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Montag, 29. August 2011, 11:22

The 24-Gun Fregate Pandora 1:128 - Ein nach Plänen aus Holz gebautes, segelfähiges RC-Schiff

Ahoi Freunde des Segelschiffbaus!

Hier möchte ich mein neuestes Projekt vorstellen:
Eine Fregatte nach Plänen der Pandora.
Ihr Rumpf soll in Schnitten parallel zur Wasserlinie in 1:128 aufgebaut werden.
(Schichtbauweise in Balsaholz).
Die LWL (Load-Waterline) wird dann knapp 29 cm lang sein.
Sie soll vollständig RC-gesteuert werden und ohne "Rumpfanhängsel" wie Schwert oder Platten auskommen.
Geplant ist das Stellen der Rah-Segel über drehbare Masten.

Ich lade jeden ein, sich ebenfalls mit einem Bau eines solchen Schiffes - oder eben der Pandora - zu beteiligen.
Ich helfe gerne weiter, wenn es um die RC-Steuerung geht, bzw. mit Plänen.
Hilfe, sowie Tipps und Tricks kann ich aber auch gut selbst gebrauchen.
Scheut euch also nicht mir was dazu zu schreiben.

Mein größter Wunsch wäre es, einmal eine ganze Flotte solcher Schiffe auf der Ostsee zu sehen...



Zuerst habe ich die Pläne aus dem Buch "The 24-Gun Frigate Pandora" aus der Reihe "Anatomy of the Ship" in den Computer eingescannt.
Im Computer ließ sich dann alles in geeigneter Vergrößerung bearbeiten.
Das erste waren die nötigen Daten für die Rißpläne der LWL-Schnitte.
Und die arbeitete ich mir aus folgenden Plänen heraus.

Bug Heck

Im Computer lässt sich ja so viel machen...
Auch auf vergrößerten Ausdrucken kann man dann einiges erkennen - oder abmessen, was sonst nicht geht.
So entstand im weiteren ein Rißplan der Schnitte, parallel zur LWL:



Die Abstände sind bei 1:128 genau 2mm.
(Es fängt mit dem Schnitt 2 an, da ich den ersten Wert für die Grundlinie gewählt hatte. - Man hätte da auch mit einer 0 anfangen können...)

Gruß,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

2

Montag, 29. August 2011, 15:00

Ahoi!

Jetzt wende ich mich mal dem Kiel zu.
Ich habe aus dem Buch einen Plan erweitert, um den Kiel für das Ansetzen der Schnitte (Schichten) anzupassen.
So müsste er genügend Fläche besitzen, um haltbar leimen zu können.
Außerdem habe ich den Kiel (an den orangenen Linien) unterteilt um ihn aus Bereichen in der jeweiligen Faserrichtung aufzubauen (rote Pfeile).
Ich benutze dazu zwei Lagen von je 1mm Balsaholz.
Wenn man beim Einkauf etwas stöbert, dann findet man immer Platten, die etwas härter und steifer sind.
Diese eignen sich bei der gewählten Größe vorzüglich für den Kiel.
Jetzt zum Plan:


Hier sieht man den eingefärbten Bereich, der den späteren Kiel zeigt.

In der Größe 1:128 - wie im Buch gezeigt, dürfte dieses Schiff ca. 400g wiegen.
Das ist zwar genügend, um ein Vollschiff zu fertigen das dann auch gut schwimmt, aber die Segeleigenschaften dürften nicht die besten sein.
Vor allem die Windanfälligkeit und die Krängung sind dann bestimmt noch ein ernstes Problem.
- Auf der Ostsee ist das mit Sicherheit so...

In diesem Fall habe ich mich dazu entschlossen, den Rumpfbereich unter der Wasserlinie zu vergrößern.
Die Breite und Länge bleibt, bis auf minimale Anpassungen die selbe.
Die Höhe wird jedoch um 25% vergrößert.
Das sollte nicht so viel am Aussehen verändern und auch keine dementsprechend sichtbare Formänderung bewirken.

Bild des Schiffes mit normalem Tiefgang und der ursprünglichen Verdrängung:



Bild des Schiffes mit erhöhtem Tiefgang und 125% Verdrängung:



So viel Unterschied ist also wohl nicht zu sehen.
Der Plan des Kielaufbaus wird allerdings eine deutliche Anpassung hinnehmen müssen.

Kielplan mit 125% der ursprünglichen Verdrängung:



Die Kielteile für den ursprünglichen Rumpf 1:128 sähen so aus:



Die neuen Kielteile - für den Rumpf mit 125% Verdrängung sehen jetzt so aus:



Jetzt müsste das Schiff bis zu 500g wiegen dürfen.
Vor allem kann an einer Stelle, 125% des vorherigen Tiefgangs, ein Bleigewicht von 100g zusätzlich in den Kiel eingesetzt werden.
Das sollte dem Schiff einen großen Vorteil bei seiner Lagestabilität bieten.
Und alles ohne Schwert und Platten!

