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yewbacca

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1

Sonntag, 22. Mai 2011, 23:55

Scania R620 8x4/4 mit Nooteboom Mega Windmill Trailer

Hallo,

leider kann ich den Baubericht nur mittendrin starten, da das Projekt schon vor 6 Monaten begonnen wurde... daher fange ich mit dem Ist-Zustand an und werde von dort fortsetzen.
Dieser Baubericht stellt den ersten von zwei Teilen dar und befasst sich mit dem Gespann im Vordergrund. Im Laufe der nächsten Tage startet dann auch der zweite Bericht über das Gespann im Hintergrund:



Basis des Gespannes ist der Nooteboom Mega Windmill Trailer von MAD, gezogen von einer Scania R620 8x4/4 Schwerlastzugmaschine, die auf dem kurzen Rahmen des MAD-Bausatzes basiert.
Die Zugmaschine erhält Guido's Breitreifen mit Spritzwasserlamelle auf einer modifizierten KFS-Felge, hat anstelle der 2. Lenkachse von MAD (die sitzt auf dem anderen Gespann) eine von M&G Mouldings.
Evtl. wird die Topline-Version noch auf ein Highline-Dach umgerüstet, evtl. auch der Hauber des 2. Gespannes... ob und welcher, wird eine Sichtkontrolle ergeben... ich muss das vor mir sehen, um zu entscheiden...

Da Bilder mehr als Worte sagen, hier erstmal ein paar Bilder des derzeitigen Bauzustandes:
























yewbacca

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2

Sonntag, 22. Mai 2011, 23:59















Folgende größere Arbeiten an der Zugmaschine stehen noch aus, bevor die Bemalung startet:
- Ersetzung der 2. Liege durch eine rückwärtige Schrankwand (nur wenn Topline-Version bleibt)
- Umbau der Abgasanlage auf senkrechten Auspuff zwischen Kabine und SLT
- Verkabelung von Preßluft und Elektrik durch den gesamten Fahrzeugrahmen
- Verkabelung von Preßluft, Elektrik und Hydraulik am Schwerlastturm

Folgende Arbeiten am Windmill Trailer stehen noch aus:
- Vervollständigung des HATZ Dieselmotors/Hydraulikpumpe hinten
- Am vorderen Liftadapter Nachführung aller Detailarbeiten des hinteren Adapters
- Komplettes Replacement des Turmsegmentes aufgrund von Formfehlern
- Verkabelung von Preßluft, Elektrik und Hydraulik am Dolly
- Verkabelung von Preßluft, Elektrik und Hydraulik am vorderen Liftadapter
- Verkabelung von Preßluft, Elektrik und Hydraulik am hinteren Liftadapter
- Verkabelung von Preßluft, Elektrik und Hydraulik am Nachläufer

3

Montag, 23. Mai 2011, 07:22

Hallo Martin

Ich finde diese MWT's einfach der Hammer :ok: . Wenn diese nur nicht so teuer wären :S .
Was Du bisher zeigst, macht für mich einen sehr guten Eindruck :) . Ich werde Deinen Baubericht mit viel Interesse weiterverfolgen :) .

Gruss :wink:
Ralph
Ich traue Jedem. Nur nicht dem Teufel, der in Jedem steckt.

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4

Montag, 23. Mai 2011, 08:40

Hey :)

Das nen ich mal ein HAMMER-Projekt :thumbsup:

Was du bis jetzt zeigst is schon mal ne Wucht, werd auf jeden Fall dran bleiben :prost:

Mfg Chri
Modellbaumotto: "Egal wanns fertig wird, wichtig ist das es schön wird" ;)

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yewbacca

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5

Montag, 23. Mai 2011, 13:11

Hallo,

@Ralph: ich war jahrelang nicht sonderlich überzeugt von den CNC-gefrästen Bausätzen, vertrat eher die Meinung: viel Geld für so ein bischen Bausatz. Habe aber mittlerweile meine Meinung hierzu durchaus revidiert. Zugegebenerweise kann man diese Bausätze nicht als Schnäppchen bezeichnen, aber sie haben ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis; wir reden immerhin von einem Kleinserienbausatz, nicht von einer Großserienfertigung aus Spritzguß, die irgendwo in Fernost für'n Appel und 'nen Ei gepresst wird. Desweiteren muss man auch die Anzahl der Teile in Relation setzen: der MWT hat über 1200 Teile, die meisten Trailer von AMT/REVELL/ITALERI tun sich schwer, die 150 Teile-Grenze zu erreichen; die Qualität der meisten Trailerbausätze lassen wir hierbei mal außen vor. Fazit: Alles andere als günstig, aber ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis (Zumindest in meinem Fall, da ich sowohl den MWT als auch den Pendel-X des zweiten Gespannes für ca. 2/3 des offiziellen Preises in der e-Bucht gefischt habe)

@Chri: Du wirst es nicht glauben, aber das Monsterprojekt ist mehr oder weniger durch Zufall und Glück entstanden: Den MAD-Scania hatte ich auf Halde liegen, den hatte ich 2007(?) zum Originalpreis von Andreas Nickel gekauft... den Pendel-X habe ich durch Zufall und Glück letztes Jahr aus meinem Amerika-Urlaub heraus ersteigert... völlig wider Erwarten hatte ich mit meinem niedrigen Gebot gewonnen.... hatte dann 'ganz normal' begonnen, den MAD-Scania mit Pendel-X 0+4 aufzubauen... der Rohbau war auch schon in ca. dem Zustand wie der MWT jetzt... und dann 'MUSSTE' ich einen günstig ersteigerten MWT noch mit dazunehmen :D Aus der Tatsache, daß beim MWT halt zwei Beladungsoptionen vorhanden sind und der Feststellung, daß (fast) alle bisherigen Bauten des MWT das Maschinenhaus als Ladung darstellten, reifte dann die Idee, das Turmsegment zu laden und stattdessen das Maschinenhaus auf den Tieflader zu stellen.... der dazu natürlich von 0+4 Achsen vorn und hinten auf mindestens 3+5 Achsen umgebaut werden muss, um die 78 Tonnen des Maschinenhauses aufnehmen zu können.
So entstand quasi 'vollkommen unfreiwillig' :lol::lol::lol: das Monsterprojekt, mit dem ich mich dann jetzt rumschlage...

