Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

61

Sonntag, 14. Februar 2010, 11:44

Hallo Marcus

Ein sehr nettes Feedback.
Ich danke Dir!!!!!
Ich bin auch am Lernen und freue mich immer über ein Feedback.
Ich versuche, meine Bauberichte möglichst aussführlich zu schreiben... sowohl um Tipps zu geben als auch zu holen.
Allerdings spielte ich auch schon mit dem Gedanken, den Bericht sausen zu lassen und dann irgendwann mal einfach das Dio vorzustellen.
Es ist - wie jeder bestätigen kann, der hier etwas veröffentlicht - im Prinzip eine Doppelbelastung. Gerade bei Bauberichten, da diese möglichst präzise sein sollten.
LG
Frank (lappes)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lappes« (14. Februar 2010, 11:45)


62

Sonntag, 14. Februar 2010, 13:50

Heute habe ich die letzten Arbeiten mit Modelliermasse an dem Mauerwerk vollendet.
Die Verfahrensweise habe ich noch einmal mit Bildern dokumentiert.
- Zuerst Auftragen des Klebers



- Ein wenig Modelliermasse wird auf die Klebestelle gedrückt





- Mit der Feile zusätzlich angedrückt und im Wechsel nachziehen der Fugen und in Form drücken der Modelliermasse.

















Verfahrensweise bei den Türen:

- Zuerst wird der Klebstoff aufgetragen



- Dann wird ein Stück Modelliermasse in eine in Länge und Breite nahezu entsprechende Form gebracht




Dieses wird auf die Klebestelle gedrückt und angepaßt



Das sieht nach dem Anpassen und dem Behandeln mit dem Borstenpinsel so aus



Und bei der anderen Tür so




Der Putz wurde noch stellenweise korrigiert. Der Putz besteht übrigens aus Knauf Superkleber. Man kann natürlich auch Spachtelmasse oder Gips nehmen, nur war der Kleber schneller verfügbar und bevor dieser vollständig austrocknet habe ich ihn für den Putz genommen.
Der Kleber hat sich bei meinem Dio "ohne Mampf kein Kampf oder die Sau vom Bergetrupp" schon als Putz bewährt.



Nach dem vollständigen Durchtrocknen wird der erste Anstrich erfolgen.


Hier nochmals einige Eindrücke des momentanen Standes









LG
Frank (lappes)

63

Sonntag, 14. Februar 2010, 15:07

Hallo Frank,

das ist wirklich eine ganz hervorragende Arbeit, die Du hier leistest!!
Ich verfolge den Bericht schon länger und freue mich über jedes Update,
das Du einstellst. Ich finde es klasse, dass Du Deine Arbeitsschritte mit dem
Mauerwerk so ausführlich dokumentierst und beschreibst - dadurch wird es
für jeden nachvollziehbar, wieviel Arbeit darin steckt.

Nochmal - Daumen hoch für Deine tolle Arbeit bis hierhin! :ok: :ok:
Greetz Alex :wink:

Im Bau: Meine ewige Baustelle ;o) und viele, viele mehr :D

MBG Vellmar e.V.
Mein Blog


64

Sonntag, 14. Februar 2010, 15:39

Danke schön, Alex.
Ich hoffe nur, daß mein vorletzter Beitrag nicht so aussieht, als wolle ich um Beifall buhlen.
LG
Frank (lappes)

65

Montag, 15. Februar 2010, 00:16

Die Bemalung:

Da mittlerweile die Spachtelmasse durchgetrocknet war, konnte ich mit der Bemalung beginnen.
Zuerst wurden die Reste des Putzes steingrau (Revell Aquacolor) gestrichen.
Das sah dann so aus:

















Dann wurde mit einem Schwamm khakibraun (Revell Aquacolor) aufgetupft.
Danach wurden die Fugen teilweise mit einem feinen Pinsel weiß angemalt.