Gruß,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

3

Montag, 29. August 2011, 17:30

Aye Frank :wink:

Deine Planung in allen Ehren, aber mit dem vergrösserten Unterwasserschiff, machst Du aus einer schnittigen Fregatte, einen Kohlefrachter. Ich würde die Pandora so lassen, wie sie ist und einen abnehmbaren Plexiglaskiel mit Ballast anbauen, aber das ist nur meine persönliche Meinung. :D

LG
Sergio
On hold: HMS Pegasus
Im Bau: AVALON
Fertig : Jolly Roger II

4

Montag, 29. August 2011, 18:15

Hi Kapitän,

denke auch das der Rumpf zu wuchtig ist und würde mich auch eher für die Bauweise meines Vorredners entscheiden.
Die Erde ist rund - warum stößt man sich dann an tausend Ecken? :bang:

5

Montag, 29. August 2011, 20:40

hi

ich stimme jean di poldi und davy jones II zu.
die Vergrößerung macht den Rumpf wirklich wenig ansehnlich, und der ganze Charakter der Fregatte kommt mehr in Richtung Linienschiff oder Kohlenschiff nun.
Glaube da tust du dir optisch keinen Gefallen mit.
Und die Schwimmfähigkeit erhöst du auch nicht so drastisch, das es was bringen würde.
Ich habe für mich heraus gefunden, das die Schiffe mit "normalen" Rumpf ähnlich bis gleich schwimmen, wie die vergrößerten - nur schnittiger wirken :)
und ein Schwert - abnehmbar wie jones II schrieb - macht wenig aus und erhöht die Stabilität enorm! Und man hat am Ende noch nen org. Fregattenrumpf und damit ein cooles Standmodell

Ansonsten: schönes Projekt! :)
Viele Grüße :ahoi:
markus
(der Captain)

6

Mittwoch, 31. August 2011, 13:02

Hi Leute!

Deine Planung in allen Ehren, aber mit dem vergrösserten Unterwasserschiff, machst Du aus einer schnittigen Fregatte, einen Kohlefrachter.

denke auch das der Rumpf zu wuchtig ist

die Vergrößerung macht den Rumpf wirklich wenig ansehnlich, und der ganze Charakter der Fregatte kommt mehr in Richtung Linienschiff oder Kohlenschiff nun.


Tja, - dann bau ich wohl besser in normaler Rumpfform...

Ich hab mir überlegt, dass dieses Schiff mal als praktischer Versuchsaufbau dient.
Also werde ich es zuerst in historisch korrekter Form bauen und dann einen Unterwasserrumpf mit erhöhter Verdrängung (125%) versuchen.
Da es ein RC-Segelschiff werden soll, muss ich den Rumpf sowieso irgendwie öffnen können.
Es wird also einen austauschbaren Rumpfteil geben.
Somit kann dann in echten Experimenten die Segeleigenschaft des Schiffes mit dem jeweiligen Unterwasserrumpf ausprobiert werden.
Das gibt bestimmt mal einen spannenden Erfahrungsbericht...
Vor allem kann dann auch der Einfluss von Schwert und Rumpftiefgang klar im Versuch beobachtet werden.
Danach wissen wir mehr...

Also gehts jetzt los mit dem Rumpf in der historisch korrekten Weise in 1:128!

Zuerst hab ich mir meine Kielpläne mal ausgedruckt.
Dafür hab ich extra 200g Papier gewählt (ist bedruckbarer dünner Karton).
Die Pläne für den kompletten Kiel und die Pläne der Teile in korrekter Lage für den Zuschnitt.
(Es muss ja die Faserrichtung stimmen, wenn das Balsahoilz nicht brechen soll).



Dann hab ich die Teile grob ausgeschnitten und auf eine Lage 1mm Balsaholz gepinnt.
So lässt sich schon mal gut und genau ausschneiden.



Allerdings muss man dabei wieder gut auf die richtige Ausrichtung achten...



Am Ende ist dann der Kiel in Teilen fertig.
Natürlich zwei mal - ich baue ja den Rumpf in zwei Halbrümpfen auf.



Das muss jetzt nur noch geleimt werden, dann ist das erste Bauteil fertig (bzw. die beiden Kielteile).

Gruß,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
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7

Mittwoch, 31. August 2011, 14:29

Ahoi!
Es geht schon weiter...

Zuerst habe ich mir von den Wasserlinienschnitten die Pläne je fünf mal auf 200g Papier ausgedruckt
und geteilt - in unteren Bereich und oberen Bereich.
Die Trennung der Schnitte ist im Bereich der breitesten Stelle des Rumpfes,
so kann man die Schnitte besser erkennen.
Es ist bei 1:128 schon ein bisschen eng alles...



Nun schneide ich mit dem Skalpel oder der Schere auf dem ersten Bogen (Ausdruck) die erste Linie ein (bei mir 2 benannt).
Der zweite Schnitt ist ein gerader Schnitt an der Linie des Kiels entlang.
Dort wird später ja das erste Schichtteil auf ganzer Länge mit dem Kiel verleimt.
Jetzt folgt auf dem zweiten Bogen (Ausdruck) der nächste Schnitt an Linie 3 entlang.
Dann wird mit einem Versatz dazu ein zweiter Schnitt gemacht, der somit genügend Breite hat,
um eine Leimung mit dem Vorgängerteil zu erlauben.
So geht es weiter, Bogen für Bogen, Schnitteil für Schnitteil.
Dies funktioniert für die meisten Teile.
Bei späteren muss man sich behelfen, oder weitere Ausdrucke anfertigen.
Ein Großteil lässt sich jedoch mit nur 5 Ausdrucken schaffen.
Jetzt habe ich schon einige Kartonvorlagen fertig:



Zum Test kann man diese übereinander legen und erhält schon mal eine grobe Übersicht, ob alles stimmt.



