu werde ich hoffentlich morgen mehr berichten können.

Es grüßt Euch
Jan :ahoi:

2

Montag, 7. Oktober 2013, 22:40

Hallo Jan,

wunderschöne Linie :sabber: :ok:

LG
Oliver

3

Dienstag, 8. Oktober 2013, 10:45

Hallo Jan,

mit über einem halben Meter ein schönes Gerät, an dem du sicher einiger tolle Details zaubern wirst :ok:

Wirst du bereits vorhandene Komponenten einbauen, oder musst du dir die noch dazukaufen?

4

Freitag, 11. Oktober 2013, 21:42

Sehr interessantes Modell! Ich kuck dir zu und bin gespannt wie es weitergeht.

5

Sonntag, 27. Oktober 2013, 20:10

Moin Jungs :ahoi: ,

in langsamen Schritten geht es auch hier weiter. Auf der Prioritätenliste steht die Classic nun ganz vorn. Mit 2 Kindern und dann noch die Arbeit fehlt mir im Moment für kreatives Arbeiten an den Endys einfach die Lust. Aber da wird mit Sicherheit diesen Winter auch noch weitergebaut.
Nun zu der Frage, nachdem meine Footy mit dem Brushless völlig überfordert war, werde ich die Technik in der Classic erproben. Ich gehe aber stark davon aus, dass der Motor auch für sie zu kräftig sein wird. Es gibt zum Glück in der Funke auch ein Begrenzer...

Eigentlich wollte ich mich beim Bau strickt an der Anleitung halten, eigentlich. Mittlerweile baue ich an allen Fronten irgendwie gleichzeitig. Ich versuche mal, dennoch eine gewisse Reihenfolge hier reinzubekommen.
Nachdem die Rumpfhülle fertig beplankt worden ist, ging es weiter mit dem Deck. Das besteht aus einer Decksplatte aus Mahagonie, einen hinteren Deckel und vorn mit 2 lasergeschnittenen Einsätzen. Letzteres wird mit der Decksplatte verklebt.
Als erstes hieß es wieder die Schnittkanten von den Schmorspuren des Lasers zu befreien. Um das Holz auf der Sichtseite nicht mit Kleberesten zu versauen, habe ich erstmal das Kreppband aus der Malerkiste geklaut und das Holz eingepackt. Nun konnten die Einsätze probeweise ins Deck eingelegt werden. Dabei viel auf, dass der Abstand zwischen den Hölzern größer war als nötig. So gut es ging wurde alles vermittelt und mit Klebeband fixiert. Nun konnte das Deck gewendet werden und großzügig von unten an den Stößen mit wasserfesten Holzleim mit den Einlagen verklebt werden. Die entstandenen Abstände werden später beim Lackieren aufgefüllt.









In der Zwischenzeit wurde der Rumpf mit Glasfaser und Polyesterharz eingestrichen. Nach dem Durchtrocknen ging es nochmals mit Bootslack drüber. Nachdem auch der getrocknet ist, konnten die Auflageflächen für die Elektronik, Ruderkoker und das Stevensrohr eingeklebt werden.



Das Ganze sieht von innen nicht wirklich hübsch aus, aber mir war die Dichtigkeit an der Stelle wichtiger. Nachdem der Epoxy-Kleber am Antriebsstrang durchgetrocknet ist, wurde der Übergang zum Rumpf mit Spachtelmasse für den KFZ-Bereich angeglichen und verschliffen.



Weiter geht es nun mit dem Amaturenbrett. Im Gegensatz zu den ersten Bausätzen hat sich hier doch das eine oder andere getan. Für die Einfassung der Instrumente gibt es nun eine schöne Einfassung. Und das ruft nach mehr. Die Rundinstrumente sollen leuchten. Dazu wurde provisorisch das Amaturenbrett an den Spant geheftet und die Positionen der Anzeigen angezeichnet. Mit der Bohrmaschine und einem Fräser wurden nun die Aussparung für die Beleuchtung in den Spant gebohrt. Nachdem die groben Arbeiten abgeschlossen worden sind, ging es am eigentlichen Amaturenbrett weiter. Zusammen mit dem Rumpf bekam es die ersten Schichten Klarlack. Das momentane Ergebnis reichte mir für das Brett aus. Der Rumpf braucht an der Stelle noch viel Zuneigung.
Nun wurde die Einfassung auf das Brett geklebt und der Innenbereich farblich mit schwarz abgesetzt. Um den ganzen noch eine schöne Note zu geben, wurde aus dem Trägermaterial für die Ätzteile noch Einfassungen für die Rundinstrumente hergestellt. Leider habe ich das nicht mehr dokumentiert.