Jetzt wurden verschiedene Ziegel weiß angemalt.
Zuerst Farbe auf einen Ziegel und dann gleich mit einem Borstenpinsel darübergerieben, um einen Verwitterungseffekt zu erzielen.
Danach erfolgte ein Trockenanstrich des Putzes mit weiß.
Jetzt wurden noch einige Fugen mit einer Mischung auf rost und dark earth (Revell Aquacolor) gestrichen.
Probehalber tupfte ich mit einem Schwamm noch weiß auf den Putz - dies war mit aber zu krass und unruhig.





Einige Ziegel wurden noch bemalt....ziegelrot war zu dunkel, deshalb nahm ich holz- und afrikabraun (Revell Aquacolor)
Danach verdünnte ich steingrau mit Wasser und strich den Putz neu. Durch die verdünnte Farbe schimmert ein wenig die vorherige Behandlung. Der Putz wirkt so aber deutlich besser als vorher.





















Zuguterletzt bemalte ich noch die Armierungseisen des Stahlbetons an der geborstenen Stelle.
Zuerst rost, dann dark earth (Revell Aquacolor). Nach dem Trocknen Ölfarbe englischrot hell. Dies betupfte ich noch mit Pastellkreide orangerot.





Hier mal mit Figuren aus der Nähe:









Die Kanten der Tür habe ich übrigens mit Messing Winkelprofilen verkleidet.


Leider kommen die Farben auf den Fotos irgendwie anders heraus, ich hab's einfach nicht drauf mit dem Fotografieren :motz:

LG
Frank (lappes)

66

Montag, 15. Februar 2010, 01:12

Zitat

Original von lappes
ich hab's einfach nicht drauf mit dem Fotografieren :motz:


Sieht trotzdem super und realistisch aus! :ok:

Gruß,
Christoph
Heaven Shall Burn - die Macht im Metalcore!

67

Montag, 15. Februar 2010, 14:05

Danke schön, Christoph.

Heute habe ich mit der Detailbemalung der Fassade weitergemacht.
Die Fugen der Fensterbänke wurden weiß bemalt -

Verfahrensweise wie gestern: zuerst mit weiß gestrichen und dann mit einem Borstenpinsel nachgefahren.


















Nachdem ich die Farben auch zum ersten Mal bei Tageslicht sehe, bin ich recht zufrieden. Korrigieren mußte ich nichts....also weiter mit den Details.
Ungleichmäßigkeiten in den Fugen wurden in weiß bemalt, dies soll wie überschüssiger Zement aussehen.



Und die Gesamtansicht:



LG
Frank (lappes)

68

Dienstag, 16. Februar 2010, 18:19

Heute habe ich nicht viel gemacht. Die Seite hat nur ein Washing mit Ölfarbe Umbra gebrannt, stark verdünnt, erhalten.
Mein lieber Scholli, der Untergrund saugt das Zeug schier gar auf.
Ich hätte vielleicht das Ganze doch vorher mit glänzendem Klarlack versiegeln sollen.

Hier die nächsten Bilder:






























LG
Frank (lappes)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lappes« (16. Februar 2010, 18:42)


69

Mittwoch, 17. Februar 2010, 13:40

Jetzt ist es mal wieder an der Zeit, auf der anderen Seite der Wand weiterzumachen. Bevor ich aber mit der Bemalung der Wand beginne, habe ich noch ein paar "Industriegleise" verlegt. Dazu kaufte ich mir von der LGB Gartenbahn 2 gerade Gleisstücke. Diese haben recht üppige Gleisprofile und können daher auch für 1:16 durchgehen.
Zuerst sägte ich aus einer 1cm dicken Sperrholzplatte das "Gleisbett" aus. Dann wurden mit einem Bleistift 2 parallele Linien mit einem Abstand von 90 mm gezogen. Dies entspricht in etwa maßstäblich der deutschen Normalspurweite.
Danach sägte ich die Dioramenkante entsprechend aus. Die Gleisprofile wurden von den Schwellen befreit und entlang der Linien auf das Brett geklebt.
Danach fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren....ich hatte den Granattrichter vergessen.
Gott sei Dank gibt es die Dremel und den Fräsvorsatz (genial...das gute Teil).
Der Panzer wurde zur Anpassung aufgestellt und der Umriss des Trichters eingezeichnet. Eine Schiene wurde zur Weiterbearbeitung entfernt. Der Trichter wurde ausgefräst und die Schiene entsprechend gebogen. An die Innenseiten der Schienenprofile wurden L-Profile geklebt. Das Höhenniveau des Bodens wird noch an die Schienenoberkante angeglichen.













