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1

Dienstag, 22. Mai 2007, 19:17

Welche Spachtelmasse ist die richtige?

Hallo Leute,
ich wollte einfach mal fragen was für Spachtelmasse ihr benutzt
und woher ihr die bekommt.

dann noch was:
wie tragt ihr die auf?

Andi :pc: :pc: :pc: :pfeif:

2

Dienstag, 22. Mai 2007, 20:00

Ich benutze fast ausschließlich 2-Komponenten-Spachtel aus dem Autozubehör. Da gibt es verschiedene Sorten, die halt für größere oder kleinere Löcher oder Dellen in Autos gedacht sind. Die feinste Variante (heißt oft auch Auto-Feinspachtel oder so) gefällt mir sehr gut. Das richtige Mischungsverhältnis vorrausgesetzt erhält man recht belastbare und schnell harte Flächen.

Bei nur kleinen Stellen benutze ich zum Verarbeiten einen Spatel aus der Chemie. Da aus Edelstahl lässt sich fester Spachtel hinterher gut mit einem Skalpell oder Teppichmesser abkratzen. Auch praktisch ist, dass diese Spatel eine Seite mit gerader Kante und eine Seite mit runder Kante haben.

Bei großen Flächen schneide ich mir meist ein passendes Stück Polystyrol zwischen 0,5 und 1mm Dicke zu. Dabei dann natürlich auf eine gerade Kante achten, damit die Fläche auch gerade wird.
Viele Grüße, David

3

Dienstag, 22. Mai 2007, 20:06

RE: Spachtelmasse

Ich habe bis jetzt nur die Spachtelmasse von Humbrol und Revell verwendet,die von Humbrol kannste schonmal ganz getrost streichen! Macht nur Ärger,krocknet viel zu schnell und bröckelt ziemlich stark.
Das Putty zeugs von Revell ist da etwas besser,aber auch nich state of the art.
Ich werde mir demnächst mal die Spachtelmasse von Tamiya zur Brust nehmen,Erfahrungsbericht werd ich dir schreiben.

Öhm, aber wo her bezieht man die ganze schose? Putty müsste es eigentlich überall da geben wo es auch Revell Bausätze gibt,die von Humbrol gibts nur ganz vereinzelt in manchen Modellbauläden. Tamiya zeugs bestimmt auch,wenn nicht wirste wohl Online shopen gehen müssen.

:motz:Leider leider machen ja die ganzen Modellbaugeschäfte reihenweise dicht.
:ahoi: Benny der Jollebauer

Wer sich selbst für super hält ist nicht gleich ein Superheld

4

Dienstag, 22. Mai 2007, 21:01

Achja, hab ich oben ganz vergessen. Für kleine Stellen oder an Stellen, die wirklich keinerlei mechanische Beanspruchung haben, benutze ich natürlich auch 1K-Spachtel. Dabei habe ich, nachdem mir das Revell-Zeug (wage kaum, es Spachtel zu nennen) überhaupt nicht gefiel, bisher immer Spachtel von Simprop verwendet.
Ist ein weißer Spachtel in 'ner recht großen ebenfalls weißen Tube und sollte in den meisten Modellbaugeschäften, die auch RC-Modellbau haben, zu bekommen sein. Der Spachtel ist wesentlich feiner als der von Revell, zieht nicht so komische Fäden und trocknet auch nicht so extrem schnell - aber schnell genug, dass die Wartezeit nicht nervt. Der Spachtel ist geeignet für die meisten Kunststoffe und auch für Holz.
Viele Grüße, David

5

Donnerstag, 31. Mai 2007, 14:41

Simprop Spachtel

Hallo zusammen

habe mir heute den SIMPROP schnell Spachtel gekauft hat da schon jemand erfahrung damit habe noch nie mit Spachtel gearbeitet wie wende ich es am besten an und mit was schleife ich es

