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1

Freitag, 9. Dezember 2011, 19:55

Steinige Angelegenheit

... sehr steinig. Wirklich.

Irgendwie schaffte es ein intakter, neuer(!) Bilderrahmen bis zu mir auf den Schreibtisch, bevor er von irgendwem gekapert wurde. Und so lag er ein, zwei Tage herum, bis mir vorhin eine Idee kam. Und so fing ich kurzerhand ohne Planung damit an. Einfach drauflos.
Nun ja, die Zeit bis zum Erhalt meiner Grasfasern fürs eigentliche Hauptprojekt muss irgendwie überbrückt werden. Und was gibts denn für eine bessere Methode, als die Zeit mit etwas Herumprobieren zu füllen?

Ziel der kleinen Übung ist es, in 1:35 (und ohne Militär :P) diese typische Stimmung in den Bergen einufangen, wie man sie oberhalb 1400m meist antrifft. Steiniger Weg, karge Bergwiesen, hier und da evtl. ein etwas grösseres Gewächs, Steine... Nun, ein Stück Alpen eben. Und das völlig ohne Planung und ohne wirkliches Konzept, einfach drauflos und nach Gefühl. Ohne lange irgendwelche Bilder zu studieren, irgendwas zu kopieren und all sowas. Einfach nur nach Gefühl. Und dann... Werd ich ja sehn, was schlussendlich draus wird.


Und so habe ich dann auch damit angefangen. Hab den Bilderrahmen genommen, die biegsamen Metallhalterungen herausgebrochen, um... Tja. Ich war nicht so ganz bei der Sache. Darum musste ich sie dann durch mühsam wieder eingeschlagene Nägel ersetzen, damit sie das kleine Holzbrettchen festhalten. :D
Naja, danach gings ans Styropor/-dur, etc. schneiden. Also habe ich einfach mal einen Weg auf die Grundplatte gekritzelt.. Und Etage für Etage ausgeschnitten aus Reststücken die hier rumlagen... Sie abgeschrägt, bisschen hier und da angepasst und schlussendlich zusammengeklebt und mit kleinen Holzspiesschen fixiert. Sieht keiner, aber hält das ganze zusätzlich fest.



Und so war der Anfang gemacht. Dann durfte es sich erst einmal vom relativ rabiaten Cuttermesser-einsatz erholen, während ich Hotdogs beseitigte.
Sobald die heissen Hunde vernichtet waren, waren auch die vier Lagen miteinander verklebt. (Habe ich die unterste Styrodurplatte eigentlich aufs Holzteil geleimt? Ich habe keine Ahnung. Muss ich morgen mal nachschauen..:D)

Also.. Eigentlich ist das auch gleich eine Premiere, ich habe zuvor nie so wirklich mit derart starken Höhenunterschieden gearbeitet. Naja, einmal. Aber das ist ewig her und war nur eine jugendliche Spielerei.
Und dann kam auch schon die eigentliche Geländebearbeitung dran. Ich fand einen Sack Reparaturmörtel im Keller, und den schleppte ich zum Schrecken meiner Frau auch gleich mitten an den Schreibtisch, mixte mir bisschen was davon an (natürlich schön darauf geachtet, dass kein Stäubchen ohne meine Erlaubis herumflog - ist immerhin nicht sehr angenehm in den Atemwegen oder Augen)... Und schmierte es auch gleich aufs Grundgerüst.
Und irgendwie lagen hier auch schon viele verschiedene Behälter mit unterschiedlich gekörntem "Kies" herum, also mischte ich mir kurzerhand ein ansehnliches Gemisch aus unterschiedlicher Körnung zusammen, streute es auf die entsprechenden Flächen, drückte es leicht fest und... Tja, es hielt. Ich hab das ganze gekippt, auf den Kopf gedreht, rumgeschüttelt und draufgeklopft.. Und da fiel so gut wie nichts wieder runter. Prima.



Und da das so gut funktionierte, machte ich auch gleich auf gleiche Art weiter. Hier ein paar Felsen, dort etwas Kies mehr.. Noch ein paar Steine dazu... Erde dazwischen... Alles wieder festgedrückt, und es hält. Tja.. Jetzt muss es erstmal trocknen bis morgen, dann gehts weiter.



Morgen werde ich dann wohl die Erdbereiche deckend machen.. Und mit der farblichen Anpassungsarbeit beginnen. Vielleicht reichts auch für noch weitere Spielereien - ich werds ja dann sehn.

2

Samstag, 10. Dezember 2011, 09:05

moin,
... und wieder ein neues Projekt, auch hier bin ich gespannt, was daraus werden wird. Sieht schon mal wieder sehr vielversprechend aus. Ich bleibe auch hier daran.
Carsten

3

Samstag, 10. Dezember 2011, 14:16

Soo..

