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1

Freitag, 17. Februar 2012, 15:46

Sehr - sehr - kleine Drehzahl zum Fräsen und Sägen, Bohren mit welchem Mini-Tool

Ich habe heute beim Stöbern eine Anmerkung gefunden, bei der jemand seinen drehzahlgeregelten (vorher 5.000 bis 16.000) PROXXON auf 0 bis 10.000 Umdrehungen verändert hat.

Leider find ich die HP nicht wieder.

Deshalb hier mal die Frage ???

Kann man einen drehzahlgeregelten Minibohrer/-fräser (PROXXON, Dremel & Co) so umbauen,
das man statt der Mindestdrehzahl von (meist) 5.000 U/min auf „Null“ kommt und
somit über die Regelung mit z.B. 10/50/100/../ 800/1000 U/min Plastik bohren und fräsen könnte,
ohne das was heiß läuft.


Hat jemand ne Idee, oder kennt das jemand schon ? ? ?

Lieber Gruß
Dieter
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2

Freitag, 17. Februar 2012, 16:47

Worin besteht der Sinn Drehzahlen von 10/50/ 100 mit einer Maschine abarbeiten zu wollen. ?
Ein geätztes Sägeblatt und/oder eine Bohreraufnahme erfüllen den Zweck zweifelsfrei besser, exakter und genauer wie jede Maschine.
Wenn du nicht gerade etliche Meter Plastik zum Sägen hast dürftest du ohne "Umbautüftelei" auch noch schneller ans Ziel kommen.

3

Freitag, 17. Februar 2012, 17:51

Hallo Ralph,
ich dachte da eher an längere gerade Schnitte, viele Löcher, aber vor allem an Fräs-Arbeiten wie Nuten und andere Formen, bei dem man den PROXXON in einen Bohrständer einsetzt und das Material langsam dran vorbei führt, oder in Serie Löcher bohrt.

Hierbei schmilzt bei Kunststoffen jeglicher Art schnell das Auswurfmaterial, verhärtet und verklebt dann, beschädigt das Material, bzw. verklebt den Fräser/Bohrer.

Für den gelegentlichen Schnitt oder ein Loch reicht natürlich das Skalpell, die Feinsäge oder der Handbohrer.

Außerdem interessiert es mich auch mal grundsätzlich, warum die Drehzahl immer erst bei 5.000 U/min anfängt und dann bis 16.000/20.000 stufenlos geregelt werden kann ??

Lieber Gruß
Dieter
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4

Freitag, 17. Februar 2012, 20:30

Hallo Nachbar,

ich denke, das die kleinen Geräte ihre Kraft allein aus der Drehzahl holen. Ich habe neulich versucht mit meinem Lidl-Dreml bei geringer Umdrehungszahl zu sägen :!! , geht nicht!!! Das Sägeblatt bleibt auch bei dünnem Material sofort stecken / kleben. Über das Bohren von einer großen Anzahl Löcher hatte mir auch schon Gedanken gemacht. Mit dem Ergebnis, das ich meine Porsche Bremsscheiben (beim Welly GT3) von Hand gebohrt habe :cracy: . Immerhin 110 Löcher / Scheibe. Das Ansetzen des Bohrers funktioniert nach meiner Ansicht auch nur mit stehendem Werkzeug, mit laufender Maschine wirst du selbst ein "angekörntes" Loch nicht treffen. Also nach alter Väter Sitte weiterhin im Handbetrieb. Wir wollen ja auch kein Teesieb selber basteln :abhau:

Gruß :wink:
Axel
Man kann nicht alles haben, wo sollte man auch hin damit?? :nixweis:

5

Freitag, 17. Februar 2012, 23:59

Hallo Dieter,

Axel hat da völlig recht, das Problem ist, daß diese Motörchen bei niedrigen Drehzahlen, die du ja auf regelelektronischem
Wege mit Spannungsreduzierung erreichst, kein Drehmoment mehr haben. Ich würde mich an deiner Stelle nach einem
passenden Getriebemotor umschauen - manche haben ein vorgelagertes Planetengetriebe, so einer sollte sich irgendwie
ins Gehäuse einer Minimot einbauen lassen.

Grüße,
Martin

Barmagi

Administrator

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7

Samstag, 18. Februar 2012, 00:10

Hallo,

wenn du so etwas wirklich brauchst, solltest du meines Wissens nach unter "Pulsweitenmodulation" oder kurz PWM etwas finden...
Drehzahl von Null bis Voll aber immer schon mit relativ viel Kraft.
Elektro Conrad hat da bestimmt etwas passendes...
Schönen Gruß,
Barmagi



8

Samstag, 18. Februar 2012, 08:45

Vielen Dank allen, die sich an meinen chaotischen Gedanken und mir versucht haben, zu helfen oder zu erklären.

