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1

Sonntag, 27. März 2011, 19:11

HMS Pegasus 1:64 ( Holzbausatz von Victory Models )

Hallo Leute :wink:

Eigentlich sollte ich an den Bauplänen der Jolly Roger II arbeiten und dann an der Avalon weitermachen, nun reisse ich eine neue Baustelle auf, aber jetzt wo die Büchse der Pandora schon offen ist, machen wir eben einen neuen Baubericht.

Die HMS Pegasus war ein Schwesterschiff der HMS Fly. Beide gehörten zur sogenannten Swan Class, von der insgesamt 25 Schiffe zwischen 1766 und 1780 gebaut wurden. Die Pegasus wurde von Williams konstruiert und im Mai 1775 bei Sheerness Dockyard auf Kiel gelegt, am 27. Dezember 1776 erfolgte der Stapellauf. Die HMS Pegasus hatte nur eine sehr kurze Karriere, bereits im Oktober 1777 ging sie in einem Sturm vor Neufundland verloren.

Eine Kiellegung ist noch nicht erfolgt, aber auf Grund der Diskussionen bei Stefans HMS Fly, habe ich mir mal die 6 Pfünder Geschütze der Pegasus etwas genauer unter die Lupe genommen, das gesamte Holz der Lafetten inklusive Achsen und Räder besitzen die gleiche Dicke von 1.5 mm. Für die Lafettenwände kann man es gelten lassen, die Seitenwände sollten in etwa dem Innendurchmesser des Laufes der Kanone entsprechen. Die Räder sind definitiv zu Dünn.



Die vorderen Räder haben einen Durchmesser von 6 mm, die hinteren haben 4 mm und liegen fast mit der Achse auf. Ich habe die bestehenden Räder gegen neue ausgetauscht mit einer Dicke von 2.2 mm und bei den hinteren den Durchmesser auf 5 mm erhöht.



Das nächste Problemchen ist das Grundbrett, das hinten auf der Achse aufliegen sollte und vorne von einem Eisenbolzen getragen wird, der Bolzen sitzt aber genau dort wo die Ringösen für das Brooktau hinkommen sollten. Eine durchgehender Messingdraht mit Ringösen, kann man vergessen, weil man die zweite Öse mit der Lafette dran hinfriemeln kann. Es wird daher 2 einzelne Ringösen geben, die das Grundbrett stützen werden. Einen Richtkeil bringt man auch nicht mehr in die Lafette, sonst zeigt das Rohr nach unten. Das Grundbrett wird daher auch noch zum Richtkeil und erhält einen Griff.



Legt man die Kanone in die Lafette, stellt man fest, dass die Schildzapfen zu lang sind, ok schleifen wir die Dinger eben ab.



Da ich ein Brooktauge hinten am Knauf montieren wollte, musste ich feststellen, dass der Knauf einen zu kleinen Durchmesser hat um ein Loch hindurch bohren zu können.



Bei der Kanone von der Avalon sieht man wie ich das Brooktauauge montieren wollte. So wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als neue Rohre zu besorgen, nehme ich eben die kleinere Ausgabe der Avalon Geschütze, die sind zwar 40 mm lang anstelle von 37 mm der Originale.



Ich fress einen Besen, falls die alten Lafetten dann noch passen werden.

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

2

Sonntag, 27. März 2011, 20:02

Hi Sergio!

Zitat

Da ich ein Brooktauge hinten am Knauf montieren wollte, musste ich
feststellen, dass der Knauf einen zu kleinen Durchmesser hat um ein Loch
hindurch bohren zu können.
Wolltest Du den Brooktauring anbauen weil er dir so gut gefällt oder weil du meintest das der dahin gehört?

Bei letzteren kann ich dich beruhigen. Den Brooktauring gab bei den Engländern erst mit Einführung des neuen Bloomefield Geschützmusters ab ca. 179? zu sehen. Das genaue Einführungsdatum für dieses Muster kennt man erstaunlicherweise nicht. Man kann ohnehin wohl davon ausgehn das ältere Geschützmuster noch etliche Jahre in Dienst blieben.
Insofern wären Geschütze mit Brooktauring für dein Schiff nicht bzw. nur dann notwendig weil Du sie haben möchtest.

