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1

Sonntag, 6. Dezember 2009, 00:38

Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr

Hallo zusammen,

es ist an der Zeit ein neues Diorama zu beginnen.
Die "Sau vom Bergetrupp" benötigt zwar noch einen neuen Sockel....nichtsdestotrotz beginne ich mein neues Mammutprojekt.

Mammutprojekt nicht wegen der Vielzahl der Objekte , sondern tatsächlich wegen der Größe - es ist im Maßstab 1:16 und wird ca. 90cm x 50cm messen.

Die Fahrzeuge sind noch nicht gebaut bzw. behandelt worden.
Es ist zum einen der Königstiger von Trumpeter mit 1285 Teilen, zum anderen ein ehemaliger RC T34 85 von Torro oder Wasan, der zu einem Wrack umgebaut wird.






Außerdem werden folgende Figuren eingesetzt:
Elite Infanteryman von Tamiya



Und ein Unterscharführer von Dragon




Beide Figuren sind schon zum Teil fertig:





Der Tiger wird noch mindestens um den Kommandanten ergänzt.



Die Positionierung auf dem Dio stelle ich mir wie folgt vor:
Der T34 steht abgeschossen und ausgebrannt im Straßengraben, ein Soldat bemerkt in einigem Abstand verdächtige Bewegungen und hat sofort die MP im Anschlag. Der Unterscharführer dreht sich überrascht zu dem Soldaten um.

Der Königstiger wird hier von einem Tiger 1 von Asiatam dargestellt, der natürlich nicht Bestandteil des Dioramas sein wird.






Der Bau wird sich allerdings recht lange hinziehen.

Das Thema ist ebenfalls noch nicht entgültig......Viele Änderungen ergeben sich bei mir während des Baus.

Viele Grüße
Frank (lappes)

2

Sonntag, 6. Dezember 2009, 09:50

Moin Frank

Oh man, da hast du dir ja was vorgenommen. Das ist echt ein "Riesen"Projeckt. Doch wie heißt es so schön; man wächst mit seinen Aufgaben ;) . 90cm x 50cm ist auch schon eine nette Größe. Als ich die Ju 88 von Revell baute, wurde ich öfters gefragt: "Und, wo läßt du das riesen Ding?" antwort: "Solange ich am bauen bin, denke ich nicht über sowas nach." Ist das bei dir ähnlich?

Gruß, Torsten

3

Sonntag, 6. Dezember 2009, 10:43

Das wird mal ein Riese. Ich habe mir den auch schon überlegt, aber dann mich doch für den RC Königstiger von Tamiya entschieden. Werde auf jeden Fall am Ball bleiben.
Eine Bausatzvorstellung von den Köti wäre sicher sehr schön weil es mal was anderes ist und so ein Ding nicht alle Tage in der Größe vor sich hat. Vielleicht kommt die Bausatz vorstellung noch :ok:

4

Sonntag, 6. Dezember 2009, 10:51

@ Torsten: Mit der Größe des Dio ist bei mir ähnlich, erst mal bauen, dann weitersehen ;)
Vom Schwierigkeitsgrad des Dios dürfte es auf jeden Fall unter dem meines Dios "die Sau vom Bergetrupp" liegen.

@Mike: Eine Bausatzvorstellung werde ich auch noch veröffentlichen.
Die Vorgaben dafür sind aber recht dürftig und das sprengt den Rahmen auf jeden Fall.
Sobald diese geschrieben worden ist, werde ich den Link hier posten.

Grüßle
Frank (lappes)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »lappes« (6. Dezember 2009, 10:53)


5

Sonntag, 6. Dezember 2009, 11:59

Hier noch der Link zur Bausatzvorstellung des Köti:

http://www.wettringer-modellbauforum.de/…?threadid=23199

6

Sonntag, 6. Dezember 2009, 15:07

Hi Lappes,

mal wieder was feines zum verfolgen! :)

Der KöTi liegt bei mir ja auch noch auf Halde... also einen fleisigen Beobachter hast Du schon :)

LG
Micha
Viele Grüße,
Michael

http://www.world-in-scale.de

7

Sonntag, 6. Dezember 2009, 16:41

He he.....die Antwort hast Du ja schon einmal.
Jetzt poste ich nur den Fortschritt der Figuren.











