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Samstag, 23. Februar 2013, 08:22

Polnischer leichter Panzer 7TP

Habe mal meinen Wettbewerbsbaubericht, mit dem ich den zweiten Platz in der Kategorie 4 (Eigenbauten) in einem Panzer-Forum gemacht habe, für euch hochgeladen.;)
Da dieser Bericht sehr umfangreich ist, werde ich ihn in mehreren Teilen hochladen müssen!

Gebaut werden soll ein leichter Panzer 7TP(Typ A) der polnischen Armee
wie er noch beim Kampf um Warschau im Einsatz war.

(Quelle: Wikipedia)

Geschichte: Der 7TP(Ausführung A, in der Literatur fälschlich als
dwuwiezowa und Ausführung B als jednowiezowa bezeichnet) basiert
auf dem englischen leichten Panzer Vickers Mk. E. Dieser Panzer wurde in viele Staaten exportiert. Unter anderem auch in die Sovietunion,
wo er T26 hieß. Der 7TP Typ A + B wurden bis 1939 in Lizenz umgebaut. Wie gesagt,gab es 2 Versionen des 7TP.
Die von mir zu bauende Version mit 2 Türmen (7TP Ausführung A mit je
einem modifiziertem Browning MG 30 wassergekühlt. Bezeichnung MG 7,92 mm Typ wz.30)
und die mit einem Turm und einer 37 mm Kanone + einem MG 7,92 mm vom Typ wz.30 (7TP Ausführung B).
Nach Entwicklung des Typs B wurden die verbleibenden Panzer mit Zwillingsturm nur noch für Schulungszwecke eingesetzt.
Erst beim Kampf um Warschau kamen diese Panzer noch mal zum Gefechtseinsatz. Der 7TP Typ B war durch seine 37 mm Kanone stellenweise den Panzern III und IV ebenbürtig, was jedoch wegen der zu schwachen Panzerung und Beweglichkeit wieder zunichte gemacht wurde. Die nach dem Polenfeldzug erbeuteten 7TP wurden von der Wehrmacht für Polizeiaufgaben und ähnliche Aktionen in Polen noch eine geraume Zeit weiter genutzt.
Die von England gelieferten Panzer wurden in zwei Kompanien zu je 30 Panzern aufgeteilt, und waren bis zum 20 September 1939 im Einsatz.
Mit Beginn des Krieges wurden sämtliche Hoheits und Kompanieabzeichen entfernt. Es ist auch heute nicht mehr zu sagen, wieviele 7TP mit Funk ausgerüstet waren.(Vermutlich 6-10 Panzer). Auch gibt es sehr wenige Fotos des 7TP. Alle noch existierenden Vickers-Umbauten sind keine polnischen Umbauten!
Das Modell soll RC-fähig mit beweglichen Türmen gebaut werden. Als Ansteuerung ist Elmod angedacht. Alle Teile werden soweit möglich
selber hergestellt. Dies betrifft auch das Getriebe. Als "Vorlage" dient mir das Modell des 7TP (dwuwiezowa) der polnischen Firma Mirage im Massstab 1:35 und das Buch über den 7TP aus der polnischen Militaria-Serie sowie Internetrecherchen ohne Ende.

Bilder des 7TPdw:

7TP Ausführung A


7TP Ausführung B


1:35 Bausatz der Firma Mirage


Größenvergleich 7TP zu Sturmtiger




Technische Daten des 7TP-Typ A + B:
* Gewicht: 9,9 t
* Länge: 4,65 m
* Breite: 2,43 m
* Höhe: 2,12 m
* Panzerung: 5 bis 17 mm; spätere Modelle bis zu 40 mm
* Leistung: 91,5 PS (Armstrong Siddley) oder 110 PS (Saurer VBLDb)
* Höchstgeschwindigkeit: 37 km/h
* Besatzung: 3
* Bewaffnung: 2 MG 7,92 mm vom Typ wz.30 (Colt-Browning in Lizenz)
mit 6000 Schuss (7TP-Typ A) oder
1 Kanone 37 mm vom Typ Bofors L/45 mit 80 Schuss und
1 MG 7,92 mm vom Typ wz.30 mit 3960 Schuss (7TP-Typ B)
* effektive Reichweite: 160 km (auf Straßen) bzw. 130 km (querfeldein)
* Bodendruck: 0,6 kg/cm²

Nach soviel Info , geht's nun los.
Da es mich doch sehr in den Fingern juckt, und 9 Monate schnell vorbei sein können, habe ich schon mal mit der Wanne begonnen. (Erwartet jetzt aber keinen täglichen Bericht von mir! Gibt ja schließlich noch was anderes, als nur Modellbau.)

