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1

Samstag, 20. Februar 2010, 22:34

B 17 G,Teil 2:altern und Beschuss...

Hallo zusammen,
hier der 2.Teil von der Revell-B17G,die ich noch etwas"verfeinern" will.
Nach den Fotos von Teil 1 folgen hier Fotos vom nachträglichen "Altern"(Lackabplatzer) und "Beschußschäden"an einem Triebwerk mit Brandspuren.Ich habe ganz bewußt nur eine Hälfte des Bombers bearbeitet....für die andere Hälfte überlege ich noch....trotzdem kann man hier schön den Unterschied vorher/nachher sehen.

Ansicht von der Seite mit "beschädigtem Triebwerk"...

die Crew begutachtet den Schaden...

die "Beschußschäden und Rußspuren am Triebwerk...

Propeller in Segelstellung.Die "Lackabplatzer" sind mit Alufarbe "trockengepinselt"...

der 4Mot von oben....Brandspuren und "heavy used" auf der linken Seite...rechts noch unbehandelt....
Bei den "Lackabplatzern" hätte es etwas weniger sein können...sieht schon sehr extrem aus ,oder...?Was meint Ihr dazu?
Konstruktive Kritik wird gern gesehen....bitte keine Erbsenzähler wegen Beschußschäden....
Grüße
Karacho

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Realname: Sven Modrzik

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2

Mittwoch, 4. August 2010, 21:10

Servus Karacho,

beim durchforsten des Archivs, bin ich auf deinen Beitrag aufmerksam geworden.
Niemand hat bisher geantwortet ;( was ich wirklich schade finde.
Hier hat sich mal jemand Gedanken gemacht, mal etwas nicht alltägliches zu bauen.
Die Umsetzung finde ich absolut genial, :ok: nur ein kleiner Fehler ist dir dabei unterlaufen.
Die Querruder waren mit Stoff bespannt, somit kann es da keine Abplatzer geben.
Was ich auch noch in Frage stelle, aber das ist meine persönliche Meinung, ob eine Propellerblattspitze
eines Metallblattes abbrechen kann.

viele Grüße Sven :wink:
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

3

Donnerstag, 5. August 2010, 17:30

Moin Karacho

Ich muß mich Sven anschließen, eine tolle Arbeit. Ein wierklich stimmiger Gesammteindruck.
@Sven: Die Propellerspitze ist nicht abgebrochen sondern abgeschossen worden, ist doch klar :grins: .

Gruß, Torsten

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4

Freitag, 6. August 2010, 12:17

Hallo Karacho! :wink:

Insgesamt doch eine sehr schöne Arbeit. Der Beschußschaden kommt schon recht gut rüber. Mach weiter so. :ok:
Hast du die zweite Seite inzwischen auch gealtert? Das würde der Realistik jedenfalls gut tun.
Übrigens die abgerissene Propellerspitze nach einem solchen Beschuß ist durchaus möglich.

Gruß
Dietmar
:prost:

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Realname: Sven Modrzik

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5

Freitag, 6. August 2010, 12:35

Übrigens die abgerissene Propellerspitze nach einem solchen Beschuß ist durchaus möglich.

Gruß
Dietmar
:prost:
Servus Zusammen
ich möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion ob möglich oder nicht möglich auslösen,
aber nachdem ich bisher noch keinen Fotobeweis für solch einen Beschußabriß an einem Metallpropeller gesehen habe,
aber schon genügend verbogene Propeller von Bruchlandungen , wage ich solch eine Aussage zu bezweifeln. :nixweis:


viele Grüße Sven :wink:
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

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6

Freitag, 6. August 2010, 12:52

Hallo Sven! :wink:

Ein Fotobeweis fehlt dafür bis jetzt. Da gebe ich dir recht. Aber dieses heißt nicht, das es solche Beschußschäden nicht gegeben hat! Da ich selbst seit langen Jahren mich mit den Fliegerschicksalen in meinem Landkreis beschäftige, behaupte ich schon zu wissen wovon ich spreche. Ein direkter Treffer aus einer BK dürfte wohl ein Propellerblatt nicht nur mal eben "etwas verbiegen". Klar mag die Wahrscheinlichkeit für einen solchen "Zufallstreffer" gering erscheinen, aber man kann sie auch nicht einfach ausschließen. Sobald ich ein entsprechendes Foto als Beleg gefunden habe, werde ich es gerne für dich nachreichen. Ich kann mich erinnern irgendwo das eine oder andere Bild schon gesehen zu haben. Werde mich mal auf die Suche begeben.