Nach den Figuren wird zuerst der T34 bearbeitet.
Danach die Grundkonstruktion des Dioramas und dann erst der Königstiger.
LG
Frank (lappes)

8

Sonntag, 13. Dezember 2009, 22:07

Es ist an der Zeit, ein kleines Update hochzuladen.
Eine Figur habe ich - bis auf kleinere Ausbesserungen - fertiggestellt.
Es kommt nach den Ausbesserungen noch eine Schicht matter Klarlack und dann sollte sie fertig sein.











Der anderen Figur (Unterscharführer) fehlen noch die Hände und die Ausrüstung.
Dann ebenfalls noch Ausbesserungen und die besagte Klarlackschicht.









Beim T34 wurden einige Beschädigungen durch den Treffer grob vorgearbeitet.
Dies muß noch geschliffen und gespachtelt werden.
Außerdem werden noch die Einschußlöcher gebohrt.
Das Luftauslassgitter am Heck wird noch bearbeitet und die Details hinzugefügt.
Dann wird eine neue Lackierung erfolgen.
Die Spannrolle und das erste Laufrad auf der linken Seite sind entfernt worden (Simulation des Treffers) die Kette wurde getrennt und die Laufradgummis des 2. und 3. Laufrades entfernt (Brandschaden). Der Schwingarm des 2. Laufrades wurde aus dem Federbein ausgehakt, um einen Bruch des Federbeins darzustellen.
Das linke Schutzblech wurde ebenfalls entfernt und die Wanne über der Trefferstelle beschädigt.
Der T34 wird an einem Abhang stehen und vorne links - durch den Schaden- ziemlich stark hängen.















Das Originalmodell wird höchstwahrscheinlich in Spantenbauweise erstellt, da ein Hartschaumblock in der Größe doch sehr umständlich zu bearbeiten ist und ich gerne einen Graben und eine Hanglage mit einbauen möchte.
Die Maße werden wahrscheinlich auf 100 x 50 cm geändert.
Um mir ein Bild zu verschaffen habe ich ein einfaches Modell des Dioramas in 1:72 erstellt, um mir einen Eindruck zu verschaffen (der Hang wird wahrscheinlich nicht ganz so stark abfallen)






Grüßle
Frank (lappes)

Dioramix

unregistriert

9

Sonntag, 13. Dezember 2009, 22:42

Ein interessanter Start!

10

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 21:08

Danke sehr!!
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Da ich im Moment recht wenig Zeit habe, kann ich nur sehr wenig posten.
Heute habe ich den T34 noch ein wenig bearbeitet.
Die Öffnung des Gitters wurde mit der Dremel "aufgeflext".
Die Wanne um einige Details ergänzt und die beschädigte Stelle geschliffen. Zudem erhielt der vordere linke Schwingarm einen Flansch für das abgesprengte Rad. Dies wird noch um Schraubenlöcher bzw. abgerissene Schrauben ergänzt.
Die hinteren Schwingarme auf der rechten Seite wurden aus den Federbeinen ausgehängt, da sie sonst nicht genug ausfederten....das Fahrzeug ist ja durch die fehlenden Räder auf der linken Seite buglastig.

Hier mal die Bilder des Zwischenstandes:









Grüßle
Frank (lappes)

11

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 20:49

Mittlerweile wurden die Außentanks zusammengebaut und zerbeult. Dazu wurden sie über einer Kerze vorsichtig erhitzt und mit dem Klingenrücken eines Bastelmessers die Beulen eingedrückt. Dabei muß man sehr vorsichtig vorgehen, um es nicht unrealistisch aussehen zu lassen.
Genauso wurde mit den Schutzblechen verfahren. Die Lamellen des Lüfterrades unter dem herausgeschnittenen Schutzgitter wurden mit Pappe nachgebildet.







Danach habe ich den ganzen Panzer einem Fading unterzogen, d.h.: Mit einem Zahnstocher verteilte ich auf der gesamten Oberfläche "Farbstippser" mit den Ölfarben umbra gebrannt, englischrot hell, weiß und grüne Erde. Diese wurden mit einem Pinsel in Fließrichtung verstrichen und dann noch mit Verdünnung weiterbearbeitet.
Die Lüfterlamellen wurden in englischrot hell und umbra gebrannt gestrichen.