Nun werden die Kartonvorlagen nacheinander auf ein 2mm Balsabrettchen übertragen.
Von 2 bis 10 passen alle nacheinander.



Dann muss man im "Zickzack" arbeiten, eins rechts, eins links...
Allerdings sollte man an allen Schniiten den Ansatzpunkt übertragen.



Jetzt kann man das vorgezeichnete Balsabrettchen auf ein weiteres 2mm Brettchen legen und mittels Stecknadeln fixieren.
Nun einfach an den langen Linien vorbei schneiden.
Skalpel bei Rundungen, Abbrechklingenmesser bei geraden oder leicht gekrümmten Linien.
Bei zu starken Krümmungen verzieht sich das AK-Messer sonst schräg in der unteren Lage.
Die äußeren, kurzen Schnitte werden jetzt noch nicht gemacht.



Nun können wir von hinten die Schnitte gut sehen.
Sie lassen sich mit dem Finger ganz leicht verschieben.



Auf das hintere Brettchen werden jetzt auch die Nummern übertragen.
Dann kann an den letzten Linien getrennt werden.



So haben wir eine ganze Menge an Wasserlinienschnitte (Schichten) für die linke und die rechte Rumpfseite bereits geschnitten.
Nur noch die Ansatzpunkte auf die Teile aus dem zweiten Brettchen übertragen - dann kann es losgehen mit dem verleimen...

Gruß,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

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8

Mittwoch, 31. August 2011, 15:28

so ein haufen Arbeit für so einen kleinen Rumpf ;) da lob ich mir an bei die Spantbauweise, ne Hand voll Spanten und Planken und fertig ist ein Rumpf... :D

na dann bau mal fleißig weiter, ich schau weiter gespannt zu und werde vielleicht bald mitbauen ;)

Mal schauen!

Adios! Der B
Das klappt schon - Hat ja immer irgendwie geklappt! :!!

9

Mittwoch, 31. August 2011, 19:41

Ahoi!

Von wegen viel Arbeit...
so ein haufen Arbeit für so einen kleinen Rumpf da lob ich mir an bei die Spantbauweise, ne Hand voll Spanten und Planken und fertig ist ein Rumpf...

... versuch du mal einen Rumpf in der Größe mit Beplankung leicht und stabil (und formschön) hinzubekommen!
Außerdem hab ich keinen Platz für Spanten!

Ich hab mich entschlossen den Aufbau des zweiten Schiffchens - mit dem um 25% vergrößerten Unter-Wasser-Rumpf - in 5mm Balsa zu bauen.
Da sieht man dann mal die schnelle, einfache Methode.
Allerdings ist die hohe Genauigkeit bei der Rumpfform dann nicht mehr so einfach.

Aber erst mal das weiterbauen des begonnenen Rumpfes.
Zuerst habe ich auf den verleimten Kiel (auf beide Teile) die Ansatzlinie aufgezeichnet.
Dann kommt ein Kanthölzchen aus 3mm Balsaholz unten auf die Kiele drauf.
Festgesteckt mit ein paar Nadeln hab ich jetzt die perfekte Anlagestütze für den ersten Schnitt (Nr. 2).



Jetzt kann ich die Schnitte anleimen...
zuerst Nr. 2 auf den linken...
dann auf den rechten...
Nr. 3 auf den linken...
und so weiter...
Man muss allerdings darauf achten, dass der Anlegepunkt immer passend ausgerichtet wird.
(Ich habe dafür einen Strich auf höhe des Spanten (B) gesetzt.)
Hier sieht man die Form , die sich bis Nr. 8 ergibt.



Dann noch etwas mehr - bis Nr. 10.
Jetzt sieht es schon nach einem Rumpf aus.



Hier ist jetzt bis Nr. 14 alles dran.



Und erst mal ein wenig geglättet.
Noch ist nichts verschliffen.
Man merkt dann auch, wenn mal ein Schnitt nicht sauber war, oder etwas schlechter verleimt.



Es geht genau so weiter, bis Schnitt Nr. 19.
Dann aber ändert sich die Arbeitsweise.
Für den "Deckel" - Nr. 23 muss ja eine passende Auflage geschaffen werden.
Der untere Rumpfteil geht bis zu Nr. 22.
Der obere fängt ab Nr. 23 an.
Die Nr. 23 wurde gewählt, da das erste von außen sichtbare Deck auf Höhe des Schnittes Nr. 23 liegt.
So ist im unteren Bereich am meisten Platz. Das hilft schon mal bei der Dichtigkeit.
- Je höher die Öffnung, je weniger Wasserkontakt...