LG
Frank (lappes

70

Mittwoch, 17. Februar 2010, 15:11

Vorhin habe ich noch die 4 cm dicken Hartschaumplatten zurechtgeschnitten und somit die ersten richtigen Bodengegebenheiten geschaffen.

Das Ganze wird aber erst nach der farblichen Behandlung der Wand eingeklebt und weiterbearbeitet.
Aber so wird wohl der T34 stehen.











LG
Frank (lappes)

71

Mittwoch, 17. Februar 2010, 19:09

Jetzt habe ich die Bemalung der Wandinnenseite zu einem großen Teil erledigt.
Zuerst wurden der Putz mit stark verdünntem steingrau übermalt, damit er einfarbiger rüberkommt.
Dann malte ich einige Ziegel in weiß, andere in Afrikabraun (Revell Aquacolor).
Einige Fugen wurden weiß bemalt (hätte ich mir sparen können).
Dann benetzte ich die Wände stellenweise mit Wasser und wischte mit einem Pinsel von der Handfläche aus Salz dagegen.
Nach einer kurzen Trockenzeit wurde mit der Spraygun verdünntes weiß wolkig aufgetragen.
Nachdem die Farbe angetrocknet war, wurde mit einem Borstenpinsel das Salz von der Wand geschrubbt.
Was für einen Panzer gut ist, sollte auch für eine Wand reichen ;)
Morgen ist dann das Washing dran.


















LG
Frank (lappes)

72

Donnerstag, 18. Februar 2010, 12:18

Und wieder ein Stückchen weiter!!

Heute morgen wurde das Washing der Wand durchgeführt.
Dies wurde mit stark verdünnter Ölfarbe Umbra gebrannt und einem breiten, weichen Pinsel gemacht.
Die Wand sieht jetzt schön schmuddelig aus.
Die Effekte mit dem Salz kommen allerdings fast nur noch auf dem grauen Putz zur Geltung, die Modelliermasse hat die verdünnte Ölfarbe aufgenommen wie ein Schwamm.
Vorteil dieser Eigenschaft ist aber, daß die Fugen schön unregelmäßig eingefärbt wurden. Also war die farbliche Behandlung der Fugen vorher doch nicht ganz umsonst.



















LG
Frank (lappes)

73

Donnerstag, 18. Februar 2010, 13:30

Hallo Frank,

zu deinen modellbauerischen Umsetzungen fällt mir nichts mehr zu ein.

Ganz großes Kino :ok:

Auch wenn, oder gerade deswegen, die Ladezeiten deines Bauberichts etwas länger dauert als bei anderen (wegen vieler guter Detailfotos) schaue ich dir gern über die virtuelle Schulter.


Gruß

Christian
Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann...
...gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann...
...und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden

Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommst du geschenkt

74

Donnerstag, 18. Februar 2010, 16:13

Vielen Dank für das nette Feedback.
Da ich 'ne 50000 Leitung habe fällt mir das gar nicht auf....Sorry.

