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Dienstag, 21. August 2012, 22:43

Fertig: H.m.s. Golden Hinde

Nabend Werftarbeitergemeinde! :wink:
So, jetzt aber. Hiermit möchte auch ich wieder mal einen Baubericht starten. Angekündigt hatte ich den ja bereits seit Längerem und es
dürfte für den ein oder anderen mittlerweile ein offenes Geheimnis sein, um welches Modell es jetzt gehen wird:

Die GOLDEN HINDE im Maßstab 1:70 von IMAI bzw. ERTL bzw. wohl auch mal AOSHIMA. Jürgen hatte ja bereits seinerzeit den Bausatz ausgiebig
vorgestellt.

Zum Modell und seinem realen Vorbild:
Es ist ja hinlänglich bekannt, dass niemand mit Gewissheit sagen kann, wie die Hinde nun wirklich ausgesehen hat, bekannt ist nur weniges
über sie: Und das sind ungefähre Angaben, was Tonnage und somit Größe anbelangt. Eventuell noch die Art der Takelage, die wohl für Schiffe dieser
Größe und Epoche wahrscheinlich gewesen sein dürfte. Einige wenige Hinweise finden sich in historischen Aufzeichnungen von Zeitzeugen sowie einige grobe Skizzen: Demnach war sie im Sinne einer kleinen Galeone getakelt, jeweils zwei Rahsegel an Fock und Hauptmast, ein Lateinersegel am Besan, sowie ein Blindesegel am einteiligen Bugspriet, das war’s auch schon. Alles andere, wie etwa ihre genaue konstruktive und farbliche Ausgestaltung, bleibt im Dunkeln. Eventuell erfahren wir noch etwas über ihre Bewaffnung und darüber, dass sie offensichtlich ein sehr robustes Schiff mit guten –für damalige Verhältnisse- Segeleigenschaften gewesen sein muss. Immerhin hat sie eine komplette Weltumsegelung überstanden (natürlich unter zahlreichen Reparaturen, die unterwegs und wahrscheinlich oftmals eher rustikal bewerkstelligt worden sein dürften!). Das was von ihr „übrig blieb“, zurückkehrte und später an der Themse in einem extra gebauten Austellungsdock der Öffentlichkeit zugänglich gemacht
wurde, hat immerhin noch mehr als fast ein halbes Jahrhundert überdauert, bis sie endgültig verrottete: Eine laut Berichten wohl ziemlich zwielichtige Hafenkaschemme...

Wie gesagt, alles andere Wissen wir nicht. Alle bekannten Darstellungen sind immer nur Annäherungen, die allerdings wohl eher stereotype
und zum Teil wohl auch romantisierende und idealisierende Ableitungen von Schiffen dieser Epoche sein dürften. Und diese dürften deshalb wohl nicht ihrem realen Erscheinungsbild entsprechen: Die Hinde war meiner Vermutung nach eher ein solides Arbeitsschiff, keinesfalls jedoch ein schön dekoriertes und „modernes“ Kriegsschiff der Tudorklasse, als das sie immer wieder dargestellt wird: Sie sollte funktionieren und dabei möglichst unauffällig in spanischen Hoheitsgebieten operieren. Sie war demnach wohl auch noch keine der legendären „racebuilt galleons“, welche unter Baker in die Royal Navy nach und nach Einzug hielten, dafür war sie bereits zu alt. Gebaut wurde sie vermutlich Mitte des sechzehnten Jahrhunderts in Devonshire/ Südwestengland. In Teilen dürfte sie sogar vielleicht eher noch späten Karacken geähnelt haben, eventuell wurde sie umgebaut zu einer Art kleinen Galeone.

Anfang der siebziger Jahre wurde der Versuch unternommen, nach Entwürfen und Plänen von Christian Norgaard auf der Werft J. Hinks & Sons in Appledore, Devonshire/ Südwestengland eine möglichst authentische (auch in den Materialien und Arbeitstechniken) see- und segeltüchtige Replika zu bauen. Das Ergebnis, ob nun historisch der „echten“ nahekommend oder nicht, konnte sich –so finde ich- sehen lassen: Ein wunderschönes Renaissancesegelschiff, welches die Welt streckenmäßig insgesamt mehr als dreimal umrundete, einmal sogar mehr oder weniger im Stück (allerdings mit Abkürzung durch den Panamakanal) unter Kapitän Adrian Small. Darüber hinaus taucht sie immer mal wieder als Filmschiff auf, so z.B. in „Shogun“ mit R. Chamberlain als holländischer Segler „Erasmus“. Heute liegt sie im St. Mary’s Overies Dock, London, als Museuumsschiff, und wird derzeit wieder restauriert und seetüchtig gemacht. Da die Spenden nicht ausreichten, wurde sie nicht pünktlich zum Diamond Jubilee der Queen fertig- ursprünglich sollte sie die Flottenparade anführen. Wie schade! Was wäre das für ein Anblick gewesen..?
(Schwärm!) 8o