Zuletzt behandelte ich noch die Ketten mit stark verdünntem englischrot hell.
Eine Weiterbearbeitung erfolgt nach dem vollständigen Trocknen der Ölfarbe.

Grüßle

Frank (lappes)

12

Samstag, 26. Dezember 2009, 01:49

Heute habe ich das Modell des Dioramas nochmals überarbeitet.
Das Motiv war mir zu simpel.
Das Diorama soll eigentlich 2 Unterthemen beinhalten, die aber zusammen das Gesamtthema ergeben.
Um dies abzugrenzen wird zwischen beide Modelle eine zerstörte Häuser oder Fabrikwand entstehen, hier simuliert mit einer Wand aus Pappe.
Der abgeschossene T34 steht in den Resten des Gebäudes, der Königstiger außerhalb auf einem von ihm überrollten Schützengraben.
Dies gestaltet das Fahrwerk des Tigers dynamischer.
Hier ein paar Bilder des Modells:








Außerdem habe ich die Detaillierung des T34 an der Schadensstelle nochmals überarbeitet.
Das Scheinwerferglas wurde zerstört, die abgerissenen Kabel zum Scheinwerfer und zur Hupe mit Blumendraht argestellt.
Die Spannrolle wurde nun doch ergänzt, aber beschädigt. Die Kette wurde nochmals getrennt und über die Spannrolle gelegt.
Das abgeschossene Rad wurde bearbeitet und mal sporadisch so neben das Panzerwrack gelegt, wie es auf dem Dio liegen könnte. Der Flansch des Rades wurde mit 5 Löchern versehen. Kurze Stücke aus Blumendraht wurden in die Löcher geklebt, um abgerissene Schrauben zu simulieren. Zuletzt wurde alles nochmals mit Ölfarbe englischrot hell behandelt. Die feuchte Farbe wurde mit orangefarbener Pastellkreide bestreut und diese vorsichtig mit einem Pinsel leicht abgetupft.







Viele Grüße
Frank (lappes)

13

Samstag, 26. Dezember 2009, 13:05

Heute morgen erfolgte eine weitere Behandlung mit Ölfarben, Pastellkreide und Pigmenten.
Zuerst wurde das Fahrwerk auf der beschädigten Seite mit verdünnter Ölfarbe englischrot hell gestrichen.Danach ein leichtes Washing mit Verdünnung.
Auf die feuchte Farbe schabte ich mit einem Messer Pastellkreide orange. Mit einem harten Pinsel betupfte und bestrich ich das Ganze (Räder, Schwingarme und Seitenwand der Wanne), bis der von mir gewünschte Effekt erreicht war.
Den Rest der Wanne und des Turms behandelte ich mit Pigmenten Europe Dust.
Da die Ölfarbe des Washings nach 2 Tagen immer noch nicht 100% trocken war, hafteten die Pigmente recht ordentlich.
Das Fahrwerk und die Räder bestrich ich mit Pimentfixierer und bestäubte das Ganze mit Europe Dust.

Vorsicht!!!!! Niemals verstreichen, da sich die Pigmente sonst sofort auflösen und zu brauner Farbe werden!!!!!

An den Stellen mit intensiverer Schmutzansammlung den Pinsel satt mit Pigmenten versehen und auf die feuchte Stelle tupfen.
Darauf achten, das die Konsistenz nicht zu naß wird, sonst entsteht wieder Farbe!!!
Danach wurde die beschädigte Seite ebenfalls mit Europe Dust behandelt, um einen "sauberen" Übergang zwischen der intakten und der beschädigten Seite zu schaffen.

Zuletzt wurde die Kette ebenfalls behandelt.
Dazu wurde Europe Dust in die Strukturen der Kette gerieben.
Dies hielt sehr gut, da auch hier die Ölfarbe noch nicht ganz trocken ist.















