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Samstag, 18. Juni 2011, 16:30

Langzeitprojekt " Handelshof " im Maßstab 1:24

Hallo Modellbau - Gemeinde ,

heute endlich möchten wir...damit ist Kekskrümel und meine Wenigkeit gemeint unser erstes Gemeinschafts - Projekt vorstellen !

Kekskrümel ist einigen sicher durch ihr Plumps - Klo bekannt , wo selbst ein Moderater von hier seine Zeit schon abgessen hat.
:pfeif: ( Sorry M. )



Aber nun zum wesentlichen , der Handelshof wird komplett scratch von uns gebaut was soviel heißt das keine bzw. eventuell nur kleine unwesentliche Fertigteile ( zb. Ketten etc. ) verwendet werden.
Desweiteren werden wir sehr viel mit Material aus der Natur arbeiten um möglichst nah an der Realität heranzukommen.

Es wird kein Nachbau eines real bestehenden Hofes werden..., anhand von noch bestehenden bzw. Rest - Gebäuden aus unserer Umgebung und Bildern aus dem Internet haben wir das für uns am geeignetsten herausgesucht.
Da unser beiderseitiges Interesse an alten Gebäuden und Fahrzeugen vorhanden ist wird es sich in der Zeit um 1950 herum abspielen.

Wie bereits der eine oder andere hier mitbekommen hat werden auch Fahrzeuge aus dieser Zeit auf dem Handelshof integriert. Für den Bau dieser werde ich hauptsächlich zuständig sein , wobei ich mich eher um die Lkw´s kümmere !
Und da uns das noch nicht reicht...werden wir die Gebäude auch noch mit Beleuchtung ausstatten. Wobei dieses Thema für uns beide ein absolutes Neuland ist und sicher spannend wird !

Die Maße des Diorama werden 100 cm x 80 cm betragen wobei wir von Beginn an es in der Mitte geteilt haben , um es besser transportieren zu können...zu den nächsten " Wettringer Modellbau - Tagen 2012 " !!!
:tanz:

Um eine eventuell auftretende Frage der Größe vorwegzunehmen..., eigentlich haben wir gar nicht soviel Platz für solch ein Projekt.
:idee:
Aber...da uns noch ein Coutch - Tisch fehlt habe ich den Vorschlag gemacht , dieses Diorama und den Tisch zu integrieren.
Somit ist auch die Frage des anschließenden Unterbringen´s gelöst.

Für mich ist sowohl der Bau eines Diorama´s als auch den dazugehörigen Baubericht eine Premiere...somit werden sicher anfang´s einige Fehler auftreten wenn sie nicht gleich von meiner Partnerin korregiert werden sollten.


Für Anregungen , Tip´s , Fragen , Vorschläge und natürlich Kritik haben wir stets ein offenes Ohr...also zögert nicht denn dafür sind wir ja schließlich hier um voneinander zu lernen !!! ;)









2

Samstag, 18. Juni 2011, 20:31

Hi Andy,

ich bin sehr gespannt auf das Projekt. Bleibe am Ball :ok:


Viele Grüße,
Marek :wink:

3

Samstag, 18. Juni 2011, 21:02

Mein Kampf - Langzeitprojekt "Landhandel" Kapitel: 1



Hier beginnt nun der Leidensweg vom Kekskrümel, denn zwei unterschiedliche Welten treffen bei diesem Bau aufeinander. Für mich eine Herausforderung, aber auch Test wie hoch meine
Frustrationstolleranz wirklich ist :wacko:
Denn der Krümel ist ein Mensch der seine Pläne im Kopf hat, braucht keine Zeichnungen wie ein Haus zu stehen hat, wie es aussehen soll, baut einfach drauf los und entscheidet beim Bau ob zB ein Scharnier passig ist oder nicht...

Der Andy hingegen muss alles genauestens auf Papier festhalten...ganz großes Kino mit Lageplan etc...Unterhaltungen im Vorfeld über Aussehen oder Umsetzung gestalten sich manchmal recht schwierig da er eine echte Euphoriebremse ist :motz:

Die groben Vorbereitungen haben beide Parteien bisher ohne große Kampfspuren überlebt. Wir haben uns über Größe des Dio´s, Schauplatz und auch bei der Auswahl der Fahrzeuge gründlichst Gedanken gemacht, haben uns über die Architektur (in den 40-iger bis 50-iger Jahren) informiert und Fotos gemacht und reale Gebäude vermessen.

Um den Haussegen aufrecht zu erhalten hat der Krümel einen Grundriss vom Dio gezeichnet... na ja nicht wirklich das gelbe vom Ei aber immerhin etwas, meine Bauweise habe ich ja oben schon kurz beschrieben.




Nun kann es dann auch endlich losgehen, die ersten Besorgungen wurden gemacht. Wir haben uns im Baumarkt die Grundplatte von 1 m x 0,80 m (in zwei Teile) und die Seitenabschlüsse in Form von Profilleisten zuschneiden lassen. Die Innenseiten der Profilleisten werden noch mit einer Oberfräse bearbeitet und die Enden auf Gehrung geschnitten um dann bündig mit der Grundplatte verleimt zu werden.