Grüße

Joerg

3

Sonntag, 27. März 2011, 21:04

Hallo Sergio, ich bin neu im Forum aber ein Interesse daran haben Pegasus, wie ich auch bin und Gebäude haben nur die ersten Beplankung abgeschlossen.

Im Hinblick auf Ihre Kommentare zu den Rädern.

Nach den Angaben in der Schwan-Reihe der Bücher von David Antscherl, die Lastwagen und die Klammern waren beide die gleiche Dicke, 3,625 ", das Ausmaß der 1.43mm, eine Verbindung mit dem Kit Stück.

Die Vorderräder sind 12 "Durchmesser und Hinterräder 10,5" im Durchmesser.
(4.76mm 4.16mm und in der Skala.)

Ich fühlte auch die Räder sahen zu dünn, aber vielleicht sind sie nicht zu weit aus afterall.


Ich würde mit Jörg zustimmen, über die breeching Ringe an den Kanonen von Pegasus.


Grüße

B.E.

4

Sonntag, 27. März 2011, 23:12

Davy,

schönes Modell hast du Dir ausgesucht. Für die Pegasus sind geschützrohre mit ring für das Brocktau am Ende falsch. Die Rohre wurden erst in den 1790er Jahren eingeführt. HMS Pegasus ging bereits im Oktober 1777 verloren. Ich würde die Messingrohre nur brünieren, fertig

Eidt: Sehe gerade Argos hat das gleiche gepostet :rolleyes:
Gruß Christian

in der Werft: HM Sloop Fly, 1776 - Maßstab 1/32, HM Cutter Cheerful, 1806 - Maßstab 1/48
auf dem Zeichenbrett: HM Cutter Alert, 1777 - Maßstab 1/32


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5

Montag, 28. März 2011, 06:05

Hi

Es geht doch



Blau Das Brett für den Richtkeil.
Rot, die Ringösen
Und Grün die durchgehenden Bolzen.
Somit liegt das Brett auf dem Bolzen auf
Die Positionen hab ich hier her

So, muss weg

glg
Stef

"Nur lächeln und winken, Männer."

6

Montag, 28. März 2011, 08:55

Stefan, das Geschütz sieht klasse aus
Gruß Christian

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7

Montag, 28. März 2011, 18:25

Hallo Leute :wink:

Vielen lieben Dank, für die Tipps :ok: :ok: :ok: , ich werde den Ring für das Brooktau weglassen, obwohl mir die Führung des Brooktaues durch den Ring besser gefällt, als wenn man es nur um den Knauf legt. Die Rohre werde ich trotzdem tauschen, da mir die gegossenen Rohre nicht so gut gefallen, gedrehte Messingrohre haben viel schärfere Konturen und sehen viel besser aus, finde ich. Die hinteren Räder werde ich mal versuchen mit einem 4.5 mm Durchmesser anzufertigen und mich aber erst festlegen, wenn ich die Deckswölbung und die Stückpforten im Schanzkleid mit den Geschützen 1:1 vergleichen kann, das wird aber noch eine Weile dauern.

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

8

Freitag, 1. April 2011, 17:00

Hallo Werftgemeinde :wink:

Heute sind die Geschützrohre und die Familienpackung Brüniersuppe aus Germany eingetroffen und ich bekomme am Wochenende etwas Abwechslung vom Jolly II Baupläne kritzeln. :lol:



Ist schon ein grosser Schiedunter, finde ich.



Das Bausatzrohr mit Lafette



Und die Lafette mit dem neuen Rohr,
sieht so aus als gäbe es heute den Besen zum Nachtessen :abhau: , die Lafetten passen noch. Einzig die Schildzapfen sind zu Lang, aber das war bei den Bausatzkanonen auch schon so.
Und da es so viele Messingteile zu brünieren gibt, habe ich mein Lager mal ordentlich mit Brüniersuppe aufgestockt und dabei ein grosses Loch in den Geldbeutel gerissen, ich hoffe das Zeugs taugt auch ordentlich was und entspricht dem Preis, sonst.... :!!