Gruß
Dietmar
:prost:

hasi

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7

Freitag, 6. August 2010, 13:31

Hi ebenfalls Siegburger! :)

Werde mich jetzt mal dezent bzgl. Propellerschaden zurückhalten, aber eine Maschinenkanone ist durchaus fähig, ein Propellerblatt zu streifen und abzufetzen, warum denn nicht?

ICH finde, das sieht GEIl aus, auch mit den Lackabplatzern, und keineswegs zu viel!

:ok: :ok: :ok:

Könntest du denn mal ein Foto von vorne links einstellen? Man sieht ja garnicht den Namen deiner Maschine!?! Und das Pin Up auch nicht. Da wird ja wohl eins drauf sein, oder? ^^

Ah ja, etwas noch, aber Geschmackssache: Die G-Version hätte ich in silber lackiert, dieses braun verbinde ich eher mit den Typen bis einschließlich F, besonders mit "Kinnturm" find eich silber irgendwie passender. Aber wie gesagt, Geschmackssache pur!!!!!

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8

Freitag, 6. August 2010, 13:44

Servus,

also wenn man sich Bilder von "gegroundeten" Maschinen ansieht, wie verbogen da die Blätter sind und das nicht
nur auf einer Wiesenlandepiste sondern auch auf Beton, da wage ich es zu bezweifeln, das eine Granate eine laufende
Propellerblattspitze abreißen würde.
Die Granate würde das Blatt verbiegen, aber selber aus der Flugbahn geschleudert werden durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit des
Propellers.
Es gibt Bilder von Corsairs auf amerikanischen Flugzeugträgern die mit laufendem Motoren in abgestellte Maschinen rasen und da verbog es nur den Propeller
und alles andere wurde in Stück gehauen.
Also Männer, da überzeugen mich nur Fotobeweise :nixweis: aber ich bin nicht das Maß aller Dinge und lasse mich da gerne überzeugen.
Nichtsdestotrotz, ist das Maschinchen ein absoluter Hingucker

viele Grüße Sven :wink:
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

9

Freitag, 6. August 2010, 14:20

Moin zusammen

Das mit der "abgeschossennen" Propellerspitze hab ich mit einem augenzwinkern eingeworfen. Wollte keine große Diskosion lostreten.
Die Beschußschäden als solch finde ich durch aus ganz stimmig, vorallem die Brand/Rußspur auf der Tragfläche.

Gruß, Torsten

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10

Freitag, 6. August 2010, 14:27

Moin zusammen

Das mit der "abgeschossennen" Propellerspitze hab ich mit einem augenzwinkern eingeworfen. Wollte keine große Diskosion lostreten.
Die Beschußschäden als solch finde ich durch aus ganz stimmig, vorallem die Brand/Rußspur auf der Tragfläche.

Gruß, Torsten
Servus Torsten,
warum keine Diskusion, dafür ist doch das Thema wie geeignet, es läuft sachlich ab und so ist es doch in Ordnung.
Außerdem finde ich es hochinteressant, wie zerrupft manche Maschinen vom Einsatz zurück kamen.
Und ich lasse mich doch eines besseren belehren, wenn mir jemand Fotos von einem abgeschossenen Metallblatt zeigt. :thumbsup:
Momentan gibt es eben zwei konträre Meinungen-und das ist doch gut so.

dem tollen Modell tut dies auf gar keinen Fall Abbruch :ok:

viele Grüße Sven
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

hasi

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11

Freitag, 6. August 2010, 14:33

Man müsste sich mal bei einem Ballistiker schlau machen, haben wir einen unter uns? *indierundeguck* Fänd ich sehr interessant. Gab es zu der Zeit schon Explosivgeschosse in Maschinenkanonen? Der Propeller dreht sich ja, stimmt schon, würde das geschoss dadurch wirklich weggeschleucert werden? Es Explodier ja, und diese Wucht könnte mit Sicherheit auch Metall fetzen, oder?

Aber iwe ihr sagt, dem Modell tut das keinen Abbruch, so oder so! :)

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12

Freitag, 6. August 2010, 14:56

Servus Hasi,

das mit dem Explosionsdruck ist schon ein berechtigter Einwand und wäre wirklich interessant zu wissen.
Hier habe ich ein Bild aus dem Koreakrieg, bei dem eine angeschossene B-26 Invader einen Landeunfall hatte,
bei der Wucht wurden die Motoren abgerissen!!!!!!!!! Die Propellerblätter nur verbogen, da sie nicht aus Guß sondern Hohlstahblätter oder Duraluminium waren.