Nun gehts weiter mit der vorläufigen Platzierung der Hauptgebäude. Und da haben wir auch schon die ersten Missverständnisse. Am Start, ein Laie der von LKW´s und den Platzbedarf dieser Fahrzeuge Null Ahnung hat und ein erfahrener LKW - Fahrer.....was ein Klugsch...das ist ein Dio und
kein Spielplatz für jungebliebene :verrückt:

Die Papiergrundrisse der Hauptgebäude liegen nun und wir haben festgestellt, dass die vorher von uns gewählten Gebäudemaße nicht Ok sind...das erste Hauptgebäude ist zu Breit und auch zu Lang.
Kurzes Gespräch, neu abmessen und Gebäude 2 + 3 neu platziert...nun passt es (zum Glück ohne große Zwischenfälle) :tanz:





Aufteilung der Gebäude:



1. Lagerhalle mit Rampe

2. Werkstattgebäude


3. Tankplatz

4. Verwaltung und Hofladen


Bis hierher solls dann für heute auch erstmal gewesen sein. Fortsetzung folgt.......


LG Dana

4

Sonntag, 19. Juni 2011, 18:04

Heute gehts dann mal mit ein paar Kleinigkeiten bzw. Vorbereitungen für den eigentlichen Bau weiter. Da die Häuserfronten größtenteils in Ziegel - bzw. Natursteinoptik gebaut werden sollen, haben wir uns zuerst zwei Silikonformen gegossen.

Dazu wurde auf einer Kunststoffplatte ein Rahmen aus Holzleisten befestigt.



In diese Holzform haben wir, schon fertige (gebrannte) Ziegel , gesetzt und festgeklebt damit diese beim eingießen der angerührten Silikonabformmasse nicht verrutschen. Die Abstände zwischen den einzelnen Ziegeln haben wir so groß gewählt, damit die Form auch recht lange hält. Vor dem Gießen sollten allerdings die Ritzen zwischen Kunststoffplatte und Holzleisten mit Acryl verdichtet werden, da die Silikonabformmasse wirklich in jeden Zwischenraum läuft.



Fertig gegossen kann eine Gießform für Ziegel so aussehen.



Ziegel aus Gips herzustellen müsste also schonmal klappen. Bleibt nun noch die Frage wie man Natursteine herstellt. Gießen dürfte sich schlecht machen, also dachten wir uns das
wir die Mauersegmente aus Gips (als Platte) herstellen und die Struktur von Natursteinen einfach einarbeiten. Hier mal eine kleine Testmauer.





Bearbeitet wurde sie mit Zahnarztbesteck und Schraubendreher aus dem Feinmechanikerkasten... Bauberichte sind ja so schwer zu schreiben, ich hoffe ihr versteht was ich meine :nixweis:
An einem Stück Natursteinmauer wurde ein wenig mit Farbe experimentiert, wer möchte schon weiße Steine. Die Farbgebung isst allerdings nicht wirklich ansehnlich und bedarf noch etwas Übung :bang:

Fortsetzung folgt......
LG Dana

Hubra

Moderator

Beiträge: 11 360

Realname: Michael

Wohnort: Niederdürenbach-Hain

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5

Montag, 20. Juni 2011, 01:18

Hallo Dana.

Das ist ja mal ein Projekt wo ich auch mal Neugierig werde. :)
Die Form der Natursteine sieht ja gut aus, mit der Farbgebung habe ich aber auch noch so meine Probleme.

Wegen der Planung können wir uns die Hand geben :hand: , ich habe für meinen Umbau des Einsatzleitwagens auch noch keine einzige Skizze gemacht.
Das ist für mich auch pure Zeitverschwendung, ich hab doch einen Kopf. :idee:

Gruß Micha.


Hier geht es zu den Videos von meinen Blaulichtern

6

Montag, 20. Juni 2011, 07:30

moin,
das sieht doch schon klasse aus, da bleibe ich auch dran,
zum bearbeiten von Wänden und dergleichen schau mal unter
http://www.feldbahn-modellbau.ch/
ist die HP vom Marcel, eines absolut genialen Modellbauers.
Daher hatte ich auch miene Inspiration mit meinem Schuppen.
Carsten

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Montag, 20. Juni 2011, 08:06

Guten Morgen ,

schön zu sehen das Gedanken auch mal niedergeschrieben werden und nicht alle einfach wieder "spurlos" verschwinden.

@ Micha...das du Dana auch noch Sprit ins Feuer kippst , das war mir doch sowas von klar ! :motz:

@ Carsten...die HP ist uns seit langer Zeit bereits bekannt und gebe dir damit vollkommen Recht...der Marcel ist eine Koryphäe auf dem Gebiet
was die Umsetzung von detailgetreuen bauen realistischer Gebäude und Mauerwerken angeht.
Er hat unseren vollsten Respekt und sicher fließen einige seiner Ideen in unserem Projekt mit ein.

Kannst du bei Dana auch sehen...klick mal hier !