Das Zeugs gibts hier und auch in kleineren Mengen (Schwarz und Braun)

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
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9

Sonntag, 17. April 2011, 16:06

Hallo Leute :wink:

Das Brüniermittel ist nicht mein Fall, da es mit dem Pinsel aufgetragen werden sollte, zudem ist es sehr aggressiv und frisst sich Regelrecht ins Metall, nur dort bleibt es nicht haften:!! . Die Testkanone sah aus wie ein Leopardenfell, Schwarz und Messing gesprenkelt. Ich habe das Rohr mit einer Drahtbürste bearbeitet und dann in das Brüniermittel von Krick eingelegt, trotzdem sieht das Ding nun aus als wäre es 100 Jahre in der Erde vergraben gewesen.



Ich werde bei dem Brüniermittel von Krick bleiben und nachbestellen.

Ich habe mich erstmal mit den Plänen und Bauanleitungen befasst und das Spantengerüst eingepasst, den Kiel musste ich erst wässern und dann durch Pressen in Form bringen, er war bisschen Bananenförmig aber nach ein paar Tagen eingespannt ist er nun Gerade. Die Aussparungen in den Spanten sind sehr Passgenau und mussten aber ein wenig ausgefeilt werden, da sie stark klemmten.







Auf den Bildern macht es zwar noch den Abschein, dass der Kiel immer noch Schepps ist, aber das liegt an der Cam.



Ich werde das unterste Deck noch einpassen, dann werden die Spanten gestrakt, momentan ist alles nur eingesteckt und noch nicht verleimt, die Spanten werde ich einzeln, getrennt vom Kiel straken das geht einfacher als am Kiel montiert. Den Ständer habe ich mir mal für die SR gekauft, mal schauen ob er was taugt ansonsten baue ich eben noch eine Helling.

:ahoi:
LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

10

Sonntag, 17. April 2011, 17:32

hallo Sergio ,



werde deinen baubericht genau verfolgen , da ich mir nun freitag auch die HMS Pegasus bestellt habe . ich konnte einfach nicht wiederstehen :)

für mich ist es ja das erste holzmodell , darum hoffe ich einiges bei dir dazu zu lernen und evtl. auch nachbauen zu können .den mondfeld habe ich übrigens gleich mitbestellt , scheint ja DIE pflichtlektüre im historischen modellbau zu sein ;) könntest du mir evtl. mal eine liste zukommen lassen , was ich so alles an werkzeug , material bräuchte ?

mit dem brüniermittel von krick bin ich auch sehr zufrieden . hauptsache ist , das die teile absolut fettfrei sind . ich habe die brünierung 1:1 mit sehr warmen wasser gemischt und die schüssel in einer weiteren schüssel mit heißen wasser gestellt . dauerte keine 20 minuten , dann waren die messing ätzteile schon fast tiefschwarz .



gruss christian

11

Sonntag, 17. April 2011, 20:07

Hallo Christian :wink:

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf deiner Pegasus :ok: , ob Du von mir was Lernen kannst, weiss ich nicht so Recht da dies ebenfalls mein erstes Schiff ist, aber sagen wirs mal so, Du wirst kaum den gleichen Mist begehen können wie ich, wenn Du mich beim bauen nicht überholst :D , da ich aber immer noch ein grosses Muffensausen habe bei der Sache, baue ich etwas langsam. Eine Liste der Werkzeuge und Materialien stelle ich Dir zusammen und schicke sie Dir per PN.

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

12

Sonntag, 17. April 2011, 20:19

Servus Sergio / Christian !

Ich hab mich nach langer Selbstquälerei ( HMS Fly , HMS Snake , HMS Cruiser , Royal Caroline , HMS Mars ) ebenfalls für die Pegasus entschieden . Der Baukasten liegt bereits beim Dealer und ich hab ihn auch schon ausgiebig inspiziert . Macht mir einen sehr hochwertigen Eindruck und mit den Bauplänen und der beigelegten deutschen Anleitung kann man m. E. klarkommen. Mal kucken :smilie: . Und a Paar " späschäl -inglisch-läschäns siim also to bi inkludid " , :??? . Den stolzen Preis dürften sicher die Bekupferung und die reichhaltigen Beschläge und geätzten Teile rechtfertigen. Auch das Holz is eine Augenweide .