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7

Donnerstag, 31. Mai 2007, 15:40

Hallo,

wie du ihn anwendest steht in dem Link den du dazu gepostet hast,lies ihn mal durch. Schleifen machst du am besten mit feinem Schleifpapier im Naßschliefverfahren. Du solltest mindestens ein 1000er Naßschleifpapier benutzen und vorsichtig schleifen.
Der Spachtel den du dir da zugelegt hast kenne ich ich nur aus dem Schiffsmodellbau und bei großen RC Modellen. Wie fein er ist und ob er auch für unsere kleinen Modelle geeignet ist kann ich nicht sagen. ich benutzefür sowas die Produkte von Gunze zum Pinseln oder Spritzen (Mr Surfacer 500-1200)

Andy

8

Donnerstag, 31. Mai 2007, 16:00

Hi hondama8,

Der Spachtel ist so nicht schlecht, hat nur den nachteil das er sehr schnell antrocknet und für grössere flächen nicht so geeignet ist.
Ansonsten kann man ihn gut mit 1000 papier bearbeiten.

Lieben gruß
Sven
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.... :lol:

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9

Donnerstag, 31. Mai 2007, 16:16

RE: Simprop Spachtel

Zitat

.... von hondama8
.... wie wende ich es am besten an und mit was schleife ich es



Zitat

...Auszug aus dem Verarbeitungshinweis
Verarbeitungshinweise:

Trotz umfangreicher Test konnte natürlich nicht jede Materialkomination getestet werden. Daher bitte immer erst probehalber auf einer nicht sichtbaren Stelle am Modell die angestrebte Materialkombination (Kleber, Farbe, Grundstoff, Spachtel, etc.) testen. Zuvor die zu spachtelnden Stellen entfetten und trocknen. Den Modellbau Schnell Spachtel mit einem geeigneten Werkzeug direkt oder nach Verdünnung mit Simprop Spannlack Verdünnung (Best-Nr.112 332 7) mit einem Pinsel auftragen. Je dünner die Schicht, desto schneller die Trocknung.


...alles klar ;)

Grüße :wink:

Guido

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10

Donnerstag, 31. Mai 2007, 17:06

Hi Guido,

jo habe ich ja auch schon geschrieben, steht alles in dem Link den er selbst gepostet hat.

Andy

11

Donnerstag, 31. Mai 2007, 17:53

Zitat

Original von Firebird1978
hat nur den nachteil das er sehr schnell antrocknet


Find ich jetzt nicht so den Nachteil, wenn ich einen Schnell-Spachtel kaufe...

@hondama8:
Ich benutze diesen Spachtel auch für kleinere Spachtelarbeiten, da man schnell weiterarbeiten kann, der Spachtel sich aber wesentlich besser verarbeiten lässt als bspw. dieses fiese Zeug von Revell. Zur Verarbeitung zitiere ich mich mal selbst aus einem anderen Thread:

Bei nur kleinen Stellen benutze ich zum Verarbeiten einen Spatel aus der Chemie. Da aus Edelstahl lässt sich fester Spachtel hinterher gut mit einem Skalpell oder Teppichmesser abkratzen. Auch praktisch ist, dass diese Spatel eine Seite mit gerader Kante und eine Seite mit runder Kante haben.
Bei großen Flächen schneide ich mir meist ein passendes Stück Polystyrol zwischen 0,5 und 1mm Dicke zu. Dabei dann natürlich auf eine gerade Kante achten, damit die Fläche auch gerade wird.


Zum Schleifen kann ich nicht bestätigen, dass das Schmirgelpapier min. 1000er Körnung haben sollte. Ich schleife diesen Spachtel mit allem über 400, das geht recht gut. Klar, so feiner die Stelle, so feiner muss auch das Papier sein, das hängt aber wirklich sehr von der Situation ab und ist nicht so pauschal zu beantworten.
Viele Grüße, David

12

Donnerstag, 31. Mai 2007, 20:23

@ David Schnell-Spachtel OK aber meiner hat nach 40sec schon hautbildung so das man nicht weiter spachteln lann ohne das es lufteinschlüsse gibt. Ansonsten ein super zug...

Lieber währe mir 2-3 min verarbeitungszeit das währe bei dem echt klasse.

und klar kannste auch 400 Papier nehmen ..... Sehr gut hart wird der auch dafür.....