8

Montag, 20. Juni 2011, 20:35

@ Micha,

die Farbgebung ist alles eine Frage der Übung. Oftmals liegt es auch an den falschen Materialen, wie zB der Farben. Ich werd weiter üben und natürlich auch berichten...möchte Euch ja schließlich auch an meinen Niederlagen teilhaben lassen :grins:
Was das skizzieren angeht...schön das es noch jemanden gibt der es so sieht wie ich. Wenn man allein arbeitet ist das auch alles kein Problem. Möchte man so etwas aber zu zweit umsetzen stoße ich auf folgende Problematik....
Wie will man jemandem Bilder erklären die man selbst im Kopf hat? Schwierig wenn Bauherr 2, die ihm entgegen gebrachten Worte nicht in Bilder umsetzen kann. Man erklärt und erklärt (quasselt sich quasi Fusseln an den Mund mit denen man nen Teppich knüpfen könnte), sieht ein verständnissvolles Nicken des anderen und wenn man fragt: "weeste wie ich meine?" als Antwort bekommt: "neee nich wirklich :motz: :bang:

So bleibt als beste Lösung doch ne Skizze :idee: . Was natürlich auch Vorteile beim Bauen bringt. Man (n) / Frau weiß wo jeder Stein und jeder Balken zu sitzen hat :thumbsup:

So nun aber weiter im Baubericht. Kurzes Update...die Herstellung der Ziegel, gestaltet sich soweit recht einfach.
Formen vorbereiten, Modellbaugips, Farbpigmente (Eisenoxyd in Ziegelrot) und dementsprechende Menge Wasser zu einer gießfähigen Masse verrühren und ab in die Form damit.
Die Menge der Pigmente richtet sich hierbei nach der gewünschten Farbintensität der fertigen Ziegel.
Bei neuen Formen ist es aber ratsam diese, vor dem eingießen der Gipsmasse, mit Netzmittel zu besprühen um die Fließfähigkeit der Gipsmasse in der Form zu verbessern.
Was wir bei den ersten beiden Versuchen vergessen haben :bang: ... deshalb sind auch ein paar Ziegel dabei die nicht ganz vollständig sind. Aber da man ja ab un zu auch mal Bruchsteine benötigt ist das nicht weiter tragisch.

Mit diesen beiden Formen schaffen wir nun ganze 200 Ziegel am Tag 8o



Fortsetzung folgt.....
LG Dana

Beiträge: 8 668

Realname: Dominik

Wohnort: um Aachen - Tor zur Eifel - NRW

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9

Dienstag, 21. Juni 2011, 00:50

Noch ein bischen Feuer gefällig?

Pffffffft......WER braucht schon Skizzen beim Diobau :baeh: - nö. Ich auch nicht. Das spielt sich alles im Kopf ab und da ist auch das Ergebnis schon griffbereit :D
Pläne "jemanden anderen" zu "erklären" ist wirklich viiiiiel blablabla. Einfach grob den Rahmen festsetzen, das Ziel vor augen und ab dafür :ok:

Ich schau mal zu, was Ihr so treibt. Langzeitprojekt...das kann ich mir sehr gut vorstellen :respekt:

10

Montag, 27. Juni 2011, 22:01

Zwischen - Update

Heute möchte ich euch mal wieder ein paar Kleinigkeiten zeigen , die in der Zwischenzeit von uns gemacht worden sind.

Auch wenn so mancher von euch ( bloß jetzt keine Namen nennen...
:whistling: ) sich es einfach macht und hoppla hopp drauf loshämmern
würde..., ist es gar nicht so leicht zwei Grundlegend verschiedene "Bauer" unter einem Hut zu bringen.

Nach mehrstündigen kleinen Schlägereien haben wir es jedoch geschafft , die vorerst entgültige Häuserplazierung zu erstellen.
:cracy:



Und um euch zu zeigen das ich NICHT der genaueste Korintenkacker bin...wie ich von gewissen Personen dargestellt werde zeige ich
nun das auch mir Fehler unterlaufen da ich nicht genug Zeit zum planen hatte !
:doof:





Sowas passiert wenn man gemeinsam im Baumarkt geht und nur die Maße des Gesamt - Diorama´s im Kopp hat und sich die Grundmaterialien
besorgen will , damit man endlich loslegen kann.
Wir haben die Leisten ohne groß nachzudenken auf die Außenmaße der beiden Platten direkt schneiden lassen. Am nächsten Tag bin ich
zum Schreiner meines Vertrauens gefahren...um eine Hohlnaht einfräsen zu lassen wo die Platten eingesetzt werden.

Als ich die Leisten am nächsten Tag abholen konnte und ich voller Tatendrang die Gehrung gesägt habe mußte ich ernüchternd feststellen ,
das die Leisten zu kurz bemessen worden sind.
Habe eben nicht bedacht die Gehrung beim schneiden mit einzurechnen. Aber...ich war ja nicht allein !!!
:hey: :bang:

Also spachteln...schleifen...spachteln...schleifen.

Aber mein Keks..... war auch nicht untätig in der Zwischenzeit..., sie hat sich der Ziegel - Produktion angenommen und konnte ihr
Tagespensum von 200 auf gut 500 Ziegel steigern !
:five:

Preisfrage : Wieviel Steine liegen auf diesem Haufen ?



Derjenige von euch der die korrekte Zahl errät bekommt einen Gratiseintrag vom Kekskrümel ! :pfeif:

Hier seht ihr mal wie wir mit den Pigmenten experimentiert haben...



...und dieser Unterschied obwohl wir nur Eisenoxid rot und beige benutzen.

Aber das soll von ihrer Seite nicht alles gewesen sein..., denn sie hat ja genug Zeit in den Trocknungsphasen der Ziegel.
:schrei:
So hat sie schon mal den Stützbalken vom Hoftor im Angriff genommen...

Vorher...



Nachher...