Nachdem ich das Mirage-Modell (1:35) vermessen habe, habe ich die ersten Daten auf 1:16 umgerechnet und für die Wanne übertragen. Material der Wanne ist 2mm Poly. Die Nietenlöcher sind schon angedeutet. Die Nieten selber werden aus Messing-Rundkopfstiften mit 1,5mm Kopfdurchmesser bestehen.(Ist mir klar, das der Massstab dabei nicht stimmt, aber:
1. die Nieten würden sonst optisch nicht "rüberkommen".
2. werden noch kleinere Nieten für diverse An- und Aufbauten gebraucht.
3. maßstabsgetreue Nieten aus einem Shop würden den finanzielen Rahmen doch erheblich sprengen, da am 7TP fast alles genietet war!)

Wannenteile


angedeutete Nietenlöcher


Sowie die Platten sauber verschliffen sind werden sie zur Wanne zusammengeklebt.

Nun wird ein wenig an der Wanne weitergeschnitzt. Am Wannenboden wurden 2 Winkel eingeklebt und mit den Seitenteilen verbunden. Die Winkel sind Polywinkel 12X12mm bei einer Stärke von 1mm. Gibts in jedem Bauhaus und sorgen nun für einen rechtwinkligen Aufbau und als Nebeneffekt wird die Wanne verstärkt. (Soll ja noch der Antrieb rein) Ausserdem habe ich jetzt schon größtenteils die Nietlöcher gebohrt.

die zusammengeklebte Wanne (Teil)


Nahansicht Winkel


Wanne von vorne


"Probenieten"


Da ich mir nicht sicher war, ob die Nieten nicht evtl. zu groß sind (Unlackiert wirken die ganz schön heftig) habe ich mal probeweise ein paar auf nem Stück Plastik eingesetzt und lackiert (hatte gerade Schwarz aus der Dose parrat), und siehe da, mit ein wenig Farbe sehen die richtig normal aus.

"Probenieten lackiert"


Weiter gehts (wenn auch mit Trippelschritten)!
Nachdem ich in die Wanne noch Front und Rückplatten eingesetzt habe, wird es Zeit, die Platzverhältnisse in der Wanne zu "erkunden". Wie ja schon bei der Vorstellung beschrieben, soll der Panzer RC fähig werden. Ich kann nur sagen, das wird ganz schön eng! Der Akku wird höchstwahrscheinlich einer anderen Batterie weichen. Die "Getriebereste" sind vom großen C. (Hab ich noch in meiner Ramschkiste gefunden) Von den Maßen passen sie perfekt! Also werde ich mir wohl 2 Stück neue besorgen. Da der Panzer kein allzu großes Gewicht haben wird (Trotz Metallketten) werden die Getriebe wohl reichen. So, daß wars mal wieder. Hier noch zwei Bilder der vollgestopften Wanne:





Heute habe ich mal angefangen mich als "Nietenzähler" zu betätigen. :D
Nachdem ich die Löcher alle vorgebohrt habe ging es mit dem Einziehen der Nieten los. Was für ne Sch...arbeit. Alleine die Bodenplatten und ersten Schrägen haben schon 240 Nieten verschlungen.
Wie ja schon früher geschrieben hatte ich so meine Bedenken, was die Köpfe angeht, aber seht selbst:

Wannenunterseite 1



Wannenunterseite 2



Wannenunterseite grundiert



Also schon durch das Grundieren sehen die lange nicht mehr so massig aus. Und wenn nachher die richtigen Farben (Olive, Dunkelbraun und Sandgelb) drauf sind wirds wohl optimal.
Vielleicht ist der Eine oder Andere der Meinung, ich lege ein zu hohes Tempo vor, da wir ja bis Ende November Zeit haben und es nicht darum geht Erster (mit der Fertigstellung ;) )zu sein. Mein Tempo hat schon einen guten Grund. Was ich bisher an diesem Modell gemacht habe nimmt noch nicht allzuviel Zeit in Anspruch. Und die Zeit werde ich brauchen, wenn es ans Eingemachte geht. Immerhin sind die Ketten herzustellen, funktionsfähige Radaufhängungen incl. deren Blattfederungen (richtig gelesen. Auch die Blattfederung funktioniert!) Treibräder etc. , Getriebeumbau incl. Vorgelege, und nicht zu vergessen die ganze Elektronik zu erarbeiten. Aber dazu dann mehr, wenn es soweit ist.