Wenn alles gut durchgetrocknet ist, wird das Ganze mit mattem Klarlack vorsichtig versiegelt.
Dann erfolgt die Weiterbearbeitung.

Dumm nur, dass ich so ungeschickt mir der Kamera bin....Sorry.

Grüßle
Frank (lappes)

14

Samstag, 26. Dezember 2009, 19:03

Ich habe noch ein paar Kleinigkeiten erledigt.
Das abgeschossene Rad wurde behandelt - englishrot, orangefarbene Pastellkreide und noch mehr Europe Dust.
Die Ersatzketten wurden auf dem Bug befestigt und behandelt. Die Abschleppseile werden noch behandelt und fixiert. Auf die Eisgreifer werde ich verzichten.
Die Änderungen sind zwar nicht gravierend, aber die Bilder sind besser als heute mittag.
Deshalb nochmals:



















Grüßle
Frank (lappes)

15

Sonntag, 27. Dezember 2009, 12:49

Dummerweise habe ich nur beschrieben, was ich gemacht habe. Leider nicht wie. Und das sollte in einem Baubericht unbedingt enthalten sein.
Man möge mir das nachsehen, wenn ich das hier nochmals kurz erläuter.
Das vordere linke Schutzblech und das Abdeckblech über der Schadensstelle wurden mit einem simplen Seitenschneider entfernt.
Die Schwingarmzapfen (die Zapfen, die in die Federbeine greifen)wurden - bis auf jeweils der Letzte links und rechts - entfernt. Dies ebenfalls mit dem Seitenschneider.
Jetzt können die Räder ohne Halt leicht hin und her schwingen. Dadurch ist eine problemlose Anpassung an den Untergrund bei gleichzeitiger Buglastigkeit.
Die Beschädigung der Spannrolle wurde - nach 2 Einschnitten Abstand ca. 1/3 es Radumfangs - kaltgebogen ...Vorsicht, sonst bricht das Teil ab.



Ein Stück der abgeschossenen Laufrolle wurde mit dem Seitenschneider entfernt und wird später am beschädigten Schwingarm fixiert. Die Felge wurde mehrfach eingeschnitten. Die Laufradgummis mit dem Seitenschneider durchtrennt, ein Stück herausgenommen. Die verbleibenden an der Flanke mehrfach eingeschnitten und die gerade Schnittkante ein wenig "zerfetzt"




Die Einschußstelle, die Beschädigungen (tiefe Kratzer) in der Nähe des Schwingarms mit der Dremel und einem Bohrer.
Geht aber auch mit einem erhitzten Nagel.
Die Öffnung über dem Lüfterrad wurde vorsichtig mit Schleifscheiben mit der Dremel aufgeflext. Mit dem Bastelmesser war mir zu riskant.
Den linken Zusatztank habe ich vor dem Zusammenbau bearbeitet.
Dazu wurden die beiden Tankhälften an der jeweils direkt zusammpassende Stelle mit dem Seitenschneider eingeschnitten und diesmal warm gebogen.
Die Schutzbleche wurden vorsichtig warmgebogen.
Die Abdeckbleche ebenfalls - auf der linken Seite zusätzlich mit dem Seitenschneider eingeschnitten und vorsichtig kaltgebogen.




Die Bemalung habe ich - glaube ich zumindest - gut beschrieben.
Der Farbauftrag erfolgte bisher nur mit dem Pinsel...kein Hexenwerk für denjenigen, der keine Airbrush besitzt.
Die Figuren spare ich mir, weil die wahrscheinlich von einem Profi eher belächelt werden.

Sorry.... die Verfahrensweisen hätte ich auch bei der Bearbeitung so schreiben können.
Vielleicht ist das eine oder andere jetzt doppelt beschrieben, aber besser als gar nicht.