Der Balken ist aus Samba - Holz und läßt sich ganz einfach mit dem Cuttermesser bearbeiten. Nachdem die Astlöcher und
Riefen eingearbeitet worden sind hat sie ihn mit Beize Eiche dunkel bestrichen...kurz antrocknen lassen und anschließend
mit verdünnter schwarzer Acryl - Farbe angestrichen und wieder weggewischt...so das die Farbe nur in den Fugen verbleibt.
8o

Ich habe mich schon mal daran gemacht die Balken vom Hoftor und der Mauer zu bearbeiten wo die einzelnen Platten verbunden
werden.
Dazu habe ich Löcher in die Balken gebohrt und in einem 2 Bodenträger (Duplo) mit Kompaktkleber verleimt.



Kekskrümel hat in der Zwischenzeit wo ich hier das Update schreibe bereits begonnen , diese Balken mit Ziegel zu vermauern.
Dazu mehr in den nächsten Tagen...hoffe ich konnte euch ein wenig von eurer Zeit rauben mit meinen langweiligen Baubericht.
Der nächste wird wieder von ihr gemacht..., damit ihr wieder lachen könnt !
:und:

Also her mit eurer Kritik ! :!!









Beiträge: 2 185

Realname: Christopher

Wohnort: Hartberg/Austria

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11

Dienstag, 28. Juni 2011, 08:38

Hey :)

Ein sehr Interessantes Projekt welches ihr hier gestartet habt :ok:

Ich hätt mal eine Frage bezüglich der Ziegel: Aus welchem Gips macht ihr die genau? Und welche Außenmasse ham die?

Wegen der Ziegelmenge: 1152,6 Stück :party:

Mfg Chri
Modellbaumotto: "Egal wanns fertig wird, wichtig ist das es schön wird" ;)

Eine Übersicht meiner Baustellen gibts hier: Profil von »chri«

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Dienstag, 28. Juni 2011, 08:57

Moin Chri ,

leg ma die Pullen wech...ist noch was zu früh oder ? Hier...
:kaffee: geb einen aus.

Das ist Modellgips , die Obi Hausmarke Classic...blauer 5 kg - Sack ,...läßt sich wunderbar verarbeiten und trocknet ziemlich schnell an. Also mußt du schon beim gießen der Ziegel fix sein , ansonsten hat man ein Problem.

Die Ziegel haben die Größe 10 x 5 x 3 mm...entspricht eigentlich dem Maßstab 1:22,5 aber das paßt schon ziemlich gut so !

Beim schätzen liegst du leider voll daneben...danke für den Tip.
:pfeif:









13

Dienstag, 28. Juni 2011, 21:53

Langzeitprojekt "Landhandel" Kapitel: 1

Es ist an der Zeit das auch ich mal wieder etwas zum Besten gebe. Mein Leidensweg geht weiter, nicht nur wegen der Pleite beim Holzkauf sondern auch bei verschiedenen anderen Vorbereitungen musste ich Leiden . Besonders schwer war es zu ertragen weil ich auch noch ein paar Tage zu Hause war und mich nicht an meinen Arbeitsplatz verziehen konnte. Aber mit viel Geduld meinerseits haben wir nun auch diese Hürde gemeistert (mag gar nicht daran denken was noch alles kommt :( )

Gestern konnte ich endlich mit dem Bekleben der Stützfeiler für das Tor beginnen...getrieben vom eigenen Elan ging es dann heute gleich weiter. Bewaffnet mit Cuttermesser (zum teilen der Ziegel), Pinzette und Holzleim habe ich Ziegel für Ziegel auf den vorbereiteten Holzfeiler geklebt. Dieser muss nun noch richtig durchtrocknen, bevor es ans verfugen geht.





Für heute solls das gewesen sein. Weitere Bauabschnitte folgen natürlich.......
LG Dana

Beiträge: 22

Realname: Dennis

Wohnort: Sieboldshausen

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14

Dienstag, 28. Juni 2011, 22:53

die ziegel gefallen mir sehr sehr gut !

grüße dennis

15

Donnerstag, 30. Juni 2011, 13:31

Hi Ihr zwo,

"klick" hat es gemacht und schon war Euer fred fvorisiert :) , bin gespannt, wann die ersten Gerüste für die Maurer aufgestellt werden :D , wann kommt eigentlich der OB zur Grundsteinlegung? :D :nixweis:
Ne Fräge zur finalen Mischung der "Steinpampe", könnte Ihr da mal die Verhältnisse posten, weil das rot gefällt und trifft nach meinem Ermessen sehr gut die Originalfarbe. Wie handhabt Ihr das mit der Produktion bzgl. gleichbleibendem Farbton, oder mischt Ihr alle produzierten Ziegel durch, um eine gewisse "Farb-Inhomoginität" der Wände, wie in echt, hinzubekommen. :nixweis:

Zitat

Netzmittel zu besprühen
....was ist das genau, gekauft oder z.B. Spüliwasser? :nixweis: :doof: ich kenne das noch aus Studentenzeit vom Kanubau, da haben wir die Formen mit Trennwachs eingerieben und auspoliert, bevor die erste Gelcoatschicht aufgetragen wurde um anschließend zu laminieren.
:wink:
Gruß Andreas

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Donnerstag, 30. Juni 2011, 22:00