Gruß Sven
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.... :lol:

13

Donnerstag, 31. Mai 2007, 23:52

@Sven: 40 sec.? Das ist wirklich sehr wenig. Ist dein Spachtel vielleicht schon alt, war die Tube schonmal lange offen oder du spachtelst im Backofen? :D
Also ich habe so 1-2min Spachtelzeit würd ich jetzt schätzen ohne es mal wirklich gemessen zu haben. Es hängt halt auch sehr von der Menge ab, die du verarbeitest. Wenn diese nur sehr sehr klein ist, dann trocknet der natürlich sehr schnell durch. Aber ich werd auf jeden Fall beim nächsten Mal auf die Zeit achten, vielleicht erzähl ich hier ja auch Mist...
Viele Grüße, David

14

Freitag, 1. Juni 2007, 08:49

Mir gefällt der Simprop was die Dichte und das feine Korn angeht. Das sscvhnelle Trocknen stört mich nicht wirklich aber der geht so strak zusammen - vermindert beim Trocklnen sein Volumen - das manchmal die zu verspachtelnde Stelle komplett erhalten bleibt und sofort nach einer zweiten Lage schreit. Bei den Heckfenstern meiner Ente habe ich inzwischen 3-mal Spachtel drauf und immer noch nicht die Dicke erreicht, zu der ich hin will. Ich hatte bisher auch immer Angst, das mir das Zeug bei einer zu dicken Schicht reißt aber ich werde das jetzt mal probieren

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15

Freitag, 1. Juni 2007, 09:38

Zitat

Original von anfatman
Hi Guido,

jo habe ich ja auch schon geschrieben, steht alles in dem Link den er selbst gepostet hat.

Andy


@ Andy,

:ok: :lol:

Gruß :wink:

Guido

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16

Freitag, 1. Juni 2007, 11:10

Hallo opa ,@all

dieses Problem mit dem "Einfallen" des 1-Komponenten Spachtels ist eine ganz normale Sache. Man kann sich diese nachträgliche nochmalige Spachteln sparen wenn man gleich zu 2-Komponenten Spachtel und Modelliermassen greift wir z.B. Magic-Skulp . Diese werden zusammen gemischt und trocknen dann gleichbleibend aus ohne Schwund durch Trocknung.

Andy

17

Samstag, 8. Dezember 2007, 01:43

Spachtel

Ich hab nach mehreren Umbauten die Schn... voll vom Spachtel von Tamiya und Revell, die Verarbeitung ist echt bescheiden, trocknen zu schnell, während der Verarbeitung, oder auch halb in der Tube, nach dem Schleifen fielen dann die ersten Stücke heraus (ok die Tamiyatube war halt alt) :verrückt:
ich kann nur empfehlen auf Feinspachtel aus dem Automobilbau zu wechseln, wer das Glück hat in der Automobilentwicklung zu arbeiten, die haben Super Zweikomponentenspachtel, der max. 1% schrumpft :ok:
und außerdem je nach Härterzugabe auch innerhalb weniger Minuten zu bearbeiten ist :dafür: :dafür:

Carpe Díem
Jupp ich Lebe noch !!!!!

18

Sonntag, 9. Dezember 2007, 13:21

Ich habe zur Zeit auch noch den Simprop-Spachtel. Der schrumpft aber sehr stark und ich werde jetzt auch auf 2K-Autospachtel umsteigen. Schaunwirmal.

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19

Sonntag, 9. Dezember 2007, 13:37

Ich arbeite seit eingen Wochen mit dem Spachtel- Modelliergerät Wachsstar von Anfatman, ist eine super Sache.