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Samstag, 23. Februar 2013, 08:32

Beim Stöbern nach weiteren Infos habe ich die Seite für mein Projekt gefunden.

Hier mal zwei Bilder:





Wie unschwer zu erkennen, wird hier ein Panzer neu aufgebaut. Und das schöne für mich ist, daß es ein 7TP ist. Die Truppe verarbeitet alte Teile und ergänzt sie bei Bedarf. Wie ich schon erfahren hab arbeiten die mit Originalunterlagen. Bedeutet, das Gestell wurde tatsächlich so aufgebaut, und die Panzerplatten dann angenietet. Also so gut wie keine Schweissarbeiten.

Neues Update:
habe mal wieder ein wenig Zeit gefunden und die Kettenbleche und die vordere Frontschräge angefangen einzupassen. Die Nieterei hält leider doch sehr auf. :(
Habe für den oberen Teil der Wanne etwas dünnere Nietköpfe genommen. (nach Rücksprache mit den vorher genannten Restauratoren, die mir verrieten, das die Nieten unterhalb der Kettenbleche dicker waren, da sie mehr abkönnen mußten). Die einzelnen Platten wird man natürlich erst nach der Lackierung richtig sehen können.
Hier drei Bilder vom Weiterbau (Kettenbleche etc. nur fixiert!):







Und weiter gehts.
Da ich zur Zeit auf ein paar Zahnräder fürs Vorgelege warte, und dadurch an der Wanne nicht so recht weiterkomme, habe ich mal angefangen den ersten MG-Turm zu bauen. Ursprünglich wollte ich dafür 2mm Poly verwenden, um einen besseren Halt für die Nieten zu haben, mußte aber schnell feststellen, daß sich diese Stärke sch.... biegen läßt. Also hab ich das ganze nochmal mit 1mm versucht. Geht schon besser, und die Nieten halten auch leidlich. Spannend wird die Sache nur, wie der Servo fürs MG da reinpasst und hält. Ob ich das wirklich durchziehe, weiß ich noch nicht. Geplant ist es auf jeden Fall, da ich es nicht schlecht fände, wenn sich nicht nur die Türme drehen, sondern auch die MGs rauf und runter gehen. Ne seitliche Auslenkung der MGs ist allerdings platzmäßig nicht drin. Zumal ich dann auch nen anderen Empfänger und Funke bräuchte (unter 10 Kanal würde da nichts gehen).
Die Bodenplatten für die Türme sind 3mm Poly, da an sie auch noch ein Zahnkranz für die Drehung angeschraubt werden muß.
Nur so mal zur Info. Bisher habe ich ca. 1400 Nieten eingezogen, und es sind noch einige offen. Schätze mal, daß ich so auf gut 2000 Nieten kommen werde.
Hier noch drei Bilder vom ersten Turm im Rohbau. Es sind noch nicht alle Nieten dran, und die MG-Blende fehlt auch noch. (Ganz zu schweigen von den Luken etc.)







Da es auch Heute ein äusserst bescheidenens Wetter war, hab ich angefangen die MGs für die Türme zu basteln. Die MG-Läufe bestehen aus 6mm Messing für den Mantel und 2.5mm für den eigentlichen Lauf. Da meine Drehbank das Zeitliche gesegnet hat, mußte ich den Lauf mit der Dremel und Schlüsselfeilen beackern. Aber ich denke, daß geht so ganz gut. Der Lauf wurde dann mit Powerknete im Mantel eingebaut. Jetzt fehlen nur noch die Klemmschrauben für den Mantel. Da das MG ja vertikal beweglich sein soll, und das Ganze auch noch in ner Kugelblende verbaut werden muß, habe ich lange suchen müssen, bis ich die ideale Kugel gefunden habe. Gott sei Dank habe ich den Kettenbastelkasten meiner Tochter noch nicht entsorgt! Darin fanden sich zwei wunderschöne Hartholzkugeln 16,5 mm Durchmesser mit einer mittigen Durchbohrung. Das ist sogar exakt das Maß, daß ich brauch. Die, nennen wirs mal "Rohrwiege", besteht aus einen Stück Messingrohr, das mit einem leichten Spiel durch die Kugel geht, und mittels zwei Bügeln auf der Frontplatte des MG-Turms verklebt wurde. Zusätzlich wurde durch die Kugel noch ein Loch für den Lichtleiter gebohrt, welches im MG-Lauf mündet. An die Kugel wird dann noch eine Öse montiert, in die dann das Gestänge vom Servo greift. Hier noch ein wenig Bildmaterial(Teile wie üblich erst mal nur leicht fixiert):