Hallo Andreas

Danke fürs Interesse an unserem Projekt. Das ganze wird ein doch sehr umfangreiches und arbeitsintensives Projekt, weshalb zum einen die Problematik mit dem OB schnellstmöglich geklärt werden musste. Der Chef hat den OB kurzerhand in den Urlaub geschickt, zum einen weil er nicht möchte das dieser ihm vorab irgendwelche Vorschriften macht und zum anderen reicht ja wohl ein Korintenkacker auf dem Bau

Die Finale Mischung der Steinpampe ist eigentlich gar keine endgültige... nicht jede Mischung wird gleich, da eigentlich von uns so nach Gefühl gemischt wird...also nicht aufs Gramm genau. Dann kommt es auch darauf an wie groß die Silikonform ist bzw. wie viele Ziegel denn damit gegossen werden sollen. Für unsere Formen, mit denen sich jeweils 100 Ziegel herstellen lassen, haben wir mal mal abgemessen was wir so ca. an Gips und Pigmenten genommen haben: 25 g Modellbaugips, 5 g Eisenoxid Rot, 10 g Eisenoxid Beige / Sandstein und 40 g Wasser. Wie gesagt, die Menge variiert von Mischung zu Mischung so das auch nicht alle Ziegel die gleiche Farbe haben.

Was es mit dem Netzmittel auf sich hat kannst du gern mal hier nachlesen: Netzmittel
LG Dana

17

Samstag, 9. Juli 2011, 13:05

Moin Ihr Zwei,

Soweit ein wirklich interessantes Objekt, Euer Landhandel.

Die Steinproduktion finde ich Klasse, die Farben sehen wirklich stimmig aus, und wegen der Maße, da macht euch mal keine Gedanken, das sind halt Handstrichziegel, die sind nie Maßhaltig! :ok: :ok:

Ihr solltet trotzdem nicht immer etwas Vorrat gießen, und dann alle Steine verarbeiten, sondern immer weiter durchmischen von Formenguß zu Formenguß. So bekommt ihr am Ende ein wirklich gleichmäßig ,,buntes Mauerwerk´´ hin.

(Im Original werden ja auch Alle Steine mit einmal auf die Baustelle geliefert, und man mischt immer aus mehreren Paketen Gleichzeitig bei Ziegeln und Klinker.)

Was mir persönlich nicht so gefällt ist das Fugenbild, Ihr habt der einfachheit halber einen Halbsteinischen Verband gewählt, dieser ist Mauerwerkstechnisch heute nicht mehr gewünscht, da dieser Verband selbst in Zierschichten Setzrisse begünstigt.
BKSM A STRONG TEAM!

18

Samstag, 9. Juli 2011, 21:41

Hallo Björn

Die Steine haben bei uns von Abguß zu Abguß eigentlich immer eine unterschiedliche Farbgebung. Die Mengenangaben waren nur als kleine Richtlinie gedacht. Für unseren Geschmack ist eine einheitliche Farbe der Ziegel eh nicht das richtige, zumal es da damals mit Sicherheit noch keine einheitliche Farbe bei den Ziegeln gab. Zumindest habe ich noch keine alten Bauwerke gesehen die ein einheitliches Farbbild aufweisen.

Somit sind wir auch schon an dem Hinweis mit dem Fugenbild angelangt. Es ist gut zu wissen das diese Technik heute nicht mehr angewendet wird, dennoch werden wir in dieser Technik fortfahren, da ja unser Dio kein neumodernes werden soll. Für spätere Vorhaben werden wir das aber im Hinterstübchen behalten
LG Dana

DominiksBruder

unregistriert

19

Sonntag, 10. Juli 2011, 01:16

*auf die finger schau*! Die Zeigel ist ja eine Heidenarbeit aber authentischer geht es wohl kaum ;) Was eine Frickelei ;) Toll!

20

Montag, 11. Juli 2011, 08:38

Hallo zusammen,

habe Eure Maurer "Urlaub" ? :D :lol: ?
Danke für die grundlegende Mischungsangabe :prost: :hand:, denn das werd ich bestimmt auch mal testen.

@Purzelbär

Zitat

Was mir persönlich nicht so gefällt ist das Fugenbild, Ihr habt der einfachheit halber einen Halbsteinischen Verband gewählt, dieser ist Mauerwerkstechnisch heute nicht mehr gewünscht, da dieser Verband selbst in Zierschichten Setzrisse begünstigt.
.........................wie macht man es denn heute??? :doof:
:wink:
Gruß Andreas

21

Montag, 11. Juli 2011, 20:00

Zitat

habe Eure Maurer "Urlaub" ? :D :lol: ?


Na wer wird denn da drängeln? Die Mauer und die beiden Feiler sind doch längst fertig, aber Mann und Frau haben ja noch andere Tätigkeiten denen nachgegangen werden muss :smilie:
LG Dana

Beiträge: 42

Realname: Oli

Wohnort: Würzburg, Unterfranken

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22

Mittwoch, 13. Juli 2011, 17:48

Hallo ihr beiden,

euer Baubericht gefällt mir bisher richtig gut :ok: Das ihr "richtige" Ziegel herstellt beeindruckt mich wirklich, echt super sowas zu sehen :thumbsup:
Den Link für den Ziegelmodellbauer den ihr als Urmodell genommen habt kannte ich noch gar nicht, vielen dank dafür :ok:
Werd den Baubericht aufmerksam weiter verfolgen, wird bestimmt super werden

Lg Oli
In der Werft: Albatros von 1840 Constructo Bausatz
HMS Euryalus Scratchbau

23

Mittwoch, 13. Juli 2011, 21:09

Hallo,
was mich seit geraumer Zeit am meisten interessiert, ist die Verfugungsmethode, da bin ich echt mal gespannt.