.

yewbacca

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6

Montag, 23. Mai 2011, 22:05

Hallo,

im Zusammenhang mit diesem Baubericht eine Frage an all diejenigen, die schon mal einen MAD-Scania gebaut haben, egal ob 4er Serie oder R-Serie:

Bei beiden MAD-Rahmen war es so, daß die Vorderachse 1.5-2 mm in der Luft stand, wenn beide Hinterachsen auf dem Boden standen und der Rahmen waagrecht verlief.
Bzw. der Truck stand auf der 1. und 3. Achse und die 2. und 4. hingen jeweils in der Luft.
Verbaut wurden in beiden Fällen wie im Bauplan angegeben die Originalbausatzteile am MAD-Rahmen, sowohl für die Vorderachse auch auch für die beiden Hinterachsen.

Ich habe mir bzgl. der Vorderachse dahingehend geholfen, daß ich bei der Teleskop-Federung 1,5 mm zwischengefüttert habe, um die vordere Blattfeder entsprechend herunter- und die Achse auf den Boden zu drücken.
Die 2. Lenkachse von MAD hing ebenfalls um 1mm zu hoch und wurde entsprechend unterfüttert. Damit standen dann alle Achsen auf gleicher Höhe.

Das Problem hätte sich auch damit beheben lassen, wenn man auf den Lenkachsen die Trailer-Reifen verwendet hätte, die ja einen größeren Durchmesser haben....
aber das sah bei einer Stellprobe ziemlich bescheiden aus, da ja die 2. Lenkachse direkt an die beiden Antriebsachsen anschließt und dort die beiden verschiedenen Durchmesser dicht beieinander lagen.
Der Bauplan sieht aber explizit NICHT die Verwendung von Trailerreifen vor....

Daher meine Frage an alle Schon-MAD-Scania-Gebaut-Haber: Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder habe ich wirklich zweimal denselben Fehler beim Bau gemacht und korrigiert?
Wenn das Problem auch auftrat: Wie habt ihr es gelöst? Lenkachsen strecken? Oder Antriebsachsen tieferlegen?

Wäre für jedes Feedback dankbar...

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7

Montag, 23. Mai 2011, 23:50

Hallo Martin, :wink:

ersteinmal muss ich Dir meinen Respekt für dein überaus gewaltiges Bauvorhaben aussprchen! Das ist meiner Meinung nach der totale Wahnsinn...

Auf deine Frage bezüglich der MAD-Zugmaschine kann ich dir leider keine Antwort geben. Dafür bin ich aber sehr neugierig und habe ein paar Fragen an dich...
Wirst du die beiden Sattelschlepper als "Zug" auf ein Diorama basteln? Falls ja, wäre ein Begleitfahrzeug doch das i-tüpfelchen für deinen Monsterbau.
Werden beide LKW's in der selben Lackierung dargestellt... also vom selben Unternehmen? Wie wird die Lackierung aussehen?

So... genug der fragerei!
Was ich bisher sehe, verschlägt mir wirklich so ein bisschen die Sprache. Der R620 und der MWT sehen absolut top aus! Alles sehr sehr sauber gebaut...
Aber auf den T580 und den Umbau des Pendel X bin ich fast noch ein Stück gespannter!!! 8o 8o 8o WIR WOLLEN BILDER SEHEN 8o 8o 8o

P.S. Ich persönlich finde die Topline-Version immernoch am schönsten. Die sehen irgendwie noch ein bisschen gewaltiger aus. Und gewaltiges Aussehen passt ja zu nem Schwerlasttransport... (nur so ein Tipp)

Ich werde deinen Bericht mit großer Sicherheit und Spannung weiter verfolgen!

LG Silvio

yewbacca

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8

Dienstag, 24. Mai 2011, 00:56

Hallo Silvio,

wie du auf dem ersten Bild des Beitrages sehen kannst, stehen die beiden Gespanne jeweils auf ihrer eigenen Grundplatte; diese sind Eigenbau und haben jeweils 150 x 20 cm Innenmaß bzw. 154 x 24 cm Außenmaß.
Derzeit bin ich noch auf der Suche nach einer Firma, die mir zu einem akzeptablen Preis zwei "Käseglocken" aus Plexiglas biegt, die die fertigen Gespanne vor Staub schützen. Selbst in der derzeitigen Form habe ich schon Schwierigkeiten mit den Abmessungen:
- keine Regalwand oder Vitrine ist in dieser Größe zu haben, zumindest nicht zu einem erschwinglichen Preis
- jeglicher Transport im Auto gestaltet sich schwierig mit diesen Abmessungen; geht praktikabel nur im Kombi oder Van mit Durchlademöglichkeit; und selbst da ist es Millimeterarbeit...
- bisher angedachte Aufbewahrung sind Regalhaken - auf die Länge der Platten jeweils 4 Stück gerechnet, da sich sonst die Grundplatte durchbiegt; auch daher sind 24cm Breite praktikabel, größere Breiten eher weniger
Die Abmessungen von 20 cm Breite für die Grundplatten rühren daher, daß ich schon diverse andere Grundplatten mit dieser Breite gebaut habe, mit 40 / 45 / 90 cm Länge, für die ich auch die "Käseglocken" selbst baue, aus 130 x 20 cm großen, 2 mm starken Plexiglasstreifen.