MG im Turm (Totale)


MG im Turm (Nah)


"Rohrwiege"


MG in Kugel mit Lichtleiter


In dieser Woche hatte ich nicht viel Zeit, deswegen gibts nur ein kleines Update vom Turm. Zum einen habe ich die restlichen Nieten am "Hauptturm" eingezogen und das große Teil vom Dach eingepasst. Wie Volvospeed schon wegen der Zugängikeit der Elektronik fragte, habe ich die Luke im Dach beweglich gemacht, so das ich später an den Servo komme. Das längliche Oval auf der Luke ist die Turmbelüftung, und der viereckige Kasten auf dem abgeschrägten Teil ist die MG-Munitionskiste die ca. 3000 Schuss gefasst hat.
Die Scharniere an der Turmluke sind aus 2 mm Poly geschnitzt. Hier nun die Bilder zum Update:

Turm Aufsicht


Lukenscharniere und Munitionskiste


Luke geöffnet


Der Lukendeckel schließt fast bündig mit dem Dach ab (durch ausfräsen der Auflagefläche). Der Turm ist schon mal vorgrundiert, um besser sehen zu können, wo noch Spachtel benötigt wird. ;)

So, ich hoffe, daß ich am Wochenende den ersten Turm bis auf das Turmdrehgetriebe fertig kriege. nrtrhc

So, eh ich den Deckel richtig zu mache, nochmal zwei Bilder vom Innenleben.
Mir graust schon vor dem zweiten Turm. Das geht verflucht eng zu. :(
Habe fast drei Stunden gebraucht, bis das Gestänge zwischen Servo und Kugel die richtige Lage und Länge hatte, und alles an seinem Platz war. X(
Zumal das Servokabel und die beiden Kabel von der MG-LED auch pausenlos im Weg waren.
Nur mal so zur Info. Der Turm hat einen Durchmesser von 58mm! :O
Hier die Bilder:




So, wie versprochen der erste Turm.

Da ich heute Nacht nichts besseres zu tun hatte, habe ich den ersten MG-Turm soweit fertig gestellt. Ein paar kleine Spachtelarbeiten sind noch zu erledigen, und wie schon geschrieben das Turmdrehgetriebe einzubauen. Das MG hat jetzt auch seine Schellen aus dünnem Messingblech für den Kühlmantel bekommen, und ein Lichtwellenleiter wurde eingezogen. Aus dem selben Messingblech wurde auch der Griff für die Turmluke gebogen. Und nun lass ich mal die Bilders für sich sprechen.









Hier mal ein kleines Update
Habe heute mal ein wenig mit Farbe gespielt. Leider gibt es keine genauen Farbangaben für den 7TP, wie er 1939 im Einsatz war.Vermutlich wurden Braun, Olive oder Russisches Grün und Sand oder dunkles Gelb verwendet.
Ich habe mich nun für Braun gemischt mit Erdfarbe, russisches Grün und "dunkler" Sand entschieden. (Vallejo und Revell) Das MG ist in Geschützgrau gemischt mit Eisenfarbe lackiert.







(Ist nur eine Versuchsfarbgebung! Ausserdem hatte meine Pistole gesponnen! :bang: )

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Samstag, 23. Februar 2013, 08:36

Weiter gehts!

Dieses Wochenende habe ich dazu erkoren, am Antrieb ein wenig rumzubauen.
Verbaut werden zwei Universalgetriebe vom großen C. Da die mitgelieferten Motoren nur max. 4,7 Volt abkönnen, wurden diese durch zwei HL-Erbsenspucker-Motoren ersetzt. Über zusätzliche zwei Zahnräder erreiche ich jetzt ein Übersetzungsverhältnis von 1:47, was den Panzer nachher auch nicht zu schnell macht. Da dieses Modell nicht für den Daueroutdoorbereich gedacht ist werden die Plastikzahnräder hoffentlich durchhalten. Das schwierigste bei diesem Bauabschnitt ist die Erstellung des Vorgeleges, da man leider nicht viel Platz (in der Tiefe) hat. Das Zahnradmodul welches nachher das Treibrad hält hat eine 3mm Gewindeachse, auf die dann das Treibrad geschraubt wird. Die Achsen der Zahnräder werden zusätzlich noch in Messingbuchsen stabilisiert. Der größere der beiden Vorgelegedeckel wird nacheher mit der Wanne verschraubt, um eine Erreichbarkeit des Zahnrads zu garantieren.
So, wie üblich bei mir die Bilder zur Arbeit:

ausgefräster Wannenteil für Zahnrad Vorgelege


eingesetztes Zahnrad mit Achse für Treibrad


Getriebe mit Vorgelege


Vorgelegedeckel / Aussen


Vorgelegedeckel / Innen


Aufgelegte Vorgelegedeckel


Hallo an Alle,
nach längerer Abstinenz melde ich mich mal zurück. Hatte einfach zu viel Arbeit auf Arbeit und zu Hause, und obendrein eine gewisse "Modellbauunlust". :(
Zudem sind die Teile die ich Heute vorstellen will doch recht zeitaufwendig.
Wie ja bekannt, ist an meinem Projekt sogut wie nichts von der Stange. Das betrifft natürlich auch die Ketten. Und bevor ich die in Angriff nehmen kann muß erstmal das Kettenrad gebaut werden. Das bedeutet messen, bauen, wegwerfen, und das Ganze wieder von vorn, bis es klappt. ?( :( X( ;) :D
Da ich nicht alles zweimal schnitzen will und auch jederzeit ein Ersatzteil schnell parat haben will, wird das komplette Kettenrad in Zinn gegossen. Jeder, der mit den HL-Kettenrädern und Metallketten groß geworden ist, kennt das Drama wenn die Zähne am Kettenrad abscheren, oder das ganze Rad sich verabschiedet. Deswegen wird bei meinem Projekt jedes Kettenrad incl. Schrauben aus ca. 50 Einzelteilen bestehen! :D 8)
Der Clou sind natürlich die "Zahnringe", die wie im Original schnell getauscht werden können, falls es zu Karies kommt. :D
Die Zahnkränze sind schon gegossen. Für den Rest muß ich die Formen noch erstellen. Habe aber zum anpassen, und damit es mal wieder was zu gucken gibt, den Rohling teilweise zusammengebaut. Die Schrauben sind von Knupfer (M1,4 Stahl), die Verbindungsbolzen bestehen aus 1,8mm Messingrohr, in das ein M1,4 Gewinde geschnitten ist. Bei den Rohlingen sind natürlich ein Großteil der Löcher nur angedeutet, da die erst nach dem Guß in Zinn gebohrt werden.
Hier nun die Bilder:

Übersicht der Teile (Leider etwas unscharf)




Kettenradinnenteil


Zahnkranz


Kettenradinnenteil mit Zahnkranz


Kettenrad Front


Kettenrad Seite


Kettenrad Hinten


Leichte Unebenheiten werden natürlich noch nachgeschliffen, genauso, wie jetzt nicht alle Schrauben verbaut sind. :D

Update Kettenrad

Heute gibts mal ein kleines Update zum Kettenrad. Nachdem ich ja in meinem letzten Baubericht den Rohling für das Kettenantriebsrad vorgestellt habe, habe ich die letzte Woche damit verbracht, die Gussformen herzustellen. Nach dem Guss ging es dann ans Gewindeschneiden und Montage der Einzelteile. Mittlerweile sind auch die restlichen Schrauben für die Achsabdeckung von Knupfer eingetrudelt. Die Achsabdeckung wird auch schraubbar sein, wie im Original. Dafür verwende ich eine gegossene Abdeckung mit 6 Schraublöchern und die Knupferschrauben M0,6 8o. Also ne recht filigrane Angelegenheit. Die 0,6er Schrauben sind auf den Bildern aber noch nicht angebracht, da ich die Feingewinde nicht übermässig strapazieren will!
Nachdem ich jetzt die endgültigen Kettenräder habe, kann ich mich nun der Herstellung der Kettenglieder widmen. Da dies ein wenig dauern wird ( Urmodell erstellen, Abformen, Giessen und Zusammenbau), gibts zwischenzeitlich immer mal wieder Berichte zum "Karrosseriebau".
Da Vovospeed mal nachfragte, wie ich an die "Innereien" komme, Lösung ist schon da. Soviel vorab, die gesammte Oberwanne wird in einem Stück abnehmbar sein. Gehalten wird die Oberwanne mit mehreren Neodym-Magneten, die zum einen einen Superhalt der Oberwanne gewährleisten, zum anderen aber Schraubereien beim Abnehmen ersparen. Wenn ichs noch schaffe, stelle ich davon heute noch Bilder rein.

Hier noch ein paar Bilder vom Kettenrad. Diesmal ohne jeglichen Kommentar.











