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Donnerstag, 30. Dezember 2010, 16:21

Noch ne Arado 196 von Revell!

Moin ihr Lieben,
nachdem ich mir ja gestern ein zweifaches Geburtstagsgeschenk in Form von Revells 32er Arado 196 gemacht hatte, konnte ich heute Morgen einfach nicht mehr länger widerstehen, habe meine Bristol F.2B und meine Albatros erst mal für ein/zwei Tage in die Ecke gestellt und mich daran gemacht, die erste Arado "in Angriff" zu nehmen.
Ich werde versuchen, die Arado parallel (aber NICHT in Konkurrenz!) zu Torstens (Bf 109 Fan) Bordflieger zu bauen - allerdings fing Torsten mit dem Cockpit an, ich habe mir als bekennender Modul-Bastlerzunächst die beiden Schwimmer "vorgenommen".

Diese bestehen aus sieben Teilen:

linke und rechte Schwimmerhälfte; Oberteil als Abdeckung; auf dem Oberteil eine Tankklappe (?); zwei Möglichkeiten der Schwimmerruder (eingefahren oder "at work") sowie zwei im Inneren zu verbauende Spanten, die dem Schwimmer eine ordentliche Festigkeit verleihen. Da hat der Entwickler bei Revell mitgedacht - dafür: :P

Die Montage gestaltete sich recht einfach - es ist nur zu bedenken, dass man die beiden Spanten VOR dem Zusammenfügen der Hälften an ihren Standorten platziert, sonst passen die nur noch mit Gewalt hinein.
Und bevor man den "Deckel" der Schwimmer verklebt, sollte man die beiden unten markierten Löcher bohren, sofern man die Arado später auf dem von Revell mitgelieferten Präsentationsgestell montieren will.


Vor der Fertigstellung des Schwimmermoduls gilt es noch, die beiden Stützen für die Schwimmer zu versäubern:

...und das ist, bedingt durch Formentrennnähte und Angüsse, eine ganz schöne Arbeit: Die komplexen Bauteile lassen sich nur mit einer Mikrosäge bruchfrei vom Spritzling lösen und beim Beseitigen der Nähte/Angüsse läuft man schon mal Gefahr, eine Strebe wegzubiegen, wenn nicht gar zu zerbrechen.
Der Vorteil der beiden komplexen Bauteile liegt jedoch auf der Hand: absolute Passgenauigkeit, weil alles schon im richtigen Winkel zueinander vormontiert ist und dadurch bedingt auch eine außergewöhnliche Stabilität - immerhin müssen diese beiden Stützen (plus die Hilfsstützen für die Tragflächen) das gesamte Gewicht des Plastikfliegers tragen!

An einer Strebe grüßte dann eine ordentliche Sinkstelle des geneigten Bastler:

...kein Problem: Ein wenig Sekundenkleber hineinlaufen lasse, verschleifen - fertig!

Und ehe man sich´s versieht, ist das Schwimmergestell fertig:


Bauzeitaufwand (inklusive Kochen, Tisch abräumen und Kinder zum Aufräumen ihrer Zimmer ermahnen): 10:00 bis 16:00 Uhr.

So, ich hoffe, mit zwei parallelen Bauberichten können wir uns gegenseitig "befruchten" - und vielleicht werden wir beide unsere Arados bis zur Emslandmodellbau am zweiten Januarwochenende fertig haben: Wäre doch schön, vom gleichen Modell zwei unterschiedliche Lackierungsvarianten "auf dem Tisch" stehen zu haben...

Michael
"Haben Sie keine Angst vor Büchern - ungelesen sind sie harmlos!"


Modellbau-Freunde-Lingen

2

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 17:50

Weiter geht es in kleinen Trippelschrittchen - next stop: the powerplant! Mind the gap!

Der Motor besteht aus einigen wenigen, recht stabilen und passgenauen Teilen:
1. Der vordere Zylinderring
2. ein Einsatz für den hinteren Zylinderring
3. ein Zündkabelring
4. ein Getriebegehäuse
5. ein Abgassammlerring
6. vier Auspuffteile

Erster Schritt: Wir verkleben Teil 1 und Teil 2 - wobei sich die Frage stellt, warum die Entwickler bei Revell es sich (und uns) überhaupt so schwer gemacht haben: Ich sehe den Sinn dieser aufteilung nicht wirklich, vermute aber mal, dass es wegen eventueller Hinterschneidungen bei den Zylindern gemacht wurde. Dann allerdings stellt sich die nächste Frage: Wieso sind die Zylinderköpfe in einem Stück gegossen, die eigentlichen Zylinder nicht?