Das Modellierwachs schrumpft nicht, ist gleich fest, läßt sich gut schleifen und überlackieren. :ok:
Salve Sunny
Nec scire fas est omnia
-------------------------------

20

Sonntag, 9. Dezember 2007, 15:27

Modellierwachs

das hab ich schon ein paarmal gelesen, das ihr davon so begeistert seid, aber dann hab ich ja wieder ein Werkzeug mehr in meiner Bastelhöhle zu liegen.. :motz:
Ich hab ja noch Autospachtel da, den werd ich erstmal versuchen, das Zeugs von Revell oder Tamiya kommt mir jedenfalls nichtnochmal ins Haus :abhau:
Ich werd das jetzt entsorgen!
Es sei den das Wachsmodelliergerät ist so groß wie die beiden Spachteltuben, dann ersetz ich die nur :D

Carpe Díem
Jupp ich Lebe noch !!!!!

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21

Sonntag, 9. Dezember 2007, 16:55

Hallo Marcel,

das Wachsspachtelgerät ist sehr klein:

(L/B/H) 10 x 6,5 x 5,5 cm, auch der Griffel ist ein Winzling :ok:
Salve Sunny
Nec scire fas est omnia
-------------------------------

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sunny« (9. Dezember 2007, 16:55)


22

Sonntag, 9. Dezember 2007, 17:43

Wachsspachtel

Danke für die Info, muß ich mir mal überlegen

allen einen schönen 2.ten Advent

Carpe Díem
Jupp ich Lebe noch !!!!!

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23

Sonntag, 9. Dezember 2007, 17:51

RE: Wachsspachtel

Zitat

Original von Pampersbomber
Danke für die Info, muß ich mir mal überlegen


Ich ärgere mich heute noch, dass ich so lange überlegt habe, um so mehr da ich diese Technik aus der Zahntechnik kannte, aber nicht daran gedacht habe,

Wenn Du noch Fragen hast, nur zu :idee:
Salve Sunny
Nec scire fas est omnia
-------------------------------

24

Dienstag, 11. Dezember 2007, 12:29

ich bin mit der Spachtemasse von Tamiya zufrieden. Was ist schlecht daran wenn sie zügig trocknent? Damit hab ich kein Problem, im Gegenteil. Ich will nicht tagelang warten bis das Zeug hart ist und kann in der Zwischenzeit nicht weiterbauen. Vom Schwundmaß her ist natürlich auch ganz klar zu sehen daß je dicker die Schicht ist um so stärker der Schwund. Also zieh ich eben 2 oder 3 dünnere Schichten auf, die dann auch schnell trocknen sollten. An der Revell Spachtelmasse stört mich die milchige Brühe die immer aus der Tube quilltwenn sie länger liegt.

25

Donnerstag, 13. Dezember 2007, 17:11

Revellspachtelmasse

Ohja das kenn ich, die werd ich mir nichtmehr holen :verrückt:
Die Spachtelmasse kann man getrost in den Müll kloppen :ok:
Mal sehen was Weihnachten bringt?? :pfeif:
Da ich noch an den Weihnachtsmann glaub :lol:
(Wunschzettel abgeschickt) wart ich ob ich ein Wachsspachtelgerät bekomme :lol:
Mit normaler Spachtelmasse mach ich max. noch kleine Gießlunker weg aber mehr auch nicht :)

Carpe Díem
Jupp ich Lebe noch !!!!!

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26

Donnerstag, 13. Dezember 2007, 17:14

RE: Revellspachtelmasse

Zitat

Original von Pampersbomber
Da ich noch an den Weihnachtsmann glaub :lol:
(Wunschzettel abgeschickt) wart ich ob ich ein Wachsspachtelgerät bekomme :lol:


Auf den Weihnachtsmann ist fast immer verlass, Du must nur fest daran glauben :ok:
Salve Sunny
Nec scire fas est omnia
-------------------------------

27

Donnerstag, 13. Dezember 2007, 17:16

Weinamann

Danke Sunny, :D
dann kann ich ja hoffen, sehen wir mal was wird, gutes Gelingen noch :ok:

Carpe Díem
Jupp ich Lebe noch !!!!!

28

Dienstag, 10. Februar 2009, 22:41

Revell Spachtelmasse scheint das Plastik anzugreifen, bzw. aufzulösen. :motz:

Ich habe eine Sicke für ein Nummernschild zugepachtelt.