Weiter gehts.
Diese Woche habe ich mich mal der Oberwanne gewidmet. Wie ja schon letzte Woche angedeutet stelle ich Heute auch Bilder der abnehmbaren Oberwanne rein. Gegenüber meiner letzten Aussage hat sich allerdings folgendes geändert: aus Stabilitätsgründen und der besseren Handhabung der Oberwanne besteht diese jetzt aus zwei Teilen.

Unterwanne mit Halterungen


Die beiden Hälften der Oberwanne


Detailansicht der Halterung mit Magneten


Insgesammt sind acht Magnetpaare verbaut, die der Oberwanne genügend Halt verschaffen ohne das Abnehmen zu erschweren.

Desweiteren habe ich den Lüfterkasten der sich hinter der Kasematte mit den MG-Türmen befindet gebaut. In diese Gehäuse sind auch zwei Laptoplautsprecher für den Sound eingebaut. Leider ist die Soundquallität nicht so berauschend, aber durch das Platzangebot nicht anders machbar.

Lautsprecher im Lüfterkasten


Für die Trümmerschutzgitter der Lufteinlässe habe ich aus 1,5mm Messingrohr 2 Gitter gelötet und eingeklebt.

Gitter mit Rahmenschablone


Eingeklebtes Gitter


Desweiteren habe ich noch die zweiteilige Fahrerluke gebaut, mit Scharnieren versehen und in die Oberwanne eingepasst. Da hinter der Luke nachher der EIN/AUS-Schalter und eine Ladebuchse sind ist die ganze Sache beweglich gehalten. Der Sehschlitz wird nach der Endlackierung noch mit Plexiglas verschlossen.

Fahrerluke geöffnet


Ausserdem habe ich die beiden "Kettenschutzbleche" an der Unterwanne angebracht, da der Lüfterkasten auch auf diesen Blechen aufliegt.

1. Totalansicht


2. Totalansicht


3. Totalansicht


Draufsicht

4

Samstag, 23. Februar 2013, 08:44

Klitzekleines Update!
Gestern bin ich beim stöbern in den unendlichen Weiten des Internets auf ein für mein Modell wichtiges Detail gestossen. Wie im vorigen Beitrag ja zu sehen ist, sind an dem Lüftungskasten keine Nieten zu sehen, und auf den Fotos die mir bisher zur Verfügung standen, waren auch keine zu sehen. Und was muss ich Dussel jetzt für ein Foto entdecken? Eine relative Nahaufnahme, auf der zu sehen ist, daß das Teil mit Nieten nur so gespickt ist. X(
Deshalb jetzt das kleine Update mit zusätzlichen 130 Nieten. Habe auch schon angefangen die Kiste zu verspachteln.





Jetzt gibt es endlich Bilder von den weiteren Baufortschritten. Nach dem jetzigen Stand der Dinge wird die Fertigstellung ne sehr enge Kiste. :(
Aber der Reihe nach. Wie schon geschrieben, ist mir das Getriebe um die Ohren geflogen. Jetzt habe ich das neue Getriebe eingepasst.

1:35 Getriebe im 1:16 Panzer


Auf die Achsen des Getriebes habe ich Messingrohr verklebt. Diese gehen durch eine Achsführung (ebenfalls Messing) nach aussen. In diesem Messingrohr ist ein Gewinde geschnitten, das eine Gewindestange aufnimmt, welche wiederum mit der "Steckachse" (alte Mainboardabstandsbolzen) verschraubt ist. Auf diese Achse, welche ja sechseckig ist, wird das Kettenrad geschoben und an der Vorderseite mittels Mutter gesichert.

Seitenansicht Kettenrad mit Achse


Vorderansicht Kettenrad mit Mutter


Die Mutter wird dann mit einer Kappe verdeckt. Auch die Zähne des Kettenrades haben eine Überarbeitung erfahren. Dadurch kann ich jetzt HL-PIII Ketten aufziehen, die fast genauso aussehen wie die Vickersketten. Ein paar kleine Änderungen sind zwar nötig, halten sich aber in Grenzen. :]
Hier mal der Unterschied:

Vorderansicht Kettenrad alt


Vorderansicht Kettenrad neu


Nun zu den weiteren Baumaßnahmen.
In die Wanne wurden die Achsen für die Rollwagen eingesetzt. Benutzt habe ich dafür vier 8mm Alurohre.

Achsbolzen


Auf sie werden dann die mit mit 10mm Alurohren versehenen Rollwagenhalter gesteckt, und mittels einer umlaufenden Klemmschraube gesichert. Die Rollwageneinzelteile bestehen aus Polyharz, die Rollen selber habe ich aus Zinn gegossen.