Bisschen Acrylfarbe hier, Wasserfarbe da.. Ölfarbe teilweise darüber und zwischendurch noch etwas Pastellkreide.. Und dann war auch schon wieder ein weiterer Schritt richtung Ziel erledigt. Oder zumindest zum grössten Teil erledigt.
Hab dann auch mal mit einer ersten Lage Wiese angefangen und dazu verschiedenfarbene Fasern miteinander gemischt - braun-verblasstes Wintergras und etwas frühlingshaftere Fasern.. Ergeben ein durchaus akzeptables Farbgemisch.





Die "Felsen" sind eigentlich nur sehr flache Mörtel-Abfallstücke, die ich irgendwo in einem kleinen Behälter entdeckt habe. Ich wollte sie schon wegwerfen, da ist mir diese Nutzungsmöglichkeit eingefallen. :)

4

Samstag, 10. Dezember 2011, 22:16

Genial, da erwartet man, daß jederzeit ein Haflinger oder ne Enduro um die Ecke kommt :respekt: :dafür: schönen Sonntag, Didi

5

Sonntag, 11. Dezember 2011, 09:47

Hehe, ja.. Oder diese komischen 4x4-Traktorersatz-Fahrzeuge aus dem ländlichen Voralpenraum, die man öfters im Sommer an irgendwelchen steilen Hängen sieht und sich fragt, ob das überhaupt noch mit physikalischen Gesetzen zu erklären ist, dass die noch nicht gekippt sind..


Naja, ich hab jedenfalls wieder weitergepinselt und begrast, usw. Und so ist aus dem Weg jetzt definitiv ein offiizieller Wanderweg geworden.



An einigen Stellen sieht man jetzt die sehr helle Erde hindurchscheinen... Rechts hats (wenigstens als Platzhalter) ein kleiner Busch ins Dio geschafft..




... und die Felsen haben nun auch ein paar Flechten und sonstige farbliche Veränderungen bekommen. Und ganz nebenbei hat sich hier und da ein bisschen mehr grün hineingeschlichen. Vor allem auf Bergseite, immerhin dürfte es zwischen Weg und Hang sowieso immer mehr oder weniger feucht sein - feuchter jedenfalls als auf der gegenüberliegenden Seite.

6

Sonntag, 11. Dezember 2011, 12:03

Moin Moin,
deine Art Dios zu bauen ist echt faszinierend und inspirierend.In meiner Fantasie kommt da bestimmt gleich ein Kettenkrad eines Bergbauern in der Nachkriegszeit um die Ecke. Da plane ich doch gleich für mein frisch erstandenes K.Krad in 1:9,aber erst mal hier weiter zukucken und anregen lassen.
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

Ich bin der,der nicht bei Facebook ist!!!! :abhau: :baeh:

7

Sonntag, 11. Dezember 2011, 14:41

Inspirierend? Oh, das freut mich, ehrlich :)

Tja.. Mir ist da etwas aufgefallen. (genau genommen wusste ich das schon fast von Anfang an, dass das früher oder später kommen wird und gemacht werden will.. Aber bisher konnte ich es noch verdrängen. Jetzt hingegen ist die Zeit nun mal gekommen dafür)
Da fehlt was. Eine Bergszene ist schön und gut.. Bisher ist die Entwicklung m.M.n. auch durchaus in Ordnung und alles recht stimmig.. Aber ein Detail fehlt da noch.
Nein.. Nicht die Vegetation und etwas mehr Variation darin. Das kommt noch. Das ist auch kein allzu mühsamer Part.
Etwas, das man eigentlich auf nahezu jedem Berg antrifft.. Und immer dann genau dort ist, wo man es zwar erwartet hat, aber auch gehofft hat, dass es sich eben nicht dort befindet.

Ja.. Genau. Allseits beliebter, nützlicher, nie im Weg stehender, sauberer, weicher... Stacheldraht.


(die Unterlage ist übrigens 600er Schleifpapier.. :D Sonst - keine Chance da irgendwas zu erkennen, wenn der Kontrast nicht gross genug ist)

Zum Glück lag hier noch ein Kabelrest herum, der vom Bau des Begrasungsgeräts übrig geblieben ist. Also hab ich alles schön abisoliert, zwei Drähtchen rausgezupft, verdrillt (von Hand, ich war zu faul, um im Keller einen Akkuschrauber oder sowas zu holen)... Und dann viele, viele Drähtchen rumgewickelt und beschnitten. Stachel für Stachel entstand so schonmal ein Stacheldraht mit beachtlicher Länge. Tja. Aber wie mans ja kennt - ein Draht wäre noch kein wirkliches Hindernis. Da muss noch ein zweiter hin. Aber dafür bin ich nun definitiv gerade zu faul. Ausserdem schmerzen meine Fingerspitzen vom mit-aller-Kraft-ziehn-damits-hält, usw.. :D

Was die Kupferfarbe betrifft.. Zum Glück reicht es ja, den Draht kurz aufglühen zu lassen im Feuer. Und schon ist er dunkelbraun/schwarz. So soll das auch sein.