Würde ich ein Diorama aufbauen, in dem die beiden nebeneinander stehen, müsste dieses mit Drumherum ca 170-180 x 60-70 cm groß sein... entweder steckbar oder riesig groß... zumindest nach derzeitiger Einschätzung
Würde ich ein Diorama aufbauen, in dem die beiden hintereinander stehen, müsste dieses mit Drumherum ca 320-330 x 30-40 cm groß sein... zwangsweise steckbar, da sonst nicht transportabel.... abgesehen von den Schwierigkeiten, auf einer Ausstellung dann passende Tischgrößen zu erhalten...

Aus diesen Gründen wird es derzeit bei den Grundplatten bleiben... wobei diese zumindest vom Untergrund her noch auf Strasse getrimmt werden sollen...

Auch die Bemalung schiebe ich noch vor mir her, bis ich die Käseglocken habe oder zumindest avisiert bekomme...

Die beiden Gespanne werden beide die gleichen Farben erhalten.... fiktive Spedition... sowas wie "Monstersize Transport" oder so :D... Spaß beiseite: der derzeitige Favorit bzgl. Farbkombination ist in Anlehnung an die Farben der Spedition Franke in Bremen:
- Fahrgestelle und untere Karosserie der Lkw in hellem Rot, Fahrgestell in seidenmatt, Karo in glänzend.... der kippbare Teil des R620, das Pendant beim Hauber sowie die Haube selbst in einem kräftigen Gelb... so ca. das Lufthansagelb von Revell... hintere Kotflügel in dunklerem Grau....
- der Tieflader komplett in Rot, das Maschinenhaus bleibt weiß mit Vestas-Schriftzug
- der MWT erhält den Dolly und den Nachläufer im gleichen Rot, bei den Liftadaptern soll die Farbe eine Linie bilden, daher wird das Gelb des Fahrerhauses hier nach hinten geholt werden.
- Das Turmsegment stellt ein Bodenstück dar und bleibt ebenfalls weiß wie meine Vestas-Vorlage; ein Bodensegment in der in real ebenfalls gebräuchlichen Abstufung von Grüntönen bringt zuviel Unruhe in das Gesamtbild.

Insgesamt werden die Zugmaschinen eher schlicht gestaltet werden; kein Bullbar-Schnickschnack, keine 10.000 Zusatzscheinwerfer, keine Michelinmännchen, kein Wimpel-Gedöns, kein Plüsch-Innenleben mit Viskosebeflockung, keine Spitzengardinchen, keine Decalorgien a la Revell....
Rumdumleuchten, Klimaanlage, Hörner, noch zu entwerfendes Firmenschild on top... evtl. 'n paar kleinere(!!!) Scania-Logos zur Auflockerung... fertig.... das sollen Arbeitstiere werden, keine "Pimp-my-Truck-Contest"-Teilnehmer...

Die Bilder des zweiten Gespanns werden im Laufe der Woche auch kommen; ich brauche einen anderen Hintergrund als den hellgrauen, davor geht das Weiß zu sehr unter...
und am besten einen Abend mit Regenwetter :) damit ich nicht bis zum Dunkelwerden auf Inlineskates unterwegs bin wie heute abend... bischen Tageslicht würde den Bildern auch nicht schaden...

.

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9

Dienstag, 24. Mai 2011, 08:39

Hey :)

Also deiner Idee mit den "Arbeitstieren" stimme ich zu :dafür: :dafür: :dafür:

Wegen der Käseglocken: Bei Sora würd die um die 100€ kosten :verrückt: Alternative: Du könntest beim dir beim Glaser deines Vertrauens das Glas zuschneiden lassen und das ganze dann entweder mit UV-Kleber verkleben oder in einen Holzrahmen einbauen (alternativ gibts im Baumarkt auch Kunststoff-Winkelprofile). Oder du besorgst dir ne Plexiglasplatte (1m² 0,5mm ca. 40€) und schneidest dir die Teile mit ner Stichsäge heraus. Gibt dafür extra Sägeblätter. Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen :prost:

Mfg Chri
Modellbaumotto: "Egal wanns fertig wird, wichtig ist das es schön wird" ;)

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yewbacca

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10

Dienstag, 24. Mai 2011, 15:40

Hi Chri,

Sora ligt bzgl. der Preise für die Vitrinen im gleichen preislichen Rahmen wie andere Hersteller auch, ich habe Kostenvoranschläge von 90 - 130 Euro pro Vitrine erhalten.
Sora hat aber das Problem, daß sie nur Vitrinen bis 140cm Länge anbieten... geht grad gar nicht, ich brauche die vollen 150cm, sonst stehen die Gespanne vorne und hinten über :)

Der Glaser meines Vertrauens kommt in diesem Falle nicht zum Zuge: Bei der benötigten Größe von 150 cm muss das Glas mindestens 4-5mm stark sein, das summiert sich zu einem Gewicht pro Vitrine, das ich (noch) nicht akzeptieren will. Zum anderen ist die Lösung mit dem UV-Kleber a) unsauber und b) zu instabil (dazu später mehr). Und die Lösung mit dem Holzrahmen missfällt mir wegen der Sichtbehinderung, die entsteht, wenn man die Holzleisten bei einer effektiven Glasbreite von nur 20cm verwendet.