Gruß
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

24

Freitag, 15. Juli 2011, 07:52

.........................wie macht man es denn heute???

Moin Andreas,

Mauerwerksverbände weisen heute eine viertelsteinsche Fugenüberdeckung auf, dabei ist es egal ob du ein tragendes oder ein nichttragendes Mauerwerk erstellst.

Klassische Mauerwerke die tragend sind und eine dicke von 24 cm und mehr aufweisen werden in aller Regel im Kreuzverband gemauert, das Heißt man setzt eine Schicht Binder/Quer und eine Schicht Läufer,/Längs durch die viertelsteinische Fugenüberdeckung entsteht so eine Ansicht wie gemauerte Kreuze, ober- und Unterhalb der Kreuz muß sich mittig eine Stoßfuge befinden damit es ein Kreuzverband ist. wichtigste Mauerwerksregeln sind hier:

1/4 Steinische Fugenüberdeckung,

Um die Ecke wechselt der Verband, beinhaltet das Mauerwerksmaß eine ,,halbe´´ Kopfzahl so ist der ,,umgeworfene´´ Verband zu wählen, das heißt in jeder zweiten Läuferschicht kommt nach dem 3/4 Eckstein ein Binder/Querstein, um zu gewährleisten das sich wieder ober und unterhalb des Kreuzes eine Stoßfuge befindet.

Ist schwer zu erklären ohne Bilder.

Nun handelt sich bei diesem Projekt um Sichtmauerwerk/Fassadenmauerwerk/ Vormauerwerk, welches keinerlei statischen Aufgaben des Bauwerks übernimmt, sondern rein der Optik dient, hier wird in klassischer Weise ein Mauerwerk erstellt welches eine Stärke von 11,5 cm aufweist. Es gibt unterschiedliche Verbandsarten, diese Mauerwerke zu erstellen, aber heutzutage werden hier einfach Viertelsteinische Verbände bevorzugt, um eben halt Setzrisse weitestgehend zu vermeiden.

Das hier gezeigte Mauerwerk ist halbsteinisch vom Fugenbild her, man sieht das der Versatz im Mauerwerk immer eine halbe Steinlänge beträgt. Sieht man sich die Gesamtfläche eines solchen Mauerwerks an, so kann man erkennen, das man immer treppenförmige Stoßfugen erhält, die sich von unten bis oben gleichmäßig durchs gesamte Mauerwerk ziehen. Nun setzt sich aber jedes Haus im Laufe der Jahre noch immer um einige MM bis Cm ins Erdreich ab, durchs große Eigengewicht, je nach Bauuntergrund, und somit entstehen Risse im Mauerwerk, die durch diesen Verband wegen der gleichmäßigen Abtreppung stark begünstigt werden.

Beim viertelsteinischen Verband kann man diese Abtreppung durch setzen von halben Steinen in Läuferschichten unterbrechen, und Setzrißße wird es dadurch erschwert sich durch die komplette Fassade zu ziehen.

Hört sich alles sehr kompliziert an, aber wenn man das mal begriffen hat, ist es eigentlich ganz simpel, dafür lernt man unter anderem 3 Jahre lang den Beruf des Maurers. :abhau:
BKSM A STRONG TEAM!

25

Freitag, 22. Juli 2011, 22:41

Nach kleiner Pause geht es hier nun auch endlich weiter...

Damit die Mauer auch dementsprechend Halt und Stabilität vorweist, hat der Bauherr einen Rahmen in Größe der Mauer gebaut und in die Mitte ene dünne Plastikplatte gesetzt. So kann man von beiden Seiten der Mauer ohne Probleme die Ziegel ankleben. Vom eigentlichen Gestell ist später nichts mehr zu sehen. Hier mal ein Foto von dem Mauerrohling und den provisorisch aufgestellten Torbogen.



Nachdem beide Feiler und auch die Mauer nun endlich mit Ziegeln verkleidet sind, sollte es eigentlich für uns ans Verfugen gehen. Leider mussten wir feststellen das zwar die Herstellung der Ziegel aus Gips eine sehr preiswerte Variente ist, aber dennoch Probleme beim Verfugen bereiten.
Das Verfugen mit einfach angerührtem Gips funktionierte nicht, da die Ziegel (die ja auch aus Gips sind) beim auftragen sofort die Feuchtigkeit aus der Gipsmasse zieht und somit ein einarbeiten in die Fugen unmöglich ist. Das Ergebniss sieht so aus:



Nun musste eine Lösung her also eine andere Seite des Feilers mit Haarspray einsprühen und trocknen lassen. Anschließend nochmal Gips angemischt und versucht in die Fugen zu schmieren. Aber wie man unschwer erkennen kann, brachte auch diese Methode keine erfolgreichen Ergebnisse:



Nach einigem Überlegen sind wir auf Tiefengrund gekommen. Also ab in den Baumarkt und Tiefengrund gekauft, auf die dritte Seite des Feilers aufgetragen und mindestens 24 Stunden trocknen lassen (und das bei meiner Ungeduld) Aber das warten hat sich gelohnt. Nach dem trocknen wieder recht flüssig den Gips angerührt und rein in die Fugen damit, danach natürlich mit nem Schwamm abwischen damit der Gips nicht die Ziegel verdeckt. Diesmal hat es dann scheinbar geklappt, auch wenn der Gips nicht an allen Stellen wirklich tief in den Fugen verschwand.