Nun heißt es aber erstmal wieder warten. Der Lack muss wieder trocknen und solange kann ich am Rumpf und mit den Ausbauten nicht weiter machen. Vielleicht nutze ich die Zeit und kümmere mich wie versprochen um den Ständer.

Gruß Jan :wink:

6

Sonntag, 2. Februar 2014, 18:42

Hust, boah ist das staubig hier. Es wird Zeit für den Frühjahrsputz. Bei den Temperaturen liegt man da sich gar nicht so verkehrt...

Guten Abend liebe Freunde des Klebstoffes,

obwohl mich die Arbeit und die 2 kleinen Kindern in letzter Zeit stark vom Modellbau und von meiner aktiven Anwesenheit hier im Forum abgelenkt haben, war ich dennoch nicht ganz untätig und möchte Euch an meinen Fortschritten der letzten Monate teilhaben lassen.

Stehen geblieben bin ich bei den Instrumenten. An der Stelle hat sich auch nicht viel getan, außer dass sie mittlerweile im Amaturenbrett verbaut worden sind und noch 3 kleine Metalleinfassungen erhalten haben.



Im Gegensatz zu den Plänen Aeronaut wollte ich das Cockpits noch ein wenig aufschmücken und entschied mich für eine Verkleidung der Bordwände mit Mahagonie-Funier, was ich noch liegen hatte. Die Farbgebung ist zwar ein wenig anders, aber das stört mich bei dem Boot eher weniger. Des Weiteren störten mich die angedeuteten Planken des Decks. Hier griff ich zu Nussbaum. Bei der Gelegenheit baute ich im vorderen Bereich eine Stufe ein, um so dem Kapitän und dessen Begleitung eine angenehmere Sitzposition zu ermöglichen. Fehlt noch an der einen oder anderen Stelle der schützende Lack und noch ein wenig Kunstleder.









Als ich mich dann endlich um den Einbau des Lenkrads kümmern wollte, musste ich feststellen, dass das originale weg war. Stundenlanges Suchen und den bösen Verdacht bei meiner Frau brachten das Lenkrad auch nicht zum Vorschein :bang: :bang: :bang: . Also die Drechselbank schnell aufgebaut und ein neues hergestellt. Und wie der Zufall so spielt, tauchte es dann auch wieder auf - nachdem das neue schon fertig war :!! . Nun habe ich die Qual der Wahl:



Dann ging weiter mit den Sitzen. Der Bausatz hatte da schon was vorbereitet. Lehne und Sitzfläche sahen ansehnlich aus und benötigten lediglich ein wenig Bearbeitung mit der Feile. Beim mitgelieferten Kunstleder sah es da schon anders aus.









Das türkis war mir zu aufdringlich und die Strukturierung geht bei den Maßstab auch nicht. Also schnell mal in die Nähkiste geschaut und fündig geworden:



Und provisorisch ins Cockpit gesetzt...



Weiter oben hatte ich mich auch schon mit dem Deck beschäftigt. Im Gegensatz zum Bausatz lackiere ich es getrennt vom Rumpf. Hier das momentane Ergebnis schweißtreibender Lackierarbeiten. Mit dem Ergebnis bin ich zu 90% zufrieden. Mal schauen, vielleicht lasse ich das fertige Boot beim Lackierer finischen.





Auch zum Thema Beleuchtung habe ich mir meine Gedanken gemacht. Angefangen mit der nautischen Beleuchtung. Dazu habe ich mir folgende Lampenabdeckungen gedreht.



Weiter wird es mit dem Ausbau des Akkufachs gehen. Auch hier möchte ich den Blick vom Polyesterharz-getränkten Rumpf ablenken. Auch wird die Beleuchtung und die Lackierung immer mehr Aufmerksamkeit erhalten. So langsam geht es mit dem Boot auf die Zielgeraden. Der Winter ist schließlich auch endlich...

Es grüßt Euch
:ahoi: Jan

7

Donnerstag, 6. Februar 2014, 20:43

Hallo Jan :wink:

Ich muß wohl die letzte Zeit geschlafen haben. Noch eine Classic..... natürlich die neue Version. Ja, die paar Nettigkeiten wie Sitzbankleder und Amaturenbrett hätte ich auch gern gehabt. Naja, mann kann nicht immer gewinnen.
Die Verkleidung der Bordinnenwände ist eine gute Idee, überlege ich auch iimer noch, ob und wie ich es tu. Zur Zeit scheitert es am fehlenden Mahagonie.
Die Lackierung sieht auch sehr gut aus, konnte keine offenen Pore finden. Womit und wie oft hast du lackiert? Hst du "Glattfix" verwendet?
Bruschless? Ich würde es lassen. Hab nur einen einfachen Seed 400 /6V drin, 3 Blatt Messingschraube (0815) und 7,2V NiMH reicht vollkommen aus. Ist doch ein sehr leichtes Boot.
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

