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Entlacken: Chromlack entfernen

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91

Sonntag, 6. Januar 2013, 11:54

Backofenspray in der von uns benötigten Zusammensetzung scheint nicht mehr am Markt zu sein.
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Neue Erkenntnisse zum Entchromen entdeckte @Gluemann beim Bau des 1934 Düsenberg Post 70 bis 73 vom 5./6. Jan. 2013

Er nennt es „Naval Jelly“. In Wirklichkeit ist es die mittelstarke Phosphorsäure H3PO4


Nach kurzer Google-Recherche ist das Rostlöser, also frei zu kaufen und mit der o.g. Wirkung sicherlich eine gute Alternative zum Backofenspray.
(Um den o-g- Thread nicht zu belasten texte ich hier weiter)

Soweit ich erlesen habe, gibt es dies aber in verschiedeneren Konzentration, es ist aber nicht erkennbar, in welcher Konzentration das Zeug von @Gluemann ist. Wegen der erw#hnten leicht zähflüssigen Konsistenz vermute ich mal, das es eher etwas hochprozentigeres um die 90 % oder höher ist, da es dann irgendwann in den festen Zustand über geht.

Wem das näher bekannt ist und/oder genauere Kenntnisse und Erfahrungen hat, bitte ergänzen …

Gruß
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
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92

Sonntag, 6. Januar 2013, 18:40

Aus Thread IM BAU "1934 Duesenberg SJ Roadster" - Post 74 = LINK
Hallo :wink:

@ Rudi und Robert

Wenn ich genügend Chromteile von unterschiedlichen Bausatzherstellern zusammenhabe, dann werde ich sie in ihrem Verhalten mit der Phosphorsäure untersuchen und die Ergebnisse im entsprechenden Beitrag bekannt geben.

@ Dieter

Rostlösermäßig habe ich auf die Schnelle nur WD-40 probieren können.
Chromteile von Revell, Heller, Monogram und Italeri habe ich besprüht.
Selbst nach über 3 Stunden ist nichts passiert.
Je länger ich über Rostlöser nachdenke, desto mehr kommt mir der Begriff Kriechöl in die Quere, denn die Rostlöser bestehen doch überwiegend aus Petroleumprodukten.
Selbst wenn sich das Chrom vom Kunststoff trennen würde, müsste ich das Bauteil anschließend noch entfetten.
Ich persönlich glaube nicht, dass man mit normalem Rostlöser, auch bei einem längeren Zeitaufwand, eine Chromschicht entfernen kann.

Ich werde über weitere Erkenntnisse aktuell berichten. :) :)

Gerd :wink:

Hallo Gerd,
auf Rostlöser kam ich, weil ich mal „Naval Jelly“ googelte und dann auf die Seite mit Loctite Naval Jelly Rostlöser kam. Desweitern bin ich beim googln mit „mittelstarke Phosphorsäure H3PO4“ immer wieder auf Eisen-umwandelnde, bzw. –verändernde Eigenschaften gestoßen. Es müsste deshalb eigentlich als Rostumwandler tituliert werden, was ich im ersten Takt nicht bedachte.

Rostumwandler kenn ich von Loctite, ein Sauzeug, wie es mir ein Maler mal so beschrieb: Es wandelt chemisch eine verrostete Oberfläche wieder in Eisen um, in dem es den im Eisen gebundenen gebunden Sauerstoff (Chemiker mögen mir verzeihen) wieder frei setzt. Danach kann gestrichen werden …

Das W-40 ist mir auch bekannt, aber dies ist ein Kriechöl, welches sich sehr am blanken Metall anhftet und daran entlang kriecht und alles haftende unterläuft – oder so Ähnlich. Es wandelt aber nichts um, sondern hebt es lediglich vom blanken Metall ab, so meine Erfahrung. Danach musst du erst mal entölen, wenn du Streichen willst.

Gruß
Dieter
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93

Montag, 8. April 2013, 21:40

Hallo,
habt Ihr schon Ultraschall-Flüssigkeit versucht? Ich habe sehr gute Ergebnisse mit Hahn C-5 Waschkonzentrat für Ultraschallreiniger, sowohl für Chromentfernung (auch den Lackschicht) und Lackentfernung (frisst alles weg ausser 2K-Auto-Klarlack).

Ich benutze sie konzentriert, könnte aber theoretisch bis 20:1 verdünnt werden mit wasser. Konzentriert braucht sie nur 4-5 Minuten um den Chromschicht zu entfernen, verdünnt logischerweise länger.