Und noch ein Nachtrag...

Es werde (Sonnen-)Licht! Zum Grössenvergleich mal noch mit einem handelsüblichen Feuerzeug..




8

Montag, 12. Dezember 2011, 14:45

Also ich finde dein Dio bis jetzt als wirklich gelungen. Man könnte glauben es ist von der Mutter Natur geschaffen. Echt real und nicht überladen. Jetzt will ich mal gespannt sein was da noch daraus wird?!
Ein kleiner Wehrmutstropfen gibt es für mich, es ist das braune Gestein. Irgendwie passt es zum ganzen nicht! Aber es kann ja auch sein, dass es zu dem gehört was noch fehlt?!
lg
kb

9

Montag, 12. Dezember 2011, 18:04

moin,
mir gefällt das auch super gut. In sehr kurzer Zeit einen absoluten Hingucker auf die Platte gebracht. Klasse
Carsten

10

Montag, 12. Dezember 2011, 20:21


Ein kleiner Wehrmutstropfen gibt es für mich, es ist das braune Gestein. Irgendwie passt es zum ganzen nicht! Aber es kann ja auch sein, dass es zu dem gehört was noch fehlt?!
lg
kb


Hehe... Naja, ich habe den Leim unverdünnt mit Pinsel aufgetragen, damit die Grasfasern besser halten. Und mit dem Pinsel dauert das natürlich seine Zeit, v.a. wenn man einzelne Gesteinsbrocken umpinseln muss, ohne sie zu erwischen, usw. Das führt natürlich dazu, dass man nicht gleich die gesamte Fläche einleimen kann, ohne dass der Leim bereits spürbar eintrocknet.
Kurz - ich habs einfach noch gar nicht weiter begrast. Das ist alles. Und direkt neben noch nicht trockenem Leim wollte ich nicht weitermachen. Das gibt eine unschöne Sauerei, wenn da noch lose Grasfasern mit in den Leim kommen (was an den Kanten ja fast unvermeidlich ist). Denn das führt zu richtig unsauberen "Linien".. Und dann wird es beinahe unmöglich, Steine und allgemein nicht zu beleimende "Hindernisse" vernünftig und sauber zu umfahren, ohne den Pinsel nach jedem zweiten Ziehen wieder von Grasfasern zu befreien. Höchst unschön - hab ich leider an ein, zwei Stellen talseitig erlebt.

Also.. Ich kann dich beruhigen. Immerhin wäre ich ein scheusslicher Banause ohne Sinn für Ästhetik und ohne Verstand, würde ich diesen Fleck so lassen wie man ihn da sieht.. :D
Heute habe ich nicht wirklich viel daran gemacht, lediglich die Zaunpfähle "gealtert".. Also in diesem Fall das leicht bräunliche Grau mit weiss trockengepinselt. Sieht ganz ok aus - jetzt muss ich nur noch darüber nachdenken, wo ich denn den Zaun entlangziehen will. Da gäbe es immerhin so einige Möglichkeiten. Eine gefällt mir ganz besonders.. Würde aber nochmals etliches an Arbeit mehr bedeuten. Aber naja, warum auch nicht? Das Ergebnis soll schliesslich möglichst realistisch sein. Darum gehts mir, und nur darum. Wenns noch mehr zu tun gibt deswegen - tja, dann ist es eben so. :)


moin,
mir gefällt das auch super gut. In sehr kurzer Zeit einen absoluten Hingucker auf die Platte gebracht. Klasse
Carsten


Ein, zwei Details fehlen aber nach wie vor. Und da weiss ich noch nicht so genau, wie ich die machen könnte.. Naja, Ideen hab ich schon. Neben mir liegt noch etwas FIMO-Zeug herum.. Also... Mal sehn. :grins:

11

Dienstag, 13. Dezember 2011, 14:18

Soo..



Hab gestern Abend noch das Tor gemacht. Es ist natürlich noch nicht fertig. Ich muss da die Struktur noch etwas besser hervorheben.. Also abdunkeln per Washing und aufhellen per trockenbürsten.. Aber ich kanns ja jederzeit aus den Angeln heben und weiterbearbeiten.
Jedenfalls - es lässt sich öffnen. Erst holperts über den Boden , aber über der bergseitigen Fahrspur hängts dann in der Luft in fas tschon bedrohlicher Schieflage. Wunderbar. Realistischer gehts ja wohl kaum. :D
Als nächstes kommt dann noch der Stacheldraht dran. Ich weiss, für einen handelsüblichen Stacheldraht hat er nicht genügend Stacheln. Aber bei kleinerem Abstand würden die Stacheln riesig wirken. Unnatürlich riesig.
Naja.. Auf den Pflöcken muss ich auch noch etwas herumhämmern, damit die oberen Enden etwas zerdeppert wirken.. Immerhin werden sie ja nicht mit zwei Fingern wie ein Zahnstocher in Butter in den Boden getrieben..