Das Modell ist sehr eng an diesen Nachbau angelehnt, allerdings speziell in seiner Takelage sehr rudimentär obwohl der Bausatz schöne Details und Strukturen mitbringt. Manche Teile fehlen allerdings und müssen selbst hergestellt werden, wie z. B. einigen wichtigen Nagelbänken.
Segel und Rigg werde ich wohl wieder in gewohnter Art und Weise ersetzen. Ich werde versuchen, mit Hilfe aussagekräftiger Fotos aus dem Internet sowie einer britischen Fotobroschüre aus dem Jahre 1973 das Modell etwas aufzuwerten und einige Korrekturen vornehmen, wo die japanischen Konstrukteure des Bausatzes Fehler gemacht haben, es nicht besser wussten (die Anker sind z. B. eindeutig neuzeitlich!), schlicht falsch lagen oder nicht genau recherchiert hatten. Aber im Großen und Ganzen ist der Bausatz besser als wohl viel andere. Auch die Anzeichnung der Ornamente ist ein ziemliche Hilfe, wenngleich auch ebenso Fluch aufgrund der damit verbundenen Erhabenheit. Die Passgenauigkeit ist okay, Sorgen macht mir derzeit mal wieder nur –wie sollte es auch anders sein?- der Heckspiegel, mal schauen, wie’s läuft, man kennt das ja bereits (Seufz!) :roll:

Auch diese Interpretation der Golden Hinde (ich schreibe sie ganz bewusst in der altenglischen Schreibweise mit „e“ am Ende!) ist nur ein
weiterer Rekonstruktionsversuch und in manchen Details historisch sehr wahrscheinlich nach heutigem Wissenstand fragwürdig. Aber ich finde sie trotz allem sehr gelungen und -vor allem- einfach ästhetisch. Ich werde also versuchen, sie in Anlehnung an den Originalzustand der Replika und in etwas weniger „knalligen“ Farbgebung von 1973 widerzugeben, eventuell mit einigen Modifikationen hier und dort im Verlauf des Baus, wo sie mir sinnvoll bzw. richtiger erscheinen. Mal abwarten... :pfeif:


Soweit zu meiner Einleitung! Danke bis hierhin für Eure Geduld! :respekt: Jetzt geht’s aber auch gleich los...
...nämlich mit Kapitel 1: In dem ich berüchtigterweise immer irgendwie und -wo mit dem Bau beginne, meistens jedoch mit scheinbaren
Nebensächlichkeiten, die noch gar keine Geige spielen, mich aber schon seit Langem wieder mal umtreiben... :grins:


Schöne Grüße

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



2

Dienstag, 21. August 2012, 22:58

Ein schönes,buntes Schiff wird das.
Deine Ausdauer bei einem Thema zu bleiben ist beeindruckend.
Nur langsam gehen dir die Bausätze dafür aus,oder?

3

Dienstag, 21. August 2012, 23:22

Isch bin dabei :-) :-) :-)

*sesselindieerstereiheschiebundpocornaufmachundaugenweitaufreiß*

XXXDAn
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



Feinste Ätzteile für HMS Victory 1:100
http://www.dafinismus.de

4

Mittwoch, 22. August 2012, 12:03

ach wie schoen....the mighty drake is BACK!

5

Mittwoch, 22. August 2012, 13:20

Hi Chris,
da ich irgendwann in der Zukunft die Hinde mal als RC-Schiff versuchen möchte,
werd´ ich dir natürlich sehr genau auf die Finger schauen... ;)

lg,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

6

Mittwoch, 22. August 2012, 18:16

Hello again...

...und Danke für den warmherzigen (Wieder-)empfang! :five:

So, wo war ich stehengeblieben?? Ach ja, Kapitel 1,(scheinbar) unwichtige Details.

Sehr schnell habe ich bei Durchsicht des Bausatzes festgestellt, dass manche Fitzeldetails richtig wiedergegeben sind, wie beispielsweise sogar das Kruzifix am Hauptmast. Andere, weitaus wichtigere, fehlen völlig oder sind zuwenig vorhanden, wie Kreuzhölzer auf dem Kampanje- bzw. Quarterdeck. Auch haben Nippons Söhne lediglich zwei der vermutlich vier vorhandenen Drehbrassen spendiert. Okay, diese könnten mit viel Fantasie schlicht unter Deck in der Waffenkammer rumliegen. Aber gestört hat mich letzteres schon irgendwie.