8

Freitag, 7. Februar 2014, 17:01

Hallo Torsten,

vielen Dank für die Bonsai-Einladung. Den ersten Termin schaffe ich leider definitiv nicht. Vielleicht klappt es aber im Herbst.
Jaja, du hast es richtig gesehen, der Brushless istein wenig groß für die Kleine. Allerdings kann ich den Gasweg an meiner Funke programmieren. Dann wird die Classic nicht gleich wie ein Speedboat über den See schießen. Den Motor hatte ich noch von meinem Heli über. Und Reste müssen doch verwertet werden.
Das Boot hatte ich erst mit Bootslack vorgestrichen. Das Ergebnis war aber nicht so doll und so habe ich es großteils wieder runter geschliffen und den Lack ert einmal verdünnt. Das klappte gleich viel besser. Nach 2 Anstrichen undzwischenschkeifen mit Nassschleifpapier habe ich zu 2 Schicht-Klarlack aus der Dose gegriffen, immer im Wechsel mit Zwischenschleifen. Die Schichten habe ich ni ht gezählt. Der Rumpf hat das alles noch vor sich. Werde dann erstmal das weiß feritg machen und dann das Mahagonie fertig lackieren. Der Gedanke, das Boot beim Lackierer abzugeben, spukt immernoch in meinem Kopf herum. Es sieht zwar schon gut aus, ist abernoch nicht perfekt...
Hastdu eigentlich für deine Classic einen Fahrer? Bis jetzt habe ich noch nichts brauchbares gefunden. ..

Gruß Jan

9

Freitag, 7. Februar 2014, 20:03

HAllo Jan :wink:

Oha, bist also auch nicht besser als ich, selbst der Beschichtungsaufbau ist der Gleiche. hihihi. Hab dann auch irgendwann aufgehört die Schichten zu zählen.
Da meine Classic noch immer nicht richtig fertig ist und die Sitze noch fehlen, hab ich keine Fahrer. So ein Boot sollte aber welche haben. Weiß jetzt aus dem Stehgreif noch nicht mal den Baumaßstab. Hast du da was ausgerechnet??? Vielleicht dann selbstbau???
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

10

Samstag, 8. Februar 2014, 08:49

Hallo Torsten,

ausgerechnet habe ich bis jetzt noch nichts, und im Netz habe ich auch nicht den richtigen Maßstab gefunden. Bis jetzt hat es noch Zeit.
Wenn Du Interesse an den Aeronaut-türkis Kunstleder für deine Sitze hast, kann ich es Dir gern schicken. Gern mache ich dir auch von meinem grauen Kunstleder was ab. Der Schaumstoff ist ja ganz nett, ist aber nicht zwingend für schicke Sitze von Nöten. Da kannst du die Sitze besser selber in Form schleifen.


Gruß Jan :wink:

11

Freitag, 14. Februar 2014, 21:42

Moin Männers :wink: ,

auch an der Classic ging es in den letzten Tagen wieder in kleinen Schritten weiter. Diesmal stand das Thema Elektronik im Mittelpunkt. Das fertige Boot soll am Ende neben den typischen Fahrfunktionen ein sich selbst drehendes Lenkrad und Beleuchtung haben. Dazu mussten als erstes im Rumpf Vorkehrungen getroffen werden. Als erstes musste Träger für das Lenkservo und für die Steuereinheit für die LEDs hergestellt werden. Dazu klebte ich 2 1mm starke Sperrholzplatten mit entgegengesetzer Maserung gegeneinander. Das Gewicht ist gering und die Steifigkeit und Festigkeit unglaublich.



Dann wurden probeweise das Servo und die Elektronik in den neu entstandenen Spant eingesetzt und im Boot mit Epoxi verklebt.





Gleichzeitig sollte der Spant auch die zwei LEDs aufnehmen, die die Instrumente später ausleuchten sollte. Um das Licht in die richtige RIchtung zu lenken wollte ich einen Kasten bauen. Weiterer Vorteil, das Licht kommt auch wirklich nur dahin, wohin es soll... Dazu wurde eine Bodenplatte und 2 Seitenteile mit Passnuten hergestellt. Die passenden Ausschnitte im Spant hatte ich im Vorfeld vorgenommen. Somit war der nächste Schritt quasi "plug and play".





Im Anschluss wurden dann noch die zwei 5mm Bohrungen für die LEDs angebracht. Leider habe ich das nicht fotografiert, was aber auch nicht wirklich spannend war.
Nun stand eine Runde Lötarbeiten an. Es wurden Stecker und Kabel hergestellt und am Ende alles verkabelt. Fehlt nur noch der eigentliche Funktionstest.