Zur Fortsetzung des Bauberichts.
Heute Nachmittag habe ich begonnen, das Höhenniveau des Bodens zwischen den Schienen an die Schienenoberkante anzugleichen.
Zuerst wurde eine Lage Graupappe - 2,1mm dick - auf Maß ausgeschnitten und mit Bastelkleber auf dem Sperrholzuntergrund aufgeklebt.
Der Granattrichter wurde umgangen.
Danach kam auf die Graupappe doppelseitiges Klebeband.
Dann wurde mit dem Nudelholz weiße Modelliermasse auf die passende Dicke gerollt und auf das doppelseitige Klebeband gelegt.
Danach wurde die Modelliermasse mit einem Messer an den Schienzwischenraum angepaßt.
Die übriggebliebenen Stücke der Masse wurden zuerst einmal beiseitegelegt, um anzutrocknen.
Dann wurde ein wenig Modelliermasse zu einem runden Stück geknetet, dies in den Granattrichter geklebt und an den Kanten ausmodelliert. Der Aufwurf wurde durch kleine Stücke Modelliermasse, die auf den Rand des Trichters geklebt wurden, modelliert.
Die Reste vom Bau des Schienenzwischenraums - in der Zwischenzeit angetrocknet - wurden mit eingearbeitet. Der Boden des Kraters wurde in altbewährter Weise durch hineinstochern mit dem Messer strukturiert (siehe Bruchkanten des Mauerwerks).
Danach modellierte ich die Kanten der Betonplatten. Mit zunehmender Trocknung wurde die Modelliermasse bröseliger. Normalerweise ist dies nicht erwünscht, bei Nachbildung von Bruchstellen aber ausgesprochen günstig, da sich dadurch wunderschöne Bruchstellen modellieren lassen.
Zuletzt klebte ich noch Drahtstücke in den Beton, um eine Eisenarmierung nachzubilden.
Durch die weiße Modelliermasse kommen die Fotos ein wenig "flach" rüber.
Hier die Bilder.
Leider habe ich keine während der Bauphase machen können, da ich die Kamera nicht versauen wollte.



















LG
Frank (lappes)

75

Donnerstag, 18. Februar 2010, 22:01

Kleine Bastelei am Rande.
Nicht auf diesem Modul, sondern auf dem des Königstigers benötige ich einen Strommasten.
Ob der aufrecht stehen oder liegen wird steht noch in den Sternen.
Heute morgen mußte ich Modelliermasse kaufen und bin in dem Bastelladen über allerlei verwertbares Zeug gestolpert.
Und da ist mir eine Erleuchtung gekommen, wie ich einen Strommasten - vor allen Dingen die Isolatoren - bauen kann.



Dazu kaufte ich folgendes:

Steckdraht geglüht 1,4 x 150 mm
Messingdraht 0,6 mm
Holzperlen weiß 4 mm
1 Buchenholz Rundstab 12 mm Durchmesser




Zuerst bearbeitete ich den Rundstab mit dem Bastelmesser, indem ich kräftige Längsschnitte vornahm (jede Menge).
Da das Holz sehr hart ist, dringt die Klinge nicht tief ein.
Dann bohrte ich 2 Löcher (ca. 2,5 cm Abstand) am oberen Ende durch das Holz.

Dann wurde ein Steckdraht genommen, durch das Loch geschoben und verklebt.

Über den Griff des Bastelmessers bog ich diesen in die entsprechende Form....ich habe mich da nicht genau an dem Bild orientiert, da es in der Realität doch sehr viele Varianten gibt.

Auf jedes Drahtende schob ich 2 Holzperlen und verklebte sie.

Danach wurde mit stark verdünnter Ölfarbe umbra gebrannt eine Färbung des Holzmastes vorgenommen.....fertig ist der Mast.
Das Kabel wird erst bei Einbau ins Dio befestigt.





Ich hoffe, es ist nicht schlimm, daß ich da schon mal vorgegriffen habe.

LG
Frank (lappes)

76

Donnerstag, 18. Februar 2010, 22:48

Sorry, daß alles so "kleckerlesweise" kommt, aber ich habe soeben noch den Hausanschluß fertiggestellt.
Verfahrensweise wie zuvor beim Strommasten.
Der Draht ist geglühter Eisendraht.





LG
frank (lappes)

77

Freitag, 19. Februar 2010, 12:05

Heute morgen wurden folgende Sachen erledigt.
Die Schienen erhielten Befestigungsschrauben. Dazu trennte ich einfach die entsprechenden Teile von den LGB Schwellen ab und klebte diese an die Schienen.