Der Einsatz (links im Bild; für unsere nautisch affinen Mitleser: Backbord) passt nur mit viel Pressen, Drücken und Fluchen in den Sternmotor - 1 MInuspunkt für (höchstwahrscheinlich) sinnlosen Mehraufwand...

Nachdem diese Hürde genommen, folgt gleich der nächste Arbeitsschritt: Entgraten der Zylinder! Ei, was macht das Spaß! Ich gestehe: ich habe es nur an den Stellen gemacht, wo unbedingt notwendig, weil von außen sichtbar!

Weiter geht es mit dem Heraustrennen des Abgassammlers: drei recht klobige Angüsse warten darauf, mit der Mikrosäge entfernt zu werden - bloß nicht mit dem Seitenschneider und roher Gewalt vorgehen: ein Abbrechen der Abgasrohre wäre vorprogrammiert!

Danach mal wieder Entgraten der Formentrennnähte (eine meiner Lieblingstätigkeiten!).

So, und jetzt kommt´s:
Wie soll man dieses Teil aus dem Gussast bekommen:

Auf alle Fälle NICHT mit (wenn auch sanfter) Gewalt - der sensible Bastler greift zur photogeätzten Mikrosäge und sägt mühsam Stößel für Stößel aus dem Gussast.
Und dann? Genau: Mal wieder Formentrennnähte entgraten.

Und beim Entgraten fiel mir die seltsame Form der Zündkabel in der Nähe der Mitte des Ringes (häh?) auf - DAS geht ja mal gar nicht: dreieckige Angüsse statt eines runden Kabels!
Also habe ich mir das schärfste zur Verfügung stehende Skalpell gegriffen und langsam, gaaanz langsam, Stück für Stück die Kabelenden freigelegt.

Hier sieht man linker Hand den Skalpellschnitt ("es tut gar nicht weh!") und rechter Hand das freigelegte, allerdings ein wenig eckige, Zündkabel.
Diese Prozedur wiederholt der geneigte Bastler (es ist ein Neunzylinder-Motor) neun mal. Danach ist erst mal eine Pause und/oder eine Sitzung beim Psychotherapeuten der Wahl angesagt...

Michael
"Haben Sie keine Angst vor Büchern - ungelesen sind sie harmlos!"


Modellbau-Freunde-Lingen

3

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 18:06

So ihr Lieben,

das Getriebegehäuse ist festgeklebt und zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass die eben noch mühsam "verfeinerten" Zündkabel zu kurz sind!

Klasse! Dann muss ich die Dinger doch abtrennen (hätt´ ich mir den vorherigen Arbeitsschritt auch sparen können) und mit Silberdraht neue Zündkabelansätze fummeln!
Nene, Revell, das war nix!

Michaeä
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Modellbau-Freunde-Lingen

4

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 18:10

Moin Michael

Super, ein Parallelbau :ok: . Da können wir uns gegenseitig über die Schulter schauen. OK, ich mehr bei Dir, als Du bei mir.
Zum Motor, bei mir passten die Zylinder sehr gut zusammen, absolut passgenau. Allerdings sind an den Zylindern unschöne Angüsse/Materialüberstände. Das sieht man sehr schön auf deinem Foto. Der Zylider auf 6 Uhr (unten) hat auf der rechten Seite zuviel Material, der Zylinder auf ca. 9 Uhr (links) dagegen kaum. Das passent zu schnitzen fand ich dan doch etwas lästig. Die Zündkabel :bang: , das habe ich garnicht bemerkt. Na, mal sehen, wie ich das wieder hin kriege.
Ich bleibe natürlich weiter dran.

Gruß, Torsten

5

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 18:21

Moin Michael
Der Zylider auf 6 Uhr (unten) hat auf der rechten Seite zuviel Material, der Zylinder auf ca. 9 Uhr (links) dagegen kaum.