Sollte im Netz verfügbar sein, ich kaufe 1L hier für umg. 6,50, von einem Elektronik-Großhändler. Wirkstoff ist Iso-Butyl-Alkohol übrigens.

:prost:

94

Mittwoch, 12. Februar 2014, 12:48

Ich habe nun auch mal versucht ein Teil zu entchromen...
Das Chromteil stammt aus einem Lindberg Bausatz, das Teil habe ich in 0,5l Wasser mit einem Lidl Spülmaschinen-Tab gelegt und das ganze über Nacht stehen lassen. Passiert ist - nichts :will: Der Chrom hat sich nur ganz leicht an einer Ecke gelöst.
Entweder ist der Lindberg-Chrom zu gut oder die Lidl-Tabs so schlecht.
Ich wurde nicht geboren, um so zu sein, wie andere mich gern hätten...



Meine aktuelle Baustelle:

TLF 8/18 beleuchtet

95

Mittwoch, 12. Februar 2014, 19:12

Versuche es doch einfach mal mit Bachofenreiniger hat bei mir gut geklapt
Ich kann schreiben :) aber meine Tastatur nicht :abhau:



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96

Donnerstag, 13. Februar 2014, 12:24

Hallo Ich habe die teuren Somat Tabs verwendet. Und da hat es wunderbar funktioniert. Dowanol würde auch klappen.
Mfg Hannibanni

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97

Donnerstag, 13. Februar 2014, 12:27

Hallole,

@Bandito:
ich verwende nach wie vor normalen Backofenreiniger.Ich verwende eine verschliessbare Plastikdose (diese grossen runden in denen gerne Gummibärchen verkauft werden funktionieren ganz gut), lege eine Schicht Backofenreinigerschaum auf den Boden, platziere darauf die Teile und drücke sie etwas in den Schaum ein, damit auch die Rückseite Kontakt mit dem Reiniger hat und warte dann 24h bei verschlossener Dose. Je nach Chromqualität muss ich die Prozedur wiederholen nachdem ich die Teile abgespült habe. Nach spätestens 3 Anwendungen ist auch der hartnäckigste Chrom verschwunden.
Wie ein Spülmaschinentab den Chrom lösen sollte ist mir schleierhaft, da die Tabs primär Fett lösen sollen und das noch möglichst schonend, dafür aber bei höherer Temperatur.

Schöne Grüsse,
Matthias

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98

Donnerstag, 13. Februar 2014, 12:30

Hallo nochmal, der war gleichzeitig... :D

wenn es mit Somat funktioniert soll es mir Recht sein, ich glaube aber nicht, dass sich die Zusammensetzung der Lidl- und Somat-tabs dramatisch unterscheidet.

Dowanol habe ich auch schon probiert, Resultat gleich null, keinerlei Ablösung. Kommt aber bestimmt auf die Chromqualität an. Ich hatte mal einen Revellbausatz, da konnt man den Chrom schon mit nem Küchentuch einfach abreiben. Bei meinem aktuellen Testors-Kit brauche ich teilweise bis zu 3 Backofenreinigeranwendungen.

Grüsse,
Matthias

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99

Samstag, 15. Februar 2014, 12:41

Der Vollständigkeitshalber sollte noch erwähnt werden das es Chromteile aus einem Revell DTM Bausatz handelt.Jeder sollte selbst testen was wie wo und wann funktioniert.
Mfg Hannibanni

100

Sonntag, 4. Mai 2014, 09:43

Ich habe jetzt nicht das ganze Thema durchgelesen, hab aber gerade auch eine Test mit dem Grill-Reiniger (Grill Meister) von LIDL gemacht - das Chrom von einem AMT-Bausatz hat er innerhalb von 15 Minuten tadellos entfernt. Der Grill-Reiniger ist gerade in der Werbung - also Montag schnell zum LIDL :)
Grüße Dominik
... und wieder klebt das Teil an meinen Fingern!

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101

Sonntag, 4. Mai 2014, 10:37

Ich benutze eigentlich nur Natron. Funktioniert bei Tamiya auf jeden Fall. Einfach bisschen Wasser in eine Tupper Dose und bisschen Natron rein. Ist geruchsneutral, völlig ungefährlich, hat wahrscheinlich jeder in seiner Küche oder findet es für ein paar Cent im Supermarkt. Außerdem kann man die Lösung einfach stehen lassen wenn man die Dose zu macht ohne dass sie irgendwann Weichmacher aus der Dose löst oder anfängt rumzugammeln (Wie backofenreiniger oder so), sodass man sie zig mal benutzen kann.
Racing is Life. Anything that happens before or after is just Waiting.