Aufgrund eines Tipps entfernte ich die Eisenarmierung aus den Betonplatten des Granattrichters.
Die Hartschaumplatte unter dem T34 wurde angepaßt und aufgeklebt. Die Anpassung machte ich aus Bequemlichkeit an der frischen Luft mit der Lötlampe.










Die Befestigungen der Isolatoren an der Hauswand wurden ein wenig angerostet. Dies erfolgte auf die bewährte Art und Weise mit Ölfarbe englischrot hell und orangefarbener Pastellkreide, die auf die feuchte Farbe getupfte wurde.



Bis zur nächsten Veröffentlichung
Frank (lappes)

Beiträge: 531

Realname: Stephan

Wohnort: im schönen Westerwald

  • Nachricht senden

78

Freitag, 19. Februar 2010, 12:25

Das ist echt krank!, im positiven sinne...

Hammer! Freu mich schon auf mehr!!!


Gruß
Stephan :wink:
Eines Tages wollte Gott einen Rennfahrer erschaffen.
Den endgültigen.
Er legte in das Gen-Blättchen alles rein, was den endgültigen Rennfahrer ausmacht.

Dann nannte er ihn Senna.

79

Freitag, 19. Februar 2010, 17:43

Danke schön, Stephan!

Ich habe wieder ein kleines "Kleckerle" weitergemacht.

Der Boden neben der linken Schiene wurde mit Modelliermasse aufgefüllt.
Wie üblich zuerst doppelseitiges Klebeband, dann die Modelliermasse.
Damit es nicht zu eben wird, wurde die Masse teilweise wieder aufgerissen und mit Spachtel, Messer und Pinsel zurechtgezupft, gedrückt, getupft, gezogen, gestrichen, gequetscht usw.usw.

Dann wurde der Granattrichter auf dieser Seite bearbeitet. Betonbrocken wurden geformt (mit den o.g. Werkzeugen) und aufgeklebt. Beim Formen muß darauf geachtet werden, daß die Kanten bröckelig wirken und möglichst scharfkantig und nicht rund werden. Das Problem ist, daß das Material sich beim Drücken aufwölbt und damit eine unerwünschte Form entsteht. Um dem entgegenzuwirken benutze ich 2 Werkzeuge - eins um zu formen und das andere, um entsprechenden Gegendruck auszuüben.
Leider habe keine 4 Hände, sonst hätte ich während des Baus Fotos machen können.
Die Bilder haben leider aufgrund der weißen Farbe des Materials nahezu keine Tiefenwirkung.
Ich denke, ich werde das beim Bemalen und behandeln mit Pigmenten kompensieren können.


P.S.: Ich empfehle für das Modellieren eines Granattrichters Modelliermasse....Gips trocknet viel zu schnell und man braucht zum Ausmodellieren wirklich Zeit.

















LG
Frank (lappes)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lappes« (19. Februar 2010, 17:47)


80

Freitag, 19. Februar 2010, 21:54

Als vermutlich letzte Tat heute paßte ich die linke Kette an den Untergrund an.
Auch in diesem Fall ist die Modelliermasse die einfachste Lösung.
Ein Streifen wird flach geknetet und auf den Untergrund gedrückt.
Darauf wird der Panzer platziert und die Kette kann ohne große Mühe angepaßt werden.
Übrigens können auf diese Weise auch sehr einfach Spuren von Fahrzeugen auf einem Dio erstellt werden.





LG
Frank (lappes)

81

Samstag, 20. Februar 2010, 15:22

Hier noch eine kleine Bastelei, die ich heute morgen veranstaltet habe ;)

Ich habe aus dem Geräteeinsatz einer Protze für die 2 cm Flak 1:35 ein (zerstörtes) Wandtelefon gebaut.
Da ich Null- Ahnung habe, wie so ein Telefon von innen aussieht, habe ich ein Bild zurate gezogen und dies recht frei auf mein Telefon übertragen.




Dies soll ein altes Telefon in einem Blechkasten sein - ziemlich lädiert, wie das Gebäude.