Für die beiden Schnitte Nr. 20 und 21 - und die Hälfte von Nr. 22 wird ein 5mm Schnitt angefertigt.
Dieser ist auch etwas breiter gehalten um nachher als Auflage für das Oberteil zu dienen.
Für die Restdicke von Nr. 22 wird ein schmalerer Schnitt aus 1mm Balsa angefertigt.



Die 5mm und der 1mm Schnitt werden jetzt aufgeleimt und versäubert.



Man kann im Bild jetzt die Auflage schon erkennen.
Die 1mm Vertiefung dient später als Aufnahme für eine dünne Schaumstoffdichtung.



Jetzt muss erst mal ausgiebig geschliffen werden...

Gruß,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

10

Mittwoch, 31. August 2011, 20:13

Boooaaa, was du dir da für Arbeit machst und das ganze so gut geplant, da zieh ich echt meinen Hut....

für mich kommt sowas noch nicht in frage, werde mir allerdings über den Winter einen Holzbausatz zulegen und versuchen ein einfaches RC Boot daraus zu machen, zum lernen.
Wenn es soweit ist, werde ich mal auf dein Angebot zurück kommen und fragen was so alles an Werkzeugen etc gebraucht wird.
Gruß
Andi :ahoi:

Ich bin mich suchen gegangen, sollte ich nicht wieder zurück sein, bevor ich wieder da bin, gebt mir bitte bescheid


Fertig: RC: surprise 4 1:100
fertig: RC: Exploration Vessel 1:125
fertig: RC: Smit Housten 1:200 von Revell

11

Mittwoch, 31. August 2011, 20:33

Tja, - dann bau ich wohl besser in normaler Rumpfform..

Das ist weise, weil sie früher sich ja überlegt haben, was für eine Rumpfform gut für ein SCHNELLES Schiff ist.
Und sonst:
Klasse Projekt!

Nur: manche Profis bauen über ein Jahr an einem Modell. Leute die nichts anderes in ihrer Arbeitswoche machen!!!

BAU LANGSAM!!!!!!

Die gute Qualität und der doppelte Stolz werden es dir danken.
Nimm das nächste mal einen grösseren Massstab. ZB 1:50.

Gruss

HMS

Beiträge: 120

Realname: Benito

Wohnort: Schwarze Pumpe

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12

Mittwoch, 31. August 2011, 21:16

bei einem Maßstab von 1:50 kann man dann aber getrost auf die Spantenbauweise übergehen, da dann die Balsa methode wohl doch eher Kostenintensiv wird!
außerdem ist die Auswahl an "festen" Balsablättern im Baumarkt meist nicht soooo riesig, dass man da so große Schnitte in einem Zug machen könnte...


außerdem ist die Kunst ein kleines Schiff funktionstüchtig zu bauen ebenso gut wie die ein großes zu bauen...
Wo die großen Maßstäbe Akribie und Genauigkeit in Details stecken können, weil Platz für "primitive" RC-Verfahren da ist (es ist natürlich auch möglich in große Schiffe hoch komplizierte Steuersysteme zu stecken), so ist es die Kunst bei den "Kleinen" die Funktionstüchtigkeit in hohem Maße umzusetzen bei sehr begrenztem Platz und dabei dennoch auf Detailtreue zu achten, so weit möglich...

Außerdem sind solch kleine Schiffe doch deutlich besser zu transportieren... Ich überleg auch schon, wie ich meine 1,2m Galeere in mein Auto bekommen soll,... und die anderen Boote dann auch noch und meine Frau soll auch noch mit rein passen... ich glaub ich brauch n Laster zum Boot fahren ;)
Es hat doch alles Vor- und Nachteile!!!

So, Frank, fleißig weiter machen und schleifen, schleifen, schleifen :D
freu mich schon auf die nächsten Bilder!

Adios! Der B
Das klappt schon - Hat ja immer irgendwie geklappt! :!!

13

Mittwoch, 31. August 2011, 21:57

Hallo Käptn, du legst ein ganz gutes Tempo vor :-)

Ich bin schon gespannt wie es weitergeht! Ich freue mich drauf.

Und da man was zum Träumen braucht, für die, die es noch nicht kennen, hier die HMS Banterer von Lami

http://modelshipworld.com/phpBB2/viewtop…b9239c7d95f3772

Irgendwo gibt es im Netz dazu auch Fahrtvideos ...

Lieber Gruß, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



Feinste Ätzteile für HMS Victory 1:100
http://www.dafinismus.de

14

Donnerstag, 1. September 2011, 10:01

@ dafi: danke für den Link! Hatte mich schon gefragt wie es mit der Banterer weitergeht :) geiles Schiff!!

@frank: super das du dich für den "echten" Rumpf entschieden hast! VIEL besser :) :ok:
was deinen Bau betrifft... nun ... äh ... WOW! :respekt:
Hier scheint was großes draus werden zu können :sabber:

Hoffe der Rest (Aufbauten, Farbe und Heck/Bug) werden ähnlich geil! :dafür:
guck dir mal die HMS Banterer im link von dafi an, wenn deine "KLEINE" dann so aussieht, dann spendiere ich dir ne GUTE Flasche Whisky! :prost:
geiles Projekt! bitte weiter so
Viele Grüße :ahoi:
markus
(der Captain)

15

Donnerstag, 1. September 2011, 19:00

Hallo,

ich hab ja schon ein bisschen mit Schleifpapier geglättet.