Meine bisherigen Vitrinen bestehen aus nur 2mm starkem Plexiglas, dessen Kanten ich feinschleife und dann mit Aceton verklebe. Das Resultat sind glasklare Kanten mit dem Effekt, daß die Kante optisch (fast) total verschwindet und kein bischen störend wirkt. Dieses ist aber bei einer Größe von mehr als einem Meter nicht mehr praktikabel; beim Transport entstehen leicht Scherkräfte, die entweder das Plexiglas zum brechen oder die Klebenähte zum ausreißen bringen. Letztere Problematik lässt sich auch mit größeren Wandstärken nur sehr bedingt beheben.

Daher scheidet auch die Variante des Selbst-mit-der-Säge-zuschneiden aus... selbst wenn wir ausreichend große Rohplatten erhalten können, haben wir wieder Streifen, die geklebt werden müssen... siehe oben...
Und das Selbstbiegen auf einer Länge von 150cm funktioniert nicht, dazu braucht es eine Apparatur, die a) gleichmäßig und gleichzeitig über die volle Länge erwärmen kann und b) gleichmäßig und gleichzeitig über die volle Länge biegen kann...

Ich hatte diesbezüglich schon eine ausführliche Diskussion mit einem Modellbaukollegen, der ebenfalls auf der Suche nach großen Vitrinen ist für ein großes Typ VIIC U-Boot und für die 200er BB-39 Arizona. Ergebnis unserer Fachsimpelei:

- aus Gewichtsgründen kommt nur Plexiglas in Frage
- aus Stabilitätsgründen kommt eine Verklebung von 3 Längsteilen nicht in Frage

Unsere derzeit finalste Lösung ist EIN großes Stück Plexiglas, das durch Biegen in eine U-Form gebracht wird. Dabei sollte die Formkante so klein als möglich sein, um die optische Beeinträchtigung zu minimieren.

Wir sind aber für jede andere Lösung dankbar, die folgende Kriterien in sich vereinen kann:
- geringes Gewicht
- geringe optische Beeinträchtigung
- hohe Stabilität
- angemessene Kosten

11

Dienstag, 24. Mai 2011, 16:04

Hallo Martin,
ein tolles Projekt, das du da aufgelegt hast und ich kann da nur neidvoll zusehen.

Zum Problem der Vitrine ist mir die Firma REXIN in Bottrop bekannt, die im Bereich Kunstoffe hier eine führende Rolle spielt. Aus dem Warenkatalog fielen mir hier die großen Rohre auf, die in 2-Meter-Längen sind, allerdings in 4 mm und ein hohes Preisniveau haben. Aber vielleicht kann man mit denen ja bisschen Fachsimpeln. Die kennen sicherlich einige Weiterverarbeiter, die zu deinen Ansprüchen evtl. passende Ideen haben. Alternativ fallen mir dann nur noch die Laden- und Messebauer ein, so in der Richtung würde ich da mal suchen.

Liebe Grüße
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

yewbacca

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12

Dienstag, 24. Mai 2011, 16:57

Hallo Dieter,

danke für den Tipp, ich werde mich mit denen in Verbindung setzen und sehen, was sich da machen lässt...

Die Rohre kommen aufgrund der Form leider nicht in Frage... ich habe leider ein paar "Eckdaten", die gegen ein halbrundes Rohr sprechen: das Maschinenhaus auf dem Tieflader wird ca. 16-17 cm hoch sein, bei annähernd gleicher Breite... ein halbrundes Rohr das dieses Profil umschließt, müsste schon einen sehr großen Durchmesser haben... und dann kämen wir wieder in die Region von 900 Euronen für 2m Plexiglas... mal abgesehen von dem vielen toten Raum am Boden des Halbkreises...

Aber dein Tipp ist auf jeden Fall Gold wert, da diese Firma Platten in XXL-Maßen anbietet, in allen möglichen Stärken... da könnten wir also schon mal das Rohmaterial in ausreichender Größe besorgen.... wer das dann für uns verarbeitet, wäre der zweite Schritt und mit denen zu klären... das ist auf jeden Fall schon mal ein Lichtblick im (Plexiglas-)Tunnel :) und bringt uns weiter....


Und was das neidvolle Zusehen angeht: Es gibt Tage, da wäre ich gern in der Position des neidvollen Betrachters anstelle des Akteurs :)... nicht immer, auch nicht immer öfter, aber doch so ab und an mal... :) Als Nachfolgeprojekt wär vielleicht was kleines schnuckeliges nicht schlecht... vielleicht so ein Fiat 500 oder so :lol:

.

13

Dienstag, 24. Mai 2011, 17:49

Das freut mich Martin,
mir kam es auch mehr auf die Info an, das Rohr war nur so ne Idee.

Deine Idee mit dem 500er Fiat wäre auf jeden Fall nicht schlecht, da sparst du die Plexiglashaube und sogar das Transportfahrzeug, denn der sollte ja dann schon selbst fahren können :abhau:

Lieber Gruß
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
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14

Dienstag, 24. Mai 2011, 20:47

Hallo Martin,

na das klingt doch nicht schlecht...
Das stimmt natürlich, dass die beiden Schwerlastzüge hintereinander eine gewaltige Länge ergeben würden. Hab ich garnicht dran gedacht... Sie sehen ja auch nebeneinander auf seperaten Untergründen ganau so klasse aus!

Ich muss dich nochmal auf den T580 ansprechen.
Bist du dir sicher, dass es den Scania T580 mit dem 8x4 Fahrgestell mit 2 Lenk-Achsen gibt?
Die Hauber-Schwerlastzugmaschinen die ich kenne haben als 2. Achse, eine Liftachse. Zwar mit einfacher Bereifung jedoch bin ich der Meinung, dass diese keine Lenkung haben! Ich glabe auf der 2. Achse sind Trailer-Felgen drauf.