Nachdem die Oberfläche beim schleifen einfach nicht glatt werden wollte, hab ich mal mit den Fingern etwas rumgefummelt und festgestellt, dass das Plastik der Sicke butterweich und verformbar wurde.

Da kann ich schleifen bis mir der Arm abfällt und das wird nicht glatt. Die wissen schon warum sie keine Gebrauchsanweisung beilegen.

Da müßte dann stehen:"Nach dem öffnen der Umverpackung, ist die Tube unter kontinuierlichem Druck über der Toilette zu entleeren. Entleerte Gebinde sind dem Sondermüll zuzuführen."

Dann werd ich mir mal den Nigrin-Spachtel zulegen, den gibts bei uns im Kaufland um die Ecke, für das Revell-Gelumpe muß ich erst in die Stadt fahren. :abhau:
if ( $ahnung = 'keine' ) { use ( Suche ) }
if ( $antwort = 0 ) { post ( $frage ) }

Am liebsten bin ich Mann, aber ich kann auch anders.
Mitglied des www.opel-problemforum.de
Ich sage ja, zu Peter Zwegat.

29

Mittwoch, 11. Februar 2009, 10:31

Hallo an alle gefrustete Spachtelmassenbenutzer,

vielleicht darf ich mal meine Erfahrungen weitergeben.
Es kommt heutzutage kein Bausatz ohne Spachtelmasse aus ( ja, ja auch die Tamiyas haben Sicken, wo sie nicht hingehören),
ergo braucht man Spachtelmasse. Aber welche verwenden?

Jeder hat schon Revell benutzt und geschimpft, ... Tube gerade mal angefangen, schon eingetrocknet oder die Konzistens ist unterschiedlich und dafür auch noch Geld ausgeben.:motz:

Dann die Spachtel aus dem Automobilbereich wie z.B. Nigrin. Eigentlich ganz gut, aber man muss das Mischungsverhältnis mit dem Härter beherrschen.
Wir älteren Bastler sollten damit keine Probleme haben, aber die jüngeren unter uns....? Einmal zu wenig Härter untergemischt und das Zeug trocknet dann auch nicht. Hmm, und dann die relativ großen Gebinde!!!!

Ja, was denn nun.... In letzter Zeit benutze ich "Green Putty" von Squadron Products und bin sehr zufrieden damit. Er läßt sich sehr gut auftragen und schleifen, trocken wie nass.
Es bedarf aber auch da meist zweier Aufträge um z.B Stellen an Karosserien bei PKWs und LKWs wirklich glatt zu bekommen. Im Militärbereich sollte einer reichen.

"Nach 30 min trocken" laut Anleitung.

Und da ist schon wieder der erste Haken.
Grundsätzlich ja, liegt aber auch an der Raumtemperatur. Mir ist es schon passiert, dass er nach 45 min noch leicht geschmiert hat. Die Arbeit wieder umsonst, aber kein Grund den Spachtel zu verteufeln.
Ich habe mir angewöhnt alles was gespachtelt werden muss in einem Rutsch zu erledigen und die Teile über Nacht trocknen zu lassen. Dann ist er auch wirklich trocken. Sollten dann noch Sicken spürbar sein, kommt die zweite Schicht wie oben erwähnt.

"Mr. Rubbing Compound" von Gunze Sangyo. Das Mittel ist mir etwas mühsam zu schleifen. Aber das ist meine Erfahrung, andere können ihn gut finden und haben keine Probleme damit.

Aus dem Automobilbereich habe ich auch einen Feinspachtel. Da die Tube in meiner Arbeit ist, fällt mir der Name im Moment nicht ein. Grundsätzlich ist zu sagen, dass er sich super auftragen lässt, und zügig trocknet. Bloß muss man ihn am Anfang mit relativ grobem Schleifpapier bearbeiten um Material abzutragen. Womöglich ist es aber auch nur ein Zeitfaktor der bei mir eine Rolle spielt, so dass ich ihn nicht zu meinen Favoriten zähle.