Tja, und dann dachte ich mir „was Schmidt kann... – äh, kann ich leider nicht...!“ :rot: Aber vielleicht kann man das ja lernen, haben andere ja
auch mal. Also bestand meine erste Bautätigkeit zunächst im Wesentlichen mit Experimentieren mit Zweikomponentenknetsilikon für die Gussformen und ohne Ende Resintestläufen, die natürlich erst mal allesamt mehr oder weniger in die Hose gingen, bzw. einmal sogar an meine Dachfenstercharlousie, als ich kühnerweise versuchte, das Resin mit einer Spritze aufzuziehen und die überschüssige Luft rauszudrücken. Aber nach und nach lernte ich das Material besser kennen, hatte immer weniger Lufteinschlüsse in den Abgüssen und bemerkte dann, das man mit der „Waffeleisentechnik“ ziemlich coole Ergebnisse erzielt: Einfach das Harz in eine Formhälfte großzügig einfüllen, etwas warten bis es ganz leicht abzubinden beginnt und dann den Formensarkophag fest verschließen ohne diesen zusammenzuquetschen. Damit ging’s dann schließlich richtig gut. Ich habe mir dann mit Hilfe von Legosteinrahmen diverse Formen erstellt, einzig die Nagelbankversuche wurden nix, da die unteren dünnen Nagelhälften spätestens beim Belegen sowieso abgebrochen wären, das wollte ich nicht riskieren. Dafür musste eine andere Lösung gefunden werden, aber dazu an anderer Stelle mehr.

Ich experimentierte gezwungenermaßen sogar mit unterzügigen (nennt man das so??) Formen, die sich lediglich in zwei Formenhälften herstellen lassen. Etwas kniffelig, haut aber auch hin. Wichtig ist, dass man die Formenhälften beim Aufbringen mit Vaseline trennt und mit Zapfen versieht,
damit sie später exakt ineinandergreifen. :idee:

Hier meine Ergebnisse:



Zwei Formen, einmal für jeweils zwei Drehbrassen, einmal für meine Kreuzhölzer.

Und hier die ersten brauchbaren Erfolge: Die Kreuzhölzer.
Der besagte Unterzug besteht aus dem dreieckigen Hohlraum, wo sie unten
zusammenlaufen:



Und hier die Ergebnisse meiner Drehbrassenabgussversuche:



Hierbei stellte sich der Abguss als prinzipiell brauchbar heraus, gefiel mir aber dennoch nicht so richtig. Denn real sollten sie ja so aussehen und davon waren sie noch ziemlich weit entfernt. Also hab ich nach dem Entgraten und Verschleifen mal was ausprobiert. Ist es möglich, die Rohre von
den Halterungen zu befreien...



...und von einem anderen Rohling die Halterung zu nehmen und soweit zu bearbeiten, dass wirklich nur die Gabel mit Bodenplatte sowie den
hinteren „Höhenausrichtungsbügel(??)“ übrig bleiben?? Und dann anschließend wieder so zusammenzufügen, dass der Anstellwinkel des Rohres etwas
realistischer rüberkommt?? Das hat zwar eine Menge Ausschuss mit sich gebracht, da mir die filigranen Halterungen immer wieder beim Feilen wegbrachen, aber ich hatte mittlerweile ja genügend Rohlinge zweiter Wahl produziert. Irgendwann hat das dann aber doch hingehauen:



Das ganze wurde dann viermal reproduziert, entsprechend lackiert und mit einem leichten helleren Highlighttrockenbrushing versehen, um
den Metalleffekt zu vergrößern. Anschließend wurden die kompletten Brassen auf einem Drahtstift montiert, auf denen sie später im Schanzkleid lagern. Die Kartuschenhaltebügel habe ich aus kleinen Stücken von Bürotackerklammern hergestellt, angepasst und aufgeklebt.

Und so sahen sie dann fertig aus:









Später wird noch mal leicht nachgedraket um sie geschwärzter zu bekommen.

Das Ganze hat schon mal wieder zum Einstieg Spaß gemacht, obwohl es ziemlich zeitaufwändig (manchmal allerdings auch frustig) war. Aber
ich finde, die Mühe hat sich letztendlich doch gelohnt.