Teilweise fertiggestellter Rollwagen


Große Probleme bereitet mir zur Zeit noch die Federung des 2. Teils des Rollwagen. Hatte schon mal einen Satz Federn aus Phosphorbronzestreifen zusammengebaut, mußte dann aber feststellen, daß durch die fünfzehn Lagen Streifen keinerlei Federung mehr möglich ist. Zumindestens bei dem Gewicht, den das Modell später mal hat. Bei 20 Kilo, würde es vielleicht klappen. ;)
Desweiteren habe ich die Leiträder und oberen Kettenstützrollen gegossen. Die Halterungen und Kettenspanner stehen als nächstes auf dem Programm.

Leitrad und Stützrollen


Hier noch ein paar Aufnahmen der Rollwagen und des Kettenrades mit angehefteter Kette.

Rollwagen die 1.


Rollwagen die 2.


Rollwagen die 3.


Um das Ganze ein wenig "farbenfroher" zu gestalten, wurde auch schon die erste grobe Lackierung aufgebracht. Als Farben habe ich erstmal Ocker, Erdfarben und Russisch-Grün verwendet.

Totale 1


Totale 2


Totale 3


Kleines Update!
Da ich zur Zeit auf Teile für die Federung warte, habe ich die Zeit genutzt und ein wenig am zweiten Turm weitergemacht. Habe ja schon mal am Anfang meines Bauberichts den Bau ein wenig beschrieben. Beim zweiten Turm habe ich doch ein paar kleine Änderungen was die Hebeeinrichtung des Turm-MG angeht gemacht. Ausserdem stelle ich nachfolgend ein paar Bilder mit Details rein. Eine wesentliche Änderung beim zweiten Turm besteht im Einbau eines Antennensockels. Wie Anfangs berichtet, wurden die meisten 7TP ohne Funkgeräte in den Dienst gestellt. Ob jemals ein polnischer 7TP mit Zwillingsturm Funk besaß entzieht sich meiner Kenntnis. Die fast baugleichen T26 der Russen hatten zum Teil schon Funk. Die Antenne war auf dem linken Turm angebracht. Da mein Modell ja auch mal ferngesteuert werden soll, werde ich also historich ein wenig inkorrekt eine Antenne einbauen.

Turmdach mit Antennensockel 1


Turmdach mit Antennensockel 2


Turmdach mit abgenommener Lucke
(zusätzlich zu sehen sind Enden der "Nieten" die gleichzeitig das Turmdach an den Turmwänden fixieren)


MG-Kugel mit eingebauter LED für Blitzer und neuer Anlenkhebel für den Servo


MG-Kugel von vorne. Ein 0,5mm Loch geht direkt zur LED. Hier kommt dann ein Lichtleiter rein, der bis an das Ende des MG-Laufs reicht.


So, bis zum nächsten Update.


So, nun geht es weiter mit dem Baubericht.
Leider hat sich meine Hoffnung, euch ne komplette Seite mit Rollwagen zu zeigen nicht erfüllt. Habe die Pfriemelei mit der Federung doch ein wenig unterschätzt. :(
Aber der erste Rollwagen ist immerhin fertig. Und da ich jetzt weiß, worauf ich achten muß, wird der Rest hoffentlich schneller gehen. Schließlich ist nur noch eine Woche Zeit!
Hier mal zwei Bilder des Rollwagens auf meiner "Hebebühne"

Rollwagen Totale1


Rollwagen Totale2


So, und nun fange ich mit dem nächsten Teil an.

Update Rollwagen

So langsam gehts auf den Endspurt zu. Wie eigentlich schon für Gestern angekündigt, hier nun die erste Seite mit den kompletten Rollwagen. Da man ja nebenbei auch noch berufstätig ist, schaffe ich leider nur einen Rollwagen pro Abend. :( Aber ich denke mal, daß ich Mittwoch damit durch bin und mich um die restlichen "Kleinigkeiten" kümmern kann. Wie schon gesagt, weiß ich noch nicht, ob ich die komplette Verkabelung noch schaffe. Wenn ja, würde ich auch ein kleines Video über den Funktionstest hochladen. Mal sehen, ob ich mich noch für ein paar Nachtschichten hochraffen kann. Hier nun zwei Bilder der montierten Rollwagen, allerdings noch ohne die Achsicherung! An der bin ich noch am überlegen, ob ich die mittels Sprengring oder anders mache.

montierte Rollwagen Totale


montierte Rollwagen Totale 2


Die Lüfterkästen schliesen natürlich bündig ab! Ist nur für die Fotos raufgelegt! Ebendso fehlen noch die beiden Scheinwerfer. Gehäuse sind schon fertig, fehlen nur noch die SMD-LEDs (für die Löterei brauch ich aber ne extrem ruhige Hand, die ich momentan vor lauter Stress nicht habe. ;)).