Der Ingenieur hat´s schwör,
der Elektriker noch möhr,
wenn Kaufmann was erklärt,
ist´s technisch meist verkehrt !



Ich versuch es nochmal.
Ich hab einen PROXXON FBS 230 E, dessen Drehzahl ich von 5.000 bis 20.000 U/min mittels Drehknopf stufenlos regeln kann. Also einschalten und BUFF sind 5.000 Umdrehungen da.

Ich möchte aber einschalten und mit 0 (Null) Umdrehungen beginnen und ab da sanft die Drehzahl steigern können (aus o.g. Gründen)


In einer HP meine ich, was von einem Widerstand gelesen zu haben, den ein Elektriker eingebaut hat – kann auch ein Elektroniker gewesen sein. Also ein Teil, das praktisch ausbremst (und natürlich dann auch nicht mehr die volle Drehzahl erreicht)

Sorry Leute, aber ich bin Kaufmann und kann ne Glühbirne eindrehn und auch nen Stecker wechseln, aber warum der Strom fließt hab ich bis heute nicht gerafft.

Ich hoffe mal, das ich das nun besser erklärt habe.

Lieber Gruß
Dieter
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9

Samstag, 18. Februar 2012, 09:24

Vorsicht ich bin kein E-Technik-Profi.

Aber würde da sowas nicht helfen? Sowas musste ich in einer Altbau wohnung nutzen wenn ich meine Bohrmaschiene anwerfen wollte!

http://www.conrad.de/ce/de/product/51146…T.ac=bs_technik

11

Samstag, 18. Februar 2012, 10:48

:D :D :D

Schön das es dich belustigt..... :baeh: War aber ne ernstgemeinte Frage.

12

Samstag, 18. Februar 2012, 11:18

Ha ….

:ahoi:

… nach stundenlangem suchen hab ich den Thread aus Januar 2011 nun doch noch gefunden.

Hier wird dieses Wunderding erwähnt und auch eine Anwendung gezeigt.

Leider bin ich kein Mitglied dieses Forums und kann nicht direkt nachfragen, aber vielleicht ist ja jemand dort bereits angemeldet und könnte dies für mich tun.

Lieben Dank schon mal
Dieter
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Kammerfeger

unregistriert

13

Samstag, 18. Februar 2012, 11:32

Hi Dieter,

vor diesem Problem stehen wohl viele Kollegen.

Ich denken da immer wieder an das Fußpedal der Nähmaschine meiner Frau. da geht das auch -> 0 - ? allerdings ist da der belastende Widerstand sehr gering.

oder eben wie jeder Handwerker zu Hause hat -> den Akkuschrauber. -> wenn du da reinguckst, hat der auch eine Getriebeübersetzung, um Leistung auch in niederen Drehzahlen zu bringen.

Es wäre anzudenken, eine Getriebeübersetzung zu bauen, die vonb dem Dremel angetrieben wird. ( Anmerkung: bin auch kein Techniker ;) )

14

Samstag, 18. Februar 2012, 11:33

Hallo Dieter,

wenn du die Drehzahl minimieren willst, könntest du das auf folgende weise tun.....

Wenn du von Proxxon das Netzgerät NG 5/E mit dem Micromot 50/E kombinierst, beide sind mit einem Drehzahlregler ausgestattet,
folglich kannst du die Drehzahl über das Netzgerät minimieren und die minimierte Drehzahl am Fräser weiter reduzieren.

Funktioniert wunderbar, mache ich jedenfalls wenn ich Resin bearbeite u.a.

Ich hoffe das hilft dir...

Viele Grüße
Erich

15

Samstag, 18. Februar 2012, 12:01

Vielen Dank allen für die Ideen und Gedanken zum Thema :)

@Erich, deine Lösung zählt im Moment zu meinen Favoriten, falls ich meiner besseren Hälfte ihre neue Nähmaschine doch nicht abspenstig machen kann.

An dem Netzgerät PROXXON NG 5/E kann man ja dann wohl jede Mini-Tool, die über einen Trafo läuft, anschließen – hoff ich dann mal :nixweis:

Lieber Gruß
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
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16

Samstag, 18. Februar 2012, 14:57

Hallo Dieter!

Theoretisch JA, sofern das "Tool" auch über einen Drehzahlregler verfügt.
Dann bleibt natürlich noch die Frage vom Anschluss, die Proxxon Geräte haben alle einen Stecker mit drei Stiften.

Ich denke nicht das sich No-Name oder Dremel Tools mit Proxxon kombinieren lassen...es sei denn das Tool hat Bananenstecker
(oder wie die auch heisen :nixweis: ) + und - ...diese Anschlußmöglichkeit hat nämlich das Netzgerät NG 5/E auch.