Dazu nahm ich den o.g. Kasten, mehrere Teile aus der Restekiste, Drähte von einem aufgezwirbelten Abschleppseil, Reste eines Ätzteilrahmens und ein Stück Messingdraht.



Dies wurde mit weiß, schwarz, holzbraun und Messing bemalt.
Danach Wahing in schwarz und Behandlung mit Mig Pigmenten Europe Dust.

Kann ich das in das Dio einbauen?





LG
Frank (lappes)

82

Samstag, 20. Februar 2010, 15:56

Re Telefon

Also nach längerem stillen zuschauen, muss ich mich jetzt auch mal melden.

:respekt: für das was du da so zauberst.
Nun zu deinem Telefon, MEINER MEINUNG nach wäre es eine SCHANDE, wenn du es nicht verbauen würdest, es sieht nämlich richtig richtig gut aus.
Meiner Meinung nach würde es sich im Treppenhaus ganz gut machen.

Beste Grüße

der Volker

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »incredpiti« (20. Februar 2010, 15:58)


83

Samstag, 20. Februar 2010, 16:33

Vielen Dank Volker.
ich habe schon gehandelt und das Telefon rechts neben der Tür eingebaut.
Die Kurbel muß noch in Ordnung gebracht und gealtert werden.





LG
Frank (lappes)

84

Samstag, 20. Februar 2010, 23:28

Im Laufe des Nachmittags und Abends habe ich noch folgende Sachen erledigt.
Zuerst wurde das Metallgerüst demontiert und dann Lackiert.
Die erste Schicht erfolgte in Rostrot, darüber wurde schwarz aufgetragen.
Trotz Abwaschens mit Spülmittel hielt die Farbe sehr schlecht, daher habe ich schwarz mit dem Pinsel aufgetragen.
Während der Trocknungsphase paßte ich den Boden an die rechte Kette des T34 an.




Zuerst mit einem Stück Hartschaumplatte, dann die Feinarbeit wieder mit Modelliermasse.



Zuletzt bemalte ich dann das Gerüst in Geschützgrau (Revell aquacolor).

Dies stellte ich zum Trocknen wieder auf das Dio.

Morgen Abend wird dann das Washing mit verschiedenen Ölfarben erfolgen.







Das war's dann für heute.

Gute N8 zusammen
Frank (lappes)

85

Sonntag, 21. Februar 2010, 11:53

Heute morgen habe ich das Rohr eingeklebt, einige Lackausbesserungen vorgenommen, die ich bei Lampenlicht nicht gesehen hatte und die Holzbohlen des Ganges erhielten eine erste Bemalung.
Diese wurde in Ölfarbe umbra gebrannt verdünnt vorgenommen.
Ich malte immer 10 Holzbohlen an und tupfte sie dann mit einem Lappen vorsichtig ab.
Das Rohr werde ich bestenfalls mit mattem Klarlack behandeln, da hier der Keller mit der Patina ganze Arbeit geleistet hat.









Zuletzt noch eine Kleinigkeit.

Das Rohr wurde gegen seitliches Wegrollen mit Holzkeilen gesichert.
Ich weiß nicht, ob das so absolut korrekt ist, es sieht meiner Meinung nach aber plausibel aus.




Grüßle
Frank (lappes)

86

Sonntag, 21. Februar 2010, 15:34

Der Erstanstrich war durchgetrocknet...jetzt mußte das Washing her.
Zuerst wurden Stippser Ölfarbe englischrot hell mit einem Zahnstocher aufgetragen.
Dann wurde das Ganze mit einem breiten, weichen Pinsel verwischt.
Dann wurde eine Farbbrühe verdünnte Ölfarbe umbra gebrannt hergestellt und alles mit dem gleichen Pinsel verwaschen.
Zuviel aufgetragene Farbe wurde mit einem Pinsel und einem Papiertaschentuch abgenommen.
Die Oberseite des Rohres wurde nochmals mit englischrot hell behandelt....ebenso die Bruchstellen.
Verwischen der Ölfarbe nie mit Druck, siondern mit dem Pinsel ganz leicht darüber fahren....so vermeidet man Streifen!!!
Da Gerüst ist innerhalb von wenigen Minuten um mindestens 30 Jahre gealtert ;)