Da kommt dann schon eine angenehm schnelle Rumpfform zum Vorschein.
Innen habe ich schon eine Schicht Lack eingestrichen.
Es soll diesmal wirklich Dicht werden.
(Die Atlantik hat sich ja verzogen, weil innen die Lackschicht nicht ganz dicht war...)

Das Gewicht der beiden Halbschalen ist jetzt bei 32 g - ich meine BEIDE ZUSAMMEN!
Das macht doch schon mal Mut!

Boooaaa, was du dir da für Arbeit machst und das ganze so gut geplant, da zieh ich echt meinen Hut....

Was für Arbeit denn? Das ist super einfach und schnell gemacht.
Jedenfalls ist solch ein Schiff wesentlich einfacher - und besser zum Üben, als ein Holz-Bausatz...
Die Planung lernt man mit der Zeit.
Ich mach´s hier auch etwas genauer, da man dabei besser folgen kann.
Es sollen ja andere auch nachbauen können...

Nimm das nächste mal einen grösseren Massstab. ZB 1:50

Ich baue doch sonst in 1:200...
... und ich dachte, ihr freut euch, dass ich mal richtig groß baue...
Hallo Hamilton, sag doch DU zu mir, oder bestehst du auf das SIE? - Dann sags mir bitte.

BAU LANGSAM!!!!!!

- Kann ich nich! - Weiß echt nich wie dat geht...

So, Frank, fleißig weiter machen und schleifen, schleifen, schleifen

- Mach ich Chef!

Und da man was zum Träumen braucht, ...

Ich überleg schon die ganze Zeit, ob ich nicht auch in der Pandora ´ne schöne Kajüte einbauen soll...
- hat ja bei der Constitution auch geklappt. Und da die Pandora kein amerikanisches Schiff ist...
... braucht sie auch nicht so bunt zu werden...

Hoffe der Rest (Aufbauten, Farbe und Heck/Bug) werden ähnlich geil!

Ich hab hier ja einige, die ich fragen kann - und die mir auch sagen, wenn was nicht so gut aussieht.

guck dir mal die HMS Banterer im link von dafi an, wenn deine "KLEINE" dann so aussieht, dann spendiere ich dir ne GUTE Flasche Whisky!

Ich bevorzuge Schottische Ware, Single Malt, Jahreszahl geht dir im versiegelten Umschlag zu...

So, und nun werde ich schleifen, schleifen, - ach Quatsch! Der Chef merkt das sowieso nicht wenn ich einfach drüber spachtel...

Erst mal kommt jetzt der Rumpf in "Übergröße".
Ich will doch nachher wissen, wie viel das wirklich in der Praxis ausmacht.
Ich kenne jedenfalls noch keinen echten Test - mit Fahreigenschaften eines identischen Schiffes mit unterschiedlichem Unter-Wasser-Rumpf.
Und dieses Wissen möchte ich mir selbst verschaffen...

Also an die Arbeit!

Gruß,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

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16

Donnerstag, 1. September 2011, 20:14

Moin Frank

wenn du den Kohlefrachterrumpf bauen magst, um zu vergleichen, dann würde ich dir das als separates Schiff vorschlagen, wenn beide im Wasser sind, zur gleichen Zeit, und dann auch noch sonst obenrum recht gleich sind, dann kann man gut vergleichen, ohne die Objektivität zu verlieren :)
aber ganz im Ernst: spar dir das Geld und die Zeit zu bauen, und mach das hier fertig, ist viel besser :)
Viele Grüße :ahoi:
markus
(der Captain)

17

Freitag, 2. September 2011, 17:37

Hallo Frank :wink:

Ist für mich sehr interessant, so eine Schichtauweise zu sehen :ok: , könnte ich mal versuchen umzusetzen, falls ich mal wieder eine formschönere "Schuhschachtel" bauen sollte, die schwimmen kann. Ist absolut nicht abwertend gemeint. ;) Meine bisherigen Spielzeugschiffe sind halt eher in kubischer Form gebaut. :abhau: Kannst ja mal in die BB der Jolly Roger II der der Avalon reinschauen, dann siehst Du was ich meine. :D

LG
Sergio
On hold: HMS Pegasus
Im Bau: AVALON
Fertig : Jolly Roger II

18

Dienstag, 6. September 2011, 12:31

Hallo!

Bei meinem Schiffchen ist erst einmal der Bau des vergrößerten Rumpfes gestorben.
Durch etwas mehr Zeitknappheit bau ich nur das eine Modell der Pandora.
Jetzt kommt erst mal der Zusammenbau der Rumpfschalen.
Bilder folgen in Kürze.

@ Sergio:
Wenn du mein Schiffchen einen Schuhkarton nennen würdest, dann würde ich das als Kompliment werten!
Falls du die Pläne möchtest, sag Bescheid.

Gruß,
Frank
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Beiträge: 658

Realname: Sascha

Wohnort: Graz/Österreich

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19

Dienstag, 6. September 2011, 20:18

Ahoi Frank!