Bei allen Spachtelmassen ist aber eines wichtig. Nach der Endnahme ist die Tube unverzüglich zu verschließen!!!!!

Also nicht erst den Spachtel verteilen und dann wieder etwas aus der Tube nehmen und wenn man endlich fertig ist, die Tube zudrehen.
Auch wenn das bei dem einen oder anderen Leser Kopfschütteln und Proteste auslösen mag.:verrückt:

Es ist so und ganz besonders bei unserer ach so gescholtenen Spachtelmasse aus Bünde.
Man mag Revell eines vorhalten können, dass die Gebrauchsanweisung mehr als dürftig ist, schlicht nicht existent ist.Welche Anweisung ich da lesen und nachschlagebereit haben soll:nixweis: . Ich suche sie immer noch :D .

ANWENDUNG:

Ich lagere sie trocken und relativ kühl im Keller. Habe hier ungeöffnet Revell Spachtelmasse herum liegen seit 2001 und die Tube lässt sich immer noch gut drücken. Ist also nicht eingetrocknet.

Nach dem ersten Öffnen gehe ich wie folgt vor:
Das Flüssige erst mal weg, versaut das Modell und das Plastik wird wie von euch bemerkt weich.

Mit dem Cutter, das Messer mit den abbrechbaren Klingen entnehme ich die benötigte Menge, die ich aus der Tube zuvor gedrückt habe und dann wird auch der Verschluß nicht verschmiert und sofort verschlossen. So bleibt die Masse luftdicht, denn sie scheint da sehr empfindlich zu sein.

Nicht zu dick auftragen, manchmal muss man bis zu drei mal !!! auftragen. Gerade bei Auswerferstellen. Zugegeben, etwas umständlich aber es geht. Trocken und nassschleifen stellt auch kein Problem da.

ich benutze sie auch weiterhin und kombiniere ganz gerne. Das heißt zuerst GreenPutty und sollte ich noch irgendwelche Fehler merken kommt als zweite Schicht Plasto von Revell zum Einsatz, denn Green Putty ist bei näherer Betrachtung leicht porös, so dass die Poren beim zweiten Durchgang verschlossen werden und durch die hellere Revellspachtelmasse erkennt man den Effekt sehr gut.

Aber wie gesagt, dass sind meine Erfahrungen damit und bevor ich dass herausgefunden habe sind auch einige Tuben im Abfall gelandet. Jetzt nicht mehr und ich komme mit einer Tube sehr lange hin.
Das Zeug, wie es manche nennen ist gar nicht mal so schlecht. Vielleicht hilft diese Beschreibung dem einen oder anderen weiter ohne Frust an seinem Modell weiter zu arbeiten.


Tach zusammen :wink:
Die einen sagen stolz: "das habe ich gelernt" ; die anderen sagen nichts, aber dafür können sie es.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Revelluzer« (11. Februar 2009, 10:37)


30

Mittwoch, 11. Februar 2009, 11:39

Ich verwende ausschließlich Aves Apoxie Sculpt (ein 2K-Spachtel, Konsistenz in etwas wie Knetgummi) und Aves Apoxie Paste (das gleiche Zeug dünner, hat dann in etwas die Konsistenz von Hautcreme). Gibt es in verschiedenen Farbe, z.B. weiß, grau, grün, rot.

Schrumpft nicht, läßt sich hervorragend verarbeiten, kann mit Wasser verdünnt werden, Wekzeuge sind ebenfalls mit Wasser zu reinigen, verspachtelte Stellen lassen sich mit Wasser glätten. Wenn die Masse zu hart ist nach dem anmischen, was vor allem an der Umgebungstemperatur liegt, kann man sie ein paar Sekunden in die Mikrowelle legen, bis die gewünschte Geschmeidigkeit erreicht ist.

Wenn es durchgetrocknet ist liegt die Härte zimelich genau bei jener von Polystyrol, was hervorragend für`s verschleifen ist.

Mir kommt nix anderes mehr ins Haus.
"Just glue it" - Callamon ("The Baseman")

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Callamon« (11. Februar 2009, 20:47)


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