(Die Grösse vom Draht macht übrigens überhaupt nichts aus - er funktioniert genau so wie sein grosses Vorbild.. :D)

Und wie man sieht - das letzte Stück ist inzwischen auch begrast. Allerdings ist es mir dort noch eindeutig zu leer. Also werd ich zusehn, dass ich dort noch irgend ein Gestrüpp oder so hinbaue.
Entweder das, oder aber einen kleinen Nadelbaum. Das hingegen kann ich erst machen, sobald meine bestellten Fasern da sind. Aber das dürfte morgen dann der Fall sein. :)

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12

Dienstag, 13. Dezember 2011, 17:11

Finde alles absolut gelungen,
Jetzt darfs Du aber nicht die viertelkreisförmige Schleifspur des Tores am Boden vergessen. Besonders am Anfang, also bei geschlossenem Tor.

13

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 07:02

moin,
na toll, wie üblich, kaum wieder einen tollen Wanderweg gefunden, steht da schon wieder ein Tor, der den Weg dichtmacht. Na Klasse :!!
Im Ernst, super geworden, sehr sehr schön
Carsten

14

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 07:29

Hallo,
schönes Diorama, was du da baust und auch die Ideen und Überlegungen hinsichtlich realistischer Darstellung sind sehr interessant. Ich werd mir den ein oder anderen Wink mit dem Zaunpfahl abgucken. . .

Zur Weggestaltung hab ich aber die eine oder andere Anmerkung. Du sagst, es sei ein Wanderweg, also selten befahren – dafür sieht die Spur jedoch eher wie ein stark befahrener Weg aus = klare Außengrenzen, gleicher Abstand.

Als Fahrweg dürfte am inneren Rand, also am Felsen, kaum Gras wachsen und es würden schwarze streifen am Felsen zu sehen sein, weil der Hänger mal wieder nicht die Kurve gekriegt hat. Außerdem würde vor und hinter dem Gatter eine ausgetretene Spur „neben“ dem Fahrweg sein, da ja jemand auf und absteigen muss, um das Tor zu öffnen. Außerdem würde mir da ein richtiges Schlagloch vom Bremsen fehlen – zumindest eins, das mit dickerem Geröll aufgefüllt wurde.

Als Wanderweg, der selten als Fahrweg genutzt wird, dürfte nur der innere Pfad unkrautfrei sein, da der Mensch zu den Faultieren gerechnet werden muss. Gleichzeitig müsste die Spur vor und nach dem Tor jeweils vom inneren Pfad schräg zum äußeren Torteil führen, da der Spaziergänger sicherlich schräg diagonal zum Öffnen gehen würde.

Sorry, aber das fiel mir heute Morgen so auf.

Lieber Gruß
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

15

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 09:25

Hallo und guten Morgen. :)

So, dann will ich doch mal auf die bisherigen Beiträge eingehen und.. Na, mal sehn. :)


Finde alles absolut gelungen,
Jetzt darfs Du aber nicht die viertelkreisförmige Schleifspur des Tores am Boden vergessen. Besonders am Anfang, also bei geschlossenem Tor.

Danke.. Und - erst dachte ich "mist.. stimmt. das wäre eigentlich logisch." Doch dann dachte ich etwas genauer nach und.. Tja, ich sehe solche Tore im Sommer zuhauf, überall und ständig stehen sie rum und mir ist noch nie eine entsprechende Schleifspur aufgefallen. (Obwohl ich sogar mal aus Versehen ein derartiges Tor richtig umgeschmissen habe.. Selbstverständlich ohne Absicht..) Das Ding holpert eigentlich nur über die Steine auf der Talseite, ansonsten schwebt es schief und krumm über den Boden - also wäre eine Schleifspur wieder etwas eigenartig, wenn gar keine Bodenberührung entsteht.. Wäre da nicht so viel Platz zwischen Boden und Tor, wäre es aber tatsächlich nötig.



moin,
na toll, wie üblich, kaum wieder einen tollen Wanderweg gefunden, steht da schon wieder ein Tor, der den Weg dichtmacht. Na Klasse :!!
Im Ernst, super geworden, sehr sehr schön
Carsten

Hehehe.. Tja, und dahinter warten dann auch immer gleich die neugierigen Kühe und wollen alles ganz genau untersuchen. Den Rucksack, den Menschen selbst.. Einfach alles. :grins: Und rennt man weg, finden sies lustig und rennen hinterher..


Hallo,
schönes Diorama, was du da baust und auch die Ideen und Überlegungen hinsichtlich realistischer Darstellung sind sehr interessant. Ich werd mir den ein oder anderen Wink mit dem Zaunpfahl abgucken. . .