...auch in diesem BB möchte ich als bislang stiller Betrachter mit nem großen BRAVO für deine Mühen verewigen!!! Sieht gut aus :ok: :ok: :ok:
..und meinen :respekt: :dafür: , dass du dein Ding (Schichtbauweise des Rumpfes) in diesem Tempo, Qualität und Gewissenhaftigkeit durchziehst! Sieht man leider nicht allzu oft :)

glg, Sascha :ahoi:
tatooed by Günther @ www.body-dekor.at :D

20

Dienstag, 6. September 2011, 21:04

Ahoi!

Nu gehz waita!

Um den Rumpf irgendwann mal zusammenleimen zu können, brauch ich noch die eine oder andere Sache...
Den Halt von oberem und unterem Rumpfteil muss ich erst mal fertigen.
Aber ich hab ja noch die Ausschnitte aus dem 5mm Balsa, die für Schnitt 20,21 und den halben 22er benutzt wurden.



Da scheide ich mir doch erst mal was von ab...



Mittels zwei kleinen Klötzchen aus 3mm Balsa erweitere ich den Kranz um die Dicke des späteren Kiels - eben 3mm!



Nun liegt der fertige Kranz vor mir.
Ich hoffe, dass er nachher auch in den Rumpfunterteil passt.



Jetzt wird noch aus einigen Stücken 1mm Balsaholz auf eine Seite des Rumpfes
- und wirklich nur eine Seite - mit teilweise gedrehter Faserrichtung eine Schicht aufgeleimt.
Dies müsste genug Halt für den Kiel geben, halt ein selbstgemachtes Sperrholz...



Jetzt kann diese Seite versäubert werden.
Wenn jetzt nichts schief gegangen ist, dann müssten beide Seiten gut zusammenpassen.



Nach erneutem Lackieren sind die beiden Rumpfteile jetzt bereit verleimt zu werden.



Na, bis hierher scheint´s ja zu klappen!

Gruß,
Frank
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21

Mittwoch, 7. September 2011, 13:57

Ahoi,
leimen wir´s zusammen!

Aber erst mal muss noch eine Vertiefung in den noch einmal lackierten Heckbereich eingeschnitten / geschliffen werde...



... um das Stevenrohr einsetzen zu können.



Und dann eine Aussparung für die spätere Schraube.
Es wird wohl eine aus einem geätzten Satz werden.
Ich denke eine 5-Blatt Schraube mit 13mm Durchmesser - die kann ich derzeit nirgends anders benutzen.
Und in diesem Schiff wäre die Schraube ja auch nicht am Original zu sehen...
Bei meinem Schiff muss allerdings eine rein. Schon aus Sicherheitsgründen.



Nun können die beiden Seiten endlich zusammengeleimt werden.



Das schaut doch ganz passabel aus!



Es ist auf jeden Fall passgenau geworden.
(War nicht bei jedem Modell so...)



Jetzt wird noch der Ansatz etwas gerade geschliffen.
Am Bug...



... und am Heck.



Dann schau´n wir uns mal den Bug an!



Und das Heck sieht auch ganz brauchbar aus.



Die Aussparung für die Schraube muss später noch etwas versäubert werden.



Den vorher schon gefertigten Befestigungskranz muss ich jetzt noch auf einen Schnitt (Nr. 23) aus 3mm Balsa aufleimen.



Und die Pass-Probe - Passt!



Jetzt ist der Deckel drauf!
Dann geht es jetzt an die Konstruktion des Oberteiles.
Im Unterteil müssen dann später noch die Befestigungen für die Verschraubung gesetzt werden.

Gruß,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

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22

Mittwoch, 7. September 2011, 15:11

Hab ich es doch gewusst!
Du hast etwas wichtiges vergessen: Den Schlitz oben im Deck, damit man das Geld einwerfen kann, in die Spar-Büchse :pfeif:

---------

na ist doch wirklich schön geworden bisher!
weiter so :dafür:

FRAGEN:
wäre es nich besser gewesen die Schraube schon zu montieren, bevor du die Hälften klebst? ich mein da ist nun wenig Platz für eine gute sichere Montage?

Haben die vielen Farben die du genommen hast nen speziellen Sinn, oder einfach nur weil sie da waren?

Wenn du von Spant 22 - 23 schreibst, kann ich dir nicht folgen, dazu sind deine Pläne etwas zu klein zum lesen :cracy: kannst du die ensprechenen Bilder einmal größer einstellen? oder beschreiben was du meinst?
Viele Grüße :ahoi:
markus
(der Captain)

23

Mittwoch, 7. September 2011, 17:15

Hallo,
also gut!

Auf mehrfachen Wunsch also jetzt nochmal die Rißzeichnungen der Schnitte in Groß!
Im Ausdruck mit 300 DPI ergibt sich die Modellgröße 1:128 wie ich sie baue.

Zuerst die oberen Schnitte:







Dann auch die unteren Schnitte:







Das sind alle nötigen Schnitte in 2mm Dicke.
Es beginnt mit Schnitt Nr. 2 und endet mit Schnitt Nr. 38.
Der Schnitt Nr. 1 entfällt, er war als Nummer für den Kiel gedacht.
Die Wasserlinie liegt auf Schnitt Nr. 17.
Der beste Öffnungspunkt liegt zwischen Schnitt Nr. 22 und Nr. 23.
Ich habe jedenfalls meine Öffnung so gelegt.