Licht aus:



Licht an:





Mit dem Ergebnis bin ich soweit sehr zufrieden. Auf der Nase soll noch ein Suchscheinwerfer montiert werden. Den Lampentopf habe ich schon gedreht. Dann ist mir noch aufgefallen, dass die Windschutzscheibe das Licht der Instrumentenbeleuchtung noch weiterleitet. Das werde ich mit ein wenig Farbe noch unterbinden.

Damit die Steuerelektronik und die Spannungsversorgung einen schönen Platz im Boot hat, ging es nun mit der Fräse weiter. Zuallerst habe ich jedoch Mahagoniefunier auf eine 1mm dicke Sperrholzplatte geleimt. Sie soll Steifigkeit verleihen und gleichzeitig beim Fräsen das langfaserige Funier am Splittern hindern. Als das Brett unter Druck getrocknet war, ging es auf die Fräse. Eine Sperrholzplatte diente als Schutz für den Koordinatentisch.



Noch ein wenig mit der Feile bearbeitet, übergeschliffen und lackiert sah der Akkuträger nun so aus:



Die Schlitze dienen zum lüften des Rumpfes und soll Fäulnis verhindern. Zwar ist der Rumpf mit Polyesterharz getränkt. Aber sicher ist sicher...
Und so sieht es im Rumpf aus:



Nächste Woche habe ich Urlaub und wenigstens 3-4 Tage lang ist ein Kind in der KiTa 8o . Als erstes muss noch an der Werft gebaut werden, damit ich endlich mehr freien Platz auf dem Tisch habe. Mit ein wenig Hoffnung kann ich dann auch noch den Innenausbau beenden und den Deckel draufkleben. Dann fehlt eigentlich nur noch die finale Lackierung des Unterwasserschiffs und dann kann der Frühling kommen. Obwohl, gefühlt ist er gar nicht so weit weg.
Wie immer freue ich mich auf weitere Anregungen und Kritiken.

Gruß Jan :ahoi:

12

Samstag, 15. Februar 2014, 12:12

Hallo Jan,
gefällt mir sehr gut, vor allem dein mitdrehendes Lenkrad. :ok:
Ich würde dir da noch zu einem Servofader am Zweitservo raten,
damit das Lenkrad sich realistisch dreht, auch wenn du das Ruder schnell bewegst.
Ich hab bei meinem Schlepper Goliath da einen Servofader vom Johannes eingesetzt.
Damit lief das super.


lg
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

13

Sonntag, 16. Februar 2014, 09:40

Hallo Frank,
vielen Dank für die Blumen und auch für den Tipp :ok: . Ich wusste gar nicht, das es sowas überhaupt gibt. Hast du eventuell noch einen Link zum Servofader?

Gruß Jan

Dicker63

unregistriert

14

Sonntag, 16. Februar 2014, 09:47

Hallo Jan, gefällt mir sehr gut was ich hier sehe. Möchte ja auch einiges bei meiner Queen beleuchten,
auch die Armaturen. Werd mir da auch ein kleines Kästchen bauen und innen dann mit schwarzer Pappe
auskleben, damit nix an Licht da durch schimmert, wos nicht soll.

15

Sonntag, 16. Februar 2014, 13:03

Hallo Jan,
hier der Link zum Servo-Fader:

Servo Fader (Servo-Verzögerung) für langsame Sonderfunktionen

Wie gesagt, bei mir sind ja immer schnelle Lenkbewegungen nötig,
wenn der Schlepper unterwegs ist.
Dabei ist die niedrige Geschwindigkeit des Zweitservos,
der das Steuerrad betreibt echt realistisch.
So sieht das beim Goliath dann überzeugend aus.
Viele haben schon gedacht, die Figur im Steuerhaus würde das Ruder bewegen... :lol:
Der Einsatz des Servo-Faders hat sich also echt gelohnt! :ok:


lg
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

16

Sonntag, 23. März 2014, 11:27

Moin Jungs :wink: ,

auch hier ging es in den letzten Wochen in kleinen Schritten weiter. Mittlerweile ist unter anderen die Sitzbank fertig. Leider habe ich vergessen davon Fotos zu machen. Das hole ich beim nächsten Shooting nach. Des weiteren habe ich mich mit dem Innenausbau des Akku/Motorraums beschäftigt und die Seitenteile verkleidet.