Das Geschoß einer Mk.103 Kaliber: 30mm wog ca. 350gr /Sprenggeschoße gab es schon
Hier ist mal ein gute Erklärung zu den Munitionsarten:http://de.wikipedia.org/wiki/Minengeschoss



viele Grüße Sven
neu von mir im Wettringer : Maßstab 1:48 Mustang Mk.III Tamiya

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13

Freitag, 6. August 2010, 18:14

Der , mit keiner Ahnung von Flugzeugen meldet sich mal zu Wort ...

Hi , Leute ,
ich kann mir das auch nicht wirklich vorstellen , das ein Geschoss mal so eben nen Stück vom Luftschraubenblatt weghaut- aber man soll nie nie sagen - alles ist möglich.
Was ich mich allerdings vielmehr frage bei dem Modell : Die Einschusslöcher am Triebwerk! Aus welchem Winkel mag da der Teufelskerl von Pilot geschossen haben ?


Gruss Kay
" Flucht ist der beste Teil der Tapferkeit --- und nichts in der Truppe ist schneller weg ,als ein Luchs "


In Arbeit : 1/35Dingo 2 GE A3.3 Patsi

14

Montag, 23. August 2010, 11:49

Hallo zusammen!
Ich wollte hier ja auch nichts zu schreiben, aber nachdem ich mir am vergangenen Wochenende auf NatGeo eine Doku über die Luftschlacht über Guadalcanal aufgenommen habe, so muss ich feststellen das das ganze doch möglich ist. In der Doku ging es um Saburo Sakai, einem Japanischen Jäger Ass in einer Zero und dem Amerikaner "Pag" Southerby, der eine Wildcat flog. Beide überlebten den Luftkampf. Sakai konnte schwer verletzt zu seinem Stützpunkt nach Rabaul zurück kehren und Pag musste mit dem Fallschirm über Guadalcanal abspringen. Nach mehr als fünfzig Jahren hat man von Pag die Wildcat im Dschungel gefunden, wenn auch nicht im kompletten Zustand, wie ihr euch denken könnt. Der Motor samt Luftschraube waren in einem Zustand, so das man dieses auch als solches erkennen konnte. Der Propeller hat zwar nun kein Stück weg geschossen bekommen, doch in einem Blatt waren zwei hübsche Löcher, direkt nebeneinander, die von Sakai`s Zero stammten. Die Zero war ja nicht übermäßig schwer bewaffnet, zwei 7,6mm MG`s und zwei 12,7mm Kanonen, jedenfalls sind mindestens zwei Geschosse glatt durch den Propeller gegangen und dieser war bei der Wildcat nicht aus Holz. Um es kurz zu machen, ich denke, wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, das es schon möglich ist ein Stück vom Prop weg zu schießen. Gruß, Jabo31. <br>

hasi

Moderator

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15

Montag, 23. August 2010, 16:20

Vielen Dank für dieses anschauliche Beispiel! :)

Weißt du noch den Titel der Doku?

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16

Montag, 23. August 2010, 18:46

Servus Udo,
hochinteressanter Bericht, den du da geschrieben hast. :ok: Sag niemals nie, oder man lernt nie aus. :idee:
Schwer vorzustellen ist es trotzdem für mich, dass ein Stück vom einem Propeller weggeschossen wird. ?(

viele Grüße Sven :wink:
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17

Dienstag, 24. August 2010, 02:04

Hallo Kollegen! :wink:



Leider habe ich bis jetzt noch kein Foto mit einem abgeschoßenen Propellerblatt gefunden, aber der Beitrag von Jabo31 hat mich veranlaßt mein Filmarchiv nochmal zu sichten. Ich glaube da ist die Doku dabei von der Udo spricht. Sobald ich Zeit habe werde ich sie mir mal ansehen.
Kurz noch zu den Munitionsarten die Verwendung fanden. Ab dem Kaliber 12,7mm und größer, finden sich Hartkern- (Panzerbrechend), Brand- und Explosivgeschoße. Letztere waren sogar bei kleineren Kalibern vorhanden. Die Munitionsgurte wurden nach festgelegten Schema mit den verschiedenen Geschoßarten bestückt. Dieses hatte den Zweck, daß die panzerbrechenden Geschoße erst ein Loch reißen sollten und dann Brand- oder Sprengmunition den Rest erledigte. Zumindest sah dieses die Theorie vor.



Gruß

Dietmar

:prost:

18

Sonntag, 7. November 2010, 07:30

Hallo Denny :wink:
heisst "Nahkämpfe am Guadalkanal" zuletzt gesehn auf "National Geographic" :ok:
mfg :wink:
Roland :thumbup:
ALLE Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren

Das Horn Helm Hammerhands soll erschallen in der Klamm, ein letztes Mal.
Dies Möge die Stunde sein da wir gemeinsam Schwerter ziehen, Grimmetaten erwachet auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morden

„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ - „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“

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