Zur Weggestaltung hab ich aber die eine oder andere Anmerkung. Du sagst, es sei ein Wanderweg, also selten befahren – dafür sieht die Spur jedoch eher wie ein stark befahrener Weg aus = klare Außengrenzen, gleicher Abstand.

Als Fahrweg dürfte am inneren Rand, also am Felsen, kaum Gras wachsen und es würden schwarze streifen am Felsen zu sehen sein, weil der Hänger mal wieder nicht die Kurve gekriegt hat. Außerdem würde vor und hinter dem Gatter eine ausgetretene Spur „neben“ dem Fahrweg sein, da ja jemand auf und absteigen muss, um das Tor zu öffnen. Außerdem würde mir da ein richtiges Schlagloch vom Bremsen fehlen – zumindest eins, das mit dickerem Geröll aufgefüllt wurde.

Als Wanderweg, der selten als Fahrweg genutzt wird, dürfte nur der innere Pfad unkrautfrei sein, da der Mensch zu den Faultieren gerechnet werden muss. Gleichzeitig müsste die Spur vor und nach dem Tor jeweils vom inneren Pfad schräg zum äußeren Torteil führen, da der Spaziergänger sicherlich schräg diagonal zum Öffnen gehen würde.

Sorry, aber das fiel mir heute Morgen so auf.

Lieber Gruß
Dieter

Auch hier, dankeschön. :)
Hmm.. Ich weiss jetzt natürlich nicht, wie oft du in "unseren" (Vor)Alpen unterwegs bist.. Die Gedanken sind sehr interessant und wunderbar detailiert, beachten schön jede Möglichkeit, jede Wirkung und Reaktion der Umgebung.. Sowas mag ich. :) Sind auch äusserst logisch... Aber (ohje.. da kommt das böse "aber".. hehe), jetzt nachdem ich das gelesen habe, muss ich dann doch verblüfft eine teilweise negative Antwort darauf gebeb, da die Natur in der Realität offenbar nicht so ganz logisch denkt.. Oder die Logik zumindest in gewissen Punkten nicht ganz der Realität entspricht.

Solche Wege hats hier zuhauf. V.a. in der Region Schwarzsee wo ich immer wieder unterwegs bin, und.. Naja, allzu stark befahren sind sie nicht. Sicher, ab und zu mal ein Bauer, ansonsten herrscht da sowieso Fahrverbot. Da fährt vielleicht einmal am Tag oder seltener ein Bauer mit seinem Jeep lang.. Auf dem Weg zur Alphütte irgendwo.. Aber ansonsten fährt da nicht viel. Und trotzdem sehen die Wege äusserst gepflegt aus. Der Weg in diesem Diorama ist sogar schon relativ zugewuchert, im Vergleich zu dem, was ich so normalerweise zu Gesicht bekomme. Ein grüner Mittelstreifen fehlt oftmals komplett, auch wenn da nur ab und zu Wanderer vorbeilaufen und ein Bauer ab und zu mal hindurchfährt.
Eigentlich eine ziemlich interessante Sache. Zumal wenigstens Breitwegerich wachsen könnte.. Aber irgendwie - dem ist nicht so.. Naja, im hiesigen Fall dürfte der Weg wohl kurz vor einer solchen Alphütte liegen.. Oder etwas weiter danach.. Jedenfalls definitiv kein Weg mehr mit allgemeiner Fahrerlaubnis. Die endete wohl schon vor etlichen hundert Metern mit einem Fahrverbotsschild und einem direkt daneben befindlichen Schotterparkplatz, der gerade mal für drei, maximal vier Fahrzeuge reicht.. Wobei das wiederum den Leuten egal ist, und sie schon vorher während der Pilzsaison einfach kreuz und quer am Wegesrand parkieren - und an allen anderen Stellen, wo's neben dem Weg genug Platz hat. *g*

Was die Schleifspuren betrifft - da war ich einige Zeit am überlegen und habe mir auch einige Fotos angesehen. Der Weg (zum Mösli (b. Schwarzsee) oder Falli Hölli) hoch sieht so ähnlich aus.. Nur dass er streckenweise asphaltiert ist. Der wenige Platz zur Bergseite ist teilweise sogar noch etwas heftiger, da gehts dann durchaus mal ein, zwei Meter ziemlich senkrecht hoch. Seis weil man da irgendwelche grossen Steine aufgeschichtet hat als halbherzige (aber trotzdem funktionierende) Hangbefestigung.. Oder dann eben tatsächlich einfach gleich etwas Fels. Aber nirgendwo gibts irgendwelche Schleifspuren.
Naja.. Die einzigen Hänger die an solchen Orten entlangfahren, sind meist diese schmalen, relativ hohen Anhänger mit Platz für eine einzelne Kuh darin.
Lustigerweise neigen die Schweizer dazu, enge und schwierige Passagen problemlos zu meistern, während sie auf gewissen Autobahnabschnitten gleich gruppenweise die Seitenmauer richtiggehend abschleifen. (Sieht man v.a. bei der Abfahrt der Autobahn nach Vevey runter. Unten hats eine Abzweigung und in der Kurve sieht man vom Beton darunter kaum noch was - überall nur v.a. schwarze, aber eigentlich kunterbunte Schleifspuren.. :D)