102

Dienstag, 14. Oktober 2014, 17:43

Da der Kühlergrill meines Tamiya F150 Ranger aus den späten 80ern doch etwas mitgenommen war und der Chrom teilweise so unansehnlich war und es keine Teile mehr gibt, muss der alte Grill restauriert werden. Es muss ja nicht immer Chrom sein. Doch zum lackieren muss die Chrombedampfung erstmal runter. Es gibt da einen netten Tip aus einem Truckerforum. Chromteile in die Spülmaschine und einen Gang durchlaufen lassen.

Da gibts nur ein Problem bei uns.

Die Spülmaschine ist kaputt und bei uns wird wieder von Hand gespült.

Aber ich bin ja nicht doof, ich hab meiner Schwiegermutter einen Tabs gemobst, in einem Tütchen kleingeklopft und das Pulver in eine Schüssel gegeben, den Kühlergrill dazugelegt, Wasser im Wasserkocher aufgekocht und ebenfalls in die Schüssel gegeben. Hat etwas gesprudelt und geschäumt, aber nix tragisches.

Noch eben ne Zigarette angemacht und in ruhe eine gesmoked, mit meiner Frau gequatscht, so ca 15 Min. Dann hab ich mal nach dem Grill geschaut.

Und was ist passiert??? =O



DAS!!!!!



Die einzigen Rückstände stammen offenbar von Klebstoff und darin eingehülltem Schmutz. Die sind nur noch mechanisch zu entfernen, da es aber innen ist und somit nie mehr sichtbar, bleibts so und wird eh später mit Farbe überdeckt.
Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein (Robert Bosch)

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103

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 18:56

Schüssel gegeben, den Kühlergrill dazugelegt, Wasser im Wasserkocher aufgekocht und ebenfalls in die Schüssel gegeben


Ist da die Gefahr nicht zu groß, daß sich durch das heiße Wasser die Teile evtl. verziehen ? :nixweis:

Ich hab übrigens gestern Teile in Backofenreiniger gelegt, der Chrom war zu gut, hat sich nix gelöst :bang: :bang:
Hab nun die Variante abschleifen in Angriff genommen :motz:
Beim letzten Modell klappte es mit dem gleichen Backofenreiniger aber super.

US Truck-Gruß,

Emanuel

104

Dienstag, 11. November 2014, 19:42

Chrom entfernen

Hei......


Ich benutze seit jahren essigessenz ca17% dauer 2-3 tage und der chrom ist weg !


Gruss Thorsten

105

Mittwoch, 12. November 2014, 21:48

Hallo,

habt ihr schonmal Drano Abflußfrei Granulat probiert?

1 EL in ca. 200ml warmem Wasser auflösen, Chromteile rein. Man kann zusehen, wie die Lösung das Chrom verschwinden läßt. Nach spätestens 5 min sind bei mir alle Teile völlig chromfrei (versucht mit Revell, Fujimi und Tamiya). Und den Rest kippt man in den Ausguß und läßt ihn da wirken ;). Achtung, Raum währenddessen gut lüften!

Gruß

Alex

(Sorry, falls es schon genannt wurde, hab ich es überlesen)

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106

Sonntag, 30. November 2014, 14:38

Aber ich bin ja nicht doof, ich hab meiner Schwiegermutter einen Tabs gemobst, in einem Tütchen kleingeklopft und das Pulver in eine Schüssel gegeben, den Kühlergrill dazugelegt, Wasser im Wasserkocher aufgekocht und ebenfalls in die Schüssel gegeben. Hat etwas gesprudelt und geschäumt, aber nix tragisches


Das funktioniert aber wohl nur bei dicken und stabilen Teilen !!!!!!!!!!!

Für alle zur Warnung, habs dann mal so gemacht und seht, was geschehen ist :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang:




Das Chrom löst sich wirklich gut, aber solche Ergebnisse braucht kein Mensch :cursing: :cursing: :cursing:

Ich tippe mal darauf, daß sich beim spritzen der Giesäste eine innere Spannung im Plastik aufbaut.
Diese wird bei solch starker Erhitzung wieder gelöst und das Ergebnis sieht man ja.

Also Vorsicht, für kleinere, dünne und unstabile Teile NICHT GEEIGNET

Schrottbesitzer-Gruß,

Emanuel

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