Uiii, gut dass Du das geschrieben hast - ich hätte es fast übersehen! Danke - so habe ich mir das vorgestellt: Einer lernt vom andern!
Im modellboard bekam ich übrigens auch einen HInweis, warum Revell die Zylinder geteilt hat: Auf die Art und Weise sind die Auswerfermarken an Stellen, die später kein Mensch mehr sieht - nämlich IN den Zylindern statt AUF den Kühlrippen. Also nehme ich meine Kritik an den Revell-Entwicklern zurück und gieße Asche auf mein Haupt...

Michael
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Modellbau-Freunde-Lingen

6

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 18:45

Jau, das ist DIE Erklärung für die geteielten Zylinder.

Gruß, Torsten

7

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 18:54

Hallo Michael,

auch bei deiner AR 196 bleib ich dran.
Da hast du ja schon ein paar Schwächen gefunden.
Gruß Micha

aktuelles Bauprojekt:
ZSU 23/4 Dragon 1:35

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8

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 20:17

Servus Michael,

den Mund wässrig machen im Doppelpack- sollte die Überschrift lauten. :D
Nach Euren zwei Bauberichten wird der Modellumsatz sicher steigen.

wie immer prima erklärt und mit guten Detailfotos unterlegt :thumbsup: liebe Grüße Sven :wink:
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

9

Samstag, 1. Januar 2011, 12:34

Moin ihr Lieben,

nach einem Silvesterfeier-bedingten baustopp geht es nun weiter:
Hier zunächst ein Bild des ausgedünnten Schwimmerruders - so, wie es Revell gegossen hat, war es mir a) zu dick und b) zu wenig profiliert.
Ich hoffe, man kann das Ausdünnen auf dem Photo erkennen:


Weiter geht es nach dem Mittagessen...

Michael
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Modellbau-Freunde-Lingen

10

Samstag, 1. Januar 2011, 12:55

Moin Michael

Sehr schön :ok: .Bin gerade bei den Querrudern und dem Höhenruder.Dort haben wir die selbe Problematik.
Gruß, Torsten

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11

Samstag, 1. Januar 2011, 13:03

Mahltzeit Michael, hoffe es hat gemundet,

da soll noch mal jemand sagen Flugzeugbauer hätten keine Ahnung von Hydrodynamik.
@Admin: bitte den Baubericht in die Rubrik Schiffe verschieben. :lol:

Gruß,
Johannes

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12

Samstag, 1. Januar 2011, 13:12

Mahlzeit :D
die Problematik bei solchen Arbeiten ist , dass das andere Ruder hinterher genauso aussehen sollte.
Aber Michael wird das auf jeden Fall hinkriegen :thumbsup: -liebe Grüße Sven
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

13

Samstag, 1. Januar 2011, 13:36

Moin ihr Lieben,

so sehen die Steuerseile, bzw. der Seilzug zum Hochziehen des Ruders im Schema aus:

(Quelle: Luftfahrt International Nr. 4 -Juli/August 1974- S. 599)

Und so sieht das Ganze dann in 1/32 umgesetzt aus:


Demnächst mehr...

Michael
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Modellbau-Freunde-Lingen

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14

Samstag, 1. Januar 2011, 13:57

saubere Arbeit, vielen Dank für das Ruder Schema.
Interessehalber habe ich in meinem 48er Italeribausatz nachgesehen, da machen die Ruder einen guten Eindruck.
Aber da müssen auch die seitlichen Steuerseile ergänzt werden.

viele Grüße Sven :wink:
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

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Samstag, 1. Januar 2011, 19:08

So ihr Lieben,
die beiden Schwimmer sind jetzt lackierfertig: Die Montage ist abgeschlossen und trotz der mahnenden Worte in einem anderen Forum habe ich die Rückholfeder der Schwimmerruder so belassen, wie Revell sie dargestellt hat: als zylindrig geformte "Dinger". Passende kleine Federn hatte ich nicht zur Hand und die Federn aus Litze selbst zu drehen, ist mir trotz mehrfacher Versuche nicht gelungen...also bleibt es so, wie es ist. Mittelmäßiger Modellbau eben - egal! Ich kann damit leben... :rolleyes:

Das Vorschattieren (Bastlersprech: preshading) wurde, wie immer, per Gunze Gundam Marker punktgenau bewerkstelligt. Und "punktgenau" meint exakt das: Der Schwimmer ist übersät mit kleinen Nietreihen und die habe ich, Niet für Niet, mit dem Gundam Marker eingeschwärzt:


Michael
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Modellbau-Freunde-Lingen