Grüßle
Frank (lappes)

16

Samstag, 2. Januar 2010, 18:09

Frohes neues Jahr miteinander!
Morgen starte ich mit dem Grundaufbau des Dioramas. Heute habe ich mir die zugesägten Platten im Bauhaus besorgt.
Ich kann es drehen und wenden....mit dem vorgesehenen Platz komme ich nicht zurecht.
Darum habe ich umdisponiert.....ich erstelle eine 2 teilige Grundplatte, die ich zusammenfüge bzw. bei Bedarf trennen kann. Jede Platte erhält ein Thema, sodaß ich das Ganze auch separat zeigen kann.
Zuerst kommt da Dio mit dem T34 Wrack dran - wie sollte es anders sein?!
Ich erstelle dies auf einer Grundplatte mit den Maßen 60 x 60 cm.
Das Höhenniveau wird etwa 4 cm unter dem des Königstigers liegen.
Das Modul mit dem Königstiger wird eine Größe von 70 x 60 cm haben.
Somit ergibt sich eine Gesamtgröße von 130 x 60 cm.
Die beiden Module werden mit 2 Vierkantstäben mit 23 x 23 mm und 2 Schoßschrauben mit Flügelmuttern miteinander verbunden.

Mit den Modellen selbst habe ich auch ein wenig weitergemacht.
Der Unterscharführer wurde mittlerweile vollständig zusammengesetzt und wartet, wie der andere Landser auch, auf eine Detailbemalung.
Der T34 hat ein Abschleppseil erhalten und noch eine Microbemalung diverser Lackschäden.

Hier ein paar Fotos auf der Grundplatte, um einen Eindruck der Größe wiederzugeben.



















Grüßle
Frank (lappes)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lappes« (2. Januar 2010, 19:23)


17

Samstag, 2. Januar 2010, 19:34

Hallo Frank,
wirklich schick der kaputte T34.
"Dat jibts in keenem Russenfilm"
Ich bin dann schon auf dein Dio gespannt.

Gruß Hagen

18

Sonntag, 3. Januar 2010, 20:34

Danke sehr.
Hier der erste Part:
Heute habe ich mit den Holzarbeiten begonnen.
Zuerst erstellte ich 2 identische Rahmen aus 23 mm Quadratleiste mit den Außenmaßen 58 x 58 cm.
Auf diese werden dann Sperrholzzuschnitte von 10 mm Dicke geleimt und geschraubt, sodaß sich ein Außenmaß von 60 x 60 cm ergibt.
Der Abstand der Rahmen beträgt ebenfalls 23 mm, um Quadratleisten 23 mm von 80 cm Länge zwecks Verbindung der Module aufzunehmen.
Diese sollen eine verwindungsteife Verbindung ermöglichen aber auch entfernbar sein.
Hier mal die provisorisch zusammengesetzte Geschichte:









Grüßle
Frank (lappes)

19

Sonntag, 3. Januar 2010, 22:58

Glücklicherweise lief es heute recht gut von der Hand, daher konnte ich noch 3 Seitenwände montieren. Die Schrauben habe ich von innen durch den Rahmen gejagt, daß auf der Vorderseite keine häßlichen Schraubenköpfe zu sehen sind. Zusätzlich wurde alles natürlich noch mit Ponal verleimt.
Wie der Schreiner kann's keiner....ich leider auch nicht.
Dummerweise muß ich irgendwo gepfuscht haben, denn die eine Wand paßt nicht. Da muß ich mir morgen ein Ersatzbrett beschaffen. Gott sei Dank ist Sperrholz nicht so teuer.

Hier die Fotos:





Einmal ohne die Verbindungsleisten.....



....und einmal mit









Grüßle
Frank (lappes)

20

Montag, 4. Januar 2010, 11:14

Nachdem der Leim über Nacht durchgetrocknet ist, habe ich heute die letzte Seitenwand eingepaßt und die Grundplatte eingesetzt.
Dann eine nochmalige Stellprobe.
Mittlerweile nimmt das gute Teil Ausmaße an...da muß ich mir tatsächlich Gedanken über die Unterbringung machen







Keine Bange, der Panzer wird nicht im Swimming Pool stehen.
Ich möchte nur nicht den Fehler meiner bisherigen Dios wiederholen. Das Gelände wird bei diesem Dio bis an die Außenkante der Umrandung gezogen....es wird also kein Rahmen sichtbar sein. Das Höhenniveau der Umrandung liegt auf dem des anderen Moduls, da später ist eine Anpassung problemlos möglich sein soll.
Ich überlege welches Prinzip ich bei der Geländegestaltung anwenden soll.
a.) Spantenbauweise mit Fliegengitter
b.) Bauschaum (habe ich absolut keine Erfahrung)
c.) Hartschaumplatte