Somit kann sich der Sergio sicher sein , das er keinen Schritt mehr ohne mich und dem Christian machen kann , " BIG BROTHER IS WATCHING YOU " , :D :wink:

Amüsant finde ich , das Victory Models in der blgn. Informationsbroschüre die Pegasus mit einer Bauzeit von 120-150 Stdn. veranschlagt und dies auch noch Anfängern und Einsteigern zutraut. Da denk i amal führt glücklicherweise kein Weg hin .

Und jetzt pack i meine Mantua-Albatros an , wenn die dopppelt beplankt is ( nur einfache Beplankung lt. Baukasten vorgesehen ) mach ich mich mit Bedacht an die Pegasus ran. Freu mi schon wie ein Kleinkind auf Weihnachten.

VG Robi :rolleyes:

13

Sonntag, 17. April 2011, 20:27

Der Mondfeld ist eine gute Einstiegslektüre - dann aber bitte ganz schnell aus der Hand legen und was zeitlich, räumlich und nationalitätenmäßig genaueres holen :-)

Von allen den Büchern die ich habe und kenne, ist der Marquardt "Bemastung und Takelung von Schiffen des 18. Jahrhunderts" der vielleicht beste im Bezug auf Preis, Umfang und Verständlichkeit.

Gruß, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



Feinste Ätzteile für HMS Victory 1:100
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14

Sonntag, 17. April 2011, 20:30

Hallo Christian,

herzlich Willkommen in unserer Ecke. Viel Werkzeug für einen Baukasten brauchst du eigentlich nicht. Nen kleinen Hammer, , Pinzette, Skalpell, Wäscheklammern, eine kleine Säge, diverse Feilen, Schleifpapier, ein Gefäß zum Planken wässern, Streichhöklzer und eine Kerze. Die letzten 3 Dinge benötigst du zum Planken biegen. Ich habe bei meiner San Francisco zum Biegen einen Lötkolben genommen, hat aber den Nachteil, dass man die Planken nur biegen, aber nicht in sich verdrehen kann. Mit der Kerze kann man beides. Nur regelmäßig wässern solltest du, sonst brennt dir die Planke ab. Die Erfahrung habe ich jetzt bei meiner Endeavour gemacht. Der Tipp ist aus der Enzyklopedie von Herrn Mondfeld Band 2 Werkzeuge und Material und er funktioniert.

Hey Sergio, schön, dass du dich nun an ein "richtiges" Schiff rantraust. Falls du planen solltest, die unteren Decks weiter auszubauen als der Bausatz es vorsieht, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt die Säge anzuwerfen. Ich weiß noch, das es bei mir damals ein echtes gefricke war, die unteren Decks noch einzuarbeiten. Bis hier hin sieht das aber alles sehr, sehr gut aus, was ich so sehe. Zur Not kannst du auch noch ein L-Alu-Profil rechts und links an den Kiel montieren, um den eventuel noch vorhandenen Verzug des Kiels auszugleichen. Passende Aussparungen in den Spanten verstehen sich natürlich von selbst.

Gruß Jan

15

Sonntag, 17. April 2011, 20:30

wo dafi recht hat, hat er recht!!!

16

Sonntag, 17. April 2011, 21:03

Mir persönlich war der Mohnfeld als Anfangslektüre zu speziell und umfangreich . Es wird einem viel wichtige Theorie vermittelt , aber für`n Greenhorn is das m. E. ne Hausnummer zu gross . Herr Mohnfeld is ja auch kein Freund von Baukästen , da diese meist lt seiner Aussage sehr ungenau recherchiert oder schlecht umgesetzt sind . Ich persönlich kann mit meinem jetzigen Wissensstand meine Hauptsorgfalt nicht auf die realitätsgenaue Umsetzung vom Original zum Modell legen. Ich versuche das Bestmöglichste zu geben und wenn ich mit meinem "newbie-Wissen " und meinen technischen Möglichkeiten das Modell etwas realitätsgenauer gestalten kann , ok , dann seis so , aber genausogut halte ich mir frei wie z.B bei der Pegasus die Masten nich gelb zu pinseln, weil mir des ned gefällt. :du:

Für die Bauanfänge hab ich mir die Bücher von" Krick " ( Hist. Schiffsmodelle selbst gebaut ) und " Holz " ( Hist. Modellschiffe aus Baukästen ) zugelegt . Mit Hilfe dieser Bücher und viel Spionage in Modellbauforen hab i zumindest in die Materie hineingeschnuppert und kann mir mit der wenigen Praxis welche ich absolviert hab , ein Bild machen und trau mi an die Sache demutsvoll ran . :will: :D

Nun samma scho 3 Leutz die die Pegasus in Angriff nehmen oder , lieber Sergio , bereits begonnen haben , Is ne Supersache und wenn ma alle Bockmist bauen , dann mach ma aus unseren 3 Schifferl eines das passt . :five: :five: :five:

17

Sonntag, 17. April 2011, 21:58

Robi, stelle am besten einen Baubericht zu Deiner Albatros online.
Die Pegasus ist definitv kein Einstiegsmodell. Du solltest schon ein, zwei kleinere Modelle gebaut haben, bevor Du Dich an das geflügelte Pferd wagst.
Gruß Christian

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18

Montag, 18. April 2011, 05:57

moin

Hallo Sascha
Ich bin dabei.
Dokumentiere alles bitte mit vielen Bildern...........
Ich kann´s brauchen :)
Aber nicht zu schnell bauen, sonst komm ich nicht mit :P

lg
Stef

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19

Donnerstag, 21. April 2011, 17:33

Man, ich hab' hier wie ich sehe noch nix geschrieben. Das sieht schon mal toll aus... Und wie geht's der Avalon :baeh: ?
Nee echt, tolle Kanone, die schiesst den Vogel ab!
Gruss
HMS

20

Freitag, 22. April 2011, 10:26

Hallo Leute :wink:


Ich habe gerade den Schiffskoller und absolut keinen Bock auf gar nichts, geschweige denn auch nur irgendwas an meinen zwei Baustellen zu machen, der Kopf ist voll von Ideen, was ich an der Pegasus aufmotzen möchte und was ich in meiner Werft noch an Hilfsvorrichtungen gebrauchen könnte, aber die ganzen Ideen sind noch nicht konkret ausgedacht und geistern nur Schemenhaft in meiner Denkstube umher. Wie ich aus den vielen Postings entnehmen konnte, (herzlichen Dank dafür :ok: :ok: :ok: ) gibt’s bald eine kleine Swan Class Flotte hier im Forum, dies ist latürnich wieder eine Motivationsspritze für mich, um wieder einmal einen kleinen Beitrag in meinem Baubericht zu schreiben.


Was die Avalon angeht, die macht eine kleine Sommerpause, ich bring die Fockmarsstenge einfach nicht so hin, wie ich es gerne hätte :bang: .

So nun aber wieder zum fliegenden Pferd. Ich möchte das Unterdeck ein wenig ausbauen, da man davon aber nicht viel sehen wird, werde ich es wohl beim Teilbeplanken bleiben lassen. Ich habe mir das Oberdeck mal etwas genauer angesehen und mit dem Unterdeck verglichen, da bleibt nicht viel zu beplanken, nur gerade dort wo sich die Niedergänge und die Grätings befinden, irgendwie passt mir das aber nicht, nur an 3-4 Stellen Planken anzubringen. Ich möchte das Unterdeck zum grossen Teil beplanken und auch die Kalfaterung und die Verdübelung darstellen.




Die Fläche innerhalb der Scotchband Umrandung wird beplankt, in meinem Holzlager habe ich noch Furnierstreifen gefunden, keine Ahnung was das für Holz sein könnte, ist auf alle Fällle hell.