Erstellt wurden die Rißzeichnungen aus Spantenrissen, die am Computer eingescannt und auf Millimeterpapier aufkopiert wurden.
Dann wurden die Spantenrisse in dreifacher Größe (Zoom * 3) ausgedruckt.
(siehe Anfang des Bauberichtes)
Daran konnte man genau genug messen und übertragen.
Eingezeichnet wurde das ganze auf ebenfalls mit Faktor 3 ausgedrucktem Millimeterpapier.
Das ganze wurde dann eingescannt.
Die verschiedenen Blätter wurden als Grafik verbunden und dann wieder auf ein Drittel verkleinert.
So erhielt ich den Ausdruck in 300 DPI für das Modell im Maßstab 1:128.

Ich hoffe, dass damit die Fragen nach den zugehörigen Schnittnummern beantwortet sind.
Falls weitere Fragen aufkommen, einfach melden...

Gruß,
Frank
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Realname: Stefan

Wohnort: Schiffweiler

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24

Mittwoch, 7. September 2011, 17:41

Im Ausdruck mit 300 DPI ergibt sich die Modellgröße 1:128 wie ich sie baue.


Junger Mann bitte verwirren sie die Leute nicht.
Was hat denn die Bildgröße (cm, etc) mit der Bildauflösung (ppi) zu tun?
Evtl meintest du 300 %

lg
Stef

"Nur lächeln und winken, Männer."

25

Mittwoch, 7. September 2011, 21:56

Hallo Leute,
hallo Stef,
eine Verwirrung hatte ich gar nicht im Sinn.
Ich bezog mich nur auf die Anzahl der Pixel (Dots).
Da hier nur bis 800 * 800 Pixel dargestellt werden können benötigte ich etwa 4 1/2 Bilder,
um die nötige Anzahl Pixel untereinander zur Verfügung zu stellen.
Die Angabe 300 DPI ist entsprechend 300 PPI (Dots Per Inch = Pixel Per Inch) - immer bezogen auf den Drucker.
Das bedeutet, wenn die komplette Grafik (etwas über 3600 Pixel mal 800 Pixel) mit 300 Pixeln pro Inch gedruckt wird,
dann hat man die Pläne in der Größe 1:128 gedruckt vorliegen.

Die Darstellungsgröße auf dem Bildschirm hat dagegen mit der Druckgröße nicht direkt zu tun.
Also sind Angaben in cm hier nicht hilfreich, die Angabe in DPI allerdings gibt genaue Daten.

Ich hoffe, dass damit der Verwirrung Einhalt geboten werden konnte.

lg,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

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26

Donnerstag, 8. September 2011, 08:18

HI

Dann gehen wir mal ins Detail.
Du sprichst von Druckauflösung.
Die gilt aber nur bedingt für deinen Heimdrucker.
Zuden hat die Auflösung auch nur bedingt mit der Bildgröße zu tun.

Ein Beispiel ein Bild in 72 ppi bei 800px x 800px hat die Maße 28,22cmx 28,22cm.
Das gleiche Bild in 300 ppi ist nur noch 6,77cm hoch und breit.
Da die meisten neuen Bildschirme eine Auflösung von 96 dpi haben wird das Bild da dann bei 800 x 800 ca 21,17cm groß angezeigt bei 100%.

Jetzt kommen wir mal zu dem berühmten 300dpi
Diese beziehen sich auf den Offsetdruck und immer in Verbindung mit dem Druckraster.
Dort wir der Druckpunkt vom "Raster-Image-Prozessor" berechnet und dieser benötigt die doppelte Menge an Pixeln für einen Druckpunkt (Qualitätsfaktor).
Da sich nun die Rasterangaben im deutschen Sprachraum auf Zentimeter beziehen und die "dpi”-Einstellung auf Inch wird der Raster-Parameter zusätzlich auf Inch umgerechnet, also mit 2,54 multipliziert.

Für den Druck mit einem 60er Raster würde dies so aussehen:
Druckraster x Qualitätsfaktor x 2,54 = Druckauflösung in dpi
also
60 x 2 x 2,54 = 304,8 dpi (gerundet: 300 dpi)
Da kommen die 300 dpi her.
Beim 80er Raster allerdings brauch man schon ca. 400dpi
80 x 2 x 2,54 ergibt 406, 4 dpi

und so weiter.
Bei den Heimdruckern werden nun aber keine echten Rasterverfahren verwendet - meistens eher noch ein FM-Raster.
Daher reichen da 200 dpi dicke aus, das du kleinere Punkte eh nicht mehr sehen kannst.

Ich gehe mal davon aus, dass deine Zeichnung 1:1 Plan ist.
Danach hat es wie oben bescgrieben bei 800px Breite 21,7cm
Jetzt möchtest du am Drucker in 200 dpi ausgeben.
Dann musst du das natürlich hochrechnen.
Also
Breite(px) : Auflösung(ist) x Auflösung (soll)= Pixel
In dem Fall dann 800 : 96 x 200 = 1666,66 pixel
Bei gleicher Breite

Ich hoffe die Verwirrung ist jetzt komplett. :baeh:

lg
Stef

"Nur lächeln und winken, Männer."