Ich empfehle dir folgende Kombi:

http://modellbauershop.de/micromot-gerae…cromot-50-e.php
http://modellbauershop.de/micromot-gerae…raet-ng-5-e.php

Diese Kombi kostet dich rund 80,-€ damit ist dir und deiner Frau geholfen :abhau:

Habe mir die Geräte zugelegt, und möchte sie nichtmehr missen.

Viele Grüße
Erich

17

Mittwoch, 11. April 2012, 12:30

Hallo,

zumindest für das Bohren und Schleifen gibt es eine Alternative, wenn man einen kleinen Akkubohrer (Bosch IXO z.B.) hat. Mindestens von Bosch, vielleicht auch von Metabo, gibt es ein Bohrfutter bis 6mm und einer Sechskantaufnahme (Bit). Kostet um die 13€. Die Konstruktion scheint allerdings nicht ganz ausgereift, da das Ding wg. Spiel zwischen Achse und Kopf gelegentlich eiert. Ich habe eine von der Größe ungefähr passende Mutter genommen, ein gröberes (englisches) Gewinde eingedreht - und nun geht's. Bei den kleinen Geräten ist die Drehzahl so gering, weit unter 1000, so dass die Gefahr des Anschmelzens des Kunststoffs kaum besteht.

Werner

18

Donnerstag, 31. Mai 2012, 10:36

....ich hole mal den Fred vor.

Hallo Erich,
wie du schreibst, nutzt du das NG5 und den 50E.
Ich hab das gleiche Problem wie Graubaer.
Was schätzt du, welche kleinste Drehzahl lässt sich mit der Proxxon-Kombi einstellen?
Es gibt noch die Micromot 50 ohne Drehzahlreglung. Es würde also nur mit dem Netzteil geregelt.
Leider kann ich nirgens Angaben über den Drehzahlbereich finden.
Hast du dazu Informationen. Ich habe leider keinen Händler in der Nähe, wo man es ausprobieren kann.

Da ich mit dem Penschleifer liebäugele, wäre das natürlich eine Komplettlösung. Und mein Geburtstag ist nicht weit....:)
Gruß Martin

keramh

Moderator

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19

Donnerstag, 31. Mai 2012, 11:10

moin,

ich habe mir auch über ein solches Gerät Gedanken gemacht.

WECHSELSPANNUNGSSTELLER

Ich glaube (hoffe) das es damit relativ einfach möglich sein sollte ein herkömmliches Netzgerät runter zu regeln.

20

Donnerstag, 31. Mai 2012, 15:11

...es wäre ein Versuch wert,...doch der Preis schreckt mich ab....
Gruß Martin

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21

Donnerstag, 31. Mai 2012, 16:06

Liebe Modellbaukollegen,

spart Euch die Kohle oder investiert sie lieber in Gerstenhaltige Getränke. Der Ansatz über Spannungsregelung zu geringen Arbeitsdrehzahlen zu kommen funktioniert bei der gewünschten Anwendung nicht (!)

Ich habe hier jede Art von Reglern, mit denen ich Euch sofort nachweisen kann, was alles nicht klappt:
Sogenannte Regeltrafos, die die 230 V Netz-Wechselspannung analog runterregeln, so dass die Sinus-Spannungsform erhalten bleibt.
Dazu auch sogenannte Phasenanschnittsteuerungen (Dimmer) und Frequenzumrichter.

Das Grundprinzip bei elektrischen Maschinen lautet:
Kraft erhält man über hohe Drehzahl, Drehmoment über Baugröße.
Ich könnte jetzt hier zehn Seiten zu den Grundlagen elektrischer Maschinen zusammenschreiben - spar ich Euch und mir aber. Glaubt es einfach.
Ist doch auch logo: die Kraft bei jedem E-Motor kommt von dem Zusammenspiel Rotor / Stator. Je größer der Durchmesser des Motors, umso größer der Hebelarm. Resultat: Drehmoment.
Wo, bitte sehr, soll ein kleiner Motor sein Drehmoment denn herbekommen?

Natürlich kann ich einen winzigen Motor mit Tricks und Kniffen nahezu von Nulldrehzahl an hochregeln. Aber sobald ein Wndhauch die Welle berührt, bleibt diese stehen.
Deswegen: bitte zurück zum Anfang des Threads und Lösungen mit Untersetzungsgetrieben beäugen.

Gruß,
Johannes

Ach übrigens:
Das gezeigte "Wundergerätchen" ist nichts anderes als eine Phasenanschnittsteuerung (Dimmer) mit Nullpunktschalter. Soll heißen: die Kiste schaltet 50 mal pro Sekunde für eine gewisse Zeit lang den verbraucher an. Der Trick besteht darin, dass das Einschalten immer sauber im Nulldurchgang des Sannungssinus geschieht. Damit lassen sich auch fette Induktivlasten an allzu waggeligen Leitungsschutzschaltern ("Sicherungsautomaten") betreiben. Ich hab solch ein Teil beispielsweise vor nem Kompressor hängen, da mir sonst der 16-Ampere-Automat rausfliegt.
Für Graubär's Wunschanwendung bringt das rein gar nichts.