Thema Lackieung:
Die Bemalung der Spedition Franke sieht echt klasse aus. Die Lackierung habe aber auch ich bei einem anderen Modell schon einmal gesehen. von daher würde ich dir gern noch 2 weitere Speditionen vorschlagen, die den T580 in ihrem Fuhrpark haben. Zum einen ist das die Spedition Busengdal und zum anderen Iver Grini. Wobei ich den Iver Grini auch schon mal als Modell gesehn habe. Ich bin mal so frei und füge mal zwei Bilder an. Bei Busengdal bin ich mir relativ sicher, dass die auch einen R620 auf dem Hof stehen haben allerdings nur als 6x2-Version. Bei dem Iver Grini Hauber sieht man sehr gut die Trailerfelge auf der 2. Achse.

Busengdal

Iver Grini


P.S. Wenn du den T580 von Busengdal nicht baust, bau ich den ich glaub irgendwann nochmal ;)

LG Silvio

yewbacca

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15

Dienstag, 24. Mai 2011, 22:09

Hi Silvio,

du kannst den Busengdal bauen :) ich nicht.. wie ich schon zuvor geschrieben hatte: "... kein Bullbar-Schnickschnack, keine 10.000 Zusatzscheinwerfer..." :) ... kann ich nicht jetzt 5 oder 6 Postings später wieder über den Haufen werfen :)

und wenn ich die Farben von Busengdal übernehme, müsste ich nach meinem Konzept die Liftadapter des MWT auch weiß machen, dazu noch das weiße Turmsegment.... weiß nicht.... da erscheint mir die Farbkombination von Franke interessanter...
Nichtsdestotrotz eine interessante Website, muß ich mir mal in Ruhe zu Gemüte führen...

Aber zur Klarstellung: ich lehne mich nur an die Farben von Franke an, ich will NICHT Franke bauen; um genau dieser Diskussion "Welche Spedition hat welche Zugmaschinen im Fuhrpark, was geht, was geht nicht" aus dem Weg zu gehen, werde ich meine eigene Spedition kreieren... und die hat halt (unter anderem) einen R620 8x4/4 und einen T580 8x4/4 im Fuhrpark...

Bezüglich der Achsen hast du recht, die sehen beide nach Liftachse mit Trailerfelge aus... aber auch bei den Haubern habe ich verschiedene Varianten gefunden, was Liftachsen und Lenkachsen angeht:


Dieser hier hat 3 doppelbereifte Achsen hinten, nix gelenktes... obwohl nicht direkt sichtbar, so vermute ich doch, daß eine der drei geliftet wird....




Dieser hier hat wie deine Beispiele eine Liftachse mit Trailerfelge.... aber wie auf dem 2. Bild sichtbar: eine lenkbare Liftachse !!!!

Der jetzige T580, das war bis vor drei Wochen noch ein ganz normaler 4er wie tausend andere , dann hat's über Nacht PUFF gemacht und er war zum Hauber mutiert :) und das Teil ist schwer wieder loszuwerden... :)
Daher ist die 2. Lenkachse noch original aus dem MAD-Kit... ist aber dort sehr rudimentär gehalten, meiner Meinung nach mindestens unvollständig nachgebaut,wenn nicht sogar falsch... und wartet darauf, ersetzt zu werden...

Und genau hier kommt wieder das Conversion Kit von M&G Mouldings ins Spiel: Dabei handelt es sich ebenfalls um eine liftbare Lenkachse... welche Felge letztendlich dann draufkommt, lässt sich in Grenzen ja noch variieren... schau'n wir mal...

Wobei... die Variante mit dem doppelbereiften gelben Engländer hat durchaus auch ihr Flair... macht das Gespann noch bulliger als ohnehin schon...

.

16

Mittwoch, 25. Mai 2011, 09:41

Wow das sind schon beeindruckende Gespanne die Du zeigst. Ich find das gut, dass da kein schnick schnack ran kommt. Verfolge weiter gespannt.

Die Bilder zeigen auch schön die Details. Gibt es eigentlich die MAD Sachen noch? Oder nur ebay?

Gruß
Thomas

yewbacca

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17

Mittwoch, 25. Mai 2011, 14:57

Hallo Thomas,

die Verfügbarkeit der MAD-Bausätze ist in der Tat ein interessantes Thema :)

Mir ist momentan kein Händler bekannt, der die MAD-Bausätze im Programm hat... Die Verfügbarkeit der MAD's auf ebay verfolge ich seit mehr als einem Jahr... selbst jetzt nachdem ich alle habe, die ich haben wollte, habe ich trotzdem noch ein Auge drauf... Daraus ergibt sich folgendes Bild:

a) der Mega Windmill Trailer wurde irgendwann im Laufe des letzten Jahres wiederaufgelegt, war aber nur bei ebay verfügbar, zum Festpreis von 399 Euro... immer der gleiche Verkäufer XY, immer nur ein Bausatz, aber sofort ein neuer eingestellt, sobald einer verkauft war... Zusätzlich noch ein oder zwei Gelegenheitsauktionen von anderen; von denen ging dann einer an mich :)

b) der Pendel-X Trailer fing ebenfalls irgendwann im März/April letzten Jahres bei ebay an... anfangs immer als Auktion mit Start bei 1 Euro, später dann zum Festpreis von 259... bis vor einigen Wochen gleiche Praxis wie oben: ein Verkäufer, ein Bausatz zum Festpreis verfügbar, kurz nach Verkauf wieder ein neuer verfügbar. Seit ein paar Wochen verstärkt auch wieder Angebote dieses Verkäufers XY als Auktion... aber auch hier jedesmal Preise weit jenseits der 200...