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Sonntag, 2. Januar 2011, 13:02

Moin ihr Lieben,

Gestern Abend/Nacht war eigentlich das Lackieren der Schwimmer und der Motorteile angesagt - blöderweise bin ich jedoch beim "Gute-Nacht-Geschichte" Vorlesen eingeschlafen und wurde erst heute Morgen von der treusorgenden Gattin (die gerade vom Rufdienst zurück kam) wieder erweckt!
Also habe ich mir heute Vormittag (nach leckerem Frühstück mit den Kindern; SWMBO ist schon wieder Arbeiten) nur die untere Rumpfabdeckung vorgenommen. Revells Bauanleitung gibt hier das Bohren von vier Löchern vor - fragt sich nur, wozu die dienen.
Die erste beiden Löcher waren schnell zugeordnet: Sie dienen der Aufnahme der Abdeckung irgendeiner Funkausrüstungsbeule (weiß jemand, was das genau ist und klärt mich auf?). Aber OBACHT!!!: Die beiden Löcher haben einen um 1/2 Millimeter zu kurzen Abstand zueinander, sodass die Passzapfen in der Beule nicht so recht passen. Bei Einpassen habe ich es zu spät bemerkt und -ZACK- war ein Passstift abgebrochen. :( Seid also gewarnt, ihr Nachfolger und bohrt eines der Löcher etwas größer! Ein Versetzen eines der Bohrlöcher um besagten halben Millimeter ist nur schwer möglich, weil Revell die Löcher innen mit einer Führung versehen hat!
Vielleicht sagt das Bild mehr als ich zu schreiben vermag:

(die hinteren beiden Löcher sind gemeint und auch gemein!)

Sodann sollen in Flugrichtung vor diesen beiden Löchern nochmals zwei Löcher gebohrt werden - wozu, darüber schweigt sich die Bauanleitung aus und ich wollte nicht umsonst zwei Löcher bohren, die ich nachher wieder zuspachteln darf.

Nach ein bißchen Herumprobieren und Bauanleitungstudieren dämmerte mir dann, dass es sich um Befestigungen für die hintere Schwimmerstütze handelt!

Passt, wackelt und hat Luft!

So, das war´s dann auch schon für den Vormittag - das KiKa-Sonntagsmärchen ist gleich zu Ende und Vati muss lecker Essen auf den Tisch bringen. HEute Nachmittag (hoffentlich, falls ich nicht über dem Essen einschlafe!) mehr...

Michael
"Haben Sie keine Angst vor Büchern - ungelesen sind sie harmlos!"


Modellbau-Freunde-Lingen

17

Montag, 3. Januar 2011, 17:09

Moin ihr Lieben,

weitere kleine Fortschritte:

1. Die Abgassammleranlage:
Was Revell da bietet, ist nicht wirklich der Weisheit letzter Schluss - allerdings muss ich gestehen, dass ich bei 18 Euro für ein 1/32er Modell nicht wirklich "slide-mould-technology" à la Dragon oder Trumpeter erwartet habe.

Formentrennnähte, Gußgrat und zwei wirklich unschön platzierte Auswerfermarken sind das Eine; geschlossene Abgassammlerendtöpfe (vulgo: Auspuffrohre) das Andere.

Nun, der Gußgrat und die Trennnähte sind mit einigen Skalpellschwüngen rasch beseitigt und die Auswerfermarken können mit Sekundenkleber+Backpulver oder mittels Wachsspachteln schnell beseitigt werden.
Was jedoch umständlicher wird, ist das Öffnen der Auspuffendstücke. Mittels Bohrer werden mehrere Löcher hintereinander gebohrt:

Die Lochstege werden dann unter Zuhilfenahme eines neuen Skalpells entfernt:

Und dann muss das Ganze "nur" noch begradigt und ganz zum Schluss mit etwas Tamiya Extra Thin Cement bestrichen werden, damit die Öffnungen nicht allzu "kantig" und rauh erscheinen:

(der obere ist zwar nicht optimal, aber von mir als "fertig" angesehen; der untere muss noch ein wenig überarbeitet werden)
-> besser hat das Torsten alias "Bf-109Fan" bei seiner Arado hinbekommen!