Dann habe ich mich parallel in den letzten Tagen um die Gestaltung der Windschutzscheibe Gedanken gemacht. Ursprünglich wollte ich für den oberen Scheibenbereich Blech in ein U-Profil abwinkelt und auf die Scheibe stecken. Mehrere Versuche sind aber kläglich gescheitert. Also blieb noch der Versuch mit Chromfolie, den ich eigentlich vermeiden wollte.
Als erstes hieß es die Umrisse der Scheibe auf Papier zu übertragen und den Überstand und inneren Konturen einzutragen. Dies dient nun als Schablone/Hintergrund für die weitere Bearbeitung am PC.



Also schnell eingescannt und in das Silhouette-Plottergprogramm als Hintergrundbild eingeladen. Nun wurden 2 Pfade erstellt, an der der Plotter nun die Folie ausschneiden kann.



Nun musste auf die Plotter-Matte die Folie angebracht werden. Die Matte ist leicht selbstklebend. Somit kann beim Schneiden nichts mehr verrutschen. Dann noch schnell in Plotter einziehen und schon konnte auf den Startknopf gedruckt werden.





Nachdem der Plotter seine Arbeit beendet hat, sah das Ergebnis so aus:



Nun musste nur noch der Überstand entfernt werden und schon konnte der neue Rahmen auf die Windschutzscheibe aufgeklebt werden. Dabei hat der Fön die Arbeit beim Umlegen der Kante sehr gute Dienste geleistet.



Leider gehen mir so langsam die "einfachen" Arbeiten aus und ich muss mich zunehmend mit dem Thema Lackierung auseinandersetzen. Einen kleinen Zwischenstand seht ihr hier:



Für Tipps und Kritik bin ich nach wie vor gern zu haben.

Viele Grüße aus Leipzig
Jan :ahoi:

Dicker63

unregistriert

17

Sonntag, 23. März 2014, 11:45

Sehr schön Jan, kleiner Tipp, als Scheibenrahmen schau Dir mal die Speichen von nem alten
Regenschirm an, hab ich auch mal so gemacht, schaut Klasse aus.

18

Samstag, 26. April 2014, 23:04

Moinsen Freunde der Mahagoni-Sportboote :wink: ,

in den letzten Wochen ging es wieder kleine Schritte an der Classic weiter. Ziel war es, im Apri mit dem Bau fertig zu sein. Naja, irgendwie ist das wie mit dem Berliner Flughafen...
Frank, als erstes vielen Dank für den Tipp mit dem Regenschirm. Wenn ich einen defekten finde, werde ich sofort daran denken und den Tipp in die Tat umsetzen.
Wenn es nicht zur Fertigstellung kommt, war zumindest das Ziel, Ostern das Boot zu Wasser zu lassen. Dazu fehlte unter anderem der Griff an der Motorklappe. Aeronaut hat dazu ein einfaches Ätzteil vorgesehen. Eingebaut sah das dann so aus:



Für meinen Geschmack war es dann doch etwas zu zierlich. Also schnell aus Holzresten 2 halbrunde Holzleisten zurechtgeschliffen und rechts und links am Griff eingeklebt.





Die Lackierung der Rumpfaußenhaut hatte ich vor mir hergeschoben und hin und wieder mal daran gearbeitet. Als Basis dienten 2 verdünnte Schichten Yachtlack. Danach sollte der restliche Lackaufbau mit Klarlack aus der Dose erfolgen. Mit der Arbeitsweise hatte ich beim Deck gute Erfahrungen gemacht. Leider war mein Moltona Klarlack aus gegangen und die Baumärkte im Umfeld führten nur Dubli Color. Also dort den 2k Klarlack gekauft und rauf aufs Boot. Der Lack verträgt sich nicht richtig mit dem Bootslack und zudem härtet er nicht richtig aus. Im Toom Baumarkt konnte ich schließlich den altbewärten Multona Klarlack erstehen. Nach mehreren Schichten und Zwischenschliffen bekam ich die Rissbildungen im Klarlack bis zu einem gewissen Grad weg, die ich aufgrund der leichten Unverträglichkeit zwischen den erwähnten Lacken auf dem Rumpf bekommen habe. Witzigerweise hatte ich mit dem Dubli Color Lack Weiß für den Unterwasserbereich keine Probleme gehabt. Zwischen den Lackschichten habe ich mich auch noch den hinteren Zierleisten achtern gewidmet. Aeronaut hat es als ein Laserteil konzipiert und die Stoßkanten mit einer Vertiefung versehen. Wie es der Zufall so will ist mir das Teil auch gleich an den Stellen gebrochen. Alles nicht so schlimm, ich habe sowieso vorgehabt an der Stelle noch eine Leiter anzubringen und die Trittfläche zu vergrößern. Dazu wurden erst die beiden nun als Einzelteile vorliegenden Seitenleisten verklebt und anschließend für das Mittelstück eine Schablone angefertigt. Nach der Passprobe wurde die Schablone auf 1mm starkes Sperrholz übertragen und mit Funierholz auf der oben zugewandten Seite beplankt. Zwischen den Planken habe ich als "Kalfaterung" Polystreifen eingeklebt. Um der Sache nun mehr Halt am Rumpf zu geben wurden noch 3 Stützen angefertigt. Die nachfolgenden Bilder zeigen Euch den aktuellen Bauzustand mit dem Lackbild.