Übrigens wird dieses Modell aller Wahrscheinlichkeit nach wohl tatsächlich das letzte Kunststoffmodell sein, das ich bauen werde- es gibt
für meine enge Interessensparte einfach keine anderen Bausätze mehr, die mich wirklich interessieren. Aber bei dem hier angefangenen bleibt ja noch „einiges zu basteln“. Auch deshalb werde ich mir eventuell etwas mehr Zeit lassen, auch aus beruflichen Gründen. Ich neige immer etwas zum Hetzen, das will ich jetzt mal von Vornherein anders machen, okay? Soll ja Freude machen und nicht stressen...

Soweit also erst mal.

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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7

Mittwoch, 22. August 2012, 18:32

Einfach toll! Astgeil!

Ich kann förmlich den Schmidt fühlen, wie er feixt und sich amüsiert über unsere tumben Versuche, vor allem, da bei mir auch gerade jede Menge Chemie nach seinen Empfehlungen eintrifft :-)

Lieber Gruß, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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8

Mittwoch, 22. August 2012, 20:54

Ah, endlich geht es wieder los :lol:
Und gleich in die Vollen - sehr schön :thumbsup:


Holger

9

Mittwoch, 22. August 2012, 22:26

Der feixt natürlich gar nicht, sondern freut sich, dass jetzt auch andere sich dieser Technik zuwenden. Ich hoffe, ich konnte mit meinen Arbeiten inspirieren. Die Drehbassen würde ich jedenfalls sofort übernehmen, zumal ich für die Schebecke tatsächlich Stuecker 25 (!) brauche. Saubere und formtechnisch anspruchsvolle Arbeit, finde ich. Und ein Beweis dafür, dass das Abformen keine Hexerei ist
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

10

Mittwoch, 22. August 2012, 23:21

Danke schön an Euch! :ok:
Schmidt- wenn Dir die Brassenform gefällt, ich könnte Dir ein Originalteil oder auch die Gussform überlassen, ich brauch sie nun ja nicht mehr. Sie ist natürlich jetzt häufig gebraucht, ich weiß nicht, wieviele Abgüsse Silikon mitmacht. Bei mir waren es locker zwanzig Rohlinge für spätere vier Teile. Historisch gesehen hat sich die Form der Drehbrassen ja nicht stark verändert. Und wenn es zu Deinem Maßstab passt? Die Lauflänge inklusive hinterem Haltestück beträgt ca. 2,3 cm. Bei Interesse lass es mich wissen, okay?

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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11

Mittwoch, 22. August 2012, 23:29

da es spaet ist und ich muede bin nur kurz: bin beeindruckt!!!!!!!!!!!!!

12

Donnerstag, 23. August 2012, 07:12

:respekt:

Drebassen sehen besser aus als das Vorbild, und jetzt noch in drei Achsen drehbar und schußfähig :D

Beiträge: 670

Realname: Jens

Wohnort: Nähe Trier

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13

Donnerstag, 23. August 2012, 08:11

:ahoi: Ahoi zusammen :ahoi:

Mensch Chris!

Ich warte ja nun schon seit Längerem gespannt wie 'ne Bolzenschleuder drauf, dass dieser Baubericht (endlich) beginnt... :sabber:
Aufgrund meiner eher bescheidenen Internetanbindung hier in Flensburg schau ich allerdings nicht mehr jeden Tag hier ins Forum... :pc:
Und was passiert deswegen!? Genau - ich verpass den Stapellauf des langerwarteten Bauberichts :bang: :bang: :bang:

Aber naja... c'est la Vieh - Da ist das Ding... (oder so ähnlich).

Ich werd auch hier wieder gespannt dranbleiben - hast ja schon einen monstermäßigen Anfang hingelegt!
Und "gespannt dranbleiben" kann ich bald auch wieder richtig. Morgen is' mein letzter Tag hier in FL, dann geht's für 4 Wochen Richtung Heimat.

In diesem Sinne - frohes werkeln

Gruß

Jens
Im Ausrüstdock: Le Soleil Royal - Heller - 1:100
Auf Kiel gelegt: Wasa - Revell - 1:150
Versenkt: Alexander von Humboldt - Revell - 1:150
Warteschleife: Amerigo Vespucci - Heller - 1:150

Sei Optimist - zumindest bis sie anfangen Tiere in Paaren nach Cape Canaveral zu bringen...

14

Donnerstag, 23. August 2012, 15:33

Hallo Chris :wink:

Schön Dich wieder am Bau zu wissen :thumbsup: , Du hast nun sicher bald alle Galeonen Bausätze im Plastikbereich durch und wirst dann wohl oder übel Sägemehl schnuppern dürfen. :D
Alle Achtung vor deinen Giesskünsten, die Drehbassen sind voll :ok: :ok: GAGO-GOIL :ok: :ok: .