Die Furnierstreifen erstmal gebündelt und die Längskanten anschliessend mit einem wasserfesten Filzstift geschwärzt, der Stift hat den Vorteil, dass sich das Holz nicht so stark mit Farbe vollsaugt, das Tape wird später abgenommen, versetzt und die blanken Kanten geschwärzt.



Das erste Ergebnis sieht schonmal nicht schlecht aus, die Farborgie hält sich in Grenzen, wie die Kalfaterung wirkt, sehe ich erst wenn ich mal ein paar Planken nebeinander lege.

Das wärs vorerst mal wieder, ich wünsche Euch noch schöne Feiertage.

LG
Sergio
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21

Freitag, 22. April 2011, 10:50

Hi

Schade, ich dachte schon, jetzt gehts los und hab mir nen Kaffee geholt und die Kippen bereigelegt in der Erwartung eine etwas größeren Berichtes. ;(

Aber sei es drum.
So weit hinten brauchst du gar nicht zu beplanken, da liegt ja noch ein Deck drüber.
Durch die Grätlings kann man auch nicht durchkucken.

lg
Stef

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22

Freitag, 22. April 2011, 11:04

Moin Sergio,

dann will ich auch mal den Kommentarreigen meinerseits einäuten. Diesmal verspreche ich auch nach Kräften was Vernünftiges von mir zu geben. Das intellektuelle Niveau meiner Äußerungen wird sich dann während des weiteren Bauberichtes wie üblich sukzessive dem Nullpunkt nähern.

Ich hab ja einen Höllenrespekt vor der gezeigten Disziplin und der erforderlichen Ausdauer, um solche Schiffe über zum Teil mehrere Jahre hinweg zu fertigen. Das gilt in Deinem Falle ebenso wie bei den Kollegen aus der Seglerzunft.
Ich selber habe immer große Freude bei einem einzelnen Bauteil (wie bei Deinem Kanön'sche). Das identische zweite Bauteil (z. B. ein zweiter Poller) kostet dann schon richtig Überwindung. Aber wie bitte hält man zig identische Kanonen durch? Oder Hunderte Decksplanken? Tausende von Knoten???

Beim Surfen im Netz habe ich einmal einen Crack entdeckt, der in exzellenter Qualität historische Segler voll funktionstüchtig per Fernsteuerung fertigt. Die Größe lag nach Erinnerung bei 1,5 bis 2 m. Das Interessanteste daran war die Erläuterung, wie diese auch als Modell zu segeln sind. Da ich selber zum Spaß ein bisschen Catamarane segle, war ich doch arg überrascht.

Vielleicht noch ein Punkt assoziativ:
Ich hab mal in anderen Projekten Boote und Zubehör komplett selber konstruiert und mir dann die Teile von einer Zufallsbekanntschaft CNC-Fräsen lassen. Bei 10 Euro die Stunde ein sehr günstiges Vergnügen. Man erhält exzellent genaue Komponenten mit allerbester Kantengüte. Der minimale Fräserradius lag bei 1 mm. Als Material geht nahezu alles, von Polystyrol über Carbon, GFK bis zu allen Arten von Holz/Sperrholz. Dieses Verfahren wäre genial zur Herstellung von Spantensätzen.

Ein bisschen schmunzeln musste ich ja schon: Da kaufst Du Dir für nicht gerade kleines geld einen richtig guten Bausatz, machst gerade mal die Packung auf und beginnst schon Stück für Stück die Bauteile zu ersetzen. Bin mal gespannt, wie viel Originales am Ende übrig bleibt.

Jetzt wünsche ich Dir aber erst einmal ganz viel Freude bei dem gestarteten Riesenprojekt! Ich bleib auf jeden Fall dabei.

Gruß,
Johannes

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23

Freitag, 22. April 2011, 11:42

Aber wie bitte hält man zig identische Kanonen durch? Oder Hunderte Decksplanken? Tausende von Knoten???