5

Samstag, 23. Februar 2013, 08:51

Das große Finale!


Abschlussbericht
So nun ist es soweit. Hier die Abschlussbilder für mein Wettbewerbsmodell.

Mit Sicherheit wird sich auch nach dem Wettbewerbsende an dem Modell noch einiges ändern. Irgendwelche Änderungen oder Umbauten fallen uns Panzerschlossern ja immer ein. Wäre ja sonst auch langweilig. Sicher wären auch einige Ausführungen am Modell noch besser hinzukriegen, aber dann hätte man mehr Zeit und Ruhe haben müssen, oder die Mods hätten, wie im Nachbarforum passiert, um einen Monat verlängern müssen.

Was wurde gemacht:
(Bis auf wenige Teile wurde alles selbst erstellt)

Wanne aus Polyplatten gebaut
Oberwanne aus Polyplatten gebaut
MG-Türme aus Polyplatten gebaut
Kettenbleche aus Poly gebaut und geformt
Lüfterkästen aus Poly gebaut
Große Lüftergitter aus Messingrohr gelötet
Tankstutzen aus Poly geschnitzt
Griffe aus Messingrohren und Kupferblech hergestellt
Nieten gesetzt
Auspuff aus Alu und Messingrohren gebaut
Scharniere für Turmluken etc. aus Poly gebaut
MG-Läufe aus Messingrohren, Kupferblech gedreht und gebaut
Turmdrehmotoren aus gecrackten Servos eingebaut
MG Hebe/Senkeinrichtung mittels Servo eingebaut
Kalotten für MGs eingebaut
LEDs für Mündungsfeuer eingebaut
Antennenhalterung in Turm eingesetzt
Mehrteilige Kettenantriebsräder aus Zinn gegossen
Kettenleiträder aus Zinn gegossen
Rollwagenkörper und zentraler Halter aus Polyester gegossen
Rollen für Rollwagen aus Zinn gegossen
Blattfederung aus Phosporbronze und Polystreifen gebaut
Aufnahme für Rollwagen aus 7mm Alurohr erstellt und eingepasst
Kettenstützräder aus Zinn gegossen
Getriebe eingebaut
Getriebeachsen mit Messingrohren abgestützt
Magneten zur Fixierung Oberwanne auf Unterwanne eingepasst
Alte HL-PIII Ketten umgearbeitet
Scheinwerfer aus Poly geschnitzt und mit SMD-LEDs versehen
Lautsprecher in Lüftungskasten gebaut
Diodenbremsen für Turmdrehmotoren gelötet
Elektronik (ElMod) gelötet und eingebaut
Modell gebrusht (ist nur leider noch nicht ganz fertig, da mich meine Pistole im Stich gelassen hat, wie man an den unschönen Sprenklern sehen kann. Ne Neue ist aber schon bestellt. :()
Soweit möglich Funktionstest

Verwendetet Materiealien

Getriebe von Tamiya in 1:35
0,8mm bis 1,4mm Schrauben und Muttern von Knupfer
Polyplatten 0,3mm bis 2,5mm
Phosporbronzestreifen von Knupfer
Messingrohr von 1,5mm bis 5mm
Alurohr 4mm bis 7mm
Nieten aus Messingnägeln unterschiedlicher Größe
Selbstgeschnittene 1,4mm Gewindestangen
SMD-LEDs weiss vom großen C
3mm Leds Rot/Orange vom großen C
4 Mini-Servos vom großen C
32 Dioden 1N4007 aus der Bucht
Holzkugeln aus dem Bastelbedarf
HL-Ketten
Farben von Valejo und Revell
Sekundenkleber ohne Ende
ElMod das volle Programm
Nicht zu vergessen. Bier ohne Ende.

Hier die finalen Bilder:























































Zwei Detailbilder, damit man sieht,wie eng es in der Wanne zugeht!






Und zum Abschluss noch ein Filmchen, welches die Funktionalität des Modells zeigen soll. Leider kann das gute Stück zur Zeit nicht fahren, da wahrscheinlich die Motoren zu schlapp sind (der Panzer wiegt immerhin knapp 3 Kilo!).


Und hier findet ihr noch ein kleines Video zum Modell
http://www.youtube.com/watch?v=RbuA0qaXir4

So, daß war's erstmal von meinem 7TP

Gruß
Jürgen

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