LG
Sergio
In der Werft : Revenge 1577
Fertig : Avalon

15

Freitag, 24. August 2012, 18:45

Hi Chris,
das ist dann auch mal ein Anreiz, selbst wieder mal den Formenbau zu beginnen.
Wenn man beim Schmidt und dann bei dir diese überzeugenden Abgüsse bewundern darf,
dann macht das echt Mut!
Also sag ich mal danke an euch, für die schöne "Zurschaustellung".
Hier kann man echt was lernen!

lg,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

16

Freitag, 24. August 2012, 19:45

Jeah, der Chris baut wieder. Aber eine Galleone ist für dich mal was gaaaanz neues und ist doch epochenmäßig für Dich neues Terrain :abhau:. Deine kleinen Büchsen sehen aber verdamt gut aus. Leider der falsche Maßstab. Ich brauche auch noch die eine oder andere. Vielleicht sollte ich mich bei der SF bedienen und davon mal ein Abguss versuchen....

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste Update. Aber wolltest du nicht das nächste Projekt in Holz starten. Der Anteile der Naturprodukte hat beim letzten Modell auch schon stark zugenommen.

Gruß Jan :ahoi:

17

Samstag, 25. August 2012, 20:30

Nabend! :wink:
So wie's aussieht, war das eine Werbeveranstaltung für Abgüsse. Ich kann's nur nochmal wiederholen, was Schmidt gesagt hatte: Es ist zwar mit einigen Misserfolgen (Schritten auf dem Weg zum Erfolg?) verbunden und man muss erstmal üben, aber dann hat man einen regelrechten Kosmos erschlossen, was Serienanfertigungen oder Reparaturen/Ersetzen anbelangt. Die Mühe lohnt! :ok:

Unwichtige Details 2: Der erste kapitale Fehler ist vollbracht, andere folgten auf dem Fuße- aber Schwierigkeiten sind eben auch
Möglichkeiten.

Heute wollte ich Euch noch ein kleines Update spendieren, viel Anekdote, kleine Gesamtergebnisausbeute. Auf dem Ruder befindet sich nämlich ein im Original schön geschnitzter Löwenkopf und ist am Modell ebenfalls dargestellt, allerdings, da das Ruder aus zwei vertikalen Hälften zusammengefügt werden muss, auch mit der Länge nach gespaltenem Schädel. Die Detaillierung bei so einem kleinen Ornament (ca. Erbsengröße) geht prinzipiell in Ordnung, könnte aber im Vergleich zum Original besser sein. Naja, und da ich für meinen geplanten Heckumbau (Es fehlt die Pinne sowie das Hennegatt, durch welches selbige in den Rumpf eintritt!) nun das Ruder erst mal zusammenfügen wollte, war’s dann auch schon passiert: Ich Vollhirsch habe natürlich flüssigen Kunststoffsekundenkleber verwendet, da eine vorherige Probe gezeigt hat, dass alles gut zusammengepasst hat!!Hat es auch, vorrausgesetzt, man schafft es, den Sekundenkleber ringsum aufzutragen, ohne dass er abbindet und man dann das Ruder in Warpgeschwindigkeit zusammenzusetzen schafft und zwar so, dass beide Hälften auch perfekt fluchten! :verrückt: Ha-ben sie a-ber nicht!!! :schrei: Ich habe nämlich genialerweise beide Hälften leicht höhenversetzt zusammengepappt. Abgesehen davon, dass ich sämtliche Ruderstrukturen in Handarbeit wieder fluchtend feilen durfte, guckte Meister Leo auch ziemlich schräg aus der Wäsche. Ach Du Sch...! Und nu?? ;( Half alles nix, auch der Kollege bedurfte dringend einer kosmetischen Aufarbeitung, das ging aber eben auch nur mittels Schleifschwamm- und dass wiederum hat ihn einen nicht unerheblichen Anteil seiner Gesichts- und Mähnendetails gekostet. Er hatte auf einmal auch auffällig Ähnlichkeit mit einem Schimpansen! :motz: Hätte ich vorher mal zur Sicherheit einen Back-up-Abguss gemacht (seit neuestem mein geflügeltes Wort!)...