Mit Geduld
Bei der SR habe ich es Staffelweise gemacht und auch immer nur die Kanonen, die für ein Deck benötigt werden.
Sonst wirds ganz schnell eintönig und man macht Fehler.
1.Tag Teile vom Spritzling trennen und sortiert aufbewaren. (210 Teile bei 30 Geschützen)
2. Tag Entgraten (210 Teile)
3. Tag beide Teile des Rohres zusammenkleben (30 mal)
4. Tag neue Löcher für die Schildzapfen bohren, neue Schildzapfen einkleben und die alten entfernen. (je 30 mal)
5. Tag Boden der Lafette und eine Seitenwand zusammenkleben (30 mal)
6. Tag 2. Wand an den Lafettenboden kleben (30 mal)
7. Tag Räder ankleben (60 mal)
8. Tag Löcher für Brooktaue und Ringösen bohren (150 mal)
9. Tag Ringösen herstellen und einkleben (je 90 mal)
10. Tag Löcher für die Keile in die Achsen bohren (120 mal)
11. Tag Keile einkleben sowie den Griff am Richtkeil (150 mal)
12. Tag Rohre aufbohren (je 30 mal)

dann grundieren, Grundfarbe aufbringen, 2. Farbe, Glasfaserpinseln, 3. Farbe, Glasfaserpinseln, Washing, Highlighten bei Rohr und Lafette und Zusammenbau. (je 30 mal, Dauer ca 8 Tage)

Somit baue ich ca. 1 Monat nur an den Geschützen eines Batteriedecks und auch nur im Urlaub.
Ansonsten dauert es viel länger.
Mit dieser Einteileung über diesen Zeitraum wird´s auch nie langweilig.


glg
Stef

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24

Freitag, 22. April 2011, 12:28

Hallo Leute :wink:

Wie es Stef bereits erwähnt hat, ist es vorallem Geduld, ich habe zum Glück keine hundert Kanonen zu bauen und zusätzlich zu pimpen, die 16 oder 18 Dinger für die Pegasus haben auch nicht soviele Einzelteile, die Kanonen bei der Avalon bestehen aus über 20 Teilen sind aber zum Glück auch nur 24 Geschütze. Die Wantenknüpferei geht eigentlich ziemlich flott, ist aber bisschen Langweilig das kann man mit einer Zweitbaustelle überbrücken und so Abwechslung schaffen. Bei der Plankerei kann man sich Abwechslung schaffen, indem man nur eine bestimmte Anzahl Planken vorbereitet und einklebt und die einzelnen Arbeitsschritte für eine kleine Losgrösse aufteilt.

Und wenn man keinen Bock hat zu bauen, oder man hat eine schlechte Phase, lässt man es eben sein und wartet bis der Anfall vorbei ist. :abhau:

Die Bausätze müssen den Herstellern in erster Linie Gewinn einfahren und deshalb wird bei einigen Teilen gespart. Diese Teile fliegen bei mir eben raus und werden ersetzt, aber man gönnt sich ja sonst nichts.

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

25

Samstag, 23. April 2011, 20:05

Ahoi Werftgemeinde :wink:

Heute habe ich den Ausschnitt im Unterdeck beplankt, das Ergebnis meiner Kalfaterung mit dem Filzstift ist nicht gerade das gelbe vom Ei geworden, das Holz hat kräftig Farbe gezogen, als wenn man die Farbe mit dem Pinsel aufgetragen hätte. Wenn man die Plankenseiten einzeln bemalen würde, hätte man eine viel feinere Kalfaterung erhalten. Beim Oberdeck werde ich vorab einige Varianten testen, hier spielt es nicht so eine grosse Rolle, da man davon fast nichts sehen wird.



Auf einem echten Schiff wurde ja mit Werg und Teer hantiert und ich glaube nicht, dass das ohne Schmiererein zu hinterlassen gemacht werden konnte. Ich habe die Planken über die verschiedenen Decksöffnungen verlegt, in der Hoffnung die Ausschnitte leicht aus dem 0.5 mm Furnier heraus zu arbeiten.



Na ja, ganz ohne Bruch ist es dann doch nicht gegangen.