Dass auf Hangseite noch ein Grünstreifen ist, ist durchaus so. Im Prinzip müsste er sogar stärker bewachsen sein als auf Talseite wegen ständiger Feuchtigkeit. Direkt am Felsabschnitt hats nicht wirklich Bewuchs, da sickert auch kaum was raus im Normalfall. Unterhalb der Wiesenbereichen hingegen ist ja durchaus Bewuchs vorhanden, teilweise auch gleich etwas saftiger aussehend.. Ziemlich typisch. Manchmal seh ich dort auch entsprechende Feuchtpflanzen wachsen wie Sumpfdotterblumen oder Kuckucks-Lichtnelken, etc.
Natürlich nur bis auf eine gewisse Höhe. Aber das Diorama dürfte wohl nicht höher als 1500m liegen, da sind die noch reichlich vertreten. (da fehlt aber noch bissl Farbe und Variation, das kommt noch. Muss ich noch zusehn, dass ich da ein paar Blümchen und sowas hinbastel)

Was das Fehlen der Vegetation im Mittelstreifen betrifft (bzgl. Wanderer die quer drübergehn).. Naja, linksseitig vom Tor ist ja durchaus nicht so viel Bewuchs. Maximal ein paar ganz flache Breitwegeriche, denen das ja überhaupt nichts ausmacht.. Hier und da vielleicht noch etwas unechte Kamille.. Passt. :)

Alles in allem also sehr interessante und wertvolle Überlegungen mit durchaus erstaunlichem Resultat - über die meisten Dinge habe ich gar nicht aktiv nachgedacht und erst jetzt nach genauerem Hinsehen bemerkt, dass es durchaus korrekt ist.. Auch wenn ichs nach dem Lesen des Beitrags in einigen Punkten nicht so recht erwartet habe. Typisch eben. Man siehts so oft - und auf die Details achtet man sich gar nicht bewusst.. :)

Ich muss mal sehn, ob ich bei Gelegenheit ein paar hübsche Fotos davon finde.. Und versuche mich jetzt mal am Bau einer kleineren Tanne für die Hangseite kurz nach der Kurve. Das sieht mir da irgendwie zu leer aus. :)

16

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 09:56

Moin ,

ein schönes "how to" und das Ergebnis weiß mehr als zu überzeugen (bin auf die Tanne gespannt) :)
Dieters Anmerkungen und Deine Stellungnahme dazu find ich klasse, so gehört sich "foruminging" :pfeif: :D , das gefällt mir, die Anmerkungen wie die :hey: "Ausreden" (hey nur Spaß) :D .
Nee ist schon interessant :) , da sieht man gewisse Sachen Tag ein, Tag aus und meint alle Details zu kennen oder man merkt erst beim Erklären, wie gut man doch "aufgepaßt" hat und sich auskennt.
Klasse. :party:
:wink:
Gruß Andreas

17

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 11:31

Hey,
vielen Dank für die umfassende „Aufklärung“ . Ich muss dazu sagen, dass ich diese Hochgebirgswege nicht so kenne, eher Sauerland und eben unsere „Halden“ – da mag sicherlich vieles, vor allem im Bewuchs, anders sein.

Wegen den „Streifen“, da hab ich mich ungenau ausgedrückt – ich dachte da eher an Reifenabrieb relativ unten am Fels, bei zu engem Radius. Über den Bewuchs an der Stelle hab ich auch nachgedacht, da geb ich dir recht, gerade da ist er höher, weil ja keiner so enge Radien läuft und nur ab und zu mal drauf getreten wird.

Auf jeden Fall war es eine interessante Lektüre.

Lieber Gruß
Dieter
PS: hast du auch einen Namen :nixweis:
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18

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 13:59

Na hey.. Immer gern. :)

Reifenabrieb.. Ja, ok.. So habe ich das tatsächlich nicht verstanden gehabt. Allerdings, sowas könnte ich mal probieren.. Bin gerade am überlegen, wie ich das am besten machen könnte.. Müsste ja dann eigentlich nur an irgendwelchen Kanten hängenbleiben oder komisch schmierförmig an einer Fläche.. Ich probier das mal mit etwas Kohle oder so aus. :)

Was wollte ich jetzt eigentlich noch schreiben.. Hm..
Achja, genau. Ich habe jetzt mal ein bisschen Zeit mit dem Nadelbäumchen verbracht und.. Naja, seht selbst und urteilt.. *g*



Ich bin eigentlich(!) ganz zufrieden damit.. Dafür, dass es der erste Versuch ist.. Ja gut, man sieht dummerweise die Drähte. Hab eigentlich gedacht, dass die dann schlussendlich kaum noch zu sehen sein werden. Tja. Die Fasern sind etwas hell, aber eigentlich kann ich mich durchaus damit anfreunden. Sieht halt irgendwie lärchenartig aus, und so verkehrt finde ich das nicht mal.