Naja, jetzt half nur noch die Flucht nach vorn: Ich hab ihm erst mal kieferorthopädisch sein angedeutetes Maul seitlich und frontal aufgedremelt und zwei dünne Stege als Reißzahnandeutung stehen lassen. Das hatte wenigstens schon wieder etwas mehr Löwe. Dann habe ich ihm die Gesichtszüge nachgearbeitet und ihm seine Augen zurückgegeben, jetzt war er zumindest im Gesicht symetrisch. Auch die Mähne wurde ringsrum vorsichtig
„nachfrisiert“. Dann habe ich ihn ockergelb lackiert und wollte ihm dann noch Details wie Augen, Nase und einen roten Rachen plus weißer Zähne spendieren. Tja: Ist doch einfach und schnell gemacht...?!? Pustekuchen! Dachte ich auch, nun schielte er aber erstmal wie Clarence aus Daktari , dann -nach erneuter Korrektur- blickte ich mysteriöserweise auf einmal Karl Dall ins triefäugige Antlitz. :will: Auch die dunkle Nase ließ ihn bedenklich an Samson aus der Sesamstraße erinnern. :bang:
Seine ursprünglich achterliches Unglück abwendende Funktion, die er ja haben sollte, hatte er somit wahrlich erhalten: Sämtliche Unglücke, Seeungeheuer und sonstige Verfolger hätten sich vermutlich kaputtgelacht..!
Aaaarrrrrggggghhhhh!!!!! :motz: Kurzer Prozess, den Lappen mit Verdünner getränkt und das arme Tier komplett wieder entlackt. Jetzt nach neuerlicher Uni-Lackierung in schlichtocker gefällt er mir wieder richtig gut soweit. Und so bleibt er jetzt auch und Basta:



Uff, bitte seid vorsichtig mit Sekundenkleber- in Sekundenschnelle hat man damit nachhaltig Schäden angerichtet. Deshalb heißt das Zeugs unter anderem wohl so!

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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18

Samstag, 25. August 2012, 20:56

Herrlich, herrlich, herrlich!

Geschichte wie Resultat :-)

Wunderhübsches Tierchen!

Nimmst du keinen Plastekleber für sowas?

XXXDAn
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19

Sonntag, 26. August 2012, 12:33

Zitat

Nimmst du keinen Plastekleber für sowas?
Spätestens ab jetzt ja! :pfeif: Für kleine Verklebungen finde ich ihn optimal. Bei größeren ist "normaler" Kuststoffklebstoff natürlich besser und vermeidet o.g. Missgeschicke!

Danke und schöne Grüße

Chris :ahoi:
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20

Sonntag, 26. August 2012, 15:07

Zitat

besser und vermeidet o.g. Missgeschicke!


wobei ohne plastikkleber wäre der beitrag weniger unterhaltsam geworden.....
und ich hatte GROSSEN spass beim lesen....
ich vote von daher mal PRO sekundenkleber....
vor allem, wenn ja nicht wirklich was passiert ist und das ergebnis so klasse aussieht
LG der roland

21

Sonntag, 26. August 2012, 16:48

Hallo!
@ Roland: Irgndwofür muss es ja gut gewesen sein..!

Und weiter geht’s mit kleinen aber vielleicht doch nicht so unbedeutenden Details. Heute: Wer Modelle baut, muss zwar nicht unbedingt
zaubern können, es hilft aber manchmal ungemein. (Wobei jetzt mit „zaubern“ tricksen gemeint ist!) ;)

Das Problem bei der ersten Bausatzrevision war in diesem Falle folgendes: Das Hüttenschott hatte seltsamerweise zwei Türen. Auch auf dem
Umschlagsfoto der Bauanleitung waren diese eindeutig zu sehen und es drängte sich mir natürlich die Frage auf, wie man denn vor lauter Türen auf das Hütten- bzw. Poopdeck gelangen, und wer diese Türen warum überhaupt wozu benutzen sollte. Komischerweise zeigt das Foto eine Treppe/ Niedergang, der im Bausatz gar nicht vorhanden ist. Und diese ist auch noch mittig zwischen den beiden Türen positioniert. Häh?! :verrückt:

Okay, das Problem mit der fehlenden Treppe ist relativ schnell zu lösen, ich hab eine in meiner Grabbelkiste gefunden, die passen
wird.

Aber was, zum Geier, soll die zweite Tür. Bei einer Schottbreite von geschätzten zwei Metern macht sie einfach keinen Sinn und sieht irgendwie aus wie die Vorderseite eines bayerischen Wetterhäuschens. Okay, stünde auf der einen „Ladies“ und auf der anderen „Gentlemen“ hätte ich
eine gewisse Idee bezüglich ihrer Verwendung :idee: . Stand dort aber nicht. Im Realfall befindet sich hinter der einen Tür allerdings die Koje von Chief Drake persönlich, er wird wohl kaum diese Tür gewählt haben, auch nicht, wenn er sich mal ganz fix auf’s Ohr hauen wollte. Lange Rede, kurzer Sinn: Die eine Tür musste verschwinden, und genau um’s „Verschwindenlassen“ soll’s nun gehen. Ich habe allerdings leider kein
Bild vom Schotturzustand gemacht. Jedenfalls habe ich mit Feilen Skalpell und meinen Zahntechnikerscalern solange darauf rumgearbeitet, bis die Tür weg war und die Struktur des klinkergeplankten Schott stattdessen wieder durchgehend war. Anschließend habe ich noch versucht, die Holzstruktur etwas nachzuarbeiten, Roland hatte mir das ja bereits vor Urzeiten anhand seiner Vic-Ankerstöcken erklärt, als ich unwissend nachfragte, wie man denn –bitteschön- so was hinkriegt. Das Ergebnis ist soweit brauchbar. Was jetzt noch an leichter Unregelmäßigkeit zu sehen sein sollte (und das nur auf dem Makro!), wird später durch die Treppe kaschiert.