LG
Frank (lappes)

Beiträge: 1 677

Realname: Dietmar Mühlhans

Wohnort: Lichtenfels

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21

Montag, 4. Januar 2010, 12:46

Hallo Frank! :wink:

Sieht ja wirklich super aus was du da baust. :respekt: Ich würde beim Unterbau für das Gelände die Hartschaum Platten oder den Bauschaum wählen. Beides läßt sich mit einem scharfen, langen Messer sehr schön in Form schneiden und hat trotzdem ein sehr geringes Gewicht. Aber Vorsicht bei dem Bauschaum. Immer daran Denken das beim aushärten sein Volumen um ein Vielfaches zunimmt! Sonst gibt es böse Überraschungen :bang:. Den trägst du am besten nur Schichtweise auf.

Ich bleibe drann an deinem Baubericht. :ok:

Gruß
Dietmar
:prost:

22

Montag, 4. Januar 2010, 13:40

Hallo Frank,
ich hab bei meinen Modulen(Modellbahn) gute Erfahrungen mit der Kombination von Styrodurplatten/stücken und Bauschaum gemacht. Allerdings habe ich mir eine Bauschaumpistole gekauft. Da kann man fein dosieren und wieder zuschrauben und fast so oft man will weitermachen. Bei den einfachen Dosen ist oft nur ein Versuch möglich. Das macht nicht wirklich Spaß.
Ich verkleb die Styrodurteile auch gleich mit dem Bauschaum (sparsam dosieren!) Kleine Lücken werden gleich mit Schaum gefüllt. Wenn größere Räume im Unterbau gefüllt werden sollen, bau ich auch Styropor ein. Das ist schön billig und wird dann mit Styrodur an der Oberfläche überbaut.
Von der Drahtmethode bin ich nicht so überzeugt. Die Schicht ist relativ dünn und man kann schlecht Dinge wie Bäume, Pfähle und dergleichen befestigen, während man die ins Styrodur wunderbar einstecken kann. Und an der Oberflächenform läßt später auch nicht mehr viel ändern.

Bei den Modulmodellbahnern wird auch gerne Gitter mit Bauschaum kombiniert. Da wird zwischen und auf das Gitter dick Bauschaum aufgetragen. (Maschenweite von 0,8-1cm)

Ich weiß nicht, wie oft du deine Dios transportierst, wenns öfter sein soll, nimm nicht unbedingt Gips. Der platzt selbst bei stabilen Rahmen bei Transportstößen irgendwann mal ab. (Ich weiß wovon ich rede). Auf der porösen Schaumoberfläche spachtel ich mit einer Mischung aus feinem Sand und Weißleim (mit etwas Wasser und ein paar Tropfen Spülmittel und eventuell auch Farbe) vor. Das gibt ne prima Grundlage für den Landschaftsbau und hält besser als Gips.

Viele Grüße Hagen

23

Montag, 4. Januar 2010, 16:31

Vielen Dank für Eure Tipps.
Sehr ausführlich mit allen "Gefahren".

Heute nachmittag habe ich das 2. Modul bis auf eine Seite fertiggestellt. Leider muß ich da ja erst eine Sperrholzplatte kaufen.
Die Bauweise entspricht natürlich dem ersten Modul, es ging aber ein bißchen flotter, weil ich einige Arbeitsschritte rationeller gestalten konnte.
Zum Größenvergleich habe ich meinen Asiatam Tiger 1 und einen 1:35 Tiger 1 daraufgestellt.
Der Tiger 2 ist zwar größer, sollte aber problemlos Platz haben.







LG
Frank (lappes)

24

Montag, 4. Januar 2010, 17:09

Hier noch kurz beide Module zusammengesteckt.









LG
Frank (lappes)

25

Dienstag, 5. Januar 2010, 00:11

So...für heute ist es geschafft.
Die Seitenwand wurde noch gekauft und verarbeitet.
Außerdem montierte ich beidseitig noch einen Schnappverschluß.
Ich werde da aber etwas solideres kaufen müssen, da mir diese nicht so vertrauenserweckend aussehen.