PS.: Ich glaube schon, dass ich einen habe. Und wenn ich mich recht erinnere, dürfte das sogar Michel sein. :grins:

19

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 16:24

Hallo Michel,
wenn du diese Info jetzt noch in deinem Profil verewigst, kannst du es nie vergesssen . . . :abhau:

Lieber Gruß
Dieter
PS: Dein Dännschen sieht bisschen krank aus, mach ein gelbes Band drum, damit der beim nächsten Schnitt gefällt wird :baeh:
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20

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 18:46

Ein schönes Dio. Kommt denn noch ein Wanderer oder so hin?
Irgendwie muss für mich ein Dio immer eine Geschichte erzählen.

Eine Person + Stacheldraht. Ich denke da hat jeder direkt die ein oder andere Geschichte im Kopf ;)
Grüße,
Florian.

21

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19:01

Hmm... Über sowas habe ich auch schon nachgedacht. Allerdings ist es eigentlich unmöglich, Wanderer in 1:35 zu finden.
Auf jeden Fall mal.. Danke für den gedanklichen Anschubser. Denn irgendwie hab ich mir gleich nach dem Lesen deines Beitrags eine Frage gestellt. Muss ein Diorama denn tatsächlich unbedingt menschliche Fortbewegungsmittel, Gebäude oder Menschen selbst enthalten, um eine Geschichte zu erzählen? Reicht es nicht auch schon aus, wenn man lediglich ihre Spuren sieht... Wenn überhaupt?
Ich denke mal, dass es sogar weitaus schwieriger sein dürfte, eine Geschichte zu erzählen, ohne sie direkt darzustellen. Sprich - das Ereignis ist bereits vorbei, aber man sieht noch die Spuren davon..

Naja, ok.. In diesem konkreten Fall fällt mir nicht wirklich etwas ein. Wobei... Doch. Durchaus. Gerade jetzt während ich schreibe. Hehehe.. Mal sehn, obs machbar ist. Wenn ja, teile ichs dann gerne konkreter mit.. Aber so wäre es ja doof, wenn ich eine nicht wirklich umsetzbare Idee hätte und schon gross rumreden würd. :)

Aber erst muss da noch mehr unterschiedliche Vegetation hin. Paar höhere Gewächse, usw.. und genau das ist es, was ich jetzt erstmal machen werde. :)

22

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19:10

Hallo Michel,
lass uns doch ruhig an deiner Idee teilhaben und wenn du denkst es geht nicht mehr kommt vielleicht ein Geistesblitz von einem von uns daher :lol: Andererseits passen Überraschungen ja auch ganz gut zur Wheinachtszeit. jedenfalls gefällt es mir von mal zu mal besser was du da zauberst und wieviele Gedanken du dir machst :ok:
Gruss,Rudi
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23

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19:17

Hi Michel,
wegen dem „Wanderer“ in 1/35 – also im Bereich Soldaten gibt es da sicherlich einige Figuren, die man auch umbauen kann – kriegt er eben statt nem Gewehr nen Wanderstock in die Hand.

Schau dich mal um, bei Ebay bekommst du Figurensätze für Panzerbesatzung und Leute drum rum immer mal wieder für kleine Euros. Ich habe mir z.B. in letzer Zeit einiges auf Lager gelegt, wobei ich die Figuren nicht als „Soldaten“ sondern als Arbeiter sehe und diese entsprechend supern werde – Phantasie ist alles . . . .

Diese beiden Sätze wären sicherlich gute Vorlagen für Dioramen

Morgens nach dem Zelten

Hoch auf dem Heuwagen

Lieber Gruß
Dieter
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24

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19:18

Hallo Michel,
ich noch mal. Bei den Wehrmachts Motorradgespannen ist meist ein Beifahrer im Seitenwagen der sich leicht zum Wanderer auf einem Fels pausierend umwandeln lässt.Ein Rucksack dabei und evt. ne Feldflasche in der Hand oder so....
Gruss,Rudi
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25

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19:28

Hmm... oder ein oder zei Fahrräder am Felsen angelehnt, und "kleidung" auf dem Tor... die Besitzer sind bis in die Natur... :huh:

26

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19:49

also ich find das dio hammer geil :ok: vielleicht sowas hier an figuren, sind von preiser in 1:35, könnte man ja auch umbauen, is aber nur ein vorschlag , schöne grüße alex


27

Freitag, 16. Dezember 2011, 09:49

Oha! Das sind ja etliche Beiträge rund um die Wanderersache. :)
Danke für die ganzen Ideen und Anregungen, da gibts nun wirklich viel brauchbares dabei. Das heisst dann wohl, dass ich mich mal ernsthaft auf die Suche danach mache. Aber.. Ach, alles zu seiner Zeit. Momentan gibts am Wegesrand noch genug zu tun. So benötige ich jetzt zB etwas höheres Gekraute für die Bergseite. Ein paar etwas höhere Gewächse hab ich bereits gemacht, allerdings sehen sie noch recht.. Naja, wie soll ich sagen.. Sieht bisschen so aus, wie die letzten verbliebenen Zähne die man manchmal auf Portraitfotos von alten Menschen aus ärmeren Verhältnissen sieht. Nicht so ganz das gewünschte resultat.

Ein weiteres Gebüsch ist auch noch entstanden.. Und das gelb zu bebändernde (das arme! :heul:) Dännsche hab ich auch mal einfach hingestellt. Einfach so.. Als provisorisches Füllmaterial. Sieht nicht schlecht aus.. Aber auch nicht unbedingt wahnsinnig gut.




Kleines Gewucher am Wegesrand. Keine Ahnung, wonach es aussieht. Erst dachte ich noch "hey, könnte man was Bärenklau-artiges draus machen.. Oder wenigstens den kleinen Verwandten davon.. Aber naja, wie man sieht.. Es hat keine weissen Doldenblüten bisher.. Dürfte aber problemlos machbar sein. Naja, mal sehn. Irgend ein Gewächs ists auf jeden Fall.




Beim zweiten hinzugekommenen Gebüsch soll definitiv etwas wachsen, das war mir schon recht früh klar. Das würde sonst irgendwie zu leer aussehen. Ein optimaler Platz für ein Gebüsch. Das Nadelbämchen hingegen... Hmm. Ich weiss nicht recht. Gerade dieses "Oh mal sehn, obs hinter/unter dieser Tanne Pilze hat.. Mal seh... - uaah Stacheldraht mittendrin" kenn ich nur zu gut und auch die meisten Hosen die ich besitze, erinnern sich nur allzu gut an genau solche Situationen. :grins: Aber die Wuchsform passt mir nicht so recht. Gerade die untersten Äste dürften noch weitaus länger sein... Und v.a. weit niedriger hängen. (jaja ok.. es ist nur aufgelegt. Eingesteckt sähe es dann noch etwas anders aus..)

28

Freitag, 16. Dezember 2011, 13:11

Hi Michel,
grad ist mir beim Kochen noch ein Tipp hier aus dem Forum eingefallen – „gerebelter Basilikum“ als Blattmaterial. Damit hast du dann auch (für kurze Zeit) einen echten Naturduft am Wegesrand.

Lieber Gruß
Dieter
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... einfach tief Luft holen...

29

Freitag, 16. Dezember 2011, 15:40

Ja, an sowas habe ich auch schon gedacht.. Haben letzthin im Chat darüber geredet und kamen dann auch zu Thymian, Oregano, usw.. Prima Sache, wenns nicht nur gut aussehen soll, sondern auch noch nach Pizza riechen soll. Jamjam :)

Nun.. Draussen wütet Joachim.. Reisst Züge von den Schienen, wirft reihenweise Bäume um.. Und da dachte ich mir, dass ich doch mal dagegenarbeite und ein paar Gebüsche bastel. Weil irgendwie wirkte die ganze Szene einfach noch zu leer.
Darum hab ich nochmal ein paar Gebüschchen oder sowas gemacht (da ich immer noch den ersten Baum als Gerüst rumstehen hatte, den ich je gemacht hab.. Und damit der nicht mehr so kahl und unbenutzt rumstehen musste, habe ich ihm kurzerhand die Äste abgezwickt und.. Nun.. Da stehn sie jetzt.
Die Unterbepflanzung fehlt noch vollkommen, das ist mir definitiv zu locker da drunter. Mal sehn was ich da mache.. Auf jeden Fall sowas à la Basilikum-streuen als runtergefallenes Laub, usw.. Und, naja.. Mal sehn. Auf jeden Fall sollte das dichter werden.

Die Positionierung der ganzen Gestrüppe kann noch problemlos wechseln, hab sie nur in kleine Löcher gesteckt, und die fallen so gut wie gar nicht auf. Festgeleimt ist da auch noch nichts. Aber so langsam nimmts Form an. :)


30

Freitag, 16. Dezember 2011, 15:55

Auf jeden Fall fehlt da noch ne LILA Kuh
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1:35, Alpen, Berge, Wanderweg

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