Hier mal das unlackierte Schott nach der Operation...



...und hier mit Lackierung aber noch ungedraket:



So, das Problem wäre also gelöst.

(Zur Vorstellung der fortschreitenden Rumpflackierung komme ich, sobald diese vorzeigbar ist, okay? Damit beschäftige ich mich natürlich auch schon, keine Bange :pfeif: ...)


Schöne Grüße


Chris :ahoi:
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22

Sonntag, 26. August 2012, 17:14

Zitat

Damit beschäftige ich mich natürlich auch schon, keine Bange :pfeif: ...)

freu mich schon........ :D

23

Montag, 27. August 2012, 21:59

Hallo Chris,

mir persönlich gefällt die Holzstruktur, die du nachträglich zwangsmäßig angebracht hast besser als dieses grobe Holz aus dem Bausatz. Nun kenne ich deine übrigen Teile nicht. Wenn der Aufwand aber in Rahmen bliebe, dann würde ich die restliche Holzstruktur auch noch nacharbeiten oder ggf. mit Funier neu beplanken. Soll nur so eine Idee sein ;)
Ansonsten war es mal wieder großes Hokuspokus von dir. Ich freue mich schon auf die nächsten Bilder und habe auch schon die Befürchtung, dass du die Hinde auch noch vor mir fertig hast...

Gruß Jan

24

Montag, 27. August 2012, 23:22

Hi Jan! :wink:
Danke Dir für's Kompliment, daran hatte ich noch gar nicht gedacht, eigentlich interessanter Gedanke. Und ich hab gleich mal drüber nachgedacht :idee: . Okay, zum einen bin ich wohl anteilig auch zu faul, meine ganzen bisherigen Lackierungsarbeiten nochmal runterzuschleifen, zugegeben. Zum anderen ist es aber auch wirklich so, dass ich die grobe Holzstruktur für meine Weiterbehandlung brauche, da sie die Plakafarbe in den Vertiefungen hält und im besten Fall eine ziemlich schöne Holzstruktur mit verschiedenen Farbnuancen/Farbtiefen ergibt. Zum anderen waren die Hölzer in dieser Epoche wirklich noch ziemlich grob bearbeitet, wenn man sich mal die Vasa z. B. heute anschaut. Ich denke, eine Vic ist da beispielweise viel homogener in der Oberfläche.
Und ich kann Dich beruhigen: Bislang hab ich nur zwei Teile zusammengebaut, ein bisschen dauert's noch und ich wollt mir ja auch etwas Zeit lassen.

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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25

Dienstag, 28. August 2012, 19:40

Nabend! :wink:

So, nach dem ich Euch bislang nur mit Kleinkram gekommen bin, soll es jetzt mal ein klein bisschen mehr direkt ans Schiff gehen. Ich habe mich mal ausgiebig dem Heckspiegel gewidmet, genauer gesagt dem Oberspiegel. Der Unterspiegel bleibt erst mal noch Baustelle, da ich da ja noch
den Ausschnitt für das Hennegatt anbringen muss. Vor so was graut mir immer ein bisschen, da man bei derlei Aktionen schnell mal einen Kapitalschaden anrichten kann, da Kunststoff und Dremel gerne mal eine besonders „hitzige“ Beziehung eingehen, will sagen, ruck-zuck gibt’s da selbst bei geringen Drehzahlen schon mal schnell thermische Verformungen ;( . Geübt habe ich allerdings schon mal an den zahlreichen Fenstern am Rumpf und Spiegel. Außerdem hab ich bereits sämtliche Stückpforten geöffnet und die Bordwände aufgedoppelt, da die Bordwände trotz des doch ziemlich dicken Materials immer noch zu dünn waren, außerdem mussten da ja Trempelramen rein, aber dazu später an anderer Stelle mehr.