2. Die Quer-, Höhen- und das SEitenruder
Gestern Abend, während "Inspector Barnaby" (für unsere anglophilen Mitleser: "Midsomer Murder") lief, habe ich dann noch die Steuerflächen der Arado als Module geklebt:

Lief alles soweit ganz gut, bis auf das backbordseitige Querruder (Bausbschnitt 18 der Revell Bauanleitung): Hier passten die "Pass"-Stifte nicht recht und es wäre, hätte ich sie nicht ratzfatz entfernt, zu sichtbarem störendem Versatz gekommen:


So, das war´s zunächst für heute Nachmittag.

Michael
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Modellbau-Freunde-Lingen

18

Dienstag, 4. Januar 2011, 14:24

Auch für dem Doktor unter uns Modellbauern, meinen größten Respekt für das bisher gezeigte. Ich finde es toll wenn man noch was lernen kann und sieht wo was zu verbessern ist, in Anbetracht das man den Vogel ja eventuell selbst mal bauen wird, nur nicht mehr in diesem Jahr, da sämtliche Foren jetzt voll damit sind. Ich finde Deine Art zu bauen einfach nur Klasse, so wie es sein soll. Ein paar Unterlagen dazu und das was man machen kann wird gemacht und wenn es nicht geht dann bleibt es eben so. Prima Arbeit Michael, freue mich auf weitere Postings von Dir. Gruß, Jabo31. :respekt:

19

Dienstag, 4. Januar 2011, 18:28

Hallo

Da stimme Ich Udo voll und ganz zu...die paar Kleinigkeiten sind auch so zu Lösen. Da muß nicht für 100 Extra € Zubehör oder resinzeug dran oder Ätzteile wo eh nur ein Drittel des Bogens sinn macht Dran :kaffee: ....geht auch so wie du es Hier Zeigst...mit Reiner Manpower.

vg uwe
Wer mich Gern hat , den hab Ich auch Gern...Wer mich nicht Gern hat, der kann mich mal Gern haben

20

Mittwoch, 5. Januar 2011, 15:37

Moin ihr Lieben,
nach fast zwei Tagen "Funkstille" geht es weiter mit der Arado.
Mittlerweilesind die Tragflächen fertig gebaut und die Steuerelemente zugeordnet - angebaut werden die Querruder und Landeklappen aber erst nach der Tragflächen/Rumpfmontage:

Und dann hätte ich noch eine Frage, auf die ich in meiner spärlichen Literatur zur Arado keine Antwort gefunden habe:
Wozu dient das rot umrandete Teil und warum ist das (zumindest im Bausatz) links und rechts offen dargestellt?

Die Cockpitteile sind mittlwerweile in der Lackierwerkstatt - Montage morgen oder übermorgen; je nachdem, wie lange ich mit der Detailbemalung brauchen werde.


Michael
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21

Mittwoch, 5. Januar 2011, 15:45

Servus Michael,

also ich habe in meinem Buch "die deutsche Luftwaffe" von David Donald nachgeschlagen, da gibt es eine Rißzeichnug
der Ar 196, in der wird das Teil als verstärkte Tragflächenbefestigung betitelt, aber warum das bei Revell lose von der Tragfläche
gefertigt wurde keine Ahnung ?( ich hoffe, dass hilft Dir etwas :huh:

Nachtrag: das könnten auch die Scharniere zum hochklappen der Flügel im nach hinten abgewinkeltem Zustand sein :idee: guck mal hier:
http://img-fotki.yandex.ru/get/3208/vali…_792d78d3_L.jpg

liebe Grüße Sven :wink:
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

22

Mittwoch, 5. Januar 2011, 17:27

Moin Sven,

hab´s mittlerweile gefunden:

Es ist tatsächlich ein Klappstück, damit die Tragfläche beigeklappt werden konnte.

Michael
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Modellbau-Freunde-Lingen

23

Mittwoch, 5. Januar 2011, 17:44

Moin Michael

Ich wollt´s Dir gerade schreiben, da hat er´s schon selber rausgefunden.
Ich bin gespannt auf Deine Instromente. Willst Du die selbst bemalen oder nimmst Du Decals?