Nachdem dann alles getrocknet war, habe ich mit der Bearbeitung der Fugen begonnen. So altes Gemäuer sieht natürlich nicht mehr ganz so toll aus und bröckelt an der ein oder anderen Stelle schon leicht. Als nächstes werden nun die Fugen noch etwas farblich verändert, dazu aber beim nächsten mal mehr :D



Auch der Chef lässt sich nun endlich mal auf der Baustelle sehen, wird ja auch Zeit



Na ja nich schön aber selten und selbst gebaut...denkt was ihr wollt ;)







Der Bauherr höchstpersönlich hat sich in der Zwischenzeit auch mal wieder kreativ ausgelassen. Die Grundplatte musste noch mit Styropor aufgefüllt werden, damit Häuser und Co nicht versinken, die Lücke zwischen Styropor und Holzrahmen musste verschwinden und die Verbindung der beiden Hälften (soll ja später transportierbar werden ;) ) mussten ja auch noch angebaut werden.
Also Grundplatte mit Styropor auskleiden und Grundrisse der Gebäude aufzeichnen:





Nun noch, an der Unterseite der Grundplatte, beide Teile mit zwei Holzklötzern (die durch Holzstifte verbunden werden) und Neodymmagneten versehen damit auch später nichts auseinander rutschen kann.



Holzrahmen anständig abkleben...ich liebe diese penible Art und anschließend mit Gips verspachteln.



Das soll es dann für heute auch gewesen sein. Sollten noch Fragen auftauchen dann einfach her damit ;)
LG Dana

26

Freitag, 22. Juli 2011, 23:22

Sooo , dann werde ich auch noch mal kurz mich zu Wort melden und den letzten Besuchern Antworten geben.

@ Purzelbär..., das Diorama bezieht sich auf die 50er Jahre ca. und somit erübrigt sich das bezüglich der heutigen Fugenbildung.
Denke ich mir mal und anhand alter Häuser aus der Umgebung hier ist das schon stimmig.
Desweiteren bauen wir nicht Original-Vorgaben , sondern lassen uns schon einen gewissen "künstlerischen" Gestaltungsspielraum.
Was deine ausführliche Ausführung ..."wie man es heute macht" konnte ich als ungelernter Maurer erst nix anfangen , aber habe mich
von fachkundiger Seite aufklären lassen.
Ich brauche Bilder zum verstehen...so bin ich eben. :idee:

@ Andreas...die Maurer arbeiten hier unter der Woche fast gar nicht , da ich ihnen ihr "flüssig Brot" untersagt habe. :party: :!!

@ Dieter..., deine Frage wurde ja bereits ausgiebig beantwortet.
@ Oli..., schön das es dir soweit gefällt und all den nicht gerade Erwähnten ebenso !

Es wird in den nächsten Tagen sicher noch ein paar weitere Neuerungen geben da die Chefin mich in der nächsten Zeit unter Beobachtung hat :schrei: :will:

Bis dahin...raus mit der Sprache und Anregungungen sind ebenso willkommen.









27

Samstag, 23. Juli 2011, 08:11

Bis dahin...raus mit der Sprache und Anregungungen sind ebenso willkommen.


Hallo Ihr beiden,
die Idee mit der Grundierung von Gibs werd ich mir mal merken. Wäre ja auch ne Möglichkeit, dieses schon vorher zu machen, um die Klebkraft positiv zu beeinflussen. Zumindest nimmt der Gibs dann nicht so die Feuchtigkeit auf.

Eure Mauerform irritiert mich allerdings, wobei natürlich jeder seine Mauer bauen kann wie er will – und da ihr ja nicht nach Vorbild baut ist es ja eigentlich auch egal.

Trotzdem möchte ich euch mal meine Überlegungen dazu schreiben.
Als Kind des Ruhrpotts bin ich an vielen Mauern entlang gegangen, die die Zechen und Industrieanlagen umschlossen und kilometerweit die Straßen säumten, aber auch die Hinterhöfe trennten. Da sie nur dem Sichtschutz dienten und das Betreten der Grundstücke verhindern sollte, waren diese relativ einfach aufgebaut. Die Ausfachung zwischen den Pfeilen war meist nur eine Halbsteinwand, auch, um Kosten zu sparen. Die Standfestigkeit wurde durch Pfeiler mit 2,5er oder 3er Steinbreite gewährleistet, die meist sogar etwas höher als die Mauer waren. Sicher gab es auch architektonische Spielereien, diese waren dann als ¼-Stein-Vorsprünge bzw. als Verputz angelegt.

Grundsätzlich aber war eine Mauer so angelegt, das diese auf einem etwa steinbreiten Fundamentstreifen stand , wobei alle paar Meter ein Pfeilerfundament betoniert war. Das Ganze ragte etwas 10 cm und mehr aus dem Boden, auch, um Spritzwasser von der Mauer abzuhalten. Darauf wurden dann die Pfeiler gemauert und die Mauer selbst verzahnt direkt eingebaut. Als Abschluss kam dann eine schräge Betonhaube, seltener Dachpfannen oder Teerpappe und nur in Ausnahmefällen wurden Bleche als Regenschutz drauf gelegt. Eine abschließende Steinlage war selten höher als einen Stein hoch.