Aber zurück zum Oberspiegel: Diesen ziert ein etwas seltsames Tier, das eine gelbe oder eben "goldene" Hirschkuh auf graublauem Feld mit keck nach vorn ausgestelltem Vorderlauf darstellen soll ( ...die zugegebenermaßen allerdings etwas nach einem Pony-Dobermann-Mix aussieht ;) ...), sowie eine Schriftrolle/ Bandarole mit dem Motto von Sir Christopher Hatton, dem Geldgeber und Gönner von Drake. Eingefasst ist das Wappentier von floralen Ranken, darüber befindet sich die obligatorische Tudorrose nebst den Initialen von E.(-lisabeth) R.(-egina) number one.

Pikantes Detail, was mir auch erst beim Lackieren aufgefallen ist: Da hat sich doch echt ein kleiner Fehlerteufel in den lateinischen Spruch eingeschlichen!! Heißen sollte es denn eigentlich „cassis tutissima virtus“ („der sicherste Helm ist die Tugend“, sinngemäß etwa „Ehrlich währt am längsten“- im Falle von Drake allerdings auch wohl eher britischer Humor als ernstgemeinte Gemahnung zur Tugendhaftigkeit, speziell wohl auch aus spanischer Sicht der Dinge ...). Auf dem Modell
steht allerdings „cassis puissima virtus“- und das ist schlicht Kokolores, da nicht übersetzbar, jedenfalls nicht aus dem Lateinischen. Oder der ausführende Schiffsdekorateur hatte eine Lese-Rechtschreibschwäche, wer weiß?!?

Eventuell wär ja noch „purissima“ (wahrhaftigste) gegangen, aber so?!? :verrückt:

Das Ganze ist derzeit noch die Rohlackierung und wird auch noch nachgedraket. Auch die Fensterscheiben werden natürlich nach der Plaka-Jaucherei noch eingepasst. Im Vergleich zum Modell noch mal ein Umschlagsfoto meiner Broschüre, um Modell und Original (äh,...Replika!!) mal im Vergleich zu zeigen:





P.s.: Die Broschüre ist von ’73 und nicht mehr im Handel erhältlich: Reicht’s eigentlich, wenn ich da das fremde Copyright einfach draufschreibe?? :roll:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



26

Dienstag, 28. August 2012, 20:05

Hallo Chris,

mutig wäre auch ein Pelikan an dieser Stelle gewesen :-)

Gruß, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



Feinste Ätzteile für HMS Victory 1:100
http://www.dafinismus.de

27

Dienstag, 28. August 2012, 20:38

nabend chris. hast du vortrefflich und in gewohnt vollendeter GaGo quali abgeliefert. aber sach ma.....is die tudor rose nicht rot/weiss?
LG der roland

28

Dienstag, 28. August 2012, 20:50

@dafi: Noch cooler wär ja wohl ein durchgestrichener Pelikan, oder?! :abhau: (Drake taufte die ursprüngliche Pelican nach der Durchquerung der Magellanstraße erst in Golden Hinde um!)
@Roland: Ja, auf Flaggen sit sie oft so dargestellt, als geschnitzter Zierrat war sie zumeist einheitlich rot.

Danke Männers! :ok:

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

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29

Dienstag, 28. August 2012, 20:59

Meinst du wirklich, die hatten da die Muße was zu schnitzen? Ich hätte auf alten Pelikan oder eine einfach aufgemalte Hirschkuh im Stil der englischen Pub-Schilder getippt ...

...und bei viel Mut sogar einen rosa Pelikan ...

... nur für IHN ...



... ihn, der seine weiche Seite immer noch sucht.

:-)

Halt halt, deine Version passt schon, deswegen der Verschreiber, der ist wahrscheinlich sogar authentisch, da unten hatte halt keiner ein lateinisches Wörterbuch dabei ;-)

Lieber Gruß, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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30

Dienstag, 28. August 2012, 21:19

Hi Chris,
da hast du im Falle der Ornamentierung ja "Drakonische" Arbeit geleistet... :lol:
Nein, im Ernst das war toll!
Ich hab herzhaft gelacht! - Konnte ich auch gut brauchen, da ich gerade an einem "Feuerchen" sitze,
das Tubenweise die verschiedensten Sekundenkleber aufzehrt. :roll:
Jedenfalls ist mir inzwischen das "Komisch?? Passt ja gar nicht mehr!" auch gut bekannt.
- Nach der X-ten Auflage... :D
Bei deinem Löwenkopf hab´ ich nur gedacht: "Ob wohl die Ornamente an den Kirchen auch alle Löwen sein sollten???" :lol:
- Aber du hast ihn ja bestens wieder hingekriegt! :ok:

lg,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

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