c) der MAD-Scania... meines Wissens NICHT wiederaufgelegt... alles was bei ebay rumgeistert, scheinen Einzelverkäufe verschiedener Besitzer zu sein... ein oder zwei auch vom gleichen Anbieter XY wie bei den Trailern, aber nicht so, daß man dort wirklich von Verkauf und Bestand reden kann... DIE Angebote, die bei ebay eingestellt werden, sind meiner Meinung nach jenseits von Gut und Böse: Verlangt werden Preise von 200 Euro... und was noch schlimmer ist: es finden sich
auch Leute, die diese Preise zahlen... derzeitiger Favorit ist ein Verkäufer, der ihn zum "Schnäppchenpreis" von 295 Euro angeboten hat... nicht verkauft und momentan für 289,90 Euro wiedereingestellt, mit der Option, selbst einen Preis vorzuschlagen... habe ihm mal einen Preisvorschlag gemacht ohne die 2 vornedran: 89,90 Euro... weil mehr ist der MAD-Scania meiner Meinung nach nicht wert, wenn überhaupt...

Der Verkäufer XY tritt als privater Verkäufer auf, hat aber pikanterweise eine Mailadresse .....@mad-modelle.de, die - was natürlich nur Zufall sein kann :) - mit der Webadresse von MAD übereinstimmt...

Zum Thema Preis-Leistungsverhältnis und Verwendbarkeit des MAD-Scania und warum er meiner Meinung nach keinesfalls mehr als die ca. 90 Euro wert ist für die er seinerzeit verkauft wurde:
- wie letztens in der Bausatzvorstellung geschrieben besteht dieser aus einem ITALERI-Basisbausatz, der entsprechend um zusätzliche Spritzlinge, CNC-Frästeile und Vacuteile erweitert wird.
- die Vacuteile des Hydrauliktanks sind verwendbar... die Verwendung der hinteren Vacu-Kotflügel habe ich mir schlichtweg erspart und Ersatz via Revell Abteilung X geholt
- die beiden Rahmenlängsträger sind bequem für jemand, der noch nie einen Rahmen verlängert hat; haben aber den Nachteil, sie enthalten NUR die Löcher und Schlitze, die
für die Montage der Achsen etc. benötigt werden... keine zusätzlichen Löcher wie bei fast jedem Rahmen vorhanden, keinerlei Schraubenköpfe etc, die bei jedem Rahmen vorhanden sind - muss alles selbst gemacht werden... vom Aufwand hier ist somit die Verlängerung bestehender Spritzguß-Rahmen eine ernstzunehmende Alternative...
- die Verbindungsteile zwischen den Kotflügeln sind nützlich, aber nicht unentbehrlich - einfachste Konstruktion und daher ebenfalls mit einfachsten Mitteln selbst zu machen
- die zweite Lenkachse ist meiner Auffassung nach vollkommen verkehrt und an der Realität vorbei... beim R620 habe ich sie ersetzt, beim T580 wird dies noch erfolgen....
- die Teile für die Modifikation des Lenkgestänges der 1. und die zusätzlichen Teile für das Lenkgestänge der 2. Achse sind hilfreich - aber bei der Replacement-Lenkachse, die ich beim R620 verwendet habe, waren sowohl das komplette Lenkgestänge und auch die geänderten Kardanwellen Bestandteil des Conversion Kits
- bleibt noch der Schwerlastturm übrig - meiner Meinung nach die einzige nützliche Komponente unter den CNC-Teilen...

Basis-Bausatz, zusätzliche Spritzlinge und die CNC-Teile für den SLT ergeben für mich den Wert von 80-90 Euro, alle anderen Teile sind eine (mehr oder minder) nützliche Zugabe
Für diesen Kit 200 Euro zu verlangen, ist zumindest ambitioniert... aber dafür fast 300 zu verlangen, ist in meinen Augen nur noch lachhaft...

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18

Mittwoch, 25. Mai 2011, 15:23

Hallo Martin, :wink:

hast Du es schon mal mit Firmen versucht die sich mit Lichtwerbung beschäftigen ? Diese können oft auch große Werkstücke verarbeiten und stellen fast unmögliches herstellen. Das mit der geringen Formkante kriegen die bestimmt hin. Licht würde sich ja auch farblich verändern an den Formkanten, durch die veränderte Struktur des Plexiglases.
Ist nur so nee Idee von mir. Viel Glück !!!!

yewbacca

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19

Mittwoch, 25. Mai 2011, 16:23

Hi Arndt,

danke für deine Unterstützung, das ist ein Supertipp, da werde ich auf jeden Fall nachhaken...

.

Beiträge: 989

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20

Mittwoch, 25. Mai 2011, 21:26

Hallo,

wow, sehr schönes Projekt. Sowas trifft genau meinen Geschmack!

Und was die Mad-Modelle angeht bin ich derselben Meinung. Einserseits tolle, weil schöne und seltene Modelle, andererseits ein durchgeknallter Preis der bei Kleinserien unter Verwendung von Standardteilen nicht angebracht ist.

Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es hier weitergeht und bleibe dran!

MfG Martin :wink:

yewbacca

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21

Mittwoch, 25. Mai 2011, 21:44

Hallo Martin,

das Schlimme daran ist: Wenn ich meinen Scania-Kit nicht gebaut hätte, würde ich ihn auch für einen solchen Preis verkaufen... :thumbsup: und mir noch einen Pendel-X schiessen... :dafür:
Denn einen durchgeknallten Preis zu verlangen, ist die eine Sache... die andere ist: DIE LEUTE BEZAHLEN DIESEN PREIS AUCH NOCH!!!
Neulich waren zwei MAD-Scania in der Bucht, beide Startpreis 1 EUR... Endpreise: 179 und 186... Wenn die Leute von sich aus diese Preise bieten, dann KANN man auch 200 verlangen und bekommt sie auch...
Wenn niemand sie für diesen Preis kaufen würde, würde auch keiner solche Preise verlangen...