Nachdem das Parkett verlegt war, versuchte ich mit Schleifen die Unregelmässigkeiten der Kalfaterung heraus zu bringen, aber mit 0.5 mm brauchts nicht viel und das Parkett ist wegpoliert, also lieber Unregelmässig als ein Loch in der Matte. :D



Ich bin mir noch am überlegen, ob ich die Planken nicht noch mit Teaköl versiegeln soll, ich werde aber erst an einem Reststreifen testen.

Die Nagelköpfe habe ich mit einer 0.9 mm Spritzennadel nach System von Stef (TK5512) gefertigt, allerdings habe ich die Nadelspitze mit einem Gasbrenner glühend gemacht und die Nagelköpfe eingebrannt, hier gilt in etwa das gleiche wie beim Stanzen, ein paar Zehntelsekunden zu lange drauf gehalten und man hat ein schönes Durchgangsoch. Dies ist mein erstes Deck mit Kalfaterung und ich bin einigermassen zufrieden damit und wenn das Oberdeck drauf ist, verschwindet das ganze sowieso im Dunkeln. :abhau:

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

26

Samstag, 23. April 2011, 20:43

Hübsch Sergio, hübsch :-)

Frage: Hast du absichtlich nur die Plankenstöße "genagelt"? Es sollten die restlichen Planken auf der jeweiligen Höhe auch noch eine Nagelreihe bekommen, da auch sie auf den Deckbalken befestigt wurden.

Gruß, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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27

Samstag, 23. April 2011, 21:25

Auch ich werd hier fleissig zuschauen.
Mir brennts schon unter den Nägeln, auch mal ein Holzmodell zu bauen. Aber ich hab auch noch so viele Plastesegler hier rumstehen...

Die Nagelreihen würd ich auch, wie Dafi schreibt, ergänzen.
Ansonsten schaut das Schiffchen schon gut aus. Und die ganze Geschichte wird man nicht mehr sehen. Schon irre...

Gruß
Jürgen
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28

Sonntag, 24. April 2011, 08:40

moin

Schön dass es weiter geht.

Aber sag mal, wie breit sind denn deine Planken?
Du hast 11 Planken auf der gleichen Strecke verlegt auf der ich 17 Planken habe




Dann stelle ich mal ne kleine Rechnung auf
17 x 3 mm + (16 x 0,2 mm Garn) : 11 = 4,85mm x 64 = ~310 mm

Das sind stolze 310 mm Plankenbreite.

Nicht zu breit??

Zum 2. ehe du mit der Beplankung des Hauptdeckes anfängst mache nicht den gleichen Fehler wie ich.
Zeichne dir die Decksbalken vorher an, so wie es Daniel erklärt hat.
Im Buch von "Oratio Curti" gibt es schöne Bilder bei denen man gut sehen kann wie Planken und Balken gelegen haben.

lg
Stef

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29

Sonntag, 24. April 2011, 10:44

Morgen Sergio :wink:

Ich kann nur sagen Hut ab :ok: die Spanntenbauweise und das wie du die Kanonen baust da kann man ja nur vor ehrfurcht erröten :rot:

Ich glaube hier in dem Forum bin ich gut aufgehoben auch wenn ich bestimmt kein Holzschiff bauen werde, aber lernen kann man hier sehr viel. Ich werde auf jeden fall deinen BB verfollgen.

MfG

Thomas :wink:
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30

Sonntag, 24. April 2011, 12:28

Hi

Die Sache mit dem "Edding" hat mich nicht losgelassen.
Darum habe ich einen Versuch gestartet.

Ich dachte mir, wenn die Kalfaterung zu dick wird, wenn sie mit Edding angemalt oder lackiert werden, warum dann nicht einfach immer abwechselnt geschwärzte und nicht geschwärzte Planken benutzen.


Hier die Planken geschwärzt und ungeschwärzt.


Und hier das Ergebniss.
Bei den ungeschwärzten musste nur noch die Stirnkannte geschwärzt werden.
Ich finde es überzeugend.

Andere Idee, die genauso funktioniert wäre jeweils nur ein mal in Längsrichtung zu schwärzen und eine Stirnkante.


Hier in Originalgröße
Wie ist das?

lg
Stef

"Nur lächeln und winken, Männer."

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