Die Bilder (der Glanz kommt durch die feuchte Ölfarbe)



















LG
Frank (lappes)

87

Sonntag, 21. Februar 2010, 19:05

Hallo Lappes,

jetzt muss ich mich auch mal einklinken und Dir ein ganz grosses Lob aussprechen. Was Du da ablieferst, ist echt allererste Sahne !!! Ich freue mich jeden Tag aufs Neue auf Deine detailierten Berichte und die klasse Fotos. Mach weiter so !!! :ok:

Viele Grüsse

Tom :ahoi:

88

Sonntag, 21. Februar 2010, 21:21

Hallo Tom,
vielen Dank für das große Lob...
Es freut mich auch die Anerkennung der Berichterstattung, zumal es eine Weile recht frustrierend war, kein Feedback zu bekommen.
Leider werde ich die Schlagzahl nicht mehr halten können, da morgen mein Urlaub vorbei ist.
Aber ich denke, in 2-3 Wochen wird dieses Modul abgeschlossen sein.
Mal sehen, ob ich dann den Köti baue oder zuerst Teile des 2. Moduls.
Dafür spuken mir auch wieder ein paar Ideen durch den Kopf, die ich auch höchstwahrscheinlich umsetzen werde.

Nun zur Fortsetzung:

Jetzt fand nämlich endlich die "Hochzeit" zwischen Wand und Gerüst statt.
Das Gerüst wurde mit Klebstoff auf dem Holzbalken fixiert und angepreßt.








Danach wurde das Kellertreppengeländer in Geschützgrau gestrichen.






Nach entsprechender Trocknungsphase erhielt der Gang auf dem Gerüst seine Bohlen.
Jetzt werden noch ein paar Leitungen verlegt und dann sollte die Wand fertig sein.
Ob ich noch zusätzliche Rohre (wie eigentlich vorgesehen) verlegen werde, weiß ich noch nicht. Aber dann auf jeden Fall welche aus Metall und nicht die Kunststoffrohre











LG
Frank (lappes)

89

Sonntag, 21. Februar 2010, 21:42

Hallo Frank,
Wahnsinn! Wirklich eine tolle Sache.
Ich bin begeistert.

Gruß Hagen

PS (der spontane Gefühlsausbruch mußte jetzt mal sein, obwohl ich sonst eher zurückhaltend bin)

90

Sonntag, 21. Februar 2010, 23:47

Danke schön, Hagen!
das freut mich!!!

Ich möchte noch auf die weiteren Schritte bzgl. des anderen Moduls vorgreifen.
Hier zuerst der neue Plan.
Der diagonale Graben entfällt.
Dafür wird die rückwärtige Wand aufwändiger mit einem Kellerabgang gestaltet.
Zudem habe ich noch einen runden Pappkarton aufgetrieben, den ich zu einem demolierten Schornstein umfunktionieren werde. Die Idee kam mir durch das entsprechende Verlinden Modell in 1:35.
Der Strom bzw. Telefonmast wird dann liegend engebaut.



Der Graben an der Trennfuge erhält eine Wand an dem T34 Modul, um die Fuge zu kaschieren.
Diese Wand habe ich vorhin aus Balsaholz gebaut.

Hier mal eine Gesamtansicht beider Module. Der runde rote Karton wird der Schornstein.



Und hier die bereits aufgebaute Grabenwand am t34 Modul.
Die Rundstäbe wurden mit dem Messer bearbeitet, um Risse im Holz darzustellen, s. weiter vorne der Telefonmast.
In die Balsaholzleisten wurden mit einer Schraube kleine Löcher eingedrückt, um Nägel zu simulieren.







Das soll es dann für heute gewesen sein.

Gute N8 noch
Frank (lappes)

Werbung