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1

Freitag, 7. Januar 2011, 13:47

Grundieren bei kleinen Teilen

Hallo ich wollte fragen ob ihr ganz kleine Teile die ihr mit dem Pinsel bemalt auch grundiert und vorallem wie! Mit der Spraydose gaht das ja nicht sehr gut.


lg

Beiträge: 2 496

Realname: Johannes

Wohnort: Gastarbeiter im Bajuwarischen Königsreich

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2

Freitag, 7. Januar 2011, 14:13

Hallo,
als erstes mal am besten <hier> schauen.
Das Thema wurde nämlich just gestern erst in Breite diskutiert.

Ansonsten gilt die Überlegung, wofür man denn überheupt eine Grundierung verwendet?
a) Damit der Lack auf kritischen Flächen besser haftet (bei Kleinteilen selten ein Problem)
b) Damit man sorgenfrei auf dem Lack abkleben kann (bei Kleinteilen selten ein Problem)
c) Damit die Oberflächenqualität noch einen Hauch besser wird (bei Kleinteilen selten ein Problem)
e) Damit schlecht deckende Lacke (Neonfarben etc.) eine gute Grundlage haben (nur in besonderen Einzelfällen erforderlich)

Ergo: Für Kleinteile ist eine Grundierung wirklich selten erforderlich und nur in Grenzen messbar vorteilhaft.
Was freilich durchaus Sinn machen kann, ist eine komplette Baugruppe inklusive verschiedener Kleinteile komplett zu grundieren (spritzen) um sie anschließend detailliert mit Decklacken zu behandeln.

Ich selber grundiere bei großen Flächen mit Spühdosen aus dem KFZ-Zubehör (grau, Baumarkt). Diese Grundierungen haben einen gewissen Filler-Effekt, so dass man beim Schleifen auch noch etwa Auftragsdicke hat.
Bei Neonfarben oder gewünscht leuchtenden Decklacken grundiere ich mit Revell Aquafarbe in Weiss matt.

Gruß,
Johannes

3

Freitag, 7. Januar 2011, 14:48

Ok danke für die Hilfe! Und noch ne Frage wenn ihr kleinere Dinge zum Bemalen habt muss ich die auch verdünnen oder nur bei Brushen verdünnen?


lg

Beiträge: 2 496

Realname: Johannes

Wohnort: Gastarbeiter im Bajuwarischen Königsreich

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4

Freitag, 7. Januar 2011, 16:10

Prinzipiell gilt:
Je stärker ein Lack verdünnt wird, umso besser fließt er (selbstglättende Oberfläche) und umso schlechter deckt er, aufgrund der geringeren Auftragsdicke.

Soll heißen:
Bei größeren glatten und horizontalen (!) Flächen empfiehlt sich eine Verdünnung selbst beim Pinseln, damit sich eine homogene glatte Oberfläche ergibt.
Bei Kleinteilen arbeitet man zumeist mit der Lackkonsistenz, die bereits vom Hersteller vorgegeben ist.
Zuweilen ist sogar dickflüssiger Lack vorteilhaft um kleine Titzen zu füllen oder Kratzer abzudecken.

Beim Spritzen ist ein Verdünnung alleine schon deswegen erforderlich, damit der Lack spritzfähig wird, sprich gut durch die Luftwege/Schläuche etc. hindurch kommt.

Alles stundenlange Erzählen zum Thema Lackieren ersetzt jedoch nicht das eigene ausprobieren und Erfahrung sammeln.
Nur Mut! Ruhig mal Dinge probieren. Dafür gibt es ja reichlich Restbauteile.

Beiträge: 2 431

Realname: Emanuel Berger

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5

Samstag, 8. Januar 2011, 13:32

Dann von mir auch eine Antwort, damit sich deine Fragen auch lohnen :baeh:
Bei großen Flächen ist grundieren nicht schlecht, dann hält der Lack besser und -wie schon erwähnt- werden kleinste Fugen/Unebenheiten ausgeglichen :)
Kleine Teile grundiere ich auch nicht :whistling:
Zum brushen ist klar, die Farbe muß dünn sein ( wie Milch etwa ). dadurch ist die Deckkraft nicht mehr so hoch und evtl. mehrere Lagen Farbe nötig.
Dabei nicht zu ungeduldig sein, zwischen dem sprühen den Lack trocknen lassen, da er sonst verlaufen kann ( Tropfen- bzw. Nasenbildung)
Bei kleinen Teilen mach ich die Farbe nicht ganz so dünn, damit diese auch gut deckt ^^
Wenn Farbe zu dick ist, sieht man jeden Pinselstrich, und das wollen wir ja nicht :nixweis:

Also auch mein Tipp : ausprobieren und eigene Erfahrung machen :idee:
Vielleicht entdeckst du dabei etwas Neues und kannst uns neue Tipps geben :thumbsup:
Modellbau heißt auch Geduld haben :trost:

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