LG
Frank (lappes)

26

Dienstag, 5. Januar 2010, 00:39

Hallo Frank,
du hast doch unter der Bodenplatte noch Platz? Du könntest beide Teile durchbohren und mit M8er Flügelmutter und -schraube (lassen sich leichter verschrauben) mit Unterlegscheiben verbinden.
Wenn der Platz knapp ist, dann unten wenigstens Paßbuchsen/Stifte einsetzen, die bringen ne Menge Stabilität.

Gruß Hagen

27

Dienstag, 5. Januar 2010, 09:10

Hallo Hagen,
vielen Dank für Deinen Tipp. Die Schloßschrauben in M8 hatte ich mir bereits gekauft und das auch so vorgehabt.
Allerdings haben diese 2 Nachteile.
a.) umständlicher in der Handhabung
b.) die Schloßschrauben liegen auf einer Ebene mit die Stäben.....etwas höher angebracht wäre besser, um das Ganze verwindungssteifer zu machen und ein Durchbiegen zu vermeiden. Das Durchbiegen liegt zwar nur im Bereich um wenige mm....aber das reicht für einen unschönen Schlitz aus, der kaschiert werden muß.

Einen Versuch mit den Schloßschrauben ist es auf jeden Fall wert .

Grüßle
Frank (lappes)

28

Dienstag, 5. Januar 2010, 11:58

Hi Hagen,
Du hast recht gehabt, die Schloßschrauben sind in der Tat besser.
Da der Rahmen im Moment auf der Trennstelle aufliegt, war leider immer noch ein Spalt. Dieser war aber deutlich kleiner.
Eine Kombination aus Schloßschrauben und Schnappverschluß war die Lösung. Jetzt ist der Spalt akzeptabel.

Danke nochmals für den Tipp :smilie:



Ein bißchen Pfusch habe ich selber fabriziert, aber ich denke, daß kann man kaschieren.



Grüßle
Frank (lappes)

29

Dienstag, 5. Januar 2010, 16:20

Mittlerweile habe ich mich ein wenig intensiver mit dem späteren Aussehen des Dios beschäftigt.
Da ja die Versuche in 1:72 auf kleineren Ausmaßen basierten habe ich jetzt eine Skizze gefertigt und die 1:16 Modelle entsprechend positioniert.
Der Tiger 1 steht auf einer Werkzeugkiste und auf einem Styroporblock, um das Höhenniveau zu demonstrieren. Der Abstand dazwischen (Kiste und Styropor) simuliert den Graben.
Der T34 behält etwa seine Position und ist auf Höhenniveau 2 cm (über Sperrholzplatte). Das diagonale Sperrholzbrett simuliert die Mauer. Die Mauer wird zweigeteilt sein. Dies aufgrund einer Tür. Hinter der Mauer befindet sich eine Treppe, deren Mauerwerk aufgebrochen wurde und in den Graben führt. Der Graben wird durchweg eine Tiefe von ca. 8 cm haben und verschalt werden.
Der Aufbau wird so ausgelegt, daß die Trennung der Module möglichst geschickt kaschiert werden kann.
Hier mal die Skizze und der Probeaufbau mit Hilfsmitteln.







Grüßle
Frank (lappes)

30

Freitag, 8. Januar 2010, 22:42

Jetzt mußte der T34 noch einmal dran glauben.
Die Brandspuren mußten her.
Zuerst wurde der T34 stellenweise auf der "verbrannten" Seite mit Wasser eingepinselt und dann Salz darauf gestreut.
Nachdem dies angetrocknet war, sprühte ich mit der Airbrush ein wenig weiß darüber.
Nach kurzer Zeit löste ich mit einem nicht zu nassen Borstenpinsel durch leichtes darüberstreichen das Salz auf.
Es entstand eine fleckige Optik, die recht realistisch aussieht.

Hier Bilder von der Erstellung:









Und hier Bilder des komplett bearbeiteten T34.
Dummerweise wieder bei Lampenlicht bei leicht verfälschten Farben und irritierenden Schattenwürfen.












Grüßle
Frank (lappes)

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