Gruß, Torsten

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24

Mittwoch, 5. Januar 2011, 17:45

Hallo Michael,
mal ne Frage:
das leicht milchig violette, was man auf dem Bild mit den vielen Einzelbaugruppen an ein paar Stellen aufgebracht sieht, ist das eine Art flüssiger Maskierfilm?
Weil genau so etwas suche ich. Mache das bislang immer mit nem Adhesionskleber aus dem Grafikbereich.
Falls ja - hättest Du mal Typ und Bezugsquelle für mich?
Vielen Dank und Gruß,
Johannes

25

Mittwoch, 5. Januar 2011, 17:52

Moin ihr Lieben,

So, wie Revell das vorsieht, kommen im Bauzustand "Tragflächen ausgeklappt" keine Verkleidungen dran - macht auch solange bedingt Sinn, bis man die Landeklappen absenkt. Dann sieht das Ganze schon ganz anders und ziemlich dämlich aus:

Also doch verkleiden - nur wie?
Die Lösung hält Revell selbst parat: Die Bauteile 136 und 141 sind nur dann zur Montage vorgesehen, wenn die Tragfläche beigeklappt wird. Sie passen natürlich auch bei ausgeklappter Tragfläche - also wurden sie montiert:

... und das Ganze sieht jetzt viel besser aus:


Michael
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Modellbau-Freunde-Lingen

26

Mittwoch, 5. Januar 2011, 18:07

Hallo Michael,
mal ne Frage:
das leicht milchig violette, was man auf dem Bild mit den vielen Einzelbaugruppen an ein paar Stellen aufgebracht sieht, ist das eine Art flüssiger Maskierfilm?
Weil genau so etwas suche ich.


Das ist popeliges Maskol: Wird aufgetragen, trocknet und kann nach der Lackierung einfach am Stück abgezogen werden - ähnlich Deinem Adhäsionskleber, vermute ich. Gibt´s in jedem Modellbauladen für so ca. 4 Euro für 28ml...


Michael
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Modellbau-Freunde-Lingen

27

Mittwoch, 5. Januar 2011, 19:21

Hallo Michael,
Popeliges Maskol?????,ich wusste garnicht das die da jetzt auch nen Bioanteil reinmischen :roll: igitt würg
Aber jetzt mal ernst beiseite,macht echt Spass dir beim Bau über die Schultern zu schauen.Ab und zu mal ein Blick über den Tellerrand ist echt nicht verkehrt.Werde bei dir und Thorsten immer wieder mal reinschauen
Ich weiss nicht ob ich es schaffe, aber evt. sieht man sich ja auf der Emslandmodellbau.
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

Ich bin der,der nicht bei Facebook ist!!!! :abhau: :baeh:

28

Samstag, 8. Januar 2011, 16:40

Moin ihr Lieben,

mittlerweile bin ich ja ein ganzes Stück weitergekommen und wollte mal ein kleines "updatechen" bringen (gerade läuft bei mir parallel ein Kindergeburtstag, aber die Jungs spielen gerade "Krieg" und so hat Papa bis zur nächsten schwereren Verletzung Zeit ... :pffft:).

Die angesprochene Zündkabelproblematik (zur Erinnerung: Die Angüsse am Verteilerring waren unrealistisch und nach dem Entfernen der dicken Angüsse bemerkte ich, dass die Zündkabel nicht an den Verteilerring heranreichten) habe ich mittlerweile folgendermaßen gelöst:
1. Zündkabel bis zur Gabelung in zwei getrennte Kabel abtrennen;
2. mit Elektroniklötdraht (0,5mm Durchmesser) das fehlende Stück ergänzen:


Michael
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Modellbau-Freunde-Lingen

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29

Samstag, 8. Januar 2011, 16:53

Das ist popeliges Maskol:... Gibt´s in jedem Modellbauladen für so ca. 4 Euro für 28ml...

Danke, Michael, für den Tipp!

Also - das mit den Popeln draufdrücken auf die abzudeckenden Stellen, das hatte ich auch schon probiert - nur auf das Maskol bin ich nicht gekommen :abhau: :abhau: :abhau:

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30

Samstag, 8. Januar 2011, 16:56

Die angesprochene Zündkabelproblematik ... habe ich mittlerweile folgendermaßen gelöst:
2. mit Elektroniklötdraht (0,5mm Durchmesser) das fehlende Stück ergänzen:


Und weil ich grad so gut drauf bin gleich noch einer:

Hör mal Michael: das sind zwar Zündkabel, Du musst aber keinen leitenden Lötdraht nehmen, es ist doch nur ein Modell. Der Motor funktioniert doch gar nicht... :abhau: :abhau: :abhau:

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