Leider gib t es nicht viele Bilder, die ich unter „Zechenmauer“ gefunden habe. Hier mal zwei Beispiele, wie ich es meine.
Bild 1, Bild 2


Ich wünsch auch viel Spaß beim gemeinsamen weiterbauen. :ok:

Liebe Grüße
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

28

Samstag, 23. Juli 2011, 08:18

Ups – noch was vergessen :bang:

… in der Regel setzte man keinen zweiten Pfeiler als Torpfeiler.

LG :wink:
Dieter
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... einfach tief Luft holen...

29

Samstag, 23. Juli 2011, 08:57

Hallo Dieter

Vielen Dank für deine Antwort und Hinweise auf die Bauform ;) Im Ruhrpott scheint alles etwas anders zu sein...was ich ja auch am Korintenkacker neben mir sehe :whistling:
Hier im guten alten Osten ist scheinbar doch ein wenig anders gebaut worden. Wobei ich sagen muss das die Bauart, egal ob nun Mauer oder ein Haus an sich, Regional sehr unterschiedlich zu sein scheint :nixweis:

Bevor wir uns dazu entschlossen ein gemeinsames Projekt zu starten, haben wir ja hier und da so einige Fotos von Gebäuden gemacht und uns auch so Anregungen geholt. Das man nun nicht gerade einen weiteren Feiler als Torfeiler baut ist einleuchtend. Bei unserem Projekt musste wir aber schauen wie wir unsere Gebäude und auch das Tor platzieren. Die Dioplatte besteht aus zwei Teilen, da das gesamte Dio ja auch mal transportiert werden soll. Also mussten wir auch eine Lösung finden wie wir die Einfahrt gestalten, ohne das diese beim auseinander bauen kaputt geht. Also musste ein zweiter Feiler her, damit der Torbogen auch nach dem teilen der Grundplatte genügend Stabilität aufweist.

Hier mal Bilder von einer Mauer mit Torbogen die wir in direkter Nachbarschaft finden konnten.






Zitat

Wäre ja auch ne Möglichkeit, dieses schon vorher zu machen, um die Klebkraft positiv zu beeinflussen. Zumindest nimmt der Gibs dann nicht so die Feuchtigkeit auf.


Wie meinst du das? Meinst du damit, dass du die Grundierung dem Gipsgemisch beifügen willst? Wäre mal ein Versuch wert ;)
LG Dana

30

Samstag, 23. Juli 2011, 12:32

Hallo Dana,
ich lass jetzt mal den echten Korinttenkacker :bang: aus dem Revier raus, da ich ja bisher deine Beispielfotos nicht kannte.

Weiter oben schreibt ihr, das die Maurerkunst zum Zeitpunkt der Gebäudeerrichtung noch nicht so modern war, sodass der gezeigte Verband passt – und jetzt führt ihr Beispiele aus einer Epoche an, in der die Maurerkunst ihre Hochblüte hatte und der Stein als solcher schon fast zum Kunstobjekt wurde.

Für das Problem mit der Plattentrennung hab ich ja Verständnis, aber da könnte man diesen Pfeiler auch Teilen und den Verbund als Verzahnung ausbilden, der dann fast nicht mehr auffällt. Wegen der Haltbarkeit hätte ich da keine Bedenken, denn es wird ja geklebt und nicht mit echtem Mörtel verbunden. Außerdem könnte man die Mauerteile auch zum Stecken separat bauen. Den Querbalken würde ich weglassen, weil er untypisch für diese Bauform ist. Auf dem Beispielbild ist schön zu sehen, dass dort zwei Stahlunterzüge liegen, auf dem dann die Mauerkrone durchgehend gemauert wurde. Auch dies könnte man separat erstellen und dann aufsetzen. Die Mauerkrone selbst ist mit Rundbogen und ausgestellten Ziegeln verschönt.

Das Ganze ist echte gute alte Industriekultur, die mit viel Aufwand den Ziegel als Bildgestaltendes Element benutzte. Diese Bauart ist übrigens nicht regional verschieden, sondern wurde Europaweit in dieser Epoche angewandt.

Also wenn Ihr schon nach Anregungen fragt, dann schmettert diese bitte nicht in er Art ab, das ihr das ja so bauen wollt – da hat ja auch niemand was gegen. Mit dem Wald-Diorama wurde hier ein hohes Niveau gezeigt, welches ich persönlich auch hier für die Mauerung im Industriestil erwartet hatte. Nur deshalb habe ich hier meine Kritik geäußert.

Wenn meine letzen Worte etwas scharf rüber kommen, bitte entschuldigt dies, aber ich fühlte mich grad so. Ich werde weiterhin einfach nur euren Fortschritten zusehen, denn es bleibt für mich eine Interessante Baustelle.

Liebe Grüße
Dieter
PS: Wegen der Grundierung meinte ich, diese schon bei den fertigen Steinen aufzutragen. Ob es überhaupt funktioniert, die Grundierung bereist dem Gibs zuzusetzen weiß ich nicht :nixweis:
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

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