Mit dem Klarlack bin ich noch nicht zu frieden und werde den demnächst nochmal anschleifen und überlackieren. Aber für die erste Probefahrt reichte der "Anstrich" zumindest aus. Beim heimischen Besuch bei den Eltern konnte Ostern endlich die Probefahrt im kontrollierten "Gefahrenbereich", sprich Pool, erprobt werden.











Das Fazit ist für mich durchaus positiv. Der nun im Boot wunderbar funktionierende Servofader von Johannes macht einen tollen Job und lässt, wenn auch noch ohne Kapitn, das Lenkrad bei Ruderbewegung sehr schön drehen. Der Brushless-Motor ist wie zu erwarten für das Boot definitiv eine Nummer zu groß - und der Pool der Eltern zu klein. Beim 1/4 Gasweg geht das Boot mit der jetzigen Trimmung ins Gleiten über. Maximal würde ich den Gasweg nur zu 50% ausnutzen. Von einem realistischen Fahrbild kann man dann aber nicht mehr ausgehen. Ich werde den Gasweg in der Funke begrenzen und den Motor im Boot belassen. Ggf. werde ich aber den Regler austauschen. Der verbaute ist lediglich nur für eine Drehrichtung des Motors ausgelegt. Somit sind auch keine Rückwärtsfahrten möglich.
Der Rumpf ist beim Test wunderbar im Inneren trocken geblieben und das Licht ließ sich weiterhin zu- und abschalten.

Die folgenden Dinge stehen aber dennoch auf der "to do Liste", bis ich das Projekt als abgeschlossen betiteln kann und mich wieder den Endys widmen kann:

- Klarlack überarbeiten
- Leiter bauen
- Liposaver-LED im Heck unterbringen
- Abdeckung für die Saver-LED drehen
- Beschlagteile von Aeronaut verbauen
- Flaggenstock mit Fahne basteln
- Bootsständer bauen (der mitgelieferte sieht nicht wirklich hübsch aus)

Soweit nun der Stand der Dinge. Auf Eure Kommentare bin ich sehr gespannt.

Viele Grüße aus dem sonnigen Leipzig :ahoi:
Jan

19

Samstag, 26. April 2014, 23:25

Wenn es auch ein recht "einfaches" Modell,ist..... Was Du aber draus gemacht hast, ist ein recht schicker Kahn!!!

:respekt: :respekt: :respekt:
Grüße: Dietmar
________________________
Ehre sei den Ori

20

Mittwoch, 30. April 2014, 21:03

Hallo Dietmar,

vielen Dank für die Worte. Wie gesagt, fertig ist die Classic noch nicht.

Da der Pool beim elterlichen Besuch zu klein war, ging es am Sonntag auf zum See. Da filmen und fahren gleichzeitig zu schwer ist, musste der Sohnemann mit seinen 5 Lenzen ans Steuer. Leider war der Akku der Kamera fast leer und somit ist die Ausbeute recht mau. Aber schaut selbst. Hier der Link zur wilden Ausfahrt.

Gruß Jan :wink:

21

Sonntag, 3. Januar 2016, 15:18

Hust, hust, boah ist das hier eingestaubt.

Nach langer Abstinenz mit eigenen Werken möchte ich nun für 2016 meinen Beitrag leisten.
Die Classic ist zum Glück nicht auf dem Stand stehen geblieben, wie auf den letzten Bildern zu sehen ist. Die ersten Ausfahrten auf größeren Gewässer brachte schnell die Erkenntnis, dass der Motor einfach zu groß ist für das kleine Boot. Abgesehen vom Lärm des Walkera-Motors ging das Boot wie ein Pfeffi. Rückwärts fahren wäre auch nicht schlecht. Also andere Motor und Regler musste her. Zwischenzeitlich wurde das Thema Heckleiter und Podest in Angriff genommen. Neben Mahagoniresten kamen ausrangierte Fahrradspeichen als "Rohre" zum Einsatz. Dank Edelstahl sollte auch kein Rost entstehen.
Apropos Metall, mich hat von Anfang an die Kunststoffschraube gestört. Auf der letzten Modellmesse in Leipzig konnte ich mich durchringen und habe die olle 3-Blatt-Plastikschraube gegen eine 2 Blatt-Messingschraube samt Welle ausgetauscht. Fahrtechnisch macht es für mich keinen erkennbaren Unterschied. Die Wirkung als "Standmodell" ist aber dafür jedoch ungleich größer.