Aber das schweift vom Thema ab und man könnte sich hier noch tagelang darüber ereifern... und ich will zurück an den Basteltisch... endlich mit den Bildern von dem zweiten Gespann anfangen :)

.

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22

Donnerstag, 26. Mai 2011, 21:33

Angesichts der Preislage bei den MAD- Bausätzen, wäre ich eher der Meinung, nen 8x4/4 aus 2 normalen Italeri-Bausätzen zu basteln.. Klar is es mehr Aufwand, aber mit bissl Geschick kriegt man das doch sicher auch hin.. Wären halt nur die Teile für den Schwerlastturm und ein paar Kotflügel wo man sich noch was überlegen müsste.. Wobei die Ausführung mit ner Riffelblechplatte über allen 3 "Hinterachsen" auch nich schlecht kommt.
Gruß Paddy
Nicht weil es unerreichbar ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen ist es unerreichbar.

im Bau: Neoplan Cityliner N1218 HDL+ 1:24
Zur Zeit auf Eis gelegt: Peterbilt 378 Wrecker 1:25 von Revell (noch einer^^)
Weiter in Planung (momentan nur ein Produkt meiner Phantasie): "Ghost Rider" Peterbilt Custom Rig
sowie ein Luxus-Wohnmobil auf Basis Volvo VN "Powerhouse Coach"
Und irgendwann mal ein ganz besonderes Projekt mit einem Moebius International Lonester

yewbacca

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23

Donnerstag, 26. Mai 2011, 22:19

Hallo paddy83,

frühere Schwerlast-Lkws wurden oft aus Baumaschinen-Fahrgestellen umgebaut - des zumeist vorhandenen verstärkten Rahmens wegen... dort findest du eine andere Anordnung der Achsen: 1-1-2 anstelle der 1-3 Kombination...
Diese "Kipper-Rahmen" kannst du locker leicht aus zwei 4x2 Bausätzen aufbauen, minimale Anpassungen der vorderen Federblätter, Eigenbau des Lenkgestänges (wegen der Proportionallenkung)... bischen Improvisation mit den Kotflügeln, der Einfachheit halber - wie angesprochen - mit Riffelblechplatten... und fertig ist der Schwerlaster - den Turm ignorieren wir mal, den muss ich für das 2. Gespann ja auch scratchen... unabhängig davon, welchen Rahmen ich wie aufbaue... hier ein Beispiel:




Diese Konstellation hatte ich schon vor mir liegen... nicht mit zwei Bausätzen, aber mit einem Umbausatz von KFS aus Weißmetall... hatte nicht aufgepasst bei der Auswahl des Conversion Kits... einfach zu bauen, einfach zu scratchen... aber dummerweise gefällt mir die 1-3 Konstellation um einiges besser... und die lässt sich damit leider nicht aufbauen... die Federblätter sind zu lang dafür, um im gleichen Abstand an die hinteren Achsen angesetzt werden zu können...

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24

Freitag, 27. Mai 2011, 07:38

Sehr viel Text aber auch sehr interessantes Gespann. Sieht schon mächtig auf dem Tisch aus. Mal sehen, wie es weiter geht.

yewbacca

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25

Freitag, 27. Mai 2011, 23:00

Hallo,

nur ein kleines Update heute abend, nicht spektakulär, aber zeitraubend:



Drucklufttanks: 4 Stück x 2 Reihen x 2 Schwerlasttürme = 16 Tanks
Die vorderen Reihen müssen noch verklebt werden, die hintere Reihe stellt schon mal die Bestückung eines Turms dar, im Rohbau
Die Haltebänder und Schweißnähte werden komplett abgeschliffen und später neu erstellt
Damit kann die Klebenaht gut verspachtelt und verschliffen werden, dabei würden die Bänder eh in Mitleidenschaft gezogen
Der hintere rechte Tank zeigt das Ergebnis dieser Bemühungen.

Nun kommt die Schablone zum Einsatz, die schon für die Drucklufttanks des WMT-Nachläufers erstellt wurde:



Da die Drucklufttanks des MWT und der Scanias den gleichen Durchmesser haben (glücklicher Zufall) und diese auch noch das Evergreeen-Parademaß von 11,1 mm haben (noch ein glücklicher Zufall), und die Evergreen-Rundrohre aufeinander abgestimmt sind, lässt sich ganz wunderbar aus einem Rest 12,8 mm Rohr eine Fassung für die Tanks bauen, die auf ein Stück Sheet geklebt wird:



Der Sheetstreifen enthält Bohrungen, durch die die Tanks mit zwei Löchern für die Anschlüsse versehen werden, sowie in der Mitte eine weitere Bohrung, mit der die Position der Überdruckventile festgelegt wird



Und hier das Ergebnis (der Draht ist nur eingesteckt, um die Löcher besser zu zeigen):



ok... nur noch 15 mal die gleiche Prozedur...

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26

Samstag, 28. Mai 2011, 04:44

Moin Martin,
sieht ja fast schon aus wie eine Kleinserie. Die Idee mit der Bohrlehre werd ich mir auf jeden Fall merken.

Sag mal wie schleifst du die Teile ab, also das Werkzeug dazu, Papier, Feile oder nimmst du evtl. sogar einen Bandschleifer? Liegen die Überdruckventile dabei oder machst du die selber?

Lieber Gruß
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

yewbacca

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27

Samstag, 28. Mai 2011, 08:47

Moin Dieter,

die Idee mit der Bohrlehre kam mir bei den Endkappen der Tanks des Nachläufers - die waren so dermaßen glatt, daß jede freihändige Bohrung immer abrutschte und ungleichmäßig wurde...