22

Donnerstag, 31. Mai 2012, 19:26

Danke Johannes für deine Ausführungen. :ok:
Ich hoffe, das Erich noch antwortet. Er ist, wie er schreibt, zufrieden mit der Proxxon-Lösung.
Gruß Martin

23

Donnerstag, 7. Juni 2012, 17:08

Auch wenn das nun eine Doppelpost ist, will ich nochmal das Thema aufgreifen.
Da Erich nicht antwortet bin ich zur Tat geschritten.
Gestern waren die Proxxongeräte in der Post, (Netzteil regelbar, Micromot 50E und einen Penschleifer).
Netzteil auf kleinster Stufe und der Regler der Micromot ebenso.
Funzt wunderbar. Ca. 400 Umdrehungen und Kraft genug zum Bohren und vor allem (für mich am wichtigsten) zum Schleifen.
Der Kunststoff erwärmt sich nicht und schmiert damit auch nicht.
Das gleiche beim Penschleifer (dieser hat keinen eigenen Regler wird über Netzteil eingestellt). Gestern eine kleine Schleiforgie gefeiert. ^^
Bin rundum zufrieden. Schön ist auch, das auf dem Netzteil NG 5 genug Löcher für die Werkzeuge sind.
@ Johannes,
deine Befürchtungen waren unbegründet.

Bleibt der Preis.
Ich habe alles bei einem Berliner Händler bestellt, insgesamt 80 Euro... :whistling: ..es ist halt immer was....
Gruß Martin

24

Donnerstag, 7. Juni 2012, 17:59

Das freut mich, das es so gut funktioniert - leider konnet ich es bei mir noch nicht ausprobieren, aber schön zu lesen, das es auch mit dem Penschleifer geht, der kommt morgen mit der Post.

Lieber gruß
Dieter
PS: Da hast du aber einen günstigen Händler - normal kostet das Dreierset über 100 Euro.
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

25

Donnerstag, 7. Juni 2012, 21:32

Hab die Preise in der Bucht verglichen. Hat ne Weile gedauer, gibt ja genug Anbieter.
Ok, 5 Euro Versand hab ich unterschlagen.
Gruß Martin

26

Donnerstag, 7. Juni 2012, 21:46

Ist doch legitim . . . :tanz:

Ich hab den PEN auch aus der Bucht gefischt, für 10,12 Euro , Versand ist minimal, da ich ja noch für nen Zehner ein Fussmassage-Beauty-Case mit Sprudeleffekt Sound und Light (ach ne :motz: ohne Sound und Light :bang: ) gewonnen habe. Da kann ich jetzt ganz entspannt mit 12 Volt untertourig schmirgeln und mit 220 Volt eine Fusssohlenreflexzonenmassage genießen :abhau:

Ich mag sowas :lol:
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
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27

Donnerstag, 13. Juli 2017, 09:17

Der Thread ist schon ein paar Jahre alt, aber die Thematik mag den einen oder anderen ja immer noch beschäftigen...

So erging es nämlich auch mir. Ich habe den Proxxon 28462 Feinbohrschleifer FBS 12/EF und nach dem Kauf schnell festgestellt, dass die minimal einstellbare Drehzahl von 3.000 U/Min. für die geplanten Arbeiten immer noch viel zu hoch ist. Denn beim Bohren mit dieser Drehzahl passierte ständig das von Graubaer Beschriebene:

Hierbei schmilzt bei Kunststoffen jeglicher Art schnell das Auswurfmaterial, verhärtet und verklebt dann, beschädigt das Material, bzw. verklebt den Fräser/Bohrer.

Um es kurz zu machen: ich habe mir den Proxxon 28707 Trafo MICROMOT NG 2/E zugelegt, um zu prüfen, ob sich die Drehzahl damit "praxisgerecht" weiter reduzieren läßt.
Und das ist absolut der Fall! Eine Regelung auf "Null" ist zwar nicht möglich, aber beim Einsatz mit der (jeweils am Gerät und Trafo) minimal eingestellten Drehzahl ist ein bequemes Bohren ohne "Schmelzeffekte" möglich. Auch das Fräsen ist nun wesentlich komfortabler und kontrollierter möglich, da der Bohrer bzw. Fräskopf nicht mehr in Folge der zuvor viel zu hohen Drehzahl "herumspringt". Wer das oben beschriebene Problem hat, sollte es sich überlegen. Die knapp 30 EUR sind gut investiert. :ok:

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