Nach knapp einem Jahr nach Baubeginn bekam die mitgelieferte Frontscheibe kleine Risse - warum auch immer. Am Ende brach mir eine seitliche Einstecklasche der Scheibe und es musste eine neue her. Auch der geplottete Scheibenrahmen hatte nicht dauerhaft das versprochene Ergebnis geliefert. Daher habe ich mich gleich entschieden, die Frontscheibe mit einem Messingrahmen neu zu bauen. Auf das Deck klebte ich zusätzlich aus 1 mm Leisten einen kleinen, unteren Abschluss, da man sonst einen kleinen Spalt zwischen Scheibe und Deck gesehen hat. Schließlich war die untere Kante der Scheibe nicht angeschrägt...

Leider habe ich bis heute keine geeignete Fahrerfigur gefunden. Jedoch fiel mir auf, dass der Abstand zwischen Lenkrad und Sitze zu groß war. Schließlich konnte ich mich durchringen und habe die Sitzbank weiter nach vorn versetzt und den hinteren Raum mit einer Verstaukiste versehen.

Viel Text, nun folgen erstmal die Bilder vom aktuellen Stand:















Leider konnte ich unseren Junior nicht dazu bewegen, dass Boot am See zu fahren. Es war ihm zu schnell bzw. er hatte Angst, mein Boot aus versehen kaputt zu machen. Des weiteren konnte er sich nicht mit der Knüppelfernsteuerung anfreuden. Irgendwann sagte er, er könne sich aber vorstellen, sein eigenes Boot zu fahren. Tja, das gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht - und es war bereits Herbst 2015.
Durch Zufall hatte ich von der Classic noch eine alte Bauanleitung mit Spantenplan gehabt. Holz lag auch noch rum. Also war somit der Startschuss für das Winterprojekt gefallen. Man hat ja sonst nicht genug angefangene Projekte...
Eine Anforderung hatte mir der Sohnemann schon vorab gegeben. Dank des allseits bekannte Auktionshaus wurde eine einfache Pistolenfernbedienung ersteigert, zusammen mit ein paar anderen Kleinigkeiten.
Auch sollte das Boot kleiner als die Classic ausfallen, um es handlicher zum See zu bekommen.

Zwischenzeitlich bin ich beim Stöbern im Netz auf Bilder einer Crackerbox gestoßen. Einige Exemplare sind mehr als nur einfache, kraftvolle Speedboote, sondern Schmuckstücke aus Mahagonie. Inspiriert davon entschied ich mich, neben dem Maßstab auch das Heck und somit auch die Seitenlinie zu verändern. Aber warum es dabei lassen, wenn man auch gleich das ganze Deck neu gestalten kann. Also ging es nun an den Bau und hier sind die aktuellen Bilder vom Bau des Bootes. Im ersten sieht man auch gleich den Größenunterschied zur echten Classic, die ungefähr 1/3 größer ausfällt.









Eine große Herausforderung stellte der Einbau des Motors dar. Obwohl er schon eine kleine Bauform hatte, passte er dennoch nicht richtig oder der Winkel der Welle zum Rumpf würde zu groß werden. An der Stelle hatte ich vor dem Beplanken einfach nicht die Lage der Welle und damit verbunden die Position des Motor kontrolliert. Eine Fehlentscheidung, die den Bau an der Stelle nicht einfacher gemacht hat. Es wurde ein Motorträger aus Alu angefertigt, zusammen mit 2 Alu-Lagerböcken, die den Motorträger mit den Spant verbindet. Gleichzeitig kann nun die Konstruktion zur Wärmeableitung des Außenläufers genutzt werden. Mal schauen, wie warm der Motor im Fahrbetrieb wird.



Ziel ist es, das Boot bereits im Sommer zu Wasser zu bringen. Das Ziel sollte hoffentlich realistisch sein. Schließlich kann es nun bereits in den Ausbau des Cockpits gehen, was komplett herausnehmbar gestaltet werden soll. Ich erhoffe mir daraus, dass nicht so viel Spritzwasser in den Innenraum läuft wie bei der großen Classic.

So, nun seid ihr an der Stelle auf den aktuellen Stand. Ich hoffe, im laufenden Jahr Euch auch Fortschritte der anderen beiden Bauberichte zeigen zu können.

Viele Grüße
Jan

22

Freitag, 8. Januar 2016, 11:33

Was für schöne Modelle!