Das Werkzeug der Vernichtung, dazu kommt noch ein Dremel-Ersatz mit einem kleinen Fräskopf:



Die Schweißnähte am Rand werden einfach mit dem Skalpell abgesäbelt, die Haltebänder erst grob gefräst, dann mit dem hinteren Schleifblock aus Aluprofil, der hat 600er und 800er aufgeklebt und wird je nach Bedarf umwickelt... Danach kommen von hinten nach vorne die Schleifpads zum Einsatz, das vordere poliert schon mehr als daß es schleift... das Grau kommt vom Polieren der Alurohre

Und falls mal ein Schnitt danebengeht, lassen sich kleine Dellen hiermit auffüllen:



Ein wunderbares Zeugs, dickflüssig, schnell trocknend, sehr glatt verschleifbar... seitdem ich das habe, werden alle Spachtelstellen, die später gut sichtbar sind, abschließend nochmal hiermit behandelt - mit den Schleifpads wird das dann glatt wie ein Babypopo...


Und alles, was dann wieder an die Tanks drangebaut wird, ist Eigenbau... Die Haltebänder aus Evergreenprofil, alle Anschlüsse selbstgeschnitzt...

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28

Samstag, 28. Mai 2011, 09:46

Vielen Dank Martin,
hilft mir sehr weiter, da weiß ich doch gleich, das ich mich mit dem Putty nicht verkauft habe. Dremel und Dremelersatzmaschinchen hab ich ein paar, die sich im Laufe der Jahre bei mir eingefunden haben, das spart teils das Umspannen. Außerdem hab ich bei bei meinem Zahnarzt mal nachgefragt und von dem einige alte Fräser bekommen – super Teile und für Plastik immer noch gut zu gebrauchen. Einen guten Griff fürs Skalpell hab ich mir letztens erst zugelegt und auch stabilere Klingen, nur mit dem Handbohrer hatte ich Pech, da ist mir die Verschraubung zum Festhalten glatt oben abgebrochen – war ein Billigprodukt, aber trotzdem

Das mit den selbstgemachen Schleifklötzen muss ich mal mehr verinnerlichen, bisher mach ich vieles mit unterschiedlichen Nagelfeilen aus dem Dromarkt. Dann werd ich mal losziehen und Aluprofile besorgen, Doppeltes Klebeband hatte ich schon hier liegen.

Evergreen muss ich noch ordern, hab das Zeug letztens erst kennen gelernt und bin begeistert. Muss ich mal sehen, was ich mir hier hinlege an Platten und Profilen.

Lieber Gruß
Dieter
Mann kann über alles reden - nur nicht mit jeder 8o
... einfach tief Luft holen...

yewbacca

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29

Samstag, 28. Mai 2011, 17:06

Hallo Dieter,

die ursprüngliche Idee hinter dem Schleifklotz war, eine große ebene Werkzeugfläche ohne Behinderung durch Griffe zu haben, sowie verschiedene Körnungen in einem Werkzeug zur Verfügung zu haben, entsprechend war jede Seite anders gekörnt beklebt... hat sich mittlerweile auf 2 Körnungen über jeweils 2 Seiten reduziert... und da ich mittlerweile auch die Schleifpads habe, wird die nächste Bestückung des Aluprofils komplett mit einer Körnung sein, 400er oder 600er... der Feinschliff geht dann mit den Schleifpads besser...

Ich weiß nicht welches doppelseitige Klebeband du benutzt und wie gut es klebt... bei meinem ersten Versuch hatte ich auch das Schleifpapier mit Klebeband versucht zu befestigen... aber an den Rändern hat es sich im Betrieb dann sehr schnell wieder abgelöst... seitdem bin ich umgestiegen auf Sekundenkleber zur Befestigung des Schleifpapiers ==> seitdem keine Probleme mehr

Evergreen.... ist bei mir auch erst in Mode gekommen, seitdem ich an dem Monsterprojekt arbeite... vorher habe ich immer die Teile aus großen Sheetplatten ausgeschnitten oder Draht verschiedener Stärken benutzt... aber ein Kumpel und ich hatten letztes Jahr die Gelegenheit, bei einer Ladenschließung die Restbestände an Evergreen-Profilen zu einem (sehr) guten Preis zu erwerben... seitdem find ich die Dinger unentbehrlich... :)
Die Evergreen-Platten sind aufgrund der verfügbaren Muster im H0-Bereich sehr gut verwendbar, in meinem 24er Maßstab sind sie meistens zu fein... die, die ich habe, verbaue ich meist mit der glatten Rückseite wie eine normale Sheet-Platte...

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yewbacca

unregistriert

30

Dienstag, 12. Juli 2011, 21:26

Hallo,

es geht mit kleinen Schritten langsam voran... aber es GEHT voran...

@chri, @Graubär, @StuG Arni:

Bzgl. der dringend benötigten Vitrinen für die beiden Gespanne gibt es sehr gute Neuigkeiten: Für je 43€ + Märchensteuer werden die Vitrinen produziert... 150 cm x 20 cm x 25 cm Außenmaß.... mit einer Biegung, die fast rechtwinklig ist und so gut wie unsichtbar ist... also einfach perfekt... und zum halben Preis der bisherigen Kostenvoranschläge... die Kopfstücke werden mitgeliefert, müssen aber selbst eingepasst werden.... einfache Übung....

Damit ist dann die nächste Baustelle fällig: Das Transportgestell für unterwegs... eingepasst in den Kombi, abgestimmt auf die nun im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf um 50mm höheren Vitrinen.... aber das muss warten bis zum September, wenn ich wieder aus dem Urlaub zurück bin... und dann wird auch der WMT wieder weitergebaut, parallel zum Hauber/Tieflader Projekt...

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