27

Freitag, 9. September 2011, 14:19

Hallo Stef,
die Verwirrung bei den Mitlesern nimmt bestimmt zu!

Ich gehe hier von der wohl bisher am meisten Verbreitung findenden Druckauflösung aus, die wir bei den "Heimdruckern" haben.
300 DPI
Ansonsten lässt sie sich an höher auflösenden Druckern ja einstellen.

Bei der Darstellung der niedrigeren Risse (Schichten parallel zur Wasseroberfläche) habe ich jetzt genau
3245 Pixel
an Länge des längsten Risses (Nr.23).

Bei einem Druck mit 300 DPI würde also nach meiner Rechnung im Ausdruck eine Länge vorliegen, von:
3245 Pixel / 300 DPI (Dot per Inch) = 10,817 Inch
10,817 Inch * 2,54 cm/Inch = 27,48 cm

Mein Schiffchen hat an dieser Stelle (Riss Nr.23) jetzt etwa
27,5 cm
an Länge.

Da alles im Verhältniss von 1:128 zum Original sein sollte scheint mir das recht stimmig.

Die Bildschirmauflösung hat damit jedenfalls nichts zu tun.
Sonst müssten wir ja auch alle die gleiche Bildschirmgröße verwenden.
Hier geht es nur um die Anzahl an Pixeln und die Auflösung des Druckers.
Wer die Pläne benutzen will, der braucht ja den Ausdruck, nicht den Bildschirm...

Mit völlig verwirrungsfreien Grüßen,
Frank
P.S.: Hi Stef, trotzdem Danke, dass du dir solche Mühen bei der Klärung machst. Es sollen ja alle verstehen können.
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

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28

Freitag, 9. September 2011, 22:09

Ahoi,
jetzt wird mal wieder ein bisschen gebaut.

Das Aufbauen des oberen Bug und Heckbereiches ist als nächstes dran.
Zuerst bereite ich mal die Ausdrucke als Schnittvorlagen vor.
Der Bug bekommt anstelle von fünf 2mm Lagen zwei 5mm Lagen.
Die Ähnlichkeit reicht um die einfachere Vorgehensweise zu nehmen.
Im Heckbereich werden es aber fünf 2mm Lagen werden.



Dann wird ausgeschnitten.
Schnitte 24-26 als eine 5mm Lage und Schnitte 27 und 28 als eine 5mm Lage.
Macht insgesamt 10mm - passt!



Im Heckbereich sind die Schnitte 24 - 28 je eine 2mm Lage.
Macht insgesamt auch wieder 10mm.



Dann werden die Lagen sauber verleimt.
Der richtige Versatz ergibt sich, da alle Heckteile ab Spant 25 beginnen
und alle Bugteile ab Spant R beginnen.



Bevor wir da aber weiteres auf das Kanonendeck aufleimen können,
muss erst mal nachgeschaut werden, ob alles so noch stimmt.
Also werden schon mal die Kanonenluken grob eingezeichnet.



Für alles weitere braucht man dann auch noch die genauen Orte der Spanten.
- Nicht das ich Spanten setzen würde, aber die Stellen sind wichtig für die Anordnung anderer Bauteile.
Jedenfalls nutze ich die Daten um keinen Fehler im inneren Aufbau zu machen...



Jetzt müssen noch die Mittelteile der Bordwände geplant werden.
Da werden wieder zwei Lagen aus 5mm Balsa Verwendung finden.
Diesmal wird ein Schnitt gemittelt.
Deshalb ist eine Lage von 24 - 25,5, die andere von 25,5 - 28.
Ich trage einfach auf beide Seiten je einen Schnitt auf, dann kann man ihn auch sauber setzen.
Um unten den Ansatz zum darunter liegenden Schnitt 23 sauber zu machen,
wird dieser nachher auf die Unterseite des Teiles mit Nr. 24 gezeichnet.



Jetzt kann auf das Balsaholz übertragen werden.



Nach dem Ausschneiden wird dann der auf der Unterseite benötigte Schnitt aufgezeichnet.
Auf 25,5 kommt 23 - auf 28 kommt natürlich 25,5.
So kann dann verleimt werden.



In der Vergrößerung sieht man, dass der Versatz jetzt genau stimmt.



Jetzt können die vorbereiteten Teile auf das Kanonendeck aufgebracht werden.



Es ist schon ein bisschen Friemelei den Versatz genau hinzubekommen, aber das lieben wir doch gerade, oder?



Gruß,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

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29

Freitag, 9. September 2011, 23:15

hi

waren meine anderen Fragen zu schwer?
:idee:
Viele Grüße :ahoi:
markus
(der Captain)

30

Montag, 12. September 2011, 09:58

Hey Frank,

sieht doch sehr vielversprechend aus, was du da zauberst. So langsam erkennt man, was es werden soll ;) . Ich bleibe auf jeden Fall dran...

Gruß Jan

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