Woher beziehst du denn deine Holzplanken? Mein ebay-Händler hat geschlossen...

Und hast du als Figur mal in Erwägung gezogen, dich selbst scannen zu lassen? Bei dem Aufwand, den du in das Modell gesteckt hast, wäre das doch eine schöne Krönung. Und wenn es das im Doppelpack noch kleiner gibt, kannst du ja deinen Sohnemann auch noch erstellen lassen ;) Oder gleich die ganze Familie :)

23

Freitag, 8. Januar 2016, 12:08

Hallo Leo,

vielen Dank für deine Worte und für den Tipp. Im Zeitalter von 3D Druck sollte sowas ja auch möglich sein :)
Mein Holz beziehe ich unterschiedlich her. Beim Bausatz war er quasi Bestandteil, für das kleine Boot hatte ich mal ein Paket bei Ebay ersteigert. Inwiefern das aber echtes Mahagoni ist, lässt sich sicher noch streiten.
Das helle Holz ist Buche aus dem Baumarkt. Ich kaufe mir dort Brettchen und schneide diese auf der Tischkreissäge in den gewünschten Stärken zu. Bei Holz Possling in Berlin kann man auch Mahagoni-Bohlen kaufen. Die sind dann ca 2m lang und ca 2cm dick. Die habe ich mir ebenfalls zu den gewünschten Leisten zugeschnitten. Dies jedoch vorrangig für meine Endeavour-Segelyacht. Hier verwerte ich lediglich Reste.
Gute Erfahrungen mit der Holzqualität habe ich mit http://arkowood-shop.com/ gemacht. Der Versand war jedoch bei mir nicht der schnellste.

Gruß Jan

24

Freitag, 8. Januar 2016, 14:19

Hallo Jan,

vielen Dank für die Auskunft!

Ich werde mir die Händler am Wochenende mal anschauen :)

Grüße,
Leo

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Wohnort: nähe Ingolstadt

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25

Freitag, 8. Januar 2016, 14:31

Das ist zwar nicht meine Modellbauepoche, jedoch nicht uninteressant.
So ein klassiches Motorboot in Holzoptik wollte ich auch schon immer mal bauen.
Vielleicht wird es noch was.
Übrigens, das ist ein sehr schönes Modell!

26

Freitag, 8. Januar 2016, 19:18

Hallo Johann,

diese Worte aus Deinem Munde, das bedeutet viel. Ein Mann mit deinen Fähigkeiten sollte aber mit solch einer Art von Boot aber auch keine Probleme haben. Also nur Mut, falls du von deiner Creole Abstand brauchst....

Falls du Pläne brauchst, kannst du dich gern bei mir melden. Letztes Jahr gab es von einer Modellbauzeitschrift Gratispläne. Bei Interesse schreib mir eine Nachricht mit deiner Email-Adresse.

Gruß Jan

27

Samstag, 6. Februar 2016, 22:48

Guten Abend Männers,

in den vergangenen Wochen konnte ich kleine Fortschritte an der "Classic" für den Junior erzielen. Ich habe mit dem Ausbau des Cockpits begonnen. Um den Zugang zum Inneren zu erleichtern, ist das komplette Cockpit herausnehmbar. Nun muss der hintere Bereich noch beplankt werden und es wird eine überstehende Umrandung geben. Davon erhoffe ich mir, Wasser vom Innenraum fern zu halten.

Apropos Wasser. Der Rumpf war ja noch sowas von löchrig, dass das Boot binnen kürzester Zeit gesunken wäre. Daher habe ich die Rumpfunterseite und die Seitenwände mit GFK und Epoxyharz laminiert. Stellenweise zog das Harz richtig gut ins Holz ein, was man sehr gut im Inneren des Rumpfes sieht. Die erste Schicht Harz ist nun auch geschliffen und es kann mit der nächsten Schicht begonnen werden. Das wird nun solange praktiziert, bis der Rumpf schön glatt ist. Dann folgt auf das Epoxyharz lediglich noch eine Schicht Klarlack gegen die UV-Strahlen.
Das tolle an den Glasmatten ist auch, dass es bei der Verwendung vom Epoxy völlig transparent wird und den schönen Farbton des Holzes betont. Gleichzeitig erhält der Rumpf eine gute Festigkeit und ist weniger schlaganfällig.

Für Hinweise und Anregungen Eurerseits bin wie immer sehr dankbar.







In den nächsten Schritte wird der Rumpf wie oben beschrieben weiter bearbeitet. Parallel werde ich mich mit dem Innenausbau des Cockpits weiter beschäftigen. Ebenso muss ich mir langsam Gedanken bzgl. des Ruders machen.

Viele Grüße
Jan

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